Mitarbeiter-Story

Traineeprogramm bei Alloheim – maßgeschneidert und mit viel Verantwortung

Seit September 2021 ist Lena Schymek Trainee im Alloheim Seniorenzentrum „AGO Bad Vilbel“. Im Rahmen des Trainee-Programms bereitet sie sich auf die Rolle als Residenzleiterin vor. Schymek ist neugierig, liebt den Kontakt mit Menschen und schreckt auch vor der Doppelbelastung aus Trainee-Programm und dualem Studium nicht zurück.

22.11.2021

Lena Schymek, Trainee Alloheim Seniorenzentrum „AGO Bad Vilbel“

„Meine Reise bei Alloheim begann mit einer Werkstudenten-Stelle“, berichtet Lena Schymek von ihren Anfängen. In dieser Zeit lernte sie bereits die Tätigkeit in der Verwaltung kennen und arbeitete eng mit dem Residenzleiter der „AGO Bad Vilbel“, Johannes Fellner, zusammen. Bereits vor ihrem Einstieg bei Alloheim hatte Schymek Erfahrung in der Pflege gesammelt. Schnell war für sie klar, dass diese Berufswelt gut zu ihr passt, weshalb sie die Ausbildung zur Residenzleitung begann. Das Traineeprogramm bei Alloheim ist praxisorientiert und maßgeschneidert an die Gegebenheiten der jeweiligen Einrichtung und die Berufserfahrung des Trainees angepasst. „Wieviel Verantwortung man übernimmt, kommt auch auf einen selbst an“, erklärt Schymek. „Fühlt man sich schon bereit den nächsten Schritt zu gehen oder noch nicht? Diese individuelle Förderung gefällt mir besonders gut.“

Tiefe Einblicke in den Arbeitsalltag

Als Trainee bekommt Schymek fundierte Einblicke in die Strukturen und Abläufe eines Pflegeheims und lernt die alltäglichen Aufgaben kennen, für die eine Residenzleitung zuständig ist. Nach und nach erhält sie im Rahmen des Programms mehr Verantwortung, das heißt sie kann eigene Projekte übernehmen oder ist erste Ansprechpartnerin für Mitarbeiterthemen. Dabei wird sie in alle Bereiche einer Senioren-Residenz eingeführt: von der Pflege und Betreuung über die Verwaltung bis hin zur Küche, Hauswirtschaft und Haustechnik. „Dadurch, dass ich als Werkstudentin bereits in der Verwaltung gearbeitet habe, kenne ich diesen Bereich schon“, erzählt die 25-jährige Hessin. „Aber dafür habe ich anderswo noch Lernbedarf. Um selbst mal ein Pflegeheim leiten zu können, muss ich alle Prozesse im Haus von Grund auf verstehen.“

Ich bin kontaktfreudig, offen für Neues und sehr strukturiert. Außerdem habe ich keine Hemmungen nachzufragen oder um Hilfe zu bitten – ich denke, das passt gut mit dem Trainee-Programm zusammen.

Lena Schymek, Trainee Seniorenzentrum „AGO Bad Vilbel"

Ein abwechslungsreiches Programm

Der Alltag eines Trainees beinhaltet zwar viele Meetings, Telefonate und Schreibtischarbeit, hält aber oft auch Überraschungen bereit. „Kein Tag gleicht dem anderen, jeder ist anders“, berichtet Schymek. „Dadurch, dass wir mit so vielen Menschen und dementsprechend mit so vielen unterschiedlichen Charakteren zusammenarbeiten, erlebt man praktisch jeden Tag etwas Neues. Das ist wirklich schön.“

Wenn Lena Schymek in den Arbeitstag startet, checkt sie zunächst ihre E-Mails. Danach folgt eine kurze Rücksprache mit der Pflegedienstleitung, die als Bindeglied zwischen Einrichtungsleitung, Wohnbereichen, Angehörigen und Dienstleistern u.a. zuständig für den optimalen Ablauf des Pflegeprozesses und die Dienstplanung der Mitarbeitenden ist. „Dreimal in der Woche haben wir unsere Frühbesprechung ‚Blitz‘, bei der sich alle Bereiche gegenseitig auf den neuesten Stand bringen“, berichtet die Trainee aus ihrem Alltag. „Vormittags sind meistens Telefontermine oder Bewerbungsgespräche. Die Personalakquise ist in der Pflege ein immer wichtiger werdendes Thema. Auch hier bindet mich der Residenzleiter eng ein und nimmt mich zu Bewerbungsgesprächen mit.“

In der „AGO Bad Vilbel“ ist Schymek neben dem Residenzleiter und der Pflegedienstleitung erste Ansprechpartnerin für die rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Die Mitarbeitenden können jederzeit in unser Büro kommen, die Tür ist immer offen. Ich unterstütze das Team sehr gerne, denn das macht mir an der Arbeit am meisten Spaß: der Kontakt mit Menschen.“ Natürlich gibt es auch Aufgaben, die ihr weniger Spaß machen. Aber die sieht Schymek nicht als Hürde, sondern vielmehr als Herausforderung: „Weniger gerne mache ich betriebswirtschaftliche Auswertungen. Aber da muss ich mich einfach noch ein bisschen reinfuchsen und sicherer werden.“

Das Traineeprogramm bei Alloheim ist mehr als nur Nachwuchsgewinnung. Es ist zum einen eine Unterstützung vor Ort und zum anderen eine echte Bereicherung für mich, denn ich kann Problemstellungen offen mit unseren Trainees besprechen und habe eine wertvolle Feedback-Instanz bei Fragen rund um die Einrichtung. Dadurch lerne ich auch noch nach 32 Jahren in Führungspositionen jeden Tag etwas dazu.

Johannes Fellner, Residenzleiter Seniorenzentrum „AGO Bad Vilbel"

Johannes Fellner, Residenzleiter Seniorenzentrum „AGO Bad Vilbel"

Johannes Fellner, Residenzleiter Seniorenzentrum AGO „Bad Vilbel"

Viel Verantwortung für Trainees

Obwohl sie erst drei Monate Trainee ist, hat Lena Schymek schon viel Verantwortung übertragen bekommen. Das macht sie sichtlich stolz. „Ich betreue fast alleine schon alle Themen rund um den Mutterschutz. Außerdem liegt die Verwaltung zum Thema Impfen in meinen Händen. Auch bei Nachfragen zu Gehaltsabrechnungen bin ich Ansprechpartnerin für unsere Mitarbeitenden.“

Das Trainee-Programm bei Alloheim ist auf zwei Jahre angesetzt und wird in den Bereichen Pflegedienstleitung, Residenzleitung und Regionalleitung angeboten. Die Ausbildungszeit kann in Einzelfällen aber auch verkürzt oder verlängert werden – je nachdem, ob sich die Trainees sicher genug fühlen, um auf eigenen Beinen zu stehen. „Ich finde es gut, dass ich in meinem eigenen Tempo die Arbeitsprozesse und Strukturen kennenlernen kann. Das gibt mir ein Auffangnetz, falls ich noch etwas Zeit benötige.“

Duales Studium plus Trainee-Programm – geht das?

Neben dem Alloheim Trainee-Programm absolviert Lena Schymek außerdem ein duales Bachelorstudium im Gesundheitsmanagement an der IUBH, das sie nächstes Jahr abschließen wird. Bei der Frage, wie es dazu kam, dass sie Studium und Trainee-Programm zeitgleich in Angriff nimmt, muss Schymek schmunzeln. „Eigentlich wollte ich mit dem Trainee erst nach Ende meines Studiums beginnen. Aber weil das Programm bei Alloheim so flexibel und praxisorientiert aufgebaut ist, hat es gut funktioniert, beides zu kombinieren. Die daraus folgende Zeitersparnis war nicht der Hauptgrund meiner Entscheidung, aber natürlich ein i-Tüpfelchen.“

Doch wie bewältigt sie diese Herausforderung? „Es ist nicht immer einfach neben der Uni den Aufgaben als Trainee gerecht zu werden. Herausfordernd ist es zum Beispiel, wenn die Abgabe einer Hausarbeit näher rückt oder eine Klausurphase ansteht“, sagt Schymek. „Aber ich habe tolle Kolleginnen und Kollegen, die mich jederzeit unterstützen. Wenn die Deadline naht und es mal eng wird mit der Abgabe, kann ich zum Beispiel auch mal früher Feierabend machen. Das Team will, dass ich mein Studium gut meistere. Es stärkt mir den Rücken und nimmt mir den Druck. Das hilft schon enorm.“ Außerdem mache ihr das Trainee-Programm großen Spaß und das sei schon die halbe Miete. „Und in der Freizeit habe ich zudem einen entsprechenden Ausgleich – ich mache gerne Sport, gehe zur Freiwilligen Feuerwehr, treffe mich mit Freunden, tanze in einem Verein und kümmere mich um meinen Hund. Dieser regelmäßige Tapetenwechsel tut gut.“

Und wie geht es weiter?

Bei der Frage, wie ihre Zukunftspläne aussehen, hält Lena Schymek sich bewusst noch Türen offen: „Ich würde schon gerne meinen Master machen, dann aber im Fernstudium. Nach dem Bachelor möchte ich mich aber erstmal auf das Trainee-Programm konzentrieren und mich ins Berufsleben einfinden. Und ehrlich gesagt bin ich froh, die Lernbücher erstmal gegen die täglichen Aufgaben in der Residenz eintauschen zu können“, sagt Schymek schmunzelnd. „Denn langsam kann das Studium auch mal zu Ende gehen.“ Und bis dahin warten auf die Trainee viele abwechslungsreiche Aufgaben in der Residenz. Zuletzt organisierte sie im Team ein Mitarbeiterfest und nahm an einer Recruiting-Aktion zum Thema „Herzensmensch“ in der Alloheim-Zentrale in Düsseldorf teil. „Ich fand es sehr spannend die Zentrale kennenzulernen und dabei viele Menschen persönlich zu treffen, mit denen ich bislang nur per Telefon oder E-Mail Kontakt hatte. Solche Erlebnisse machen meinen Alltag als Trainee so facettenreich.“