Auditmanagement bei Alloheim

Interne Audits stärken nicht nur die Fehlerkontrolle, sondern fördern gezielt die Qualitätsentwicklung. Ein vom operativen Alltag getrenntes Auditmanagement ermöglicht uns bei Alloheim die objektive Bewertung von Prozessen. Aus den Ergebnissen entstehen passgenaue Maßnahmenpläne, deren Umsetzung das regionale Qualitätsmanagement begleitet.

Pflegedienstleiter Steven Müller im Gespräch mit einer Mitarbeiterin bei Alloheim

Mehr als eine Prüfung: Wie interne Audits die Pflegequalität stärken

Wie stellt Alloheim die Pflegequalität zwischen externen Prüfungen sicher? Interne Audits überprüfen regelmäßig die Pflegequalität, erkennen Risiken frühzeitig und unterstützen gezielte Verbesserungen.

Geschäftsmann schaut mit Lupe auf Dokumente

Interne Audits erkennen Risiken frühzeitig

Veränderungen im Team, neue Anforderungen oder unklare Abläufe können die Pflegequalität beeinflussen. Interne Audits schaffen einen Überblick über die Situation und zeigen, wo Unterstützung oder Verbesserungen erforderlich sind.

So können Herausforderungen frühzeitig bearbeitet werden.

Unterstützung durch das regionale Qualitätsmanagement

Die regionalen Qualitätsmanagerinnen und -manager verbinden Führungserfahrung mit pflegefachlicher Expertise. Sie unterstützen die Einrichtungen unter anderem bei:

- Der Umsetzung gesetzlicher und fachlicher Anforderungen

- Qualitätsprüfungen und Nachprüfungen

- Verbesserungsmaßnahmen

- Der fachlichen Beratung von Führungskräften und Pflegeteams

- Der Nachbereitung interner Audits.

Ziel ist es, Qualitätsmanagement als konkrete Unterstützung für die Teams zu gestalten – nicht als zusätzliche Belastung.

Die Heimaufsicht und der Medizinische Dienst

Pflegeeinrichtungen werden regelmäßig von unabhängigen Stellen kontrolliert. Dabei geht es neben der Pflege unter anderem um Hygiene, Brandschutz, Arbeitssicherheit und Verpflegung.

Insgesamt 13 externe Stellen prüfen unterschiedliche Bereiche. Für die Einrichtungen der Alloheim Gruppe ergeben sich daraus jährlich mehr als 1.000 externe Prüfungen. Hinzu kommen interne Qualitätsaudits.

Ziel aller Prüfungen ist es, Qualität zu sichern, transparent zu machen und kontinuierlich zu verbessern.

Verschiedene Prüfstellen übernehmen unterschiedliche Aufgaben:

  • Medizinischer Dienst (MD): Prüft vor allem die Qualität der pflegerischen Versorgung.

  • Heimaufsicht: Kontrolliert gesetzliche Vorgaben und die Rechte der Bewohner:innen.

  • Gesundheitsämter: Prüfen Hygiene und Infektionsschutz.

  • Lebensmittelüberwachung: Kontrolliert die Sicherheit der Verpflegung.

  • Arbeitsschutzbehörden: Prüfen Sicherheit und Gesundheitsschutz der Mitarbeitenden.

Weitere Prüfungen betreffen beispielsweise Brandschutz, Sozialversicherung und technische Standards.

Geprüft werden unter anderem:

  • pflegerische Versorgung und individuelle Bedürfnisse,

  • Medikamentenversorgung,

  • Ernährung und Schmerzversorgung,

  • Mobilität,

  • Risiken wie Stürze und Druckgeschwüre.

Ein Schwerpunkt ist die Ergebnisqualität. Entscheidend ist also nicht nur die Dokumentation, sondern vor allem die tatsächliche Versorgung der Bewohner:innen.

Reguläre Qualitätsprüfungen finden grundsätzlich einmal jährlich und in der Regel unangemeldet statt.

Die Ergebnisse werden veröffentlicht und sollen die Qualität von Pflegeeinrichtungen transparenter und vergleichbarer machen.

Der Medizinische Dienst konzentriert sich vor allem auf die Qualität der pflegerischen Versorgung. Die Heimaufsicht betrachtet die gesamte Einrichtung und die Einhaltung gesetzlicher Rahmenbedingungen.

Beide Prüfungen ergänzen sich: Während der MD die Versorgung und deren Ergebnisse untersucht, betrachtet die Heimaufsicht die Bedingungen, unter denen Pflege stattfindet.

Gemeinsam schaffen die Prüfungen Transparenz, machen Verbesserungsmöglichkeiten sichtbar und unterstützen die kontinuierliche Qualitätsentwicklung.