Pflege-Spezial

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30.11.2018 | Pflege-Spezial Jetzt wird`s weihnachtlich!

Alle Jahre wieder“ ertönt zur Weihnachtszeit in den Alloheim-Senioreneinrichtungen Weihnachtsmusik. Dazu riecht es nach leckeren Plätzchen, Kerzenwachs und Tannengrün. Es wird gemeinsam gebastelt, dekoriert und gesungen. Besonders die Musik spielt in der Weihnachtszeit eine große Rolle. Musik öffnet die Herzen der Bewohner und alte Erinnerungen werden geweckt. Für viele wirkt die Musik beruhigend, für manche aber auch belebend. Durch Musik wird nachweislich das Gedächtnis trainiert und sogar Demenzkranke, die sonst nur noch wenig reden, singen mit. „Mit Musik geht manches besser“ trifft demnach besonders für Demenzkranke zu. Alt bekannte Lieder aus der Kindheit und Jugend, kommen bei den Bewohnern grundsätzlich besser an als Lieder aus den aktuellen Charts.

So lecker kann Weihnachten mit Trinknahrung sein

Vor allem Bewohner, die aufgrund von ernährungsbedingter Mangelerscheinungen hochkalorische Trinknahrung zu sich nehmen müssen, sollten das Weihnachtsfest ohne Einschränkungen genießen können. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen das Rezept für Apfel-Zimt-Muffins mit Cenaman Trinknahrung vorstellen. Die Cenaman Trinknahrung ist vielseitig einsetzbar und kann problemlos in die normale Nahrung integriert werden. Bereiten Sie die Apfel-Zimt-Muffins für den Besuch in der Pflegeeinrichtung vor und versüßen Sie sich und Ihren Angehörigen den Besuch.

Zutaten für 12 Muffins

220 g Mehl, 2 kleine Äpfel, ½ TL Zimt, 1 ¼ TL Natron, 80 g Butter, 200 ml Cenaman drink energy 2.0 Vanille (1 Flasche), 1 Ei, 1 Pck. Vanillinzucker, 12 Papierförmchen

Zubereitung

Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. Mit 1 EL Zucker und 1/4 TL Zimt bestreuen. Mehl, restlichen Zucker, Natron, weiche Butter, Ei, Cenaman drink energy 2.0 Vanille, Vanillinzucker miteinander verrühren, mit der Apfelmischung zu einem glatten Teig verarbeiten. Backofen auf 200°C (Umluft 180°C) vorheizen. Papierförmchen auf dem Muffinblech verteilen. Den Teig in die Förmchen füllen. Den restlichen Zucker mit Zimt mischen und über den Muffins verteilen. Danach im Ofen etwa 18 Minuten backen. Die Muffins aus dem Ofen nehmen und noch etwa fünf Minuten in der Form ruhen lassen. Herausnehmen und servieren.

Für die Dekoration

Die Muffins leicht mit Puderzucker bestäuben. Für den perfekten Genuss empfehlen wir dazu eine Kugel Vanilleeis und Sahne. Einen Apfel in Scheiben schneiden und aufgefächert auf dem Teller als Dekoration platzieren.

Nährwertangaben

pro Muffin Gesamt
kcal/kj 214/895 2.568 / 10.740
Eiweiß (g) 3,7 44,4
Kohlenhydrate (g) 33,5 402
Fett (g)g 7,1 85,2

Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit sowie ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.

Sie haben Interesse an weiteren leckeren Rezepten mit Cenaman Drink, dann wenden Sie sich an das Pflegepersonal oder den zuständigen Assist Mitarbeiter. Assist unterstützt die Pflegekräfte in den Pflegeeinrichtungen mit vielen Ideen, um gemeinsam die Lebensqualität zu verbessern.
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Muffins

01.10.2018 | Pflege-Spezial Dekubitus vorbeugen

Mehr als 2 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischen, d.h. schwer oder nicht heilenden Wunden. Durch geeignete Behandlungsmethoden ist es heute nicht nur möglich, verschiedene Arten von Wunden im Voraus zu verhindern, sondern auch in relativ kurzer Zeit zu heilen. Eine der häufigsten Erscheinungsformen chronischer Wunden ist der Dekubitus (auch “Druckgeschwür“ oder “Wundliegen“). Grund dafür ist, dass viele Pflegebedürftige aufgrund ihres Alters, ihrer Krankheit oder aus Schwäche nicht mehr in der Lage sind, sich selbst zu drehen oder sich so zu legen oder zu setzen, wie es für sie am bequemsten ist. Durch dieses unbewegte Liegen über einen längeren Zeitraum können Druckstellen an besonders gefährdeten Körperstellen entstehen, die sich dann zu tiefen, schmerzhaften und nur schwer heilenden Wunden entwickeln können.

Ceneman

Durch verschiedene prophylaktische Maßnahmen kann man einem Dekubitus entgegenwirken:

Bewegung und die richtige Lagerung
Die körperliche Bewegung beginnt mit einer konsequenten Druckentlastung. Diese wird durch regelmäßiges Umlagern, aktive Mobilisierung, Mobilisierung aus dem Bett an einen Stock, Gehhilfe oder Rollstuhl sowie Krankengymnastik erreicht. Angehörige sollten den Betroffenen immer wieder ermuntern, sich möglichst viel selbst zu bewegen – soweit er dazu in der Lage ist. Oft hilft es schon den Raum zu verlassen und spazieren zu gehen. Frische Luft und Tageslicht bewirken bekanntlich Wunder. Aber auch die geistige Anregung spielt eine wichtige Rolle. Zeitung lesen, Fernsehen, Unterhaltungen führen, alte Fotos anschauen oder Kreuzworträtsel machen, dienen der geistigen Fitness.

Da der Druck im Sitzen höher ist als im Liegen, sollte darauf geachtet werden, dass nicht zu viel Zeit im Sitzen verbracht wird. Beim Sitzen empfiehlt sich die Verwendung eines geeigneten Sitzkissens. Vor allem die Nahrungsaufnahme sollte, wenn möglich, im Sitzen stattfinden. Generell ist, neben den prophylaktischen Maßnahmen zur körperlichen Bewegung, ein Wechsel zwischen Liegen und Sitzen zu empfehlen. Je mehr Positionswechsel stattfinden, desto besser.

Die richtige Lagerung von Patienten ist nicht nur eine Sache des Wohlbefindens, sondern häufig auch wichtiger Bestandteil einer Dekubitusprophylaxe. Ein übertriebener Einsatz von Lagerungshilfen sollte vermieden werden, da die Bewegungsfreiheit hierdurch unangenehm eingeschränkt werden kann. Regelmäßiges Umlagern kann die Entstehung von Druckgeschwüren verhindern. Die Mitarbeiter/-innen von Alloheim können am besten einschätzen, wie häufig die Lagerung geändert werden muss und welche Lagerung infrage kommt. Um den Druck so gleichmäßig wie möglich auf den Körper zu verteilen, helfen z. B. spezielle Matratzen und Kissen. Sogenannte Wechseldruck-Matratzen können unterstützend zur regelmäßigen Umlagerung verwendet werden. Sie bestehen aus mehreren Luftkammern. Eine Automatik füllt diese Kammern abwechselnd mit Luft, wodurch der Druck auf die einzelnen Hautpartien gemindert wird.

Ernährung / Flüssigkeitsbilanz
Zur Vermeidung von Dekubiti und zur Unterstützung der Wundheilung ist auf folgende Punkte zu achten:
• ausgewogene und eiweißreiche Ernährung
• ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Spurenelementen
• ausreichende Flüssigkeitszufuhr

Kann der Betroffene über die normale Nahrung nicht mehr ausreichend Nährstoffe zu sich nehmen, kann dieser Mangel durch Zusatznahrung, wie z.B. hochkalorische Trinknahrung ausgeglichen werden. Die Cenaman Trinknahrung von Assist ist ein wohlschmeckendes, vollbilanziertes, diätetisches Lebensmittel, welches dabei hilft, ein Nährstoffdefizit auszugleichen. Die Cenaman Trinknahrung gibt es in sieben verschiedenen Geschmacksrichtungen. Vollbilanzierte Trinknahrungen sind verordnungsfähig und werden bei entsprechender Diagnosestellung von der Krankenkasse erstattet. Assist berät Sie gerne.

Hautpflege
Auch die Hautpflege spielt bei der Dekubitusprophylaxe eine große Rolle. Gerade bei älteren Menschen ist die Haut oft dünner und somit auch anfälliger für schädigende Einflüsse von außen. Durch das häufig fehlende Unterhautfettgewebe wirkt sich neben dem Druck von außen der zusätzliche Druck der Knochen von innen negativ aus. Daher ist es wichtig, die Haut – insbesondere an Risikostellen – regelmäßig auf dekubitusverdächtige Veränderungen zu überprüfen und wenn nötig mit entsprechender Hautpflege einem Wundliegen entgegenzuwirken.

Durch pflegerische Maßnahmen und den Einsatz entsprechender Hilfsmittel kann einem Dekubitus wirksam vorgebeugt werden. Assist unterstützt die Mitarbeiter/-innen von Alloheim, Dekubitus frühzeitig zu erkennen und entgegenzuwirken. Assist bietet hierfür sowohl geeignete Produkte zur Lagerung als auch Zusatznahrung und Hautpflegeprodukte an. Sollte es trotz prophylaktischer Maßnahmen zu einem Dekubitus kommen, berät und unterstützt Assist auch hier die mit Produkten der Wundversorgung. Sprechen Sie die Mitarbeiter/-innen von Alloheim an. Gemeinsam finden wir die bestmögliche Lösung.

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01.08.2018 | Pflege-Spezial Leben mit Diabetes

Diabetes ist ein Thema, dass den Alltag des Betroffenen stark beeinflussen kann, aber nicht auf den Kopf stellen muss. Eine frühzeitige Erkennung spielt für den Verlauf der Krankheit eine entscheidende Rolle und kann Folgeschäden vermeiden. Signale wie starker Durst, vermehrtes Wasserlassen, Heißhunger, Juckreiz, Abgeschlagenheit und Anfälligkeit für Infekte können auf eine Diabeteserkrankung deuten. Liegt ein Verdacht vor, sollte umgehend der Hausarzt konsultiert werden.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Formen von Diabetes: Während Typ 1 oft schon im Kindes- und Jugendalter auftritt, betrifft Typ 2 meist Menschen im fortgeschrittenen Alter und hat sich schleichend über viele Jahre hinweg gebildet. Die Hauptursachen eines Typ-2-Diabetes sind erbliche Veranlagung, Übergewicht und Bewegungsmangel. Die Blutzuckerwerte sind erhöht. Der Grund dafür ist eine Insulinresistenz.

Leben_mit_Diabetes

Zur Prävention von Diabetes gehören, neben der frühzeitigen Erkennung, vor allem viel Bewegung und eine bewusste und ausgewogene Ernährung. Folgende Tipps können dabei helfen, den Verlauf der Erkrankung positiv zu beeinflussen oder Spätfolgen zu verhindern:

• Übergewicht abbauen
• täglich mindestens 30 – 60 Minuten Bewegung -> Unser Tipp: Gehen Sie mit Ihren Verwandten, sofern diese noch in der Lage dazu sind, bei jedem Besuch spazieren!
• viel Obst und Gemüse, fett-, kalorienarme und ballaststoffreiche Lebensmittel
• wenig kalorienhaltige Snacks wie Schokoriegel, Süßigkeiten und Fastfood
• Mineralwasser, stilles Wasser oder ungesüßten Tee – keine Limonaden oder alkoholische Getränke
• nicht Rauchen – verbessert u.a. die Durchblutung kleinster Gefäße
• der Blutdruck sollte im Normalbereich liegen (Beratung beim Arzt einholen)
• viel Schlaf und wenig Stress

Mit einer guten Blutzuckereinstellung und -kontrolle können Diabetiker ein ganz normales Leben führen und genauso alt werden wie Nicht-Diabetiker. Wichtig ist es, dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte zu vermeiden, denn diese können zu Spätfolgen führen. Nur mit Hilfe exakter Blutzuckerwerte ist eine angemessene Reaktion durch Insulingabe, Tabletteneinnahme oder Kalorienaufnahme durch Essen oder Trinken kurzfristig möglich.

Das Ziel von Assist ist es, zusammen mit den Mitarbeiter/-innen von Alloheim, die Blutzuckerwerte der Betroffenen, in enger Absprache mit dem behandelnden Arzt, gut einzustellen, um ihnen ein weitgehend uneingeschränktes Leben zu ermöglichen. Wir liefern alle benötigten Hilfsmittel zur Diabetesversorgung schnell und zuverlässig. Dank unserer Schwesterfirma Mediq Direkt Diabetes (Fachhändler für Diabetikerbedarf) haben wir einen starken Partner mit einem fachkompetenten und erfahrenen Diabetes-Expertenteam aus Insulinpumpenspezialisten, zertifizierten Pumpentrainern, Diabetesberatern und -assistenten an unserer Seite.

Sollte es neben der Diabeteserkrankung zu Folgeerscheinungen wie Wunden oder Mangelernährung kommen, berät und unterstützt Assist auch hier die Mitarbeiter/-innen von Alloheim, um für die Betroffenen eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten. Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne.

01.06.2018 | Pflege-Spezial Hitze im Alter – Wie Sie hohe Temperaturen leichter ertragen können

Dass der Sommer schneller kommt als gedacht, hat in diesem April (dem wärmsten April seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881) wohl fast jeder in Deutschland gemerkt. Doch der eigentliche Sommer mit Temperaturen von über 30 Grad steht uns noch bevor. Für viele aktive und junge Menschen ist der Sommer die schönste Zeit des Jahres. Doch für Senioren kann die Hitze schnell zu ernsten Gesundheitsproblemen führen, denn der Hitzeschutz des Körpers nimmt im Alter ab, Kreislaufstörungen treten häufiger auf als bei jungen Menschen und der Flüssigkeitshaushalt gerät schneller aus dem Gleichgewicht. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Hitzschlag kommen, der vor allem bei älteren Menschen lebensbedrohlich sein kann.

Bewohner in Pflegeheimen sollten deshalb im Hochsommer folgende Grundregeln beachten:

Immer genug Trinken – Da bei älteren Menschen das Empfinden für Durst nachlässt, sollte besonders im Sommer bewusst mehr getrunken werden. Der tägliche Bedarf eines gesunden Menschen ab 65 Jahren beträgt ca. 2.250 ml, wovon in der Regel etwa ein Drittel der Flüssigkeit in der Nahrung enthalten ist. Im Sommer dürfen es gerne 1-2 Gläser Wasser, Tee oder mineralhaltige Getränke mehr als üblich sein.
Assist unterstützt die Mitarbeiter/-innen von Alloheim bei der Bestimmung des Flüssigkeitsbedarfs und Auswahl der möglichen Flüssigkeitszufuhr, um so einen Flüssigkeitsmangel bei den Bewohnern vorzubeugen.

Trinken

Bild: Copyright Mike Fouque / Fotolia

Die richtige Sommerkleidung – Mit heller und luftiger Kleidung erträgt man die Hitze am besten. Bei direkter Sonneneinstrahlung sollte unbedingt an eine Kopfbedeckung und Sonnencreme gedacht werden.

Kühlung/Abkühlung – Damit sich die Zimmer der Bewohner nicht zu stark aufheizen, empfiehlt es sich tagsüber die Fenster zu schließen und wenn möglich abzudunkeln. In den frühen Morgen- und späten Abendstunden kann gelüftet werden. Bei Gebrauch eines Ventilators ist darauf zu achten, dass nur kühle Zugluft und nicht die Hitze verteilt wird. Der direkte Luftzug des Ventilators sollte vermieden werden, da dieser den Kreislauf zusätzlich belastet und zu einer Erkältung führen kann.

Zur Abkühlung zwischendurch empfiehlt Assist den Bewohnern die Handgelenke mit den Pulsadern unter kühles, fließendes Wasser zu halten, ein kaltes Fußbad zu nehmen oder kalte Tücher auf die Stirn zu legen. Sofern die Senioren noch fit genug sind, hilft auch eine lauwarme bis kühle Dusche als kurze Erfrischung.

Leichte Kost – Im Hochsommer sollte schweres und fettiges Essen vermieden werden. Es belastet nicht nur die Verdauung, sondern schlägt sich auch auf den Kreislauf nieder. Besser geeignet sind leichte verdauliche Speisen wie Salate, Obst, Gemüse, mageres Fleisch und Fisch.

Für Bewohner, die unter Mangelernährung leiden und Trinknahrung zu sich nehmen müssen, hat Assist die optimale Lösung für heiße Sommertage: den Erdbeer-Shake mit Cenaman Drink und Vanilleeis. Bereiten Sie den Erdbeer-Shake für den Besuch in der Pflegeeinrichtung vor, packen ihn in eine Kühltasche und genießen Sie die kühle, süße Erfrischung zusammen mit Ihren Angehörigen.

Erdbeer-Shake mit Cenaman Drink und Vanilleeis
Zutaten für 4 Personen
400 g Erdbeeren
4 kleine Bananen
4 EL Zucker
1 große
Prise Zimt
400 ml Cenaman drink protein energy 1.5 Walderdbeere
(2 Flaschen)
100 ml Milch (1,5 %)
1 Kugel (ca. 70 g) Vanilleeis
30 g Schokoraspeln

Nährwertangaben:
pro Portion
kcal/kj 394 / 1.492
Eiweiß in g 12,9
Kohlenhydrate in g 46,0
Fett in g 14,9

Gesamt
kcal/kj 1.574,2 / 5.969
Eiweiß in g 51,6
Kohlenhydrate in g 184
Fett in g 59,42

Zubereitung
Erdbeeren waschen, putzen und vierteln. Mit dem Mixer pürieren. Bananen schälen und in Stücke schneiden. Die Hälfte des Erdbeerpürees, Zucker, Zimt, Bananenstückchen, Cenaman drink protein energy 1.5 Walderdbeere sowie die Milch pürieren und in ein Glas geben. Restliches Erdbeerpüree unterrühren. Eine Kugel Vanilleeis als Häubchen obenauf setzen und mit Schokoraspel bestreuen. Die Konsistenz kann mit etwas zusätzlicher Milch individuell angepasst werden.
Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit und kommen Sie zusammen mit Ihren Angehörigen gut durch den Sommer!
Sie haben Interesse an weiteren leckeren Rezepten mit Cenaman Drink, dann wenden Sie sich an das Pflegepersonal oder den zuständigen Assist Mitarbeiter. Assist unterstützt mit vielen Ideen die Pflegekräfte in den Pflegeeinrichtungen, um gemeinsam die Lebensqualität zu verbessern.

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01.04.2018 | Pflege-Spezial Wenn die Blase schwächelt

In Deutschland gibt es nach Angaben der Deutschen Kontinenzgesellschaft circa neun Millionen Menschen* mit einer Harn- und/oder Stuhlinkontinenz. Vor allem bei älteren Menschen schwächelt oft die Blase und es kommt zu unwillkürlichem Urinverlust.

Wie entsteht Inkontinenz?

Bei der kontrollierten Blasenentleerung handelt es sich um ein kompliziertes Zusammenspiel verschiedener Funktionen im menschlichen Körper. Durch unser Gehirn wird die Füllung der Blase und die Kontinenz, d.h. das kontrollierte Zurückhalten von Urin sowie das willkürliche Entleeren überwacht und gesteuert. Erkrankungen wie Schlaganfall, Demenz, Bandscheibenvorfall, Diabetes, Multiple Sklerose oder die Einnahme von Tabletten können dazu führen, dass dieses Zusammenspiel nicht mehr richtig funktioniert. Auch die Blase selbst kann die Ursache für die fehlende Funktion der Kontinenz sein. Eine der häufigsten Gründe für Inkontinenz ist eine Schwäche der Beckenbodenmuskulatur, oft ausgelöst durch mehrere Geburten, schwere körperliche Belastungen, eine Blasensenkung oder eine länger andauernde Obstipation (Stuhlverstopfung).

Inkontinenz aktiv entgegenwirken

Inkontinenz ist als solche keine Krankheit sondern vielmehr ein Symptom für das Vorhandensein einer anderen Krankheit. Es muss also die Ursache gefunden und entsprechend behandelt werden. Aber auch, wenn es eine Erkrankung ist, die nicht behandelt werden kann, kann man durch Beckenbodentraining, eine geeignete Ernährung, eine Reduzierung des Körpergewichts, bestimmte Atemtechniken oder Toilettentraining die Inkontinenz heilen oder zumindest eine deutliche Besserung erzielen.
In der Hoffnung, die Inkontinenzbeschwerden zu verbessern oder die Wechselintervalle der Versorgung zu verlängern, wird häufig die Trinkmenge reduziert. Dies ist nicht sinnvoll: Zum einen braucht der Organismus eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von ca. 1,5 – 2 Litern, zum anderen können Harnwegsinfektionen entstehen, weil die Keime nicht genügend ausgeschwemmt werden. Zudem wird der Harn sehr konzentriert, was wiederum den Harndrang verstärken und Hautprobleme verschlimmern kann. Es sollte also extra auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Gerade morgens sollte viel und gegen Abend etwas weniger getrunken werden. Es ist ratsam, harntreibende Getränke (z.B. Kaffee, Tee) zu vermeiden.
Die kompetente, einfühlsame und individuelle Beratung und Anleitung der entsprechenden Hilfsmittel ist bei der Inkontinenz besonders wichtig. Im Bereich der ableitenden Inkontinenz ist Assist ein zuverlässiger Partner von Alloheim. Assist bietet eine individuelle Produktauswahl aus einem breiten Spektrum der führenden Hersteller an. Dazu gehören z.B. Kathetersysteme, Bett- und Beinbeutel, Kondomurinale sowie Pflegeprodukte. Das Ziel von Assist ist es, zusammen mit den Mitarbeiter/-innen von Alloheim Lösungen zu finden, um den Betroffenen ein aktives und weitgehend uneingeschränktes Leben zu ermöglichen.

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01.02.2018 | Pflege-Spezial Demenz - wenn das Herz liebt, aber der Kopf vergisst

Demenz beginnt oft schleichend und sowohl Betroffene als auch Angehörige merken es zunächst nicht oder wollen nicht wahr haben, dass sich etwas verändert. Doch was bedeutet Demenz und wie geht man am besten mit Demenzkranken um?

Ein Demenzkranker durchläuft oft verschiedene Stadien. Im frühen Stadium sieht es bei den Betroffenen eher wie eine Art Altersvergesslichkeit aus. Auch der Orientierungssinn kann nachlassen. Schreitet die Erkrankung weiter voran, haben die Betroffenen zunehmend Schwierigkeiten, sich neue Informationen zu merken, sich zu konzentrieren und Zusammenhänge zu erkennen. Sie vergessen wichtige Ereignisse aus ihrer Vergangenheit. Das kann für Angehörige besonders schmerzhaft sein, z.B. dann wenn sich der Erkrankte nicht mehr daran erinnern kann, dass er verheiratet ist.
Angehörige müssen umdenken

Im späten Stadium leiden die Betroffenen unter starken Stimmungsschwankungen. Es kann vorkommen, dass sie stundenlang aus dem Fenster starren. Viele verhalten sich ganz plötzlich aggressiv, obwohl sie es gar nicht so meinen. So ein Verhalten sollte man nicht als persönlichen Angriff auffassen.

Demenzkranke können im späten Stadium oft die Signale ihres Körpers nicht mehr deuten und schaffen es z.B. nicht rechtzeitig ihre Blase zu leeren. Aber auch das Essverhalten ändert sich. Es gibt viele Gründe, die dazu führen, dass Menschen mit Demenz nicht mehr genügend Nahrung zu sich nehmen, was nicht selten zu einer Unter- bzw. Mangelernährung führen kann. Oftmals hilft nur gutes Beobachten um festzustellen, warum zu wenig gegessen oder die Nahrung komplett verweigert wird. Assist hilft den Mitarbeiter/-innen von Alloheim dabei, die Gründe einer Essensverweigerung herauszufinden und bietet eine Auswahl geeigneter Zusatznahrungen an, die das Nährstoffdefizit ausgleichen und den Ernährungsstatus deutlich verbessern. Aber auch wenn es aufgrund der Demenz zu einer Inkontinenz kommt, steht Assist zur Seite und berät zu den geeigneten Produkten.

Neben einem veränderten Essverhalten und einer möglichen Inkontinenz fällt es Demenzkranken oft schwer, Worte oder gar Sätze zu bilden. Sie reden deswegen kaum noch. Das heißt aber nicht, dass man nicht mehr mit dem Betroffenen kommunizieren kann. Es ist wichtig weiterhin normal mit ihnen zu reden. Dabei ist es hilfreich, einfache Sätze zu bilden und den Blickkontakt aufrechtzuerhalten. Angehörige sollten akzeptieren, dass eine Diskussion über Sachfragen – wann ist was passiert? – wenig Sinn macht. Viel wichtiger ist es bei der Kommunikation eine gute Beziehung aufrechtzuerhalten. Was immer bleibt, ist der Weg über die Emotionen. Viele reagieren sehr sensibel auf Berührungen und Mimik. Vertraute Gerüche können ebenso ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.

Demenz ist in den meisten Fällen ein normaler Prozess des Alterns, kann aber auch schon in jungen Jahren auftreten. In jedem Stadium ist es wichtig, die Würde des Betroffenen nicht zu verletzen. Angehörige sollten darauf achten, die nachlassenden Fähigkeiten des Demenzkranken nicht zu kritisieren und die Entwicklung genau zu beobachten, um zu wissen, welche Aufgaben Sie ihm noch anvertrauen können.

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Bild: Copyright Gabriele Rhode / Fotolia

01.12.2017 | Pflege-Spezial Die Vorweihnachtszeit genießen

Die schönste Zeit des Jahres beginnt: überall glitzert es, es riecht nach Plätzchen und Glühwein und der erste Schnee fällt. Schon in der Adventszeit bereitet sich die Pflegeeinrichtung zusammen mit den Bewohnern auf Weihnachten vor – vom gemeinsamen Backen, Basteln und Singen über weihnachtliche Veranstaltungen. Da ist für jeden etwas dabei.
So lecker kann Weihnachten mit Trinknahrung sein
Vor allem Bewohner, die aufgrund von ernährungsbedingter Mangelerscheinungen hochkalorische Trinknahrung zu sich nehmen müssen, sollten das Weihnachtsfest ohne Einschränkungen genießen. Freuen Sie sich auf die zahlreichen hochkalorischen Backwaren. Auch wir haben etwas zum Ausprobieren für Sie entdeckt: Leckere Apfeltorte mit Cenaman – etwas ganz Besonderes. Cenaman Trinknahrung ist vielseitig einsetzbar und kann problemlos in die normale Nahrung integriert werden. Bereiten Sie die Apfeltorte für den Besuch in der Pflegeeinrichtung vor und versüßen Sie sich und anderen den Besuch.

Zutaten für 12 Stück

Für den Boden
350 Gramm Mehl
65 g Zucker
1/2 Teelöffel Backpulver
1 Ei
100 Gramm Butter (Zimmertemperatur)
100 ml Cenaman Energie 2.0 Vanille

Für die Füllung
1 kg Äpfel
650 ml Apfelsaft
100 ml Cenaman Energie 2.0 Vanille
2 Päckchen Vanille-Puddingpulver
175 Gramm Zucker
400 ml Sahne
2 Päckchen Sahnesteif
2 Päckchen Vanillezucker
viel Zimtzucker zum Bestäuben

Zubereitung Mürbeteig:

Alle Zutaten für den Boden in eine Schüssel geben und mit dem Knethaken oder den Händen zu einem geschmeidigen Mürbeteig verkneten. Den Teig in Folie eingewickelt oder in einer Schüssel 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Zubereitung Füllung (Belag 1)
Den Mürbeteig ausrollen und in die Kuchenform geben. Die Äpfel schälen und entkernen, danach in kleine Würfel schneiden und auf dem Mürbeteig verteilen. Den Apfelsaft und die restlichen 100 ml Cenaman Energie 2.0 Vanille zusammen mit dem Zucker und dem Vanillepudding aufkochen und auf den Äpfeln verteilen. Bei 175 Grad 1 Stunde backen.
Zubereitung Füllung (Belag 2)
Wenn der Kuchen noch warm ist, den Rand mit dem Messer lösen. Die Sahne mit Vanillezucker (wer es nicht so süß mag, kann auch nur 1 Pck. Vanillezucker nehmen) steif schlagen, auf den erkalteten Kuchen streichen und mit etwas Zimt bestäuben.

Nährwertangaben:
pro Stück
kcal/kj 541 / 2.264
Eiweiß in g 8,2
Kohlenhydrate in g 75,4
Fett in g 21,1
Ballaststoffe 2,9
Gesamt
kcal/kj 6.492 / 27.168
Eiweiß in g 98,4
Kohlenhydrate in g 904,8
Fett in g 253,2
Ballaststoffe 34,8

Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit.
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05.10.2017 | Pflege-Spezial Die Haut – unser größtes Sinnesorgan

Wie häufig sagen oder hören wir „Ich fühle mich nicht wohl in meiner Haut“ und „Das ist ja zum aus der Haut fahren“? Oder auch „Das geht mir unter die Haut“. Aussagen wie diese aus unserer täglichen Sprache unterstreichen die Bedeutung der Haut als unser größtes Sinnesorgan.

Und wie gut tut eine Massage, ein genüssliches Vollbad oder ein gefühlvolles Eincremen mit einem angenehm duftenden Hautpflegeprodukt. Unsere Haut ist vielmehr als ein Sinnesorgan, sie ist der Spiegel unserer Seele.

Fakt ist: Pro cm² enthält unsere Haut etwa 3 Millionen Zellen, 100 Schweißdrüsen, 4 Meter Nervenbahnen, 50 – 200 Schmerzpunkte und 1 Meter Blutgefäße. Damit wird deutlich, dass unsere Haut ein sehr sensibles und schützenswertes Sinnesorgan ist. Sie schützt uns vor Umwelteinflüssen, hilft den Kälte- und Wärmehaushalt des Körpers zu regulieren und stellt eine natürliche Abgrenzung nach außen dar.

Im Alter verändert sich die Haut

Mit zunehmendem Alter und unter Belastung kann sich die Haut schlechter regenerieren. Die Folge sind Hautveränderungen, z. B. Hauteinrisse bei Pergamenthaut, trockene Haut oder schlecht heilende Wunden. Die reife Haut wird dünner und trockener und ihre Elastizität schwindet. Ebenfalls typisch sind das Nachlassen der Hautspannung und die Abnahme von Talg- und Schweißsekretion. Dadurch verliert die Haut nach und nach ihre Barrierefunktion, fängt an zu spannen, juckt und reagiert viel empfindlicher auf äußere Einflüsse. Auch Inkontinenz kann aufgrund der Feuchtigkeit Hautirritationen hervorrufen. Kommen dann noch Grunderkrankungen hinzu, wie z. B. Durchblutungsstörungen bei Ulcus cruris arteriosum oder Diabetes mellitus, ist eine intakte Haut und schnelle Wundheilung nicht mehr selbstverständlich. Zieht sich die Heilungsphase über einen längeren Zeitraum spricht man von chronischen Wunden.

Hautpflege ist Gesundheitspflege

Um die Haut zu schützen und in ihrer Funktion zu erhalten, ist besonders bei pflegebedürftigen und älteren Menschen eine sorgfältige Beobachtung des Hautzustandes sehr wichtig. Deshalb achten die Mitarbeiter von Alloheim bei der Unterstützung der täglichen Körperpflege auf Rötungen, Blasenbildung, Hautveränderungen oder Hautschäden. So können Hautprobleme rechtzeitig erkannt und Maßnahmen eingeleitet werden.

Für den Hautschutz gibt es mittlerweile viele Produkte, die leicht aufzubringen sind und die Haut vor äußeren Einflüssen, wie Stuhl oder Urin schützen. Grundsätzlich ist zu beachten, dass übermäßige Feuchtigkeit die Haut sehr empfindlich macht. Eine hochwertige Hautpflege beinhaltet neben den pflegenden Aspekten ein geringes Allergierisiko, eine an den Hauttyp angepasste Rückfettung und einen angenehmen Duft.

Die Fachkräfte von Assist unterstützen die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim dabei und besprechen bei den Beratungsbesuchen u. a. auch die aktuell erforderliche Hautpflege. Besonders bei Bewohnern mit chronischen Wunden oder Pergamenthaut ist auf einen Hautschutz und eine Elastizität fördernde Hautpflege zu achten. Es gilt jede Verschlechterung des Hautzustandes oder Verletzung der Haut zu vermeiden. An dieser Stelle möchten wir Sie, liebe Angehörige, anregen bei Ihrem nächsten Besuch einmal zur Hand- oder Körpercreme zu greifen und Ihrem pflegebedürftigen Angehörigen das Wertvollste zu schenken: Zeit und Berührung.

Sollten Sie Fragen dazu haben, können Sie sich jederzeit an das Pflegepersonal oder den zuständigen Assist Mitarbeiter wenden. Assist führt ein breites, herstellerneutrales Sortiment an Hautschutz- und Hautpflegeprodukten. Wir stehen Ihnen gerne bei der Auswahl der richtigen Produkte zur Verfügung und beantworten Ihre Fragen. Schließlich wollen wir alle dasselbe, nämlich das wir uns wohl fühlen in unserer Haut.

Neben den Themen Hautpflege und Wundversorgung unterstützt Assist auch in den Bereichen Ernährung, Stoma-, Tracheostoma- und Inkontinenzversorgung.

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01.08.2017 | Pflege-Spezial Ausreichende Trinkmenge - nicht nur im Sommer lebensnotwendig

Was tut man, wenn man durstig ist?
Eigentlich ist diese Frage einfach zu beantworten: etwas trinken. Doch was passiert, wenn der Körper Wasser braucht, ohne dies zu signalisieren? Vor allem bei älteren Menschen kann das ein Problem werden. Darüber hinaus nimmt im Alter das Durstempfinden ab, Trinkgewohnheiten verändern sich und man benötigt Hilfe beim Trinken. Aber auch Trinkhemmnisse, wie die Angst vor nächtlichen Toilettengängen, Inkontinenz und Prostatabeschwerden können zu einer reduzierten Trinkmenge und dadurch zu einem Flüssigkeitsmangel führen.

Warum ist trinken so wichtig?
Wasser ist für den Menschen lebensnotwendig und nimmt im Körper zahlreiche wichtige Funktionen wahr. Ein Flüssigkeitsmangel hat oft schwerwiegende Folgen, denn schon nach 2-4 Tagen ist der Organismus nicht mehr in der Lage, harnpflichtige Substanzen auszuscheiden. Es kommt im schlimmsten Fall zur Bluteindickung und Kreislaufversagen. Weitere Folgen können Verstopfung, Verwirrtheit, Schwäche und Schwindel oder erhöhte Anfälligkeit für Infektionen sein. Der tägliche Bedarf eines gesunden Menschen ab 65 Jahren beträgt ca. 2,5 Liter, wovon in der Regel etwa ein Drittel der Flüssigkeit in der Nahrung enthalten ist.

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Bei hohen Außentemperaturen, starkem Wind, warmer oder trockener Heizungsluft, einer hohen Kochsalz- oder Eiweißzufuhr, verschiedenen Erkrankungen sowie der Einnahme von harntreibenden Medikamenten ist der Flüssigkeitsbedarf erhöht.

Was kann man tun, um einem Flüssigkeitsmangel vorzubeugen?
Bewohner in Pflegeheimen sind bei der Flüssigkeitsaufnahme häufig auf die Hilfe von Pflegekräften angewiesen. Deshalb haben diese eine besondere Verantwortung, den Betroffenen beim Trinken zu unterstützen und die aufgenommene Flüssigkeitsmenge zu kontrollieren. Die Pflegekräfte sorgen tagtäglich dafür, indem sie z.B.:

  • Getränke anbieten, die der Bewohner mag
  • Getränke in erreichbare Nähe stellen
  • leere Gläser und Becher immer wieder auffüllen
  • beim Trinken unterstützen
  • spezielle Trinkgefäße bereitstellen

Assist unterstützt die Mitarbeiter/-innen der Alloheime bei der Bestimmung des Flüssigkeitsbedarfs und Auswahl der möglichen Flüssigkeitszufuhr, um so einen Flüssigkeitsmangel bei den Bewohnern vorzubeugen. Hierzu stellt Assist eigens angefertigte Formulare zur Dokumentation von Trinkplänen und Trinkprotokollen zur Verfügung.

Sollte die Trinkmenge trotz aller Bemühungen nicht ausreichen, kann eine Flüssigkeitsgabe über eine Infusion, die über die Haut verabreicht wird (subcutan), „Durststrecken“ überbrücken. Dazu wird der behandelnde Arzt hinzugezogen, der die Infusion anordnen kann.

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01.06.2017 | Pflege-Spezial Sommerliche Kost - leicht und trotzdem gehaltvoll

Essen ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Es dient nicht allein der Nahrungsaufnahme sondern stellt ein Stück Lebensqualität dar. Wie bedeutend Essen und Trinken für uns ist, wird meistens erst bewusst, wenn es nicht mehr richtig funktioniert. Eine eingeschränkte Nahrungsaufnahme kann viele Ursachen haben. Zu den häufigsten zählen Appetitlosigkeit, Kau- und Schluckstörungen, Geschmacksveränderungen, Verdauungsstörungen (Maldigestion), aber auch Armut, soziale und psychische Faktoren spielen hier häufig eine wichtige Rolle. Mangelernährung kann die Folge sein.

Die rechtzeitige Erkennung von Problemen mit der Nahrungsaufnahme ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. Hierbei helfen verschiedene Methoden und Tools, die Fachleute anwenden (Screening und Assessment). Die Entstehung einer Mangelernährung ist häufig vermeidbar. Assist und die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim sind bestrebt die Risiken für eine Mangelernährung zu erkennen und diese durch eine entsprechende Lebensmittel und/oder Produktauswahl zur Eiweiß- und Kalorienanreicherung beheben.

Zu einer erfolgreichen Therapie müssen pflegerisches und ärztliches Personal, Diätassistenten und Assist Hand in Hand zusammenarbeiten, um für den Patienten die bestmögliche Lösung zu finden. Grundlage der Ernährungstherapie stellt hierbei das Stufenschema der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) dar.

assist 6_2017

In vielen Fällen kann durch die richtige Lebensmittelauswahl, die richtige Konsistenz der Lebensmittel und die Nutzung von Anreicherungsmöglichkeiten (z. B. Cenaman Maltodextrin) das Risiko für eine Mangelernährung erfolgreich beseitigt werden. Der zusätzliche Einsatz von Trinknahrung kann die Ernährungssituation weiter verbessern.

Zugleich muss bei der Lebensmittel- und Speisenauswahl die Verträglichkeit beachtet werden. Es gibt bestimmte Lebensmittel, die häufig schlechter vertragen werden, als andere. Auch die Art der Zubereitung spielt eine Rolle. Hier einige Beispiele:

  • stark oder mit Speck angebratene, geröstete und frittierte Lebensmittel
  • fette und geräucherte Fleisch-, Wurst- und Fischwaren
  • fette Brühen, Soßen und Suppen
  • fette oder frittierte Kartoffelzubereitungen
  • fettreiche Speisen/Lebensmittel (z. B. Mayonnaise, Sahne, vollfetter Käse)
  • schwerverdauliche oder blähende Gemüsesorten (z. B. Grün-, Rot-, Weiß-, Rosenkohl, Wirsing, Sauerkraut, Lauch, Zwiebeln, Paprika, Oliven, Gurken- und Rettichsalat, Hülsenfrüchte)

Das Vermeiden dieser Lebensmittel, Speisen und Zubereitungen schränkt die Auswahl der Lebensmittel ein. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig die individuellen Lebensmittelunverträglichkeiten und -abneigungen des Patienten zu erkennen, um die Vielfalt der Lebensmittelauswahl zu erhalten.

Die optimale Ernährung der Bewohner liegt den Mitarbeiter/-innen von Alloheim besonders am Herzen. Die Fachkräfte der Assist unterstützen sie dabei mit individuellen Produktempfehlungen zur Ernährungstherapie, um einer Mangelernährung effektiv entgegenzuwirken.

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10.04.2017 | Pflege-Spezial (Geistig) fit im Alter

„Mens sana in corpore sano“ – „Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“, diesen Spruch des römischen Dichters Juvenal kennen wir alle. Schon seit der Antike wird das als die Grundlage für ein erfülltes Leben angesehen.

Assist teilt diese Meinung: Die körperliche und geistige Fitness zu stärken, und damit auch das allgemeine Wohlbefinden, ist in jedem Alter wichtig. Für uns ist das die Basis, um die Lebensqualität und die Mobilität der Bewohner von Alloheim möglichst zu erhalten oder sogar zu verbessern.

Ob alt oder jung, es gibt viele Möglichkeiten, die geistige und körperliche Gesundheit zu stärken:

  • Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist in jedem Alter die Grundlage, um sich wohl zu fühlen. Aber je älter man wird, desto schwerer fällt es dem Körper, lebenswichtige Nährstoffe aus der Nahrung zu ziehen. Vor allem, wenn gleichzeitig der Appetit abnimmt, nur noch kleine Portionen vertragen werden oder es zu Schluckbeschwerden kommt. Um einen ungewollten Gewichtsverlust oder eine Mangelernährung zu vermeiden, ist es wichtig, auf die Ernährung zu achten.
  • Wir Menschen sind ausgesprochen soziale Lebewesen, es tut uns gut, Zeit unter Menschen zu verbringen. Anregende Gespräche oder ein interessantes Gesellschaftsspiel trainieren das Gehirn. Und auch das Essen schmeckt in Gemeinschaft viel besser als alleine.
  • Schon mal gehört? „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Stimmt nicht, man ist nie zu alt, um etwas Neues zu lernen. Lernen trainiert in jedem Alter das Denkvermögen, sei es ein Tanz, ein Spiel, oder eine neue Handarbeitstechnik. So werden im Gehirn neue Verbindungen gebildet und das hilft dabei, geistig fit zu bleiben.
  • Immer in Bewegung bleiben: Ein Spaziergang oder Gymnastik halten den Körper fit.

Assist Beitrag 3/2017 | Fit im Alter

In den Alloheim-Einrichtungen gibt es zahlreiche Angebote zur Förderung der körperlichen und geistigen Fitness. Dazu gehören beispielsweise Sitzgymnastik, Kegeln, Gedächtnistraining, Kochgruppen und gemeinsame Spaziergänge oder Spielerunden.

Um daran teilnehmen zu können, müssen die Bewohner eine entsprechende körperliche Konstitution mitbringen. Die körperliche Verfassung zu stärken, ist das Anliegen von Assist. Deshalb realisieren wir die optimale Versorgung der Bewohner in unseren Therapiebereichen enterale Ernährung, IV-Therapien, Stoma, Tracheostoma, Wund- und ableitende Inkontinenzversorgung, Beatmung (in Kooperation) und Diabetes. Beispielsweise hat Assist spezielle Andickungsmittel im Sortiment, die bei Schluckbeschwerden das Essen und Trinken erleichtern. Gleichzeitig unterstützen wir die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim auch durch praktische Trainings rund um die Ernährung, von denen Betroffene profitieren.

Assist kann aber noch mehr. Wir unterstützen Patienten und ihre Angehörigen schnell, unkompliziert und zuverlässig beim Übergang aus der Klinik in die Nachversorgung bei Alloheim. Lassen Sie sich beraten.

Unser gemeinsames Ziel ist es, die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen, um die körperliche und geistige Fitness und damit auch die Lebensqualität der Alloheim-Bewohner möglichst zu erhalten oder sogar zu verbessern.

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09.03.2017 | Pflege-Spezial Vermeidung von Harnwegsinfekten – ein wichtiges Thema

Wer hat nicht schon einmal das unangenehme Gefühl eines Harnweginfektes verspürt? Versetzt man sich nun noch in die Lage eines Patienten, der zudem einen transurethralen Blasenverweilkatheter trägt, also einen über die Harnwege gelegter Dauerkatheter, ruft dies ein noch unangenehmeres Gefühl hervor.

Harnwegsinfektionen sind häufig vermeidbar – Assist unterstützt die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim dabei.

In Altenpflegeheimen und Krankenhäusern sind viele Menschen auf die Versorgung mit einem Dauerkatheter angewiesen. Die Ursachen dafür sind vielfältig, sei es nun bedingt durch schwere Bettlägerigkeit, neurologische Erkrankungen (z. B. Demenz, Parkinson oder Multiple Sklerose) oder Wunden im Intimbereich (z. B. nach größeren Operationen oder durch Dekubitalgeschwüre im Steißbereich). Ein Blasenverweilkatheter steigert immer das Risiko, an einer Harnwegsinfektion zu erkranken, Bakterien nutzen den Katheter regelrecht wie eine Leiter.

Um schmerzhafte Infekte zu vermeiden, ist die aseptische Pflege der dauerhaften Harnableitung besonders wichtig. Die korrekte Durchführung des sterilen Katheterwechsels nach den aktuellen Hygienevorschriften kann das Risiko, an einem Infekt zu erkranken, bereits während des Legens eines Katheters reduzieren.

Darüber hinaus ist auch die sorgfältige Pflege des Intimbereiches wichtig, um eine Keimverschleppung zu vermeiden, genauso wie der richtige Umgang mit den entsprechenden Hilfsmitteln (z. B. Urin-Bett-und Beinbeutel): Handelt es sich dabei um sterile oder unsterile Materialien und welche Tragedauer gibt der Hersteller vor? Wann steht der nächste Wechsel an? Der Urin der Patienten muss kontinuierlich beobachtet werden, um Veränderungen frühzeitig feststellen zu können.

Assist Beitrag 3/2017 | Vermeidung von Harnwegsinfekten

Sollte es trotz aller eingehaltenen Vorgaben dennoch einmal zu einer Harnwegsinfektion kommen, ist schnelles Handeln nötig, um Patienten Unwohlsein und Schmerzen zu ersparen. Bei Auffälligkeiten muss der behandelnde Hausarzt oder Urologe informiert werden, um zeitnah mit einer entsprechenden Behandlung zu beginnen (z. B. Urinuntersuchung und Antibiotikatherapie).

Den Mitarbeiter/-innen der Alloheim ist die Wichtigkeit Ihres Handelns bei der Pflege von ableitenden Urinsystemen bewusst. Assist unterstützt die Pflegekräfte durch regelmäßige theoretische und praktische Schulungen, hält sie auf dem neuesten Stand in Sachen Hygiene und liefert die passenden Produkte.

Bewusstes und hygienisches Handeln kann Harnwegsinfektionen vermeiden. Und genau das ist das gemeinsame Ziel von Assist und Alloheim: Infektionen vermeiden und die Lebensqualität der Alloheim-Bewohner verbessern.

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03.12.2018 | Wichteln gegen die Einsamkeit

Auch in diesem Jahr werden alleinstehende Senioren von den Bürgern beschenkt.

DÜSSELDORF. Weihnachten ist traditionell das Fest der Liebe, der Familie und der Besinnung. Doch besonders ältere Menschen ohne Angehörige verbringen diese Zeit oft einsam und allein. Die Alloheim Seniorenresidenzen rufen auch in diesem Jahr wieder an allen Standorten bundesweit zum „Wichteln gegen die Einsamkeit“ auf. Dabei kann jeder kleine Weihnachtspräsente spenden, um einsamen Senioren eine Weihnachtsfreude zu machen.

Die meisten Menschen feiern Weihnachten im Kreis ihrer Liebsten. Insbesondere ältere Mitbürger ohne Angehörige haben während dieser Zeit jedoch oft mit Einsamkeit und dem Gefühl von Isolation zu kämpfen. Traurig: Die Zahl alleinstehender Senioren steigt von Jahr zu Jahr. 96 Prozent aller Bewohner einer Seniorenresidenz haben keinen Ehepartner, 36 Prozent haben gar keine Angehörigen mehr.

Aber auch viele Senioren, die noch in einer Wohnung leben oder ambulant betreut werden, verbringen die Weihnachtstage oft allein. Um dem entgegenzuwirken rufen die zur Alloheim-Gruppe gehörenden Seniorenresidenzen zum „Wichteln gegen die Einsamkeit“ auf. Gemeinsam wollen die Einrichtungen mit den Bürgern ein Zeichen gegen die zunehmende Vereinsamung unserer Gesellschaft setzen und besonders alten Menschen zeigen, dass man an sie denkt. Die bundesweite Initiative der Alloheim Senioren-Residenzen findet in diesem Jahr bereits zum siebten Mal statt. Ziel ist es, möglichst viele Bürger für die Wichtel-Aktion zu begeistern, die dann Weihnachtspräsente spendieren. Heiligabend werden diese Geschenke von den Teams der Residenzen, Mitarbeitern der ambulanten Pflegedienste von „Alloheim mobil“ und von Ehrenamtlichen an allein lebende Senioren in den jeweiligen Regionen verteilt.

Die Tradition des Wichtelns stammt ursprünglich aus Skandinavien. Dabei beschenken sich Menschen anonym mit kleinen Aufmerksamkeiten, die sich einander gar nicht kennen. Mit diesem Brauch wollen die Alloheim Senioren-Residenzen einsamen Menschen zeigen, dass sie nicht vergessen werden, sondern dass jemand an sie denkt und die Bürger ihnen ein wunderschönes Weihnachtsfest wünschen.

Im Rahmen dieser Initiative ruft die Alloheim-Einrichtung auch örtliche Unternehmen, Kindergärten, Schulen, Vereine und alle Bürger dazu auf, entsprechende Weihnachtsgeschenke zu spenden. Die Präsente können per Post an die jeweilige Alloheim Seniorenresidenz vor Ort (STANDORTKARTE) geschickt werden oder persönlich dort bis zum 24.12. abgegeben werden. Um eventuelle geschlechtsspezifische Inhalte zu markieren, sollten die Pakete mit einem M (für einen Mann) oder einem F (für eine Frau) markiert werden. Die gespendeten Geschenke werden von den Residenzen gesammelt und am Weihnachtsabend persönlich an einsame Senioren verteilt. Eventuell überzählige Päckchen werden sozialen Einrichtungen übergeben, so dass jedes Geschenk auch wirklich seinen Empfänger findet.

11.09.2018 | Woche der Demenz: Gemeinsam für die Menschen

DÜSSELDORF. „Demenz – dabei und mittendrin“ lautet das diesjährige Motto der „Woche der Demenz“ rund um den „Welt Alzheimertag“ am 21. September. Mit dieser bundesweiten Aufklärungsaktion soll vor allem für mehr soziale Eingliederung von Betroffenen und deren Angehörigen geworben werden. Die Seniorenresidenzen der Alloheim-Gruppe stehen Betroffenen dabei im Rahmen dieser Aktion bundesweit mit wichtigen Tipps, Unterstützung und Beratungen zur Seite.
Derzeit leben in Deutschland rund 1,7 Millionen dementiell erkrankte Menschen. Wie Studien und Prognosen zeigen, steigen die Zahlen drastisch an. Bis zu 300.000 Neuerkrankungen pro Jahr werden erwartet, Tendenz steigend. Die Symptome und Einschränkungen durch eine Demenzerkrankung belasten dabei nicht nur die Betroffenen selbst. Besonders Angehörige leiden an dieser einschneidenden Lebensveränderung. Soziale Isolation und psychische Überforderung im Umfeld des Erkrankten sind daher häufig die Folge einer Demenzdiagnose.

Vom 17.- 23. September findet in diesem Jahr die „Woche der Demenz“ rund um den „Welt-Alzheimertag“ am 21. September statt. Unter dem Motto „Demenz – dabei und mittendrin“ soll verstärkt für eine soziale Eingliederung von Betroffenen und Angehörigen geworben werden. Den Hobbys nachgehen, im Freundeskreis aktiv bleiben oder sich in der Gemeinde einbringen. Besonders für Menschen mit Demenz ist es sehr wichtig, am sozialen Leben teilzuhaben. Auch Angehörige haben häufig das Gefühl, ausgeschlossen zu werden und nicht mehr sozial integriert zu sein. Mit bundesweiten Informations- und Aufklärungsveranstaltungen im Rahmen der „Woche der Demenz“ soll darauf hingewiesen werden, dass dementiell Erkrankte und deren Angehörige keinesfalls am Rand stehen, sondern ein Teil unserer Gesellschaft sind. Mehr Verständnis, aktive Miteinbeziehung und Unterstützung von Betroffenen, das sind wichtige Punkte für mehr Lebensqualität bei Demenz.

Für Aufklärung, Beratung und Informationen rund um das Thema Demenzerkrankung steht das jeweilige Expertenteam der Alloheim-Seniorenresidenzen Standorte mit kompetenten Antworten, Rat und Tat allen Betroffenen zu Seite. Wann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich die Pflege nicht mehr alleine stemmen kann? Welche Möglichkeiten und Arten der Betreuung gibt es und wo finde ich Unterstützung? Dies sind nur einige der Themen, die die Angehörigen beschäftigen.

Das Ziel: „Im Rahmen dieser Aktion wollen wir uns aktiv dafür stark machen, Erkrankte und Angehörige besser sozial zu integrieren. Eine Demenz beeinträchtigt das Leben auf vielfältige Weise. Umso wichtiger ist es, nicht die Krankheit zu sehen, sondern die Menschen“, so die Experten. Neben weitreichenden Tipps und Informationen bieten die Einrichtungen nicht nur im Rahmen der „Woche der Demenz“ individuelle Beratungen und Hilfen an, sondern stehen Betroffenen auch langfristig unterstützend zur Seite.

02.07.2018 | Pflegeausbildung: Start in eine erfolgreiche Zukunft noch in 2018

DÜSSELDORF. Die meisten Schulabgänger haben sich bereits festgelegt oder schon einen Ausbildungsplatz für dieses Jahr ergattert. Allerdings gibt es noch viele junge Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Schade, ist doch ein guter Start in das Berufsleben die wichtigste Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft. In den bundesweit vertretenen Alloheim Senioren-Residenzen gibt es allerdings noch in diesem Jahr einen perfekten Berufseinstieg durch eine Ausbildung in der Pflege.

Die Gründe, warum viele Schulabgänger im laufenden Jahr noch keine Zusage oder keinen festen Ausbildungsplatz haben, sind vielfältig. Beruflich wäre das Jahr somit quasi „verloren“, da erst 2019 wieder die Bewerbungsphase für Ausbildungsplätze beginnt. „Das muss aber nicht sein, denn Teamplayer die Freude am Umgang mit Menschen haben und die an ihrer Zukunft arbeiten möchten, sind in der Pflegebranche genau richtig“, sagt Davi Wagner, Personalleiterin der Alloheim Senioren-Residenzen. Wie Wagner unterstreicht, sind die beruflichen Perspektiven bei einer abgeschlossenen Pflegeausbildung „mehr als brillant“. Zudem wird die Ausbildung sehr gut bezahlt.

Auch langfristig sind Pflegefachkräfte sehr gefragt. „Mittlerweile bewerben sich auch viele Quereinsteiger aus anderen Berufszweigen“, sagt Davi Wagner, „die planbare, dauerhafte Sicherheit, die unser Beruf bietet, steht bei vielen an oberster Stelle. Sogar dann, wenn man sich erst in der zweiten Lebenshälfte oder nach der Kinderphase für eine Ausbildung in der Pflege entscheidet.“

„Normalerweise beginnt jedes Jahr im Oktober die zweite Runde der Ausbildungen gemeinsam mit unseren schulischen Kooperationspartnern “, sagt Davi Wagner, „wir sind an dieser Stelle aber sehr flexibel. In diesem Jahr haben wir sogar zusätzliche Ausbildungsplätze im August geschaffen.“

Wer sich nun sozusagen, auf den letzten Drücker’ dazu entschließt, eine Ausbildung in einem pflegerischen Beruf machen zu wollen, der sollte sich schnell bewerben. Auch ein Praktikum in dem man einmal „locker in den Beruf hineinschnuppern“ kann, ist bis zum Herbst für Interessierte noch möglich.

Interessant: Wer einen pflegerischen Beruf in einer Alloheim Senioren-Residenz beginnt, bekommt einen Mentor an die Seite gestellt. „Das ist dann jemand aus dem Team mit sehr viel Berufserfahrung, der sich der Fragen der Azubis annimmt, Tipps gibt und ihnen vor allem das Gefühl gibt, nicht allein zu sein“, sagt Davi Wagner, „jede Woche bieten die Ausbilder zusätzlich ,Fachunterricht´ an, in dem schulische Dinge aufgearbeitet werden und sich jeder in Ruhe auf seine Prüfung vorbereitet, ganz ohne Stress.“

Aber auch um die perspektivische Karriere-Entwicklung nach der Ausbildung kümmert man sich bei Alloheim rechtzeitig: So wird schon sehr früh im Rahmen eines Karrierewochenendes mit den Auszubildenden über Weiterbildungsmaßnahmen gesprochen. „Das gestalten wir sehr individuell“, weiß Davi Wagner, „bislang haben wir noch für jeden den richtigen Job in unserem Unternehmen nach der Ausbildung gefunden.“
Schulabgänger, interessierte Quer- oder Wiedereinsteiger, die aktuell noch auf der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsberuf sind und damit noch in diesem Jahr beginnen wollen, sollten sich darum mit ein paar Zeilen direkt bei der Einrichtungsleitung bewerben oder sich direkt dort vorstellen.

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Hier finden Sie noch freie Ausbildungsplätz:

Seniorenzentrum Storchenpark – Speyer

Residenz “Am Lindenberg” – Salzgitter

Sankt Nikolaus – Bruckberg

Alloheim Pflege-Residenz „Gießen“ – Gießen

Klosterresidenz „Maria Hilf” – Bedburg

Alloheim Senioren-Residenz „Mainbrücke” – Marktheidenfeld

Haus am Holunderbusch” – Kiel

Alloheim Senioren-Residenz „Am Müllerbrunnen” – Dresden

Alloheim Senioren-Residenz „Lustgarten“ – Diemelstadt

Alloheim Senioren-Residenz „An der Lehmgasse“ – Frankfurt/Oder

Alloheim Senioren-Residenz „An der weißen Elster“ – Leipzig

Senioren-Residenz „Godenbergschlößchen“ – Bad Malente

Alloheim Senioren-Residenz „Turmhotel“ – Gotha

Alloheim Senioren-Residenz „Haus Bergisch Land“ – Velbert

Alloheim Senioren-Residenz „Wohnpark Dimbeck“ – Mühlheim an der Ruhr

Alloheim Senioren-Residenz „Märkisches Viertel“ – Berlin

Alloheim Senioren-Residenz „Haus am Werbellinsee““ – Schrofheide

Senterra Pflegeresidenz „Am Friedensplatz“ – Rüsselheim

Senterra Pflegezentrum Berlin – Berlin

Alloheim Senioren-Residenz „POLIMAR“ – Berlin

Alloheim Senioren-Residenz „Taubertal“ – Röttingen

Alloheim Senioren-Residenz „Ullsteinstraße“ – Berlin

Alloheim Senioren-Residenz „Lahnblick“ – Wetzlar

Seniorenresidenz „Am Kurpark“ – Hamm

Alloheim Senioren-Residenz „Grünhof im Park“ – Frankfurt am Main

Alloheim Senioren-Residenz „Haus am See“ – Bad Elster

Seniorenresidenz “Am Schillerplatz” – Hamm

Seniorenresidenz „Schanze“ – Bocholt

Senioren-Stift „Laboe“ – Laboe

Alloheim Senioren-Residenz „Bürgerwiese“ – Dresden

Senterra Pflegezentrum „Rheingarten“ – Rheinfelden

Seniorenwohnen an der Emspromenade“ – Warendorf

Alloheim Senioren-Residenz „Ederbergland“ – Frankenberg

Alloheim Senioren-Residenz „Domherrengarten“ – Essenheim/Mainz

Seniorenzentrum AGO Herkenrath – Bergisch Gladbach

Seniorenzentrum „Pries“ – Kiel

Seniorenzentrum AGO Bad Vilbel – Bad Vilbel

Seniorenzentrum AGO Bielatal – Rosenthal-Bielatal

Alloheim Senioren-Residenz „Bernardus“ – Grevenbroich

Seniorenzentrum AGO Dresden – Dresden

Seniorenzentrum AGO Kreischa – Kreischa

Alloheim Senioren-Residenz „Neuss“ – Neuss

Alloheim Senioren-Residenz „Grasleben“ – Grasleben

Alloheim Senioren-Residenz „Dormagen“ – Dormagen

Seniorenzentrum AGO Rosbach – Rosbach v. d. Höhe

Wohnstift auf der Kronenburg“ – Dortmund

Alloheim Senioren-Residenz „Am Park“ – Seesen

Alloheim Senioren-Residenz „Althen“ – Leipzig

Seniorenzentrum „Am Volksgarten“ – Dortmund

Seniorenzentrum AGO “Nidderau” – Nidderau

14.05.2018 | Eis schlemmen für den guten Zweck

In über 160 Orten in Deutschland kann man jetzt Eis essen, soviel man will

DÜSSELDORF. In den Sommermonaten verwandeln sich die Alloheim Seniorenresidenzen in ganz Deutschland auch in diesem Jahr wieder in ganz besondere Eisdielen: An verschiedenen Tagen können alle Bürger in den Einrichtungen so viel Eis schlemmen und genießen, wie sie wollen. Für einen einmaligen Beitrag von nur vier Euro werden die Becher immer wieder aufgefüllt. Die Erlöse der Flatrate-Eisfeste gehen jeweils an gemeinnützige Organisationen oder Vereine.
Bunte Zuckerstreusel, Schokosauce oder kleine Schirmchen – bei der Auswahl der Eis-Verzierung sind auf den diesjährigen Eisfesten der zu den Alloheim Seniorenresidenzen gehörenden Einrichtungen keine Grenzen gesetzt. „Eis essen für den guten Zweck“ lautet das Motto der gemeinnützigen Aktion, die in der Einrichtung jedes Jahr mit großem Erfolg und viel Zuspruch der Bevölkerung stattfindet. „Die positive Resonanz unserer Eisflat-Party ist immer wieder überwältigend“, freuen sich die Residenzleiter, „Eis essen und dabei gleichzeitig etwas Gutes Tun – das ist das Ziel unserer außergewöhnlichen Veranstaltungen.“ Der Erlös des Schlemmens wird auch in diesem Jahr wieder guten Zwecken zukommen, denn die Erträge werden in vollem Umfang gespendet.

Ob Vanille-, Schoko-, oder Erdbeereis, in der Waffel oder am Stiel: In den Veranstaltungskalendern auf den Webseiten unserer Einrichtungen (Standorte) sieht man, wann und wo sich in den Seniorenresidenzen in ganz Deutschland alles um Eisgenuss, Abkühlung und Schlemmer-Spaß dreht. Mit der großen Auswahl an Eisspezialitäten wollen die Einrichtungen aber nicht nur Kinder begeistern, denn auch Bewohner und erwachsene Gäste freuen sich schon darauf, sich bei der sommerlichen Wärme mit Eis und Getränken abzukühlen. Dank der Flatrate kann man das jeweils den ganzen Tag tun.

Eis essen

Termine Eisflatrate-Party:

August

  • 01.08.2018 Schmitten Seniorenzentrum AGO Schmitten
  • 04.08.2018 Kiel Altenzentrum Neumühlen-Dietrichsdorf
  • 04.08.2018 Hagen Seniorenzentrum “Am Theater”
  • 07.08.2018 Rheine Seniorenzentrum “Kardinal-Galen-Ring”
  • 08.08.2018 Bramsche Alloheim Senioren-Residenzen “Bramsche”
  • 08.08.2018 Braunschweig Alloheim Senioren-Residenzen “Brunswik”
  • 08.08.2018 Delligsen Alloheim Senioren-Residenzen “Lindenhof”
  • 08.08.2018 Schwerte “Haus am Stadtpark”
  • 08.08.2018 Winsen/Aller Seniorenzentrum “In den Dämmen”
  • 08.08.2018 Leck Seniorenwohnanlage “Leck”
  • 08.08.2018 Dormagen Alloheim Senioren-Residenz “Dormagen”
  • 08.08.2018 Berlin Alloheim Senioren-Residenz “Kurt-Exner-Haus”
  • 10.08.2018 Bickenbach Seniorenzentrum “Bergstraße”
  • 08.08.2018 Kiel “Haus Uhlenkrog”
  • 10.08.2018 Leipzig Alloheim Senioren-Residenz “Gohlis”
  • 10.08.2018 Dortmund Seniorenzentrum “Am Volksgarten”
  • 10.08.2018 Rosbach v. d. Höhe Seniorenzentrum AGO Rosbach
  • 11.08.2018 Wetzlar Alloheim Senioren-Residenz “Lahnblick”
  • 12.08.2018 Saarbrücken Seniorenzentrum “Winterberg”
  • 12.08.2018 Brake Seniorenzentrum “Brake”
  • 15.08.2018 Kiel “Haus am Holunderbusch”
  • 15.08.2018 Seniorenzentrum AGO “Bilatal”
  • 18.08.2018 Erfurt Alloheim Senioren-Residenz “Am Hirschgarten”
  • 18.08.2018 Nidderau Seniorenzentrum AGO Nidderau
  • 18.08.2018 Dresden Seniorenzentrum AGO Dresden
  • 18.08.2018 Bad Rodach Seniorenreisdenz “Löwenquell”
  • 18.08.2018 Grasleben Alloheim Senioren Residenz “Grasleben”
  • 18.08.2018 Dortmund Seniorenzentrum “Im Kaiserviertel”
  • 19.08.2018 Bad Rodach Seniorenreisdenz “Löwenquell”
  • 21.08.2018 Dresden Alloheim Senioren-Residenz “Am Müllerbrunnen”
  • 21.08.2018 Dresden Alloheim Senioren-Residenz “In der Alten Mälzerei”
  • 22.08.2018 Lübeck-Travemünde Senioren-Residenz “Waldersee”
  • 22.08.2018 Bad Elster Alloheim Senioren-Residenz “Haus am See”
  • 22.08.2018 Reichenbach Alloheim Senioren-Residenz “Reichenbach”
  • 23.08.2018 Bocholt Seniorenresidenz “Schanze”
  • 23.08.2018 Berlin Alloheim Senioren-Residenz “Lichterfelde”
  • 24.08.2018 Berlin Alloheim Senioren-Residenz “Hildburghauser Straße”
  • 24.08.2018 Kreischa Seniorenzentrum AGO Kreischa
  • 24.08.2018 Seesen Alloheim Senioren-Residenz “Am Park”
  • 25.08.2018 Niebüll Pflegeheim Niebüll-Gath
  • 25.08.2018 Süderbrarup Alloheim Senioren-Residenz “Süderbrarup”
  • 25.08.2018 Coesfeld Alloheim Senioren-Residenz “Coesfelder Berg”
  • 25.08.2018 Kreischa Seniorenzentrum AGO Kreischa
  • 31.08.2018 Berlin Alloheim Senioren-Residenz “POLIMAR

September

  • 02.09.2018 Salzgitter Alloheim Senioren-Residenz “Salzgitter”

03.05.2018 | Fachkräfte erinnern an den „Internationalen Tag der Pflege“

DÜSSELDORF. Europaweit findet am 12. Mai der „Internationale Tag der Pflege“ statt. Er wird jedes Jahr am Geburtstag der britischen Krankenschwester Florence Nightingale begangen. Sie wurde am 12. Mai 1820 geboren und gilt als Vorreiterin der modernen Pflege. Gefeiert wird dieser besondere Tag auch in den Alloheim Senioren-Residenzen.

Die Mitarbeiter der bundesweit vertretenen Alloheim Senioren-Residenzen möchte an diesen Tag erinnern und hoffen, dass die Bürger sich mit positiven Gedanken des Pflegethemas annehmen. „Wer einen Pflegeberuf ergreift, tut das, um Menschen zu helfen, ihnen etwas Gutes zu tun und sie bestens zu versorgen“, so die einhellige Meinung, „unser vorrangiges Ziel ist es, der Lebensqualität unserer Bewohner zu dienen.“
Zunehmend würden die Aktiven in der Pflege allerdings feststellen, dass Außenstehende mit übertriebener Kritik, Unverständnis für das tatsächliche Tun einer Pflegekraft oder auch sehr geringer Wertschätzung diesem Berufszweig gegenüberstehen. Auf der anderen Seite wundere sich die Gesellschaft dann, dass immer weniger junge Leute Lust haben, einen Pflegeberuf zu ergreifen oder darin ihre Zukunft zu sehen. Pflege hat immer mit viel Herz zu tun, egal ob im Krankenhaus oder in einer Pflegeinrichtung: Hier arbeiten Menschen für Menschen. Um diesen Berufszweig und das anstrengende Tagesgeschehen zu verstehen, würde es schon helfen, wenn man sich gedanklich einmal auf die andere Seite begibt und darüber nachdenkt, wie es wohl sein würde, wenn man selbst eine Pflegekraft wäre.
Das sah übrigens auch Florence Nightingale so, deren aufopferungsvolle Arbeit den Ursprung für den „Internationalen Tag der Pflege“ bildet. Sie stellte fest: „Krankenpflege ist keine Ferienarbeit. Sie ist eine Kunst und fordert, wenn sie Kunst werden soll, eine ebenso große Hingabe, eine ebenso große Vorbereitung, wie das Werk eines Malers oder Bildhauers.“

26.04.2018 | Über 300 Schüler beim „Boy‘s Day“ im Alloheim

DÜSSELDORF. Ende April fand in den Alloheim Senioren-Residenzen der bundesweit veranstaltete „Boy‘s Day“ statt. Dabei handelt es sich um eine Aktion, bei der Jungen eher typisch weibliche Berufe testen konnten. Über 300 Schüler nutzen das Angebot, um sich in einer der teilnehmenden Alloheim-Einrichtungen über die vielseitigen, pflegerischen Berufe in der Praxis zu informieren.
Das Haus hautnah kennenlernen, den Betreuungskräften über die Schulter schauen – das stand für die Schüler beim Boy’s Day auf dem Tagesprogramm. Zwischendurch gab es viele Möglichkeiten Fragen zu stellen und sich über die internen Abläufe, Planungen oder auch Dokumentationsarten der Einrichtungen umfassend zu informieren. Auch das Mittagessen nutzten die Schüler, um sich mit den Mitarbeitern der verschiedenen Bereiche auszutauschen und von ihren Berufserfahrungen erzählen zu lassen.
Einhellig war dann auch das Fazit der Teilnehmer des Boy’s Day: „Das war ein ganz besonderer Tag, an dem wir wirklich viel lernen und erfahren konnten.“

Bad Boys

21.03.2018 | Alloheim Residenzen erinnern an Pionierin der Pflege

Agnes Karll feiert 150. Geburtstag

DÜSSELDORF. Bundesweit feiern die Alloheim Seniorenresidenzen in diesem Monat einen ganz besonderen Geburtstag: Agnes Karll, die Pionierin der modernen Pflege, wäre am 25. März 150 Jahre alt geworden. Die Gründerin der Berufsorganisation der Krankenpflegerinnen Deutschlands war unter anderem maßgeblich für die bundesweite Qualitätssteigerung der Kranken- und Altenpflege verantwortlich. Die Unternehmensgruppe möchte an sie und ihre Verdienste erinnern.

Geboren als Tochter eines Gutbesitzers am 25. März 1868 im niedersächsischen Embsen absolvierte Agnes Karll zunächst eine Ausbildung zur Lehrerin und arbeitete einige Jahre als Erzieherin. Nach einer Krankenpflegeausbildung ab 1887 im Clementinenhaus in Hannover machte Agnes Karll erste Erfahrungen in der privaten Hauskrankenpflege und reiste dabei als Begleiterin einer Patientin in die USA. Ihre Erlebnisse und Eindrücke des Pflegeberufs in Amerika, verglichen mit den verhältnismäßig schlechten Bedingungen für Pflegende in Deutschland, veranlassten die Krankenpflegerin zur Gründung der Berufsorganisation der Krankenpflegerinnen Deutschlands, dem Vorläuferverband des heutigen Deutschen Berufsverband für Pflege (DBfK). Trotz starker gesundheitlicher Probleme setzte sich Agnes Karll aktiv für Rechte von Pflegenden ein und errang pflegeberufspolitisch bahnbrechende Erfolge: Mit dem Hintergrund der Qualitätssteigerung war der erste Berufsverband in der Pflege entstanden, ebenfalls wurde aufgrund des Engagement der Krankenpflegerin erstmals Wert auf ausreichende Qualifizierung von Pflegenden gelegt.

Einhellig ist die Meinung der Pflegedienstleiter der Alloheim Residenzen. Sie sehen Agnes Karll als eine der wichtigsten Persönlichkeiten in der Geschichte der Pflege: „Qualität in der Pflege ist heute unser oberstes Ziel, das wir mit höchstem Engagement auch hier in unserem Haus verfolgen. Deshalb investieren wir kontinuierlich in die Weiterbildung und berufliche Entwicklung unserer Mitarbeiter – zum Wohle der Bewohner.“ Auch für die Einrichtungsleiter wie beispielsweise Carsten Körner aus Grevenbroich stellt Agnes Karll eine Pionierin der modernen Pflege dar: „Ausbildung auf höchstem Niveau ist in allen Bereichen der Pflegebranche essentiell, um unsere Qualitätsstandards bei der Betreuung der uns anvertrauten Menschen gewährleisten zu können. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels in der Pflegebranche, müssen wir heute an die Qualifizierung von Pflegepersonal denken, um das Gesundheitswesen der Zukunft stabil halten zu können.“

Seit dem Wirken von Agnes Karll hat sich die Pflegebranche gravierend geändert: Die Fachkräfte sind heute selbstständig für die ihnen anvertrauten Bewohner verantwortlich und planen ihre Aufgaben eigenständig. Im modernen Zeitalter der Pflege haben sich die Bedingungen für Pflegende enorm verbessert. Nicht geändert hat sich die Tatsache, dass sich die Pflegebranche immer neuen Herausforderungen stellen muss. Durch die ständig alternde Gesellschaft sehen sich Pflegeeinrichtungen mit einer zunehmend höheren Pflegebedürftigkeit der Bewohner konfrontiert. Die Seniorenresidenzen begegnen dieser Aufgabe mit Bezug auf Agnes Karlls wohl bekanntestem Zitat: „Will die beruflich Pflegende nicht wie bisher Amboss sein, muss sie eiligst anfangen, Hammer zu werden und nicht mehr ihr Geschick willenlos aus den Händen anderer zu nehmen, sondern es selbst zu gestalten.“

„Im Sinne von Agnes Karll wollen wir die Pflegebranche weiter entwickeln“, sagt Carsten Körner, „unsere Mitarbeiter gestalten ihre Zukunft mit uns. Wir helfen ihnen dabei, sich zu frei denkenden und handelnden Fachkräften zu entwickeln. Und was wir heute schaffen, als Standard in der Pflege zu etablieren, kommt uns irgendwann in der Zukunft auch selbst zugute.“

08.03.2018 | Boys’ Day: Berufsorientierung für Jungs

DÜSSELDORF. KFZ-Branche oder Metallhandwerk:
Junge Männer entscheiden sich bei der Berufswahl meistens für technisch-orientierte Ausbildungsberufe. Beim Boys’ Day, dem Orientierungstag für Jungs, haben die Jugendlichen die Möglichkeit, in soziale Berufe hineinzuschnuppern, in denen überwiegend Frauen tätig sind. Als langjähriger Kooperationspartner des Boys’ Day sind bundesweit auch die Alloheim-Residenzen wieder Teil dieser Job-Initiative und geben am 26. April 2018 interessierten Jugendlichen die Chance zu einem praxisnahen Einblick in das Berufsfeld der Pflegebranche.

Ein krisensicherer Arbeitsplatz mit vielfältigen Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei abwechslungsreicher Tätigkeit: Auch in unsicheren Zeiten zählen Pflegeberufe zu den zukunftssicheren und wachstumsstarken Gewinnern auf dem Arbeitsmarkt. „Viele junge Menschen haben bereits erkannt, dass ein Berufseinstieg in die soziale Branche optimale Berufsaussichten und Vorteile mit sich bringt“, so die einhellige Meinung der Residenzleitungen, „besonders in Zeiten des Fachkräftemangels bietet ein Job in der Altenpflege vielfältige Karriere- und Fortbildungschancen.“ Um das Berufsfeld, das immer noch von Frauen dominiert wird, auch männlichen Schulabgängern zu öffnen und bekannter zu machen, stehen im Fokus des Boys’ Day besonders soziale Berufe. Die Alloheim-Seniorenresidenzen öffnen dabei an diesem Orientierungstag bereits seit vielen Jahren ihre Türen für interessierte Jugendliche. Alle Residenzen bieten Ausbildungen in verschiedensten Tätigkeiten an: von der Verwaltung, über die aktive Pflege, bis hin zur Arbeit in der Küche. Die Plätze für den Schnuppertag am 26. April in den Einrichtungen sind heiß begehrt, weshalb interessierte Jungen sich möglichst schnell um einen Platz zu bemühen sollten. Wer Interesse hat: Am besten direkt in einer Alloheim-Senioren Residenz vor Ort anrufen. Standorte
Neben einem abwechslungsreichen und informativen Orientierungstag in der Pflegebranche, bietet die Seniorenresidenz den Jugendlichen außerdem Workshops zu Berufs- und Lebensplanung, sowie Rollenbildern und Sozialkompetenzen an.

05.03.2018 | Großzügige Spende der Alloheim Senioren-Residenzen für Berliner Kältehilfe

Seit über sechs Jahren fördern die Alloheim Senioren-Residenzen die Berliner Kältehilfe ¬mit finanzieller Unterstützung, Sachspenden und ehrenamtlichem Engagement – Spendenübergabe in der Berliner Stadtmission

BERLIN. „Wärme spenden“ heißt seit über 20 Jahren das Leitmotiv der Berliner Kältehilfe. Mit dieser Initiative stellt die Berliner Stadtmission vernetzte Hilfsangebote für notleidende Menschen zur Verfügung, die Schutz vor den akuten Gefahren der Kälte bietet, aber auch Perspektiven zeigt und Wege aus der Wohnungslosigkeit weist. Seit über sechs Jahren setzen die Alloheim Senioren-Residenzen in Berlin ein gemeinsames Zeichen der Wärme und unterstützen vielfältig die lebensrettenden Maßnahmen der Kältehilfe.

Am vergangenen Donnerstag übergaben Vertreter der Berliner Alloheim Senioren-Residenzen ein weiteres Mal einen Spendenscheck in Höhe von 5.000 Euro an Karen Holzinger, Leiterin der Wohnungslosenhilfe, im Zentrum der Berliner Stadtmission in der Lehrter Straße in Berlin. Mit dieser Spende wird das Projekt „Kältebus“ gefördert, das Obdachlose vor dem Kältetod schützt. „Als ganz normaler Bürger kann man ja mit dem Winter leben“, sagen die Kältebus-Initiatoren, „die Garderobe wird der kühlen Jahreszeit angepasst und in unseren vier Wänden stellen wir die Heizung einfach eine Stufe höher.“ Zur existentiellen Bedrohung könne die bittere Kälte allerdings für all die Menschen werden, die weder ein schützendes Zuhause, noch warme Kleidung zur Verfügung haben. In diesen Fällen tritt die Kältehilfe in Aktion. Sie spendet Wärme und bringt Obdachlose zu einem sicheren Übernachtungsplatz.

Zusätzlich zu ihrer finanziellen Unterstützung engagieren sich Alloheim-Mitarbeiter aber auch aktiv bei der Berliner Kältebus-Hilfe. So ist Oliver Stemmann aus dem Management der Unternehmensgruppe seit 2011 ehrenamtlich regelmäßig als Kältebus-Fahrer und in der Tagesstätte „Nachtcafé“ der Citystation Berlin aktiv. Und auch Einrichtungsleiterin Ilona Kirchmeier von der Senioren-Residenz „Schwyzer Straße“ hat die Kältehilfe fest im Blick: Anlässlich des „10-jährigen Jubiläums“ ihrer Einrichtung übergab sie der Kältehilfe vor kurzem eine Spende von 800 Euro, die das Alloheim-Team aus dem Verkauf selbstgemachter Liköre und Marmeladen auf dem hauseigenen „Weihnachtsmarkt der Herzen“ erlösen konnte. Darüber hinaus beteiligen sich Bewohner der Senioren-Residenz jeden Monat beim Crépes-Backen in der Notübernachtung der Berliner Stadtmission in der Lehrter Straße.

Spendenübergabe

Übergaben eine großzügige Spende an die Berliner Kältehilfe (v.l.n.r.):

Rene Lattner (Einrichtungsleiter Senterra Pflegezentrum Berlin), Reina Jung (Einrichtungsleiterin Senioren-Residenz „Ullsteinstraße“), Juliane Lehmpfuhl (stellvertretende Pflegedienstleitung) und
Veronika Alfranseder (Sozialdienst) (beide Senioren-Residenz „Schwyzer Straße“), Karen Holzinger (Leiterin Wohnungslosenhilfe der Berliner Stadtmission), Mathias Meinke (Praktikant in der Senioren-Residenz „Märkisches Viertel“), Ilona Kirchmeier (Einrichtungsleiterin Senioren-Residenz „Schwyzer Straße“), Irina Neicke (Sozialdienst Senioren-Residenz „Märkisches Viertel“) und Oliver Stemmann (Alloheim Senioren-Residenzen SE).

26.01.2018 | Als Seiteneinsteiger in der Pflegbranche Karriere machen

AKTUELLES

Krisensicher und planbar:
Als Seiteneinsteiger in der Pflegbranche Karriere machen

Bundesweite Info-Veranstaltungen für Jobsuchende

DÜSSELDORF. Kein Thema in der Gesundheitsbranche wird derzeit so stark diskutiert wie der drohende Personalmangel im Pflegebereich. Wer hier beruflich aktiv wird oder einsteigen möchte, hat auch langfristig eine sichere Arbeitsstelle. Was viele allerdings nicht wissen: Auch als berufsfremder Quereinsteiger oder Wiedereinsteiger kann man in dieser aussichtsreichen Berufsgruppe Karriere machen. Voraussetzung dafür ist allerdings eine richtige Planung. Im Zuge bundesweiter Informationsveranstaltungen für Seiteneinsteiger zeigen die Teams der Alloheim Senioren Residenzen, wie man eine diesbezügliche Karriere geschickt und sicher angehen kann.

Aktiv helfen, die Lebensqualität von pflegebedürftigen Senioren verbessern, die Erhaltung einer selbständigen Lebensgestaltung durch individuelle, ganzheitliche und aktivierende Pflege und Betreuung – das sind nur einige der Kernpunkte, auf die es ankommt, wenn man in einer Pflegeeinrichtung arbeitet. „Wer offen auf Menschen zugehen kann, Freude daran hat mit Menschen zu arbeiten und gern im Team anpackt, der bringt schon die allerbesten Grundvoraussetzungen mit, die bei uns so gefragt sind“, sagt Monder Kassem, Leitung Personalentwicklung in Düsseldorf. Viele Jobsuchende wissen allerdings nicht, dass man auch als Seiteneinsteiger in einem Pflegeberuf nicht nur allerbeste Chancen hat, sondern hier sogar zu einem späteren Zeitpunkt im Berufsleben noch Karriere machen kann. Der erste Schritt in die zukunftsträchtige Branche kann dabei der Einstieg als Pflegehilfskraft sein. Bei guter Eignung und weiterem Interesse ist dann eine einjährige Ausbildung zum Altenpflegehelfer bzw. zur Altenpflegehelferin oder – je nach Bildungsgrad – sogar eine dreijährige Ausbildung zur Pflegehilfskraft möglich. „Die Ausbildung zur Pflegehilfskraft erleichtert den beruflichen Einstieg in den Pflegebereich immens“, sagt Monder Kassem, „sie kann auch den Weg zu einer vollständigen Fachkraftausbildung erleichtern bzw. erst ermöglichen. Um diesem neuen, beruflichen Start auch finanziell den Weg zu ebnen, setzen wir uns für individuelle Fördermaßnahmen ein.“
Im Zuge einer bundesweiten Veranstaltungsreihe wollen die Einrichtungsleitungen interessierten Jobsuchenden Perspektiven aufzeigen und vor allem Tipps geben, wie man auch als Branchenfremder in der Gesundheitsbranche durchstarten kann. „Rund 200 Seiteneinsteiger haben genau diesen Karriereweg in unseren Einrichtungen beschritten“, sagt Monder Kassem, „ein wunderbarer Beweis dafür, dass wirklich vieles möglich ist.“
Eingeladen zu den Veranstaltungen sind aber auch Wiedereinsteiger oder länger pausierende Berufsrückkehrer wie beispielsweise Mütter. „Wir freuen uns auf viele Interessenten“, sagt Kassem, „die Teilnahme ist natürlich kostenfrei. Wer kommt und sich informiert, kann somit nur gewinnen.“
Die Informationstage werden von den Residenzen zeitlich individuell organisiert. Die genauen Termine erhält man über die jeweilige Residenzleitung vor Ort.

Hier finden Sie die Termine der Karrieretage in unseren Einrichtungen:

Bedburg Klosterresidenz Maria Hilf 03.03.2018

Berlin Alloheim Senioren-Residenz “Hildburghauser Straße” 13.03.2018

Bickenbach Seniorenzentrum “Bergstraße” 07.04.2018

Bramsche Alloheim Senioren-Residenz “Bramsche” 22.03.2018

Chemnitz Senterra Pflegezentrum 20.03.2018

Delligsen Alloheim Senioren-Residenz “Lindenhof” 04.04.2018

Düsseldorf Alloheim Senioren-Residenz “Kruppstraße” 21.03.2018

Eschweiler AGO SENOTEL Eschweiler 22.03.2018

Hamburg-Horn Seniorenzentrum “Kapernaum” 14.03.2018

Koblenz Alloheim Senioren-Residenz “Theresiahaus” 22.02.2018

Lünen Seniorenzentrum “Beckinghausen” 27.02.2018 und 18.10.2018

Schwerte “Haus am Stadtpark” 08.03.2018

Süderbrarup Alloheim Senioren-Residenz “Süderbrarup” 28.02.2018

11.01.2018 | Tausende Geschenke für alleinstehende Senioren

Großartige Bürgerbeteiligung beim Wichteln gegen die Einsamkeit

DÜSSELDORF. Alleinlebende Senioren standen Weihnachten im Fokus der Aktion „Wichteln gegen die Einsamkeit“, die die zur Alloheim-Gruppe gehörenden Einrichtungen bundesweit initiiert hatten. Alte Menschen, die niemanden mehr haben – seien es Ehepartner oder Verwandte. Und genau für diese Zielgruppe setzten die Bürger der jeweiligen Region großartige Zeichen und gaben ihre „Wichtelgeschenke“ in den einzelnen Residenzen ab, um alleinstehende Senioren zu beschenken. Heiligabend konnten somit mehrere tausend Geschenke verteilt werden.

Für Rührung, Dankbarkeit und viele Freudentränen sorgten die meist anonym abgegebenen Geschenke, die die Mitarbeiter der Alloheim Senioren Residenzen am Heiligen Abend stellvertretend für die vielen Spender an die Senioren übergaben. Viele Bürger hatten mitgemacht und zum Teil noch am 24. Dezember ihre Wichtelgeschenke in den Einrichtungen persönlich abgegeben. Ob phantasievolle Basteleien, Gutscheine, Bücher oder altersgerechte Aufmerksamkeiten: Die liebevoll verpackten Päckchen fanden ihren Weg zu den Empfängern und wurden in bester Wichtelmanier und zum Teil mit Hilfe der ambulanten Dienste an die entsprechenden Empfänger verteilt. Damit setzten die Bürger ein Zeichen für alle Senioren, die Weihnachten nicht im Kreise einer Familie verbringen können. Jedes noch so kleine Päckchen fand dankbare Hände.

„Ein ganz großer Dank geht an alle Bürger, die dieses wundervolle Weihnachtsfest für so viele Menschen ermöglicht haben“, so das einhellige Statement der Alloheim-Mitarbeiter, „Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit ohne viel Aufsehen darum zu machen -¬ das ist nicht alltäglich und schon mehr als eine Besonderheit.“

Auch im kommenden Jahr wollen die Alloheim-Mitarbeiter die Wichtelaktion wieder organisieren. Für einige Häuser wäre es dann bereits das siebte Mal.

wichteln

30.11.2017 | Gemeinsam Herzenswärme schenken

Großer Erbsensuppen-Tag im „Bernardus“ – Kostenlos für Tafelbesucher

GREVENBROICH. Advent – Zeit, an Andere zu denken und Mitmenschen etwas Gutes zu tun. Um sich mit den Bürgern in der Vorweihnachtszeit auszutauschen, lädt die Grevenbroicher Seniorenresidenz „Bernadus“ am 15. Dezember ab 12 Uhr zum großen Erbsensuppen-Essen in die Mathias-Esser-Straße ein. Für regelmäßige Besucher der „Tafel“ ein kostenloses Vergnügen.
Weihnachten gilt als das Fest der Liebe, der Besinnlichkeit und der Freude. Doch besonders alte Menschen leiden in dieser Zeit besonders stark unter Einsamkeit und Isolation. Um im Advent Menschen daran zu erinnern, an andere zu denken, Herzenswärme und menschliche Nähe zu schenken, lädt die Seniorenresidenz „Bernadus“ in Grevenbroich alle Bürger der Region und besonders die Besucher der Tafel am 15. Dezember von 12 bis 13.30 Uhr ganz herzlich in ihr Haus ein. Bei hausgemachter Erbsensuppe mit Würstchen möchte die Einrichtung ihren Gästen so die Möglichkeit für ein besinnliches Zusammenkommen und Kennenlernen bieten.
„Wir freuen uns immer sehr über Gäste in unserer Seniorenresidenz“, sagt Einrichtungsleiter Carsten Körner, „unsere Erbsensuppen-Aktion ist ein schöner und jahreszeitlich passender Anlass bei uns vorbeizuschauen, um Menschen kennenzulernen und sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen. Die heiße Suppe steht dabei sinnbildlich für Herzenswärme und Nähe.“ Körner weist darauf hin, dass ihm und seinem Team viel an allen Senioren liegt, die sich einsam fühlen. „Um dem entgegenzuwirken, möchten wir gerne eine Art Bindeglied sein und helfen, Brücken zu bilden.“
Carsten Körner weiß, dass es viele Menschen gibt, die im wahren Sinne des Wortes jeden Cent umdrehen müssen. Damit auch sie unbeschwert und kostenfrei die Erbsensuppe im Bernardus genießen können, haben er und sein Team entsprechende Gutscheine bei der Tafel hinterlegt. Ohne Gutschein bezahlt man lediglich zwei Euro, wobei die Erlöse aus dem Erbsensuppen-Verkauf wiederum der Tafel gespendet werden.
Los geht’s am 15. Dezember um 12 Uhr in der Seniorenresidenz „Bernadus“ in der Mathias-Esser-Straße 21.

Pressekontakt:
Alloheim Senioren-Residenzen
Seniorenzentrum Bernadus
Carsten Körner
Mathias-Esser-Straße 21
41515 Grevenbroich
Tel: 02181/2134-000
Email: Carsten.Koerner@alloheim.de

30.11.2017 | Wichteln für Senioren

Aktion für Senioren ohne Angehörige – Bürger setzen Zeichen der Mitmenschlichkeit

DÜSSELDORF. Das Fest der Liebe, der Familie und der Besinnung – Weihnachten steht vor der Tür. Doch während die meisten Menschen im Kreis ihrer Lieben feiern, müssen besonders alleinlebende Senioren das Weihnachtsfest einsam und isoliert verbringen. Mit der Initiative „Wichteln gegen die Einsamkeit“ rufen die Seniorenresidenzen der Alloheim-Gruppe auch in diesem Jahr wieder alle Bürger auf, Weihnachtspräsente zu spenden, um älteren Menschen zum Fest der Liebe eine Freude zu machen und ihnen zu zeigen, dass man an sie denkt.

Gemeinsam den Tannenbaum schmücken, Plätzchen essen und Geschenke auspacken- die meisten Menschen feiern Weihnachten traditionell im Kreis der Familie und ihrer Lieben. Doch besonders Senioren oder ältere Mitbürger ohne Partner verbringen ihr Weihnachtsfest oft einsam und allein. „Wir wollen gemeinsam ein Zeichen gegen die zunehmende Vereinsamung unserer Gesellschaft setzen und diesen Menschen zeigen, dass wir an sie denken“, sagen die Residenzleiter der Einrichtungen. „Wichteln gegen die Einsamkeit“ heißt die Alloheim-Initiative, die in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal stattfindet. Ziel ist es, dass sich möglichst viele Bürger an dieser bundesweiten Aktion beteiligen und kleine Weihnachtsgeschenke spenden. Diese werden dann von den einzelnen Einrichtungen und Ehrenamtlichen am Weihnachtsabend an alleinlebende Senioren der jeweiligen Region verteilt.

Die Tradition des Wichtelns (andernorts auch Julklapp genannt) stammt übrigens aus Skandinavien. Vom Ursprung her beschenken sich damit Menschen, die sich einander gar nicht kennen.

Die Zahl alleinstehender Senioren steigt tatsächlich von Jahr zu Jahr: Etwa 96 Prozent der Bewohner einer Seniorenresidenz haben keinen Ehepartner, 36 Prozent haben gar keine Angehörigen mehr. Auch viele alte Menschen, die zuhause wohnen oder ambulant betreut werden, verbringen den Heiligabend sehr oft ganz allein. Diesen Menschen will das Alloheim-Team zeigen, dass sie nicht vergessen werden und die Bürger ihnen ein schönes Weihnachtsfest wünschen. Gemeinsam rufen deshalb deutschlandweit alle zur Alloheim-Gruppe gehörenden Seniorenresidenzen Bürger, örtliche Unternehmen, Kindergärten, Schulen und Vereine dazu auf, ein anerkennendes Zeichen zu setzen und Weihnachtsgeschenke für einsam feiernde Senioren zu spenden. Der „Wert“ der Geschenke ist dabei egal: Hörbücher, Kinogutscheine, Selbstgebasteltes oder Naschzeug. Jedes Päckchen sendet eine unbezahlbare Botschaft an den garantiert dankbaren Empfänger: Wir denken an Dich und wünschen ein schönes Weihnachtsfest!

Die Geschenke können per Post an die jeweiligen Seniorenresidenz geschickt oder gern auch persönlich vorbeigebracht werden. Jedes Präsent sollte dabei mit einem M (für Mann) oder F (für Frau) versehen werden, um eventuelle geschlechtsspezifische Inhalte zu markieren. Die gespendeten Weihnachtspäckchen werden dann von den Residenzen gesammelt und Heiligabend an die entsprechenden Senioren persönlich übergeben. Überzählige Geschenke werden an weitere soziale Einrichtungen verteilt, damit jedes Päckchen auch seinen Empfänger findet.

Eine Sache ist den Initiatoren ganz besonders wichtig: „Mit dieser Aktion möchten wir die Senioren noch stärker in die Stadt und das Leben integrieren und Jüngere zum Nachdenken anregen. Alte Menschen sollen und wollen ein Teil der Lebensgemeinschaft sein.“

16.10.2017 | Tipps für Senioren: Sicher durch Herbst und Winter

Durch Vorsorge fit und gesund durch die grauen Jahreszeiten kommen ¬ Unfallgefahren minimieren.

DÜSSELDORF. Die kommenden Jahreszeiten bringen viele Herausforderungen mit sich – besonders für Senioren. Durch Glätte, Regen, Kälte oder Eis steigt die Unfallgefahr besonders für ältere Bürger. Sie sollten bereits im Voraus einige Tipps beachten und Vorsorge treffen, um so sicher, fit und gesund durch Herbst und Winter zu kommen.

Nasses Laub auf den Straßen, Pfützen, Eis oder Schnee: Herbst und Winter halten besonders für Senioren einiges an Herausforderungen parat. Im Falle eines Sturzes kommt es gerade jetzt am häufigsten zu Knochenbrüchen und Verletzungen. Besonders für ältere Bürger haben derartige Unfälle sehr oft eklatante Folgen, denn: Der Heilungsprozess dauert erfahrungsgemäß deutlich länger, es können bedrohliche Komplikationen auftreten und auch das Selbstvertrauen schwindet.
Um diesen Unfällen vorzubeugen, raten die Experten der Alloheim Senioren Residenzen, einige Tipps zu beachten. Festes, rutschsicheres Schuhwerk mit Profil ist eine wichtige Voraussetzung, wenn man seine Wohnung verlässt. Falls es friert, kann man zusätzlich Überzieher mit Eis-Spikes für bessere Trittsicherheit verwenden. Auch für die meisten Gehstöcke gibt es Spitzen als Zubehör, die für sicheren Halt sorgen.

Um niedrigen Temperaturen oder kalten Winden zu trotzen, sollte man außerdem stets auf passende Kleidung achten, so dass die Körpertemperatur stabil gehalten und Unterkühlung vermieden wird. Dafür eignet sich besonders der sogenannte „Zwiebel-Look“: Indem mehrere Kleidungsschichten übereinander getragen werden, bleibt die Wärme am Körper. Um den Kopf vor Auskühlung zu schützen, sollte außerdem immer eine Mütze getragen werden. Wer bei einbrechender Dunkelheit unterwegs ist, tut gut daran, Reflektoren an der Kleidung anzubringen und immer eine Taschenlampe mitzunehmen. So ist man auch bei Dunkelheit gut sichtbar und kann Unfallgefahren reduzieren.
Wie die Alloheim-Experten außerdem raten, sei es wichtig andere Personen zu informieren, wenn man beispielsweise allein weggeht und kein Handy besitzt. Falls dann einmal etwas passiert, sind zumindest andere informiert und können entsprechende Suchmaßnahme einleiten.

Aber auch die Ernährung spielt jetzt eine wichtige Rolle: Man sollte auf ausreichende Versorgung mit Vitamin-D achte, denn durch fehlendes Sonnenlicht entsteht oft ein Vitamin-D-Mangel, der durch Lebensmittel wie Milch, Getreide und Fisch ausgeglichen werden kann. Besonders wichtig ist dieses Vitamin für Zähne und Knochen. Außerdem hellt es auch die Stimmung auf. Ebenso zu beachten: Durch die Austrocknung der Heizungsluft steigt im Winter der Flüssigkeitsbedarf. Als Richtwert gelten 1,5-2 Liter Wasser pro Tag, die der Körper dringend benötigt. Ein warmer Tee ist in der kalten Zeit also absolut empfehlenswert.

Um das Immunsystem zu stärken, sollte man bereits jetzt Vorsorge treffen: Vitaminreiche Ernährung mit viel Obst, Spaziergänge im Freien, um den Kreislauf in Gang zu bringen und genug Schlaf helfen den körpereigenen Abwehrkräften etwaigen Erkältungen zu begegnen. Und besonders in der Winterzeit gilt dann: Viel Hände waschen und auf jeden Fall Seife benutzen.

Generell empfiehlt sich für Senioren, mit möglichst wenig Stress und entspannt durch die kalte Jahreszeit zu gehen. Bei sehr schlechten Witterungsbedingungen oder allgemeinem Unwohlsein, empfiehlt es sich, auch mal einen Tag in Ruhe zu Hause zu verbringen. Dabei sollte man auch bei niedrigen Temperaturen das Durchlüften nicht vergessen und wenn möglich leichte Gymnastik-Übungen machen, um den Kreislauf in Gang zu bekommen.

21.07.2017 | Eis essen für den guten Zweck

Die Einrichtungen der Alloheim-Gruppe laden wieder alle Bürger zur großen „Eis-Party“ ein. Alle Erlöse werden gespendet. Mehrere Tonnen Eis stehen bereit.

Der Sommer naht, die Hitze kommt: Zeit für ein Eis. Oder zwei. Oder auch drei. Ganz im Stil des Märchens „Tischlein-Deck-Dich“ verwandeln sich auch in diesem Jahr wieder die zur Allheim-Gruppe gehörenden Senioren-Residenzen in ganz Deutschland in ganz besondere Eisdielen. Je nach Standort und Bundesland sind an verschiedenen Tagen alle Bürger zu großen Eis-Parties in die Einrichtungen eingeladen, bei der die Becher niemals leer werden. Für einmalig 4,50 Euro kann man dann nicht nur so viel Eis schlemmen, wie man möchte oder schafft, sondern gleichzeitig tut man damit sogar etwas Gutes. Die Erlöse der Aktion werden von den einzelnen Häusern an bedürftige Vereine oder Organisationen gespendet.

„Eis schlemmen, so viel man schafft, gemeinsam Spaß haben und gleichzeitig etwas Gutes tun, darum geht es bei unserer Flatrate-Eis-Aktion“, lautet das Motto der bundesweiten „Eis-Flatrate“. Die zur Alloheim-Gruppe gehörenden Einrichtungen wollen mit allen Bürgern riesige Eis-Feste veranstalten und damit nicht nur rundum gute Laune verbreiten.

Den ganzen Sommer lang dreht sich in den Häusern dann an unterschiedlichen Tagen alles um Schokolade, Vanille, Erdbeere, Eis am Stiel und kühle Getränke. Wer dann kommt, kann für nur € 4,50 so viel Eis in den Einrichtungen verzehren, wie man schafft. Die Eispauschale für Kinder bis 14 Jahre beträgt nur € 3,50.

Neben dem Spaßfaktor hat der „Flatrate-Eis-Genuss“ aber auch einen ernsten Hintergrund. Die Teams der Residenzen wollen damit nicht nur alle großen und kleinen Naschkatzen verführen, sondern spenden die Erlöse jeweils einem guten Zweck.

Mehrere Tonnen Eis hat das Team um Service-Chef René Hartmann bereits bereit gestellt, um sie dann pünktlich bundesweit an insgesamt 155 Standorte zu verteilen.

Eisflatrate 2017

28.06.2017 | Kurzzeitpflege: Schnelle Hilfe für Betroffene

Die zur Alloheim-Gruppe gehörenden Einrichtungen helfen auf schnelle unbürokratische Weise – Für Familien mit dringendem Bedarf an Kurzzeitpflege werden freie Plätze in ganz Deutschland mit einer zentralen Rufnummer vernetzt

DÜSSELDORF. Kein Thema brennt pflegenden Angehörigen derzeit so unter den Nägeln, wie die Kurzzeitpflege. Besonders deutlich wird die aktuelle Unterversorgung an geeigneten Plätzen in der zeitlich begrenzten Pflege vor allem in der Ferienzeit. Ob Hessen, Bayern, Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen, in vielen Städten stehen Kurzzeit- oder Verhinderungspflegeplätze nicht zur Verfügung. Damit kann man als Angehöriger bis zu 56 Tage den Pflegebedürftigen einer vollstationären Pflegeeinrichtung anvertrauen. Die Pflegekassen beteiligen sich dabei an den Kosten. Damit Betroffene entlastet werden und planen können, vernetzen die Einrichtungen der Alloheim-Gruppe ab sofort alle freien Kurzzeitpflegeplätze bundesweit untereinander.

„Aus unserer täglichen Arbeit wissen wir nur allzu gut, wie wichtig die Kurzzeitpflege für Familien mit Pflegebedarf ist“, erläutert Alloheim-Pflegeplatz-Koordinator Thomas Hesse, „wir wollen für eine schnelle und unbürokratische Lösung sorgen und haben bundesweit alle aktuell freien Plätze zentral erfasst.“
Sei es durch einen unvorhergesehenen Ausfall der privaten Pflegeperson, Urlaub, eigene Krankenhausaufenthalte oder wichtige Termine: Es gibt immer wieder Fälle, in denen Familien ihre pflegebedürftigen Angehörigen zeitweise nicht selbst betreuen können. „Hier helfen wir gerne und versorgen in dieser Zeit im Rahmen unserer umfassenden Kurzzeitpflege an allen Standorten“, sagt Thomas Hesse.

Banner Kurzzeitpflege-Hotline

Wichtig zu wissen ist, dass Kurzzeit- bzw. eine Verhinderungspflege in der Regel auf 56 Tage im Jahr befristet und nur bei Vorliegen eines Pflegegrads möglich ist. Aber auch für Menschen, die sich nach einem Krankenhausaufenthalt noch weiter umsorgen lassen möchten, ist Kurzzeitpflege eine wichtige Pflegeleistung. Nahezu alle Einrichtungen bieten Kurzzeitpflege stationär in einer Pflege-Residenz, als mobile Pflege zu Hause oder auch im Rahmen einer Tagespflege an.

„Vielerorts sind Kurzzeitpflegeplätze derzeit kaum zu bekommen“, weiß Thomas Hesse, „wir vernetzen deshalb freie Plätze und helfen bei der Koordinierung.“ Wie er weiter ausführt, kann man beispielsweise problemlos die zu versorgende Person in einer entfernter liegenden Einrichtung aufnehmen lassen oder auch in der Nähe eines Urlaubsortes, sofern man in Deutschland bleibt. „Dies wird dann von unserem Team entsprechend koordiniert und mit den Angehörigen abgestimmt.“ Grundsätzlich sei das Ziel, „der pflegenden Seite die sonst entstehenden Sorgen zu nehmen“, so Hesse.

Interessenten können sich kostenfrei unter der bundesweiten Service-Telefonnummer 0800-5888797 oder auch per Email Thomas.Hesse@alloheim.de über individuelle Möglichkeiten informieren und auch Plätze reservieren.

22.06.2017 | Alloheim ist zukunftsorientierter Arbeitgeber

In einem Interview mit dem Portal gesundheitsberufe.de stellt Zehra Blume, die Leiterin Recruiting der Alloheim-Unternehmensgruppe, Alloheim als innovativen, zukunftsorientierten Arbeitgeber vor und gibt Tipps für Berufseinsteiger.

Lesen Sie hier das komplette Interview.

19.06.2017 | Alloheim baut mobile Pflege aus

Alloheim wird künftig sein Angebot in der ambulanten Pflege stark ausbauen. Dafür hat sich das Unternehmen mit Cito Alexander Aufenacker eine bekannte Kompetenz an Bord geholt.

Lesen Sie hier sein aktuelles Interview in der CAREkonkret.

18.05.2017 | Alloheim Veranstaltungen zum Tag der Pflege

Am Tag der Pflege, dem 12. Mai 2017, fanden bundesweit in vielen Einrichtungen der Alloheim-Gruppe Veranstaltungen statt, die einen praxisnahen Einblick in die Pflege ermöglichten. Das Seniorenzentrum „Am Theater“ lud zum Beispiel Interessierte aus Dortmund und Umgebung ein, tiefer in die Welt der Pflege einzutauchen.

Am Tag der Pflege konnten sich Azubis der Einrichtungen, Schüler der Pflegeschulen und Teilnehmer an Weiterbildungen aus Dortmund und Umgebung sehr praxisnah über die Pflege informieren.

Dabei standen nicht nur Pflegegerätschäften oder z.B. der Meditimer zum Ausprobieren bereit. Technische Hilfsmittel boten auch die Möglichkeit, einmal die Perspektive zu wechseln und in die Schuhe der Pflegebedürftigen zu schlüpfen: So luden ein Lifter und ein elektrischer Rollstuhl (Scooter) zum Platznehmen ein. Eine Sehhilfe simulierte die Sicht bei Makuladegeneration und elektrische Handschuhe sowie ein Simulationsanzug ließen Parkinsonsyndrome erahnen und Einschränkungen spüren.

Tag der Pflege 2017

Zusätzliche Motivation, sich bei den zahlreichen Ausstellern zu informieren, bot ein Gewinnspiel der Alloheim-Gruppe. An jedem Stand musste dafür eine Frage beantwortet und ein Stempel eingeholt werden. Der ausgeloste Gewinner konnte sich über ein BvB Dortmund Fußballtrikot mit der Originalunterschrift eines Spielers freuen.

„Ein Höhepunkt war der Vortrag über die Historie der Pflege.“, meint Peter Knossalla, Pflegedienstleiter im Seniorenzentrum „Am Theater“. „Hier wurde die Geschichte der Pflege vom Ende des 18. Jahrhunderts bis heute gezeigt. Die Schüler des 1. Jahrgangs der Max Q-Schule haben die Geschichte der Pflege im Team herausgearbeitet, was sehr interessant war.“, berichtet Peter Knossalla. „Es war ein rundum gelungener Tag, der mir Freude bereitete und an dem ich viel Neues gelernt habe.“

28.04.2017 | Boys’ Day: Neue Berufshorizonte für Jugendliche

Am 27. April war wieder Zukunftstag für Jungs: Bei den Alloheim Senioren-Residenzen konnten Jugendliche am Boys’ Day – dem traditionellen Orientierungstag für Jungen – in soziale Berufe hineinschnuppern, in denen bisher überwiegend Frauen tätig sind.

Statt der üblichen technisch-orientierten Ausbildungsberufe stehen vor allem Berufsbilder im sozialen Bereich im Fokus. Seit vielen Jahren sind die Alloheim Senioren-Residenzen Kooperationspartner dieser zukunftsweisenden Job-Initiative. Sie gaben auch am 27. April 2017 interessierten Jungen wieder die Chance, sich einen Tag lang praxisnah über eine berufliche Zukunft in der Pflegebranche zu informieren.

Die möglichen Berufsfelder sind dabei sehr vielfältig: Neben den typischen Pflegeberufen, mit engem Kontakt zu den Bewohnern der Pflegeeinrichtungen, bieten die Alloheim Senioren-Residenzen auch eine Vielzahl an spannenden Ausbildungsplätzen mit kaufmännischen oder handwerklichen Tätigkeitsschwerpunkten an. So können sich Jungen beispielsweise auch in der Verwaltung oder in der Küche der Alloheim Senioren-Residenzen verwirklichen.

Das Interesse am Boys’ Day ist enorm. In der Regel sind die eintägigen Schnupperplätze innerhalb kürzester Zeit vergeben. Neben einem abwechslungsreichen Praxistag in der Seniorenresidenz konnten die Jungen zusätzlich Workshops besuchen, in denen es um wegweisende Themen geht, wie Berufs- und Lebensplanung, Rollenbilder und Sozialkompetenzen.

Immer mehr junge Menschen haben erkannt, dass Pflegeberufe krisen- und zukunftssicher sind und vielfältige Karrierechancen bieten.

Kein Wunder, dass viele Jugendliche großen Gefallen an einer Tätigkeit in der stationären Pflege finden. Eine Stelle bei Alloheim bietet neben Abwechslung und der Möglichkeit sich auf vielfältige Art einbringen zu können, auch ein Sprungbrett für eine attraktive Karriere im Pflegesektor.

25.04.2017 | Alloheim beim „Junge Pflege Kongress“ am 4. Mai in Bochum

Karriereberatung und lockerer Informationsaustausch – Nagelneuer Motorroller zu gewinnen

BOCHUM/DÜSSELDORF. Flagge für junge Menschen, die in der Pflege tätig sind, zeigen am 4. Mai die Alloheim Senioren Residenzen beim „Junge Pflege Kongress“ in Bochum. Ab 8:30 Uhr treffen sich dort im Ruhr Congress am Stadionring 20 rund 2.500 junge, in der Pflege Tätige, um sich über ihren Beruf, Ideen und Job-Aussichten auszutauschen. Ein Team der bundesweit vertretenen Alloheim Senioren Residenzen lädt die Teilnehmer ein, sich individuell über Perspektiven, Karrierechancen und Ideen in der Pflege auszutauschen. Highlight am Stand: Das bundesweit an 145 Standorten vertretene Unternehmen verlost unter allen Besuchern einen nagelneuen Motorroller.

„Unser Ziel ist es, Menschen anzusprechen und zu beraten, die aktiv ihre Karriere in die Hand nehmen und gestalten möchten“, sagt Carsten Körner, Einrichtungsleiter der Seniorenresidenz „Bernardus“ in Grevenbroich, der mit seinem Mitarbeiter-Team Alloheim in Bochum vertritt. „Viele junge Menschen planen ihren beruflichen Fortschritt mit uns. Ob als Akademiker oder als Absolvent der Pflegeausbildung. Dabei ist unser Ansatz, langfristig zu unterstützen, so dass man als zukünftiger Alloheim-Mitarbeiter auch mit Perspektiven planen kann.“

Damit der Besuch des Alloheim-Standes nicht in „grauer Theorie“ endet, sind Mitarbeiter des Unternehmens aus den unterschiedlichsten Bereichen vor Ort. Sie berichten über ihre eigenen Werdegänge und Erfahrungen und beantworten natürlich alle individuellen Fragen der Besucher.

„Am besten ist es doch, Menschen von der Basis zu treffen, die unser Engagement selber erfahren haben und aus erster Hand berichten, wie es wirklich bei uns ist“, sagt Carsten Körner und ergänzt: „Die Generalistik in der Pflegeausbildung kommt. Wie sich das zukünftig auswirken könnte, auch darüber wollen wir gerne mit unseren Besuchern diskutieren.“

Junge Pflege

Körner rät auch den in der Pflege Tätigen, die bereits in der Ausbildung sind, sich frühzeitig Gedanken über ihren beruflichen Fortschritt zu machen. Sein Tipp: „Lasst Euch nicht nur von hohen Gehaltsangeboten locken, sondern fordert Eure Partner in Gesprächen. Fragt nach Euren Entwicklungsmöglichkeiten und arbeitet gemeinsam einen Karriereplan aus. Langfristigkeit zahlt sich für Euch aus. Bedenkt: Große Konzerne bieten im Gegensatz zu kleinen Betreibern die Möglichkeit des Wechselns zwischen den Häusern, wenn es an einem Standort in der Entwicklung nicht mehr schnell genug weitergeht.“

Aber auch, wer nicht auf der Suche nach Karrieremöglichkeiten ist, sollte unbedingt den Alloheim-Stand besuchen, denn Alloheim wird einen Standbesucher oder eine Standbesucherin an diesem Tag mit Sicherheit mehr als glücklich machen. „Wir verlosen unter allen Gästen einen 50 ccm Sportroller in Weiß“, freut sich Carsten Körner, „das flotte Zweirad kann man am Stand bestaunen und an der Verlosung gleich mitmachen. ,Alloheim macht mobil‘ bekommt da gleich eine ganz besondere Bedeutung.“

01.02.2017 | Hessens Pflege-Azubis trafen sich in Gießen

HESSEN/GIESSEN. Mit einer exzellenten Ausbildung in einem Pflegeberuf sind Schulabgänger beruflich für die Zukunft bestens gewappnet. Die demographische Entwicklung belegt, dass Pflegefachkräfte dauerhaft zu den gesuchtesten Berufsbildern gehören und vielfältige Karrierechancen bestehen. Das sehen auch 25 Auszubildende so, die sich jetzt im Seniorenzentrum Annerod bei Gießen einen Tag lang zu einem umfangreichen Informationsaustausch trafen.

Aus insgesamt elf Senioreneinrichtungen zwischen Diemelstadt und Frankfurt reisten die 25 Auszubildenden an, die sich im 1. bis 3. Lehrjahr ihrer pflegerischen Ausbildung befinden. Das Ziel des ungewöhnlichen Treffens war ein kreativer Austausch und ein gegenseitiges Kennenlernen fernab von der eigenen Einrichtung und der Schule. „In diesem Jahr haben wir in allen Residenzen bundesweit insgesamt 530 Auszubildende“, freut sich Alloheim Regionalleiterin Karin Hofmann, „damit haben wir die Zahl der Auszubildenden im Vergleich zum Vorjahr um fast 50 Prozent gesteigert. Das ist ein Rekord!“ Wie Hofmann weiter ausführt, erkennen immer mehr Schulabgänger die Krisenfestigkeit von Pflegeberufen: „Wo sonst hat man die Möglichkeit, einen verantwortungsvollen Beruf in der Gesundheitsbranche auszuüben, Menschen wirklich zu helfen und echte Teamarbeit zu erleben?“

Azbubi Treffen Gießen

Das bestätigen auch die zum Azubi-Tag angereisten Auszubildenden, die zwischen Vorträgen und fachlichen Diskussionen auch ein musikalisches Unterhaltungsprogramm genießen konnten. Als Ansprechpartner für sie standen acht Residenzleitungen und Experten unterschiedlicher Fachbereiche aus ganz Hessen einen Tag lang für alle aufkommenden Fragen zur Verfügung.

Dabei erläuterten die erfahrenen Manager nicht nur die richtigen Weichenstellungen für eine effektive Karriereplanung in der Pflege. Auf dem Programm standen auch praktische Themen wie die Grundlagen der „Basalen Stimulation“, die Ergotherapeutin Ute Czyz vom Frankfurter Seniorenzentrum Grünhof im Park eindrucksvoll erläuterte. Auf großes Interesse stieß auch der Bildvortrag von Susanne ter Jung aus Wetzlar. Sie berichtete vom Leben und Arbeiten im Bereich „Junge Pflege“, in dem Menschen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren betreut werden, die beispielsweise unfallbedingt auf pflegerische Hilfe angewiesen sind und sehr spezielle Angebote benötigen.

Entsprechend positiv dann auch das Fazit aller Beteiligten am Ende dieses erlebnisreichen Tages. „Ich lerne sehr viel in diesem Beruf, auch über mich selbst“, brachte es ein Azubi auf den Punkt und ergänzt: „Ich habe lange im Büro gearbeitet, das war nichts für mich. Jetzt arbeite ich mit Menschen, denn das ist für mich eine sinnvolle Arbeit, auch wenn es manchmal stressig ist.“

Regionalleiterin Karin Hofmann resümiert: „Viele Auszubildende sind erstaunt, welche Karrieremöglichkeiten und Fortbildungsangebote es in der Pflegebranche existieren. Neben Förderung von Weiterbildungen und diversen Sondervergütungen bieten wir examinierten Pflegefachkräften beachtliche Aufstiegs- und Verdienstchancen.“

Pressekontakt:
Seniorenzentrum „Grünhof im Park“
Heike Wagner
Hansaallee 146
60320 Frankfurt am Main
Tel. 069 945484-200
Email: Heike.Wagner@alloheim.de
www.alloheim.de

30.01.2017 | Pflegestärkungsgesetze 2017: Entlastung oder Belastung für Betroffene?

Was Pflege-Betroffene unbedingt beachten sollten, um durch das neue Pflegestärkungsgesetz nicht finanziell benachteiligt zu werden – Fachliche Information gibt es für Bürger in allen Senioren-Residenzen der Alloheim-Gruppe

Holding News | 30.1.2017 | Pflegestärkungsgesetze

DÜSSELDORF. Bei den Pflegeleistungen für Betroffene wurde jahrelang heiß über eine ungleiche Verteilung und unzureichende Unterstützung diskutiert. Mit den Pflegestärkungsgesetzen hat die Bundesregierung ein Maßnahmenpaket beschlossen, das in drei Stufen betroffene Bürger entlasten soll. Ab Januar 2017 treten weitere Aspekte der zweiten Stufe in Kraft.

In Deutschland sind derzeit rund drei Millionen Menschen auf Pflege angewiesen. Um Pflegebedürftige und Angehörige zu entlasten, hat die Bundesregierung die Pflegestärkungsgesetze (PSG) ins Leben gerufen. In Fachkreisen gilt das Förderpaket als die „größte Pflegereform aller Zeiten“. Im Januar 2017 traten nun weitere wichtige Maßnahmen der zweiten Stufe in Kraft, wodurch sich für Pflegebedürftige Menschen zahlreiche Verbesserungen ergeben wie beispielsweise erweiterte Betreuungsleistungen und vor allem finanzielle Entlastung.

So erhalten in erster Linie Menschen mit Demenz künftig die gleichen Leistungen aus der sozialen Pflegeversicherung wie dauerhaft körperlich Kranke. Entscheidend wird dann der Grad der Selbständigkeit des Demenzkranken sein, der durch ein neues Begutachtungssystem anhand von sechs Kriterien bestimmt wird. Es geht nicht mehr nur um den körperlichen Unterstützungsbedarf des Betroffenen – eine entscheidende Neuerung, die es künftig leichter macht, die wirklich nötige Unterstützung durch staatliche Leistungen zu erhalten.

Eine weitere grundlegende Neuerung durch das PSG II ist die Neuregelung der Pflegestufen. Die bisherigen drei Klassen wurden abgeschafft und durch fünf Pflegegrade ersetzt. Je höher der Pflegegrad, desto unselbstständiger wird der Betroffene von Gutachtern eingeschätzt und umso mehr Leistungen erhält er von seiner Pflegekasse. Doch es kann im Zuge der Gesetzesänderung auch zu Kürzungen kommen. Damit Betroffene vollumfänglich von den Reformen profitieren können, empfehlen Pflege-Experten sich umgehend zu informieren.

In allen Alloheim Senioren-Residenzen (siehe Standort-Plan) kann man dazu spezielle Beratungsgespräche mit Experten führen, in denen den Bürgern umfassendes Detail-Wissen zu den Neuerungen durch die Pflegegesetzreform erklärt wird.

Betroffene sollten sich somit unbedingt über den künftigen Pflegebedarf von Angehörigen informieren – vor allem in Bezug auf die Pflegestufen, um finanziell nicht schlechter gestellt zu werden.

07.11.2016 | „Osoby, które posiadają motywację, nie odczują w Niemczech wiekszych trudności“

Imię i nazwisko: Lukasz Masluk
Pochodzenie: Polska
Wiek: 39
Instytucja: Alloheim Senioren Residenz Kiel, „Haus am Holunderbusch“

Jestem absolwentem Uniwersytetu Szczecińskiego. Studiowałem logistykę. Wcześniej ukończyłem technikum mechaniczne. Mimo wyższego wykształcenia, egzystencja w moim kraju była trudna i bezcelowa. Z tego powodu, podjałem decyję o opuszczeniu ojczyzny. We wrześniu 2002 roku wyjechałem do Niemiec. Decyzję podjałem jak najbardziej świadomie. Miałem nadzieję na lepszą sytuację finansową i gospodarczą, na nowe, lepsze życie. Zauroczyło mnie miasto Kiel. To tutaj chciałem spędzić moje życie. Fakt, że Kiel, podobnie jak Szczecin, otoczone jest rzeką, pomógł mi czuć się jak u siebie.

Nie byłem zdecydowany, w jakiej dziedzinie szukać szczęścia. Podpowiedzi i informacji szukałem w róznych instytucjach. W podjęciu decyzji pomógł mi mój przyjaciel, który mieszkał już w Niemczech. Opowiedział mi o swoim życiu w domu opieki dla starców. Mówił o wielu obowiązkach. Mój przyjaciel, w pomocy osobom niepelnosprawnym, odnalazł swój zyciowy sens. Po moim dniu próbnym, uzależniłem się. Postanowiłem rozpoczać naukę jako asystent pielęgniarski. Szkołę pomyślnie ukończyłem w 2004 roku.

Na początku mojego pobytu w Niemczech, bariera językowa była dla mie bardzo trudną przeszkodą. Moi koledzy, zmuszeni byli “rozmawiać” ze mną za pomocą rąk i nóg. Na szczęście byli bardzo wyrozumiali. Dziewęciomiesięczny kurs językowy w Community College niewyobrażalnie ułatwił mi życie. Moim zdaniem, język niemiecki jest stosunkowo łatwy do opanowania. Jest łatwiejszy niż francuski lub hiszpanski. Jednak każdy z nas inaczej odczuwa naukę języków obcych.

Osoby, które posiadają motywację, nie odczują w Niemczech wiekszych trudności. Ponadto pomoc oferuje także pracodawca Alloheim’u. Pracownicy, osoby niepełnosprawne i całe otoczenie, sprawiają, że integracja jest niezwykle łatwa i szybka. Dokumenty aplikacyjne mozna złozyć osobiście. O pracę mogą ubiegać się także osoby, które dotychczas nie pracowały w tym zawodzie. Poszukiwani są pracwnicy w kuchni, pralni, dozorcy i technicy budowlani.

Ilekoroć jestem w Polsce, opowiadam jak dobrze jest mi w Niemczech, o moim wspaniałym życiu. Podoba mi się, gdy jestem w stanie pomóc starszym osobom. Oczywiście, nie zawsze jest łatwo ale i w tych sytuacjach staram się dać z siebie wszystko. Nie ma znaczenia czy jest to pomoc przy karmnieniu, ubraniu się czy przy innych czynnościach. Nie jest dla mnie problemem, że nie pracuję w swoim zawodzie. W tym co robię, odnajdue siebie, czuję się wypełniony.

Moim celem jest zostać tutaj. Możliwe że wrócę do Polski za 20 lub 30 lat, w wieku emerytalnym. Obecnie jestem w Polsce 1-2 razy w roku. Spotkania z bliskimi są bardzo piękne. Nie myślę jednak bez przerwy o rodzinie, nie tęsknię. Żyłem z rodzicami przez długi czas. Teraz mam własną, małą rodzinę. Moja córka skonczyla niedawno 5 lat i jest moim oczkiem w głowie.

Aktualne oferty pracy są do znalazienia pod.

Aplikacje proszę przesyłać na adres e-mail.

O Alloheim’ie rezydencji dla seniorów:

Grupa Alloheim obejmuje obecnie 150 obiektów mieszkalnych, na terenie Niemiec. Ośrodek
pielęgnacyjny posiada około 15.000 łóżek szpitalnych, 27 placówek opiekuńczych i osiem usług ambulatoryjnych. Firma zatrudnia około 11.000 osób. Resydencja Alloheim’u obejmuje trzy osobne dzialalnosci: osrodki pomocy, uslugi ambulatoryjne oraz placowki opiekuncze. Naszą filozofią w każdej działalności jest wysoki standard życia, mieszkania, opieki i pielęgnacji. Grupa Alloheim’u oferuje indywidualną opiekę dzienną, oraz pozostale formy opieki z jednego źródła – dla osób posiadających rożne grupy zdrowotne. W Alloheim’ie mile widziane są zwierzęta domowe.

30.09.2016 | Ce inseamna sa muncesti in „familia“ Alloheim

Te-ai gandit vreodata ca asistenta medicala ti-ar putea asigura o cariera de succes in Germania?

Cuvantul cheie este „Alloheim“, care inseamna toleranta, internationalitate si angajament. Pe scurt, „Alloheim“ este o companie din Germania care si-a luat angajamentul de-a integra angajații străini într-un mediu de lucru atractiv. Prima dovada ca au reusit deja sa faca asta, este marturia lui Danut Ciubotaru (31 ani). Atat el cat si colegii lui care au parcurs aceelasi drum, profita de orice ocazie in car pot sa vorbeasca despre experiențele lor. Povestea lui Danut este una sensibila, dar totusi, cu un final felicit. De la decizia de a pleca în Germania, problemele intampinate la începerea activității, teama ca nu isi va putea face noi prieteni si pana la viata fericita pe care o duce astazi, tanarul roman trece in revista toti pasi pe care i-a parcurs cu greu.

Danut Ciubotaru lucreaza in Germania, la Alloheim Dormagen, Nordrhein – Westfalen, langa Düsseldorf, de aproximativ patru ani. A plecat din Romania pentru a cauta o viata mai buna, chiar daca aici a facut tot ce a putut pentru a avea un trai decent.

„Acum patru ani am venit în Germania. Din pacate, situatia mea profesionala din Romania era frustranta, ala ca m-am decis sa plec. În regiunea mea exista doar doua spitale. Desi sunt asistent medical instruit, gasirea unui loc de muncă a fost extrem de dificila pentru mine. Pentru mai multa experienta, am lucrat şase luni voluntar într-un cabinet medical. La un moment dat nu mai mai putut sa lucrez fara a avea un venit, necesar intretinerii unei familii mici“, povesteste Danut Ciubotaru.

In momentul in care a descoperit oportunitatea de-a pleca in Germania, soarele parea ca rasare si pe strada lui Danut. Insa drumul greu abia incepea.

„Din fericire, am vazut un anunt in ziar din care am aflat ca se cauta asistenti medicali in Germania. Curios, am luat telefonul in mana ai am sunat, cu o oarecare retinere, la Caminul Rezidential „Alloheim“ din Düsseldorf. In scurt timp am primit aprobarea pentru un loc de munca. Acela a fost un moment incredibil de fericit pentru mine. In acelasi timp, a trebuit sa le explic prietenilor si rudelor de ce parasesc tara. Faptul ca a trebuit sa imi las prietena singura cu copilul pe care il avem impreuna m-a afectat cel mai mult emotional. Bineinteles ca la inceput nu am stiut ce se va intampla cu mine in Germania. Cum sunt oamenii? Sunt prietenoși? Voi fi acceptat in comunitatea lor, imi voi putea face prieteni, sau voi fii bine primit? Erau cateva din intrebarile ce ma framantau si la care nu aveam raspuns. Inainte de plecarea mea la „Dormagen“ ma incercau sentimente de teama si indoiala, amestecate cu speranta si incredere.“

„In primele saptamani mi-a fost foarte greu. Intelegerea limbii germane m-a costat multi nervi. Dupa un prim curs de limba la colegiul comunitatii si interactiunea de zi cu zi cu colegii, situatia mea sa imbunatatit. In momentul in care medicii au putut sa comunice cu mine in germana am simtit un sentiment de eliberare. Dorinta si ambitia mea de-a invata a dat rezultate. Cu colegii am putut comunica după doar câteva luni, dar continui sa fac progrese si azi.

Lucrul care l-a facut cel mai fericit pe Danut nu a fost locul de munca bine platit, ci faptul ca “Alloheim” l-a sprijinit sa isi aduca si familia in Germania.

Contact:

janin.mueller@alloheim.de

„Dupa cinci luni sotia si copilul meu pe care a trebuit sa ii las in Romania, au venit in Germania. Asta mi-a dat putere sa merg mai departe. Compania pentru care lucrez mi-a adus familia aproape si ne-a oferit un apartament foarte frumos în imediata apropiere a caminului in care lucrz. Acum suntem fericiti si ne simtim cu adevarat bine. Familia noastra se va marii, asa ca suntem in cautarea unui apartament si mai mare. Si pentru asta primim sprijinul angajatorului si a colegilor de munca. Imi place sa-mi traiesc viata in Germania, desi este mult mai rece decat in Romania.

Intrebat ce le-ar putea trasmite romanilor care cauta un loc de munca in sectorul de ingrijiri, Danut a simtit ca retraieste momentele din urma cu 4 ani.

„Ce le-as putea spune oare celor care cauta un loc de munca in asistenta medicala? Aici in Germania, in calitate de angajator, compania Alloheim ne-a oferit mult mai multe optiuni și oportunitati decat intreg sistemul din România. Azi pot asigura un trai foarte bun familiei mele. Nu-mi pot uita nici colegii, care au fost extrem de rabdatori cu mine. Probabil, in primele luni a fost enervant pentru ei sa intreb in mod constant ce inseamna anumite cuvinte, dar totusi au fost ingaduitori cu mine. Nu am avut nici o data probleme cu colegi sau conducerea institutiei. Am avut posibilitatea sa invat foarte mult si sunt foarte recunoscator pentru aceasta oportunitate. Daca ma uit la prieteni mei care lucreaza de exemplu in Spania imi dau seama ca sunt intr-o situatie mult mai buna decat iei. Va recomand sa veniti in Germania si sa lucrati aici. Ce am exeperimentat aici cu colegi, vecini si prieteni este coplesitor. Sotia mea si cu mine am ajuns sa ne simtim aici ca acasa. Oameni sunt draguti si prietenosi si suntem fericiti. Sper ca lucrurile sa ramana si in viitor la fel si sa ne putem astfeI bucura de o viata frumoasa in Germania.“

Hier finden Sie den ausführlichen Bericht als .pdf (in rumänischer Sprache).

Hier finden Sie einen weiteren Bericht als .pdf (in rumänischer Sprache).

21.06.2016 | Groß-Kunstwerk mit Senioren nimmt Gestalt an

GREVENBROICH. Angela Vinci will Senioren Lebensfreude nahe bringen. Dazu realisiert die Künstlerin bundesweit ein Kunstwerk gemeinsam mit mehreren tausend Bewohnern von Pflegeeinrichtungen. Am 6. Juli baut sie in der Alloheim Seniorenresidenz in Grevenbroich ihre Großleinwand auf.

Ob sie mit Leonardo da Vinci verwandt ist, kann sie nicht sagen. „Zumindest aber teile ich seine Leidenschaft für Kunst und Kreativität“, lacht Angela Vinci. Die vielseitige Künstlerin aus Neuwied ist in ihrem Element, wenn es um Acryl- oder Ölfarben geht, um Strukturarbeiten oder die Anfertigung außergewöhnlicher Möbelstücke. Für 2016 plant die 42-jährige ein ganz besonderes Werk: Mit mehreren tausend Bewohnern von Seniorenresidenzen will sie ein Bild mit dem Titel „Lebensfreude“ erschaffen. „Bei meinem Vorhaben geht es um Gemeinsames und Zwischenmenschliches, um Austausch und Achtung“, sagt Angela Vinci, „ich möchte zum Beispiel Eindrücke aus einem langen Leben festhalten, Erlebnisse oder Ereignisse, die einen berühren.“

21.06.2016 | Groß-Kunstwerk mit Senioren

Die Idee zu ihrem ausgefallenen Langzeit-Werk hatte Angela Vinci beim Lesen eines Artikels über die Einsamkeitsgefühle vieler Senioren und deren Verlust von Lebensfreude. „Ich helfe gerne anderen Menschen, denn das gibt mir auch sehr viel zurück. Ich bin für Hilfe, Gerechtigkeit und ein Miteinander. Alleine kann man nicht alles schaffen, aber gemeinsam viel – egal wie alt man ist.“

Noch ist die zwei Meter hohe und zehn Meter breite Leinwand wenig bemalt. Nach Gestaltungen gemeinsam mit Senioren in Neuss, Düsseldorf und Mülheim/Ruhr wird das Werk ab dem 6. Juli weiter Gestalt annehmen, wenn Angela Vinci in der Alloheim Seniorenresidenz in Grevenbroich die Leinwand aufstellt. Drei Tage lang können sich dann die Bewohner der Residenz unter Angela Vincis Anleitung Gedanken machen, mit welchen Pinselstrichen sie das künstlerische Werk fortführen. Mit Acrylfarben, Spachteln, Pinseln und weiteren Materialien – Stück für Stück sollen sie die Leinwand bemalen und ihre Ideen zum Thema „Lebensfreude“ einbringen. Angela Vinci: „Das Werk soll mit der Zeit entstehen und dadurch, dass wir uns austauschen, malerisch wachsen, und zum guten Schluss unsere Eindrücke in einem Farbenspiel gemeinsam darstellen.“

Zum Start des Projekts in Grevenbroich und der parallel dort im Juli laufenden Kunstausstellung laden Angela Vinci und das Alloheim Senioren Zentrum alle Bürger am 6. Juli ab 18 Uhr zu einer Vernissage in die Residenz in der Mathias-Esser-Straße 21 in 41515 Grevenbroich ein. Interessenten haben dabei nicht nur die Möglichkeit bei einem Umtrunk Fragen an die Künstlerin zu stellen; insgesamt werden über 70 ihrer früheren Werke gezeigt. Die Ausstellung im Zentrum kann man noch bis Anfang August besichtigen.

Wann das Kunstwerk letztlich fertig gestellt sein wird, kann Angela Vinci noch nicht sagen. Nach der Ausstellung in Grevenbroich wird die Leinwand in viele weitere Residenzen gebracht und dort von anderen Senioren weiter bemalt. Wer mehr über das Lebensfreude-Werk erfahren möchte: Unter www.vinci-artevivente.de informiert Angela Vinci regelmäßig über den Fortgang des Projekts.