Corona News

Alloheim Senioren-Residenz „Turmhotel”

Am Luftschiffhafen 2 | 99867 Gotha | 03621 716-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

20.12.2019 | Weihnachtszauber im Altenheim

14.12.2019 | Eintauchen in den Bereich Pflege

02.09.2019 | Herzliche Einladung zum Kurs “Begleitung im Andersland”

27.07.2019 | Kaltschalen und Eis sind der Renner

28.06.2019 | Sommerfest

Das Seniorenzentrum Turmhotel veranstaltete am 28.06. 2019 sein alljährliches Sommerfest.

Dieses Jahr stand das Fest unter dem Thema „Anno dazumal“, dazu passend gab es ein Rahmenprogramm von der Hochseilgruppe “Weisheit”, eine Modenschau im Wandel der Zeit und Tanzmariechen des “Friemarers” Karnevalvereins.

Für das leibliche Wohl war auch gesorgt, es gab selbstgebackenen Kuchen, verschiedene Warme Speisen zum Abendbrot und eine große Auswahl an kühlen Getränken.

Musikalisch umrahmt wurde das Programm von dem Duo Doris und Günther.

Wem es an diesem Tag zu warm war, der konnte sich eine Abkühlung mit der angebotenen Eisflatrate holen.

Sommerfest
Sommerfest
Sommerfest

08.06.2019 | Show in luftiger Höhe

07.06.2019 | Gemeinsam mit Bewohnern Blumen gepflanzt

01.05.2019 | Maifeier in der Senioren-Residenz

Die Senioren-Residenz Turmhotel veranstaltete am 1. Mai 2019 das alljährliches Maifest.

Dazu wurde passend zum Thema eine frische Maibowle und Knabbergebäck serviert.

Zur Unterhaltung boten die “Mitteldeutschen Bläser” bekannte Volkslieder in A Capella.

Die Bewohner schunkelten und ließen sich zu dem einen oder anderen Tanz mitreißen.

Traditionell gehört auch bei uns ein Maifeuer dazu, anschließend gab es für unsere Bewohner frische Bratwürste vom Grill.

Ein rundum gelungener Tag den alle noch lange in Erinnerung behalten werden.

Ihr Alloheim-Team

Maifeier in der Senioren-Residenz
Maifeier in der Senioren-Residenz

28.04.2019 | Besuch des Gierstädter Blütenfestes

Die Bäume blühen in voller Pracht und das wollten sich unsere Bewohner natürlich nicht entgehen lassen.

Zum Gierstädter Blütenfest konnten wir die Schönheit der Natur betrachten und darüber hinaus konnten unsere Bewohner an den zahlreichen Ständen vorbeischlendern.

Ebenso genossen sie die musikalische Vielfalt und die große Auswahl an Essen.

Als Höhepunkt des Ausfluges hatten unsere Bewohner die Möglichkeit, bei der “Fahner Frucht” verschiedene Säfte aus der Region verkosten.

Ein toller Ausflug, den alle sicherlich noch lange in Erinnerung behalten werden.

Besuch des Gierstädter Blütenfestes

10.04.2019 | Schüler erforschen Leben im Seniorenheim: Schulprojekt mit Bestnote

GOTHA. Welche Wohnform bevorzugen Senioren im Alter? Was sind die Vor- und Nachteile eines Lebens im Seniorenheim? Genau diesen Fragen gingen jetzt vier Schülerinnen und Schüler des Salza Gymnasiums Bad Langensalza im Zuge ihrer Seminararbeit nach. Jetzt veröffentlichten sie die Ergebnisse im Zuge eines „Abends der Wissenschaften“.

Wenn das letzte Lebenskapitel beginnt: Wie und wo möchte man dann leben und wohnen? Diesen grundsätzlichen Fragen ging der Gymnasiast Lucas Friedrich zusammen mit drei weiteren Mitschülern nach. Über 15 Monate lang werteten sie umfangreiches Quellenmaterial aus und befragten insgesamt 127 Senioren der Region zu ihren Vorstellungen und Präferenzen. „Auf das Thema sind wir gekommen, nachdem ein Familienmitglied in eine Pflegeinrichtung umziehen musste“, erklärt Lucas Friedrich, „auf der Suche nach einem geeigneten Seminarthema haben wir uns dafür entschieden, den Wünschen vom Leben im Alter genau nachzugehen.“
Offene Türen rannten Lucas Friedrich und seine Mitschüler nicht nur bei der Schulleitung, sondern auch bei Lucas‘ Mutter, Andrea Friedrich, ein. Sie leitet das Alloheim Seniorenzentrum „Turmhotel“ Am Luftschiffhafen in Gotha und stellte auch für die vielen anstehenden Interviews entsprechende Weichen.

Nach 15 Monaten und intensiven Recherchen, Auswertungen und dem Schreiben der Seminararbeit präsentierte das Vierergespann dann seine Ergebnisse. „Die meisten Senioren haben Angst davor, im Alter allein und einsam zu sein und den Kontakt zu ihrer Familie und Bekannten zu verlieren“, fasst Lucas Friedrich zusammen, „eine weitere Kernbotschaft ist auch, dass die Zufriedenheit der Lebenssituation stark davon abhängig gemacht wird, wie sich die umliegende Infrastruktur darstellt. Ganz konkret vermittelt also die Nähe einer medizinischen Versorgungseinrichtung den Senioren ein Gefühl von Sicherheit.“

Überrascht waren die Schüler, dass eine vollstationäre Pflegeeinrichtung bei den meisten Senioren nicht zu den Favoriten bei der Ortswahl des eigenen Lebensabends gehört. „Die meisten Senioren wünschen sich einen generationsübergreifenden Lebensraum wie beispielsweise das Wohnprojekt AWAL“, fasst Friedrich zusammen, „danach wird erst das Stadt- und dann das Landleben angestrebt, gefolgt von dem Wunsch in einer Senioreneinrichtung leben zu wollen.“ Wie die Schüler anmerken, werden die Vorteile einer hotelähnlichen Rundum-Versorgung eines Pflegeheims bei den Überlegungen wenig berücksichtigt. Viele Senioren überschätzen auch ihre Fähigkeiten der Selbstversorgung und verbinden gedanklich die Pflege sehr stark mit Selbstaufgabe.

Das Projekt, seine Ergebnisse und Schlussfolgerungen fand dann auch bei den Verantwortlichen des Salza Gymnasiums großes Lob und Zustimmung. Mit der höchstmöglichen Punktzahl 15 bewerteten die Lehrer die Arbeit der angehenden Abiturienten. Was aber haben die Schüler für sich selbst aus ihrem intensiven Seminarprojekt an Erkenntnissen gewonnen? „Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es eigentlich keine ideale und allumfassende Wohnform gibt“, sagen die vier Gymnasiasten einstimmig, „eine hundertprozentige Abdeckung aller Wünsche und Ansprüche gibt es nicht. Bei der Entscheidung muss man also immer abwägen welche Form den eigenen Wünschen am nächsten kommt.“

Schüler erforschen Leben im Seniorenheim: Schulprojekt mit Bestnote

28.03.2019 | Boys Day 2019 im “Turmhotel”

Ein promtes “Ja” erhielten wir von Frau Doreen Holz, Lehrerin der Burgenlandschule Günthersleben-Wechmar, auf die Frage: “Wollen Sie sich mit Ihrer Klasse wie schon vor einigen Jahren, am diesjährigen Boys Day beteiligen”?

Um so größer war die Herausforderung für uns als Einrichtung, als wir die Namensliste erhielten: 42 Schülerinnen und Schüler haben sich zum Boys Day angemeldet.

Dank sehr guter Organisation von Frau Sell, Frau Hummel und Frau Brunthaler, alle samt Mitarbeiterinnen des Hauses, konnten alle Schülerinnen und Schüler in allen Bereichen “Pflege – und Betreuungsluft” schnuppern.

Nicht nur viel Spaß. auch aufschlussreiches Wissen, konnten die Schülerinnen und Schüler erfahren. Im Anschluss des Vormittages konnten die Schülerinnen und Schüler bei einem gemeinsamen Mittagessen noch offene Fragen beantwortet bekommen!

Gerne halten wir diesen gelungenen Tag in freudiger Erinnerung.

Hiermit gilt unser Dank auch noch einmal an das Lehrer Team und der AOK Krankenkasse, für das Sponsoring der Schlüsselbänder!

Boys Day 2019 im "Turmhotel"
Boys Day 2019 im "Turmhotel"
Boys Day 2019 im "Turmhotel"

16.03.2019 | Thüringer Gesundheitsmesse in Erfurt

ERFURT. Die Alloheim Senioren-Residenzen aus Erfurt und Gotha waren auch in diesem Jahr wieder auf der Thüringer Gesundheitsmesse vertreten. Mit zahlreichen Besuchern fand ein reger Austausch statt und viele wichtige Fragen über die Möglichkeiten der Pflege in unseren Einrichtungen konnten besprochen werden. Interessenten an den Berufen im Bereich der Pflege nutzten ebenfalls die Möglichkeit sich über Ausbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen zu informieren.

Thüringer Gesundheitsmesse in Erfurt

14.03.2019 | Kreative Angebote für Senioren

Unsere Bewohner im Haus 2 begeistern sich regelmäßig für kreative und handwerkliche Angebote.

Beispielsweise wurden von unseren männlichen Bewohnern Vogelhäuser gebaut, die gerade in der kalten Jahreszeit und natürlich auch im Frühling den Vögeln einen Unterschlumpf bieten.

Die Damen hingegen werden zu meist gestalterisch tätigt, wie hier beispielsweise mit einem tollen Baummotiv, das mit verschiedenen Handabdrücken verziert wurde.

Fleißige Unterstützung bekommen unsere Seniorinnen und Senioren dabei natürlich von Team der sozialen Betreuung.

Kreative Angebote für Senioren
Kreative Angebote für Senioren

10.03.2019 | Nähcafé mit den “Lila-Engeln”

Auch im hohen Alter haben unsere Bewohnerinnen ihre Begeisterung für Handarbeiten nicht verloren.

Das zeige sich auch zum Besuch der Lila Engel, die zu uns ins “Turmholel” kamen und mit unseren Damen gefüllte Dinkelsäckchen herstellten.

Es wurde so fleißig genäht, dass auch für andere Bewohner, die nicht am Nähcafé teilnehmen konnten, Dinkelsäckchen übrig blieben.

Die “Lila-Engel” sind Frauen die in Ihrer Freizeit über die Freiwilligenagentur in Gotha ehrenamtlich Nähnachmittage und andere kreative Angebote planen, organisieren und durchführen.

Wir sagen ganz lieben Dank für dieses tolle Angebot und freuen uns auf weitere Besuche der “Lila-Engel”

Ihr Alloheim-Team

Nähcafé mit den "Lila-Engeln"
Nähcafé mit den "Lila-Engeln"

02.03.2019 | Das Turmhotel sagt “Gotsch Helau”

Traditionell wurde auch bei uns im Turmhotel wieder mit großem “Helau” der Fasching gefeiert.

Hierzu gab es eine musikalische Unterstützung durch die “Biteras” sowie die Tanzmariechen aus Friemar, die unseren Faschingsnachmittag mit tollen Tanzeinlagen abrundeten.

Und natürlich gab es auch allerlei Leckereien, Knabbergebäck und die ein oder andere Fassbrause sowie die typische Kräpfl. durften auch nicht fehlen.

Alaaf und Helau

Ihr Alloheim-Team

Das Turmhotel sagt "Gotsch Helau"
Das Turmhotel sagt "Gotsch Helau"
Das Turmhotel sagt "Gotsch Helau"

21.01.2019 | Kursreihe im Turmhotel

03.09.2018 | Gemeinsam in die Zukunft starten

23.08.2018 | Eis essen im Schnellrestaurant: Auch Senioren erfreut Fastfood

Das Alter schreckt keinen unserer Senioren davor ab, auch einmal bei einem sehr bekannten Schnellrestaurant auf einen Kurzbesuch vorbei zu schauen und ein Eis oder Hamburger zu essen.

Auf Wunsch begleitet unser Team regelmäßig Senioren zum nur wenige Gehminuten entfernten Restaurant. Es muss ja auch nicht immer der große Eisbecher sein. Gerade bei den sommerlichen Temperaturen reicht eine Kleinigkeit.

Und bei vielen steht natürlich der Spaß und die Geselligkeit, die dieser Kurzausflug bietet, mehr im Mittelpunkt, als das reine Essvergnügen.

Ihr Team der Alloheim Senioren-Residenz “Turmhotel”

Eis essen im Schnellrestaurant: Auch Senioren erfreut Fastfood
Eis essen im Schnellrestaurant: Auch Senioren erfreut Fastfood

15.08.2018 | Ausflug zum Tierpark erfreut Senioren

Einmal im Monat fahren unsere Senioren, begleitet vom Team der sozialen Betreuung, bei schönem Wetter gemeinsam in den nahegelegenen Tierpark. Ganz besonders freut uns dabei natürlich, dass wir keine lange und beschwerliche Reise für dieses Erlebnis auf uns nehmen müssen, da der Tierpark nur wenige Gehminuten von unserer Einrichtung entfernt liegt. Dort angekommen werden dann an der frischen Parkluft die vielen unterschiedlichen Tiere bestaunt, es wir gelacht und sich gegenseitig vielfältig ausgetauscht.

Wir freuen uns schon jetzt auf den kommenden Ausflug, der für alle Teilnehmer immer wieder eine willkommene Abwechslung darstellt.

Ihr Team der Alloheim Senioren-Residenz “Turmhotel”

Ausflug zum Tierpark erfreut Senioren
Ausflug zum Tierpark erfreut Senioren
Ausflug zum Tierpark erfreut Senioren

19.07.2018 | Sommerfest mit Eisflatrate

29.06.2018 | “Partyfeeling” in der Senioren-Residenz

Einmal im Jahr holen wir uns ein ganz besonderes “Partyfeeling” in unsere Einrichtung.

Dieses mal gab es diese willkommene Abwechslung am 29. Juni 2018. Bei schon strahlendem Sonnenschein und hohen sommerlichen Temperaturen wurden frisch zubereitete Cocktails serviert, die bei unseren Senioren als ganz besondere Gaumenfreunde ankam.

Dazu gab es auch noch vom Alleinunterhalter “Vassen” die passenden Schunkelsongs, so dass man sich fast wie in der Karibik im Urlaub fühlen konnte.

Wir sagen Danke für diesen tollen Nachmittag und freuen uns auf weitere schöne Sommererlebnisse in der Senioren-Residenz “Trumhotel”

"Partyfeeling" in der Senioren-Residenz
"Partyfeeling" in der Senioren-Residenz
"Partyfeeling" in der Senioren-Residenz

18.05.2018 | Wahlen des Bewohnerbeirates.

Am 18.05.2018 wurde in der Seniorenresidenz „Turmhotel“ der neue Bewohnerbeirat gewählt. Alle Langzeitbewohner der Einrichtung durften ihre bis zu 5 Kreuzchen setzen. Mit einer Wahlbeteiligung von 68% gab es am Nachmittag ein klares Ergebnis, Herr Kurt Lindner gewann die Wahl durch Stimmenmehrheit. An seiner Seite werden Frau Käthe Martin, Herr Rudi Seyffarth, Frau Edeltraud Diller und Frau Elfriede Sterzing den Bewohnerbeirat bilden. Diese fünf Bewohner sind künftig das „Sprachrohr der uns anvertrauten Seniorinnen und Senioren und werden in den Bewohnerbeiratssitzungen das tägliche Geschehen in der Seniorenresidenz „Turmhotel“ mitgestalten. Im Anschluss an die Wahl wurden die neuen Mitglieder von der Residenzleitung Frau Friedrich beglückwünscht und erhielten zum Amtsantritt einen Strauß Blumen.Wir bedanken uns hiermit nochmals bei den Mitgliedern des Bewohnerbeirates der letzten Amtsperiode für die gute Zusammenarbeit und wünschen den neuen Mitgliedern alles Gute und viel Erfolg.

Ihr Team der Alloheim Senioren-Residenz “Turmhotel”

Bewohnerbeirat

15.05.2018 | Ausflug zum Gothaer Tierpark

Am 15.05.2018 und am 17.05.2018 war für die Bewohner der Seniorenresidenz „Turmhotel“ ein ganz besonderer Tag. Das Team der Betreuung unternahm mit den Seniorinnen und Senioren einen Ausflug in den Gothaer Tierpark. Da viele Bewohner, die im Rollstuhl sitzen dabei sein sollten, wurde der Ausflug extra an zwei Tagen geplant um möglichst vielen Bewohnern eine Freude bereiten zu können. Die Bewohner waren entzückt von den vielen Tierbabys, die derzeit im Gothaer Tierpark sind. Besonders das Affenbaby und das Eselbaby zogen die Aufmerksamkeit der Senioren auf sich. Alle Bewohner, die an den Ausflügen teilnahmen, waren sehr glücklich über den Besuch und lachten den ganzen Tag. Es war ein wirklich gelungener Ausflug für alle Beteiligten, über den sicherlich noch lange immer wieder gesprochen werden wird.

Ausflug zum Gothaer Tierpark
Ausflug zum Gothaer Tierpark
Ausflug zum Gothaer Tierpark

09.05.2018 | Gemeinsames Angrillen eröffnet Grillsaison

Am Mittwoch, den 09.05.2018 hieß es in der Seniorenresidenz „Turmhotel“ Angrillen! Alle Seniorinnen und Senioren fanden sich auf der großen Sonnenterrasse ein und lauschten der Stimmungsmusik von Herrn Wenzel. Es wurde geklatscht, geschunkelt und gesungen und alle waren bester Laune. Als dann noch die Düfte des Grills über die Terrasse wehten, freuten sich die Bewohner umso mehr. Das Team der Betreuung schmiss den Grill an und versorgten das ganze Haus mit original Thüringer Rostbratwürsten. Ein perfekter Start in die schönste Jahreszeit, über den sich alle Anwesenden sehr freuten.

Gemeinsames Angrillen eröffnet Grillsaison
Gemeinsames Angrillen eröffnet Grillsaison
Gemeinsames Angrillen eröffnet Grillsaison

04.05.2018 | “Therapiehund Fee” zu Gast im Alloheim

Am Freitag den 04.05.2018 kam Therapiehund „Fee“ zu Besuch. Die Bewohneraugen strahlten als der knuffige Vierbeiner über die Terrasse wuselte. Der Kontakt zu einem Tier fehlt vielen Bewohnern, denn ein Großteil hatte früher selber Haustiere. So kommt Fee alle 14 Tage zu uns in die Seniorenresidenz „Turmhotel“ um die Erinnerungen der Bewohner wieder aufleben zu lassen. Auch Bewohner, die kaum noch Regungen zeigen werden ganz plötzlich wieder mobiler, wenn der Vierbeiner seinen Kopf auf ihren Schoß legt.Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Fee und ihrem Frauchen und lassen uns gern wieder von ihr „verzaubern“.

"Therapiehund Fee" zu Gast im Alloheim
"Therapiehund Fee" zu Gast im Alloheim
"Therapiehund Fee" zu Gast im Alloheim

26.04.2018 | Boys Day im Pflegeheim

13.04.2018 | Die Kinder der Kita „Wichteldörfchen“ zu Besuch im Seniorenzentrum Turmhotel

Am Freitag, dem 13.April 2018 war für die Senioren unseres Hauses ein ganz besonderer Tag, denn Sie wurden von den Kindern der Kita “Wichteldörfchen” besucht.
Die 16 Kinder und ihre 2 Erzieherinnen erreichten uns gegen 09.00Uhr morgens. Nach einer kleinen “Kennenlernrunde”, in der man sich gegenseitig vorstellte, ging es zu einem Märchenraten und im Anschluss zu gemeinsamen Ballspielen über. Um 11.00Uhr gab es dann noch ein leckeres Mittagessen, ehe es für die Kinder nach einem unterhaltsamen und abwechslungsreichen Vormittag wieder zurück in die Kita.

Wir sagen danke für diesen tollen Besuch und freuen uns schon jetzt auf weitere interessante Aktionen in naher Zukunft.

Ihr Team der Alloheim Senioren-Residenz “Turmhotel”

Die Kinder der Kita „Wichteldörfchen“ zu Besuch im Seniorenzentrum Turmhotel
Die Kinder der Kita „Wichteldörfchen“ zu Besuch im Seniorenzentrum Turmhotel

12.04.2018 | Russisches Konzert begeistert Senioren

Am Vormittag des 12. April 2018 lud das Team der sozialen Betreuung Bewohner und Interessierte zu einem russischen Konzert in das hauseigene Restaurant ein. Bei abwechslungsreichen Gesängen und altbekannten Lieder wie unter anderem “Kalinka” wurde fröhlich musiziert.

Russisches Konzert begeistert Senioren

13.03.2018 | Nähcafé mit den „Lila Engeln“

Für Spaß und Freude sorgten an diesem Nachmittag die „Lila Engel“. Zum bevorstehenden Osterfest nähten sie gemeinsam mit den Bewohnern Ostereier aus bunten Stoffen; zum selber dekorieren oder verschenken. Nebenbei wurde gesungen, gelacht oder sich zu den verschiedensten Themen ausgetauscht. Anschließend wurde gemeinsam Kaffee getrunken und der selbstgebackene Kuchen verzehrt. Die Frauen sind ehrenamtliche Mitarbeiter der Freiwilligenagentur Gotha, die in ihrer Freizeit diese kreativen Nachmittage planen, organisieren und durchführen.

Wir bedanken uns für Ihr Engagement.

Ihr Team der Alloheim Senioren-Residenz “Turmhotel”

Nähcafé mit den „Lila Engeln“
Nähcafé mit den „Lila Engeln“
Nähcafé mit den „Lila Engeln“

12.03.2018 | “Lila Engel” nähen zu Ostern

01.02.2018 | Umschulung in der Pflege kommt an

30.05.2017 | Alloheim Senioren-Residenzen bauen Brandschutzkonzept aus

Mehr Sicherheit und Vorbereitung im Krisenfall ¬- Mitarbeiter werden praxisnah geschult

Gotha. „Auf jede Situation, sei sie noch so unwahrscheinlich und unvorhersehbar, wollen wir als gut organisierte Pflegeeinrichtung bestmöglich vorbereitet sein“, sagt Harald Jung, Experte für Arbeitssicherheit und gleichzeitig Brandschutzbeauftragter der Alloheim-Gruppe. Um für den „Fall der Fälle“ optimal agieren zu können und in den Seniorenresidenzen ein Optimum an Sicherheit zu garantieren, setzen Jung und sein Team jetzt ein praxisorientiertes Trainingskonzept um, das bundesweit Modellcharakter hat: In einer eintägigen Schulung sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Alloheims in Gotha zu Brandschutz- und Evakuierungshelfern ausgebildet werden.

Am 31. August 2017 werden Harald Jung und seine Sicherheitsexperten im wahren Sinne des Wortes für „Alarmstimmung“ in der Alloheim Senioren Residenz Turmhotel am Luftschiffhafen 2 sorgen. Dabei sollen neben den theoretischen Aspekten wie den Grundzügen des Brandschutzes, die betriebliche Brandschutzorganisation, die Kenntnisse über Flucht – und Rettungswege, die Funktion und Wirkungsweise von Feuerlöscheinrichtungen und die Gefahren durch Brände sowie das Verhalten im Brandfall, vor allem aber auch praktische Kenntnisse vermittelt werden -ergänzend zu den Schulungen der Feuerwehr. „Im Focus unserer Aktivitäten steht die Realitätsnähe“, kündigt Harald Jung an, „unter anderem werden wir eine Rettungsaktion proben, bei der eine in einem Bewohnerzimmer liegende Person sowohl mit als auch ohne Unterstützung eines Evakuierungstuches in den nächsten Brandabschnitt gezogen wird. Weiterhin soll dabei auch die Rettung über das Treppenhaus in den jeweiligen nächsten Schutzbereich einstudiert werden.“

Die Praxisnähe liegt Harald Jung besonders am Herzen, denn: „Nur so können wir den uns anvertrauten Menschen ein Gefühl des Schutzes und der Geborgenheit bieten und im Krisenfall auftretende Hektik und Aufregung deutlich minimieren.“ Einige besonders beeindruckende Bilder erwartet Harald Jung auch für die geplanten Übungen im Außenbereich. Dabei soll unter anderem die Bekämpfung von kleineren Bränden, in einem Papierkorb oder einem Vorratsbehältnis, praxisnah geübt werden. Aber auch die richtige Herangehensweise bei Personenbränden sollen die Mitarbeiter lernen.

Mit der außergewöhnlichen Aktion werden auch alle theoretischen Aspekte wie die Grundlagen des Brandschutzes, die betriebliche Brandschutzorganisation, die Kenntnisse über Flucht- und Rettungswege, die Funktion und Wirkungsweise von Feuerlöscheinrichtungen, grundsätzliche Brandgefahren und das Verhalten im Brandfall vermittelt werden. Nach Gotha soll das an der Praxis orientierte Konzept in den kommenden Wochen bundesweit an allen Standorten der Alloheim-Gruppe umgesetzt werden.

21.05.2017 | IUBH ehrt beste regionale Ausbilder

Als einer der besten Ausbildungsbetriebe der Region wurde am 21.05.2017 die Alloheim Senioren-Residenz “Turmhotel” in Gotha ausgezeichnet.

Link zum Artikel auf der Homepage IUBH, 21.05.2017: Alloheim Senioren-Residenz “Turmhotel” als einer der besten Ausbildungsbetriebe der Region ausgezeichnet

IUBH ehrt beste regionale Ausbilder
Homepage IUBH, 21.05.2017: IUBH ehrt beste regionale Ausbilder
IUBH ehrt beste regionale Ausbilder

07.02.2017 | Seniorenzentrum „Turmhotel“ unter neuer Leitung

Andrea Friedrich bringt jahrelange Erfahrung als Managerin in der Pflege- und Gesundheitsbranche mit .

GOTHA. Das Seniorenzentrum „Turmhotel“ in Gotha hat eine neue Führung. Die Einrichtungsleitung übernimmt ab sofort Andrea Friedrich. Sie bringt nicht nur jahrelange Erfahrung mit, sondern hat auch viel vor.

Andrea Friedrich ist das, was man respektvoll einen „alten Hasen“ nennt. Die 46-Jährige absolvierte im Laufe ihrer Karriere die unterschiedlichsten Bereiche im Pflege-, Gesundheits- und Sozialwesen. Ursprünglich startete sie ihre Karriere als Außenhandelskauffrau. Seit 2008 leitete sie die Verwaltung im Procon Seniorenzentrum in Gotha. Neben dieser verantwortungsvollen Tätigkeit bildete sie sich nebenberuflich zur „Fachkraft für Leitungsaufgaben in Sozial-, Gesundheits-und Pflegeeinrichtungen“ weiter. Dieses Engagement hat sich gelohnt, denn seit dem Jahresbeginn leitet sie nun verantwortlich das bekannte Seniorenzentrum “Am Luftschiffhafen”.

„Ich weiß, worauf es in der Pflege ankommt“, lacht Andrea Friedrich, „mir war es immer wichtig, den Pflegebereich aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten zu können und ein Gesamtbild der jeweiligen Ansprüche sowohl der Bewohner als auch der Mitarbeiter oder Behörden aufnehmen zu können und dann entsprechend umzusetzen. Ich gehe gerne neue Wege und verstehe mich vor allem als zentrales Bindeglied aller Bereiche.“

Will sie etwas in der Procon Senioren-Residenz verändern, welche Pläne gibt es? „Das gesamte Team hier hat viel vor“, sagt Friedrich, „ich habe ein persönliches Interesse daran, die Residenz mit all ihren Facetten nach innen und außen stets mit einem hohen Anspruch zu präsentieren. Wir sind hier ein tolles Team, das ich ja schon sehr lange kenne. Das macht den Anfang leicht und Lust auf mehr.“

Friedrich ist sich sicher, dass die Säulen im Gesundheits- und Sozialwesen mehr und mehr zusammenwachsen. Daher sei ihr die gemeinsame und übergreifende Arbeit hier im Umfeld Gothas besonders wichtig. So liegt der neuen Einrichtungsleiterin und ihrem Team besonders die regionale Stärkung aller Institutionen in und um Gotha am Herzen. Sei es die Stärkung der Gesundheitswirtschaft, aber eben auch der Wunsch, die Lebensqualität der Menschen, die hier leben, zu steigern.

Andrea Friedrich liegt viel daran, dass das „Turmhotel“ von den Bürgern vor allem als ein offenes, bürgernahes Haus wahrgenommen wird. „Unsere Bewohner sollen die bestmöglichste Versorgung erhalten und sich so wohl fühlen wie Zuhause“, sagt sie, „unser Motto lautet: ,Wir dienen Ihrer Lebensqualität‘. Wir wollen aber auch den Kontakt zu den Bürgern und Vereinen der Region ausbauen und pflegen. Wer zum Beispiel ein interessantes Hobby hat, kann gerne bei uns darüber einen Vortrag halten. Ebenso, wenn jemand auf der Suche nach Räumlichkeiten für Ausstellungen oder ähnlichem ist: Bitte melden – wir sind da wirklich nach allen Seiten offen und freuen uns!“ Und sie ergänzt: „Gotha ist eine reizvolle und warmherzige Stadt. Ich fühle mich hier pudelwohl, denn die Bürger bilden eine herzliche Gemeinschaft. Wir wollen gerne unseren Teil dazu beitragen.“

Corona News

02.06.2020 | Besuche unter Auflagen wieder möglich

Großes Aufatmen in den Senioren-Residenzen: Nach der wochenlangen Abschottung sind Besuche in den Einrichtungen der Alloheim-Gruppe wieder möglich. Grundlage sind die Besuchskonzepte der einzelnen Residenzen, da nach wie vor bestimmte Auflagen gelten. So sollen Besuche nach Möglichkeit vorher in der Residenz angemeldet werden, die Besuchszeit ist begrenzt und auch Maskenpflicht, Abstands-, Hygiene- und Identitätsregeln sind noch nicht gelockert worden.

Die Besuchskonzepte sind an die jeweiligen Vorgaben der einzelnen Bundesländer angepasst. Diese können variieren, daher wird vornehmlich im Anmeldegespräch mit den Angehörigen über die individuellen Maßnahmen gesprochen, um entsprechend beim Besuch vor Ort einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Darüber hinaus können die Angehörigen sich vorab immer an die Residenzen wenden, um Fragen und Abläufe zu besprechen.

08.05.2020 | Besuche in Seniorenresidenzen unter Auflagen bald wieder möglich

Konzepterstellung in enger Absprache mit Behörden

DÜSSELDORF. Das Besuchsverbot traf die Angehörigen und Bewohner der Alloheim Seniorenresidenzen gleichermaßen schwer. Telefonate oder Briefe konnten persönliche Treffen zwar nicht ersetzen, jedoch Einsamkeitsgefühlen ein stückweit vorbeugen. Doch jetzt sollen Besuche von Angehörigen in den Alloheim-Seniorenresidenzen bald wieder möglich sein – allerdings nur unter strengen Auflagen und unter Einhaltung des Infektionsschutzes. Der Grund: Pflegebedürfte Menschen und insbesondere Senioren zählen weiterhin zur Corona-Risikogruppe. Hinzu kommen unterschiedliche Regelungen in einzelnen Ländern und Kreisen.
„Der persönliche Besuch ihrer Liebsten fehlte unseren Bewohnern sehr“, lautet das einhellige Fazit der Alloheim-Einrichtungsleitungen in ganz Deutschland, „die am häufigsten gestellte Frage ist: ‚Wann sind Besuche endlich wieder möglich?‘“. Dass es nun Lockerungen beim Besuchsverbot geben wird, befürworten daher alle Residenzleitungen und ihre jeweiligen Teams. Allerdings muss bis dahin noch einiges organisatorisches erledigt werden. Denn: Alle Betreiber müssen sich an strenge Vorgaben der Bundesländer halten und dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt sowie den Ordnungsbehörden ein detailliertes Besuchskonzept vorstellen.

Fest steht bereits, dass sowohl die Anzahl der Besucher, als auch die Zeit begrenzt sein werden. Weitere Auflagen: Alle Besuche müssen vorher angemeldet werden, es muss ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter während des gesamten Besuches eingehalten werden und es gelten strenge Hygieneregeln. Barriere-Maßnahmen wie Absperrungen, Plexiglasabtrennungen sollen darüber hinaus den direkten Kontakt zwischen Besucher und Bewohner als Schutzmaßnahme verhindern. Ebenso ist das Tragen eines dreilagigen Mund-Nasenschutz Pflicht. Geschenke, Essen, etc. müssen weiterhin separat abgegeben werden und dürfen aufgrund des Infektionsschutzes nach wie vor nicht persönlich überreicht werden.

Den Einrichtungsleitungen ist durchaus bewusst, dass sich Angehörige und Bewohner so schnell wie möglich wiedersehen möchten, allerdings bitten sie um Geduld. Derzeit arbeitet man mit Hochdruck an den Besuchskonzepten und ist dazu in einem engen Austausch mit den Bewohnerbeiräten und Behörden. Sobald ein Konzept abgestimmt ist, werden die Einrichtungen von sich aus die Angehörigen informieren. Insofern bitten die Alloheim-Mitarbeiter alle Besuchswilligen darum, von diesbezüglichen Nachfragen aus Rücksicht auf die Pflegekräfte abzusehen.

Bis die Konzepte fertig abgestimmt sind, ist noch einmal nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass Besuche nicht erlaubt sind.

15.04.2020 | Covid-19-Krise: „Corona besiegen wir nur gemeinsam“

Raphael Gilberg, Geschäftsführer der Alloheim Senioren-Residenzen, zieht eine Zwischenbilanz zur aktuellen Krisenbewältigung

Düsseldorf, 15. April 2020 – Mehrmals täglich konferiert Raphael Gilberg am Telefon mit dem Management und Fachabteilungen. Er ist Geschäftsführer des operativen Bereichs der Alloheim-Gruppe, ein Unternehmen, das bundesweit als zweitgrößter privater Betreiber von Pflegeeinrichtungen für rund 30.000 Pflegebedürftige und 20.000 Mitarbeiter verantwortlich ist. Rund drei Wochen nach dem von Bund und Ländern ausgesprochenen „umfassenden Kontaktverbot“, das in besonderem Maße Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen betrifft, zieht Gilberg eine Zwischenbilanz. Sein Fazit: „Um den bestmöglichen Schutz für die Bewohner zu gewährleisten wünschen sich unsere Mitarbeiter und auch die Mitarbeiter anderer Träger einen klaren Handlungsrahmen.“ So wie es bereits in sehr vielen Landkreisen gelebt wird, brauchen Pflegekräfte kurze Wege in der Entscheidungsfindung gemeinsam mit den unterstützenden Behörden.

Auf den ersten Blick klingt der Sachverhalt gar nicht so kompliziert: Der Bewohner einer Pflegeeinrichtung verlässt trotz Belehrungen, Bitten und Erklärungen täglich die Residenz durch den Hauptausgang. Er möchte sein Leben weiterhin so gestalten wie bisher. Corona-Krise? Sie hat keine Auswirkungen auf ihn, er fühlt sich gesund. Abends möchte er – ebenfalls wie gewohnt – dann wieder hinein in die Residenz. „Genau hier beginnt das Problem aller Pflegeeinrichtungen in Deutschland“, sagt Raphael Gilberg, „da wir nicht wissen, wo der Bewohner war und welche Kontakte er hatte, dürften wir ihn nicht mehr ins Haus lassen, denn er stellt dadurch ein potentielles Infektionsrisiko für alle anderen Bewohner und Mitarbeiter dar. Was also tun? Ein Zimmer oder einen Wohnbereich zu verschließen wäre eine Freiheitsberaubung. Ihm den Zutritt verwehren? Auf welcher Rechtsgrundlage?“ Wie Gilberg anführt, fühlen sich die Einrichtungen bei derartigen Fragen oftmals alleingelassen. „Wer ist zuständig? Man verweist ans Ordnungsamt, das verweist an die Heimaufsicht. Die wiederum meint, das Gesundheitsamt sei zuständig und das schickt einen wieder zum Ordnungsamt. Ich verstehe sehr gut, dass die Nerven vieler Kollegen und Mitarbeiter blank liegen, weil eine immense Verantwortung auf ihren Schultern liegt. Mittlerweile gehen wir jetzt direkt an die Ministerien und bitten dort um Hilfe.“

Auch die völlig unterschiedlichen Regelungen und Verordnungen im Umgang mit der Krise in den einzelnen Bundesländern machen den überregional agierenden Trägern erheblich zu schaffen. Die hochgelobte Desinfektionsschleuse in Nordrhein-Westfalen – in Niedersachsen ist sie nichts wert und wird bemängelt. Andere Vorschriften, andere Regeln. Bereits Anfang März hat ein hochprofessionelles Alloheim-Experten-Team einen Pandemieplan für den Tag X entwickelt. Täglich wird er aktualisiert; oft mehrfach am Tag, manchmal stündlich. „Die Fragestellungen und Verordnungen unterscheiden sich in den Bundesländern. All das müssen wir im Blick haben, vergleichen, aktualisieren und an die jeweiligen Einrichtungen vor Ort kommunizieren. Das kostet viel Energie, Kraft und Zeit – und löst natürlich viele Rückfragen aus, denn vieles ist schlichtweg nicht nachzuempfinden.“

Dass auch die Krankenhäuser unter hohem Druck stehen, teilweise aktuelle Landesverordnungen gar nicht bekannt sind und für Verwirrung sorgen – auch das gehört zum Alltag von Raphael Gilberg und seinem Krisenstab. Aber auch das muss gelöst werden. „Ein immenses Problem ist die Rückverlegung von Bewohnern nach einem Krankenhausaufenthalt“, sagt er, „hier spielen sich mittlerweile Dramen ab bis hin zu unwürdigen Situationen für die Betroffenen.“ Zu schnell sei das Virus ins Haus geholt und damit eine Kettenreaktion nicht mehr zu stoppen. In Niedersachsen gelte beispielsweise eine 14-tägige Quarantänepflicht für aus dem Krankenhaus zurückkehrende Bewohner. Ist die nicht sichergestellt, dürfen die Bewohner qua Landesanordnung nicht mehr in die Einrichtung zurückkehren. „Die Krankenhäuser wollen den Patienten zurückschicken, weil sie das Pflegebett benötigen. Wir dürfen ihn aufgrund der Verordnung aber nicht aufnehmen. Nun diskutieren der Krankenwagenfahrer und die Verwaltung im Beisein des Bewohners vor der Tür, ob er wieder herein darf oder nicht? Der Fahrer will ihn nicht wieder mitnehmen, lädt ihn quasi vor der Tür schnell ab. Das ist menschenunwürdig!“

Sichtlich irritiert sind Angehörige und Mitarbeiter auch über die Tatsache, dass bei Rückkehrern aus dem Krankenhaus nicht standardmäßig ein Covid-19-Test gemacht wird. „Da weiß ja niemand, was los ist“, sagt Raphael Gilberg und ergänzt: „Wir haben aktuell in einem Haus in Niedersachsen im Demenzbereich eine Infektionswelle von Bewohnern und Mitarbeitern zu bewältigen. Sehr schnell folgten dann Gerüchte, wahrscheinlich seien es unsere Mitarbeiter gewesen, die das Virus ins Haus gebracht hatten. Das löst natürlich einen ungeheuren Druck auf die Pflegekräfte aus, die sich plötzlich rechtfertigen müssen. Das ist ein sinnloser Stress, der zu ihrem jetzigen Arbeitspensum noch dazukommt. Die Leute vergessen oft, dass wir gerade eine weltweite Pandemie haben. Da geht es nicht um Schuldige, sondern darum, wer wem hilft!“
Eine besondere Herausforderung stellen für ihn und die Pflegefachkräfte die speziellen Wohnbereiche mit demenziell erkrankten Bewohnern dar. Der Grund: Der fortschreitende, kognitive Verlust der Gedächtnisleistung der Betroffenen stellt eine nahezu unüberwindbare Hürde dar. „Schon im normalen Alltag betreuen speziell ausgebildete Kräfte diese doch sehr große Gruppe der Demenzerkrankten“, erklärt Raphael Gilberg, „diesen Bewohnern Maßnahmen erklären zu wollen, wie das Tragen einer Gesichtsmaske oder Hinweise, man möge Abstand zueinander halten, Desinfektionsmaßnahmen durchführen, das ist schlichtweg unmöglich.“ Dies sei auch der Grund dafür, dass sich Infektionen gerade in den Demenzbereichen in „atemberaubender Geschwindigkeit“ ausbreiten könnten. „Wenn krankheitsbedingt denjenigen das Verständnis fehlt, dass all unsere Aktivitäten grundsätzlich dem eigenen Schutz dienen, wird es sehr, sehr schwierig.“

Raphael Gilberg hofft, dass die dringend erforderlichen Optimierungen in der gemeinsamen Krisenbewältigung kurzfristig zielführend umgesetzt werden. Alle Pflegeeinrichtungen seien schließlich davon betroffen. „An vielen Standorten klappt die Zusammenarbeit mit den Behörden hervorragend“, freut er sich, „man tauscht sich auf kurzen Wegen aus, Mitarbeiter waren sogar an den Osterfeiertagen für uns erreichbar – das ist toll.“ Andererseits wisse er, so Gilberg weiter, dass auch in den Behörden viele Verunsicherungen mitschwingen. Sein Wunsch: „Für alle Pflegekräfte wäre es viel einfacher, wenn die Politik den direkten Kontakt zu denjenigen suchen und halten würde, die aus dem praktischen Alltag und ihren Erfahrungen berichten können.“

Gilberg

11.04.2020 | Achtung: Aktuelle Corona Information

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
liebe Angehörige,

eine wohl beispiellose und herausfordernde Zeit bringt Bedenken, Unsicherheit aber auch Positives mit sich. Nach wie vor stehen für uns die Bewohnerinnen und Bewohner in allen Alloheim-Residenzen, Ihre Gesundheit, Ihr Wohlergehen und Ihre Lebensqualität an erster Stelle. Täglich erfahren wir, von welch großen Sorgen Familienangehörigen oder Freunde getragen werden. Besuchs- und Kontaktverbote unterbrechen den regen, für alle Seiten notwendigen und wichtigen Austausch, das Persönliche und Gefühlvolle. Wir möchten Ihnen diese Sorgen nehmen, denn wir erheben den Anspruch, auch in dieser schwierigen Zeit mit nahezu täglich wechselnden Parametern die Verpflichtungen gegenüber Ihnen, Ihrem und unserem Umfeld verlässlich zu erfüllen.

Ein Dankeschön an Sie alle, die verständnisvoll mit dieser Situation umgehen. Vor allem auch dann, wenn gewünschte Ansprechpartner in den Einrichtungen einmal nicht sofort telefonisch erreichbar sind oder wir nicht gleich alle Fragen in der Schnelligkeit beantworten können, wie Sie es gewohnt sind. Gerade die Älteren wissen aus eigener Erfahrung, welche manchmal auch unkalkulierbaren Überraschungen das Leben bereithalten kann. Erfreulich ist allerdings, dass unserem Land die Wichtigkeit und besondere Schutzbedürftigkeit der Seniorinnen und Senioren und die damit einhergehende Bedeutung der Pflege vor Augen geführt wird. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten wirklich Beeindruckendes, wie Sie täglich selbst in vielfacher Hinsicht erfahren und beobachten können.

Was macht Alloheim?

Wir arbeiten in spezialisierten Teams, die sich untereinander abstimmen und alle Maßnahmen koordinieren. Dabei geht es nicht nur um Lösungen der wechselnden Herausforderungen, die neue Regelungen oder behördliche Vorgaben mit sich bringen, sondern auch darum, einen längerfristigen Ansatz zur Bewältigung dieser Krise zu entwickeln. Alloheim hat im Rahmen seiner Präventionsmaßnahmen unternehmensweit bereits am 19. März 2020 einen umfangreichen Pandemieplan etabliert und die Mitarbeiter in den Einrichtungen ausführlich geschult. Auf diesen Pandemieplan haben wir von zahlreichen Behörden oder Heimaufsichten anerkennende und sehr positive Rückmeldungen erhalten. Bereits Anfang März haben wir zum Schutze unserer Bewohner und Mitarbeiter alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres von Besuchen der Bewohner unserer Einrichtungen abzusehen.

Außerhalb unseres Einflussbereiches liegt die frühzeitige Aufdeckung der nach wie vor bestehenden Infektionsrisiken. Um diese zu minimieren, fordern wir auch im Sinne aller Pflegeheime die flächendeckende Testung sämtlicher Neuaufnahmen und Verlegungen von einem Krankenhaus in die Pflegeeinrichtungen. Unser Fokus liegt darauf, unsere Mitarbeiter und Bewohner an allen Standorten zu schützen. Die zusätzliche, vor allem psychische Belastung unserer Mitarbeiter, durch leichtfertige Unterstellungen und Schuldzuweisungen, falls es zu Infektionen kommt, erschüttert uns sehr und ist traurig zugleich. Das Virus findet vielerlei Wege.

Umso dankbarer sind wir, weil wir von Ihnen nach wie vor einen so großen Zuspruch, Dank und Anerkennung für unsere Arbeit bekommen. Gemeinsam mit Ihnen in diesen herausfordernden Zeiten zusammenstehen zu können, das erfüllt uns mit Stolz!

Vielen Dank, dass Sie mit viel Verantwortung die getroffenen Maßnahmen zum Schutz Ihrer und unserer der Gesundheit beherzigen und die im persönlichen Umfeld entstandenen Einschränkungen so positiv und verständnisvoll annehmen. Wir werden diese Herausforderung gemeinsam bewältigen, indem wir aneinander glauben und uns gegenseitig bestärken, denn jeder von uns möchte baldmöglichst zurück zur Normalität.

Sorgen Sie gut für sich!
Herzliche Grüße
Ihr Alloheim-Team

19.03.2020 | Coronavirus: Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern

Alloheim nimmt seine Verantwortung für das Wohl von Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern seiner Einrichtungen im Zusammenhang mit dem Infektionsschutz sehr ernst.

Wir beobachten die Entwicklungen zum Coronavirus insgesamt und die Situation in unseren Einrichtungen sehr aufmerksam und haben frühzeitig entsprechende Präventionsmaßnahmen eingeleitet.

Wir halten alle Mitarbeiter zur strikten Einhaltung der ohnehin vorgeschriebenen Basishygienemaßnahmen an und kontrollieren dies regelmäßig in allen Einrichtungen. Dies umfasst beispielsweise Händedesinfektion nach den Maßgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO. Unterstützend haben wir in den vergangenen Tagen und Wochen die Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter zum Thema „Infektionsschutz“ in allen unseren Einrichtungen wiederholt. Zudem werden in unseren Einrichtungen Flächen wie zum Beispiel Fußböden, Bettgestelle, Nachttische gründlich desinfiziert. Unsere Mitarbeiter haben wir mit zusätzlichen Handdesinfektionsmitteln ausgestattet, die sie jederzeit griffbereit bei sich haben.

Angesichts der bundesweit stark ansteigenden Coronavirus-Infektionen gilt in unseren Residenzen zum Schutz von Bewohnern und Angehörigen ab sofort ein generelles Besuchsverbot. Besuche sind nur noch in dringenden Notfällen zulässig. Um Kontaktwege im erforderlichen Maß nachhalten zu können, werden Besucherlisten geführt. Als rein vorsorgliche Maßnahme zum Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern hatten wir schon seit Anfang März 2020 alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres Besuche der Bewohner unserer Einrichtungen möglichst zu vermeiden. Um in begründeten Fällen die Möglichkeiten eines Besuchs abzuklären und gegebenenfalls individuelle Schutzvorkehrungen vorab zu besprechen, hatten wir Angehörige und weitere Besucher gebeten, uns vorab telefonisch anzusprechen.

Darüber hinaus sagen wir zum Schutz unserer Bewohner und Mitarbeiter sämtliche in unseren Einrichtungen geplanten externen Veranstaltungen und Schulungen ab. Zusätzlich sind unsere Mitarbeiter angehalten, externe Meetings und Veranstaltungen zu meiden. Auch werden interne Meetings und Termine bundesweit ab sofort grundsätzlich durch Telefon- oder Videokonferenzen ersetzt oder verschoben. Damit reduzieren wir spürbar eine mögliche Ansteckungsgefahr für die Mitarbeiter, auch durch die reduzierten Reiseaktivitäten.

Wir haben auf Unternehmensebene ein zentrales Krisenteam etabliert, das auf Basis eines unternehmensweiten Pandemieplans die Koordination von Maßnahmen und die Kommunikation in die Einrichtungen übernimmt. Zudem haben wir in allen Einrichtungen ein lokales Kriseninterventionsteam aufgebaut, das sich im Falle eines begründeten Verdachts oder einer nachgewiesenen Infektion um professionelle Sofortmaßnahmen, strikte Einhaltung aller Prozesse und Zusammenarbeit mit den Gesundheits- und Ordnungsbehörden kümmert. Diese Teams bestehen aus Einrichtungsleitung, Pflegedienstleitung, Qualitätsbeauftragten und Hygienebeauftragten. Sie werden von den Regionalleitungen, den COOs und unserem zentralen Qualitätsmanagement unterstützt, mit denen alle Kriseninterventionsteams im regelmäßigen Informationsaustausch stehen.

Wir orientieren uns in unseren Einrichtungen strikt an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und haben diese in unser Hygienehandbuch sowie in die Abläufe bei einem Verdachts- oder Infektionsfall übernommen. Mitarbeiter aller Einrichtungen haben wir mit Informationsmaterial des Robert-Koch-Instituts (RKI) ausgestattet, mit Erläuterungen zum Coronavirus, entsprechenden Schutzmaßnahmen sowie Hinweisen zu Maßnahmen in begründeten Verdachtsfällen.

Allen behördlichen Empfehlungen und Anordnungen kommen wir in allen Einrichtungen selbstverständlich vollumfänglich und unverzüglich nach.