Corona News

Senterra Pflegezentrum Markt Indersdorf

Maroldstr. 49 | 85229 Markt Indersdorf | 08136 - 8061-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Senterra Pflegezentrum Markt Indersdorf

Datum Uhrzeit | Treffpunkt Veranstaltung Informationen zur Veranstaltung
Sonntag,
07.06.20
15:00 Uhr
Speisesaal EG
Musik & Tanz Herr Vida wird uns musikalisch durch den Nachmittag begleiten.
Dienstag,
09.06.20
10:00 Uhr
Speisesaal EG
Gottesdienst Der katholische Gottesdienst findet durch Herrn Diankon Richter statt.
Freitag,
19.06.20
15:00 Uhr
im Garten
Sommerfest Heute laden wir zu unserem großen Sommerfest ein - für musikalische Unterhaltung sorgt Herr Stefan Leitl.
Dienstag,
30.06.20
10:00 Uhr
Speisesaal EG
Gottesdienst Es findet der evangelische Gottesdienst statt.
Freitag,
10.07.20
19:00 Uhr
Speisesaal EG
Abendkonzert Ivana Sousek führt uns mit dem Klavier durch die Welt der Musik - ein bunter Strauß von Klassik, Oper, Operette, Filmmusik bis zu Musical.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

16.05.2020 | Wiedersehen zum Muttertag

07.04.2020 | Gruß an Omas und Opas

04.04.2020 | Überraschung für die Senioren

Regina´s Blumenladen aus Markt Indersdorf schenkte unseren Senioren eine blumige Freude und bepflanzte die Blumentöpfe im Eingangsbereich mit Frühlingsblumen.

Sie möchte den Senioren damit Freude schenken, da diese durch die aktuelle Lage keinen Besuch erhalten können. Die Senioren beobachteten Regina beim bepflanzen und winkten ihr durch die Scheibe zu.

Eine tolle Aktion, für die wir uns herzlich bedanken.

Ihr Alloheim-Team

Blumen
Blumen
Blumen

08.02.2020 | Bunte Faschingsfeier

11.12.2019 | Weihnachtsmarkt im Pflegeheim

10.12.2019 | Wichteln gegen die Einsamkeit

06.12.2019 | Einladung zum Senterra Weihnachtsmarkt

23.11.2019 | Weihnachtsmarkt im Pflegezentrum

14.11.2019 | Weihnachtsmarkt im Pflegezentrum Markt Indersdorf

Markt Indersdorf. Nur noch wenige Wochen, dann beginnt die Vorweihnachtszeit. Rechtzeitig dafür hat sich die Alloheim Senioren-Residenz „Markt Indersdorf“ etwas ganz Besonderes ausgedacht. Am 14. und 15. Dezember 2019, sind alle Bürger herzlich zu dem Weihnachtsmarkt im Garten der Seniorenresidenz eingeladen. Ab 15:00 Uhr gibt es dort allerhand zu entdecken.

Die Vorweihnachtszeit hat ihren ganz besonderen Zauber. Leuchtend, duftend und kreativ wird der Advent auch in die Senioren-Residenz „Markt Indersdorf“ in der Maroldstraße 49 einziehen. Am dritten Adventswochenende öffnet die Einrichtung für alle Bürger der Region ihre Pforten und lädt herzlich zu ihrem Weihnachtsmarkt ein. An verschiedenen geschmückten Ständen werden selbstgemachte Liköre, Holzarbeiten, Schmuck, Selbstgebackenes und vieles mehr angeboten.

„Unser Team und unsere Bewohner freuen sich schon lange auf dieses besondere Wochenende“, sagt Einrichtungsleiterin Katharina Müller, „Dank der tollen Vorbereitung mit unseren Senioren entsteht ein wundervoller Weihnachtsmarkt, der unsere Residenz in weihnachtlichem Glanz erstrahlen lässt.“

Für kulinarische Kräftigung sorgt das Küchenteam der Residenz mit Glühwein, Punsch, frischen Waffeln, Bratwurst- sowie Steaksemmeln.

„Parallel zum Weihnachtsmarkt kann man sich natürlich auch bei allen Fragen rund um das Thema „Pflege“ an uns wenden und einen kleinen Einblick in das Alltagsleben bei uns gewinnen“, sagte Katharina Müller.
Los geht’s am 14. und 15. Dezember 2019 jeweils um 15:00 Uhr in der Maroldstraße 49. Der Weihnachtsmarkt befindet sich im Gartenbereich der Einrichtung. Die Bewohner und Mitarbeiter freuen sich schon jetzt auf viele Gäste und einen stimmungsvollen Weihnachtsmarkt.

Weihnachtsmarkt
Weihnachtsmarkt
Weihnachtsmarkt

12.10.2019 | Ausflug zum Ammersee

Am 12.10.2019 waren unsere Senioren mit dem Team der sozialen Betreuung am Ammersee. Der Ausflug war eine ganz spontane Idee unserer Bewohner, welche wir selbstverständlich gerne umgesetzt haben.

Bei strahlendem Sonnenschein genossen alle Teilnehmer des Ausflugs den Blick auf den See und ließen bei der Einkehr in eine Wirtschaft die Seele baumeln!

Ausflug
Ausflug

26.09.2019 | “O´zapft is” – Senioren feiern zünftiges Oktoberfest

“O´zapft is”! Wer glaubt nur die Münchner können ein richtige Wiesngaudi ausrichten, der täuscht sich. Am 26.09.2019 feierten wir mit unseren Senioren ein zünftiges Oktoberfest. Mit typischen Schmankerln wie Zwetschgendatschi, Obatzda und Haxen wurden die Gäste kulinarisch verwöhnt und natürlich gab es auch eine tolle Bierauswahl! Für die richtige “Wiesnstimmung“sorgte auch unsere Musiker Herr Leitl.

Es wurde kräftig geschunkelt, gesungen und flott getanzt. “Scheee war´s”!

Oktoberfest
Oktoberfest
Oktoberfest

04.09.2019 | Eisflatrate – Spendenübergabe bei Senterra Pflegezentrum Indersdorf

12.08.2019 | Altern auf Knopfdruck

Im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft stellte das Alloheim Pflegezentrum „Markt Indersdorf“ Schülern einen Simulationsanzug vor, mit dem man um Jahrzehnte altern kann.

MÜNCHEN. Senioren leiden häufig an alterstypischen Einschränkungen und Symptomen, die enorme Belastungen und Anstrengungen im Alltag mit sich bringen. Diese nachzuempfinden ist für nicht Betroffene schwer. Deshalb machte das Alloheim Pflegezentrum „Markt Indersdorf“ diese Behinderungen jetzt erlebbar. Im Münchner Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft konnten Schüler genau diese Erfahrungen machen.

Eingeschränktes Sehvermögen, nachlassende Koordinationsfähigkeit, Tinnitus und Kraftverlust. Das sind nur wenige Beispiele für Herausforderungen, denen Menschen im Alter begegnen müssen. Das Alloheim Pflegezentrum „Markt Indersdorf“ machte diese altersbedingten Einschränkungen jetzt in München für die angehenden Betreuungskräfte nach §53c SGBXI nachempfindbar. „Viele können nicht nachvollziehen, mit welchen Behinderungen und unter welch enormer Belastung Senioren ihren Alltag gestalten müssen“, sagt Einrichtungsleiterin Katharina Müller, „mit dem gerontologischen Testanzug ,GERT‘ wollen wir für mehr Verständnis im Umgang mit älteren Menschen werben.“

Im Zuge der Ausbildung zur Betreuungskraft zeigte das Alloheim-Team den Schülern, wie es sich sozusagen „live“ anfühlt, um mehrere Jahrzehnte zu altern. „Der Anzug besteht aus verschiedenen Modulen, die leicht über die Kleidung gezogen werden können und typisch altersbedingte Symptome, wie beispielsweise Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit, oder vermindertes Sehvermögen simulieren“, erklärt Katharina Müller, „man kann damit für kurze Zeit in den Körper eines Seniors schlüpfen. Eine einmalige Gelegenheit, Einblick in ein Leben mit Altersschwächen zu erhalten und selbst zu erleben.“

Anhand des fachlichen Inputs sollten die Schüler eigenständig Ideen für Beschäftigungsmöglichkeiten sammeln und sich Gedanken machen, worauf bei der Betreuung zu achten ist. Zum Abschluss standen ein Hindernisparcours mit „GERT“ sowie weitere spezielle Aufgaben auf dem Unterrichtsplan. So mussten die Schüler unter Einsatz von Tremor Handschuhen z.B. ihren Namen schreiben oder ein Glas Wasser einschenken.

„Wir sehen dann immer wieder, wie schwer es ist sich in so eine Situation hineinzuversetzen und was das für die Betroffenen eigentlich bedeutet“, sagt Katharina Müller. Ein Schüler brachte seine Erfahrungen dann auch auf den Punkt: „Mit diesen Defiziten ist es sehr schwer am gewohnten Leben teilzunehmen.“

Auch die anderen Schüler waren ziemlich erstaunt, wie es sich anfühlt, wenn man alt oder krank und auf Hilfe angewiesen ist. Mit dieser Erfahrung konnten die Teilnehmer für den Umgang mit älteren Menschen sensibilisiert werden. „Unser Besuch war nicht nur sehr praxisorientiert, sondern auch hilfreich für die persönliche Entwicklung“, lautete dann auch das Fazit von Katharina Müller, „Empathie zu zeigen geht nur, wenn man weiß, wie sich ein anderer fühlt.“

Altern
Altern
Altern

24.07.2019 | Arbeit mit Herz und Zukunftsperspektive

10.07.2019 | Eisflatrate für den guten Zweck

01.07.2019 | Ein Fußballnachmittag, der Laune macht

18.04.2019 | Burschen klauen Senioren den Maibaum

30.03.2019 | Berufsorientierung für Jungs

15.03.2019 | Erlebnis Alter macht Schule

13.03.2019 | Auch Senioren können Fasching

08.03.2019 | “Krapfen, Kostüme und Schlager” sowie “Erlebnis Alter – Test des Simulationsanzugs GERT

13.02.2019 | Zehn Jahre Haar Design Jens in der Berliner Straße 6

09.02.2019 | Neue Pflegedienstleitung: Diana Nann bringt jahrelange Erfahrung mit

02.01.2019 | Ein wichtiger Dienst für die Gemeinschaft

22.12.2018 | Wichteln gegen Einsamkeit

19.12.2018 | Es weihnachtet

16.10.2018 | Ernö Cserhalmi ist mit 80 Jahren der wohl älteste Altenpfleger-Azubi in München

15.09.2018 | Fachgespräch mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

21.07.2018 | Gut besuchtes Sommerfest in Markt Indersdorf: Über 250 Gäste feierten im Pflegezentrum

Mit viel Musik, guter Laune und mehr als 250 Gästen veranstaltete jetzt das Pflegezentrum „Markt Indersdorf“ sein diesjähriges Sommerfest. Neben Köstlichkeiten vom Grill hatte die Einrichtung ein eindrucksvolles Programm vorbereitet.

Schon früh auf den Beinen war das Team um Einrichtungsleiterin Katharina Müller, um die letzten Vorbereitungen für das Sommerfest zu treffen. Dazu wurden extra Pavillons aufgebaut, damit die Gäste bei herrlichem Sonnenschein auch schattige Plätze finden konnten. Seit dem frühen Morgen bereitetet das Küchenteam Couscous-, Nudel-, Kartoffel- und Tomaten-Mozzarella Salat vor, schnitt Grillgemüse und setzte eine Beerenbowle an. Am Nachmittag dann gab Grillmeister Stefan Heyder von der Haustechnik die ersten Würstchen und Steaks aus. Auch optisch präsentierte sich die Einrichtung sommerlich und einladend: Bunte Luftballons zierten das Gelände, die Tische waren eingedeckt mit bunten Tischdecken und Blumengestecken, die von den Senioren und Angehörigen am Vortag angefertigt wurden.

Musikalisch wurde das Fest von Walter Vida begleitet, der aus einem umfangreichen Repertoire schöpfte und Schlager, Hits und stimmungsvolle Liedern aus den vergangenen Jahrzenten präsentierte.
Einer der Höhepunkte war sicher die große Tombola, die von der sozialen Betreuung des Hauses organisiert war. Großzügig zeigten sich Unterstützer und Spender wie die Brunnen Apotheke aus Dachau, die St. Georg Apotheke aus Markt Indersdorf, REWE, die Volksbank und die Sparkasse Markt Indersdorf, sowie auch die AOK Indersdorf. Ihr Engagement und die aus dem Bewohner-Basar stammenden Erlöse ermöglichten der sozialen Betreuung den Kauf einer speziellen Trommel für zukünftige Musiknachmittage.

Einhellig dann auch das Fazit von Gästen, Bewohnern und Mitarbeitern: Das war ein tolles Fest, das man im kommenden Jahr auf jeden Fall wieder durchführen wird.

Gut besuchtes Sommerfest in Markt Indersdorf: Über 250 Gäste feierten im Pflegezentrum
Gut besuchtes Sommerfest in Markt Indersdorf: Über 250 Gäste feierten im Pflegezentrum
Gut besuchtes Sommerfest in Markt Indersdorf: Über 250 Gäste feierten im Pflegezentrum

08.06.2018 | Wer ein Lächeln schenkt, schenkt ein Stück Leben

12.05.2018 | Boy’s Day und Internationaler Tag der Pflege

09.05.2018 | Zwei Schüler beim Boy’s Day in Markt Indersdorf

14.02.2018 | Faschingstreiben im Senterra Pflegezentrum Markt Indersdorf

17.01.2018 | Neujahrsempfang und Danksagung an die Hospizbegleitung

Herr Simon ist seit 2011 als zusätzliche Betreuungskraft in unser Einrichtung tätig. Da der Umgang mit Trauer und Tod ein sehr wichtiger Bestandteil in der Alltagsbegleitung darstellt, haben wir uns 2015 dazu entschieden, einen Mitarbeiter hierfür fachlich weiter zu qualifizieren.
Herr Simon begleitet die uns anvertrauten Senioren sowie deren Angehörige durch den Prozess der Trauer und des Abschiednehmens. Hierzu gehören auch die regelmäßigen Besuche im Krankenhaus.

Wir freuen uns sehr darüber, dass Herr Thomas Simon am 16.12. 2017 seine Ausbildung zum Hospizbegleiter erfolgreich abgeschlossen hat und gratulieren ihm herzlich zu diesem Erfolg.

Ihr Team des Senterra Pflegezentrum Markt Indersdorf

20.12.2017 | Es weihnachtet bei Senterra

26.08.2017 | Drei Generationen im Senterra Pflegezentrum

26.08.2017 | Sommerspaß in Markt Indersdorf

12.07.2017 | Pflegeeinrichtung in neuen Händen

Corona News

08.05.2020 | Besuche in Seniorenresidenzen unter Auflagen bald wieder möglich

Konzepterstellung in enger Absprache mit Behörden

DÜSSELDORF. Das Besuchsverbot traf die Angehörigen und Bewohner der Alloheim Seniorenresidenzen gleichermaßen schwer. Telefonate oder Briefe konnten persönliche Treffen zwar nicht ersetzen, jedoch Einsamkeitsgefühlen ein stückweit vorbeugen. Doch jetzt sollen Besuche von Angehörigen in den Alloheim-Seniorenresidenzen bald wieder möglich sein – allerdings nur unter strengen Auflagen und unter Einhaltung des Infektionsschutzes. Der Grund: Pflegebedürfte Menschen und insbesondere Senioren zählen weiterhin zur Corona-Risikogruppe. Hinzu kommen unterschiedliche Regelungen in einzelnen Ländern und Kreisen.
„Der persönliche Besuch ihrer Liebsten fehlte unseren Bewohnern sehr“, lautet das einhellige Fazit der Alloheim-Einrichtungsleitungen in ganz Deutschland, „die am häufigsten gestellte Frage ist: ‚Wann sind Besuche endlich wieder möglich?‘“. Dass es nun Lockerungen beim Besuchsverbot geben wird, befürworten daher alle Residenzleitungen und ihre jeweiligen Teams. Allerdings muss bis dahin noch einiges organisatorisches erledigt werden. Denn: Alle Betreiber müssen sich an strenge Vorgaben der Bundesländer halten und dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt sowie den Ordnungsbehörden ein detailliertes Besuchskonzept vorstellen.

Fest steht bereits, dass sowohl die Anzahl der Besucher, als auch die Zeit begrenzt sein werden. Weitere Auflagen: Alle Besuche müssen vorher angemeldet werden, es muss ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter während des gesamten Besuches eingehalten werden und es gelten strenge Hygieneregeln. Barriere-Maßnahmen wie Absperrungen, Plexiglasabtrennungen sollen darüber hinaus den direkten Kontakt zwischen Besucher und Bewohner als Schutzmaßnahme verhindern. Ebenso ist das Tragen eines dreilagigen Mund-Nasenschutz Pflicht. Geschenke, Essen, etc. müssen weiterhin separat abgegeben werden und dürfen aufgrund des Infektionsschutzes nach wie vor nicht persönlich überreicht werden.

Den Einrichtungsleitungen ist durchaus bewusst, dass sich Angehörige und Bewohner so schnell wie möglich wiedersehen möchten, allerdings bitten sie um Geduld. Derzeit arbeitet man mit Hochdruck an den Besuchskonzepten und ist dazu in einem engen Austausch mit den Bewohnerbeiräten und Behörden. Sobald ein Konzept abgestimmt ist, werden die Einrichtungen von sich aus die Angehörigen informieren. Insofern bitten die Alloheim-Mitarbeiter alle Besuchswilligen darum, von diesbezüglichen Nachfragen aus Rücksicht auf die Pflegekräfte abzusehen.

Bis die Konzepte fertig abgestimmt sind, ist noch einmal nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass Besuche nicht erlaubt sind.

15.04.2020 | Covid-19-Krise: „Corona besiegen wir nur gemeinsam“

Raphael Gilberg, Geschäftsführer der Alloheim Senioren-Residenzen, zieht eine Zwischenbilanz zur aktuellen Krisenbewältigung

Düsseldorf, 15. April 2020 – Mehrmals täglich konferiert Raphael Gilberg am Telefon mit dem Management und Fachabteilungen. Er ist Geschäftsführer des operativen Bereichs der Alloheim-Gruppe, ein Unternehmen, das bundesweit als zweitgrößter privater Betreiber von Pflegeeinrichtungen für rund 30.000 Pflegebedürftige und 20.000 Mitarbeiter verantwortlich ist. Rund drei Wochen nach dem von Bund und Ländern ausgesprochenen „umfassenden Kontaktverbot“, das in besonderem Maße Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen betrifft, zieht Gilberg eine Zwischenbilanz. Sein Fazit: „Um den bestmöglichen Schutz für die Bewohner zu gewährleisten wünschen sich unsere Mitarbeiter und auch die Mitarbeiter anderer Träger einen klaren Handlungsrahmen.“ So wie es bereits in sehr vielen Landkreisen gelebt wird, brauchen Pflegekräfte kurze Wege in der Entscheidungsfindung gemeinsam mit den unterstützenden Behörden.

Auf den ersten Blick klingt der Sachverhalt gar nicht so kompliziert: Der Bewohner einer Pflegeeinrichtung verlässt trotz Belehrungen, Bitten und Erklärungen täglich die Residenz durch den Hauptausgang. Er möchte sein Leben weiterhin so gestalten wie bisher. Corona-Krise? Sie hat keine Auswirkungen auf ihn, er fühlt sich gesund. Abends möchte er – ebenfalls wie gewohnt – dann wieder hinein in die Residenz. „Genau hier beginnt das Problem aller Pflegeeinrichtungen in Deutschland“, sagt Raphael Gilberg, „da wir nicht wissen, wo der Bewohner war und welche Kontakte er hatte, dürften wir ihn nicht mehr ins Haus lassen, denn er stellt dadurch ein potentielles Infektionsrisiko für alle anderen Bewohner und Mitarbeiter dar. Was also tun? Ein Zimmer oder einen Wohnbereich zu verschließen wäre eine Freiheitsberaubung. Ihm den Zutritt verwehren? Auf welcher Rechtsgrundlage?“ Wie Gilberg anführt, fühlen sich die Einrichtungen bei derartigen Fragen oftmals alleingelassen. „Wer ist zuständig? Man verweist ans Ordnungsamt, das verweist an die Heimaufsicht. Die wiederum meint, das Gesundheitsamt sei zuständig und das schickt einen wieder zum Ordnungsamt. Ich verstehe sehr gut, dass die Nerven vieler Kollegen und Mitarbeiter blank liegen, weil eine immense Verantwortung auf ihren Schultern liegt. Mittlerweile gehen wir jetzt direkt an die Ministerien und bitten dort um Hilfe.“

Auch die völlig unterschiedlichen Regelungen und Verordnungen im Umgang mit der Krise in den einzelnen Bundesländern machen den überregional agierenden Trägern erheblich zu schaffen. Die hochgelobte Desinfektionsschleuse in Nordrhein-Westfalen – in Niedersachsen ist sie nichts wert und wird bemängelt. Andere Vorschriften, andere Regeln. Bereits Anfang März hat ein hochprofessionelles Alloheim-Experten-Team einen Pandemieplan für den Tag X entwickelt. Täglich wird er aktualisiert; oft mehrfach am Tag, manchmal stündlich. „Die Fragestellungen und Verordnungen unterscheiden sich in den Bundesländern. All das müssen wir im Blick haben, vergleichen, aktualisieren und an die jeweiligen Einrichtungen vor Ort kommunizieren. Das kostet viel Energie, Kraft und Zeit – und löst natürlich viele Rückfragen aus, denn vieles ist schlichtweg nicht nachzuempfinden.“

Dass auch die Krankenhäuser unter hohem Druck stehen, teilweise aktuelle Landesverordnungen gar nicht bekannt sind und für Verwirrung sorgen – auch das gehört zum Alltag von Raphael Gilberg und seinem Krisenstab. Aber auch das muss gelöst werden. „Ein immenses Problem ist die Rückverlegung von Bewohnern nach einem Krankenhausaufenthalt“, sagt er, „hier spielen sich mittlerweile Dramen ab bis hin zu unwürdigen Situationen für die Betroffenen.“ Zu schnell sei das Virus ins Haus geholt und damit eine Kettenreaktion nicht mehr zu stoppen. In Niedersachsen gelte beispielsweise eine 14-tägige Quarantänepflicht für aus dem Krankenhaus zurückkehrende Bewohner. Ist die nicht sichergestellt, dürfen die Bewohner qua Landesanordnung nicht mehr in die Einrichtung zurückkehren. „Die Krankenhäuser wollen den Patienten zurückschicken, weil sie das Pflegebett benötigen. Wir dürfen ihn aufgrund der Verordnung aber nicht aufnehmen. Nun diskutieren der Krankenwagenfahrer und die Verwaltung im Beisein des Bewohners vor der Tür, ob er wieder herein darf oder nicht? Der Fahrer will ihn nicht wieder mitnehmen, lädt ihn quasi vor der Tür schnell ab. Das ist menschenunwürdig!“

Sichtlich irritiert sind Angehörige und Mitarbeiter auch über die Tatsache, dass bei Rückkehrern aus dem Krankenhaus nicht standardmäßig ein Covid-19-Test gemacht wird. „Da weiß ja niemand, was los ist“, sagt Raphael Gilberg und ergänzt: „Wir haben aktuell in einem Haus in Niedersachsen im Demenzbereich eine Infektionswelle von Bewohnern und Mitarbeitern zu bewältigen. Sehr schnell folgten dann Gerüchte, wahrscheinlich seien es unsere Mitarbeiter gewesen, die das Virus ins Haus gebracht hatten. Das löst natürlich einen ungeheuren Druck auf die Pflegekräfte aus, die sich plötzlich rechtfertigen müssen. Das ist ein sinnloser Stress, der zu ihrem jetzigen Arbeitspensum noch dazukommt. Die Leute vergessen oft, dass wir gerade eine weltweite Pandemie haben. Da geht es nicht um Schuldige, sondern darum, wer wem hilft!“
Eine besondere Herausforderung stellen für ihn und die Pflegefachkräfte die speziellen Wohnbereiche mit demenziell erkrankten Bewohnern dar. Der Grund: Der fortschreitende, kognitive Verlust der Gedächtnisleistung der Betroffenen stellt eine nahezu unüberwindbare Hürde dar. „Schon im normalen Alltag betreuen speziell ausgebildete Kräfte diese doch sehr große Gruppe der Demenzerkrankten“, erklärt Raphael Gilberg, „diesen Bewohnern Maßnahmen erklären zu wollen, wie das Tragen einer Gesichtsmaske oder Hinweise, man möge Abstand zueinander halten, Desinfektionsmaßnahmen durchführen, das ist schlichtweg unmöglich.“ Dies sei auch der Grund dafür, dass sich Infektionen gerade in den Demenzbereichen in „atemberaubender Geschwindigkeit“ ausbreiten könnten. „Wenn krankheitsbedingt denjenigen das Verständnis fehlt, dass all unsere Aktivitäten grundsätzlich dem eigenen Schutz dienen, wird es sehr, sehr schwierig.“

Raphael Gilberg hofft, dass die dringend erforderlichen Optimierungen in der gemeinsamen Krisenbewältigung kurzfristig zielführend umgesetzt werden. Alle Pflegeeinrichtungen seien schließlich davon betroffen. „An vielen Standorten klappt die Zusammenarbeit mit den Behörden hervorragend“, freut er sich, „man tauscht sich auf kurzen Wegen aus, Mitarbeiter waren sogar an den Osterfeiertagen für uns erreichbar – das ist toll.“ Andererseits wisse er, so Gilberg weiter, dass auch in den Behörden viele Verunsicherungen mitschwingen. Sein Wunsch: „Für alle Pflegekräfte wäre es viel einfacher, wenn die Politik den direkten Kontakt zu denjenigen suchen und halten würde, die aus dem praktischen Alltag und ihren Erfahrungen berichten können.“

Gilberg

11.04.2020 | Achtung: Aktuelle Corona Information

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
liebe Angehörige,

eine wohl beispiellose und herausfordernde Zeit bringt Bedenken, Unsicherheit aber auch Positives mit sich. Nach wie vor stehen für uns die Bewohnerinnen und Bewohner in allen Alloheim-Residenzen, Ihre Gesundheit, Ihr Wohlergehen und Ihre Lebensqualität an erster Stelle. Täglich erfahren wir, von welch großen Sorgen Familienangehörigen oder Freunde getragen werden. Besuchs- und Kontaktverbote unterbrechen den regen, für alle Seiten notwendigen und wichtigen Austausch, das Persönliche und Gefühlvolle. Wir möchten Ihnen diese Sorgen nehmen, denn wir erheben den Anspruch, auch in dieser schwierigen Zeit mit nahezu täglich wechselnden Parametern die Verpflichtungen gegenüber Ihnen, Ihrem und unserem Umfeld verlässlich zu erfüllen.

Ein Dankeschön an Sie alle, die verständnisvoll mit dieser Situation umgehen. Vor allem auch dann, wenn gewünschte Ansprechpartner in den Einrichtungen einmal nicht sofort telefonisch erreichbar sind oder wir nicht gleich alle Fragen in der Schnelligkeit beantworten können, wie Sie es gewohnt sind. Gerade die Älteren wissen aus eigener Erfahrung, welche manchmal auch unkalkulierbaren Überraschungen das Leben bereithalten kann. Erfreulich ist allerdings, dass unserem Land die Wichtigkeit und besondere Schutzbedürftigkeit der Seniorinnen und Senioren und die damit einhergehende Bedeutung der Pflege vor Augen geführt wird. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten wirklich Beeindruckendes, wie Sie täglich selbst in vielfacher Hinsicht erfahren und beobachten können.

Was macht Alloheim?

Wir arbeiten in spezialisierten Teams, die sich untereinander abstimmen und alle Maßnahmen koordinieren. Dabei geht es nicht nur um Lösungen der wechselnden Herausforderungen, die neue Regelungen oder behördliche Vorgaben mit sich bringen, sondern auch darum, einen längerfristigen Ansatz zur Bewältigung dieser Krise zu entwickeln. Alloheim hat im Rahmen seiner Präventionsmaßnahmen unternehmensweit bereits am 19. März 2020 einen umfangreichen Pandemieplan etabliert und die Mitarbeiter in den Einrichtungen ausführlich geschult. Auf diesen Pandemieplan haben wir von zahlreichen Behörden oder Heimaufsichten anerkennende und sehr positive Rückmeldungen erhalten. Bereits Anfang März haben wir zum Schutze unserer Bewohner und Mitarbeiter alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres von Besuchen der Bewohner unserer Einrichtungen abzusehen.

Außerhalb unseres Einflussbereiches liegt die frühzeitige Aufdeckung der nach wie vor bestehenden Infektionsrisiken. Um diese zu minimieren, fordern wir auch im Sinne aller Pflegeheime die flächendeckende Testung sämtlicher Neuaufnahmen und Verlegungen von einem Krankenhaus in die Pflegeeinrichtungen. Unser Fokus liegt darauf, unsere Mitarbeiter und Bewohner an allen Standorten zu schützen. Die zusätzliche, vor allem psychische Belastung unserer Mitarbeiter, durch leichtfertige Unterstellungen und Schuldzuweisungen, falls es zu Infektionen kommt, erschüttert uns sehr und ist traurig zugleich. Das Virus findet vielerlei Wege.

Umso dankbarer sind wir, weil wir von Ihnen nach wie vor einen so großen Zuspruch, Dank und Anerkennung für unsere Arbeit bekommen. Gemeinsam mit Ihnen in diesen herausfordernden Zeiten zusammenstehen zu können, das erfüllt uns mit Stolz!

Vielen Dank, dass Sie mit viel Verantwortung die getroffenen Maßnahmen zum Schutz Ihrer und unserer der Gesundheit beherzigen und die im persönlichen Umfeld entstandenen Einschränkungen so positiv und verständnisvoll annehmen. Wir werden diese Herausforderung gemeinsam bewältigen, indem wir aneinander glauben und uns gegenseitig bestärken, denn jeder von uns möchte baldmöglichst zurück zur Normalität.

Sorgen Sie gut für sich!
Herzliche Grüße
Ihr Alloheim-Team

19.03.2020 | Coronavirus: Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern

Alloheim nimmt seine Verantwortung für das Wohl von Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern seiner Einrichtungen im Zusammenhang mit dem Infektionsschutz sehr ernst.

Wir beobachten die Entwicklungen zum Coronavirus insgesamt und die Situation in unseren Einrichtungen sehr aufmerksam und haben frühzeitig entsprechende Präventionsmaßnahmen eingeleitet.

Wir halten alle Mitarbeiter zur strikten Einhaltung der ohnehin vorgeschriebenen Basishygienemaßnahmen an und kontrollieren dies regelmäßig in allen Einrichtungen. Dies umfasst beispielsweise Händedesinfektion nach den Maßgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO. Unterstützend haben wir in den vergangenen Tagen und Wochen die Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter zum Thema „Infektionsschutz“ in allen unseren Einrichtungen wiederholt. Zudem werden in unseren Einrichtungen Flächen wie zum Beispiel Fußböden, Bettgestelle, Nachttische gründlich desinfiziert. Unsere Mitarbeiter haben wir mit zusätzlichen Handdesinfektionsmitteln ausgestattet, die sie jederzeit griffbereit bei sich haben.

Angesichts der bundesweit stark ansteigenden Coronavirus-Infektionen gilt in unseren Residenzen zum Schutz von Bewohnern und Angehörigen ab sofort ein generelles Besuchsverbot. Besuche sind nur noch in dringenden Notfällen zulässig. Um Kontaktwege im erforderlichen Maß nachhalten zu können, werden Besucherlisten geführt. Als rein vorsorgliche Maßnahme zum Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern hatten wir schon seit Anfang März 2020 alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres Besuche der Bewohner unserer Einrichtungen möglichst zu vermeiden. Um in begründeten Fällen die Möglichkeiten eines Besuchs abzuklären und gegebenenfalls individuelle Schutzvorkehrungen vorab zu besprechen, hatten wir Angehörige und weitere Besucher gebeten, uns vorab telefonisch anzusprechen.

Darüber hinaus sagen wir zum Schutz unserer Bewohner und Mitarbeiter sämtliche in unseren Einrichtungen geplanten externen Veranstaltungen und Schulungen ab. Zusätzlich sind unsere Mitarbeiter angehalten, externe Meetings und Veranstaltungen zu meiden. Auch werden interne Meetings und Termine bundesweit ab sofort grundsätzlich durch Telefon- oder Videokonferenzen ersetzt oder verschoben. Damit reduzieren wir spürbar eine mögliche Ansteckungsgefahr für die Mitarbeiter, auch durch die reduzierten Reiseaktivitäten.

Wir haben auf Unternehmensebene ein zentrales Krisenteam etabliert, das auf Basis eines unternehmensweiten Pandemieplans die Koordination von Maßnahmen und die Kommunikation in die Einrichtungen übernimmt. Zudem haben wir in allen Einrichtungen ein lokales Kriseninterventionsteam aufgebaut, das sich im Falle eines begründeten Verdachts oder einer nachgewiesenen Infektion um professionelle Sofortmaßnahmen, strikte Einhaltung aller Prozesse und Zusammenarbeit mit den Gesundheits- und Ordnungsbehörden kümmert. Diese Teams bestehen aus Einrichtungsleitung, Pflegedienstleitung, Qualitätsbeauftragten und Hygienebeauftragten. Sie werden von den Regionalleitungen, den COOs und unserem zentralen Qualitätsmanagement unterstützt, mit denen alle Kriseninterventionsteams im regelmäßigen Informationsaustausch stehen.

Wir orientieren uns in unseren Einrichtungen strikt an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und haben diese in unser Hygienehandbuch sowie in die Abläufe bei einem Verdachts- oder Infektionsfall übernommen. Mitarbeiter aller Einrichtungen haben wir mit Informationsmaterial des Robert-Koch-Instituts (RKI) ausgestattet, mit Erläuterungen zum Coronavirus, entsprechenden Schutzmaßnahmen sowie Hinweisen zu Maßnahmen in begründeten Verdachtsfällen.

Allen behördlichen Empfehlungen und Anordnungen kommen wir in allen Einrichtungen selbstverständlich vollumfänglich und unverzüglich nach.