Pflege-Spezial

Seniorenzentrum AGO Bad Vilbel

Friedberger Straße 175 | 61118 Bad Vilbel | 06101 9836-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

10.08.2019 | Großes Sommerfest im Seniorenzentrum

Am Samstag, den 10.08.2019 war es endlich soweit! Nach langen und etlichen Vorbereitungen, feierten die Bewohner, Angehörige, Ehrenamtliche Helfer und Mitarbeiter unter dem Motto „Western und Country“ ein großes Sommerfest auf dem Gelände des AGO Seniorenzentrums.

Bei – Gott sei Dank – strahlendem Sonnenschein, ging das Fest bereits vormittags los und fand erst in den späten Abendstunden sein Ende. Durch das Tagesprogramm führte unsere Verwandlungskünstlerin Gitty, die nebenbei noch als „Helene Fischer“ und „Nana Mouskouri“ auftrat und für ordentliche Stimmung sorgte. Weitere besondere Highlights waren unter anderem eine Tombola – auf diesem Wege nochmals vielen lieben Dank an die Firmen und Läden, die uns hierfür Sachspenden zur Verfügung gestellt haben – und der Auftritt einer Square-Dance-Gruppe aus Frankfurt sowie die überraschende Comedy-Einlage des Sozialen Dienstes. Eine weitere Attraktion für Jung und Alt bot der mobile Streichelzoo, der sich perfekt auf der Wiese hinter dem Haus platzieren konnte.

Tolle Live-Musik lieferte die Dortelweiler Band „The Twisters“ und in den Pausen sorgte DJ Balu für musikalische Unterhaltung. Als besondere Gäste begrüßten wir Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr und die Quellenkönigin Ena I. Unterstützt in Form von verschiedenen Ständen wurden wir von den Teams der Brunnencenter-Apotheke, der Landfrauen und des Il Buon Palato Feinkostladens sowie des DRK und des JRK Frankfurt Süd. Für das leibliche Wohl wurde ebenfalls bestens gesorgt. Verschiedene Leckereien vom Grill, selbstgemachter Kuchen und der natürlich ein oder andere Cocktail konnten hier genossen werden.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten und fleißigen Helfern, die zum Gelingen dieses schönen Festes beigetragen haben!

Sommerfest

02.07.2019 | Seniorendisco im Alloheim

Endlich war es soweit! Mit großem Interesse nahmen die Bewohnerinnen und Bewohner an der 1. Seniorendisco im Seniorenzentrum AGO Bad Vilbel teil.

DJ Balu sorgte für Stimmung, so manch einer schwang das Tanzbein und die Senioren probierten an der hauseigenen Cocktailbar leckere Mixgetränke mit und ohne Alkohol aus.

Die Bewohner wurden von den Mitarbeitern der Sozialen Betreuung rundum versorgt und schienen sich so wohl zufühlen, so dass sie gar nicht mehr aufhören wollten zu feiern.

Das Fazit des Festes: ein gelungener Erfolg und auf jeden Fall eine Wiederholung wert.

Seniorendisco im Alloheim
Seniorendisco im Alloheim

30.05.2019 | Vatertag im AGO Seniorenzentrum Bad Vilbel

Auch unsere männlichen Bewohner dürfen natürlich nicht zu kurz kommen. Für die Herren der Schöpfung gab es zum Vatertag ein leckeres Bier mit Laugenbrezel als Beilage.

Gemeinsam wurde sich über alte Zeiten unterhalten und ausgetauscht.

Ein toller Tag, der sicherlich allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

12.05.2019 | MUTTERTAG im AGO Seniorenzentrum Bad Vilbel

Zum Muttertag gab es für unsere Bewohnerinnen eine kleine Überraschung.

Wir sagen danke an all die tollen Mütter da draußen und natürlich hier bei uns in unserer Residenz.

Ihr Alloheim-Team

Muttertag

10.05.2019 | Erdbeerfest erfreut Senioren

Diese Jahr wurde zum ersten Mal ein Erdbeerfest in der AGO Bad Vilbel veranstaltet. Es gab verschiedene Leckereien für die Bewohner und Angehörigen zur Auswahl. Bei selbstgemachten frischen Erdbeerkuchen, Waffeln mit Eis und Erdbeerkompott, Kaffee und – natürlich ganz wichtig – Erdbeerbowle, wurde mit viel guter Laune und toller Unterhaltungsmusik von dem Duo „Anja und Harald“ ein schöner Nachmittag verbracht.

Erdbeerfest erfreut Senioren
Erdbeerfest erfreut Senioren

20.04.2019 | Ostern in der AGO Bad Vilbel

An Ostersonntag wurde für unsere Senioren ein tolles Osterfrühstück von den Mitarbeitern des Sozialen Dienstes gezaubert.

Ostermontag gab es dann als besonderes Angebot „Osterbingo“, zudem man diesmal ganz tolle Preise gewinnen.

Am Mittwoch, den 24.04.2019 fand ein Ostergottesdienst der katholischen Kirche für unsere Bewohner in Café “Köstlich” statt.

Als Abschluss gab es am 25.04.2019 noch ein wunderbares Osterkonzert. Frank Hammer unterhielt die Zuhörer mit abwechslungsreicher Musik und einem schönen Rahmenprogramm.

Ihr Alloheim-Team

06.04.2019 | Milal-Chor bei der AGO Bad Vilbel

Bad Vilbel. Die Bewohner, Gäste und Angehörige waren begeistert vom 3. Konzert des Frankfurter Milal-Chors.

Auch dieses Jahr fand ein Chorkonzert mit umfangreicher Auswahl an Liedern mit christlichem Hintergrund zu einem einzigartigen musikalischen Gesangserlebnis statt.

Der Milal Missionary Choir wurde 1987 in New York gegründet. Der vollständig aus Freiwilligen bestehende selbstfinanzierte Chor, dessen Gesandtschaften seit 14 Jahren jährlich in der Carnegie Hall auftreten, hat es sich zur Aufgabe gesetzt, auf der ganzen Welt denen, die es nötig haben, Trost und Hoffnung zu schenken. Hierzu besucht er regelmäßig Gefängnisse, Obdachlosenheime, Krankenhäuser und Seniorenwohnheime und tritt auch auf offener Straße auf.

Der Höhepunkt des facettenreichen Programms des Frankfurter Milal-Chors war der Kinderchor. Nach dem Konzert gingen die Musiker mit den Kindern zu den Bewohnern, Gästen, Angehörigen, Mitarbeitern, Betreuung und Pflege und überbrachten Segenswünsche. Dieser Moment blieb an diesem Tag unvergesslich und bewegte einen tief. Auf Wunsch besuchten ausgewählte Chorsänger und Kinder die bettlägerigen Bewohner in Begleitung der Betreuung. Diese brachten ihnen ihre Segenswünsche mit einer kleinen Kostprobe ihres musikalischen Könnens.

Wir feierten im Anschluss mit dem Milal-Chor ein Grillfest, was gerne angenommen wurde und ein gelungener Ausklang des Tages war.

Milal-Chor bei der AGO Bad Vilbel

06.04.2019 | Frühlingsputz im Senioren-Garten

Unser Senioren-Garten wurde in diesen Tagen gemeinschaftlich von ehrenamtlichen Kollegen, Mitarbeitern des Hauses und Angehörigen neu gestaltet. Zahlreiche neue Blumen und Pflanzen fanden ihren neuen Platz in Mitten unser Gartenanlage. Als kleines Dankeschön für alle fleißigen Helferinnen und Helfer wurde dann zum Abschluss gegrillt.

Wir sagen danke für die tolle Aktion und freuen uns über das wundervolle Ergebnis.

Ihr Alloheim-Team

Frühlingsputz im Senioren-Garten
Frühlingsputz im Senioren-Garten
Frühlingsputz im Senioren-Garten

24.02.2019 | Faschingsfeier im AGO Seniorenzentrum Bad Vilbel

Am Sonntag, den 24.02.2019 wurde zur dritten Faschingsfeier mit dem 1. Bad Vilbeler Karneval Verein Fidele Sandhasen in die AGO in Dortelweil geladen. Zur 5. Jahreszeit geht es im Alloheim stets lustig und fröhlich zu. So herrschte auch bei dieser Faschingssitzung wieder Jubel, Trubel und Heiterkeit im schillernd dekorierten Café Köstlich. Die Bewohner und das Team des AGO Seniorenzentrums begrüßten sowohl große als auch kleine Sandhasen mit einem dreifach donnerndem „HELAU!“.

Sandhase und Sitzungspräsident Jürgen Liehr führte durch das bunte Programm der „Fidelen Sandhasen“. Angefangen mit den Kleinsten der „Purzelgarde“, die kräftig das Haus zu Liedern wie „We built this city“ oder „We’re not gonna take it“ rockten, ging es munter weiter mit einer Showeinlage der „Bunnygarde“. Das Ganze wurde mit Büttenreden abgerundet, die von Horst H. Hilling (Ehrenkomitee) und seiner Frau Margot Hilling (1. Vorsitzende) zum Besten gegeben wurden.

Die mit farbenfrohen Hütchen und passender Schminke ausgestatteten Senioren und Seniorinnen schunkelten und feierten zusammen mit dem Personal – übrigens auch einfallsreich kostümiert – bei Kreppeln und Getränken zum Programm des Vilbeler Karnevalvereins.

Als die „Stoppelhopser“ auftraten wurde die Stimmung immer ausgelassener und bei der orientalischen Tanznummer der „Big-Bobbes-Mama-Wackler“ gab es schließlich kein Halten mehr. Die Bewohner klatschten eifrig mit und feuerten die Tänzer und Tänzerinnen kräftig an.

Fr. Stern aus dem Qualitätsbereich kam als fruchtige Erdbeere verkleidet, die stellvertretende Pflegedienstleitung Fr. Oberlies tanzte in einem süßen 50’s Kleid durch den Raum und die Leitung des Sozialen Dienstes Fr. Neuhaus erschien als griechische Göttin sowie ihre Kolleginnen als Hexe, fleißige Putzfrau, Teufelchen und Micky Maus. Alle waren bester Laune und zum Feiern aufgelegt.

Das Team des Sozialen Dienstes hat für die Bewohner einen tollen Nachmittag organisiert und gute Laune versprüht. In diesem Sinne noch einmal ein kräftig und dreifach donnerndes „HELAU!“.

Faschingsfeier im AGO Seniorenzentrum Bad Vilbel
Faschingsfeier im AGO Seniorenzentrum Bad Vilbel

28.08.2018 | Veranstaltungsrückblick: Sommerfest

Endlich war es soweit. Wir durften unser Sommerfest vorbereiten. Nach monatelanger Dürre, erwischten wir den einen Tag, an dem es regnete. Nicht das wir etwas gegen Regen gehabt hätten, aber er hatte doch Monate Zeit. An diesem einen Tag schlug er zu. Aber, der Regen war gnädig, vormittags, beim Aufbau, schwemmte er zwar etwas unserer Deko weg aber Nachmittag ließ er der Sonne den Vortritt. Was ein Glück, Mitarbeiter und Bewohner zitterten und bangten nämlich.
Unser diesjähriges Sommerfest, startete mit Benefizhintergrund. Wir haben unsere alljährliche Eisflatrate, in das Fest einfließen lassen (man denke Bitte an die monatelange Dürre, außer heute eben). Eine Tombola wurde ebenso organisiert, in dem Rahmen, müssen wir auch gleich allen Bad Vilbelern und Dortelweiler Kleinunternehmen danken, für Ihre großzügigen Spenden für unsere Tombola.
Der Erlös geht ausnahmslos an den Verein für soziales Engagement und Nachbarschaftshilfe e.V. Frau Stockbauer und Frau Peschke haben den Verein mit einem kleinen Stand präsentiert und kräftig mitgefeiert. Augenzeugen berichten, dass sie mehrfach beim Eis essen und tanzen gesichtet worden seien.
Des Weiteren präsentierten sich die Apotheke im Brunnencenter, welche unsere Bewohner mit geblisterten Medikamenten versorgt und die Ergotherapiepraxis „Hand in Hand“ aus Frankfurt Höchst. An Beiden Ständen konnte man sich Informationen einholen und unsere Kooperationspartner, näher kennen lernen.
Musikalisch untermalte das Sommerfest Chris Malu, manch einem aus der Schlagerwelt bekannt. Sie zeigte ein buntes Repertoire an altbekannten Liedern und mischte sich lebensfroh unter das Publikum.
Dieses Jahr haben wir uns einen sogenannten „Foodtruck“ bestellt, die Ruhrpottperle. Und unsere Bewohner ließen sich mit Hamburgern, Pommes und Currywurst verwöhnen. Ich denke, Die dürfen wir öfter auf unser Gelände lassen.
Von der ortsbekannten „Bäckerei Rumpf“ gab es Kuchen, naja, und wir, wir haben immerhin den Kaffee, die Bowle und ein paar Cocktails hinbekommen. Und ich meine, das scheinen wir gut gemacht zu haben, denn an unserer Cocktailbar war reger Zulauf.
Außerdem kamen auch die Kleinsten nicht zu kurz. Sie durften sich heute schminken lassen und haben fleißig Entchen gesammelt, welche uns vom Unternehmen der Stada gespendet wurden.
Zu guter Letzt sei eine Mitarbeiterin erwähnt, welche auf besondere Art und Weise, kein Auge trocken ließ. Unsere Gitty, mit ihrer Travestieshow, begeisterte mit ihrem Auftritt. Ihr unvergleichlicher Charme, begleitete uns durch den Nachmittag.
Vielen Dank auch, allen anderen mitwirkenden Mitarbeitern, und vor allem an alle ehrenamtlichen Helfer, welche dieses Fest, mal wieder, zu einem unvergesslichen Nachmittag gemacht haben.
Ihr Team des AGO Seniorenzentrum Bad Vilbel

Veranstaltungsrückblick: Sommerfest

27.07.2018 | Alloheim Team und Bewohnerbeirat helfen durstigen Tieren

Die anhaltende Hitze plagt unsere einheimischen Wildtiere und Insekten.Sie haben Durst. Vögel, Bienen, Schmetterlinge, Käfer, Igel, Eichhörnchen und Co finden kaum Wasserstellen. Sie suchen in Gärten nach einem Tropfen Wasser. Viele haben lange keine Flüssigkeit aufgenommen, verdurstete Vögel, torkelnde ausgetrocknete Igel, Eichhörnchen die von Bäumen fallen. Hier kann jeder mithelfen.

Machen Sie mit und stellen sie in Ihre Gärten/Terrassen/Balkon oder im Park ein bis mehrere Schälchen, Untersetzer oder Untertassen mit täglich frischem Wasser bereit. Badestellen sind ebenso wichtig. Eine flache Schale mit höchstens 5 cm Tiefe und einem Stein darin (als Anflughilfe und Rettungsanker vor dem Ertrinken) reicht schon aus. Werden Sie Wildtierretter mit dieser kleinen Geste mit großem Nutzen!

Der Bewohnerbeirat und die Mitarbeiter des AGO Seniorenzentrum in Bad Vilbel möchten auch ihren Teil dazu beitragen und stellen, verteilt um die Senioreneinrichtung Wasserschalen auf. Die Bewohner und die Mitarbeiter, kümmern sich um das tägliche Befüllen. Allen ist klar, dass die Verantwortung nicht nur für unsere Senioren sehr groß ist, sondern auch der Natur in unserer nahen Umgebung gegenüber.

Von daher, eine große Geste mit viel Herz, von uns an die Natur.

Ihr Team des AGO Seniorenzentrum Bad Vilbel

Alloheim Team und Bewohnerbeirat helfen durstigen Tieren
Alloheim Team und Bewohnerbeirat helfen durstigen Tieren

26.07.2018 | Cocktailnachmittag im Seniorenzentrum

Jedes Jahr auf´s Neue kommt der Sommer, meistens unerwartet und dann beginnt bei den Mitarbeitern unseres Hauses die Überlegung, was wir den uns anvertrauten Senioren Gutes tuen können.

Natürlich, Getränke bieten wir immer an, frisches Obst, Wassermelonen und Kaltschalen dazu, eben das ganze Programm. Das Küchenteam unseres Hauses ist da stets sehr kreativ.

Aber was können wir machen, was über die Grenzen hinaus geht? Und so entstand die Idee, ein bis zwei mal im Sommer einen Cocktailnachmittag anzubieten. Das Strandgefühl sollte dabei nicht fehlen. Okay den Sandstrand könnten wir leider nicht bereitstellen, da war die Furcht vor den Mitarbeitern der Reinigung nun doch zu groß. Und so bauten wir unsere Cocktailbar auf, die übrigens mal ein Geschenk unserer Pflegedienstleitung an eine Betreuungsmitarbeiterin gewesen war.

Im Tagesraum wurde geschmückt was das Zeug hält und wie es zu erwarten war, kamen unsere Senioren zahlreich zu diesem besonderen Event. Und nicht dass sie jetzt glauben, dass alle fein alkoholfreie Drinks zu sich nehmen wollten. Der ein oder andere ging auf besonderen Wunsch auch mit Alkohol über die Theke.

Nun kurzum, der Nachmittag war gelungen und unsere Senioren glücklich und zufrieden.

Ihr Team des Seniorenzentrum AGO Bad Vilbel

Cocktailnachmittag im Seniorenzentrum
Cocktailnachmittag im Seniorenzentrum
Cocktailnachmittag im Seniorenzentrum

04.04.2018 | Selbstständigkeit erhalten und den eigenen Willen respektieren

15.01.2018 | Die Jüngsten beschenken die Ältesten

10.12.2017 | Einladung zum Kreativmarkt

01.08.2017 | Engagiert für Jung und Alt.

18.05.2017 | Dichter begeistert Demenzkranke

16.05.2017 | Poesie fühlen, sprechen, erleben

Mit seinem Projekt »Weckworte« begeistert Lars Ruppel Demenz-Patienten, auch in Bad Vilbel. Er gibt Angehörigen und Pfleger Tipps, wie sie mit Gedichten Senioren erreichen.

Von Christine Fauerbach (Wetterauerzeitung vom 16.5.2017)

Lars Ruppel kann zwar keine Krankheit durch den Vortrag von Gedichten heilen. Er begegnet den Betroffenen intellektuell und menschlich auf Augenhöhe. Im AGO-Seniorenheim begeistert er mit seinem Projekt »Weckworte«. (Foto: cf)
Uneingeschränkte Aufmerksamkeit ist Lars Ruppel sicher. Egal, ob er im AGO- Seniorenheim oder auf der Bühne in der Alten Mühle spricht. Mit Gedichten und Reimen, mit klassischer und moderner Poesie, weckt er die Lust an Worten und Bewegung. Das wirkt sich auf die Lebensfreude aus. Schnell strahlen die Menschen, die im Stuhlkreis um ihn herum sitzen. Ein Teil von ihnen lebt im AGO-Heim, andere treffen sich im »Café Kleeblatt« für Menschen mit Demenz. Mit dabei sind auch Angehörige, Pfleger und Schüler von zwei Deutschkursen des Georg-Büchner-Gymnasiums. Ruppel präsentiert sein Projekt »Weckworte«. Mit ihm zeigt er, wie Pflegekräfte und Angehörige klassische Gedichte zur Förderung kultureller Vielfalt in die tägliche Pflege integrieren können.
Ruppel ist Erfinder des Alzheimer-Poesie-Projektes »Weckworte«. Entwickelt hat er es vor acht Jahren als Poesie-Projekt für Menschen mit Demenz. Inzwischen ist daraus eine Konzeption für eine Fortbildung entstanden. Ruppel zeigt Angehörigen und Pflegekräften wie sie Gedichte performen und in den Pflegealltag einbauen können.
»Es ist zwar bislang nicht wissenschaftlich untersucht worden, ob Poesie gegen das Vergessen hilft oder einen therapeutischen Effekt hat, aber es ist eine tolle Erweiterung meines Arbeitsspektrums als Dichter, die mir Spaß macht.« Anstelle von Beifall sieht er in lachende Gesichter, hört wie die Menschen begeistert mit ihm Gedichte rezitieren. Und er freut sich über »das tolle Feedback« von den Pflegern und Yvonne Göttig vom AGO- Seniorenheim. Hier haben 120 Senioren ein zweites Zuhause gefunden und es werden weitere 44 Bewohner von den 80 Pflegekräften im betreuten Wohnen umsorgt.
»Mit diesem Workshop stellen wir das Thema Demenz in den Mittelpunkt, wollen den Teilnehmern die Scheu nehmen. Fühlen, sprechen, erleben und wahrnehmen können auch an Demenz erkrankte Menschen«, sagen Dr. Hans-Ulrich Callies und Hannelore Lutz von der Nachbarschaftshilfe als Mitveranstalter. »Ich habe eine Technik entwickelt, die auf Interaktion und dem Wiederholen von Texten, der szenischen Darstellung und dem Übertragen von Gedichten durch Berührung beruht«, erklärt der 32-jährige Poetry-Slammer sein bundesweit angebotenes Projekt. Neben dem Vortragen der Gedichte, sodass sie »auch Schwerhörige und Demente verstehen«, beruht ein Teil auf der sprachlichen Schulung von jungen Menschen und dem Vermitteln von Kontakten mit der Zielgruppe. Denn: »Sprache spielt im Alltag eine große Rolle. Wenn die Sprache endet, endet auch die Welt«, sagt Ruppel. Die Faszination Sprache deutet er in seinem Motivationsspruch an: »Ich bin müde, ich bin ein Pinguin, ich kann gar nichts, außer ganz gut Gedichte vortragen.«
Es folgt ein Mix aus Versen, die er abwechselnd mit Schülern, Pflegekräften oder Gästen vorträgt. Bei Gedichten wie »Herr Ribbeck« (Fontane), »Mondnacht« (Eichendorff), »Morgenwonne« (Ringelnatz), »Mutters Hände« (Tucholsky) oder »Was es ist« (Erich Fried) sind die Senioren hellwach und fallen begeistert in die Rezitation ein. Aufmerksam hören sie bei Gedichten wie »Der Riese Timpetu« von Alwin Freudenberg oder »Das Reh springt hoch« von Heinz Erhardt zu. Voller Freude machen sie bei Spielen wie die »Reise nach Jerusalem« mit. Begeistert vom Workshop sind auch Schülerinnen wie Kübra (17): »Ich finde es gut, dass das Thema Demenz in der Gesellschaft aktuell ist und auf so unterhaltsame Weise vorgetragen wird.«

Pflege-Spezial

01.10.2019 | Demenz – wenn das Herz liebt, aber der Kopf vergisst

Demenz beginnt oft schleichend und sowohl Betroffene als auch Angehörige merken es zunächst nicht oder wollen nicht wahr haben, dass sich etwas verändert. Doch was bedeutet Demenz und wie geht man am besten mit demenzkranken Menschen um?
Ein Demenzkranker durchläuft oft verschiedene Stadien. Im frühen Stadium sieht es bei den Betroffenen eher wie eine Art Altersvergesslichkeit aus. Auch der Orientierungssinn kann nachlassen. Schreitet die Erkrankung weiter voran, haben die Betroffenen zunehmend Schwierigkeiten, sich neue Informationen zu merken, sich zu konzentrieren und Zusammenhänge zu erkennen. Sie vergessen wichtige Ereignisse aus ihrer Vergangenheit. Das kann für Angehörige besonders schmerzhaft sein, z.B. dann wenn sich der Erkrankte nicht mehr daran erinnern kann, dass er verheiratet ist.
Angehörige müssen umdenken
Im späten Stadium leiden die Betroffenen unter starken Stimmungsschwankungen. Es kann vorkommen, dass sie stundenlang aus dem Fenster starren. Viele verhalten sich ganz plötzlich aggressiv, obwohl sie es gar nicht so meinen. So ein Verhalten sollte man nicht als persönlichen Angriff auffassen.

Demenz01

Foto: Edler von Rabenstein – Adobe Stock

Demenzkranke können im späten Stadium oft die Signale ihres Körpers nicht mehr deuten und schaffen es z.B. nicht rechtzeitig ihre Blase zu leeren. Aber auch das Essverhalten ändert sich. Es gibt viele Gründe, die dazu führen, dass Menschen mit Demenz nicht mehr genügend Nahrung zu sich nehmen, was nicht selten zu einer Unter- bzw. Mangelernährung führen kann. Oftmals hilft nur gutes Beobachten um festzustellen, warum zu wenig gegessen oder die Nahrungkomplett verweigert wird. Mediq Deutschland hilft den Mitarbeiter/-innen von Alloheim dabei, die Gründe einer Essensverweigerung herauszufinden und bietet eine Auswahl geeigneter Zusatznahrungen an, die das Nährstoffdefizit ausgleichen und den Ernährungsstatus deutlich verbessern. Aber auch wenn es aufgrund der Demenz zu einer Inkontinenz kommt, steht Mediq Deutschland zur Seite und berät zu den geeigneten Produkten.
Neben einem veränderten Essverhalten und einer möglichen Inkontinenz fällt es Demenzkranken oft schwer, Worte oder gar Sätze zu bilden. Sie reden deswegen kaum noch. Das heißt aber nicht, dass man nicht mehr mit dem Betroffenen kommunizieren kann. Es ist wichtig weiterhin normal mit ihnen zu reden. Dabei ist es hilfreich, einfache Sätze zu bilden und den Blickkontakt aufrechtzuerhalten. Angehörige sollten akzeptieren, dass eineDiskussion über Sachfragen – wann ist was passiert? – wenig Sinn macht. Viel wichtiger ist es bei der Kommunikation eine gute Beziehung aufrechtzuerhalten. Was immer bleibt, ist der Weg über die Emotionen. Viele reagieren sehr sensibel auf Berührungen und Mimik. Vertraute Gerüche können ebenso ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.
Demenz ist in den meisten Fällen ein normaler Prozess des Alterns, kann aber auch schon in jungen Jahren auftreten. In jedem Stadium ist es wichtig, die Würde des Betroffenen nicht zu verletzen. Angehörige sollten darauf achten, die nachlassenden Fähigkeiten des Demenzkranken nicht zu kritisieren und die Entwicklung genau zu beobachten, um zu wissen, welche Aufgaben Sie ihm noch anvertrauen können.
Interessierte können sich darüber hinaus genauer auf der Webseite von Mediq Deutschland über die Therapiemöglichkeiten beiMangelernährung aufgrund von Demenz informieren oder auch gerne persönlichen Kontakt mit dem Unternehmen suchen.
Mediq Deutschland GmbH
66661 Merzig
www.mediq.de

02.08.2019 | Wenn das Schlucken zum Problem wird

Schlucken ist für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Erst wenn es zu Störungen oder Problemen beim Kauen und Schlucken kommt, wird klar, dass es sich bei diesem Zusammenspiel von Muskeln und Nerven um einen sehr komplexen Prozess handelt. Schluckstörungen (Dysphagie) sind meist die Folge von altersbedingten, körperlichen Veränderungen (z. B. Muskelsteifheit und Bewegungsarmut im Bereich der Mund-, Rachen- und Kehlkopfmuskeln, schlechte Zahnprothesen, Nachlassen des Schluckreflexes). Sie können aber auch als Folge von neurologischen Erkrankungen (Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Alzheimer, Demenz, Morbus Parkinson, Multipler Sklerose) sowie Krebserkrankungen im Kopf-Hals-Bereich auftreten.

Grundsätzlich sollten Schluckbeschwerden immer fachmännisch von einem Arzt
oder Logopäden untersucht werden. Wichtig ist es, herauszufinden, ob es beim Schlucken sowohl von fester Nahrung als auch von Flüssigkeiten zu Problemen kommt. Der Schluckvorgang sollte genau beobachtet werden, um die Art der Schluckstörung bestmöglich beurteilen zu können.

Es ist daher umso wichtiger, dass Ärzte, Sprachtherapeuten, Ernährungstherapeuten und Fachpflegepersonal eng zusammen arbeiten, da viele Betroffene schnell Defizite in der Ernährung aufweisen und dies nicht selten zu einer Mangelernährung führt. Sie verlieren an Gewicht und Muskelmasse und werden zunehmend schwächer und lustloser. Grundsätzlich sollte die Therapie von Schluckstörungen eng mit der Behandlung der Grunderkrankung verknüpft sein. Dabei werden folgende Ziele verfolgt:

Schlucken

Bild: Copyright damato / Fotolia

1. Die Fähigkeit zur normalen Nahrungsaufnahme sollte weitestgehend wiedererlangt werden.
Logopäden versuchen mithilfe bestimmter Stimulations-, Bewegungs- und Schluckübungen, die gestörte Funktion wieder herzustellen. Darüber hinaus vermitteln sie Techniken zur besseren Haltung und einem sicheren Schlucken. Sollten Schluckstörungen nur aufgrund von Kaustörungen auftreten, können diese meist durch eine verbesserte Mundpflege oder eine Zahnbehandlung behoben werden.

2. Die Gefahr des Verschluckens sollte so gering wie möglich gehalten werden.
Wenn Getränke zu schnell den Rachen hinunter fließen, kann der Betroffene das Schlucken nicht mehr steuern und es besteht die Gefahr des Verschluckens. Dysphagiepatienten trinken daher meist zu wenig, aus Angst, sie könnten sich verschlucken. Hier helfen spezielle Trink-Becher. Durch eine besondere Geometrie kann der Becher geleert werden, ohne dass der Betroffene den Kopf in den Nacken legen muss. Zudem ist es hilfreich, die Konsistenz der Speisen und Getränke so anzupassen, dass das Schlucken vereinfacht wird. Entscheidend ist hierbei, die Nahrung an die individuelle Schluckkapazität anzupassen. Feste Speisen können beispielsweise püriert werden, während Flüssigkeiten mithilfe von Andickungsmitteln die passende Konsistenz erhalten. Je nach Dosierung wird die Flüssigkeit sirup-, honig- oder puddingartig. Damit wird das Schlucken erleichtert und die Nahrungsaufnahme insgesamt verbessert. Es sollte jedoch nicht vergessen werden, die Nahrung auch in einer appetitanregenden Form anzubieten und somit auch zum Essen zu motivieren.
Das Einnehmen von Tabletten kann ebenfalls problematisch sein. Tabletten können mehrfach geteilt oder gemörsert werden (unter Verwendung eines geeigneten Mörsers). Ob die verordneten Medikamente zum Teilen bzw. Mörsern geeignet sind, sollte im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt oder Apotheker abgestimmt werden.

3. Positive Unterstützung des Kankheitsverlaufs, durch die Verbesserung des Ernährungszustandes.
Um den Ernährungszustand zu verbessern und ein Nährstoffdefizit auszugleichen, sollten in erster Linie kalorienreiche Lebensmittel gewählt werden. Darüber hinaus leistet der Einsatz von hochkalorischer Trinknahrung (z. B. Cenaman Trinknahrung) einen wichtigen Beitrag zur Nährstoffversorgung. Trinknahrung kann sowohl in Verbindung mit Andickungsmitteln verwendet als auch vielseitig in die normale Nahrung integriert werden. Sie ist verordnungsfähig und wird bei entsprechender Diagnosestellung von der Krankenkasse erstattet. Bei massiven Schluckstörungen und bei stark geschwächten, pflegebedürftigen Patienten gelingt es nur per Sondennahrung (PEG-Sonde, durch die Bauchwand in den Magen), alle Nährstoffe in ausreichender Menge zuzuführen und somit lebenswichtige Funktionen aufrechtzuerhalten.

Die MitarbeiterInnen von Alloheim und Assist stehen Ihnen bei allen Fragen rund um das Thema Schluckbeschwerden, Trinknahrung und Andickungsmittel gerne mit Rat und Tat zur Seite. Gemeinsam finden wir die bestmögliche Lösung.

Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne.

assist GmbH
66661 Merzig
www.assist.de