Corona News

Seniorenzentrum AGO Bad Vilbel

Friedberger Straße 175 | 61118 Bad Vilbel | 06101 9836-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Menüplan - Mittagessen

Es ist leider kein aktueller Menüplan hinterlegt

Menüplan | Panna Cotta

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

24.09.2020 | Soziales Leben trotz Demenz

17.09.2020 | Ukulele-Gruppe begeistert mit Hofkonzert

27.08.2020 | Konzert im Hof

30.07.2020 | Berührender Auftritt

13.05.2020 | Sehnsucht nach der frischen Luft

22.04.2020 | Kreative Ideen stärken Zusammenhalt

23.03.2020 | Unsere Bitte: bleibt zuhause

Unser Team hat eine kleine Bitte an euch:

Bitte bleibt zuhause und bleibt gesund.

Euer Alloheim-Team in Bad-Vilbel

Unsere Bitte: bleibt zuhause

14.02.2020 | Wohnung für Pflegekräfte gesucht

13.02.2020 | Ein ganz besonderer Gottesdienst

26.10.2019 | Schlagerkonzert

Die Sängerin Karina Klüber bot unseren Bewohnern ein bunt gemischtes musikalisches Programm an bekannten Schlagern und Evergreens.

Die Begeisterung war den Bewohnern deutlich anzusehen. Sie kamen auf die Mitarbeiter des Sozialen Dienstes zu und bedankten sich für den schönen Vormittag und lobten die tolle Sängerin und die Organisation dieses Tages.

Konzert
Konzert

18.10.2019 | „Apfelfest“ im Alloheim Bad Vilbel

Zum Einklang des Herbstes wurde am 18.10.2019 zusammen mit den Bewohnern und Angehörigen sowie dem Betreuten Wohnen ein schönes Apfelfest gefeiert.

Der Andrang war sehr groß, die Bewohner tanzten, sangen, lachten und schunkelten zusammen zur Live-Musik von Sandy König.

Bei selbstgemachtem Apfelkuchen, Vanilleeis mit Apfelmus, Apfelkorn, Süßen, Apfelsaft und Apfelwein und vielem mehr, wurde ausgelassen gefeiert.
Als die Stimmung auf dem Höhepunkt war, gab es als Zugabe noch ein „Schokokuss-Wettessen“ ohne die Hände zu benutzen.

Zum Abschluss holte die Sängerin noch die Männer mit ins Boot und sangen gemeinsam das Lied „Que Sera, Sera“. Danach bedankte sich das Team des Sozialen Dienstes bei den Bewohnern und Gästen für die tolle und ausgelassene Stimmung.

Apfelfest
Apfelfest
Apfelfest

10.08.2019 | Großes Sommerfest im Seniorenzentrum

Am Samstag, den 10.08.2019 war es endlich soweit! Nach langen und etlichen Vorbereitungen, feierten die Bewohner, Angehörige, Ehrenamtliche Helfer und Mitarbeiter unter dem Motto „Western und Country“ ein großes Sommerfest auf dem Gelände des AGO Seniorenzentrums.

Bei – Gott sei Dank – strahlendem Sonnenschein, ging das Fest bereits vormittags los und fand erst in den späten Abendstunden sein Ende. Durch das Tagesprogramm führte unsere Verwandlungskünstlerin Gitty, die nebenbei noch als „Helene Fischer“ und „Nana Mouskouri“ auftrat und für ordentliche Stimmung sorgte. Weitere besondere Highlights waren unter anderem eine Tombola – auf diesem Wege nochmals vielen lieben Dank an die Firmen und Läden, die uns hierfür Sachspenden zur Verfügung gestellt haben – und der Auftritt einer Square-Dance-Gruppe aus Frankfurt sowie die überraschende Comedy-Einlage des Sozialen Dienstes. Eine weitere Attraktion für Jung und Alt bot der mobile Streichelzoo, der sich perfekt auf der Wiese hinter dem Haus platzieren konnte.

Tolle Live-Musik lieferte die Dortelweiler Band „The Twisters“ und in den Pausen sorgte DJ Balu für musikalische Unterhaltung. Als besondere Gäste begrüßten wir Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr und die Quellenkönigin Ena I. Unterstützt in Form von verschiedenen Ständen wurden wir von den Teams der Brunnencenter-Apotheke, der Landfrauen und des Il Buon Palato Feinkostladens sowie des DRK und des JRK Frankfurt Süd. Für das leibliche Wohl wurde ebenfalls bestens gesorgt. Verschiedene Leckereien vom Grill, selbstgemachter Kuchen und der natürlich ein oder andere Cocktail konnten hier genossen werden.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten und fleißigen Helfern, die zum Gelingen dieses schönen Festes beigetragen haben!

Sommerfest

02.07.2019 | Seniorendisco im Alloheim

Endlich war es soweit! Mit großem Interesse nahmen die Bewohnerinnen und Bewohner an der 1. Seniorendisco im Seniorenzentrum AGO Bad Vilbel teil.

DJ Balu sorgte für Stimmung, so manch einer schwang das Tanzbein und die Senioren probierten an der hauseigenen Cocktailbar leckere Mixgetränke mit und ohne Alkohol aus.

Die Bewohner wurden von den Mitarbeitern der Sozialen Betreuung rundum versorgt und schienen sich so wohl zufühlen, so dass sie gar nicht mehr aufhören wollten zu feiern.

Das Fazit des Festes: ein gelungener Erfolg und auf jeden Fall eine Wiederholung wert.

Seniorendisco im Alloheim
Seniorendisco im Alloheim

30.05.2019 | Vatertag im AGO Seniorenzentrum Bad Vilbel

Auch unsere männlichen Bewohner dürfen natürlich nicht zu kurz kommen. Für die Herren der Schöpfung gab es zum Vatertag ein leckeres Bier mit Laugenbrezel als Beilage.

Gemeinsam wurde sich über alte Zeiten unterhalten und ausgetauscht.

Ein toller Tag, der sicherlich allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

12.05.2019 | MUTTERTAG im AGO Seniorenzentrum Bad Vilbel

Zum Muttertag gab es für unsere Bewohnerinnen eine kleine Überraschung.

Wir sagen danke an all die tollen Mütter da draußen und natürlich hier bei uns in unserer Residenz.

Ihr Alloheim-Team

Muttertag

10.05.2019 | Erdbeerfest erfreut Senioren

Diese Jahr wurde zum ersten Mal ein Erdbeerfest in der AGO Bad Vilbel veranstaltet. Es gab verschiedene Leckereien für die Bewohner und Angehörigen zur Auswahl. Bei selbstgemachten frischen Erdbeerkuchen, Waffeln mit Eis und Erdbeerkompott, Kaffee und – natürlich ganz wichtig – Erdbeerbowle, wurde mit viel guter Laune und toller Unterhaltungsmusik von dem Duo „Anja und Harald“ ein schöner Nachmittag verbracht.

Erdbeerfest erfreut Senioren
Erdbeerfest erfreut Senioren

20.04.2019 | Ostern in der AGO Bad Vilbel

An Ostersonntag wurde für unsere Senioren ein tolles Osterfrühstück von den Mitarbeitern des Sozialen Dienstes gezaubert.

Ostermontag gab es dann als besonderes Angebot „Osterbingo“, zudem man diesmal ganz tolle Preise gewinnen.

Am Mittwoch, den 24.04.2019 fand ein Ostergottesdienst der katholischen Kirche für unsere Bewohner in Café “Köstlich” statt.

Als Abschluss gab es am 25.04.2019 noch ein wunderbares Osterkonzert. Frank Hammer unterhielt die Zuhörer mit abwechslungsreicher Musik und einem schönen Rahmenprogramm.

Ihr Alloheim-Team

06.04.2019 | Milal-Chor bei der AGO Bad Vilbel

Bad Vilbel. Die Bewohner, Gäste und Angehörige waren begeistert vom 3. Konzert des Frankfurter Milal-Chors.

Auch dieses Jahr fand ein Chorkonzert mit umfangreicher Auswahl an Liedern mit christlichem Hintergrund zu einem einzigartigen musikalischen Gesangserlebnis statt.

Der Milal Missionary Choir wurde 1987 in New York gegründet. Der vollständig aus Freiwilligen bestehende selbstfinanzierte Chor, dessen Gesandtschaften seit 14 Jahren jährlich in der Carnegie Hall auftreten, hat es sich zur Aufgabe gesetzt, auf der ganzen Welt denen, die es nötig haben, Trost und Hoffnung zu schenken. Hierzu besucht er regelmäßig Gefängnisse, Obdachlosenheime, Krankenhäuser und Seniorenwohnheime und tritt auch auf offener Straße auf.

Der Höhepunkt des facettenreichen Programms des Frankfurter Milal-Chors war der Kinderchor. Nach dem Konzert gingen die Musiker mit den Kindern zu den Bewohnern, Gästen, Angehörigen, Mitarbeitern, Betreuung und Pflege und überbrachten Segenswünsche. Dieser Moment blieb an diesem Tag unvergesslich und bewegte einen tief. Auf Wunsch besuchten ausgewählte Chorsänger und Kinder die bettlägerigen Bewohner in Begleitung der Betreuung. Diese brachten ihnen ihre Segenswünsche mit einer kleinen Kostprobe ihres musikalischen Könnens.

Wir feierten im Anschluss mit dem Milal-Chor ein Grillfest, was gerne angenommen wurde und ein gelungener Ausklang des Tages war.

Milal-Chor bei der AGO Bad Vilbel

06.04.2019 | Frühlingsputz im Senioren-Garten

Unser Senioren-Garten wurde in diesen Tagen gemeinschaftlich von ehrenamtlichen Kollegen, Mitarbeitern des Hauses und Angehörigen neu gestaltet. Zahlreiche neue Blumen und Pflanzen fanden ihren neuen Platz in Mitten unser Gartenanlage. Als kleines Dankeschön für alle fleißigen Helferinnen und Helfer wurde dann zum Abschluss gegrillt.

Wir sagen danke für die tolle Aktion und freuen uns über das wundervolle Ergebnis.

Ihr Alloheim-Team

Frühlingsputz im Senioren-Garten
Frühlingsputz im Senioren-Garten
Frühlingsputz im Senioren-Garten

24.02.2019 | Faschingsfeier im AGO Seniorenzentrum Bad Vilbel

Am Sonntag, den 24.02.2019 wurde zur dritten Faschingsfeier mit dem 1. Bad Vilbeler Karneval Verein Fidele Sandhasen in die AGO in Dortelweil geladen. Zur 5. Jahreszeit geht es im Alloheim stets lustig und fröhlich zu. So herrschte auch bei dieser Faschingssitzung wieder Jubel, Trubel und Heiterkeit im schillernd dekorierten Café Köstlich. Die Bewohner und das Team des AGO Seniorenzentrums begrüßten sowohl große als auch kleine Sandhasen mit einem dreifach donnerndem „HELAU!“.

Sandhase und Sitzungspräsident Jürgen Liehr führte durch das bunte Programm der „Fidelen Sandhasen“. Angefangen mit den Kleinsten der „Purzelgarde“, die kräftig das Haus zu Liedern wie „We built this city“ oder „We’re not gonna take it“ rockten, ging es munter weiter mit einer Showeinlage der „Bunnygarde“. Das Ganze wurde mit Büttenreden abgerundet, die von Horst H. Hilling (Ehrenkomitee) und seiner Frau Margot Hilling (1. Vorsitzende) zum Besten gegeben wurden.

Die mit farbenfrohen Hütchen und passender Schminke ausgestatteten Senioren und Seniorinnen schunkelten und feierten zusammen mit dem Personal – übrigens auch einfallsreich kostümiert – bei Kreppeln und Getränken zum Programm des Vilbeler Karnevalvereins.

Als die „Stoppelhopser“ auftraten wurde die Stimmung immer ausgelassener und bei der orientalischen Tanznummer der „Big-Bobbes-Mama-Wackler“ gab es schließlich kein Halten mehr. Die Bewohner klatschten eifrig mit und feuerten die Tänzer und Tänzerinnen kräftig an.

Fr. Stern aus dem Qualitätsbereich kam als fruchtige Erdbeere verkleidet, die stellvertretende Pflegedienstleitung Fr. Oberlies tanzte in einem süßen 50’s Kleid durch den Raum und die Leitung des Sozialen Dienstes Fr. Neuhaus erschien als griechische Göttin sowie ihre Kolleginnen als Hexe, fleißige Putzfrau, Teufelchen und Micky Maus. Alle waren bester Laune und zum Feiern aufgelegt.

Das Team des Sozialen Dienstes hat für die Bewohner einen tollen Nachmittag organisiert und gute Laune versprüht. In diesem Sinne noch einmal ein kräftig und dreifach donnerndes „HELAU!“.

Faschingsfeier im AGO Seniorenzentrum Bad Vilbel
Faschingsfeier im AGO Seniorenzentrum Bad Vilbel

28.08.2018 | Veranstaltungsrückblick: Sommerfest

Endlich war es soweit. Wir durften unser Sommerfest vorbereiten. Nach monatelanger Dürre, erwischten wir den einen Tag, an dem es regnete. Nicht das wir etwas gegen Regen gehabt hätten, aber er hatte doch Monate Zeit. An diesem einen Tag schlug er zu. Aber, der Regen war gnädig, vormittags, beim Aufbau, schwemmte er zwar etwas unserer Deko weg aber Nachmittag ließ er der Sonne den Vortritt. Was ein Glück, Mitarbeiter und Bewohner zitterten und bangten nämlich.
Unser diesjähriges Sommerfest, startete mit Benefizhintergrund. Wir haben unsere alljährliche Eisflatrate, in das Fest einfließen lassen (man denke Bitte an die monatelange Dürre, außer heute eben). Eine Tombola wurde ebenso organisiert, in dem Rahmen, müssen wir auch gleich allen Bad Vilbelern und Dortelweiler Kleinunternehmen danken, für Ihre großzügigen Spenden für unsere Tombola.
Der Erlös geht ausnahmslos an den Verein für soziales Engagement und Nachbarschaftshilfe e.V. Frau Stockbauer und Frau Peschke haben den Verein mit einem kleinen Stand präsentiert und kräftig mitgefeiert. Augenzeugen berichten, dass sie mehrfach beim Eis essen und tanzen gesichtet worden seien.
Des Weiteren präsentierten sich die Apotheke im Brunnencenter, welche unsere Bewohner mit geblisterten Medikamenten versorgt und die Ergotherapiepraxis „Hand in Hand“ aus Frankfurt Höchst. An Beiden Ständen konnte man sich Informationen einholen und unsere Kooperationspartner, näher kennen lernen.
Musikalisch untermalte das Sommerfest Chris Malu, manch einem aus der Schlagerwelt bekannt. Sie zeigte ein buntes Repertoire an altbekannten Liedern und mischte sich lebensfroh unter das Publikum.
Dieses Jahr haben wir uns einen sogenannten „Foodtruck“ bestellt, die Ruhrpottperle. Und unsere Bewohner ließen sich mit Hamburgern, Pommes und Currywurst verwöhnen. Ich denke, Die dürfen wir öfter auf unser Gelände lassen.
Von der ortsbekannten „Bäckerei Rumpf“ gab es Kuchen, naja, und wir, wir haben immerhin den Kaffee, die Bowle und ein paar Cocktails hinbekommen. Und ich meine, das scheinen wir gut gemacht zu haben, denn an unserer Cocktailbar war reger Zulauf.
Außerdem kamen auch die Kleinsten nicht zu kurz. Sie durften sich heute schminken lassen und haben fleißig Entchen gesammelt, welche uns vom Unternehmen der Stada gespendet wurden.
Zu guter Letzt sei eine Mitarbeiterin erwähnt, welche auf besondere Art und Weise, kein Auge trocken ließ. Unsere Gitty, mit ihrer Travestieshow, begeisterte mit ihrem Auftritt. Ihr unvergleichlicher Charme, begleitete uns durch den Nachmittag.
Vielen Dank auch, allen anderen mitwirkenden Mitarbeitern, und vor allem an alle ehrenamtlichen Helfer, welche dieses Fest, mal wieder, zu einem unvergesslichen Nachmittag gemacht haben.
Ihr Team des AGO Seniorenzentrum Bad Vilbel

Veranstaltungsrückblick: Sommerfest

27.07.2018 | Alloheim Team und Bewohnerbeirat helfen durstigen Tieren

Die anhaltende Hitze plagt unsere einheimischen Wildtiere und Insekten.Sie haben Durst. Vögel, Bienen, Schmetterlinge, Käfer, Igel, Eichhörnchen und Co finden kaum Wasserstellen. Sie suchen in Gärten nach einem Tropfen Wasser. Viele haben lange keine Flüssigkeit aufgenommen, verdurstete Vögel, torkelnde ausgetrocknete Igel, Eichhörnchen die von Bäumen fallen. Hier kann jeder mithelfen.

Machen Sie mit und stellen sie in Ihre Gärten/Terrassen/Balkon oder im Park ein bis mehrere Schälchen, Untersetzer oder Untertassen mit täglich frischem Wasser bereit. Badestellen sind ebenso wichtig. Eine flache Schale mit höchstens 5 cm Tiefe und einem Stein darin (als Anflughilfe und Rettungsanker vor dem Ertrinken) reicht schon aus. Werden Sie Wildtierretter mit dieser kleinen Geste mit großem Nutzen!

Der Bewohnerbeirat und die Mitarbeiter des AGO Seniorenzentrum in Bad Vilbel möchten auch ihren Teil dazu beitragen und stellen, verteilt um die Senioreneinrichtung Wasserschalen auf. Die Bewohner und die Mitarbeiter, kümmern sich um das tägliche Befüllen. Allen ist klar, dass die Verantwortung nicht nur für unsere Senioren sehr groß ist, sondern auch der Natur in unserer nahen Umgebung gegenüber.

Von daher, eine große Geste mit viel Herz, von uns an die Natur.

Ihr Team des AGO Seniorenzentrum Bad Vilbel

Alloheim Team und Bewohnerbeirat helfen durstigen Tieren
Alloheim Team und Bewohnerbeirat helfen durstigen Tieren

26.07.2018 | Cocktailnachmittag im Seniorenzentrum

Jedes Jahr auf´s Neue kommt der Sommer, meistens unerwartet und dann beginnt bei den Mitarbeitern unseres Hauses die Überlegung, was wir den uns anvertrauten Senioren Gutes tuen können.

Natürlich, Getränke bieten wir immer an, frisches Obst, Wassermelonen und Kaltschalen dazu, eben das ganze Programm. Das Küchenteam unseres Hauses ist da stets sehr kreativ.

Aber was können wir machen, was über die Grenzen hinaus geht? Und so entstand die Idee, ein bis zwei mal im Sommer einen Cocktailnachmittag anzubieten. Das Strandgefühl sollte dabei nicht fehlen. Okay den Sandstrand könnten wir leider nicht bereitstellen, da war die Furcht vor den Mitarbeitern der Reinigung nun doch zu groß. Und so bauten wir unsere Cocktailbar auf, die übrigens mal ein Geschenk unserer Pflegedienstleitung an eine Betreuungsmitarbeiterin gewesen war.

Im Tagesraum wurde geschmückt was das Zeug hält und wie es zu erwarten war, kamen unsere Senioren zahlreich zu diesem besonderen Event. Und nicht dass sie jetzt glauben, dass alle fein alkoholfreie Drinks zu sich nehmen wollten. Der ein oder andere ging auf besonderen Wunsch auch mit Alkohol über die Theke.

Nun kurzum, der Nachmittag war gelungen und unsere Senioren glücklich und zufrieden.

Ihr Team des Seniorenzentrum AGO Bad Vilbel

Cocktailnachmittag im Seniorenzentrum
Cocktailnachmittag im Seniorenzentrum
Cocktailnachmittag im Seniorenzentrum

04.04.2018 | Selbstständigkeit erhalten und den eigenen Willen respektieren

15.01.2018 | Die Jüngsten beschenken die Ältesten

10.12.2017 | Einladung zum Kreativmarkt

01.08.2017 | Engagiert für Jung und Alt.

18.05.2017 | Dichter begeistert Demenzkranke

16.05.2017 | Poesie fühlen, sprechen, erleben

Mit seinem Projekt »Weckworte« begeistert Lars Ruppel Demenz-Patienten, auch in Bad Vilbel. Er gibt Angehörigen und Pfleger Tipps, wie sie mit Gedichten Senioren erreichen.

Von Christine Fauerbach (Wetterauerzeitung vom 16.5.2017)

Lars Ruppel kann zwar keine Krankheit durch den Vortrag von Gedichten heilen. Er begegnet den Betroffenen intellektuell und menschlich auf Augenhöhe. Im AGO-Seniorenheim begeistert er mit seinem Projekt »Weckworte«. (Foto: cf)
Uneingeschränkte Aufmerksamkeit ist Lars Ruppel sicher. Egal, ob er im AGO- Seniorenheim oder auf der Bühne in der Alten Mühle spricht. Mit Gedichten und Reimen, mit klassischer und moderner Poesie, weckt er die Lust an Worten und Bewegung. Das wirkt sich auf die Lebensfreude aus. Schnell strahlen die Menschen, die im Stuhlkreis um ihn herum sitzen. Ein Teil von ihnen lebt im AGO-Heim, andere treffen sich im »Café Kleeblatt« für Menschen mit Demenz. Mit dabei sind auch Angehörige, Pfleger und Schüler von zwei Deutschkursen des Georg-Büchner-Gymnasiums. Ruppel präsentiert sein Projekt »Weckworte«. Mit ihm zeigt er, wie Pflegekräfte und Angehörige klassische Gedichte zur Förderung kultureller Vielfalt in die tägliche Pflege integrieren können.
Ruppel ist Erfinder des Alzheimer-Poesie-Projektes »Weckworte«. Entwickelt hat er es vor acht Jahren als Poesie-Projekt für Menschen mit Demenz. Inzwischen ist daraus eine Konzeption für eine Fortbildung entstanden. Ruppel zeigt Angehörigen und Pflegekräften wie sie Gedichte performen und in den Pflegealltag einbauen können.
»Es ist zwar bislang nicht wissenschaftlich untersucht worden, ob Poesie gegen das Vergessen hilft oder einen therapeutischen Effekt hat, aber es ist eine tolle Erweiterung meines Arbeitsspektrums als Dichter, die mir Spaß macht.« Anstelle von Beifall sieht er in lachende Gesichter, hört wie die Menschen begeistert mit ihm Gedichte rezitieren. Und er freut sich über »das tolle Feedback« von den Pflegern und Yvonne Göttig vom AGO- Seniorenheim. Hier haben 120 Senioren ein zweites Zuhause gefunden und es werden weitere 44 Bewohner von den 80 Pflegekräften im betreuten Wohnen umsorgt.
»Mit diesem Workshop stellen wir das Thema Demenz in den Mittelpunkt, wollen den Teilnehmern die Scheu nehmen. Fühlen, sprechen, erleben und wahrnehmen können auch an Demenz erkrankte Menschen«, sagen Dr. Hans-Ulrich Callies und Hannelore Lutz von der Nachbarschaftshilfe als Mitveranstalter. »Ich habe eine Technik entwickelt, die auf Interaktion und dem Wiederholen von Texten, der szenischen Darstellung und dem Übertragen von Gedichten durch Berührung beruht«, erklärt der 32-jährige Poetry-Slammer sein bundesweit angebotenes Projekt. Neben dem Vortragen der Gedichte, sodass sie »auch Schwerhörige und Demente verstehen«, beruht ein Teil auf der sprachlichen Schulung von jungen Menschen und dem Vermitteln von Kontakten mit der Zielgruppe. Denn: »Sprache spielt im Alltag eine große Rolle. Wenn die Sprache endet, endet auch die Welt«, sagt Ruppel. Die Faszination Sprache deutet er in seinem Motivationsspruch an: »Ich bin müde, ich bin ein Pinguin, ich kann gar nichts, außer ganz gut Gedichte vortragen.«
Es folgt ein Mix aus Versen, die er abwechselnd mit Schülern, Pflegekräften oder Gästen vorträgt. Bei Gedichten wie »Herr Ribbeck« (Fontane), »Mondnacht« (Eichendorff), »Morgenwonne« (Ringelnatz), »Mutters Hände« (Tucholsky) oder »Was es ist« (Erich Fried) sind die Senioren hellwach und fallen begeistert in die Rezitation ein. Aufmerksam hören sie bei Gedichten wie »Der Riese Timpetu« von Alwin Freudenberg oder »Das Reh springt hoch« von Heinz Erhardt zu. Voller Freude machen sie bei Spielen wie die »Reise nach Jerusalem« mit. Begeistert vom Workshop sind auch Schülerinnen wie Kübra (17): »Ich finde es gut, dass das Thema Demenz in der Gesellschaft aktuell ist und auf so unterhaltsame Weise vorgetragen wird.«

Corona News

02.06.2020 | Besuche unter Auflagen wieder möglich

Großes Aufatmen in den Senioren-Residenzen: Nach der wochenlangen Abschottung sind Besuche in den Einrichtungen der Alloheim-Gruppe wieder möglich. Grundlage sind die Besuchskonzepte der einzelnen Residenzen, da nach wie vor bestimmte Auflagen gelten. So sollen Besuche nach Möglichkeit vorher in der Residenz angemeldet werden, die Besuchszeit ist begrenzt und auch Maskenpflicht, Abstands-, Hygiene- und Identitätsregeln sind noch nicht gelockert worden.

Die Besuchskonzepte sind an die jeweiligen Vorgaben der einzelnen Bundesländer angepasst. Diese können variieren, daher wird vornehmlich im Anmeldegespräch mit den Angehörigen über die individuellen Maßnahmen gesprochen, um entsprechend beim Besuch vor Ort einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Darüber hinaus können die Angehörigen sich vorab immer an die Residenzen wenden, um Fragen und Abläufe zu besprechen.

08.05.2020 | Besuche in Seniorenresidenzen unter Auflagen bald wieder möglich

Konzepterstellung in enger Absprache mit Behörden

DÜSSELDORF. Das Besuchsverbot traf die Angehörigen und Bewohner der Alloheim Seniorenresidenzen gleichermaßen schwer. Telefonate oder Briefe konnten persönliche Treffen zwar nicht ersetzen, jedoch Einsamkeitsgefühlen ein stückweit vorbeugen. Doch jetzt sollen Besuche von Angehörigen in den Alloheim-Seniorenresidenzen bald wieder möglich sein – allerdings nur unter strengen Auflagen und unter Einhaltung des Infektionsschutzes. Der Grund: Pflegebedürfte Menschen und insbesondere Senioren zählen weiterhin zur Corona-Risikogruppe. Hinzu kommen unterschiedliche Regelungen in einzelnen Ländern und Kreisen.
„Der persönliche Besuch ihrer Liebsten fehlte unseren Bewohnern sehr“, lautet das einhellige Fazit der Alloheim-Einrichtungsleitungen in ganz Deutschland, „die am häufigsten gestellte Frage ist: ‚Wann sind Besuche endlich wieder möglich?‘“. Dass es nun Lockerungen beim Besuchsverbot geben wird, befürworten daher alle Residenzleitungen und ihre jeweiligen Teams. Allerdings muss bis dahin noch einiges organisatorisches erledigt werden. Denn: Alle Betreiber müssen sich an strenge Vorgaben der Bundesländer halten und dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt sowie den Ordnungsbehörden ein detailliertes Besuchskonzept vorstellen.

Fest steht bereits, dass sowohl die Anzahl der Besucher, als auch die Zeit begrenzt sein werden. Weitere Auflagen: Alle Besuche müssen vorher angemeldet werden, es muss ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter während des gesamten Besuches eingehalten werden und es gelten strenge Hygieneregeln. Barriere-Maßnahmen wie Absperrungen, Plexiglasabtrennungen sollen darüber hinaus den direkten Kontakt zwischen Besucher und Bewohner als Schutzmaßnahme verhindern. Ebenso ist das Tragen eines dreilagigen Mund-Nasenschutz Pflicht. Geschenke, Essen, etc. müssen weiterhin separat abgegeben werden und dürfen aufgrund des Infektionsschutzes nach wie vor nicht persönlich überreicht werden.

Den Einrichtungsleitungen ist durchaus bewusst, dass sich Angehörige und Bewohner so schnell wie möglich wiedersehen möchten, allerdings bitten sie um Geduld. Derzeit arbeitet man mit Hochdruck an den Besuchskonzepten und ist dazu in einem engen Austausch mit den Bewohnerbeiräten und Behörden. Sobald ein Konzept abgestimmt ist, werden die Einrichtungen von sich aus die Angehörigen informieren. Insofern bitten die Alloheim-Mitarbeiter alle Besuchswilligen darum, von diesbezüglichen Nachfragen aus Rücksicht auf die Pflegekräfte abzusehen.

Bis die Konzepte fertig abgestimmt sind, ist noch einmal nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass Besuche nicht erlaubt sind.

15.04.2020 | Covid-19-Krise: „Corona besiegen wir nur gemeinsam“

Raphael Gilberg, Geschäftsführer der Alloheim Senioren-Residenzen, zieht eine Zwischenbilanz zur aktuellen Krisenbewältigung

Düsseldorf, 15. April 2020 – Mehrmals täglich konferiert Raphael Gilberg am Telefon mit dem Management und Fachabteilungen. Er ist Geschäftsführer des operativen Bereichs der Alloheim-Gruppe, ein Unternehmen, das bundesweit als zweitgrößter privater Betreiber von Pflegeeinrichtungen für rund 30.000 Pflegebedürftige und 20.000 Mitarbeiter verantwortlich ist. Rund drei Wochen nach dem von Bund und Ländern ausgesprochenen „umfassenden Kontaktverbot“, das in besonderem Maße Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen betrifft, zieht Gilberg eine Zwischenbilanz. Sein Fazit: „Um den bestmöglichen Schutz für die Bewohner zu gewährleisten wünschen sich unsere Mitarbeiter und auch die Mitarbeiter anderer Träger einen klaren Handlungsrahmen.“ So wie es bereits in sehr vielen Landkreisen gelebt wird, brauchen Pflegekräfte kurze Wege in der Entscheidungsfindung gemeinsam mit den unterstützenden Behörden.

Auf den ersten Blick klingt der Sachverhalt gar nicht so kompliziert: Der Bewohner einer Pflegeeinrichtung verlässt trotz Belehrungen, Bitten und Erklärungen täglich die Residenz durch den Hauptausgang. Er möchte sein Leben weiterhin so gestalten wie bisher. Corona-Krise? Sie hat keine Auswirkungen auf ihn, er fühlt sich gesund. Abends möchte er – ebenfalls wie gewohnt – dann wieder hinein in die Residenz. „Genau hier beginnt das Problem aller Pflegeeinrichtungen in Deutschland“, sagt Raphael Gilberg, „da wir nicht wissen, wo der Bewohner war und welche Kontakte er hatte, dürften wir ihn nicht mehr ins Haus lassen, denn er stellt dadurch ein potentielles Infektionsrisiko für alle anderen Bewohner und Mitarbeiter dar. Was also tun? Ein Zimmer oder einen Wohnbereich zu verschließen wäre eine Freiheitsberaubung. Ihm den Zutritt verwehren? Auf welcher Rechtsgrundlage?“ Wie Gilberg anführt, fühlen sich die Einrichtungen bei derartigen Fragen oftmals alleingelassen. „Wer ist zuständig? Man verweist ans Ordnungsamt, das verweist an die Heimaufsicht. Die wiederum meint, das Gesundheitsamt sei zuständig und das schickt einen wieder zum Ordnungsamt. Ich verstehe sehr gut, dass die Nerven vieler Kollegen und Mitarbeiter blank liegen, weil eine immense Verantwortung auf ihren Schultern liegt. Mittlerweile gehen wir jetzt direkt an die Ministerien und bitten dort um Hilfe.“

Auch die völlig unterschiedlichen Regelungen und Verordnungen im Umgang mit der Krise in den einzelnen Bundesländern machen den überregional agierenden Trägern erheblich zu schaffen. Die hochgelobte Desinfektionsschleuse in Nordrhein-Westfalen – in Niedersachsen ist sie nichts wert und wird bemängelt. Andere Vorschriften, andere Regeln. Bereits Anfang März hat ein hochprofessionelles Alloheim-Experten-Team einen Pandemieplan für den Tag X entwickelt. Täglich wird er aktualisiert; oft mehrfach am Tag, manchmal stündlich. „Die Fragestellungen und Verordnungen unterscheiden sich in den Bundesländern. All das müssen wir im Blick haben, vergleichen, aktualisieren und an die jeweiligen Einrichtungen vor Ort kommunizieren. Das kostet viel Energie, Kraft und Zeit – und löst natürlich viele Rückfragen aus, denn vieles ist schlichtweg nicht nachzuempfinden.“

Dass auch die Krankenhäuser unter hohem Druck stehen, teilweise aktuelle Landesverordnungen gar nicht bekannt sind und für Verwirrung sorgen – auch das gehört zum Alltag von Raphael Gilberg und seinem Krisenstab. Aber auch das muss gelöst werden. „Ein immenses Problem ist die Rückverlegung von Bewohnern nach einem Krankenhausaufenthalt“, sagt er, „hier spielen sich mittlerweile Dramen ab bis hin zu unwürdigen Situationen für die Betroffenen.“ Zu schnell sei das Virus ins Haus geholt und damit eine Kettenreaktion nicht mehr zu stoppen. In Niedersachsen gelte beispielsweise eine 14-tägige Quarantänepflicht für aus dem Krankenhaus zurückkehrende Bewohner. Ist die nicht sichergestellt, dürfen die Bewohner qua Landesanordnung nicht mehr in die Einrichtung zurückkehren. „Die Krankenhäuser wollen den Patienten zurückschicken, weil sie das Pflegebett benötigen. Wir dürfen ihn aufgrund der Verordnung aber nicht aufnehmen. Nun diskutieren der Krankenwagenfahrer und die Verwaltung im Beisein des Bewohners vor der Tür, ob er wieder herein darf oder nicht? Der Fahrer will ihn nicht wieder mitnehmen, lädt ihn quasi vor der Tür schnell ab. Das ist menschenunwürdig!“

Sichtlich irritiert sind Angehörige und Mitarbeiter auch über die Tatsache, dass bei Rückkehrern aus dem Krankenhaus nicht standardmäßig ein Covid-19-Test gemacht wird. „Da weiß ja niemand, was los ist“, sagt Raphael Gilberg und ergänzt: „Wir haben aktuell in einem Haus in Niedersachsen im Demenzbereich eine Infektionswelle von Bewohnern und Mitarbeitern zu bewältigen. Sehr schnell folgten dann Gerüchte, wahrscheinlich seien es unsere Mitarbeiter gewesen, die das Virus ins Haus gebracht hatten. Das löst natürlich einen ungeheuren Druck auf die Pflegekräfte aus, die sich plötzlich rechtfertigen müssen. Das ist ein sinnloser Stress, der zu ihrem jetzigen Arbeitspensum noch dazukommt. Die Leute vergessen oft, dass wir gerade eine weltweite Pandemie haben. Da geht es nicht um Schuldige, sondern darum, wer wem hilft!“
Eine besondere Herausforderung stellen für ihn und die Pflegefachkräfte die speziellen Wohnbereiche mit demenziell erkrankten Bewohnern dar. Der Grund: Der fortschreitende, kognitive Verlust der Gedächtnisleistung der Betroffenen stellt eine nahezu unüberwindbare Hürde dar. „Schon im normalen Alltag betreuen speziell ausgebildete Kräfte diese doch sehr große Gruppe der Demenzerkrankten“, erklärt Raphael Gilberg, „diesen Bewohnern Maßnahmen erklären zu wollen, wie das Tragen einer Gesichtsmaske oder Hinweise, man möge Abstand zueinander halten, Desinfektionsmaßnahmen durchführen, das ist schlichtweg unmöglich.“ Dies sei auch der Grund dafür, dass sich Infektionen gerade in den Demenzbereichen in „atemberaubender Geschwindigkeit“ ausbreiten könnten. „Wenn krankheitsbedingt denjenigen das Verständnis fehlt, dass all unsere Aktivitäten grundsätzlich dem eigenen Schutz dienen, wird es sehr, sehr schwierig.“

Raphael Gilberg hofft, dass die dringend erforderlichen Optimierungen in der gemeinsamen Krisenbewältigung kurzfristig zielführend umgesetzt werden. Alle Pflegeeinrichtungen seien schließlich davon betroffen. „An vielen Standorten klappt die Zusammenarbeit mit den Behörden hervorragend“, freut er sich, „man tauscht sich auf kurzen Wegen aus, Mitarbeiter waren sogar an den Osterfeiertagen für uns erreichbar – das ist toll.“ Andererseits wisse er, so Gilberg weiter, dass auch in den Behörden viele Verunsicherungen mitschwingen. Sein Wunsch: „Für alle Pflegekräfte wäre es viel einfacher, wenn die Politik den direkten Kontakt zu denjenigen suchen und halten würde, die aus dem praktischen Alltag und ihren Erfahrungen berichten können.“

Gilberg

11.04.2020 | Achtung: Aktuelle Corona Information

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
liebe Angehörige,

eine wohl beispiellose und herausfordernde Zeit bringt Bedenken, Unsicherheit aber auch Positives mit sich. Nach wie vor stehen für uns die Bewohnerinnen und Bewohner in allen Alloheim-Residenzen, Ihre Gesundheit, Ihr Wohlergehen und Ihre Lebensqualität an erster Stelle. Täglich erfahren wir, von welch großen Sorgen Familienangehörigen oder Freunde getragen werden. Besuchs- und Kontaktverbote unterbrechen den regen, für alle Seiten notwendigen und wichtigen Austausch, das Persönliche und Gefühlvolle. Wir möchten Ihnen diese Sorgen nehmen, denn wir erheben den Anspruch, auch in dieser schwierigen Zeit mit nahezu täglich wechselnden Parametern die Verpflichtungen gegenüber Ihnen, Ihrem und unserem Umfeld verlässlich zu erfüllen.

Ein Dankeschön an Sie alle, die verständnisvoll mit dieser Situation umgehen. Vor allem auch dann, wenn gewünschte Ansprechpartner in den Einrichtungen einmal nicht sofort telefonisch erreichbar sind oder wir nicht gleich alle Fragen in der Schnelligkeit beantworten können, wie Sie es gewohnt sind. Gerade die Älteren wissen aus eigener Erfahrung, welche manchmal auch unkalkulierbaren Überraschungen das Leben bereithalten kann. Erfreulich ist allerdings, dass unserem Land die Wichtigkeit und besondere Schutzbedürftigkeit der Seniorinnen und Senioren und die damit einhergehende Bedeutung der Pflege vor Augen geführt wird. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten wirklich Beeindruckendes, wie Sie täglich selbst in vielfacher Hinsicht erfahren und beobachten können.

Was macht Alloheim?

Wir arbeiten in spezialisierten Teams, die sich untereinander abstimmen und alle Maßnahmen koordinieren. Dabei geht es nicht nur um Lösungen der wechselnden Herausforderungen, die neue Regelungen oder behördliche Vorgaben mit sich bringen, sondern auch darum, einen längerfristigen Ansatz zur Bewältigung dieser Krise zu entwickeln. Alloheim hat im Rahmen seiner Präventionsmaßnahmen unternehmensweit bereits am 19. März 2020 einen umfangreichen Pandemieplan etabliert und die Mitarbeiter in den Einrichtungen ausführlich geschult. Auf diesen Pandemieplan haben wir von zahlreichen Behörden oder Heimaufsichten anerkennende und sehr positive Rückmeldungen erhalten. Bereits Anfang März haben wir zum Schutze unserer Bewohner und Mitarbeiter alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres von Besuchen der Bewohner unserer Einrichtungen abzusehen.

Außerhalb unseres Einflussbereiches liegt die frühzeitige Aufdeckung der nach wie vor bestehenden Infektionsrisiken. Um diese zu minimieren, fordern wir auch im Sinne aller Pflegeheime die flächendeckende Testung sämtlicher Neuaufnahmen und Verlegungen von einem Krankenhaus in die Pflegeeinrichtungen. Unser Fokus liegt darauf, unsere Mitarbeiter und Bewohner an allen Standorten zu schützen. Die zusätzliche, vor allem psychische Belastung unserer Mitarbeiter, durch leichtfertige Unterstellungen und Schuldzuweisungen, falls es zu Infektionen kommt, erschüttert uns sehr und ist traurig zugleich. Das Virus findet vielerlei Wege.

Umso dankbarer sind wir, weil wir von Ihnen nach wie vor einen so großen Zuspruch, Dank und Anerkennung für unsere Arbeit bekommen. Gemeinsam mit Ihnen in diesen herausfordernden Zeiten zusammenstehen zu können, das erfüllt uns mit Stolz!

Vielen Dank, dass Sie mit viel Verantwortung die getroffenen Maßnahmen zum Schutz Ihrer und unserer der Gesundheit beherzigen und die im persönlichen Umfeld entstandenen Einschränkungen so positiv und verständnisvoll annehmen. Wir werden diese Herausforderung gemeinsam bewältigen, indem wir aneinander glauben und uns gegenseitig bestärken, denn jeder von uns möchte baldmöglichst zurück zur Normalität.

Sorgen Sie gut für sich!
Herzliche Grüße
Ihr Alloheim-Team

19.03.2020 | Coronavirus: Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern

Alloheim nimmt seine Verantwortung für das Wohl von Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern seiner Einrichtungen im Zusammenhang mit dem Infektionsschutz sehr ernst.

Wir beobachten die Entwicklungen zum Coronavirus insgesamt und die Situation in unseren Einrichtungen sehr aufmerksam und haben frühzeitig entsprechende Präventionsmaßnahmen eingeleitet.

Wir halten alle Mitarbeiter zur strikten Einhaltung der ohnehin vorgeschriebenen Basishygienemaßnahmen an und kontrollieren dies regelmäßig in allen Einrichtungen. Dies umfasst beispielsweise Händedesinfektion nach den Maßgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO. Unterstützend haben wir in den vergangenen Tagen und Wochen die Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter zum Thema „Infektionsschutz“ in allen unseren Einrichtungen wiederholt. Zudem werden in unseren Einrichtungen Flächen wie zum Beispiel Fußböden, Bettgestelle, Nachttische gründlich desinfiziert. Unsere Mitarbeiter haben wir mit zusätzlichen Handdesinfektionsmitteln ausgestattet, die sie jederzeit griffbereit bei sich haben.

Angesichts der bundesweit stark ansteigenden Coronavirus-Infektionen gilt in unseren Residenzen zum Schutz von Bewohnern und Angehörigen ab sofort ein generelles Besuchsverbot. Besuche sind nur noch in dringenden Notfällen zulässig. Um Kontaktwege im erforderlichen Maß nachhalten zu können, werden Besucherlisten geführt. Als rein vorsorgliche Maßnahme zum Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern hatten wir schon seit Anfang März 2020 alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres Besuche der Bewohner unserer Einrichtungen möglichst zu vermeiden. Um in begründeten Fällen die Möglichkeiten eines Besuchs abzuklären und gegebenenfalls individuelle Schutzvorkehrungen vorab zu besprechen, hatten wir Angehörige und weitere Besucher gebeten, uns vorab telefonisch anzusprechen.

Darüber hinaus sagen wir zum Schutz unserer Bewohner und Mitarbeiter sämtliche in unseren Einrichtungen geplanten externen Veranstaltungen und Schulungen ab. Zusätzlich sind unsere Mitarbeiter angehalten, externe Meetings und Veranstaltungen zu meiden. Auch werden interne Meetings und Termine bundesweit ab sofort grundsätzlich durch Telefon- oder Videokonferenzen ersetzt oder verschoben. Damit reduzieren wir spürbar eine mögliche Ansteckungsgefahr für die Mitarbeiter, auch durch die reduzierten Reiseaktivitäten.

Wir haben auf Unternehmensebene ein zentrales Krisenteam etabliert, das auf Basis eines unternehmensweiten Pandemieplans die Koordination von Maßnahmen und die Kommunikation in die Einrichtungen übernimmt. Zudem haben wir in allen Einrichtungen ein lokales Kriseninterventionsteam aufgebaut, das sich im Falle eines begründeten Verdachts oder einer nachgewiesenen Infektion um professionelle Sofortmaßnahmen, strikte Einhaltung aller Prozesse und Zusammenarbeit mit den Gesundheits- und Ordnungsbehörden kümmert. Diese Teams bestehen aus Einrichtungsleitung, Pflegedienstleitung, Qualitätsbeauftragten und Hygienebeauftragten. Sie werden von den Regionalleitungen, den COOs und unserem zentralen Qualitätsmanagement unterstützt, mit denen alle Kriseninterventionsteams im regelmäßigen Informationsaustausch stehen.

Wir orientieren uns in unseren Einrichtungen strikt an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und haben diese in unser Hygienehandbuch sowie in die Abläufe bei einem Verdachts- oder Infektionsfall übernommen. Mitarbeiter aller Einrichtungen haben wir mit Informationsmaterial des Robert-Koch-Instituts (RKI) ausgestattet, mit Erläuterungen zum Coronavirus, entsprechenden Schutzmaßnahmen sowie Hinweisen zu Maßnahmen in begründeten Verdachtsfällen.

Allen behördlichen Empfehlungen und Anordnungen kommen wir in allen Einrichtungen selbstverständlich vollumfänglich und unverzüglich nach.