Pflege-Spezial

Alloheim Senioren-Residenz „Ullsteinstraße”

Ullsteinstraße 159 | 12105 Berlin | 030 7025-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Alloheim Senioren-Residenz „Ullsteinstraße”

Datum Uhrzeit | Treffpunkt Veranstaltung Informationen zur Veranstaltung
Freitag,
27.09.19
16:00 Uhr
Garten/Restaurant in der Residenz
Oktoberfest Zünftig wie auf der Wiesn mit Brezn, Bier und Musik begrüßen wir Sie in traditioneller Kleidung zu unserem Oktoberfest.
Sonntag,
17.11.19
12:30 Uhr
Restaurant in der Residenz
Martins-Gans Essen Unser Küchenteam lädt Sie ein zum traditionellen Martins-Gans-Essen. Diesen Gaumenschmaus sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Der Unkostenbeitrag wird angeschlagen. Wir bitten um Reservierung an der Rezeption, oder telefonisch unter 030/7025-0
Freitag,
06.12.19
15:00 Uhr
kleiner Parkplatz/Restaurant in der Senioren.Residenz
Weihnachtsmarkt Wie schön ist es in der Vorweihnachtszeit auf einem kleinen Weihnachtsmarkt Glühwein zu trinken und ein deftiges Mahl am Feuer einzunehmen. Kommen Sie uns besuchen, singen Sie mit uns Weihnachtslieder und lassen Sie sich einstimmen auf die Weihnachtszeit.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

23.08.2019 | Unterstützung des “Greenhands Projekt”

Das Team der Alloheim Senioren-Residenz “Ullsteinstraße” hat sich kürzlich dafür entschlossen, alte Hilfsmittel, die nicht mehr von den Krankenkassen oder der Einrichtung benötigt werden, für einen guten Zweck abzugeben.

Die alten Hilfsmittel gehen nun regelmäßig an das “Greenhands Projekt”, mit dessen Hilfe in zwischen circa 35 Millionen neue Bäume von 2 Millionen Freiwilligen in Indien gepflanzt wurden.

“Dieser Erfolg ist nur möglich, dank der vielen Unterstützerinnen und Unterstützer”, so Peter Sökeland von Projekt, der sich recht herzlich dafür beim Einrichtungsteam bedankt.

14.08.2019 | Eisflatrate für den guten Zweck

Am 14.08.19 war es wieder soweit. Bewohner, Gäste und Mitarbeiter konnten gegen eine kleine Spende so viel Eis essen, wie sie wollten. Das Küchenteam hatte Schoko-, Erdbeer- Vanille und Nuss Kreationen im Angebot.

Bei der Eisausgabe freuten sich die Bewohner und Gäste, besonders an den leuchtenden Augen der Kinder aus der Kita „Schneckenhaus“, die das Angebot ebenfalls dankend wahrgenommen hatten. Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich überall im Garten kleine Grüppchen und es wurde Eis nachgeholt solange der Vorrat reichte.

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen fleißigen „Naschkatzen“.

Das Nachbarschaftszentrum Suppenküche Lichtenrade e.V. kann sich auf eine großzügige Spende von 421,-Euro freuen.

Unsere Residenz – Leitung Frau Tarnow, Bewohnerbeirats – Vorsitzende Frau Almer und einige Mitarbeiter des Hauses, überreichten Frau Zimmermann vom Nachbarschaftszentrum gerne den Spendencheck.

Eisflatrate für den guten Zweck

18.06.2019 | In Feier-Laune: Country-Sommerfest erfreut Besucher und Bewohner

Unser Sommerfest, unter dem Motto Country, zog wieder viele Bewohner, Angehörige und Gäste in seinen Bann. Bei Live Musik, Ponyreiten, Kinderschminken, einem Unterhaltungsprogramm durch das Betreuungsteam und einer Line Dance Gruppe, konnte sich keiner der ausgelassenen Stimmung entziehen.

Bei einem gelungenen Fest dürfen natürlich kulinarische Höhepunkte nicht fehlen. Unser Küchenteam zauberte ein wunderbares Buffet, das die Herzen höher schlagen ließ. Hier war für jeden Geschmack etwas dabei.

Ein geselliger Nachmittag ging schnell zu Ende und macht schon Vorfreude auf das nächste große Fest.

Allen Mitarbeitern, die zu diesem Fest beigetragen haben, ein dickes Lob für eure helfenden Hände!

In Feier-Laune: Country-Sommerfest erfreut Besucher und Bewohner
In Feier-Laune: Country-Sommerfest erfreut Besucher und Bewohner

04.04.2019 | Osterbastelei für Seniorenresidenz

04.04.2019 | “Große Tortenschlacht” erfreut Senioren und Besucher

Am Donnerstag, den 04.04.2019 gab es in der Senioren-Residenz „Ullsteinstraße“ wieder Torten und Kuchen soviel das Herz und der Magen begehrte.

Das Betreuungsteam eröffnete die „Tortenschlacht“,

Frei nach dem Motto “Mitarbeiter backen für Bewohner, Angehörige und Kollegen”. 29 Torten und Kuchen konnte man bewundern und selbstverständlich auch probieren. Die Nachfrage war groß und auch so manches Rezept wurde ausgetauscht. Man konnte wählen zwischen Apfelkuchen, diversen Käsetorten, Himbeer- oder Nusstorte und vielen mehr. Es war für jeden Geschmack etwas dabei.

Das Restaurant war bis auf den letzten Platz besetzt und so manch einer schaffte auch noch ein zweites und drittes Stück Torte. Bei 29 Kuchen war immer noch genug da, dass auch die Kollegen von den Wohnbereichen das Buffet stürmen konnten.

Für alle war dieser Nachmittag ein Hochgenuss!

Ein großes Dankeschön an alle fleißigen Hobbybäckerinnen!

Tortenschlacht

04.03.2019 | Ein gemeinsames Zeichen der Wärme

Alloheim Senioren-Residenzen spenden für den Berliner Kältebus

BERLIN. Seit nun genau 24 Jahren bringt der Berliner Kältebus notleidenden Menschen Wärme. Die Initiative der Berliner Stadtmission stellt Bedürftigen vernetzte Hilfsangebote zur Verfügung, um Obdachlosen Schutz vor akuten Gefahren der Kälte zu bieten, aber auch Perspektiven und Wege aus der Wohnungslosigkeit aufzuzeigen. Seit über sieben Jahren setzen auch die Berliner Alloheim Senioren-Residenzen gemeinsam ein Zeichen der Wärme und unterstützten das Projekt mit rund 30.000 Euro. Jetzt wurden weitere 5.000 Euro an die Kältehilfe gespendet.

In besonders kalten Nächten in Berlin setzt sich Oliver Stemmann, leitender Mitarbeiter der Alloheim Unternehmensgruppe, selbst ans Steuer des Kältebusses. Gemeinsam mit weiteren Ehrenamtlichen sucht er nach obdachlosen und bedürftigen Menschen, die Minusgraden schutzlos auf der Straße ausharren müssen oder keine Notunterkunft finden. Die Kältebus-Mitarbeiter versuchen mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und bieten Kaffee, Tee, Decken und Schlafsäcke an. Auf Wunsch werden die Obdachlosen dann zu einem sicheren Übernachtungsplatz gebracht. „Die meisten von uns leben in dem Luxus, in einer kalten Winternacht einfach die Heizung aufzudrehen oder sich gemütlich ins kuschelige Bett zu legen“, sagt Oliver Stemmann, „doch für Menschen ohne schützendes Zuhause und warme Kleidung bedeuten niedrige Temperaturen im Extremfall den Kampf ums Überleben.“

Genau hier setzt die Berliner Kältehilfe an, denn für diese Menschen ist sie da. „Neben der Soforthilfe organisieren wir bei Bedarf Übernachtungsplätze, warme Mahlzeiten und Getränke“, sagt Karen Holzinger, Leiterin der Wohnungshilfe. Seit nunmehr sieben Jahren engagieren sich auch die Mitarbeiter der Alloheim Unternehmensgruppe für die Kältehilfe. Schon zur Tradition geworden ist die alljährliche Scheckübergabe von Vertretern der Berliner Seniorenresidenzen. 5.000 Euro konnte Karen Holzinger jetzt entgegennehmen. Eingesetzt wird dieses Geld insbesondere für das Projekt „Kältebus“. „Im Namen der gesamten Berliner Kältehilfe bedanke ich mich herzlich für diese großzügige Spende“, so Holzinger, „ganz besonders möchte ich den unermüdlichen Einsatz und das enorme Engagement der Berliner Alloheim-Residenzen hervorheben, das weit über Geldspenden hinausgeht. Vielen Dank!“ Neben ehrenamtlichen Tätigkeiten als Kältebusfahrer haben die Einrichtungen die Initiative auch bei ihren eigenen Veranstaltungen fest im Blick. So konnte beispielsweise die Residenz „Schwyzer Straße“ unter der Leitung von Ilona Kirchmeier in den vergangen Jahren eine zusätzliche Spende von 2.280 Euro zugunsten der Kältehilfe ermöglichen.

„Insgesamt sind über die Jahre über 34.000 Euro zusammengekommen“, weiß die Leiterin der Wohnungshilfe, „umgerechnet entspricht das circa 1.130 ermöglichten Übernachtungen oder 113.000 gefahrenen Kilometern das Kältebusses, also etwa zweimal um die Erde. Das ist beeindruckend.“

Auch für die Zukunft planen die Berliner Alloheim Senioren-Residenzen weitere Aktionen und Spendenaufrufe, um die Kältehilfe weiter zu unterstützen und zu fördern. „Wir Berliner schauen aufeinander und helfen uns. Da ist es eine Selbstverständlichkeit, bedürftigen Menschen gemeinsam unter die Arme zu greifen“, so Oliver Stemmann, „nicht reden, sondern machen lautet dabei die Devise.“

Ein gemeinsames Zeichen der Wärme

24.12.2018 | Eine süße Weihnachtsspende

Im November 2018 hatten wir eine Spendenaktion gestartet, für die Kinder des Nachbarschaftszentum Suppenküche Lichtenrade e.V. um ihnen eine kleine Freude zu bereiten.

Unsere Bewohner, Angehörige, Gäste und Mitarbeiter spendeten fleißig Süßigkeiten, die Bereitschaft war sehr groß.

Es kam so viel Schokolade, Bonbons, Gebäck, sogar kleine Kuscheltiere zusammen, ausreichend für die etwa 100 bedürftigen Menschen, die jeden Sonntag zum Mittagessen kommen und anschließend gespendete Lebensmittel kostenlos mitnehmen können. Eine kleine Geldspende von 50,00 Euro konnte noch an die Organisatorin Frau Zimmermann überreicht werden.

Die Ehrenamtlichen Helfer, die an diesem Sonntag tätig waren, freuten sich sehr über unsere Aktion, vor allem die Kinder.

Die Senioren-Residenz “Ullsteinstraße” möchte sich für das große Engagement bei allen Spendern recht herzlich bedanken und wir gebühren den insgesamt fünfzig Ehrenamtlichen Helfern, des Nachbarschaftszentrum Suppenküche Lichtenrade e.V. unser vollsten Respekt für ihre wertvolle Arbeit!

Eine süße Weihnachtsspende

02.12.2018 | Der 1. Advent in der Ullsteinstraße

Oh du Fröhliche! „Alle Jahre wieder….“ lud Ull´s Weihnachtsmarkt bei frischen leckeren Waffeln, Glühwein und Live Musik zum Verweilen ein. Weegen schlechtem Wetter diesmal im Haus, aber das tat der stimmungsvollen Atmosphäre keinen Abbruch, ganz im Gegenteil.

Das Restaurant war voller Bewohner, Angehörigen und Gästen, die gemütlich beisammen saßen.

Dann war da noch dieser alte Herr mit rotem Mantel und weißem Rauschebart unterwegs. Er besuchte viele Bewohner, die im Zimmer verblieben mit seinem Süßigkeitensack und ließ auch manch Kinderaugen strahlen.

Weihnachtszeit-schönste Zeit!

Der 1. Advent in der Ullsteinstraße

27.09.2018 | “O zapft is” : Oktoberfest in der Senioren-Residenz

Am 27. September hieß es im weiß-blau geschmückten Hausrestaurant wieder “O zapft is!” Bei Brezn`, Weißwurst und Bier erfreuten sich Bewohner und Gäste an original bayerischer Musi mit Entertainer Jürgen Perl. Die Mitarbeiterinnen hatten sich Wiesn`fein gemacht und ihre Dirndl herausgeholt. Die Spannung stieg als besondere Gäste aus dem Reich der Volksmusik angekündigt wurden. Mit “Servus, Grüzi und Hallo” brachten Margot und Maria Hellwig alias Sonja und Suzanna den Saal zum Schunkeln. Das Geschwisterpaar Gitti und Erikaalias Christiane und Ilknur entführte die Gäste mit “Heidi” in die Welt der Berge. Alle waren sich einig: Oktoberfest geht nicht nur in München. Auch die Berliner wissen zünftig zu feiern.

"O zapft is" : Oktoberfest in der Senioren-Residenz
"O zapft is" : Oktoberfest in der Senioren-Residenz

06.09.2018 | Spendenübergabe an den Kinderbauernhof Ufafabrik

Die Senioren und Besucher der Senioren-Residenz Ullsteinstraße bekamen am 4. September Besuch der besonderen Art. Andreas Knöbel vom Kinderbauernhof Ufafabrik kam mit zwei Kindern und zwei Ponys vorbei, um persönlich die Spende der Senioren in Empfang zu nehmen. Einrichtungsleiterin Daniela Tarnow-Wunderlich freute sich, den fröhlichen Zwei-und Vierbeinern die beachtliche Summe von 400,00 € aus dem Erlös der Eisflatrate übergeben zu können.

Spendenübergabe an den Kinderbauernhof Ufafabrik

22.08.2018 | Eis-Essen für einen guten Zweck

Bei sommerlichen 30° konnten Bewohner und Gäste gegen eine Spende so viel Eis essen, wie sie wollten. Eine Traube bunterLuftballons lockte die Menschen ins Haus. Das Küchenteam hatte Schoko-, Erdbeer-und Vanillekreationen im Angebot.

Ob des Andrangs bildete sich eine lange Schlage vor der Eisausgabe. Bewohner und Gäste freuten sich besonders an den leuchtenden Augen der Kinder aus der Kita Schneckenhaus. Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich überall im Garten kleine Grüppchen,und es wurde Eis nachgeholt solange der Vorrat reichte.

Der Kinderbauernhof des Nachbarschaftszentrums in der Ufa-Fabrik kann sich auf einegroßzügige Spende freuen.

Eis-Essen für einen guten Zweck

29.07.2018 | Wau: Herzlichen Dank für den Einsatz

28.07.2018 | Sommerfest: “Die 50er Jahre enden nie”

Unter diesem Motto schwangen bei 34° die Petticoats im Park der Senioren -Residenz Ullsteinstraße. Die Mitarbeiter hatten sich in die Mode der 50er Jahre gekleidet und durch Dekoration und Musik eine Zeitreise in die Jugendzeit ermöglicht.

Zum altbekannten Song “Lolli-Pop” legten die Kollegen eine heiße Tanzformation hin. So ließen sich auch Bewohner und Angehörige verlocken, das Tanzbein zum Twist zu schwingen.Das Küchenteam verwöhnte die Gäste mit Kaffee und Kuchen, Spezialitäten vom Grill und sommerlichen Salaten.

Eine Popkornmaschine verströmte Jahrmarktdüfte und beim kleinen Schlagerquiz erzielte ein Besucher mit der richtigen Antwort die Ehrenurkunde als bester Schlagerexperte. Das strahlende Wetter, die verlockenden Düfteund die mitreißende Musik des “Flotten Duos” lockten einige Besucher von der Straße in den Park.

Am Ende waren alle sich einig: Ein rundum gelungenes Fest!

Sommerfest: "Die 50er Jahre enden nie"

26.04.2018 | Boys Day in Senioren-Residenz

Wie schon im letzten Jahr beteiligten wir uns am 26.04.2018 wieder am deutschlandweiten Boy´s Day. Es war ein toller Tag. Vier Jungs von der 7.-9.Klasse meldeten sich im Vorfeld bei uns. Wir starteten mit einem Frühstück und natürlich mit vielen Informationen aus und um die Altenpflege. Viele Berufsgruppen sind in die Betreuung und Versorgung der Bewohner eingebunden – Küche, Verwaltung, Reinigung, Wäscherei, Haustechnik und natürlich die Pflege und Betreuung. Die Vier erzählten auch von ihren Berufswünschen und ihren Berührungspunkten mit alten Menschen. Nicht Jeder entwickelt das Interesse an einem Beruf in der Altenpflege, aber sie waren sich einig, dass es ein interessanter und toller Tag war.

Boys Day in Senioren-Residenz

26.02.2018 | Großzügige Spende der Alloheim Senioren-Residenzen für Berliner Kältehilfe

Seit über sechs Jahren fördern die Alloheim Senioren-Residenzen die Berliner Kältehilfe ¬mit finanzieller Unterstützung, Sachspenden und ehrenamtlichem Engagement – Spendenübergabe in der Berliner Stadtmission

BERLIN. „Wärme spenden“ heißt seit über 20 Jahren das Leitmotiv der Berliner Kältehilfe. Mit dieser Initiative stellt die Berliner Stadtmission vernetzte Hilfsangebote für notleidende Menschen zur Verfügung, die Schutz vor den akuten Gefahren der Kälte bietet, aber auch Perspektiven zeigt und Wege aus der Wohnungslosigkeit weist. Seit über sechs Jahren setzen die Alloheim Senioren-Residenzen in Berlin ein gemeinsames Zeichen der Wärme und unterstützen vielfältig die lebensrettenden Maßnahmen der Kältehilfe.

Am vergangenen Donnerstag übergaben Vertreter der Berliner Alloheim Senioren-Residenzen ein weiteres Mal einen Spendenscheck in Höhe von 5.000 Euro an Karen Holzinger, Leiterin der Wohnungslosenhilfe, im Zentrum der Berliner Stadtmission in der Lehrter Straße in Berlin. Mit dieser Spende wird das Projekt „Kältebus“ gefördert, das Obdachlose vor dem Kältetod schützt. „Als ganz normaler Bürger kann man ja mit dem Winter leben“, sagen die Kältebus-Initiatoren, „die Garderobe wird der kühlen Jahreszeit angepasst und in unseren vier Wänden stellen wir die Heizung einfach eine Stufe höher.“ Zur existentiellen Bedrohung könne die bittere Kälte allerdings für all die Menschen werden, die weder ein schützendes Zuhause, noch warme Kleidung zur Verfügung haben. In diesen Fällen tritt die Kältehilfe in Aktion. Sie spendet Wärme und bringt Obdachlose zu einem sicheren Übernachtungsplatz.

Zusätzlich zu ihrer finanziellen Unterstützung engagieren sich Alloheim-Mitarbeiter aber auch aktiv bei der Berliner Kältebus-Hilfe. So ist Oliver Stemmann aus dem Management der Unternehmensgruppe seit 2011 ehrenamtlich regelmäßig als Kältebus-Fahrer und in der Tagesstätte „Nachtcafé“ der Citystation Berlin aktiv. Und auch Einrichtungsleiterin Ilona Kirchmeier von der Senioren-Residenz „Schwyzer Straße“ hat die Kältehilfe fest im Blick: Anlässlich des „10-jährigen Jubiläums“ ihrer Einrichtung übergab sie der Kältehilfe vor kurzem eine Spende von 800 Euro, die das Alloheim-Team aus dem Verkauf selbstgemachter Liköre und Marmeladen auf dem hauseigenen „Weihnachtsmarkt der Herzen“ erlösen konnte. Darüber hinaus beteiligen sich Bewohner der Senioren-Residenz jeden Monat beim Crépes-Backen in der Notübernachtung der Berliner Stadtmission in der Lehrter Straße.

Großzügige Spende der Alloheim Senioren-Residenzen für Berliner Kältehilfe

Übergaben eine großzügige Spende an die Berliner Kältehilfe (v.l.n.r.):

Rene Lattner (Einrichtungsleiter Senterra Pflegezentrum Berlin), Reina Jung (Einrichtungsleiterin Senioren-Residenz „Ullsteinstraße“), Juliane Lehmpfuhl (stellvertretende Pflegedienstleitung) und
Veronika Alfranseder (Sozialdienst) (beide Senioren-Residenz „Schwyzer Straße“), Karen Holzinger (Leiterin Wohnungslosenhilfe der Berliner Stadtmission), Mathias Meinke (Praktikant in der Senioren-Residenz „Märkisches Viertel“), Ilona Kirchmeier (Einrichtungsleiterin Senioren-Residenz „Schwyzer Straße“), Irina Neicke (Sozialdienst Senioren-Residenz „Märkisches Viertel“) und Oliver Stemmann (Alloheim Senioren-Residenzen SE).

02.09.2017 | Senoiren im Ostseeurlaub: “Wenn einer eine Reise tut…”

Auch in diesem Jahr fuhren 6 Senioren mit zwei Betreuungskräften und unserem Bus wieder an die Ostsee. Vom 02.09. – 08.09.2017 ging es an die Polnische Ostseeküste. Mit reichlich Proviant aus der Küche verging die Fahrt im Nu. Dort angekommen wurden sie freundlich begrüßt und bezogen ihre Zimmer – zum Teil sogar mit Meerblick und Balkon. Das Wetter war wechselhaft – von Sonne bis Regen und Wind war alles vertreten. Langeweile kam aber nicht auf. Wenn es für einen Spaziergang am Strand nicht passte, so wurden Schwimm- und Spieltage eingelegt. Das Essen und der Service waren fantastisch. Andere Hotelgäste bewunderten die kleine Reisegruppe und das eine Seniorenresidenz so etwas Tolles anbietet. Die Woche verging wie im Flug. Gerne wären unsere Senioren länger geblieben.

Senioren im Ostseeurlaub:  "Wenn einer eine Reise tut…"
Senoiren im Ostseeurlaub:  "Wenn einer eine Reise tut…"

12.07.2017 | Tolle Stimmung beim Sommerfest

Auch wenn der Wettergott es beim diesjährigen Sommerfest nicht gut mit uns meinte, herrschte eine tolle Stimmung im Hausrestaurant und Foyer der Seniorenresidenz Ullsteinstraße. Unter dem Motto Schlagerparade der 70ziger Jahre hatten die Mitarbeiter der Sozialen Betreuung den Saal in eine schillernde 70ziger Kulisse verwandelt.
Höhepunkt des Nachmittags bildete die Hitparade mit Dieter Thomas Heck alias Musiker Alf Weiß. Die Mitarbeiter schlüpften in die Rollen legendärer Schlagerstars und boten ein buntes Showprogramm. Dabei traten wahre Talente zu Tage.
Bei einem gelungenen Fest dürfen natürlich kulinarische Höhepunkte nicht fehlen. Unser Küchenteam zauberte ein wunderbares Buffet, das die Herzen höher schlagen ließ. Hier war für jeden Geschmack etwas dabei.
In Restaurant und Foyer fanden viele fröhliche Begegnungen zwischen Besuchern und Gästen statt. Angehörige, Freunde des Hauses und die Kinder der Kita Schneckenhaus feierten in ausgelassener Stimmung mit Bewohnern und Mitarbeitern. So war von vielen Seiten zu hören “Wir freuen uns schon auf das nächste Fest!”

Tolle Stimmung beim Sommerfest
Tolle Stimmung beim Sommerfest

01.05.2017 | Malwettbewerb in der Senioren-Residenz Ullsteinstraße mit der Kita Schneckenhaus

Zum Motto “Oma und Opa” ließen die kleinen Künstler der Kita Schne-ckenhaus ihre Phantasie spielen. Es entstanden viele farbenfrohe Kunstwerke. Die Kinder brachten Erlebnisse mit ihren Großeltern zu Papier. Seit Anfang April konnten Bewohner und Gäste die “Gemälde” im Foyer unserer Einrichtung besichtigen und ihre Punkte vergeben. Zum Abschluss des Wettbewerbes gab es eine kleine Vernissage. Den ersten Preis machte Cederic, 6 Jahre alt, mit seinem Bild “Ein Gartentag mit Oma und Opa”. Er freute sich als Einrichtungsleitung Reina Jung ihm den Preis überreichte. Die Prämierung der Bilder war nicht leicht gefal-len. So gab es zwei mal den 2. Preis. Alle Bilder waren sehr gelungen, und jedes Kind ging mit einer kleinen Überraschung nach Hause. Kinder und Senioren stießen zum Abschluss mit Capri-Sonne und einem Gläs-chen Sekt auf die fleißigen Maler an.

01.05.2017: Malwettbewerb in der Senioren-Residenz Ullsteinstraße mit der Kita Schneckenhaus
01.05.2017: Malwettbewerb in der Senioren-Residenz Ullsteinstraße mit der Kita Schneckenhaus

27.04.2017 | Boy´s Day in der Ullsteinstraße

Am 27.04.2017 fand in der Senioren-Residenz Ullsteinstraße der Boy´s Day statt. Der Zukunftstag für Jungs sollte ihnen einen Einblick in eher weibliche Berufe geben. Und da waren die 5 Jungs im Alter zwischen 12 und 15 Jahren in unserer Einrichtung genau richtig. Neben dem Pflegeberuf wurden durch die Einrichtungsleiterin Frau Jung alle Berufe in einer Pflegeeinrichtung vorgestellt. Da der Schwerpunkt auf dem Beruf in der Pflege lag, stellte sich Boris Ley, ein frisch examinierter Altenpfleger, vor. Neben dem klassischen Berufsweg, von dem Frau Jung aus eigener Erfahrung berichtete, erzählte Boris seinen Eintritt in die Pflege als Quereinsteiger. Das war für die 5 Jungs sehr spannend und mit viel Interesse verfolgten sie die Lebensberichte. Sie selber sprachen über ihre Ambitionen, aus der sie unsere Einrichtung ausgewählt haben. Hier spielte der Kontakt mit den Großeltern eine große Rolle oder auch Informationen von Eltern, die in sozialen Berufen tätig sind.

Es war ein interessanter Tag für alle Beteiligten und ein Junge möchte sogar ein Praktikum im nächsten Schuljahr in der Residenz “Ullsteinstraße” absolvieren.

Wir freuen uns auf das Jahr 2018 zum nächsten Boy´s Day am 26.04.2018.

27.04.2017: Boy´s Day in der Ullsteinstraße

12.04.2017 | „Aber bitte mit Sahne“

Am 15.03.2017 gab es in unserer Residenz wieder Torten und Kuchen soviel das Herz und der Magen verträgt.

Mit dem Udo-Jürgens- Klassiker „Aber bitte mit Sahne“ eröffnete das Betreuungsteam die Tortenschlacht. Frei nach dem Motto „Mitarbeiter backen für Bewohner, Gäste und Kollegen“ konnte eine breite Palette von 22 kulinarischer Köstlichkeiten bewundert und probiert werden. Die Nachfrage war groß und so manches Rezept wurde getauscht. Es konnte zwischen Frankfurter Kranz, diversen Käsetorten, Himbeer- und Nusstorte und vielem mehr gewählt werden. Trotz konzentriertem Prüfen fiel die Auswahl manchem nicht leicht. Der Haussaal war bis auf den letzten Platz besetzt, und so manch ein Kuchenliebhaber schaffte auch das zweite und dritte Stück Torte.

Ein Dankeschön an alle fleißigen Hobbybackerinnen!

01.04.2017 | Rund um den Mariendorfer Damm

28.02.2017 | Helau und Alaaf in der Ullsteinstraße

Am Faschingsdienstag wurden die Bewohner unserer Senioren-Residenz mit hohem Besuch geehrt. Ein Scheich kam in Begleitung von Rotkäppchen und allerlei anderem Gesinde, um der Narretei ein Ende zu bereiten. Die Korken knallten und so mancher Pfandkuchen fand einen Abnehmer oder den Gleichen noch einmal. Ausgelassen mit Unterstützung vom Musikus Gerry wurde geschunkelt, gelacht und getanzt. Ganz im Sinne von Johann Wolfgang von Goethe „Löblich wird ein tolles Streben, wenn es kurz ist und mit Sinn; Heiterkeit zum Erdenleben sei dem flüchtigen Rausch Gewinn“.

19.02.2017 | Traditionelles Berliner Eisbein-Essen

Jährlich im Februar findet das traditionelle Eisbein-Essen als Berliner Spezialität in unserer Einrichtung statt. 70 hungrige Feinschmecker von Nah und Fern ließen sich auch in diesem Jahr am 19. Februar vom Duft deftigen Fleisches mit Sauerkraut anlocken. Diese lange Tradition findet im Kiez großen Anklang und ist immer wieder einen Besuch wert.

Falls Sie es in diesem Jahr verpasst haben, so kommen Sie doch im nächsten Jahr vorbei oder schauen bei unseren Veranstaltungen in diesem Jahr einfach herein.

03.01.2017 | Neujahrsempfang

Am 03. Januar begrüßten wir gemeinsam in der Senioren-Residenz Ullsteinstrasse mit Sekt, Saft und kleinem Feuerwerk das neue Jahr. Nach einem Gedicht von Cäsar Flaischlen über alten Kram, den man getrost im alten Jahr lassen soll, um frisch in das neue Jahr zu gehen, eröffnete Frau Jung den Neujahrsempfang. Es wurde geprostet, geprustet und ein jedem beste Wünsche zugesprochen, denn das neue Jahr bedeutet neue Hoffnung, neues Licht, neue Begegnungen und neue Wege zum Glück.

Pflege-Spezial

02.08.2019 | Wenn das Schlucken zum Problem wird

Schlucken ist für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Erst wenn es zu Störungen oder Problemen beim Kauen und Schlucken kommt, wird klar, dass es sich bei diesem Zusammenspiel von Muskeln und Nerven um einen sehr komplexen Prozess handelt. Schluckstörungen (Dysphagie) sind meist die Folge von altersbedingten, körperlichen Veränderungen (z. B. Muskelsteifheit und Bewegungsarmut im Bereich der Mund-, Rachen- und Kehlkopfmuskeln, schlechte Zahnprothesen, Nachlassen des Schluckreflexes). Sie können aber auch als Folge von neurologischen Erkrankungen (Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Alzheimer, Demenz, Morbus Parkinson, Multipler Sklerose) sowie Krebserkrankungen im Kopf-Hals-Bereich auftreten.

Grundsätzlich sollten Schluckbeschwerden immer fachmännisch von einem Arzt
oder Logopäden untersucht werden. Wichtig ist es, herauszufinden, ob es beim Schlucken sowohl von fester Nahrung als auch von Flüssigkeiten zu Problemen kommt. Der Schluckvorgang sollte genau beobachtet werden, um die Art der Schluckstörung bestmöglich beurteilen zu können.

Es ist daher umso wichtiger, dass Ärzte, Sprachtherapeuten, Ernährungstherapeuten und Fachpflegepersonal eng zusammen arbeiten, da viele Betroffene schnell Defizite in der Ernährung aufweisen und dies nicht selten zu einer Mangelernährung führt. Sie verlieren an Gewicht und Muskelmasse und werden zunehmend schwächer und lustloser. Grundsätzlich sollte die Therapie von Schluckstörungen eng mit der Behandlung der Grunderkrankung verknüpft sein. Dabei werden folgende Ziele verfolgt:

Schlucken

Bild: Copyright damato / Fotolia

1. Die Fähigkeit zur normalen Nahrungsaufnahme sollte weitestgehend wiedererlangt werden.
Logopäden versuchen mithilfe bestimmter Stimulations-, Bewegungs- und Schluckübungen, die gestörte Funktion wieder herzustellen. Darüber hinaus vermitteln sie Techniken zur besseren Haltung und einem sicheren Schlucken. Sollten Schluckstörungen nur aufgrund von Kaustörungen auftreten, können diese meist durch eine verbesserte Mundpflege oder eine Zahnbehandlung behoben werden.

2. Die Gefahr des Verschluckens sollte so gering wie möglich gehalten werden.
Wenn Getränke zu schnell den Rachen hinunter fließen, kann der Betroffene das Schlucken nicht mehr steuern und es besteht die Gefahr des Verschluckens. Dysphagiepatienten trinken daher meist zu wenig, aus Angst, sie könnten sich verschlucken. Hier helfen spezielle Trink-Becher. Durch eine besondere Geometrie kann der Becher geleert werden, ohne dass der Betroffene den Kopf in den Nacken legen muss. Zudem ist es hilfreich, die Konsistenz der Speisen und Getränke so anzupassen, dass das Schlucken vereinfacht wird. Entscheidend ist hierbei, die Nahrung an die individuelle Schluckkapazität anzupassen. Feste Speisen können beispielsweise püriert werden, während Flüssigkeiten mithilfe von Andickungsmitteln die passende Konsistenz erhalten. Je nach Dosierung wird die Flüssigkeit sirup-, honig- oder puddingartig. Damit wird das Schlucken erleichtert und die Nahrungsaufnahme insgesamt verbessert. Es sollte jedoch nicht vergessen werden, die Nahrung auch in einer appetitanregenden Form anzubieten und somit auch zum Essen zu motivieren.
Das Einnehmen von Tabletten kann ebenfalls problematisch sein. Tabletten können mehrfach geteilt oder gemörsert werden (unter Verwendung eines geeigneten Mörsers). Ob die verordneten Medikamente zum Teilen bzw. Mörsern geeignet sind, sollte im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt oder Apotheker abgestimmt werden.

3. Positive Unterstützung des Kankheitsverlaufs, durch die Verbesserung des Ernährungszustandes.
Um den Ernährungszustand zu verbessern und ein Nährstoffdefizit auszugleichen, sollten in erster Linie kalorienreiche Lebensmittel gewählt werden. Darüber hinaus leistet der Einsatz von hochkalorischer Trinknahrung (z. B. Cenaman Trinknahrung) einen wichtigen Beitrag zur Nährstoffversorgung. Trinknahrung kann sowohl in Verbindung mit Andickungsmitteln verwendet als auch vielseitig in die normale Nahrung integriert werden. Sie ist verordnungsfähig und wird bei entsprechender Diagnosestellung von der Krankenkasse erstattet. Bei massiven Schluckstörungen und bei stark geschwächten, pflegebedürftigen Patienten gelingt es nur per Sondennahrung (PEG-Sonde, durch die Bauchwand in den Magen), alle Nährstoffe in ausreichender Menge zuzuführen und somit lebenswichtige Funktionen aufrechtzuerhalten.

Die MitarbeiterInnen von Alloheim und Assist stehen Ihnen bei allen Fragen rund um das Thema Schluckbeschwerden, Trinknahrung und Andickungsmittel gerne mit Rat und Tat zur Seite. Gemeinsam finden wir die bestmögliche Lösung.

Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne.

assist GmbH
66661 Merzig
www.assist.de

31.05.2019 | Warum die Dokumentation in der Pflege so wichtig ist

Die Dokumentation ist ein wichtiges Arbeitsmittel in der Pflege. Zum einen enthält sie wichtige Informationen die einen pflegebedürftigen Bewohner betreffen und zum anderen dient sie der Abrechnung mit der Krankenkasse.

Die Pflegekräfte sind verpflichtet die durchgeführten Pflegemaßnahmen, die Gabe von Medikamenten oder Nahrung sowie Informationen über den Gesundheitszustand des Bewohners zeitnah zu erfassen. Somit wird der Therapieverlauf genau überwacht und gegebenenfalls können Anpassungen der Versorgung, in Absprache mit dem behandelnden Arzt, vorgenommen werden. Die durchgeführten Pflegemaßnahmen werden so transparent und nachvollziehbar.

Besonders die Punkte Transparenz und Nachvollziehbarkeit spielen in der Pflege eine wichtige Rolle. Denn in den meisten Fällen werden die pflegebedürftigen Bewohner durch mehrere Pflegekräfte betreut. Eine lückenlose Dokumentation erleichtert sowohl die Kommunikation innerhalb des Pflegeteams, als auch mit den Angehörigen des pflegebedürftigen Bewohners. Darüber hinaus unterstützt sie die Arbeit der behandelnden Ärzte oder Therapeuten.

Für jeden Bewohner existiert eine individuelle, umfassende Dokumentationsmappe. Diese wird regelmäßig von der Pflegedienstleistung geprüft, um so die Pflege planen und auf die Bedürfnisse des Betroffenen anpassen zu können. Die Dokumentation ist darüber hinaus eine wichtige Grundlage zur Festlegung der Pflegegrade.

Assist unterstützt die Einrichtungen von Alloheim bei der Dokumentation und stellt für den gesamten Therapieverlauf (von der Anamnese bis zum Versorgungsverlauf) eigens entwickelte Dokumentationsvorlagen zur Verfügung. Die Assist-Dokumentation:

• basiert auf den Expertenstandards und medizinischen Leitlinien sowie den allgemein gültigen Qualitätskriterien in der Pflege.
• ist auf die speziellen Anforderungen der einzelnen Therapiebereiche abgestimmt.
• erlaubt ein systematisches und standardisiertes Vorgehen.
• zeigt die Entwicklung des Therapieverlaufs.
• vereinfacht die Therapieerfolgskontrolle und erleichtert die Entscheidung zur Therapieanpassung.
• schafft Transparenz in der Versorgungstherapie für alle Beteiligten.

Die MitarbeiterInnen von Alloheim und Assist stehen Ihnen bei allen Fragen rund um das Thema Dokumentation gerne mit Rat und Tat zur Seite.

assist GmbH
66661 Merzig
www.assist.de

01.04.2019 | Was Sie über die Beantragung von Pflegegraden wissen sollten

Pflegebedürftige haben einen Anspruch auf Pflege und Angehörige ein Recht auf Unterstützung. Dazu gehört auch die finanzielle Unterstützung.

Die Unterbringungskosten in einem Pflegeheim richten sich nach der Pflegebedürftigkeit. Diese wird durch die sogenannten Pflegegrade (früher Pflegestufen) bestimmt. Pflegegrade beschreiben den Grad der Selbstständigkeit einer Person unter Berücksichtigung körperlicher, psychischer und kognitiver Beeinträchtigungen. Zur Beantragung eines Pflegegrades müssen sich der Betroffene/die Angehörigen bei der zuständigen Pflegekasse mit Hilfe eines formlosen Antrags, eines Anrufs oder eines persönlichen Vorsprechens melden und Leistungen aus der Pflegeversicherung beantragen. Nach Beantragung erhält der Betroffene Formulare von seiner Pflegekasse, die ausgefüllt und zurückgeschickt werden müssen. Daraufhin wird sich die Pflegekasse melden um einen Termin zusammen mit einem Gutachter vor Ort festzulegen. Um zu bestimmen, wie selbstständig der Betroffene noch ist und welche Fähigkeiten ihm noch zur Verfügung stehen, werden sechs Lebensbereiche betrachtet und entsprechend bewertet.

Antrag Pflegegrade

Bild: Copyright agenturfotografin / Fotolia

Kategorien: Gewichtung
Mobilität (Beweglichkeit): 10%
Kognitive und kommunikative Fähigkeiten: 15% aus einem der zwei Bereiche
Verhaltensweisen und psychische Problemlagen (höherer Wert)
Selbstversorgung: 40%
Bewältigung von und selbstständiger Umgang
mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen: 20%
Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte: 15%

Die Bewertung übernimmt ein Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK; bei gesetzlich Versicherten) oder einer anderen Institution (bei Privatversicherten). Der Grad der Selbstständigkeit wird anhand eines Punktesystems ermittelt. Je mehr Punkte der Begutachtete erhält, desto höher ist der Pflegegrad und desto höher ist die finanzielle Unterstützung der Pflegekasse. Die Pflegegrade 1 (geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit) bis 5 (schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung) haben ein genau definiertes Leistungsspektrum.

Die Entscheidung des Gutachters wird dem Betroffenen danach schriftlich mitgeteilt. Sollte der Antragsteller keinen Pflegegrad erhalten bzw. ein zu geringer Pflegegrad anerkannt worden sein, so kann binnen 4 Wochen Widerspruch gegen die Entscheidung der Pflegekasse eingelegt werden. Um den Widerspruch zu begründen, können zusätzliche Dokumente nachgereicht werden. Ein Pflegetagebuch beispielsweise kann wichtige Hinweise auf einen Pflegebedarf liefern.

Sobald sich der Zustand des Pflegebedürftigen verschlechtert, wird eine erneute Begutachtung veranlasst.

Hier einige Beispiele an Krankheiten und körperlichen Einschränkungen bei denen – je nach Schwere der Einschränkung – eine Genehmigung für einen Pflegegrad durchaus möglich sein kann:
• Inkontinenz
• Enterale Ernährung
• Krebserkrankungen
• bei schwereren Formen von Diabetes
• nach einem Unfall oder einem Oberschenkelhalsbruch
• nach einem Schlaganfall

Das Homecare-Unternehmen Assist unterstützt die MitarbeiterInnen von Alloheim, die sich um die tägliche Pflege von chronisch kranken und pflegebedürftigen Bewohnern kümmern. Hierfür liefert Assist sowohl Produkte für die alltägliche Pflege am Bewohner (z. B. Handschuhe, Desinfektionsmittel) sowie medizinische Hilfsmittel (z.B. bei bettlägerigen Bewohnern), Medizinprodukte (z.B. Ernährungspumpe), Verbandmittel (z. B. bei Bewohnern mit Wunden) sowie Trink- und Sondennahrung (Bewohner, die nicht mehr selbstständig essen/trinken können).

Die MitarbeiterInnen von Alloheim und Assist stehen Ihnen bei allen Fragen rund um die Beantragung eines Pflegegrades gerne mit Rat und Tat zur Seite.

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01.02.2019 | Wie sich der Winter auf Körper und Geist auswirkt

Unser Körper reagiert von Mensch zu Mensch unterschiedlich auf das Wetter. Kalte Temperaturen sowie kurze, dunkle Tage wirken sich vor allem bei Senioren auf den Kreislauf und die Stimmung aus. Sie fühlen sich antriebslos, müde und niedergeschlagen. Dies hängt an den veränderten Lichtbedingungen, welche die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin anregen. Doch dagegen kann man schnell Abhilfe schaffen. Schon ein kurzer Spaziergang oder Aufenthalt im Freien kann helfen, den Hormonhaushalt und die Stimmung zu verbessern. Mit Hilfe der Sonne stellt unsere Haut das wichtige Vitamin D her, welches sowohl unsere Knochen als auch Abwehrkräfte stärkt. Aber auch bei schlechtem Wetter ist der Lichteinfall auf den Körper draußen um ein vielfaches höher als drinnen. Zudem wirkt die kalte, frische Luft belebend für Körper und Geist. Also, ziehen Sie sich und Ihre Angehörigen warm an und machen Sie einen kleinen Ausflug (mind. 30 min) nach draußen. Wir empfehlen den bekannten „Zwiebellook“, denn durch mehrere Kleiderschichten bilden sich Luftkammern, in denen die Wärme gespeichert wird. Denken Sie auch an eine Mütze, denn 50% der Wärme wird über den Kopf abgegeben.

Winter-Senioren

Im Winter ändert unser Körper auch die Nahrungspräferenzen. So werden deutlich mehr Kohlenhydrate und Vitamine benötigt. Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung spielt für Senioren daher gerade jetzt eine zentrale Rolle. Besonders Wintergemüse wie Rote Bete, Rosenkohl, Grünkohl, aber auch Spinat und Broccoli haben viele Mineralstoffe und Vitamine. Vitamin-D-haltige Lebensmittel wie Milch, Getreide und Fisch können einen möglichen Vitamin-D-Mangel entgegenwirken. Zudem ist eine ausreichende Versorgung mit Kohlenhydraten unerlässlich, da der Körper diese als schnelle Energiequelle nutzt, um den Körper bei kalten Temperaturen ausreichend wärmen zu können. Bewohner, die aufgrund von ernährungsbedingter Mangelerscheinungen hochkalorische Trinknahrung zu sich nehmen müssen, erhalten mit der Cenaman Trinknahrung alle wichtigen Vitamine und Nährstoffe, um fit durch den Winter zu kommen. Die Cenaman Trinknahrung kann problemlos in die normale Nahrung integriert werden.

Sie haben Interesse an der Cenaman Trinknahrung und an leckeren Rezepten, dann wenden Sie sich an das Pflegepersonal oder den zuständigen Assist Mitarbeiter.

In der kalten Jahreszeit wird auch die Haut besonders stark belastet. Die Kälte draußen und die Heizungsluft drinnen trocknen die Haut schnell aus. Assist bietet einen große Auswahl an fetthaltigen Cremes und Lotionen an, die die Haut vor dem Austrocknen schützen. Sollten Sie Fragen dazu haben, können Sie sich jederzeit an das Pflegepersonal oder den zuständigen Assist Mitarbeiter wenden.

Neben den Themen Enterale Ernährung und Hautpflege unterstützt Assist auch in den Bereichen Stoma-, Tracheostoma-, Wund- und Inkontinenzversorgung.

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30.11.2018 | Jetzt wird`s weihnachtlich!

Alle Jahre wieder“ ertönt zur Weihnachtszeit in den Alloheim-Senioreneinrichtungen Weihnachtsmusik. Dazu riecht es nach leckeren Plätzchen, Kerzenwachs und Tannengrün. Es wird gemeinsam gebastelt, dekoriert und gesungen. Besonders die Musik spielt in der Weihnachtszeit eine große Rolle. Musik öffnet die Herzen der Bewohner und alte Erinnerungen werden geweckt. Für viele wirkt die Musik beruhigend, für manche aber auch belebend. Durch Musik wird nachweislich das Gedächtnis trainiert und sogar Demenzkranke, die sonst nur noch wenig reden, singen mit. „Mit Musik geht manches besser“ trifft demnach besonders für Demenzkranke zu. Alt bekannte Lieder aus der Kindheit und Jugend, kommen bei den Bewohnern grundsätzlich besser an als Lieder aus den aktuellen Charts.

So lecker kann Weihnachten mit Trinknahrung sein

Vor allem Bewohner, die aufgrund von ernährungsbedingter Mangelerscheinungen hochkalorische Trinknahrung zu sich nehmen müssen, sollten das Weihnachtsfest ohne Einschränkungen genießen können. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen das Rezept für Apfel-Zimt-Muffins mit Cenaman Trinknahrung vorstellen. Die Cenaman Trinknahrung ist vielseitig einsetzbar und kann problemlos in die normale Nahrung integriert werden. Bereiten Sie die Apfel-Zimt-Muffins für den Besuch in der Pflegeeinrichtung vor und versüßen Sie sich und Ihren Angehörigen den Besuch.

Zutaten für 12 Muffins

220 g Mehl, 2 kleine Äpfel, ½ TL Zimt, 1 ¼ TL Natron, 80 g Butter, 200 ml Cenaman drink energy 2.0 Vanille (1 Flasche), 1 Ei, 1 Pck. Vanillinzucker, 12 Papierförmchen

Zubereitung

Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. Mit 1 EL Zucker und 1/4 TL Zimt bestreuen. Mehl, restlichen Zucker, Natron, weiche Butter, Ei, Cenaman drink energy 2.0 Vanille, Vanillinzucker miteinander verrühren, mit der Apfelmischung zu einem glatten Teig verarbeiten. Backofen auf 200°C (Umluft 180°C) vorheizen. Papierförmchen auf dem Muffinblech verteilen. Den Teig in die Förmchen füllen. Den restlichen Zucker mit Zimt mischen und über den Muffins verteilen. Danach im Ofen etwa 18 Minuten backen. Die Muffins aus dem Ofen nehmen und noch etwa fünf Minuten in der Form ruhen lassen. Herausnehmen und servieren.

Für die Dekoration

Die Muffins leicht mit Puderzucker bestäuben. Für den perfekten Genuss empfehlen wir dazu eine Kugel Vanilleeis und Sahne. Einen Apfel in Scheiben schneiden und aufgefächert auf dem Teller als Dekoration platzieren.

Nährwertangaben

pro Muffin Gesamt
kcal/kj 214/895 2.568 / 10.740
Eiweiß (g) 3,7 44,4
Kohlenhydrate (g) 33,5 402
Fett (g)g 7,1 85,2

Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit sowie ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.

Sie haben Interesse an weiteren leckeren Rezepten mit Cenaman Drink, dann wenden Sie sich an das Pflegepersonal oder den zuständigen Assist Mitarbeiter. Assist unterstützt die Pflegekräfte in den Pflegeeinrichtungen mit vielen Ideen, um gemeinsam die Lebensqualität zu verbessern.
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Muffins

01.10.2018 | Dekubitus vorbeugen

Mehr als 2 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischen, d.h. schwer oder nicht heilenden Wunden. Durch geeignete Behandlungsmethoden ist es heute nicht nur möglich, verschiedene Arten von Wunden im Voraus zu verhindern, sondern auch in relativ kurzer Zeit zu heilen. Eine der häufigsten Erscheinungsformen chronischer Wunden ist der Dekubitus (auch “Druckgeschwür“ oder “Wundliegen“). Grund dafür ist, dass viele Pflegebedürftige aufgrund ihres Alters, ihrer Krankheit oder aus Schwäche nicht mehr in der Lage sind, sich selbst zu drehen oder sich so zu legen oder zu setzen, wie es für sie am bequemsten ist. Durch dieses unbewegte Liegen über einen längeren Zeitraum können Druckstellen an besonders gefährdeten Körperstellen entstehen, die sich dann zu tiefen, schmerzhaften und nur schwer heilenden Wunden entwickeln können.

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Durch verschiedene prophylaktische Maßnahmen kann man einem Dekubitus entgegenwirken:

Bewegung und die richtige Lagerung
Die körperliche Bewegung beginnt mit einer konsequenten Druckentlastung. Diese wird durch regelmäßiges Umlagern, aktive Mobilisierung, Mobilisierung aus dem Bett an einen Stock, Gehhilfe oder Rollstuhl sowie Krankengymnastik erreicht. Angehörige sollten den Betroffenen immer wieder ermuntern, sich möglichst viel selbst zu bewegen – soweit er dazu in der Lage ist. Oft hilft es schon den Raum zu verlassen und spazieren zu gehen. Frische Luft und Tageslicht bewirken bekanntlich Wunder. Aber auch die geistige Anregung spielt eine wichtige Rolle. Zeitung lesen, Fernsehen, Unterhaltungen führen, alte Fotos anschauen oder Kreuzworträtsel machen, dienen der geistigen Fitness.

Da der Druck im Sitzen höher ist als im Liegen, sollte darauf geachtet werden, dass nicht zu viel Zeit im Sitzen verbracht wird. Beim Sitzen empfiehlt sich die Verwendung eines geeigneten Sitzkissens. Vor allem die Nahrungsaufnahme sollte, wenn möglich, im Sitzen stattfinden. Generell ist, neben den prophylaktischen Maßnahmen zur körperlichen Bewegung, ein Wechsel zwischen Liegen und Sitzen zu empfehlen. Je mehr Positionswechsel stattfinden, desto besser.

Die richtige Lagerung von Patienten ist nicht nur eine Sache des Wohlbefindens, sondern häufig auch wichtiger Bestandteil einer Dekubitusprophylaxe. Ein übertriebener Einsatz von Lagerungshilfen sollte vermieden werden, da die Bewegungsfreiheit hierdurch unangenehm eingeschränkt werden kann. Regelmäßiges Umlagern kann die Entstehung von Druckgeschwüren verhindern. Die Mitarbeiter/-innen von Alloheim können am besten einschätzen, wie häufig die Lagerung geändert werden muss und welche Lagerung infrage kommt. Um den Druck so gleichmäßig wie möglich auf den Körper zu verteilen, helfen z. B. spezielle Matratzen und Kissen. Sogenannte Wechseldruck-Matratzen können unterstützend zur regelmäßigen Umlagerung verwendet werden. Sie bestehen aus mehreren Luftkammern. Eine Automatik füllt diese Kammern abwechselnd mit Luft, wodurch der Druck auf die einzelnen Hautpartien gemindert wird.

Ernährung / Flüssigkeitsbilanz
Zur Vermeidung von Dekubiti und zur Unterstützung der Wundheilung ist auf folgende Punkte zu achten:
• ausgewogene und eiweißreiche Ernährung
• ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Spurenelementen
• ausreichende Flüssigkeitszufuhr

Kann der Betroffene über die normale Nahrung nicht mehr ausreichend Nährstoffe zu sich nehmen, kann dieser Mangel durch Zusatznahrung, wie z.B. hochkalorische Trinknahrung ausgeglichen werden. Die Cenaman Trinknahrung von Assist ist ein wohlschmeckendes, vollbilanziertes, diätetisches Lebensmittel, welches dabei hilft, ein Nährstoffdefizit auszugleichen. Die Cenaman Trinknahrung gibt es in sieben verschiedenen Geschmacksrichtungen. Vollbilanzierte Trinknahrungen sind verordnungsfähig und werden bei entsprechender Diagnosestellung von der Krankenkasse erstattet. Assist berät Sie gerne.

Hautpflege
Auch die Hautpflege spielt bei der Dekubitusprophylaxe eine große Rolle. Gerade bei älteren Menschen ist die Haut oft dünner und somit auch anfälliger für schädigende Einflüsse von außen. Durch das häufig fehlende Unterhautfettgewebe wirkt sich neben dem Druck von außen der zusätzliche Druck der Knochen von innen negativ aus. Daher ist es wichtig, die Haut – insbesondere an Risikostellen – regelmäßig auf dekubitusverdächtige Veränderungen zu überprüfen und wenn nötig mit entsprechender Hautpflege einem Wundliegen entgegenzuwirken.

Durch pflegerische Maßnahmen und den Einsatz entsprechender Hilfsmittel kann einem Dekubitus wirksam vorgebeugt werden. Assist unterstützt die Mitarbeiter/-innen von Alloheim, Dekubitus frühzeitig zu erkennen und entgegenzuwirken. Assist bietet hierfür sowohl geeignete Produkte zur Lagerung als auch Zusatznahrung und Hautpflegeprodukte an. Sollte es trotz prophylaktischer Maßnahmen zu einem Dekubitus kommen, berät und unterstützt Assist auch hier die mit Produkten der Wundversorgung. Sprechen Sie die Mitarbeiter/-innen von Alloheim an. Gemeinsam finden wir die bestmögliche Lösung.

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01.08.2018 | Leben mit Diabetes

Diabetes ist ein Thema, dass den Alltag des Betroffenen stark beeinflussen kann, aber nicht auf den Kopf stellen muss. Eine frühzeitige Erkennung spielt für den Verlauf der Krankheit eine entscheidende Rolle und kann Folgeschäden vermeiden. Signale wie starker Durst, vermehrtes Wasserlassen, Heißhunger, Juckreiz, Abgeschlagenheit und Anfälligkeit für Infekte können auf eine Diabeteserkrankung deuten. Liegt ein Verdacht vor, sollte umgehend der Hausarzt konsultiert werden.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Formen von Diabetes: Während Typ 1 oft schon im Kindes- und Jugendalter auftritt, betrifft Typ 2 meist Menschen im fortgeschrittenen Alter und hat sich schleichend über viele Jahre hinweg gebildet. Die Hauptursachen eines Typ-2-Diabetes sind erbliche Veranlagung, Übergewicht und Bewegungsmangel. Die Blutzuckerwerte sind erhöht. Der Grund dafür ist eine Insulinresistenz.

Leben_mit_Diabetes

Zur Prävention von Diabetes gehören, neben der frühzeitigen Erkennung, vor allem viel Bewegung und eine bewusste und ausgewogene Ernährung. Folgende Tipps können dabei helfen, den Verlauf der Erkrankung positiv zu beeinflussen oder Spätfolgen zu verhindern:

• Übergewicht abbauen
• täglich mindestens 30 – 60 Minuten Bewegung -> Unser Tipp: Gehen Sie mit Ihren Verwandten, sofern diese noch in der Lage dazu sind, bei jedem Besuch spazieren!
• viel Obst und Gemüse, fett-, kalorienarme und ballaststoffreiche Lebensmittel
• wenig kalorienhaltige Snacks wie Schokoriegel, Süßigkeiten und Fastfood
• Mineralwasser, stilles Wasser oder ungesüßten Tee – keine Limonaden oder alkoholische Getränke
• nicht Rauchen – verbessert u.a. die Durchblutung kleinster Gefäße
• der Blutdruck sollte im Normalbereich liegen (Beratung beim Arzt einholen)
• viel Schlaf und wenig Stress

Mit einer guten Blutzuckereinstellung und -kontrolle können Diabetiker ein ganz normales Leben führen und genauso alt werden wie Nicht-Diabetiker. Wichtig ist es, dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte zu vermeiden, denn diese können zu Spätfolgen führen. Nur mit Hilfe exakter Blutzuckerwerte ist eine angemessene Reaktion durch Insulingabe, Tabletteneinnahme oder Kalorienaufnahme durch Essen oder Trinken kurzfristig möglich.

Das Ziel von Assist ist es, zusammen mit den Mitarbeiter/-innen von Alloheim, die Blutzuckerwerte der Betroffenen, in enger Absprache mit dem behandelnden Arzt, gut einzustellen, um ihnen ein weitgehend uneingeschränktes Leben zu ermöglichen. Wir liefern alle benötigten Hilfsmittel zur Diabetesversorgung schnell und zuverlässig. Dank unserer Schwesterfirma Mediq Direkt Diabetes (Fachhändler für Diabetikerbedarf) haben wir einen starken Partner mit einem fachkompetenten und erfahrenen Diabetes-Expertenteam aus Insulinpumpenspezialisten, zertifizierten Pumpentrainern, Diabetesberatern und -assistenten an unserer Seite.

Sollte es neben der Diabeteserkrankung zu Folgeerscheinungen wie Wunden oder Mangelernährung kommen, berät und unterstützt Assist auch hier die Mitarbeiter/-innen von Alloheim, um für die Betroffenen eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten. Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne.

01.06.2018 | Hitze im Alter – Wie Sie hohe Temperaturen leichter ertragen können

Dass der Sommer schneller kommt als gedacht, hat in diesem April (dem wärmsten April seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881) wohl fast jeder in Deutschland gemerkt. Doch der eigentliche Sommer mit Temperaturen von über 30 Grad steht uns noch bevor. Für viele aktive und junge Menschen ist der Sommer die schönste Zeit des Jahres. Doch für Senioren kann die Hitze schnell zu ernsten Gesundheitsproblemen führen, denn der Hitzeschutz des Körpers nimmt im Alter ab, Kreislaufstörungen treten häufiger auf als bei jungen Menschen und der Flüssigkeitshaushalt gerät schneller aus dem Gleichgewicht. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Hitzschlag kommen, der vor allem bei älteren Menschen lebensbedrohlich sein kann.

Bewohner in Pflegeheimen sollten deshalb im Hochsommer folgende Grundregeln beachten:

Immer genug Trinken – Da bei älteren Menschen das Empfinden für Durst nachlässt, sollte besonders im Sommer bewusst mehr getrunken werden. Der tägliche Bedarf eines gesunden Menschen ab 65 Jahren beträgt ca. 2.250 ml, wovon in der Regel etwa ein Drittel der Flüssigkeit in der Nahrung enthalten ist. Im Sommer dürfen es gerne 1-2 Gläser Wasser, Tee oder mineralhaltige Getränke mehr als üblich sein.
Assist unterstützt die Mitarbeiter/-innen von Alloheim bei der Bestimmung des Flüssigkeitsbedarfs und Auswahl der möglichen Flüssigkeitszufuhr, um so einen Flüssigkeitsmangel bei den Bewohnern vorzubeugen.

Trinken

Bild: Copyright Mike Fouque / Fotolia

Die richtige Sommerkleidung – Mit heller und luftiger Kleidung erträgt man die Hitze am besten. Bei direkter Sonneneinstrahlung sollte unbedingt an eine Kopfbedeckung und Sonnencreme gedacht werden.

Kühlung/Abkühlung – Damit sich die Zimmer der Bewohner nicht zu stark aufheizen, empfiehlt es sich tagsüber die Fenster zu schließen und wenn möglich abzudunkeln. In den frühen Morgen- und späten Abendstunden kann gelüftet werden. Bei Gebrauch eines Ventilators ist darauf zu achten, dass nur kühle Zugluft und nicht die Hitze verteilt wird. Der direkte Luftzug des Ventilators sollte vermieden werden, da dieser den Kreislauf zusätzlich belastet und zu einer Erkältung führen kann.

Zur Abkühlung zwischendurch empfiehlt Assist den Bewohnern die Handgelenke mit den Pulsadern unter kühles, fließendes Wasser zu halten, ein kaltes Fußbad zu nehmen oder kalte Tücher auf die Stirn zu legen. Sofern die Senioren noch fit genug sind, hilft auch eine lauwarme bis kühle Dusche als kurze Erfrischung.

Leichte Kost – Im Hochsommer sollte schweres und fettiges Essen vermieden werden. Es belastet nicht nur die Verdauung, sondern schlägt sich auch auf den Kreislauf nieder. Besser geeignet sind leichte verdauliche Speisen wie Salate, Obst, Gemüse, mageres Fleisch und Fisch.

Für Bewohner, die unter Mangelernährung leiden und Trinknahrung zu sich nehmen müssen, hat Assist die optimale Lösung für heiße Sommertage: den Erdbeer-Shake mit Cenaman Drink und Vanilleeis. Bereiten Sie den Erdbeer-Shake für den Besuch in der Pflegeeinrichtung vor, packen ihn in eine Kühltasche und genießen Sie die kühle, süße Erfrischung zusammen mit Ihren Angehörigen.

Erdbeer-Shake mit Cenaman Drink und Vanilleeis
Zutaten für 4 Personen
400 g Erdbeeren
4 kleine Bananen
4 EL Zucker
1 große
Prise Zimt
400 ml Cenaman drink protein energy 1.5 Walderdbeere
(2 Flaschen)
100 ml Milch (1,5 %)
1 Kugel (ca. 70 g) Vanilleeis
30 g Schokoraspeln

Nährwertangaben:
pro Portion
kcal/kj 394 / 1.492
Eiweiß in g 12,9
Kohlenhydrate in g 46,0
Fett in g 14,9

Gesamt
kcal/kj 1.574,2 / 5.969
Eiweiß in g 51,6
Kohlenhydrate in g 184
Fett in g 59,42

Zubereitung
Erdbeeren waschen, putzen und vierteln. Mit dem Mixer pürieren. Bananen schälen und in Stücke schneiden. Die Hälfte des Erdbeerpürees, Zucker, Zimt, Bananenstückchen, Cenaman drink protein energy 1.5 Walderdbeere sowie die Milch pürieren und in ein Glas geben. Restliches Erdbeerpüree unterrühren. Eine Kugel Vanilleeis als Häubchen obenauf setzen und mit Schokoraspel bestreuen. Die Konsistenz kann mit etwas zusätzlicher Milch individuell angepasst werden.
Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit und kommen Sie zusammen mit Ihren Angehörigen gut durch den Sommer!
Sie haben Interesse an weiteren leckeren Rezepten mit Cenaman Drink, dann wenden Sie sich an das Pflegepersonal oder den zuständigen Assist Mitarbeiter. Assist unterstützt mit vielen Ideen die Pflegekräfte in den Pflegeeinrichtungen, um gemeinsam die Lebensqualität zu verbessern.

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01.04.2018 | Wenn die Blase schwächelt

In Deutschland gibt es nach Angaben der Deutschen Kontinenzgesellschaft circa neun Millionen Menschen* mit einer Harn- und/oder Stuhlinkontinenz. Vor allem bei älteren Menschen schwächelt oft die Blase und es kommt zu unwillkürlichem Urinverlust.

Wie entsteht Inkontinenz?

Bei der kontrollierten Blasenentleerung handelt es sich um ein kompliziertes Zusammenspiel verschiedener Funktionen im menschlichen Körper. Durch unser Gehirn wird die Füllung der Blase und die Kontinenz, d.h. das kontrollierte Zurückhalten von Urin sowie das willkürliche Entleeren überwacht und gesteuert. Erkrankungen wie Schlaganfall, Demenz, Bandscheibenvorfall, Diabetes, Multiple Sklerose oder die Einnahme von Tabletten können dazu führen, dass dieses Zusammenspiel nicht mehr richtig funktioniert. Auch die Blase selbst kann die Ursache für die fehlende Funktion der Kontinenz sein. Eine der häufigsten Gründe für Inkontinenz ist eine Schwäche der Beckenbodenmuskulatur, oft ausgelöst durch mehrere Geburten, schwere körperliche Belastungen, eine Blasensenkung oder eine länger andauernde Obstipation (Stuhlverstopfung).

Inkontinenz aktiv entgegenwirken

Inkontinenz ist als solche keine Krankheit sondern vielmehr ein Symptom für das Vorhandensein einer anderen Krankheit. Es muss also die Ursache gefunden und entsprechend behandelt werden. Aber auch, wenn es eine Erkrankung ist, die nicht behandelt werden kann, kann man durch Beckenbodentraining, eine geeignete Ernährung, eine Reduzierung des Körpergewichts, bestimmte Atemtechniken oder Toilettentraining die Inkontinenz heilen oder zumindest eine deutliche Besserung erzielen.
In der Hoffnung, die Inkontinenzbeschwerden zu verbessern oder die Wechselintervalle der Versorgung zu verlängern, wird häufig die Trinkmenge reduziert. Dies ist nicht sinnvoll: Zum einen braucht der Organismus eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von ca. 1,5 – 2 Litern, zum anderen können Harnwegsinfektionen entstehen, weil die Keime nicht genügend ausgeschwemmt werden. Zudem wird der Harn sehr konzentriert, was wiederum den Harndrang verstärken und Hautprobleme verschlimmern kann. Es sollte also extra auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Gerade morgens sollte viel und gegen Abend etwas weniger getrunken werden. Es ist ratsam, harntreibende Getränke (z.B. Kaffee, Tee) zu vermeiden.
Die kompetente, einfühlsame und individuelle Beratung und Anleitung der entsprechenden Hilfsmittel ist bei der Inkontinenz besonders wichtig. Im Bereich der ableitenden Inkontinenz ist Assist ein zuverlässiger Partner von Alloheim. Assist bietet eine individuelle Produktauswahl aus einem breiten Spektrum der führenden Hersteller an. Dazu gehören z.B. Kathetersysteme, Bett- und Beinbeutel, Kondomurinale sowie Pflegeprodukte. Das Ziel von Assist ist es, zusammen mit den Mitarbeiter/-innen von Alloheim Lösungen zu finden, um den Betroffenen ein aktives und weitgehend uneingeschränktes Leben zu ermöglichen.

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01.02.2018 | Demenz – wenn das Herz liebt, aber der Kopf vergisst

Demenz beginnt oft schleichend und sowohl Betroffene als auch Angehörige merken es zunächst nicht oder wollen nicht wahr haben, dass sich etwas verändert. Doch was bedeutet Demenz und wie geht man am besten mit Demenzkranken um?

Ein Demenzkranker durchläuft oft verschiedene Stadien. Im frühen Stadium sieht es bei den Betroffenen eher wie eine Art Altersvergesslichkeit aus. Auch der Orientierungssinn kann nachlassen. Schreitet die Erkrankung weiter voran, haben die Betroffenen zunehmend Schwierigkeiten, sich neue Informationen zu merken, sich zu konzentrieren und Zusammenhänge zu erkennen. Sie vergessen wichtige Ereignisse aus ihrer Vergangenheit. Das kann für Angehörige besonders schmerzhaft sein, z.B. dann wenn sich der Erkrankte nicht mehr daran erinnern kann, dass er verheiratet ist.
Angehörige müssen umdenken

Im späten Stadium leiden die Betroffenen unter starken Stimmungsschwankungen. Es kann vorkommen, dass sie stundenlang aus dem Fenster starren. Viele verhalten sich ganz plötzlich aggressiv, obwohl sie es gar nicht so meinen. So ein Verhalten sollte man nicht als persönlichen Angriff auffassen.

Demenzkranke können im späten Stadium oft die Signale ihres Körpers nicht mehr deuten und schaffen es z.B. nicht rechtzeitig ihre Blase zu leeren. Aber auch das Essverhalten ändert sich. Es gibt viele Gründe, die dazu führen, dass Menschen mit Demenz nicht mehr genügend Nahrung zu sich nehmen, was nicht selten zu einer Unter- bzw. Mangelernährung führen kann. Oftmals hilft nur gutes Beobachten um festzustellen, warum zu wenig gegessen oder die Nahrung komplett verweigert wird. Assist hilft den Mitarbeiter/-innen von Alloheim dabei, die Gründe einer Essensverweigerung herauszufinden und bietet eine Auswahl geeigneter Zusatznahrungen an, die das Nährstoffdefizit ausgleichen und den Ernährungsstatus deutlich verbessern. Aber auch wenn es aufgrund der Demenz zu einer Inkontinenz kommt, steht Assist zur Seite und berät zu den geeigneten Produkten.

Neben einem veränderten Essverhalten und einer möglichen Inkontinenz fällt es Demenzkranken oft schwer, Worte oder gar Sätze zu bilden. Sie reden deswegen kaum noch. Das heißt aber nicht, dass man nicht mehr mit dem Betroffenen kommunizieren kann. Es ist wichtig weiterhin normal mit ihnen zu reden. Dabei ist es hilfreich, einfache Sätze zu bilden und den Blickkontakt aufrechtzuerhalten. Angehörige sollten akzeptieren, dass eine Diskussion über Sachfragen – wann ist was passiert? – wenig Sinn macht. Viel wichtiger ist es bei der Kommunikation eine gute Beziehung aufrechtzuerhalten. Was immer bleibt, ist der Weg über die Emotionen. Viele reagieren sehr sensibel auf Berührungen und Mimik. Vertraute Gerüche können ebenso ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.

Demenz ist in den meisten Fällen ein normaler Prozess des Alterns, kann aber auch schon in jungen Jahren auftreten. In jedem Stadium ist es wichtig, die Würde des Betroffenen nicht zu verletzen. Angehörige sollten darauf achten, die nachlassenden Fähigkeiten des Demenzkranken nicht zu kritisieren und die Entwicklung genau zu beobachten, um zu wissen, welche Aufgaben Sie ihm noch anvertrauen können.

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Bild: Copyright Gabriele Rhode / Fotolia

01.12.2017 | Die Vorweihnachtszeit genießen

Die schönste Zeit des Jahres beginnt: überall glitzert es, es riecht nach Plätzchen und Glühwein und der erste Schnee fällt. Schon in der Adventszeit bereitet sich die Pflegeeinrichtung zusammen mit den Bewohnern auf Weihnachten vor – vom gemeinsamen Backen, Basteln und Singen über weihnachtliche Veranstaltungen. Da ist für jeden etwas dabei.
So lecker kann Weihnachten mit Trinknahrung sein
Vor allem Bewohner, die aufgrund von ernährungsbedingter Mangelerscheinungen hochkalorische Trinknahrung zu sich nehmen müssen, sollten das Weihnachtsfest ohne Einschränkungen genießen. Freuen Sie sich auf die zahlreichen hochkalorischen Backwaren. Auch wir haben etwas zum Ausprobieren für Sie entdeckt: Leckere Apfeltorte mit Cenaman – etwas ganz Besonderes. Cenaman Trinknahrung ist vielseitig einsetzbar und kann problemlos in die normale Nahrung integriert werden. Bereiten Sie die Apfeltorte für den Besuch in der Pflegeeinrichtung vor und versüßen Sie sich und anderen den Besuch.

Zutaten für 12 Stück

Für den Boden
350 Gramm Mehl
65 g Zucker
1/2 Teelöffel Backpulver
1 Ei
100 Gramm Butter (Zimmertemperatur)
100 ml Cenaman Energie 2.0 Vanille

Für die Füllung
1 kg Äpfel
650 ml Apfelsaft
100 ml Cenaman Energie 2.0 Vanille
2 Päckchen Vanille-Puddingpulver
175 Gramm Zucker
400 ml Sahne
2 Päckchen Sahnesteif
2 Päckchen Vanillezucker
viel Zimtzucker zum Bestäuben

Zubereitung Mürbeteig:

Alle Zutaten für den Boden in eine Schüssel geben und mit dem Knethaken oder den Händen zu einem geschmeidigen Mürbeteig verkneten. Den Teig in Folie eingewickelt oder in einer Schüssel 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Zubereitung Füllung (Belag 1)
Den Mürbeteig ausrollen und in die Kuchenform geben. Die Äpfel schälen und entkernen, danach in kleine Würfel schneiden und auf dem Mürbeteig verteilen. Den Apfelsaft und die restlichen 100 ml Cenaman Energie 2.0 Vanille zusammen mit dem Zucker und dem Vanillepudding aufkochen und auf den Äpfeln verteilen. Bei 175 Grad 1 Stunde backen.
Zubereitung Füllung (Belag 2)
Wenn der Kuchen noch warm ist, den Rand mit dem Messer lösen. Die Sahne mit Vanillezucker (wer es nicht so süß mag, kann auch nur 1 Pck. Vanillezucker nehmen) steif schlagen, auf den erkalteten Kuchen streichen und mit etwas Zimt bestäuben.

Nährwertangaben:
pro Stück
kcal/kj 541 / 2.264
Eiweiß in g 8,2
Kohlenhydrate in g 75,4
Fett in g 21,1
Ballaststoffe 2,9
Gesamt
kcal/kj 6.492 / 27.168
Eiweiß in g 98,4
Kohlenhydrate in g 904,8
Fett in g 253,2
Ballaststoffe 34,8

Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit.
Sie haben Interesse an weiteren leckeren Rezepten mit Cenaman Drink, dann wenden Sie sich an das Pflegepersonal oder den zuständigen Assist Mitarbeiter. Assist unterstützt mit vielen Ideen die Pflegekräfte in den Pflegeeinrichtungen, um gemeinsam die Lebensqualität zu verbessern.

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05.10.2017 | Die Haut – unser größtes Sinnesorgan

Wie häufig sagen oder hören wir „Ich fühle mich nicht wohl in meiner Haut“ und „Das ist ja zum aus der Haut fahren“? Oder auch „Das geht mir unter die Haut“. Aussagen wie diese aus unserer täglichen Sprache unterstreichen die Bedeutung der Haut als unser größtes Sinnesorgan.

Und wie gut tut eine Massage, ein genüssliches Vollbad oder ein gefühlvolles Eincremen mit einem angenehm duftenden Hautpflegeprodukt. Unsere Haut ist vielmehr als ein Sinnesorgan, sie ist der Spiegel unserer Seele.

Fakt ist: Pro cm² enthält unsere Haut etwa 3 Millionen Zellen, 100 Schweißdrüsen, 4 Meter Nervenbahnen, 50 – 200 Schmerzpunkte und 1 Meter Blutgefäße. Damit wird deutlich, dass unsere Haut ein sehr sensibles und schützenswertes Sinnesorgan ist. Sie schützt uns vor Umwelteinflüssen, hilft den Kälte- und Wärmehaushalt des Körpers zu regulieren und stellt eine natürliche Abgrenzung nach außen dar.

Im Alter verändert sich die Haut

Mit zunehmendem Alter und unter Belastung kann sich die Haut schlechter regenerieren. Die Folge sind Hautveränderungen, z. B. Hauteinrisse bei Pergamenthaut, trockene Haut oder schlecht heilende Wunden. Die reife Haut wird dünner und trockener und ihre Elastizität schwindet. Ebenfalls typisch sind das Nachlassen der Hautspannung und die Abnahme von Talg- und Schweißsekretion. Dadurch verliert die Haut nach und nach ihre Barrierefunktion, fängt an zu spannen, juckt und reagiert viel empfindlicher auf äußere Einflüsse. Auch Inkontinenz kann aufgrund der Feuchtigkeit Hautirritationen hervorrufen. Kommen dann noch Grunderkrankungen hinzu, wie z. B. Durchblutungsstörungen bei Ulcus cruris arteriosum oder Diabetes mellitus, ist eine intakte Haut und schnelle Wundheilung nicht mehr selbstverständlich. Zieht sich die Heilungsphase über einen längeren Zeitraum spricht man von chronischen Wunden.

Hautpflege ist Gesundheitspflege

Um die Haut zu schützen und in ihrer Funktion zu erhalten, ist besonders bei pflegebedürftigen und älteren Menschen eine sorgfältige Beobachtung des Hautzustandes sehr wichtig. Deshalb achten die Mitarbeiter von Alloheim bei der Unterstützung der täglichen Körperpflege auf Rötungen, Blasenbildung, Hautveränderungen oder Hautschäden. So können Hautprobleme rechtzeitig erkannt und Maßnahmen eingeleitet werden.

Für den Hautschutz gibt es mittlerweile viele Produkte, die leicht aufzubringen sind und die Haut vor äußeren Einflüssen, wie Stuhl oder Urin schützen. Grundsätzlich ist zu beachten, dass übermäßige Feuchtigkeit die Haut sehr empfindlich macht. Eine hochwertige Hautpflege beinhaltet neben den pflegenden Aspekten ein geringes Allergierisiko, eine an den Hauttyp angepasste Rückfettung und einen angenehmen Duft.

Die Fachkräfte von Assist unterstützen die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim dabei und besprechen bei den Beratungsbesuchen u. a. auch die aktuell erforderliche Hautpflege. Besonders bei Bewohnern mit chronischen Wunden oder Pergamenthaut ist auf einen Hautschutz und eine Elastizität fördernde Hautpflege zu achten. Es gilt jede Verschlechterung des Hautzustandes oder Verletzung der Haut zu vermeiden. An dieser Stelle möchten wir Sie, liebe Angehörige, anregen bei Ihrem nächsten Besuch einmal zur Hand- oder Körpercreme zu greifen und Ihrem pflegebedürftigen Angehörigen das Wertvollste zu schenken: Zeit und Berührung.

Sollten Sie Fragen dazu haben, können Sie sich jederzeit an das Pflegepersonal oder den zuständigen Assist Mitarbeiter wenden. Assist führt ein breites, herstellerneutrales Sortiment an Hautschutz- und Hautpflegeprodukten. Wir stehen Ihnen gerne bei der Auswahl der richtigen Produkte zur Verfügung und beantworten Ihre Fragen. Schließlich wollen wir alle dasselbe, nämlich das wir uns wohl fühlen in unserer Haut.

Neben den Themen Hautpflege und Wundversorgung unterstützt Assist auch in den Bereichen Ernährung, Stoma-, Tracheostoma- und Inkontinenzversorgung.

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01.08.2017 | Ausreichende Trinkmenge – nicht nur im Sommer lebensnotwendig

Was tut man, wenn man durstig ist?
Eigentlich ist diese Frage einfach zu beantworten: etwas trinken. Doch was passiert, wenn der Körper Wasser braucht, ohne dies zu signalisieren? Vor allem bei älteren Menschen kann das ein Problem werden. Darüber hinaus nimmt im Alter das Durstempfinden ab, Trinkgewohnheiten verändern sich und man benötigt Hilfe beim Trinken. Aber auch Trinkhemmnisse, wie die Angst vor nächtlichen Toilettengängen, Inkontinenz und Prostatabeschwerden können zu einer reduzierten Trinkmenge und dadurch zu einem Flüssigkeitsmangel führen.

Warum ist trinken so wichtig?
Wasser ist für den Menschen lebensnotwendig und nimmt im Körper zahlreiche wichtige Funktionen wahr. Ein Flüssigkeitsmangel hat oft schwerwiegende Folgen, denn schon nach 2-4 Tagen ist der Organismus nicht mehr in der Lage, harnpflichtige Substanzen auszuscheiden. Es kommt im schlimmsten Fall zur Bluteindickung und Kreislaufversagen. Weitere Folgen können Verstopfung, Verwirrtheit, Schwäche und Schwindel oder erhöhte Anfälligkeit für Infektionen sein. Der tägliche Bedarf eines gesunden Menschen ab 65 Jahren beträgt ca. 2,5 Liter, wovon in der Regel etwa ein Drittel der Flüssigkeit in der Nahrung enthalten ist.

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Bei hohen Außentemperaturen, starkem Wind, warmer oder trockener Heizungsluft, einer hohen Kochsalz- oder Eiweißzufuhr, verschiedenen Erkrankungen sowie der Einnahme von harntreibenden Medikamenten ist der Flüssigkeitsbedarf erhöht.

Was kann man tun, um einem Flüssigkeitsmangel vorzubeugen?
Bewohner in Pflegeheimen sind bei der Flüssigkeitsaufnahme häufig auf die Hilfe von Pflegekräften angewiesen. Deshalb haben diese eine besondere Verantwortung, den Betroffenen beim Trinken zu unterstützen und die aufgenommene Flüssigkeitsmenge zu kontrollieren. Die Pflegekräfte sorgen tagtäglich dafür, indem sie z.B.:

  • Getränke anbieten, die der Bewohner mag
  • Getränke in erreichbare Nähe stellen
  • leere Gläser und Becher immer wieder auffüllen
  • beim Trinken unterstützen
  • spezielle Trinkgefäße bereitstellen

Assist unterstützt die Mitarbeiter/-innen der Alloheime bei der Bestimmung des Flüssigkeitsbedarfs und Auswahl der möglichen Flüssigkeitszufuhr, um so einen Flüssigkeitsmangel bei den Bewohnern vorzubeugen. Hierzu stellt Assist eigens angefertigte Formulare zur Dokumentation von Trinkplänen und Trinkprotokollen zur Verfügung.

Sollte die Trinkmenge trotz aller Bemühungen nicht ausreichen, kann eine Flüssigkeitsgabe über eine Infusion, die über die Haut verabreicht wird (subcutan), „Durststrecken“ überbrücken. Dazu wird der behandelnde Arzt hinzugezogen, der die Infusion anordnen kann.

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01.06.2017 | Sommerliche Kost – leicht und trotzdem gehaltvoll

Essen ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Es dient nicht allein der Nahrungsaufnahme sondern stellt ein Stück Lebensqualität dar. Wie bedeutend Essen und Trinken für uns ist, wird meistens erst bewusst, wenn es nicht mehr richtig funktioniert. Eine eingeschränkte Nahrungsaufnahme kann viele Ursachen haben. Zu den häufigsten zählen Appetitlosigkeit, Kau- und Schluckstörungen, Geschmacksveränderungen, Verdauungsstörungen (Maldigestion), aber auch Armut, soziale und psychische Faktoren spielen hier häufig eine wichtige Rolle. Mangelernährung kann die Folge sein.

Die rechtzeitige Erkennung von Problemen mit der Nahrungsaufnahme ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. Hierbei helfen verschiedene Methoden und Tools, die Fachleute anwenden (Screening und Assessment). Die Entstehung einer Mangelernährung ist häufig vermeidbar. Assist und die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim sind bestrebt die Risiken für eine Mangelernährung zu erkennen und diese durch eine entsprechende Lebensmittel und/oder Produktauswahl zur Eiweiß- und Kalorienanreicherung beheben.

Zu einer erfolgreichen Therapie müssen pflegerisches und ärztliches Personal, Diätassistenten und Assist Hand in Hand zusammenarbeiten, um für den Patienten die bestmögliche Lösung zu finden. Grundlage der Ernährungstherapie stellt hierbei das Stufenschema der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) dar.

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In vielen Fällen kann durch die richtige Lebensmittelauswahl, die richtige Konsistenz der Lebensmittel und die Nutzung von Anreicherungsmöglichkeiten (z. B. Cenaman Maltodextrin) das Risiko für eine Mangelernährung erfolgreich beseitigt werden. Der zusätzliche Einsatz von Trinknahrung kann die Ernährungssituation weiter verbessern.

Zugleich muss bei der Lebensmittel- und Speisenauswahl die Verträglichkeit beachtet werden. Es gibt bestimmte Lebensmittel, die häufig schlechter vertragen werden, als andere. Auch die Art der Zubereitung spielt eine Rolle. Hier einige Beispiele:

  • stark oder mit Speck angebratene, geröstete und frittierte Lebensmittel
  • fette und geräucherte Fleisch-, Wurst- und Fischwaren
  • fette Brühen, Soßen und Suppen
  • fette oder frittierte Kartoffelzubereitungen
  • fettreiche Speisen/Lebensmittel (z. B. Mayonnaise, Sahne, vollfetter Käse)
  • schwerverdauliche oder blähende Gemüsesorten (z. B. Grün-, Rot-, Weiß-, Rosenkohl, Wirsing, Sauerkraut, Lauch, Zwiebeln, Paprika, Oliven, Gurken- und Rettichsalat, Hülsenfrüchte)

Das Vermeiden dieser Lebensmittel, Speisen und Zubereitungen schränkt die Auswahl der Lebensmittel ein. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig die individuellen Lebensmittelunverträglichkeiten und -abneigungen des Patienten zu erkennen, um die Vielfalt der Lebensmittelauswahl zu erhalten.

Die optimale Ernährung der Bewohner liegt den Mitarbeiter/-innen von Alloheim besonders am Herzen. Die Fachkräfte der Assist unterstützen sie dabei mit individuellen Produktempfehlungen zur Ernährungstherapie, um einer Mangelernährung effektiv entgegenzuwirken.

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10.04.2017 | (Geistig) fit im Alter

„Mens sana in corpore sano“ – „Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“, diesen Spruch des römischen Dichters Juvenal kennen wir alle. Schon seit der Antike wird das als die Grundlage für ein erfülltes Leben angesehen.

Assist teilt diese Meinung: Die körperliche und geistige Fitness zu stärken, und damit auch das allgemeine Wohlbefinden, ist in jedem Alter wichtig. Für uns ist das die Basis, um die Lebensqualität und die Mobilität der Bewohner von Alloheim möglichst zu erhalten oder sogar zu verbessern.

Ob alt oder jung, es gibt viele Möglichkeiten, die geistige und körperliche Gesundheit zu stärken:

  • Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist in jedem Alter die Grundlage, um sich wohl zu fühlen. Aber je älter man wird, desto schwerer fällt es dem Körper, lebenswichtige Nährstoffe aus der Nahrung zu ziehen. Vor allem, wenn gleichzeitig der Appetit abnimmt, nur noch kleine Portionen vertragen werden oder es zu Schluckbeschwerden kommt. Um einen ungewollten Gewichtsverlust oder eine Mangelernährung zu vermeiden, ist es wichtig, auf die Ernährung zu achten.
  • Wir Menschen sind ausgesprochen soziale Lebewesen, es tut uns gut, Zeit unter Menschen zu verbringen. Anregende Gespräche oder ein interessantes Gesellschaftsspiel trainieren das Gehirn. Und auch das Essen schmeckt in Gemeinschaft viel besser als alleine.
  • Schon mal gehört? „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Stimmt nicht, man ist nie zu alt, um etwas Neues zu lernen. Lernen trainiert in jedem Alter das Denkvermögen, sei es ein Tanz, ein Spiel, oder eine neue Handarbeitstechnik. So werden im Gehirn neue Verbindungen gebildet und das hilft dabei, geistig fit zu bleiben.
  • Immer in Bewegung bleiben: Ein Spaziergang oder Gymnastik halten den Körper fit.

Assist Beitrag 3/2017 | Fit im Alter

In den Alloheim-Einrichtungen gibt es zahlreiche Angebote zur Förderung der körperlichen und geistigen Fitness. Dazu gehören beispielsweise Sitzgymnastik, Kegeln, Gedächtnistraining, Kochgruppen und gemeinsame Spaziergänge oder Spielerunden.

Um daran teilnehmen zu können, müssen die Bewohner eine entsprechende körperliche Konstitution mitbringen. Die körperliche Verfassung zu stärken, ist das Anliegen von Assist. Deshalb realisieren wir die optimale Versorgung der Bewohner in unseren Therapiebereichen enterale Ernährung, IV-Therapien, Stoma, Tracheostoma, Wund- und ableitende Inkontinenzversorgung, Beatmung (in Kooperation) und Diabetes. Beispielsweise hat Assist spezielle Andickungsmittel im Sortiment, die bei Schluckbeschwerden das Essen und Trinken erleichtern. Gleichzeitig unterstützen wir die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim auch durch praktische Trainings rund um die Ernährung, von denen Betroffene profitieren.

Assist kann aber noch mehr. Wir unterstützen Patienten und ihre Angehörigen schnell, unkompliziert und zuverlässig beim Übergang aus der Klinik in die Nachversorgung bei Alloheim. Lassen Sie sich beraten.

Unser gemeinsames Ziel ist es, die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen, um die körperliche und geistige Fitness und damit auch die Lebensqualität der Alloheim-Bewohner möglichst zu erhalten oder sogar zu verbessern.

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09.03.2017 | Vermeidung von Harnwegsinfekten – ein wichtiges Thema

Wer hat nicht schon einmal das unangenehme Gefühl eines Harnweginfektes verspürt? Versetzt man sich nun noch in die Lage eines Patienten, der zudem einen transurethralen Blasenverweilkatheter trägt, also einen über die Harnwege gelegter Dauerkatheter, ruft dies ein noch unangenehmeres Gefühl hervor.

Harnwegsinfektionen sind häufig vermeidbar – Assist unterstützt die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim dabei.

In Altenpflegeheimen und Krankenhäusern sind viele Menschen auf die Versorgung mit einem Dauerkatheter angewiesen. Die Ursachen dafür sind vielfältig, sei es nun bedingt durch schwere Bettlägerigkeit, neurologische Erkrankungen (z. B. Demenz, Parkinson oder Multiple Sklerose) oder Wunden im Intimbereich (z. B. nach größeren Operationen oder durch Dekubitalgeschwüre im Steißbereich). Ein Blasenverweilkatheter steigert immer das Risiko, an einer Harnwegsinfektion zu erkranken, Bakterien nutzen den Katheter regelrecht wie eine Leiter.

Um schmerzhafte Infekte zu vermeiden, ist die aseptische Pflege der dauerhaften Harnableitung besonders wichtig. Die korrekte Durchführung des sterilen Katheterwechsels nach den aktuellen Hygienevorschriften kann das Risiko, an einem Infekt zu erkranken, bereits während des Legens eines Katheters reduzieren.

Darüber hinaus ist auch die sorgfältige Pflege des Intimbereiches wichtig, um eine Keimverschleppung zu vermeiden, genauso wie der richtige Umgang mit den entsprechenden Hilfsmitteln (z. B. Urin-Bett-und Beinbeutel): Handelt es sich dabei um sterile oder unsterile Materialien und welche Tragedauer gibt der Hersteller vor? Wann steht der nächste Wechsel an? Der Urin der Patienten muss kontinuierlich beobachtet werden, um Veränderungen frühzeitig feststellen zu können.

Assist Beitrag 3/2017 | Vermeidung von Harnwegsinfekten

Sollte es trotz aller eingehaltenen Vorgaben dennoch einmal zu einer Harnwegsinfektion kommen, ist schnelles Handeln nötig, um Patienten Unwohlsein und Schmerzen zu ersparen. Bei Auffälligkeiten muss der behandelnde Hausarzt oder Urologe informiert werden, um zeitnah mit einer entsprechenden Behandlung zu beginnen (z. B. Urinuntersuchung und Antibiotikatherapie).

Den Mitarbeiter/-innen der Alloheim ist die Wichtigkeit Ihres Handelns bei der Pflege von ableitenden Urinsystemen bewusst. Assist unterstützt die Pflegekräfte durch regelmäßige theoretische und praktische Schulungen, hält sie auf dem neuesten Stand in Sachen Hygiene und liefert die passenden Produkte.

Bewusstes und hygienisches Handeln kann Harnwegsinfektionen vermeiden. Und genau das ist das gemeinsame Ziel von Assist und Alloheim: Infektionen vermeiden und die Lebensqualität der Alloheim-Bewohner verbessern.

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