Pflege-Spezial

Alloheim Senioren-Residenz „Schwyzer Straße”

Schwyzer Straße 7 | 13349 Berlin | 030 457978-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

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Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

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Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

04.03.2019 | Ein gemeinsames Zeichen der Wärme

Alloheim Senioren-Residenzen spenden für den Berliner Kältebus

BERLIN. Seit nun genau 24 Jahren bringt der Berliner Kältebus notleidenden Menschen Wärme. Die Initiative der Berliner Stadtmission stellt Bedürftigen vernetzte Hilfsangebote zur Verfügung, um Obdachlosen Schutz vor akuten Gefahren der Kälte zu bieten, aber auch Perspektiven und Wege aus der Wohnungslosigkeit aufzuzeigen. Seit über sieben Jahren setzen auch die Berliner Alloheim Senioren-Residenzen gemeinsam ein Zeichen der Wärme und unterstützten das Projekt mit rund 30.000 Euro. Jetzt wurden weitere 5.000 Euro an die Kältehilfe gespendet.

In besonders kalten Nächten in Berlin setzt sich Oliver Stemmann, leitender Mitarbeiter der Alloheim Unternehmensgruppe, selbst ans Steuer des Kältebusses. Gemeinsam mit weiteren Ehrenamtlichen sucht er nach obdachlosen und bedürftigen Menschen, die Minusgraden schutzlos auf der Straße ausharren müssen oder keine Notunterkunft finden. Die Kältebus-Mitarbeiter versuchen mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und bieten Kaffee, Tee, Decken und Schlafsäcke an. Auf Wunsch werden die Obdachlosen dann zu einem sicheren Übernachtungsplatz gebracht. „Die meisten von uns leben in dem Luxus, in einer kalten Winternacht einfach die Heizung aufzudrehen oder sich gemütlich ins kuschelige Bett zu legen“, sagt Oliver Stemmann, „doch für Menschen ohne schützendes Zuhause und warme Kleidung bedeuten niedrige Temperaturen im Extremfall den Kampf ums Überleben.“

Genau hier setzt die Berliner Kältehilfe an, denn für diese Menschen ist sie da. „Neben der Soforthilfe organisieren wir bei Bedarf Übernachtungsplätze, warme Mahlzeiten und Getränke“, sagt Karen Holzinger, Leiterin der Wohnungshilfe. Seit nunmehr sieben Jahren engagieren sich auch die Mitarbeiter der Alloheim Unternehmensgruppe für die Kältehilfe. Schon zur Tradition geworden ist die alljährliche Scheckübergabe von Vertretern der Berliner Seniorenresidenzen. 5.000 Euro konnte Karen Holzinger jetzt entgegennehmen. Eingesetzt wird dieses Geld insbesondere für das Projekt „Kältebus“. „Im Namen der gesamten Berliner Kältehilfe bedanke ich mich herzlich für diese großzügige Spende“, so Holzinger, „ganz besonders möchte ich den unermüdlichen Einsatz und das enorme Engagement der Berliner Alloheim-Residenzen hervorheben, das weit über Geldspenden hinausgeht. Vielen Dank!“ Neben ehrenamtlichen Tätigkeiten als Kältebusfahrer haben die Einrichtungen die Initiative auch bei ihren eigenen Veranstaltungen fest im Blick. So konnte beispielsweise die Residenz „Schwyzer Straße“ unter der Leitung von Ilona Kirchmeier in den vergangen Jahren eine zusätzliche Spende von 2.280 Euro zugunsten der Kältehilfe ermöglichen.
„Insgesamt sind über die Jahre über 34.000 Euro zusammengekommen“, weiß die Leiterin der Wohnungshilfe, „umgerechnet entspricht das circa 1.130 ermöglichten Übernachtungen oder 113.000 gefahrenen Kilometern das Kältebusses, also etwa zweimal um die Erde. Das ist beeindruckend.“

Auch für die Zukunft planen die Berliner Alloheim Senioren-Residenzen weitere Aktionen und Spendenaufrufe, um die Kältehilfe weiter zu unterstützen und zu fördern. „Wir Berliner schauen aufeinander und helfen uns. Da ist es eine Selbstverständlichkeit, bedürftigen Menschen gemeinsam unter die Arme zu greifen“, so Oliver Stemmann, „nicht reden, sondern machen lautet dabei die Devise.“

Ein gemeinsames Zeichen der Wärme

10.09.2018 | Der Thementag „Medizin nach Noten“ in der Senioren-Residenz

Der diesjährige Thementag in der Senioren-Residenz beschäftigte sich mit Musik und Bewegung. Am Morgen ging es mit Gymnastik und flotter Musik im Garten los. Arme und Beine wurden gedehnt und der ganze Körper wurde bei Frischluft in Schwung gebracht. „Die kleine Schaffnerin“ machte gute Laune und das Schwungtuch kräftigte vor alledem die Armmuskulatur.

Am Nachmittag kam Trommellehrer Stefan Lau mit den unterschiedlichsten Trommeln und Rasseln vorbei. Es wurde laut und rhythmisch im Aschinger. Helga Sommerfeld bewies, dass sie Rhythmus im Blut hat und Hannelore Sackrow staunte hinterher, dass es so anstrengend gewesen sei wie beim Sport und doch so viel Spaß gemacht habe.

Anschließend wurde von Claudia Böhme und den Praktikantinnen Sumru Karaaslan und Aria Bayram-Polat Smoothies gereicht. Die gesunden und leckeren Mixturen aus Pfirsichen , Himbeeren oder Bananen, mit Jogurt, Kiwi, Zitrone oder sogar Möhre und Spinat luden zum Probieren ein.

Der Thementag  „Medizin nach Noten“ in der Senioren-Residenz

13.06.2018 | Danksagung zur Teilnahme am Boys Day 2018

26.02.2018 | Großzügige Spende der Alloheim Senioren-Residenzen für Berliner Kältehilfe

Seit über sechs Jahren fördern die Alloheim Senioren-Residenzen die Berliner Kältehilfe ¬mit finanzieller Unterstützung, Sachspenden und ehrenamtlichem Engagement – Spendenübergabe in der Berliner Stadtmission

BERLIN. „Wärme spenden“ heißt seit über 20 Jahren das Leitmotiv der Berliner Kältehilfe. Mit dieser Initiative stellt die Berliner Stadtmission vernetzte Hilfsangebote für notleidende Menschen zur Verfügung, die Schutz vor den akuten Gefahren der Kälte bietet, aber auch Perspektiven zeigt und Wege aus der Wohnungslosigkeit weist. Seit über sechs Jahren setzen die Alloheim Senioren-Residenzen in Berlin ein gemeinsames Zeichen der Wärme und unterstützen vielfältig die lebensrettenden Maßnahmen der Kältehilfe.

Am vergangenen Donnerstag übergaben Vertreter der Berliner Alloheim Senioren-Residenzen ein weiteres Mal einen Spendenscheck in Höhe von 5.000 Euro an Karen Holzinger, Leiterin der Wohnungslosenhilfe, im Zentrum der Berliner Stadtmission in der Lehrter Straße in Berlin. Mit dieser Spende wird das Projekt „Kältebus“ gefördert, das Obdachlose vor dem Kältetod schützt. „Als ganz normaler Bürger kann man ja mit dem Winter leben“, sagen die Kältebus-Initiatoren, „die Garderobe wird der kühlen Jahreszeit angepasst und in unseren vier Wänden stellen wir die Heizung einfach eine Stufe höher.“ Zur existentiellen Bedrohung könne die bittere Kälte allerdings für all die Menschen werden, die weder ein schützendes Zuhause, noch warme Kleidung zur Verfügung haben. In diesen Fällen tritt die Kältehilfe in Aktion. Sie spendet Wärme und bringt Obdachlose zu einem sicheren Übernachtungsplatz.

Zusätzlich zu ihrer finanziellen Unterstützung engagieren sich Alloheim-Mitarbeiter aber auch aktiv bei der Berliner Kältebus-Hilfe. So ist Oliver Stemmann aus dem Management der Unternehmensgruppe seit 2011 ehrenamtlich regelmäßig als Kältebus-Fahrer und in der Tagesstätte „Nachtcafé“ der Citystation Berlin aktiv. Und auch Einrichtungsleiterin Ilona Kirchmeier von der Senioren-Residenz „Schwyzer Straße“ hat die Kältehilfe fest im Blick: Anlässlich des „10-jährigen Jubiläums“ ihrer Einrichtung übergab sie der Kältehilfe vor kurzem eine Spende von 800 Euro, die das Alloheim-Team aus dem Verkauf selbstgemachter Liköre und Marmeladen auf dem hauseigenen „Weihnachtsmarkt der Herzen“ erlösen konnte. Darüber hinaus beteiligen sich Bewohner der Senioren-Residenz jeden Monat beim Crépes-Backen in der Notübernachtung der Berliner Stadtmission in der Lehrter Straße.

Großzügige Spende der Alloheim Senioren-Residenzen für Berliner Kältehilfe

Übergaben eine großzügige Spende an die Berliner Kältehilfe (v.l.n.r.):

Rene Lattner (Einrichtungsleiter Senterra Pflegezentrum Berlin), Reina Jung (Einrichtungsleiterin Senioren-Residenz „Ullsteinstraße“), Juliane Lehmpfuhl (stellvertretende Pflegedienstleitung) und
Veronika Alfranseder (Sozialdienst) (beide Senioren-Residenz „Schwyzer Straße“), Karen Holzinger (Leiterin Wohnungslosenhilfe der Berliner Stadtmission), Mathias Meinke (Praktikant in der Senioren-Residenz „Märkisches Viertel“), Ilona Kirchmeier (Einrichtungsleiterin Senioren-Residenz „Schwyzer Straße“), Irina Neicke (Sozialdienst Senioren-Residenz „Märkisches Viertel“) und Oliver Stemmann (Alloheim Senioren-Residenzen SE).

31.05.2017 | Sommerfest am 17. Juni

30.05.2017 | Dankschreiben zum Boy’s Day 2017

15.05.2017 | Maifest des geriatrisch- gerontopsychiatrischen Verbundes Mitte

Am 15. Mai 2017 veranstaltete der geriatrisch- gerontopsychiatrischen Verbund Mitte das traditionelle Maifest. Als Mitglied des Verbundes beteiligte sich auch Ilona Kirchmeier, Leiterin der Senioren-Residenz “Schwyzer Straße”, gemeinsam mit Ihrem Team an dieser Veranstaltung. Die Veranstaltung diente vor allem dazu, pflegenden Angehörigen des Bezirks einmal ausdrücklich ein Dankeschön für Ihr nicht selbstverständliches
Engagement entgegenzubringen.

Danksagung des Bezirksamtes Mitte

03.05.2017 | Basar Oma’s Schätzchen

01.02.2017 | 5000 Euro für den Kältebus

02.01.2017 | Spendenaktion mit Herz in der Senioren-Residenz “Schwyzer Straße”

Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und Freunde der Senioren-Residenz “Schwyzer Straße” haben auch in 2016 mit zahlreichen Aktionen Menschen in unserer Stadt unterstützt. So lud eine kleine Gruppe Helfer an einem kalten Winterabend wieder dazu ein, köstliche Waffeln in der Notunterkunft der Berliner Stadtmission zu genießen. In der Vorweihnachtszeit wurden Weihnachtstüten für Obdachlose gepackt. Auf dem Weihnachtsmarkt mit Herz konnte man Kulinarisches und selbst Gemachtes erwerben. Der Erlös ging komplett in die große Spendendose. Und im Rahmen der Weihnachtsfeier wurde fünfzehn Kindern von “Teen Challenge” ein persönlicher Wunsch vom Weihnachtsmann erfüllt.

Das unermüdliche Engagement der “Schwyzer” hat sich gelohnt. Beim Neujahrsempfang Anfang Januar konnte der Berliner Stadtmission und dem Verein Teen Challenge je ein Betrag in Höhe von 800,00€ überreicht werden.

Wir danken allen Beteiligten für ihren tatkräftigen Einsatz in 2016 und freuen uns auf ein erfülltes, gemeinsames Jahr 2017!

Spendenaktion mit Herz in der Senioren-Residenz "Schwyzer Straße"

Pflege-Spezial

01.10.2019 | Demenz – wenn das Herz liebt, aber der Kopf vergisst

Demenz beginnt oft schleichend und sowohl Betroffene als auch Angehörige merken es zunächst nicht oder wollen nicht wahr haben, dass sich etwas verändert. Doch was bedeutet Demenz und wie geht man am besten mit demenzkranken Menschen um?
Ein Demenzkranker durchläuft oft verschiedene Stadien. Im frühen Stadium sieht es bei den Betroffenen eher wie eine Art Altersvergesslichkeit aus. Auch der Orientierungssinn kann nachlassen. Schreitet die Erkrankung weiter voran, haben die Betroffenen zunehmend Schwierigkeiten, sich neue Informationen zu merken, sich zu konzentrieren und Zusammenhänge zu erkennen. Sie vergessen wichtige Ereignisse aus ihrer Vergangenheit. Das kann für Angehörige besonders schmerzhaft sein, z.B. dann wenn sich der Erkrankte nicht mehr daran erinnern kann, dass er verheiratet ist.
Angehörige müssen umdenken
Im späten Stadium leiden die Betroffenen unter starken Stimmungsschwankungen. Es kann vorkommen, dass sie stundenlang aus dem Fenster starren. Viele verhalten sich ganz plötzlich aggressiv, obwohl sie es gar nicht so meinen. So ein Verhalten sollte man nicht als persönlichen Angriff auffassen.

Demenz01

Foto: Edler von Rabenstein – Adobe Stock

Demenzkranke können im späten Stadium oft die Signale ihres Körpers nicht mehr deuten und schaffen es z.B. nicht rechtzeitig ihre Blase zu leeren. Aber auch das Essverhalten ändert sich. Es gibt viele Gründe, die dazu führen, dass Menschen mit Demenz nicht mehr genügend Nahrung zu sich nehmen, was nicht selten zu einer Unter- bzw. Mangelernährung führen kann. Oftmals hilft nur gutes Beobachten um festzustellen, warum zu wenig gegessen oder die Nahrungkomplett verweigert wird. Mediq Deutschland hilft den Mitarbeiter/-innen von Alloheim dabei, die Gründe einer Essensverweigerung herauszufinden und bietet eine Auswahl geeigneter Zusatznahrungen an, die das Nährstoffdefizit ausgleichen und den Ernährungsstatus deutlich verbessern. Aber auch wenn es aufgrund der Demenz zu einer Inkontinenz kommt, steht Mediq Deutschland zur Seite und berät zu den geeigneten Produkten.
Neben einem veränderten Essverhalten und einer möglichen Inkontinenz fällt es Demenzkranken oft schwer, Worte oder gar Sätze zu bilden. Sie reden deswegen kaum noch. Das heißt aber nicht, dass man nicht mehr mit dem Betroffenen kommunizieren kann. Es ist wichtig weiterhin normal mit ihnen zu reden. Dabei ist es hilfreich, einfache Sätze zu bilden und den Blickkontakt aufrechtzuerhalten. Angehörige sollten akzeptieren, dass eineDiskussion über Sachfragen – wann ist was passiert? – wenig Sinn macht. Viel wichtiger ist es bei der Kommunikation eine gute Beziehung aufrechtzuerhalten. Was immer bleibt, ist der Weg über die Emotionen. Viele reagieren sehr sensibel auf Berührungen und Mimik. Vertraute Gerüche können ebenso ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.
Demenz ist in den meisten Fällen ein normaler Prozess des Alterns, kann aber auch schon in jungen Jahren auftreten. In jedem Stadium ist es wichtig, die Würde des Betroffenen nicht zu verletzen. Angehörige sollten darauf achten, die nachlassenden Fähigkeiten des Demenzkranken nicht zu kritisieren und die Entwicklung genau zu beobachten, um zu wissen, welche Aufgaben Sie ihm noch anvertrauen können.
Interessierte können sich darüber hinaus genauer auf der Webseite von Mediq Deutschland über die Therapiemöglichkeiten beiMangelernährung aufgrund von Demenz informieren oder auch gerne persönlichen Kontakt mit dem Unternehmen suchen.
Mediq Deutschland GmbH
66661 Merzig
www.mediq.de

02.08.2019 | Wenn das Schlucken zum Problem wird

Schlucken ist für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Erst wenn es zu Störungen oder Problemen beim Kauen und Schlucken kommt, wird klar, dass es sich bei diesem Zusammenspiel von Muskeln und Nerven um einen sehr komplexen Prozess handelt. Schluckstörungen (Dysphagie) sind meist die Folge von altersbedingten, körperlichen Veränderungen (z. B. Muskelsteifheit und Bewegungsarmut im Bereich der Mund-, Rachen- und Kehlkopfmuskeln, schlechte Zahnprothesen, Nachlassen des Schluckreflexes). Sie können aber auch als Folge von neurologischen Erkrankungen (Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Alzheimer, Demenz, Morbus Parkinson, Multipler Sklerose) sowie Krebserkrankungen im Kopf-Hals-Bereich auftreten.

Grundsätzlich sollten Schluckbeschwerden immer fachmännisch von einem Arzt
oder Logopäden untersucht werden. Wichtig ist es, herauszufinden, ob es beim Schlucken sowohl von fester Nahrung als auch von Flüssigkeiten zu Problemen kommt. Der Schluckvorgang sollte genau beobachtet werden, um die Art der Schluckstörung bestmöglich beurteilen zu können.

Es ist daher umso wichtiger, dass Ärzte, Sprachtherapeuten, Ernährungstherapeuten und Fachpflegepersonal eng zusammen arbeiten, da viele Betroffene schnell Defizite in der Ernährung aufweisen und dies nicht selten zu einer Mangelernährung führt. Sie verlieren an Gewicht und Muskelmasse und werden zunehmend schwächer und lustloser. Grundsätzlich sollte die Therapie von Schluckstörungen eng mit der Behandlung der Grunderkrankung verknüpft sein. Dabei werden folgende Ziele verfolgt:

Schlucken

Bild: Copyright damato / Fotolia

1. Die Fähigkeit zur normalen Nahrungsaufnahme sollte weitestgehend wiedererlangt werden.
Logopäden versuchen mithilfe bestimmter Stimulations-, Bewegungs- und Schluckübungen, die gestörte Funktion wieder herzustellen. Darüber hinaus vermitteln sie Techniken zur besseren Haltung und einem sicheren Schlucken. Sollten Schluckstörungen nur aufgrund von Kaustörungen auftreten, können diese meist durch eine verbesserte Mundpflege oder eine Zahnbehandlung behoben werden.

2. Die Gefahr des Verschluckens sollte so gering wie möglich gehalten werden.
Wenn Getränke zu schnell den Rachen hinunter fließen, kann der Betroffene das Schlucken nicht mehr steuern und es besteht die Gefahr des Verschluckens. Dysphagiepatienten trinken daher meist zu wenig, aus Angst, sie könnten sich verschlucken. Hier helfen spezielle Trink-Becher. Durch eine besondere Geometrie kann der Becher geleert werden, ohne dass der Betroffene den Kopf in den Nacken legen muss. Zudem ist es hilfreich, die Konsistenz der Speisen und Getränke so anzupassen, dass das Schlucken vereinfacht wird. Entscheidend ist hierbei, die Nahrung an die individuelle Schluckkapazität anzupassen. Feste Speisen können beispielsweise püriert werden, während Flüssigkeiten mithilfe von Andickungsmitteln die passende Konsistenz erhalten. Je nach Dosierung wird die Flüssigkeit sirup-, honig- oder puddingartig. Damit wird das Schlucken erleichtert und die Nahrungsaufnahme insgesamt verbessert. Es sollte jedoch nicht vergessen werden, die Nahrung auch in einer appetitanregenden Form anzubieten und somit auch zum Essen zu motivieren.
Das Einnehmen von Tabletten kann ebenfalls problematisch sein. Tabletten können mehrfach geteilt oder gemörsert werden (unter Verwendung eines geeigneten Mörsers). Ob die verordneten Medikamente zum Teilen bzw. Mörsern geeignet sind, sollte im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt oder Apotheker abgestimmt werden.

3. Positive Unterstützung des Kankheitsverlaufs, durch die Verbesserung des Ernährungszustandes.
Um den Ernährungszustand zu verbessern und ein Nährstoffdefizit auszugleichen, sollten in erster Linie kalorienreiche Lebensmittel gewählt werden. Darüber hinaus leistet der Einsatz von hochkalorischer Trinknahrung (z. B. Cenaman Trinknahrung) einen wichtigen Beitrag zur Nährstoffversorgung. Trinknahrung kann sowohl in Verbindung mit Andickungsmitteln verwendet als auch vielseitig in die normale Nahrung integriert werden. Sie ist verordnungsfähig und wird bei entsprechender Diagnosestellung von der Krankenkasse erstattet. Bei massiven Schluckstörungen und bei stark geschwächten, pflegebedürftigen Patienten gelingt es nur per Sondennahrung (PEG-Sonde, durch die Bauchwand in den Magen), alle Nährstoffe in ausreichender Menge zuzuführen und somit lebenswichtige Funktionen aufrechtzuerhalten.

Die MitarbeiterInnen von Alloheim und Assist stehen Ihnen bei allen Fragen rund um das Thema Schluckbeschwerden, Trinknahrung und Andickungsmittel gerne mit Rat und Tat zur Seite. Gemeinsam finden wir die bestmögliche Lösung.

Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne.

assist GmbH
66661 Merzig
www.assist.de