Pflege-Spezial

Alloheim Senioren-Residenz „Lustgarten”

Holpergrund 9-11 | 34474 Diemelstadt | 05694 9911-000

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

18.09.2019 | Wir gratulieren herzlich zur abgeschlossenen Ausbildung

10.07.2019 | 300 Euro für die Jugendfeuerwehr

16.05.2019 | Arbeit mit Herz zum Wohle der Menschen

25.04.2019 | Hunde als Therapeuten

01.03.2019 | Attraktive Arbeit in der Pflege

23.01.2019 | Ein Klavierkonzert

15.10.2018 | Stimmungsvolles Oktoberfest im Seniorenzentrum

Am Montag, den 15. Oktober fand das diesjährige Oktoberfest im Veranstaltungsraum und im Café Roco unseres Hauses statt. Zahlreiche Bewohner und Angehörige waren wieder erschienen.

Nach der Begrüßung durch die Leiterin der sozialen Betreuung trat die hauseigene Sitztanzgruppe auf und erfreute die Anwesenden mit 3 Tänzen nach den Liedern „Und ich flieg wie ein Flieger“ , „Rock me baby“ und „Sirtaki“, was anschließend mit großem Applaus bedacht wurde.

Dann übernahm der Alleinunterhalter Hans-Harald das Programm und sorge mit altbekannten Liedern für die richtige Stimmung, wobei fast alle Liedtexte von den anwesenden Senioren mitgesungen werden konnten.

Für das leibliche Wohl hatte das Küchenteam in Form von Minihaxen, Weißwürsten, bayrischem Kraut und Brezeln gesorgt. Und auch an der „flüssige Nahrung“ sollte es nicht scheitern, denn an alkoholfreie Getränke und frischgezapftes Fassbier wurde ebenso gedacht. Die Bedienung wurde von den fleißigen Betreuungskräften übernommen, so dass niemand lange auf Speis und Trank warten musste.

Alle Anwesenden verbachten ein paar gemütliche Stunden zusammen.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle Beteiligten für ihr Engagement.

Karl-Heinz G.
(Bewohner)

Stimmungsvolles Oktoberfest im Seniorenzentrum

22.09.2018 | Zurück in die eigenen vier Wände

22.09.2018 | Oktoberfest im “Lustgarten”

15.12.2017 | Weihnachtsklänge am Klavier

Die 86-jährige Pianistin Ellen Mönnikes verzauberte das Seniorenzentrum „Lustgarten“ mit einem Weihnachtskonzert

DIEMELSTADT. Weihnachtliche Klaviermusik erklang jetzt in der Seniorenresidenz Lustgarten: Mit einem ehrenamtlichen Konzert begeisterte die Pianistin Ellen Mönnikes die Bewohner der Einrichtung. Bereits seit zehn Jahren musiziert die 86-jährige Musiktherapeutin mit Senioren und kranken Menschen, um so Freude und Abwechslung in deren Alltag zu bringen.

„Musik erfüllt die Herzen aller Menschen mit Freude, unabhängig von Alter, Herkunft oder Krankheit“, sagt Ellen Mönnikes. Um dieses Credo zu leben und ihre Leidenschaft für Musik weiterzugeben, begeistert die 86-jährige Pianistin regelmäßig Senioren und kranke Menschen mit ihren ehrenamtlichen Klavierkonzerten. „Musik ist mein Leben“, sagt sie. Bereits seit 1979 gibt sie regelmäßig und auch heute noch Orgel- und Klavierunterricht. Ihre ehrenamtliche Tätigkeit begann sie nach einer schweren Herz-OP vor zehn Jahren: „Aus Dankbarkeit über den guten Verlauf des Eingriffs nahm ich mir vor, dass der Erste, der sich etwas von mir wünscht, diesen Wunsch von mir erfüllt bekommt“, erinnert sie sich. Kurz darauf fragte sie das St.-Antonius-Seniorenhaus nach einem Klavierkonzert – und später auch eine Pflegeeinrichtung für Senioren. Damit begannen die ehrenamtlichen Konzerte der Pianistin.

„Ich kenne Ellen Mönnikes bereits seit vielen Jahren“, erzählt Lothar Koch-Sander, Einrichtungsleiter des Seniorenzentrums „Lustgarten“ in Diemelstadt. Als sich die beiden vor kurzem zufällig trafen, erklärte sich die 86-Jährige auch sofort zu einem Weihnachtskonzert in der Einrichtung bereit. „Weihnachtsklänge am Klavier“ hieß die Musikveranstaltung, die dann in der vergangenen Woche in der Seniorenresidenz „Lustgarten“ stattfand. „Über 50 Bewohner lauschten begeistert ihrer Klaviermusik“, freut sich Koch-Sander, „die Leidenschaft der Pianistin verzauberte die Senioren. Freudestrahlend wurde mitgesungen und zugehört. Wir bedanken uns vielmals bei Ellen Mönnikes für dieses wunderbare Konzert.“

15.10.2017 | Zurück in die eigenen vier Wände

78-jährige Seniorin zieht aus Pflegeeinrichtung zurück in ihr eigenes Zuhause

DIEMELSTADT. Eine ganz besondere Kündigung und einen sehr ungewöhnlichen Auszug gab es jetzt in der Seniorenresidenz „Lustgarten“. Nach einem zehnmonatigen Aufenthalt im vollstationären Bereich der Einrichtung konnte die 78-jährige Gertrud Menne wieder in ihr Zuhause zurückkehren.

Als Gertrud Menne Anfang dieses Jahres in die Seniorenresidenz „Lustgarten“ in Diemelstadt einzog, stand es sehr schlecht um die Gesundheit der Seniorin. Die 78-jährige Parkinson-Patientin kam mit stark eingeschränkter Alltagskompetenz direkt aus dem Krankenhaus zur vollstationären Pflege in das Seniorenzentrum. „Die behandelnden Ärzte gaben der Seniorin nur noch wenige Monate zu leben“, erzählt Lothar Koch-Sander, Leiter der Seniorenresidenz, „umso schlimmer war es für Gertrud Menne, nicht zurück nach Hause zu dürfen.“ Aus diesem Grund gab ihr Ehemann, Herrmann Menne, seiner Frau ein großes Versprechen: Sollte es ihr Gesundheitszustand erlauben, würde er sie sofort zurück in ihr eigenes Zuhause bringen.

Gemeinsam mit den Pflegekräften der Seniorenresidenz kümmerte sich Herrmann Menne in den folgenden Monaten rührend um seine Frau: Aktivierende, intensive Pflege, zusammen mit liebevoller seelischer Unterstützung: Der Lebensmut von Gertrud Menne verstärkte sich sichtlich, die Seniorin wurde mobiler und sogar Essen und Trinken gelang zunehmend selbstständiger.

Nach einem zehnmonatigen Aufenthalt in der Seniorenresidenz „Lustgarten“ kann Herrmann Menne sein Versprechen nun tatsächlich einlösen. Jedoch fühlte sich seine Ehefrau in der Einrichtung mittlerweile so wohl, dass sie zunächst nicht ausziehen wollte: „Erst nachdem Pflegedienstleitung und die Einrichtungsleitung ihr das feste Versprechen gaben, jederzeit in die Seniorenresidenz zurückkehren zu dürfen, willigte Gertrud Menne dem Auszug ein“, erzählt Lothar Koch-Sander. Der Auszug der Seniorin löst bei allen Beteiligten große Begeisterung aus: „Normalerweise wird der Einzug in eine Pflegeeinrichtung als ‚Endstation’ angesehen. Gertrud Menne zeigt, dass ein Aufenthalt in einem Seniorenzentrum aber auch als Wiedereinstieg in ein selbstständiges Leben dienen kann“, sagt Lothar Koch-Sander.

Bei der Verabschiedung bedankte sich das Ehepaar herzlich bei allen Mitarbeitern der Seniorenresidenz, insbesondere bei den Pflegefachkräften für die liebevolle und intensive Betreuung. „Wir freuen uns sehr, Gertrud Menne bei der Rückkehr in ein eigenständiges Leben unterstützt zu haben“, freut sich der Einrichtungsleiter, „wir wünschen ihr und ihrem Ehemann ein langes, glückliches und gesundes Leben. Und falls der Wunsch besteht, stehen die Türen der Seniorenresidenz „Lustgarten“ für die beiden natürlich immer offen.“

15.09.2017 | Tipps für Senioren: Sicher durch Herbst und Winter

Durch Vorsorge fit und gesund durch die grauen Jahreszeiten kommen ¬ Unfallgefahren minimieren.

Diemelstadt. Die kommenden Jahreszeiten bringen viele Herausforderungen mit sich – besonders für Senioren. Durch Glätte, Regen, Kälte oder Eis steigt die Unfallgefahr besonders für ältere Bürger. Sie sollten bereits im Voraus einige Tipps beachten und Vorsorge treffen, um so sicher, fit und gesund durch Herbst und Winter zu kommen.

Nasses Laub auf den Straßen, Pfützen, Eis oder Schnee: Herbst und Winter halten besonders für Senioren einiges an Herausforderungen parat. Im Falle eines Sturzes kommt es gerade jetzt am häufigsten zu Knochenbrüchen und Verletzungen. „Besonders für älteren Bürger haben derartige Unfälle sehr oft eklatante Folgen“, weiß Lothar Koch-Sander, Einrichtungsleiter der Alloheim Seniorenresidenz in Diemelstadt-Rhoden, „der Heilungsprozess dauert erfahrungsgemäß deutlich länger, es können bedrohliche Komplikationen auftreten und auch das Selbstvertrauen schwindet.“
Um diesen Unfällen vorzubeugen, rät er, einige Tipps zu beachten. „Festes, rutschsicheres Schuhwerk mit Profil ist eine wichtige Voraussetzung, wenn man seine Wohnung verlässt. Falls es friert, kann man zusätzlich Überzieher mit Eis-Spikes für bessere Trittsicherheit verwenden. Auch für die meisten Gehstöcke gibt es Spitzen als Zubehör, die für sicheren Halt sorgen.“

Um niedrigen Temperaturen oder kalten Winden zu trotzen, sollte man außerdem stets auf passende Kleidung achten, so dass die Körpertemperatur stabil gehalten und Unterkühlung vermieden wird. Dafür eignet sich besonders der sogenannte „Zwiebel-Look“: Indem mehrere Kleidungsschichten übereinander getragen werden, bleibt die Wärme am Körper. Um den Kopf vor Auskühlung zu schützen, sollte außerdem immer eine Mütze getragen werden. Wer bei einbrechender Dunkelheit unterwegs ist, tut gut daran, Reflektoren an der Kleidung anzubringen und immer eine Taschenlampe mitzunehmen. So ist man auch bei Dunkelheit gut sichtbar und kann Unfallgefahren reduzieren.
Wie die Experten der Residenz außerdem raten, sei es wichtig andere Personen zu informieren, wenn man beispielsweise allein weggeht und kein Handy besitzt. „Falls dann einmal etwas passiert, sind zumindest andere informiert und können entsprechende Suchmaßnahme einleiten.“

Aber auch die Ernährung spielt jetzt eine wichtige Rolle: „Man sollte auf ausreichende Versorgung mit Vitamin-D achten“, sagt Lothar Koch-Sander, „durch fehlendes Sonnenlicht entsteht oft ein Vitamin-D-Mangel, der durch Lebensmittel wie Milch, Getreide und Fisch ausgeglichen werden kann. Besonders wichtig ist dieses Vitamin für Zähne und Knochen. Außerdem hellt es auch die Stimmung auf.“ Ebenso zu beachten: Durch die Austrocknung der Heizungsluft steigt im Winter der Flüssigkeitsbedarf. Als Richtwert gelten 1,5-2 Liter Wasser pro Tag, die der Körper dringend benötigt. Ein warmer Tee ist in der kalten Zeit also absolut empfehlenswert.

Um das Immunsystem zu stärken, sollte man bereits jetzt Vorsorge treffen: Vitaminreiche Ernährung mit viel Obst, Spaziergänge im Freien, um den Kreislauf in Gang zu bringen und genug Schlaf helfen den körpereigenen Abwehrkräften etwaigen Erkältungen zu begegnen. Und besonders in der Winterzeit gilt dann: Viel Hände waschen und auf jeden Fall Seife benutzen.

Generell empfiehlt sich für Senioren, mit möglichst wenig Stress und entspannt durch die kalte Jahreszeit zu gehen. „Bei sehr schlechten Witterungsbedingungen oder allgemeinem Unwohlsein, empfiehlt es sich, auch mal einen Tag in Ruhe zu Hause zu verbringen“, rät Lothar Koch-Sander, „dabei sollte man auch bei niedrigen Temperaturen das Durchlüften nicht vergessen und wenn möglich leichte Gymnastik-Übungen machen, um den Kreislauf in Gang zu bekommen.“

11.04.2017 | Vier Pfoten sorgen im Seniorenzentrum für Lebensfreude

11.04.2017 | “Oma, Opa und ich”

Pflege-Spezial

01.10.2019 | Demenz – wenn das Herz liebt, aber der Kopf vergisst

Demenz beginnt oft schleichend und sowohl Betroffene als auch Angehörige merken es zunächst nicht oder wollen nicht wahr haben, dass sich etwas verändert. Doch was bedeutet Demenz und wie geht man am besten mit demenzkranken Menschen um?
Ein Demenzkranker durchläuft oft verschiedene Stadien. Im frühen Stadium sieht es bei den Betroffenen eher wie eine Art Altersvergesslichkeit aus. Auch der Orientierungssinn kann nachlassen. Schreitet die Erkrankung weiter voran, haben die Betroffenen zunehmend Schwierigkeiten, sich neue Informationen zu merken, sich zu konzentrieren und Zusammenhänge zu erkennen. Sie vergessen wichtige Ereignisse aus ihrer Vergangenheit. Das kann für Angehörige besonders schmerzhaft sein, z.B. dann wenn sich der Erkrankte nicht mehr daran erinnern kann, dass er verheiratet ist.
Angehörige müssen umdenken
Im späten Stadium leiden die Betroffenen unter starken Stimmungsschwankungen. Es kann vorkommen, dass sie stundenlang aus dem Fenster starren. Viele verhalten sich ganz plötzlich aggressiv, obwohl sie es gar nicht so meinen. So ein Verhalten sollte man nicht als persönlichen Angriff auffassen.

Demenz01

Foto: Edler von Rabenstein – Adobe Stock

Demenzkranke können im späten Stadium oft die Signale ihres Körpers nicht mehr deuten und schaffen es z.B. nicht rechtzeitig ihre Blase zu leeren. Aber auch das Essverhalten ändert sich. Es gibt viele Gründe, die dazu führen, dass Menschen mit Demenz nicht mehr genügend Nahrung zu sich nehmen, was nicht selten zu einer Unter- bzw. Mangelernährung führen kann. Oftmals hilft nur gutes Beobachten um festzustellen, warum zu wenig gegessen oder die Nahrungkomplett verweigert wird. Mediq Deutschland hilft den Mitarbeiter/-innen von Alloheim dabei, die Gründe einer Essensverweigerung herauszufinden und bietet eine Auswahl geeigneter Zusatznahrungen an, die das Nährstoffdefizit ausgleichen und den Ernährungsstatus deutlich verbessern. Aber auch wenn es aufgrund der Demenz zu einer Inkontinenz kommt, steht Mediq Deutschland zur Seite und berät zu den geeigneten Produkten.
Neben einem veränderten Essverhalten und einer möglichen Inkontinenz fällt es Demenzkranken oft schwer, Worte oder gar Sätze zu bilden. Sie reden deswegen kaum noch. Das heißt aber nicht, dass man nicht mehr mit dem Betroffenen kommunizieren kann. Es ist wichtig weiterhin normal mit ihnen zu reden. Dabei ist es hilfreich, einfache Sätze zu bilden und den Blickkontakt aufrechtzuerhalten. Angehörige sollten akzeptieren, dass eineDiskussion über Sachfragen – wann ist was passiert? – wenig Sinn macht. Viel wichtiger ist es bei der Kommunikation eine gute Beziehung aufrechtzuerhalten. Was immer bleibt, ist der Weg über die Emotionen. Viele reagieren sehr sensibel auf Berührungen und Mimik. Vertraute Gerüche können ebenso ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.
Demenz ist in den meisten Fällen ein normaler Prozess des Alterns, kann aber auch schon in jungen Jahren auftreten. In jedem Stadium ist es wichtig, die Würde des Betroffenen nicht zu verletzen. Angehörige sollten darauf achten, die nachlassenden Fähigkeiten des Demenzkranken nicht zu kritisieren und die Entwicklung genau zu beobachten, um zu wissen, welche Aufgaben Sie ihm noch anvertrauen können.
Interessierte können sich darüber hinaus genauer auf der Webseite von Mediq Deutschland über die Therapiemöglichkeiten beiMangelernährung aufgrund von Demenz informieren oder auch gerne persönlichen Kontakt mit dem Unternehmen suchen.
Mediq Deutschland GmbH
66661 Merzig
www.mediq.de

02.08.2019 | Wenn das Schlucken zum Problem wird

Schlucken ist für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Erst wenn es zu Störungen oder Problemen beim Kauen und Schlucken kommt, wird klar, dass es sich bei diesem Zusammenspiel von Muskeln und Nerven um einen sehr komplexen Prozess handelt. Schluckstörungen (Dysphagie) sind meist die Folge von altersbedingten, körperlichen Veränderungen (z. B. Muskelsteifheit und Bewegungsarmut im Bereich der Mund-, Rachen- und Kehlkopfmuskeln, schlechte Zahnprothesen, Nachlassen des Schluckreflexes). Sie können aber auch als Folge von neurologischen Erkrankungen (Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Alzheimer, Demenz, Morbus Parkinson, Multipler Sklerose) sowie Krebserkrankungen im Kopf-Hals-Bereich auftreten.

Grundsätzlich sollten Schluckbeschwerden immer fachmännisch von einem Arzt
oder Logopäden untersucht werden. Wichtig ist es, herauszufinden, ob es beim Schlucken sowohl von fester Nahrung als auch von Flüssigkeiten zu Problemen kommt. Der Schluckvorgang sollte genau beobachtet werden, um die Art der Schluckstörung bestmöglich beurteilen zu können.

Es ist daher umso wichtiger, dass Ärzte, Sprachtherapeuten, Ernährungstherapeuten und Fachpflegepersonal eng zusammen arbeiten, da viele Betroffene schnell Defizite in der Ernährung aufweisen und dies nicht selten zu einer Mangelernährung führt. Sie verlieren an Gewicht und Muskelmasse und werden zunehmend schwächer und lustloser. Grundsätzlich sollte die Therapie von Schluckstörungen eng mit der Behandlung der Grunderkrankung verknüpft sein. Dabei werden folgende Ziele verfolgt:

Schlucken

Bild: Copyright damato / Fotolia

1. Die Fähigkeit zur normalen Nahrungsaufnahme sollte weitestgehend wiedererlangt werden.
Logopäden versuchen mithilfe bestimmter Stimulations-, Bewegungs- und Schluckübungen, die gestörte Funktion wieder herzustellen. Darüber hinaus vermitteln sie Techniken zur besseren Haltung und einem sicheren Schlucken. Sollten Schluckstörungen nur aufgrund von Kaustörungen auftreten, können diese meist durch eine verbesserte Mundpflege oder eine Zahnbehandlung behoben werden.

2. Die Gefahr des Verschluckens sollte so gering wie möglich gehalten werden.
Wenn Getränke zu schnell den Rachen hinunter fließen, kann der Betroffene das Schlucken nicht mehr steuern und es besteht die Gefahr des Verschluckens. Dysphagiepatienten trinken daher meist zu wenig, aus Angst, sie könnten sich verschlucken. Hier helfen spezielle Trink-Becher. Durch eine besondere Geometrie kann der Becher geleert werden, ohne dass der Betroffene den Kopf in den Nacken legen muss. Zudem ist es hilfreich, die Konsistenz der Speisen und Getränke so anzupassen, dass das Schlucken vereinfacht wird. Entscheidend ist hierbei, die Nahrung an die individuelle Schluckkapazität anzupassen. Feste Speisen können beispielsweise püriert werden, während Flüssigkeiten mithilfe von Andickungsmitteln die passende Konsistenz erhalten. Je nach Dosierung wird die Flüssigkeit sirup-, honig- oder puddingartig. Damit wird das Schlucken erleichtert und die Nahrungsaufnahme insgesamt verbessert. Es sollte jedoch nicht vergessen werden, die Nahrung auch in einer appetitanregenden Form anzubieten und somit auch zum Essen zu motivieren.
Das Einnehmen von Tabletten kann ebenfalls problematisch sein. Tabletten können mehrfach geteilt oder gemörsert werden (unter Verwendung eines geeigneten Mörsers). Ob die verordneten Medikamente zum Teilen bzw. Mörsern geeignet sind, sollte im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt oder Apotheker abgestimmt werden.

3. Positive Unterstützung des Kankheitsverlaufs, durch die Verbesserung des Ernährungszustandes.
Um den Ernährungszustand zu verbessern und ein Nährstoffdefizit auszugleichen, sollten in erster Linie kalorienreiche Lebensmittel gewählt werden. Darüber hinaus leistet der Einsatz von hochkalorischer Trinknahrung (z. B. Cenaman Trinknahrung) einen wichtigen Beitrag zur Nährstoffversorgung. Trinknahrung kann sowohl in Verbindung mit Andickungsmitteln verwendet als auch vielseitig in die normale Nahrung integriert werden. Sie ist verordnungsfähig und wird bei entsprechender Diagnosestellung von der Krankenkasse erstattet. Bei massiven Schluckstörungen und bei stark geschwächten, pflegebedürftigen Patienten gelingt es nur per Sondennahrung (PEG-Sonde, durch die Bauchwand in den Magen), alle Nährstoffe in ausreichender Menge zuzuführen und somit lebenswichtige Funktionen aufrechtzuerhalten.

Die MitarbeiterInnen von Alloheim und Assist stehen Ihnen bei allen Fragen rund um das Thema Schluckbeschwerden, Trinknahrung und Andickungsmittel gerne mit Rat und Tat zur Seite. Gemeinsam finden wir die bestmögliche Lösung.

Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne.

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www.assist.de