Pflege-Spezial

Alloheim Senioren-Residenz „Haus Staufenberg”

Am Schiffenweg 19 | 35460 Staufenberg | 06406 8001-100

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Alloheim Senioren-Residenz „Haus Staufenberg”

Datum Uhrzeit | Treffpunkt Veranstaltung Informationen zur Veranstaltung
Samstag,
28.09.19
14:00 Uhr
Cafe/Burgsaal
Eis Flatrate Es ist wieder so weit: Eis essen für den guten Zweck! Sie zahlen einmalig 4€ (Kinder 3€) und essen so viel Eis wie sie möchten. Wir spenden im Gegenzug die gesamten Einnahmen an den Verein für Obdachlose "Streetengel e.V. Frankfurt"
Dienstag,
15.10.19
14:00 Uhr
Burgsaal
Besuch des Seniorshop Heute gibt es wieder die Möglichkeit von 14-17 Uhr bequem bei uns in der Einrichtung nach der neuesten Herbst und Winterkleidung zu stöbern und sich neu auszustatten.
Sonntag,
20.10.19
16:00 Uhr
Burgsaal
Geigenkonzert Auftritt der Geigenspielerin Nilia Hummer.
Sonntag,
08.12.19
16:00 Uhr
Burgsaal
Adventskonzert Wie schon in den vergangenen Jahren kommt auch dieses Jahr wieder der Deutsch-Russische Chor Harmonie aus Grünberg zu einem Adventskonzert zu uns.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

26.07.2019 | Sportgruppe für Senioren im Haus Staufenberg

Jeden Freitag gibt es in unserem Haus eine ganz besondere Gymnastikrunde. Dann lädt der SV 1899 Staufenberg e.V. unter Federführung von Trainierin Bärbel Wallenfels unsere Seniorinnen und Senioren zu einer gemeinsamen Sportaktivität ein. Aufgeteilt in 2 Gruppen wird dann von 10.00 bis 12.00 Uhr geturnt “was das Zeug hält”.

Neben zahlreichen Bewegungsübungen im Sitzen werden auch Atemtraining, Koordinationsübungen sowie Übungen zur Festigung oder Lockerung der Muskulatur durchgeführt..

Aber auch Spaß ist natürlich gesorgt, wenn es zwischendurch kleinere Spiele mit Tüchern, Bällen oder Greifringen gibt.

Wir sagen danke für diese tolle Unterstützung.

Ihr Alloheim-Team

Gymnastik
Gymnastik
Gymnastik

28.02.2019 | Senioren feiern Karneval

Alaaf und Helau! So hieß am Donnerstag den 28. Februar 2019 wieder in der Alloheim Seniorenresidenz Haus Staufenberg. Pünktlich um 15.33 Uhr eröffnete die traditionelle Faschingsfeier der Seniorenresidenz. Das Betreuungsteam gestaltete mit viel Witz ein kurzweiliges Programm, das durch den Auftritt der “Minigarde” und des Kinderprinzenpaares aus Mainzlar tatkräftig unterstützt wurde. Bei “Kreppel” und Musik wurde so bis in den Abend getanzt, geschunkelt und gelacht.

Senioren feiern Karneval
Senioren feiern Karneval

17.01.2019 | Libellen und Schmetterlinge im „Haus Staufenberg“

STAUFENBERG. Die Seniorenresidenz „Haus Staufenberg“ eröffnet eine eindrucksvolle Fotoausstellung in ihren Räumen. Ab dem 17. Januar erobern bunte Schmetterlinge und Libellen die Einrichtung. Ab 16 Uhr sind alle Interessierten herzlich zu eingeladen, sich von Fotograf Dieter Schmidt die Welt der Insekten zeigen zu lassen.

Sie bereichern unseren Alltag und bringen schillernde Farben in wundervollen Musterungen in unsere Natur. Wir kennen sie als Sommer-Gäste, die Gärten, Parks, Terrassen und Balkonen gerne einen Besuch abstatten. Die Rede ist von Schmetterlingen und Libellen, zwei Tierordnungen der Insekten. Während bei Schmetterlingen circa 180.000 verschiedene Arten beschrieben sind, sind bei Libellen lediglich um die 5.000 Arten bekannt. Nur 80 davon leben in Deutschland, einige davon gelten als vom Aussterben bedroht oder sind es bereits. Auch wenn beide Insektenordnungen eine große Bandbreite an Farben und Aussehen aufweisen, unterscheiden sie sich in ihrem Leben und ihrer Geschichte stark.

Die Seniorenresidenz „Haus Staufenberg“ lädt alle Interessierten jetzt dazu ein, gemeinsam die Welt dieser Insekten zu erkunden. Am Donnerstag, den 17. Januar, eröffnet die Einrichtung ab 16 Uhr eine neue Fotoausstellung zum Thema „Libellen und Schmetterlinge“. Die Werke des Hobbyfotografen Dieter Schmidt beleuchten die Tiere auf biologische, volkskundliche Weise und vor allem aus künstlerischer Sicht. „Wir freuen uns sehr, dass wir diese wundervolle Ausstellung für unser Haus gewinnen konnten“, sagt Einrichtungsleiterin Bianca Krell, „die Besucher erwartet ein beeindruckender Einblick in die Lebensräume dieser Tiere und thematisiert auch unbekannte Fakten rund um die beiden Insektenordnungen.“

Dieter Schmidt beschäftigt sich bereits seit seiner frühen Jugend mit Fotografie. Seine Liebe zur Natur erweckte später dann die Leidenschaft für Landschafts- und Tiermotive. „Mit meinen Bildern möchte ich Erlebnisse und Momente für die Betrachter festhalten“, so der Fotograf, „ich will die Stimmung, die Atmosphäre und das Gefühl des Augenblicks vermitteln.“
Zur Eröffnung der Ausstellung wird Dieter Schmidt seine Werke persönlich präsentieren. „Wir freuen uns auf viele Gäste in unserer Seniorenresidenz“, sagt die Einrichtungsleiterin, „lassen sie uns gemeinsam die wundervolle Welt der Schmetterlinge und der Libellen entdecken.“

Los geht’s am Donnerstag, den 17. Januar, ab 16 Uhr im „Haus Staufenberg“, Am Schiffenweg 19. Alle interessierten Bürger sind herzlich dazu nach Staufenberg eingeladen. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Ab der Eröffnung kann die Ausstellung dann bis 31.05.2019 jederzeit zu den Öffnungszeiten der Einrichtung besucht werden. Selbstverständlich kann der Veranstaltungsort barrierefrei erreicht werden.

Libellen und Schmetterlinge im „Haus Staufenberg“
Libellen und Schmetterlinge im „Haus Staufenberg“

31.12.2018 | Viele Geschenke für alleinstehende Senioren: Großartige Bürgerbeteiligung beim Wichteln gegen die Einsamkeit

Staufenberg. Alleinlebende Senioren standen Weihnachten im Fokus der Aktion „Wichteln gegen die Einsamkeit“. Alte Menschen, die niemanden mehr haben ¬ob Ehepartner oder Verwandte. Und genau für diese Zielgruppe setzten die Bürger der Region ein großartiges Zeichen. Die Alloheim Senioren Residenzen in Staufenberg, hatte dazu aufgerufen, alleinstehende Senioren zu beschenken. Heiligabend wurden die Geschenke verteilt.

Für Rührung, Dankbarkeit und viele Freudentränen sorgten die abgegebenen Geschenke, die die Mitarbeiter der Senioren Residenz „Haus Staufenberg“ am Heiligen Abend stellvertretend für die vielen Spender an die Senioren übergaben. Viele Bürger hatten mitgemacht und zum Teil noch am 24. Dezember ihre Wichtelgeschenke in der Residenz persönlich abgegeben. Ob phantasievolle Basteleien, Gutscheine, Bücher oder altersgerechte Aufmerksamkeiten: Die liebevoll verpackten Päckchen fanden ihren Weg zu den Empfängern und wurden in bester Wichtelmanier verteilt. Damit setzten die Bürger ein Zeichen für alle Senioren, die Weihnachten nicht im Kreise einer Familie verbringen können. Jedes noch so kleine Päckchen fand dankbare Hände.

„Ein ganz großer Dank geht an alle Bürger, die dieses wundervolle Weihnachtsfest für so viele Menschen ermöglicht haben“, sagt stellvertretend für alle Beschenkten Bianca Krell, Einrichtungsleiterin der Residenz, „Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit ohne viel Aufsehen darum zu machen ¬ das ist nicht alltäglich und schon mehr als eine Besonderheit.“
Auch im kommenden Jahr will das Team der Residenz die Wichtelaktion wieder organisieren.

Viele Geschenke für alleinstehende Senioren: Großartige Bürgerbeteiligung beim Wichteln gegen die Einsamkeit

15.12.2018 | Weihnachtlicher Überraschungsbesuch im Alloheim

STAUFENBERG. Mit der Aktion „Wichtel gegen die Einsamkeit“ setzt sich die Seniorenresidenz „Haus Staufenberg“ für ältere Menschen ohne Angehörige ein. Um sich an dieser Idee zu beteiligen, überraschte die Kita „Abenteuerland“ jetzt die Bewohner der Einrichtung. Bei einem Adventsbesuch übergaben die Kinder den Senioren selbstgebastelte Geschenke und sangen gemeinsam stimmungsvolle Weihnachtslieder.

„Uns ist es sehr wichtig, dass auch die Kleinsten schon die wahre Bedeutung von Weihnachten lernen und wissen, dass nicht jeder das Fest in seinem eigenen Zuhause feiern kann“, sagt Sebastian Jung. Der Elternbeirats-Vorsitzende der Kindertagesstätte „Abenteuerland“ hatte von der deutschlandweiten Aktion „Wichtel gegen die Einsamkeit“ der Alloheim Seniorenresidenzen gehört und war von der Idee begeistert. „Bei dieser Aktion geht es darum, kleine Geschenke zu sammeln, die wir an Weihnachten an einsame ältere Menschen verteilen“, umreißt Einrichtungsleiterin Bianca Krell das Konzept, „damit wollen wir den Senioren zeigen, dass jemand an sie denkt und sie nicht alleine sind.“ Um diese Projekt zu unterstützen, organisierte Sebastian Jung gemeinsam mit dem Elternbeirat einen Überraschungsbesuch im „Haus Staufenberg“.

„Zusammen mit den Eltern haben die Kinder an ihrem Adventsnachmittag vier große Tannenbäume aus Handabdrücken gebastelt, einen für jeden Wohnbereich der Einrichtung“, erzählt der Elternbeirats-Vorsitzende. Diese konnten die kleinen Künstler jetzt bei dem Adventsbesuch in der Residenz stolz den Bewohnern übergeben. „Unsere Senioren haben sich sehr über den Besuch der Kinder gefreut“, sagt Bianca Krell, „mit großer Dankbarkeit und Begeisterung haben sie die selbstgebastelten Weihnachtsbäume entgegengenommen.“ Im Anschluss sangen die beiden Generationen gemeinsam altbekannte Weihnachtslieder. „Es ist jedes Mal eine große Freude für uns, wenn sich Kindergruppen dazu bereit erklären, uns in der Einrichtung zu besuchen. Es ist wunderschön, das Glänzen in den Augen unserer Bewohner zu sehen, wenn sie gemeinsam mit den Kleinen singen oder ihnen Geschichten erzählen“, sagt die Leiterin des sozialen Dienst, Ulrike Scholze, „ein herzliches Dankeschön geht daher an den Elternbeirat der Kita ‚Abenteuerland’, die unseren Senioren dieses Erlebnis ermöglicht haben.“

Wer die Aktion „Wichteln gegen die Einsamkeit“ unterstützen möchte, hat noch bis zum 23. Dezember die Möglichkeit, kleine Präsente bei der Seniorenresidenz „Haus Staufenberg“ abzugeben. „Wir freuen uns über jedes Geschenk, das den Weg in unsere Einrichtung findet“, sagt Bianca Krell, „jedes Päckchen wird seinen Empfänger finden und eine wunderbare Weihnachtsbotschaft senden: ‚Du bist nicht alleine, wir denken an dich und wünschen dir ein frohes Fest’.“

Weihnachtlicher Überraschungsbesuch im Alloheim

03.12.2018 | Wichteln für Senioren in Staufenberg und Pohlheim

09.11.2018 | Tierheim-Hunde zu Besuch bei Staufenberger Senioren

STAUFENBERG. Tierischen Besuch bekamen jetzt die Bewohner der Alloheim Senioren-Residenz „Haus Staufenberg“. Im Zuge eines langfristig angelegten Gemeinschaftsprojekts mit dem Tierheim Cappel aus Marburg kommen nun regelmäßig Hunde in die Einrichtung.

Der Kontakt zum Tierheim Cappel entstand erstmals durch eine Spendenaktion. Daraufhin meldeten sich einige Marburger Studenten, die mit der Einrichtung ein gemeinsames Projekt starten wollten, um die Pflegeeinrichtung fortlaufend mit Tierheimhunden zu besuchen. Gemeinsam stimmte man sich ab, und so wird die Einrichtung in Staufenberg nun von verschiedenen Hunden in regelmäßigen Abständen besucht. Transportprobleme der Tiere sorgten im Sommer für eine mehrwöchige Zwangspause – doch seit dieser Woche erfolgen die Besuche nun wieder regelmäßig.

Zwei Hunde brachte das Team des Tierheims mit ins „Haus Staufenberg“ Am Schiffenweg. So war die Freude bei den Bewohnern riesig, als am vergangenen Donnerstag die beiden Hunde Levi (9 Jahre) und Cuka (2 Jahre) den Burgsaal der Einrichtung betraten. Es wurde sofort mit ihnen gekuschelt, gestreichelt und eifrig Leckerlis verteilt.

„Es ist immer wieder schön zu beobachten, wie positiv die Bewohner auf den tierischen Besuch reagieren“, sagt Einrichtungsleiterin Bianca Krell, „die Hunde sorgen dafür, dass die Senioren deutlich aktiver werden und sich mit den Tieren beschäftigen. Diese Momente sind immer ein Highlight für unsere Bewohner, daher freuen wir uns über jede Möglichkeit, ihnen zusätzliche Abwechslung im Alltag zu bieten.“

Tierheim-Hunde zu Besuch bei Staufenberger Senioren
Tierheim-Hunde zu Besuch bei Staufenberger Senioren

03.11.2018 | Klavierkonzert in Staufenberg Pianist

Matthias Luh spielte für Bewohner viele Highlights

STAUFENBERG. Gespannt warteten am vergangenen Samstag Bewohner und Gäste auf Matthias Luh. Der bekannte Pianist hatte am vergangenen Samstag zu einem unterhaltsamen Konzert geladen, bei dem er die Zuhörer auf eine musikalische Reise durch die Jahrzehnte entführte. Mit großem Erfolg. Der aus Linden stammende Pianist ist besonders in Gießen kein Unbekannter. Mit seiner Interpretation von klassischen und modernen Musikstücken begeistert er seit vielen Jahren auf unterschiedlichen Veranstaltungen und hat bereits eigene CDs veröffentlicht.

Auch bei der Eröffnung des Marburger Stadtfestes im Schlosspark bewies Luh bereits sein großartiges Talent. Am vergangenen Samstag zeigt der sympathische Virtuose sein Können in der Staufenberger Alloheim Senioren-Residenz „Haus Staufenberg“. Als Motto und musikalischen Leitfaden des Abends hatte er sich die Unterhaltungsmusik der 1950erbis 70er Jahre ausgesucht. Matthias Luh präsentierte dabei eine bunte Mischung aus Filmmusik, Jazz und Schlagern dieser Jahrzehnte. So auch Marilyn Monroes „Dimants are Forever“ oder Udo Jürgens‘ „Griechischer Wein“. Damit traf er voll den Geschmack der Zuhörer. Das Publikum war sichtlich begeistert und zeigte dies nach rund einer Stunde mit tosendem Applaus.

Heimbeiratsmitglied Rosemarie L. bedankte sich dann auch noch einmal persönlich im Namen aller Bewohner bei Matthias Luh und dem organisierenden Betreuungsteam der Einrichtung. Ein wundervoller, musikalischer Abend, der wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Klavierkonzert in Staufenberg Pianist

05.10.2018 | Tolle Stimmung beim Oktoberfest in Staufenberg

STAUFENBERG. Bayerisch und deftig ging es am vergangenen Donnerstag in Staufenberg zu. Die Alloheim Senioren-Residenz „Haus Staufenberg“ hatte zum Oktoberfest geladen, bei dem es nicht nur musikalisch hoch herging.

Sozialdienstleitung Ulrike Stolze freute sich in ihrer Begrüßungsansprache darüber, dass so viele Gäste in Tracht zum „Staufenberger Oktoberfest“ gekommen waren. Zum Festbeginn und Einstimmung trug sie dann ein lustiges „Oktoberfestgedicht“ vor. Auch die Mitarbeiter des Hauses erschienen allesamt in Dirndl und Lederhose. Das verbreitete rundum bayerisches Flair – passend zur weiß-blau geschmückten Dekoration. Ebenfalls streng bayerisch gehalten war das Angebot des Küchenteams: Passend zum Motto gab es frischen Apfelstrudel mit Vanilleeis und Kaffee.

Musikalisch hatte sich das Team um Ulrike Stolze auch etwas Besonders einfallen lassen. Eingeladen war Musiker Rudolf Lüdemann. Auf seiner steirischen Harmonika unternahm er mit den Gästen eine anderthalbstündige Reise durch verschiedene Musikrichtungen. Er präsentierte neben Märschen, Walzer auch viele volksmusikalische Stücke und animierte Bewohner und Angehörigen zum Mitmachen und Tanzen.
Parallel zum Fest hatte Erika Wächter aus Pohlheim eine Herbstausstellung vorbereitet. Die Rentnerin fertigt mit Begeisterung seit vielen Jahren in ihrer Freizeit Kränze, Gestecke, kleine Kissen und Dekorationsartikel, mit denen sie auch einige Wohnküchen im „Haus Staufenberg“ ausstattete.

Zum Ende des Oktoberfestes legte sich dann noch einmal die Küchenmannschaft mit deftigen, bayerischen Schmankerln ins Zeug. Ob Haxen, Weißwürste, Sauerkraut, Kartoffelpüree oder Bayrisch Creme – das reichhaltige und frisch zubereitete Angebot ließ keine Wünsche offen.

Heimbeiratsmitglied Rosemarie Linke bedankte sich im Anschluss für das gelungene Fest. Einhellig sei das Fazit von Gästen, Bewohnern und Mitarbeitern: Das war ein tolles Fest, das man im kommenden Jahr auf jeden Fall wieder durchführen sollte.

Tolle Stimmung beim Oktoberfest in Staufenberg
Tolle Stimmung beim Oktoberfest in Staufenberg
Tolle Stimmung beim Oktoberfest in Staufenberg

21.09.2018 | Pflege-Azubis treffen sich in Fernwald

FERNWALD/GIESSEN. Unter dem Motto „Gemeinsam in die Zukunft blicken“ trafen sich jetzt 40 Auszubildende der Alloheim-Pflegeeinrichtungen aus dem Raum Giessen in der Alloheim Senioren-Residenz „Annerod“ in Fernwald. Bei diesem Azubitag ging es allerdings nicht nur um fachliche Ausbildungsfragen, sondern vor allem darum, rechtzeitig Weichen für die Zukunft zu stellen.

Organisiert wurde der Tag von Bianca Krell, die als Pflegedienstleitung in Staufenberg arbeitet. Gemeinsam mit ihrem und dem Team der Senioren-Residenz „Annerod“ wurde für die 40 angereisten Auszubildenden und ihre Begleitungen ein informatives Programm auf die Beine gestellt, um einen Blick in die Zukunft und Weichenstellungen zu ermöglichen. Dabei ging es vor allem um Karrierechancen nach der Ausbildung.

„Viele Azubis in der Pflege wissen eigentlich nicht, welchen Weg sie nach der Ausbildung einschlagen wollen oder sollen“, sagt Bianca Krell, „ob sie in der direkten Pflege bleiben möchten, ins Qualitätsmanagement oder eine Karriere als Wohnbereichsleitung oder Pflegedienstleitung anstrebensoll – das ist für die meisten ein Buch mit sieben Siegeln. Um hier Klarheit und Transparenz in punkto Voraussetzungen und Grundlagen zu schaffen – genau dazu diente dieses Treffen.“

Nach einer Begrüßung durch Monder Kassem, den Leiter der Personalentwicklung, konnten die Azubis Interviews mit den beiden Pflegexperten Samira Keil und Maria Müller führen. Sie erläuterten den Übergang vom Azubi zur Fachkraft aus eigener Erfahrung und berichteten auch über eigene Empfindungen und Prüfungsängste. Im Anschluss bekamen die Teilnehmer von der Arbeitsagentur Wetzlar grundlegende Einblicke in staatliche Maßnahmen.

Dirk Köhler erläuterte verständlich das Ausbildungsförderprogramm „Wegebau“ und stand auch für anschließende Fragen zur Verfügung. Die Sicht der Ausbilder stand danach bei dem Vortrag von Susanne ter Jung im Focus. Die Einrichtungsleiterin der Seniorenresidenz „Casino“in Wetzlar zeigte eindrucksvoll, welche Ausbildungsunterschiede besonders bei der „jungen Pflege“ bestehen, bei der ganz andere Massstäbe und Ziele von Bedeutung sind, als es bei der klassischen Altenpflege der Fall ist.

Beim gemeinsamen Mittagessen und gegenseitigem Kennenlernen nutzten die Gäste die Zeit auch für den Erfahrungsaustausch und um sich über bereits bestehende Weiterbildungsangebote zu informieren. „Der Tag war ein großer Erfolg für die Auszubildenden“, konstatierte Bianca Krell, „wir konnten viele Ideen und Wissenswertes für die Zukunft der jungen Menschen vermitteln.”

Pflege-Azubis treffen sich in Fernwald
Pflege-Azubis treffen sich in Fernwald
Pflege-Azubis treffen sich in Fernwald

17.09.2018 | Erfolgreiches Team-Building in Staufenberg

STAUFENBERG. Zum zweiten Mal fand jetzt ein Team Building-Tag der Senioren-Residenz „Haus Staufenberg“ statt. Gemeinsam fuhren 14 Mitarbeiter aus allen Abteilungen nach Butzbach, um im Fitness-Studio „Fit und Fun“ den Alltag einmal hinter sich zu lassen.

Unter der Leitung von Trainerin Katrin Hieronymus begann der Tag mit verschiedenen Aufwärm- und Kräftigungsübungen. Dabei ging es vor allem um Ausdauer und Reaktionsschnelligkeit. Übungen wie Laufen auf der Stelle, Kniebeugen mit Strecksprung, Planks, Crunches oder Liegestützen kurbelten in der zweiten Trainingseinheit dann das Herz-Kreislauf-System ordentlich an. Die verschiedenen Übungen wurden in 45 Sekunden Intervallen nachfolgend durchgeführt sowie in fünf Durchgängen absolviert. Nach diesen Übungen war man sich einig: „Das Konditionstraining brachte nicht nur viel Spaß, es half auch dabei, Alltagstress abzubauen.“
Weiter ging es dann mit dem Team Building in Form von Vertrauens- und Orientierungsspielen. Dabei galt es, sich beispielsweise bei dem Spiel „Stehaufmännchen“ voll und ganz auf die Stärke der Kollegen und Kolleginnen zu verlassen. Die Teilnehmer standen für diese Übung geschlossen in einem Kreis, Schulter an Schulter. Ein Teammitglied musste sich in die Mitte des Kreises stellen. Mit verschlossenen Augen und angespannten Körper musste man sich dann fallen lassen, um von den anderen Teammitgliedern aufgefangen zu werden. Reihum kam dann natürlich jeder einmal an die Reihe. Alle ließen sich ohne Angst auffangen und lenken – der Spaß war bei dieser Übung natürlich garantiert.

Beim zweiten Spiel namens „Gordischer Knoten“ wurde das Team des „Haus Staufenberg“ in zwei Gruppen aufgeteilt. Diese stellten man sich wieder im Kreis auf und jeder suchte mit geschlossenen Augen die Hand eines anderen. Der so entstandene „Gordische Knoten“ musste anschließend gemeinsam gelöst werden, ohne dass die Hände losgelassen wurden. Abschließend folgten ein paar Übungen aus dem Bereich Bodybalance. Hier gab es eine Abfolge von einfachen Dehnübungen, Bewegungen und Posen aus Yoga, Tai Chi und Pilates zu fließender Musik. „Eine Wohltat für Körper, Geist und Seele“, so die einhellige Meinung der Mitarbeiter.

Bilanz des Organisationsteam nach der zweiten Trainingseinheit: In kurzer Zeit verspürt man in der Einrichtung Staufenberg, dass sich das Team immer mehr aufeinander einspielt und Aufgaben im Arbeitsalltag mit Bravour meistert. Ein gutes Teamwork bewirkt nicht nur mehr Arbeitszufriedenheit, sondern verbessert auch immens die Kommunikation, die Motivation und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter.

Erfolgreiches Team-Building in Staufenberg

12.09.2018 | Team-Building im „Haus Staufenberg”

STAUFENBERG. Anstrengung zahlt sich aus. Für die Mitarbeiter der Seniorenresidenz „Haus Staufenberg“ galt dies jetzt sogar im doppelten Sinn, denn bei der sportlichen „Team-Building“ Veranstaltung im Butzbacher Fitnessstudio „Fit und Fun“ kämpften die Pflegekräfte erfolgreich für mehr Miteinander und ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl. „Ein starkes Team, das sich hundertprozentig aufeinander verlassen kann, ist besonders in der Pflegebranche sehr wichtig“, sagt Pflegedienstleiterin Bianca Krell, „als Gemeinschaft können wir die Herausforderungen des Alltags in einer Seniorenresidenz meistern und unserem Credo ‚Wir dienen Ihrer Lebensqualität’ gerecht werden.“ In Kooperation mit dem Fitnessstudio „Fit und Fun“ aus Butzbach, will die Einrichtung jetzt das Miteinander ihrer Fachkräfte aktiv fördern. „Im Vordergrund unserer ‚Team-Building’-Maßnahme soll natürlich der Spaß und das gemeinsame Bewältigen der sportlichen Herausforderung stehen“, erklärt die Pflegedienstleiterin. Die Mitarbeiter des „Haus Staufenberg“ hatten bereits beim diesjährigen Wetzlarer Brückenlauf mit mehreren Teams erfolgreich teilgenommen. „Gemeinsam sportliche Erfolge zu feiern, verbindet und schafft ein starkes Miteinander“, so Krell, „mit dieser Aktion im ‚Fit und Fun’ wollen wir an die tollen Resultate des Brückenlaufs anknüpfen.“ Im Fitnessstudio angekommen, begann das Training zunächst mit ausgedehnten Aufwärm-und Kräftigungsübungen.

Unter der Leitung von Trainerin Julia Schallau wurden die Mitarbeiter anschließend in Teams unterteilt und vor verschiedenste sportliche Herausforderungen gestellt. „Ob 100 sogenannte Hampelmänner, eine bestimmte Anzahl Sit-Up‘s oder möglichst langes Durchhalten einer Übung. Die Gruppen sollten versuchen, die Ziele durch Zusammenarbeiten und gegenseitiges Unterstützen noch vor den anderen Teams zu erreichen“, sagt Bianca Krell. Bei wohlverdienten Eiweiß-Shakes konnten sich die Sportler anschließend erholen und freuen sich bereits auf die nächste „Team-Building“-Veranstaltung im „Fit und Fun“. „Ein Wiederholungs-Termin steht bereits fest“, sagt Bianca Krell, „unsere Mitarbeiter waren alle mit Freude und viel Elan bei der Sache. Auch das Gefühl von Miteinander und Gemeinschaft in unserem Team ist deutlich stärker geworden.“ Insbesondere am nächsten Tag zeigten sich die Auswirkungen des „Team-Buildings“ auf die Fachkräfte des „Haus Staufenberg“. „Vor einem ausgeprägten Muskelkater war wohl keiner geschützt“, lacht Bianca Krell.

Team-Building im „Haus Staufenberg"

12.09.2018 | After-Work-Party für Pflegekräfte in Pohlheim

11.09.2018 | Verschönerungstag im „Haus Staufenberg“

Viel Mühe gaben sich Pflegedienstleitung Bianca Krell und Sozialdienst Leitung Ulrike Stolze mit der Verschönerung eines Bewohnerzimmers. Da aufgrund baulicher Gegebenheiten an einigen Wänden keine Bilder aufgehängt werden konnten, griffen die beiden kurzerhand zu Stift und Pinsel und malten nach den Wünschen des Bewohners selbst ein Bild an die Wand.

„So konnten wir auf die individuellen Vorlieben der Bewohner eingehen und ihnen ihr Zimmer noch persönlicher herrichten“, sagt Pflegedienstleitung Bianca Krell. Eindrucksvoll war dann auch das Ergebnis der beiden talentierten Mitarbeiterinnen. Das Bild, eine afrikanische Landschaft mit Tieren, begeisterte Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung gleichermaßen.

Da dieses „Pilotprojekt“ auch bei den Angehörigen und dem gesamten Team der Residenz sehr positiv ankam, laufen bereits die Vorbereitungen für das Bemalen weiterer Zimmer.

Verschönerungstag im „Haus Staufenberg“
Verschönerungstag im „Haus Staufenberg“
Verschönerungstag im „Haus Staufenberg“

10.09.2018 | Senioren besuchen Polizeimuseum

Begeistert waren sechs Bewohner der Alloheim Senioren-Residenz „Haus Staufenberg“ und die beiden Betreuungskräfte Tanja E. und Monika J. vom Besuch des Marburger Polizeimuseums. Im Zuge eines Ausflugs unter dem Motto „Oldie trifft Oldie“ bestaunten die Staufenberger nicht nur skurrile Fahrzeuge der Polizei, sondern konnten auch sehr gut deren Entwicklungsgeschichte über die vergangenen Jahrzehnte Revue passieren lassen.

Senioren besuchen Polizeimuseum
Senioren besuchen Polizeimuseum
Senioren besuchen Polizeimuseum

31.08.2018 | Laufen für einen guten Zweck

WETZLAR. Die Alloheim Seniorenresidenzen ziehen die Laufschuhe an. Beim 19. Wetzlarer Brückenlauf nehmen gleich sechs Einrichtungen der Region teil. Die Erlöse der Veranstaltung werden an den hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband gespendet.

„Auf die Plätze, fertig, los“ heißt es am 31. August im Sportstadion der Stadt Wetzlar. Anlass ist der 19. Wetzlarer Brückenlauf, der traditionell das örtliche Brückenfest einläutet. In einem zwei Kilometer langen Rundkurs laufen die Teilnehmer quer durch die malerische Altstadt. Auch die Alloheim Seniorenresidenzen der Region Hessen gehen dabei an den Start. „Insgesamt stellen wir 12 Dreier-Teams“, sagt Yildiz Bernbeck, Einrichtungsleiterin der Seniorenresidenz „Lahnblick“, „die Startgelder unserer Läufer fließen in vollem Umfang in den Spendentopf der Veranstaltung.“ Gespendet wird der Erlös des Brückenlaufs in diesem Jahr an die Abteilung Fußball des hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband e.V. mit Sitz in Wetzlar.

Neben den zwei ortsansässigen Seniorenresidenzen „Lahnblick“ und „Casino Wetzlar“, nehmen die Alloheim Einrichtungen aus Gießen, Pohlheim, Staufenberg und Bad Sooden-Allendorf an dem Brückenlauf teil. Die Idee dazu stammte von Silvio Neubauer und Yildiz Bernbeck: „Unser Credo lautet ‚Wir dienen Ihrer Lebensqualität’. Dieses Motto beziehen wir nicht nur auf unsere Bewohner und Mitarbeiter, sondern wollen uns gemeinsam stark machen, um unseren Beitrag zu diesem Förderprojekt zu leisten.“

Soziales Engagement beweisen die Alloheim Seniorenresidenzen auch mit der bundesweiten „Eisflatrate-Aktion“, die jedes Jahr in allen zugehörigen Einrichtungen durchgeführt wird. Für einen geringen Betrag kann man dabei so viel Eis schlemmen wie man will. Die Erlöse der Veranstaltung werden dann einem guten Zweck gespendet. „Auch in diesem Sommer war unser ‚Eisfest’ ein voller Erfolg“, freut sich Yildiz Bernbeck, „diesmal wurden die Spenden an die Tafel in Wetzlar übergeben.“

Mit einer großen Azubiaktion und vielen Informationsveranstaltungen über Karrierechancen, Seiten- und Wiedereinstieg in die Pflegebranche, wollen die Residenzen außerdem gemeinsam gegen den aktuellen Fachkräftemangel vorgehen. „Wer Freude am Umgang mit Menschen hat, Verantwortung übernehmen will und gerne im Team arbeitet, ist bei uns jederzeit herzlich willkommen“, sagt Yildiz Bernbeck.
Der Zusammenhalt unter den Mitarbeitern zeigt sich auch bei der Organisation des Brückenlaufs. „Natürlich werden wir unsere Läufer vom Rand der Strecke aus anfeuern“, sagt die Einrichtungsleiterin, „außerdem werden wir die Alloheim-Sportler im Anschluss mit einer großen Grillfeier in unserer Residenz gebührend empfangen.“ Auch Regionalleiter Silvio Neubauer ist Teil eines Läufer-Teams und freut sich bereits auf den Wetzlarer Lauf: „Ich werde auf der Strecke mein Bestes geben“, verspricht er.

22.08.2018 | Ponybesuch im „Haus Staufenberg“

STAUFENBERG. Da staunten Bewohner und Mitarbeiter der Alloheim Senioren-Residenz nicht schlecht: Am vergangenen Dienstag besuchten zwei Ponys die Einrichtung – und lösten bei vielen Bewohnern Erinnerungen aus.

„Sioux“ und „Lotte“ heißen die beiden Ponys, die von Silke Burbach und Jennifer Klein in den Garten der Einrichtung Am Schiffenweg geführt wurden. Beide betreiben gemeinsam die „Team Ponyschule“ und überraschten mit den für eine Senioren-Residenz ungewöhnlichen Vierbeinern Bewohner, Mitarbeiter und Angehörige gleichermaßen. Normalerweise haben es der Isländer-Mix und die Dülmener Wildpferdstute ja mit Kindern zu tun und helfen dabei, erste reiterliche Schritte zu unternehmen. Allerdings: „Reiten lernen ist dabei nur ein Nebenprodukt“, sagt Silke Burbach, „durch den Umgang mit den Pferden werden die Kinder geistig, körperlich und seelisch gefordert und gefördert.“

Der Umgang mit den Pferden und wie man sich ihnen nähert, begeisterte dann auch Sozialdienstleiterin Ulrike Stolze. Als Ergänzung zu den regelmäßigen Hundebesuchen stand für sie fest: Warum nicht auch einmal Pferde in die Einrichtung holen? Denn: „Ich weiß ja, dass unsere Bewohner sich immer sehr über Tierbesuche freuen und so wollte ich einmal eine ganz besondere Abwechslung.“
Auch Silke Burbach war sofort begeistert von der Idee. So war es bis zur Realisierung nur ein kleiner Schritt.

Bei den Bewohnern kam der ungewöhnliche Pferdebesuch außerordentlich gut an. Sie streichelten und fütterten die Tiere nahezu ohne Berührungsängste und hörten gespannt Silke Burbach und Jennifer Klein zu, die über die Vorlieben der Ponys und deren „Arbeitsalltag“ berichteten. Bei vielen Bewohnern kamen dann auch viele Erinnerungen hoch. Sie erzählten von ihren Erfahrungen und ersten Pferdekontakten oder auch dem früheren Einsatz von Pferden in der Landwirtschaft.

Knapp zwei Stunden verbrachte man so gemeinsam im Garten, und beiden Seiten genossen sichtlich Streicheleinheiten und den gegenseitigen Kontakt.

„Wir hoffen, dass uns die Ponys bald wieder besuchen“, lautetet zum Abschied dann der einhellige Wunsch der Bewohner. Mit einem kräftigen Applaus verabschiedeten sie sich von den Vierbeinern und ihren Betreuerinnen.

Ponybesuch im „Haus Staufenberg“
Ponybesuch im „Haus Staufenberg“

22.08.2018 | Geigen-Solistin wieder zu Gast im Haus Staufenberg

03.08.2018 | Herzliche Einladung zur “After work Party”

22.06.2018 | Übung im Seniorenzentrum

16.06.2018 | Sommerfest und Public Viewing

Starkes Wochenendprogramm im „Haus Staufenberg“.

„Sommer, Sonne, Sonnenschein“ lautete am vergangenen Wochenende das Motto in der Seniorenresidenz „Haus Staufenberg“. Am Samstag feierten Bewohner und viele Gäste ausgelassen ein großesSommerfest. Am Sonntag drehte sich dann alles um die Fußball-WM. Sichtlich begeistert war dann auch die Stimmung bei den zahlreichen Gästen der Residenz. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur der Posaunenchor Daubringen, der mit verschiedenen Musikstücken die sommerliche Feststimmung in die richtige Richtung lenkte.

Auch die „Tanzsternchen“ der Mitarbeitertanzgruppe Haus Staufenberg bewiesen mit ihrem Sommermedley, das Musik und Bewegung ihre Elemente sind. Großen Zuspruch erhielten auch der SV Mainzlar mit der Midi-Tanzgruppe, die bei Sommerfest als Indianer auftraten, und die Jugend-und Volkstanzgruppe Salzböden. „Neben den vielen Akteuren und Musikern gilt unser ganz besonderer Dank den Fotosenioren Staufenberg,die uns tatkräftige unterstützten, und der Feuerwehr Lollar, die uns Zelt und Sonnenschirme zur Verfügung stellten“, betont Einrichtungsleiterin Alexandra Müller, „das enge Zusammenarbeiten und die entsprechenden Vorbereitungen haben gezeigt, dass wir eine ganz starke Gemeinschaft hier in Staufenberg bilden. Das ist großartig!“Doch auch nach dem Sommerfest kehrte noch keine Ruhe Am Schiffenweg ein. Am Sonntag hatte das Team der Residenz ein public viewing zur Fußball-WM vorbereitet.

Bei Grillwurst, Getränken und Snacks fieberten die Bewohner und Gästegemeinsam mit der Nationalmannschaft im deutschlandfarben dekorierten Zelt im Garten. Trotz der Niederlage gegen Mexico herrschte eine ausgelassene Stimmung

01.05.2018 | Haus Staufenberg feiert Frühlingsfest mit Volksmusik

26.04.2018 | Zwei Schüler beim „Boy‘s Day“ in Staufenberg

Staufenberg. Am 26. April fand in der Alloheim Senioren-Residenz „Haus Staufenberg“ in Staufenberg der bundesweit veranstaltete Boy‘s Day statt. Dabei handelt es sich um eine Aktion, bei der Jungen eher typisch weibliche Berufe testen konnten. Gleich zwei Schüler, Philipp Ellner und Jaan Finley Knapmeyer, nutzen das Angebot, um sich über die vielseitigen, pflegerischen Berufe in der Praxis zu informieren.

Das Haus hautnah kennenlernen, den Betreuungskräften über die Schulter schauen – das stand für die zwei Schüler beim Boy’s Day auf dem Tagesprogramm. Zwischendurch gab es viele Möglichkeiten Fragen zu stellen und sich über die internen Abläufe, Planungen oder auch Dokumentationsarten der Einrichtung umfassend zu informieren. Auch das Mittagessen nutzten die Schüler, um sich mit den Mitarbeitern der verschiedenen Bereiche auszutauschen und von ihren Berufserfahrungen erzählen zu lassen.

Einhellig war dann auch das Fazit der Teilnehmer des Boy’s Day: „Das war ein ganz besonderer Tag, an dem wir wirklich viel lernen und erfahren konnten.“

Zwei Schüler beim „Boy‘s Day“ in Staufenberg

17.02.2018 | Infos aus erster Hand

10.02.2018 | Die Schönheit des Rostes

29.09.2017 | Oldie-Treffen mit vielen Erinnerungen

28.09.2017 | Naschkatzen schlemmen für den guten Zweck.

19.09.2017 | Woche der Demenz Vortrag in Staufenberg

22.07.2017 | Sommerfest in der Senioren – Residenz „ Haus Staufenberg“

Mit viel Liebe hatten das Personal der Residenz diesen Tag vorbereitet und stellten ihn unter das Motto „Amerika“. Drei große Zelte mit Tischen und Bänken wurden im Garten aufgestellt und liebevoll mit Fähnchen, Lampions und Windspielen geschmückt, natürlich in den Farben Rot /Weiß /blau. Für die Wanddekoration waren die Foto – Senioren aus Staufenberg zuständig.

Hier zeigten sie einen Teil ihrer Exponate als Bilder und Tischsets.
Bis ins kleinste Detail war alles gut durchdacht. So konnte man schon am Eingang seine Euro in Dollarmarken wechseln, um Essen und Trinken zu erwerben. Und dafür war ausreichend gesorgt. Eine riesige Tortentheke ließ keine Wünsche offen. Auch wer mehr zu etwas „Handfestem“ tendierte kam voll auf seine Kosten. Würstchen oder Steak , Pommes oder Kartoffelsalat, oder aber nur frischen Salat der Saison, für jeden war etwas dabei. Um 14 Uhr wurde das Sommerfest durch Frau Müller eröffnet. Nach ihren kurzweiligen Einführungsworten tanzte die „ Line Dance – Gruppe“ aus Pohlheim. Ein Vortrag von Herrn Weimar vom VDK schloss sich an. Auch Wolfgang Schmitz, begleitet von Sascha Bücher, gab einige Lieder zum Besten.
Mit viel Applaus wurde der Hansa – Fanfarenzug aus Gießen für seinen schmissigen Vortrag Bedacht. Wobei die Kleinsten einen großen Anteil hatten.

Doch ein besonderes Highlight dieses gelungen Tages sollte der Auftritt der „Dancing- Stars“ werden. Die „Dancing – Stars“, allesamt Bedienstete von „Haus Staufenberg“, brachten mit ihren Tänzen in passender Kleidung selbst das älteste Herz wieder in Schwung. Und so konnten sie auch erst nach einigen Zugaben und einem Riesenapplaus ihren Auftritt beenden.
So endete ein wunderschöner und erfolgreicher Tag, dem auch der Regen nichts anhaben konnte.

08.07.2017 | „Vom bunten Leben……….“ Vernissage von Christine Burmeister,

Bitte gestatten Sie mir, dass ich mich vorstelle und ein paar Gedanken über meine Leidenschaften aufschreibe. Mein Name ist Christine Burmeister, ich bin 62 Jahre alt.
Vor 5 Jahren begann ich mit der Malerei. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich keinerlei Erfahrungen im Umgang mit Farben und Pinsel. Ich hielt mich selbst für „künstlerisch talentfrei“, bis ich zum ersten Mal die Gelegenheit bekam, die Malerei ernsthaft auszuprobieren.Mein Leben galt bis zu diesem Zeitpunkt meiner Familie, dem Beruf und verschiedenen Sportarten, mit denen ich meine Freizeit verbrachte.

Nun sind meine Kinder längst selbstständig und ich habe Zeit, meine musischen Eignungen auszuprobieren. Ich fahre im 14-Tage-Rhytmus ins Siegerland und nehme Unterricht in einer Malgruppe bei der bekannten Künstlerin Regina Hruby. Daneben male ich natürlich zu Hause, wenn es die Zeit erlaubt. Gern experimentiere ich mit Acrylfarben oder Collagen. Hauptsächlich aber widme ich mich der Aquarellmalerei. Hier kann ich eintauchen in ein Farbenmeer, kann abschalten und mir und anderen Freude bereiten.

Ich empfinde wahres Glück, wenn ich ein Bild fertig gestellt habe und es so „geworden“ ist, wie ich es mir vor dem ersten Pinselstrich vorgestellt habe. Mit meiner Malgruppe verbrachte ich schon mehrere Kurzurlaube, z. b. in der Toskana, an der Nordsee oder in Holland, die natürlich der Malerei gewidmet waren. In der Ausstellung werden Sie einige der Bilder entdecken, die ich aus diesen Urlauben mitgebracht habe.
Neben dem Malen tanze ich leidenschaftlich gern. Ich liebe rhythmische Bewegungen, besonders aber die weichen, schwungvollen und auch vielleicht etwas erotischen Bewegungen des argentinischen Tangos. Ich kann auch hierbei in eine andere Welt und eine andere Zeit eintauchen und mich den sanften, schwermütigen, oft melancholischen Klängen des Bandoneons hingeben.
Diese Leidenschaft inspirierte und verlockte mich, ein paar Bilder auch dem Tango zu widmen.

Zur der Vernissage am 08. Juli 2017 gab es eine kleine Kostprobe der wunderbaren Tangomusik und ich habe mit einigen meiner lieben Tangofreunde inmitten der Ausstellungsbilder ein paar Takte dazu getanzen.
Bis Ende 2017 ist eine Auswahl meiner Bilder in der Senioren-Residenz „Haus Staufenberg“ vorübergehend beheimatet und ich lade Sie herzlich zu einem Besuch ein.

09.05.2017 | Schüler informieren sich über Seniorenpflege

27.02.2017 | Jung traf alt

01.02.2017 | Hessens Pflege-Azubis trafen sich in Giessen

HESSEN/GIESSEN. Mit einer exzellenten Ausbildung in einem Pflegeberuf sind Schulabgänger beruflich für die Zukunft bestens gewappnet. Die demographische Entwicklung belegt, dass Pflegefachkräfte dauerhaft zu den gesuchtesten Berufsbildern gehören und vielfältige Karrierechancen bestehen. Das sehen auch 25 Auszubildende so, die sich jetzt im Seniorenzentrum Annerod bei Gießen einen Tag lang zu einem umfangreichen Informationsaustausch trafen.

Aus insgesamt elf Senioreneinrichtungen zwischen Diemelstadt und Frankfurt reisten die 25 Auszubildenden an, die sich im 1. bis 3. Lehrjahr ihrer pflegerischen Ausbildung befinden. Das Ziel des ungewöhnlichen Treffens war ein kreativer Austausch und ein gegenseitiges Kennenlernen fernab von der eigenen Einrichtung und der Schule. „In diesem Jahr haben wir in allen Residenzen bundesweit insgesamt 530 Auszubildende“, freut sich Alloheim Regionalleiterin Karin Hofmann, „damit haben wir die Zahl der Auszubildenden im Vergleich zum Vorjahr um fast 50 Prozent gesteigert. Das ist ein Rekord!“ Wie Hofmann weiter ausführt, erkennen immer mehr Schulabgänger die Krisenfestigkeit von Pflegeberufen: „Wo sonst hat man die Möglichkeit, einen verantwortungsvollen Beruf in der Gesundheitsbranche auszuüben, Menschen wirklich zu helfen und echte Teamarbeit zu erleben?“

Das bestätigen auch die zum Azubi-Tag angereisten Auszubildenden, die zwischen Vorträgen und fachlichen Diskussionen auch ein musikalisches Unterhaltungsprogramm genießen konnten. Als Ansprechpartner für sie standen acht Residenzleitungen und Experten unterschiedlicher Fachbereiche aus ganz Hessen einen Tag lang für alle aufkommenden Fragen zur Verfügung. Dabei erläuterten die erfahrenen Manager nicht nur die richtigen Weichenstellungen für eine effektive Karriereplanung in der Pflege. Auf dem Programm standen auch praktische Themen wie die Grundlagen der „Basalen Stimulation“, die Ergotherapeutin Ute Czyz vom Frankfurter Seniorenzentrum Grünhof im Park eindrucksvoll erläuterte. Auf großes Interesse stieß auch der Bildvortrag von Susanne ter Jung aus Wetzlar. Sie berichtete vom Leben und Arbeiten im Bereich „Junge Pflege“, in dem Menschen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren betreut werden, die beispielsweise unfallbedingt auf pflegerische Hilfe angewiesen sind und sehr spezielle Angebote benötigen.

Entsprechend positiv dann auch das Fazit aller Beteiligten am Ende dieses erlebnisreichen Tages. „Ich lerne sehr viel in diesem Beruf, auch über mich selbst“, brachte es ein Azubi auf den Punkt und ergänzt: „Ich habe lange im Büro gearbeitet, das war nichts für mich. Jetzt arbeite ich mit Menschen, denn das ist für mich eine sinnvolle Arbeit, auch wenn es manchmal stressig ist.“

Regionalleiterin Karin Hofmann resümiert: „Viele Auszubildende sind erstaunt, welche Karrieremöglichkeiten und Fortbildungsangebote es in der Pflegebranche existieren. Neben Förderung von Weiterbildungen und diversen Sondervergütungen bieten wir examinierten Pflegefachkräften beachtliche Aufstiegs- und Verdienstchancen.“

29.01.2017 | Karriere in der Pflege als „Chance“

Bei der führenden Jobmesse am 29. und 30. Januar 2017 in Gießen zeigen die Alloheim Senioren-Residenzen aus ganz Mittelhessen das vielfältige Karriere-Potenzial in der Pflegebranche auf

GIESSEN. Wer seine berufliche Zukunft in den Pflegeberufen sucht, hat große Chancen. Denn ein Job in einer Pflegeeinrichtung ist krisensicher, bietet vielfältige Aufgabengebiete und ungeahnte Entwicklungsmöglichkeiten. Um das ganze Karriere-Potenzial aufzuzeigen, präsentieren sich die mittelhessischen Alloheim Senioren-Residenzen am kommenden Wochenende mit einem breiten Informationsangebot bei der führenden Messe für Bildung, Jobs und Gründer „Chance“ am 25. und 26. Januar 2017.

Bereits zum zehnten Mal bietet die viel beachtete Berufsinformationsmesse beste Orientierung bei der Berufswahl und wartet mit vielen Informationen und Beratungsangeboten wie noch nie auf. Dabei ist das diesjährige Motto „Zukunft selbst gestalten“ aktueller denn je: „Bei uns steht die Suche nach ambitionierten Fachkräften, die sich in der Pflege verwirklichen wollen seit vielen Jahren ganz oben auf der Prioritätenliste“, erklärt Claudio Noch, Einrichtungsleiter der Senioren-Residenz Gießen. Gerade deshalb markieren sich alle mittelhessischen Alloheim-Residenzen den Termin der alljährlichen Karrieremesse mit Rotstift im Kalender und zeigen sich mit ihrem breiten Jobinformationsangebot.

Dieses Jahr geht es am Gemeinschaftsstand B6 in Halle 7 neben detailliertem Wissen rund um die bundesweite Alloheim-Gruppe vor allem um aktuelle Themen in der Seniorenpflege sowie Informationen aus erster Hand zu den umliegenden Residenzen aus Homberg/Ohm, Staufenberg, Fernwald, Pohlheim, Wetzlar Casino und Lahnblick sowie Gießen. „Um den Messebesuchern den Tag obendrein noch ein wenig zu versüßen, postieren wir zudem eine echte Popcornmaschine an unserem Stand sowie ein Glücksrad, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gibt“, verrät Claudio Noch. Darüber hinaus wird Alloheim-Residenzleiter Patric Bonath aus Pohlheim im Rahmen des Symposiums für Berufsorientierung und Ausbildung am Sonntag, den 29. Januar 2017 um 16.15 Uhr in Halle 1, einen mit Spannung erwarteten Vortrag zum Thema „Karriere im Seniorenheim: Fakt oder Fiktion?“ halten.

Geöffnet hat die Karrieremesse „Chance“ am Sonntag, 29. Januar 2017 von 10 bis 17 Uhr und am Montag von 9 bis 16 Uhr. Der Eintritt kostet drei Euro, mit Ermäßigung sind es nur zwei Euro.

Pflege-Spezial

02.08.2019 | Wenn das Schlucken zum Problem wird

Schlucken ist für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Erst wenn es zu Störungen oder Problemen beim Kauen und Schlucken kommt, wird klar, dass es sich bei diesem Zusammenspiel von Muskeln und Nerven um einen sehr komplexen Prozess handelt. Schluckstörungen (Dysphagie) sind meist die Folge von altersbedingten, körperlichen Veränderungen (z. B. Muskelsteifheit und Bewegungsarmut im Bereich der Mund-, Rachen- und Kehlkopfmuskeln, schlechte Zahnprothesen, Nachlassen des Schluckreflexes). Sie können aber auch als Folge von neurologischen Erkrankungen (Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Alzheimer, Demenz, Morbus Parkinson, Multipler Sklerose) sowie Krebserkrankungen im Kopf-Hals-Bereich auftreten.

Grundsätzlich sollten Schluckbeschwerden immer fachmännisch von einem Arzt
oder Logopäden untersucht werden. Wichtig ist es, herauszufinden, ob es beim Schlucken sowohl von fester Nahrung als auch von Flüssigkeiten zu Problemen kommt. Der Schluckvorgang sollte genau beobachtet werden, um die Art der Schluckstörung bestmöglich beurteilen zu können.

Es ist daher umso wichtiger, dass Ärzte, Sprachtherapeuten, Ernährungstherapeuten und Fachpflegepersonal eng zusammen arbeiten, da viele Betroffene schnell Defizite in der Ernährung aufweisen und dies nicht selten zu einer Mangelernährung führt. Sie verlieren an Gewicht und Muskelmasse und werden zunehmend schwächer und lustloser. Grundsätzlich sollte die Therapie von Schluckstörungen eng mit der Behandlung der Grunderkrankung verknüpft sein. Dabei werden folgende Ziele verfolgt:

Schlucken

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1. Die Fähigkeit zur normalen Nahrungsaufnahme sollte weitestgehend wiedererlangt werden.
Logopäden versuchen mithilfe bestimmter Stimulations-, Bewegungs- und Schluckübungen, die gestörte Funktion wieder herzustellen. Darüber hinaus vermitteln sie Techniken zur besseren Haltung und einem sicheren Schlucken. Sollten Schluckstörungen nur aufgrund von Kaustörungen auftreten, können diese meist durch eine verbesserte Mundpflege oder eine Zahnbehandlung behoben werden.

2. Die Gefahr des Verschluckens sollte so gering wie möglich gehalten werden.
Wenn Getränke zu schnell den Rachen hinunter fließen, kann der Betroffene das Schlucken nicht mehr steuern und es besteht die Gefahr des Verschluckens. Dysphagiepatienten trinken daher meist zu wenig, aus Angst, sie könnten sich verschlucken. Hier helfen spezielle Trink-Becher. Durch eine besondere Geometrie kann der Becher geleert werden, ohne dass der Betroffene den Kopf in den Nacken legen muss. Zudem ist es hilfreich, die Konsistenz der Speisen und Getränke so anzupassen, dass das Schlucken vereinfacht wird. Entscheidend ist hierbei, die Nahrung an die individuelle Schluckkapazität anzupassen. Feste Speisen können beispielsweise püriert werden, während Flüssigkeiten mithilfe von Andickungsmitteln die passende Konsistenz erhalten. Je nach Dosierung wird die Flüssigkeit sirup-, honig- oder puddingartig. Damit wird das Schlucken erleichtert und die Nahrungsaufnahme insgesamt verbessert. Es sollte jedoch nicht vergessen werden, die Nahrung auch in einer appetitanregenden Form anzubieten und somit auch zum Essen zu motivieren.
Das Einnehmen von Tabletten kann ebenfalls problematisch sein. Tabletten können mehrfach geteilt oder gemörsert werden (unter Verwendung eines geeigneten Mörsers). Ob die verordneten Medikamente zum Teilen bzw. Mörsern geeignet sind, sollte im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt oder Apotheker abgestimmt werden.

3. Positive Unterstützung des Kankheitsverlaufs, durch die Verbesserung des Ernährungszustandes.
Um den Ernährungszustand zu verbessern und ein Nährstoffdefizit auszugleichen, sollten in erster Linie kalorienreiche Lebensmittel gewählt werden. Darüber hinaus leistet der Einsatz von hochkalorischer Trinknahrung (z. B. Cenaman Trinknahrung) einen wichtigen Beitrag zur Nährstoffversorgung. Trinknahrung kann sowohl in Verbindung mit Andickungsmitteln verwendet als auch vielseitig in die normale Nahrung integriert werden. Sie ist verordnungsfähig und wird bei entsprechender Diagnosestellung von der Krankenkasse erstattet. Bei massiven Schluckstörungen und bei stark geschwächten, pflegebedürftigen Patienten gelingt es nur per Sondennahrung (PEG-Sonde, durch die Bauchwand in den Magen), alle Nährstoffe in ausreichender Menge zuzuführen und somit lebenswichtige Funktionen aufrechtzuerhalten.

Die MitarbeiterInnen von Alloheim und Assist stehen Ihnen bei allen Fragen rund um das Thema Schluckbeschwerden, Trinknahrung und Andickungsmittel gerne mit Rat und Tat zur Seite. Gemeinsam finden wir die bestmögliche Lösung.

Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne.

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31.05.2019 | Warum die Dokumentation in der Pflege so wichtig ist

Die Dokumentation ist ein wichtiges Arbeitsmittel in der Pflege. Zum einen enthält sie wichtige Informationen die einen pflegebedürftigen Bewohner betreffen und zum anderen dient sie der Abrechnung mit der Krankenkasse.

Die Pflegekräfte sind verpflichtet die durchgeführten Pflegemaßnahmen, die Gabe von Medikamenten oder Nahrung sowie Informationen über den Gesundheitszustand des Bewohners zeitnah zu erfassen. Somit wird der Therapieverlauf genau überwacht und gegebenenfalls können Anpassungen der Versorgung, in Absprache mit dem behandelnden Arzt, vorgenommen werden. Die durchgeführten Pflegemaßnahmen werden so transparent und nachvollziehbar.

Besonders die Punkte Transparenz und Nachvollziehbarkeit spielen in der Pflege eine wichtige Rolle. Denn in den meisten Fällen werden die pflegebedürftigen Bewohner durch mehrere Pflegekräfte betreut. Eine lückenlose Dokumentation erleichtert sowohl die Kommunikation innerhalb des Pflegeteams, als auch mit den Angehörigen des pflegebedürftigen Bewohners. Darüber hinaus unterstützt sie die Arbeit der behandelnden Ärzte oder Therapeuten.

Für jeden Bewohner existiert eine individuelle, umfassende Dokumentationsmappe. Diese wird regelmäßig von der Pflegedienstleistung geprüft, um so die Pflege planen und auf die Bedürfnisse des Betroffenen anpassen zu können. Die Dokumentation ist darüber hinaus eine wichtige Grundlage zur Festlegung der Pflegegrade.

Assist unterstützt die Einrichtungen von Alloheim bei der Dokumentation und stellt für den gesamten Therapieverlauf (von der Anamnese bis zum Versorgungsverlauf) eigens entwickelte Dokumentationsvorlagen zur Verfügung. Die Assist-Dokumentation:

• basiert auf den Expertenstandards und medizinischen Leitlinien sowie den allgemein gültigen Qualitätskriterien in der Pflege.
• ist auf die speziellen Anforderungen der einzelnen Therapiebereiche abgestimmt.
• erlaubt ein systematisches und standardisiertes Vorgehen.
• zeigt die Entwicklung des Therapieverlaufs.
• vereinfacht die Therapieerfolgskontrolle und erleichtert die Entscheidung zur Therapieanpassung.
• schafft Transparenz in der Versorgungstherapie für alle Beteiligten.

Die MitarbeiterInnen von Alloheim und Assist stehen Ihnen bei allen Fragen rund um das Thema Dokumentation gerne mit Rat und Tat zur Seite.

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01.04.2019 | Was Sie über die Beantragung von Pflegegraden wissen sollten

Pflegebedürftige haben einen Anspruch auf Pflege und Angehörige ein Recht auf Unterstützung. Dazu gehört auch die finanzielle Unterstützung.

Die Unterbringungskosten in einem Pflegeheim richten sich nach der Pflegebedürftigkeit. Diese wird durch die sogenannten Pflegegrade (früher Pflegestufen) bestimmt. Pflegegrade beschreiben den Grad der Selbstständigkeit einer Person unter Berücksichtigung körperlicher, psychischer und kognitiver Beeinträchtigungen. Zur Beantragung eines Pflegegrades müssen sich der Betroffene/die Angehörigen bei der zuständigen Pflegekasse mit Hilfe eines formlosen Antrags, eines Anrufs oder eines persönlichen Vorsprechens melden und Leistungen aus der Pflegeversicherung beantragen. Nach Beantragung erhält der Betroffene Formulare von seiner Pflegekasse, die ausgefüllt und zurückgeschickt werden müssen. Daraufhin wird sich die Pflegekasse melden um einen Termin zusammen mit einem Gutachter vor Ort festzulegen. Um zu bestimmen, wie selbstständig der Betroffene noch ist und welche Fähigkeiten ihm noch zur Verfügung stehen, werden sechs Lebensbereiche betrachtet und entsprechend bewertet.

Antrag Pflegegrade

Bild: Copyright agenturfotografin / Fotolia

Kategorien: Gewichtung
Mobilität (Beweglichkeit): 10%
Kognitive und kommunikative Fähigkeiten: 15% aus einem der zwei Bereiche
Verhaltensweisen und psychische Problemlagen (höherer Wert)
Selbstversorgung: 40%
Bewältigung von und selbstständiger Umgang
mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen: 20%
Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte: 15%

Die Bewertung übernimmt ein Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK; bei gesetzlich Versicherten) oder einer anderen Institution (bei Privatversicherten). Der Grad der Selbstständigkeit wird anhand eines Punktesystems ermittelt. Je mehr Punkte der Begutachtete erhält, desto höher ist der Pflegegrad und desto höher ist die finanzielle Unterstützung der Pflegekasse. Die Pflegegrade 1 (geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit) bis 5 (schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung) haben ein genau definiertes Leistungsspektrum.

Die Entscheidung des Gutachters wird dem Betroffenen danach schriftlich mitgeteilt. Sollte der Antragsteller keinen Pflegegrad erhalten bzw. ein zu geringer Pflegegrad anerkannt worden sein, so kann binnen 4 Wochen Widerspruch gegen die Entscheidung der Pflegekasse eingelegt werden. Um den Widerspruch zu begründen, können zusätzliche Dokumente nachgereicht werden. Ein Pflegetagebuch beispielsweise kann wichtige Hinweise auf einen Pflegebedarf liefern.

Sobald sich der Zustand des Pflegebedürftigen verschlechtert, wird eine erneute Begutachtung veranlasst.

Hier einige Beispiele an Krankheiten und körperlichen Einschränkungen bei denen – je nach Schwere der Einschränkung – eine Genehmigung für einen Pflegegrad durchaus möglich sein kann:
• Inkontinenz
• Enterale Ernährung
• Krebserkrankungen
• bei schwereren Formen von Diabetes
• nach einem Unfall oder einem Oberschenkelhalsbruch
• nach einem Schlaganfall

Das Homecare-Unternehmen Assist unterstützt die MitarbeiterInnen von Alloheim, die sich um die tägliche Pflege von chronisch kranken und pflegebedürftigen Bewohnern kümmern. Hierfür liefert Assist sowohl Produkte für die alltägliche Pflege am Bewohner (z. B. Handschuhe, Desinfektionsmittel) sowie medizinische Hilfsmittel (z.B. bei bettlägerigen Bewohnern), Medizinprodukte (z.B. Ernährungspumpe), Verbandmittel (z. B. bei Bewohnern mit Wunden) sowie Trink- und Sondennahrung (Bewohner, die nicht mehr selbstständig essen/trinken können).

Die MitarbeiterInnen von Alloheim und Assist stehen Ihnen bei allen Fragen rund um die Beantragung eines Pflegegrades gerne mit Rat und Tat zur Seite.

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01.02.2019 | Wie sich der Winter auf Körper und Geist auswirkt

Unser Körper reagiert von Mensch zu Mensch unterschiedlich auf das Wetter. Kalte Temperaturen sowie kurze, dunkle Tage wirken sich vor allem bei Senioren auf den Kreislauf und die Stimmung aus. Sie fühlen sich antriebslos, müde und niedergeschlagen. Dies hängt an den veränderten Lichtbedingungen, welche die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin anregen. Doch dagegen kann man schnell Abhilfe schaffen. Schon ein kurzer Spaziergang oder Aufenthalt im Freien kann helfen, den Hormonhaushalt und die Stimmung zu verbessern. Mit Hilfe der Sonne stellt unsere Haut das wichtige Vitamin D her, welches sowohl unsere Knochen als auch Abwehrkräfte stärkt. Aber auch bei schlechtem Wetter ist der Lichteinfall auf den Körper draußen um ein vielfaches höher als drinnen. Zudem wirkt die kalte, frische Luft belebend für Körper und Geist. Also, ziehen Sie sich und Ihre Angehörigen warm an und machen Sie einen kleinen Ausflug (mind. 30 min) nach draußen. Wir empfehlen den bekannten „Zwiebellook“, denn durch mehrere Kleiderschichten bilden sich Luftkammern, in denen die Wärme gespeichert wird. Denken Sie auch an eine Mütze, denn 50% der Wärme wird über den Kopf abgegeben.

Winter-Senioren

Im Winter ändert unser Körper auch die Nahrungspräferenzen. So werden deutlich mehr Kohlenhydrate und Vitamine benötigt. Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung spielt für Senioren daher gerade jetzt eine zentrale Rolle. Besonders Wintergemüse wie Rote Bete, Rosenkohl, Grünkohl, aber auch Spinat und Broccoli haben viele Mineralstoffe und Vitamine. Vitamin-D-haltige Lebensmittel wie Milch, Getreide und Fisch können einen möglichen Vitamin-D-Mangel entgegenwirken. Zudem ist eine ausreichende Versorgung mit Kohlenhydraten unerlässlich, da der Körper diese als schnelle Energiequelle nutzt, um den Körper bei kalten Temperaturen ausreichend wärmen zu können. Bewohner, die aufgrund von ernährungsbedingter Mangelerscheinungen hochkalorische Trinknahrung zu sich nehmen müssen, erhalten mit der Cenaman Trinknahrung alle wichtigen Vitamine und Nährstoffe, um fit durch den Winter zu kommen. Die Cenaman Trinknahrung kann problemlos in die normale Nahrung integriert werden.

Sie haben Interesse an der Cenaman Trinknahrung und an leckeren Rezepten, dann wenden Sie sich an das Pflegepersonal oder den zuständigen Assist Mitarbeiter.

In der kalten Jahreszeit wird auch die Haut besonders stark belastet. Die Kälte draußen und die Heizungsluft drinnen trocknen die Haut schnell aus. Assist bietet einen große Auswahl an fetthaltigen Cremes und Lotionen an, die die Haut vor dem Austrocknen schützen. Sollten Sie Fragen dazu haben, können Sie sich jederzeit an das Pflegepersonal oder den zuständigen Assist Mitarbeiter wenden.

Neben den Themen Enterale Ernährung und Hautpflege unterstützt Assist auch in den Bereichen Stoma-, Tracheostoma-, Wund- und Inkontinenzversorgung.

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30.11.2018 | Jetzt wird`s weihnachtlich!

Alle Jahre wieder“ ertönt zur Weihnachtszeit in den Alloheim-Senioreneinrichtungen Weihnachtsmusik. Dazu riecht es nach leckeren Plätzchen, Kerzenwachs und Tannengrün. Es wird gemeinsam gebastelt, dekoriert und gesungen. Besonders die Musik spielt in der Weihnachtszeit eine große Rolle. Musik öffnet die Herzen der Bewohner und alte Erinnerungen werden geweckt. Für viele wirkt die Musik beruhigend, für manche aber auch belebend. Durch Musik wird nachweislich das Gedächtnis trainiert und sogar Demenzkranke, die sonst nur noch wenig reden, singen mit. „Mit Musik geht manches besser“ trifft demnach besonders für Demenzkranke zu. Alt bekannte Lieder aus der Kindheit und Jugend, kommen bei den Bewohnern grundsätzlich besser an als Lieder aus den aktuellen Charts.

So lecker kann Weihnachten mit Trinknahrung sein

Vor allem Bewohner, die aufgrund von ernährungsbedingter Mangelerscheinungen hochkalorische Trinknahrung zu sich nehmen müssen, sollten das Weihnachtsfest ohne Einschränkungen genießen können. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen das Rezept für Apfel-Zimt-Muffins mit Cenaman Trinknahrung vorstellen. Die Cenaman Trinknahrung ist vielseitig einsetzbar und kann problemlos in die normale Nahrung integriert werden. Bereiten Sie die Apfel-Zimt-Muffins für den Besuch in der Pflegeeinrichtung vor und versüßen Sie sich und Ihren Angehörigen den Besuch.

Zutaten für 12 Muffins

220 g Mehl, 2 kleine Äpfel, ½ TL Zimt, 1 ¼ TL Natron, 80 g Butter, 200 ml Cenaman drink energy 2.0 Vanille (1 Flasche), 1 Ei, 1 Pck. Vanillinzucker, 12 Papierförmchen

Zubereitung

Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. Mit 1 EL Zucker und 1/4 TL Zimt bestreuen. Mehl, restlichen Zucker, Natron, weiche Butter, Ei, Cenaman drink energy 2.0 Vanille, Vanillinzucker miteinander verrühren, mit der Apfelmischung zu einem glatten Teig verarbeiten. Backofen auf 200°C (Umluft 180°C) vorheizen. Papierförmchen auf dem Muffinblech verteilen. Den Teig in die Förmchen füllen. Den restlichen Zucker mit Zimt mischen und über den Muffins verteilen. Danach im Ofen etwa 18 Minuten backen. Die Muffins aus dem Ofen nehmen und noch etwa fünf Minuten in der Form ruhen lassen. Herausnehmen und servieren.

Für die Dekoration

Die Muffins leicht mit Puderzucker bestäuben. Für den perfekten Genuss empfehlen wir dazu eine Kugel Vanilleeis und Sahne. Einen Apfel in Scheiben schneiden und aufgefächert auf dem Teller als Dekoration platzieren.

Nährwertangaben

pro Muffin Gesamt
kcal/kj 214/895 2.568 / 10.740
Eiweiß (g) 3,7 44,4
Kohlenhydrate (g) 33,5 402
Fett (g)g 7,1 85,2

Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit sowie ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.

Sie haben Interesse an weiteren leckeren Rezepten mit Cenaman Drink, dann wenden Sie sich an das Pflegepersonal oder den zuständigen Assist Mitarbeiter. Assist unterstützt die Pflegekräfte in den Pflegeeinrichtungen mit vielen Ideen, um gemeinsam die Lebensqualität zu verbessern.
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Muffins

01.10.2018 | Dekubitus vorbeugen

Mehr als 2 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischen, d.h. schwer oder nicht heilenden Wunden. Durch geeignete Behandlungsmethoden ist es heute nicht nur möglich, verschiedene Arten von Wunden im Voraus zu verhindern, sondern auch in relativ kurzer Zeit zu heilen. Eine der häufigsten Erscheinungsformen chronischer Wunden ist der Dekubitus (auch “Druckgeschwür“ oder “Wundliegen“). Grund dafür ist, dass viele Pflegebedürftige aufgrund ihres Alters, ihrer Krankheit oder aus Schwäche nicht mehr in der Lage sind, sich selbst zu drehen oder sich so zu legen oder zu setzen, wie es für sie am bequemsten ist. Durch dieses unbewegte Liegen über einen längeren Zeitraum können Druckstellen an besonders gefährdeten Körperstellen entstehen, die sich dann zu tiefen, schmerzhaften und nur schwer heilenden Wunden entwickeln können.

Ceneman

Durch verschiedene prophylaktische Maßnahmen kann man einem Dekubitus entgegenwirken:

Bewegung und die richtige Lagerung
Die körperliche Bewegung beginnt mit einer konsequenten Druckentlastung. Diese wird durch regelmäßiges Umlagern, aktive Mobilisierung, Mobilisierung aus dem Bett an einen Stock, Gehhilfe oder Rollstuhl sowie Krankengymnastik erreicht. Angehörige sollten den Betroffenen immer wieder ermuntern, sich möglichst viel selbst zu bewegen – soweit er dazu in der Lage ist. Oft hilft es schon den Raum zu verlassen und spazieren zu gehen. Frische Luft und Tageslicht bewirken bekanntlich Wunder. Aber auch die geistige Anregung spielt eine wichtige Rolle. Zeitung lesen, Fernsehen, Unterhaltungen führen, alte Fotos anschauen oder Kreuzworträtsel machen, dienen der geistigen Fitness.

Da der Druck im Sitzen höher ist als im Liegen, sollte darauf geachtet werden, dass nicht zu viel Zeit im Sitzen verbracht wird. Beim Sitzen empfiehlt sich die Verwendung eines geeigneten Sitzkissens. Vor allem die Nahrungsaufnahme sollte, wenn möglich, im Sitzen stattfinden. Generell ist, neben den prophylaktischen Maßnahmen zur körperlichen Bewegung, ein Wechsel zwischen Liegen und Sitzen zu empfehlen. Je mehr Positionswechsel stattfinden, desto besser.

Die richtige Lagerung von Patienten ist nicht nur eine Sache des Wohlbefindens, sondern häufig auch wichtiger Bestandteil einer Dekubitusprophylaxe. Ein übertriebener Einsatz von Lagerungshilfen sollte vermieden werden, da die Bewegungsfreiheit hierdurch unangenehm eingeschränkt werden kann. Regelmäßiges Umlagern kann die Entstehung von Druckgeschwüren verhindern. Die Mitarbeiter/-innen von Alloheim können am besten einschätzen, wie häufig die Lagerung geändert werden muss und welche Lagerung infrage kommt. Um den Druck so gleichmäßig wie möglich auf den Körper zu verteilen, helfen z. B. spezielle Matratzen und Kissen. Sogenannte Wechseldruck-Matratzen können unterstützend zur regelmäßigen Umlagerung verwendet werden. Sie bestehen aus mehreren Luftkammern. Eine Automatik füllt diese Kammern abwechselnd mit Luft, wodurch der Druck auf die einzelnen Hautpartien gemindert wird.

Ernährung / Flüssigkeitsbilanz
Zur Vermeidung von Dekubiti und zur Unterstützung der Wundheilung ist auf folgende Punkte zu achten:
• ausgewogene und eiweißreiche Ernährung
• ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Spurenelementen
• ausreichende Flüssigkeitszufuhr

Kann der Betroffene über die normale Nahrung nicht mehr ausreichend Nährstoffe zu sich nehmen, kann dieser Mangel durch Zusatznahrung, wie z.B. hochkalorische Trinknahrung ausgeglichen werden. Die Cenaman Trinknahrung von Assist ist ein wohlschmeckendes, vollbilanziertes, diätetisches Lebensmittel, welches dabei hilft, ein Nährstoffdefizit auszugleichen. Die Cenaman Trinknahrung gibt es in sieben verschiedenen Geschmacksrichtungen. Vollbilanzierte Trinknahrungen sind verordnungsfähig und werden bei entsprechender Diagnosestellung von der Krankenkasse erstattet. Assist berät Sie gerne.

Hautpflege
Auch die Hautpflege spielt bei der Dekubitusprophylaxe eine große Rolle. Gerade bei älteren Menschen ist die Haut oft dünner und somit auch anfälliger für schädigende Einflüsse von außen. Durch das häufig fehlende Unterhautfettgewebe wirkt sich neben dem Druck von außen der zusätzliche Druck der Knochen von innen negativ aus. Daher ist es wichtig, die Haut – insbesondere an Risikostellen – regelmäßig auf dekubitusverdächtige Veränderungen zu überprüfen und wenn nötig mit entsprechender Hautpflege einem Wundliegen entgegenzuwirken.

Durch pflegerische Maßnahmen und den Einsatz entsprechender Hilfsmittel kann einem Dekubitus wirksam vorgebeugt werden. Assist unterstützt die Mitarbeiter/-innen von Alloheim, Dekubitus frühzeitig zu erkennen und entgegenzuwirken. Assist bietet hierfür sowohl geeignete Produkte zur Lagerung als auch Zusatznahrung und Hautpflegeprodukte an. Sollte es trotz prophylaktischer Maßnahmen zu einem Dekubitus kommen, berät und unterstützt Assist auch hier die mit Produkten der Wundversorgung. Sprechen Sie die Mitarbeiter/-innen von Alloheim an. Gemeinsam finden wir die bestmögliche Lösung.

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01.08.2018 | Leben mit Diabetes

Diabetes ist ein Thema, dass den Alltag des Betroffenen stark beeinflussen kann, aber nicht auf den Kopf stellen muss. Eine frühzeitige Erkennung spielt für den Verlauf der Krankheit eine entscheidende Rolle und kann Folgeschäden vermeiden. Signale wie starker Durst, vermehrtes Wasserlassen, Heißhunger, Juckreiz, Abgeschlagenheit und Anfälligkeit für Infekte können auf eine Diabeteserkrankung deuten. Liegt ein Verdacht vor, sollte umgehend der Hausarzt konsultiert werden.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Formen von Diabetes: Während Typ 1 oft schon im Kindes- und Jugendalter auftritt, betrifft Typ 2 meist Menschen im fortgeschrittenen Alter und hat sich schleichend über viele Jahre hinweg gebildet. Die Hauptursachen eines Typ-2-Diabetes sind erbliche Veranlagung, Übergewicht und Bewegungsmangel. Die Blutzuckerwerte sind erhöht. Der Grund dafür ist eine Insulinresistenz.

Leben_mit_Diabetes

Zur Prävention von Diabetes gehören, neben der frühzeitigen Erkennung, vor allem viel Bewegung und eine bewusste und ausgewogene Ernährung. Folgende Tipps können dabei helfen, den Verlauf der Erkrankung positiv zu beeinflussen oder Spätfolgen zu verhindern:

• Übergewicht abbauen
• täglich mindestens 30 – 60 Minuten Bewegung -> Unser Tipp: Gehen Sie mit Ihren Verwandten, sofern diese noch in der Lage dazu sind, bei jedem Besuch spazieren!
• viel Obst und Gemüse, fett-, kalorienarme und ballaststoffreiche Lebensmittel
• wenig kalorienhaltige Snacks wie Schokoriegel, Süßigkeiten und Fastfood
• Mineralwasser, stilles Wasser oder ungesüßten Tee – keine Limonaden oder alkoholische Getränke
• nicht Rauchen – verbessert u.a. die Durchblutung kleinster Gefäße
• der Blutdruck sollte im Normalbereich liegen (Beratung beim Arzt einholen)
• viel Schlaf und wenig Stress

Mit einer guten Blutzuckereinstellung und -kontrolle können Diabetiker ein ganz normales Leben führen und genauso alt werden wie Nicht-Diabetiker. Wichtig ist es, dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte zu vermeiden, denn diese können zu Spätfolgen führen. Nur mit Hilfe exakter Blutzuckerwerte ist eine angemessene Reaktion durch Insulingabe, Tabletteneinnahme oder Kalorienaufnahme durch Essen oder Trinken kurzfristig möglich.

Das Ziel von Assist ist es, zusammen mit den Mitarbeiter/-innen von Alloheim, die Blutzuckerwerte der Betroffenen, in enger Absprache mit dem behandelnden Arzt, gut einzustellen, um ihnen ein weitgehend uneingeschränktes Leben zu ermöglichen. Wir liefern alle benötigten Hilfsmittel zur Diabetesversorgung schnell und zuverlässig. Dank unserer Schwesterfirma Mediq Direkt Diabetes (Fachhändler für Diabetikerbedarf) haben wir einen starken Partner mit einem fachkompetenten und erfahrenen Diabetes-Expertenteam aus Insulinpumpenspezialisten, zertifizierten Pumpentrainern, Diabetesberatern und -assistenten an unserer Seite.

Sollte es neben der Diabeteserkrankung zu Folgeerscheinungen wie Wunden oder Mangelernährung kommen, berät und unterstützt Assist auch hier die Mitarbeiter/-innen von Alloheim, um für die Betroffenen eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten. Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne.

01.06.2018 | Hitze im Alter – Wie Sie hohe Temperaturen leichter ertragen können

Dass der Sommer schneller kommt als gedacht, hat in diesem April (dem wärmsten April seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881) wohl fast jeder in Deutschland gemerkt. Doch der eigentliche Sommer mit Temperaturen von über 30 Grad steht uns noch bevor. Für viele aktive und junge Menschen ist der Sommer die schönste Zeit des Jahres. Doch für Senioren kann die Hitze schnell zu ernsten Gesundheitsproblemen führen, denn der Hitzeschutz des Körpers nimmt im Alter ab, Kreislaufstörungen treten häufiger auf als bei jungen Menschen und der Flüssigkeitshaushalt gerät schneller aus dem Gleichgewicht. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Hitzschlag kommen, der vor allem bei älteren Menschen lebensbedrohlich sein kann.

Bewohner in Pflegeheimen sollten deshalb im Hochsommer folgende Grundregeln beachten:

Immer genug Trinken – Da bei älteren Menschen das Empfinden für Durst nachlässt, sollte besonders im Sommer bewusst mehr getrunken werden. Der tägliche Bedarf eines gesunden Menschen ab 65 Jahren beträgt ca. 2.250 ml, wovon in der Regel etwa ein Drittel der Flüssigkeit in der Nahrung enthalten ist. Im Sommer dürfen es gerne 1-2 Gläser Wasser, Tee oder mineralhaltige Getränke mehr als üblich sein.
Assist unterstützt die Mitarbeiter/-innen von Alloheim bei der Bestimmung des Flüssigkeitsbedarfs und Auswahl der möglichen Flüssigkeitszufuhr, um so einen Flüssigkeitsmangel bei den Bewohnern vorzubeugen.

Trinken

Bild: Copyright Mike Fouque / Fotolia

Die richtige Sommerkleidung – Mit heller und luftiger Kleidung erträgt man die Hitze am besten. Bei direkter Sonneneinstrahlung sollte unbedingt an eine Kopfbedeckung und Sonnencreme gedacht werden.

Kühlung/Abkühlung – Damit sich die Zimmer der Bewohner nicht zu stark aufheizen, empfiehlt es sich tagsüber die Fenster zu schließen und wenn möglich abzudunkeln. In den frühen Morgen- und späten Abendstunden kann gelüftet werden. Bei Gebrauch eines Ventilators ist darauf zu achten, dass nur kühle Zugluft und nicht die Hitze verteilt wird. Der direkte Luftzug des Ventilators sollte vermieden werden, da dieser den Kreislauf zusätzlich belastet und zu einer Erkältung führen kann.

Zur Abkühlung zwischendurch empfiehlt Assist den Bewohnern die Handgelenke mit den Pulsadern unter kühles, fließendes Wasser zu halten, ein kaltes Fußbad zu nehmen oder kalte Tücher auf die Stirn zu legen. Sofern die Senioren noch fit genug sind, hilft auch eine lauwarme bis kühle Dusche als kurze Erfrischung.

Leichte Kost – Im Hochsommer sollte schweres und fettiges Essen vermieden werden. Es belastet nicht nur die Verdauung, sondern schlägt sich auch auf den Kreislauf nieder. Besser geeignet sind leichte verdauliche Speisen wie Salate, Obst, Gemüse, mageres Fleisch und Fisch.

Für Bewohner, die unter Mangelernährung leiden und Trinknahrung zu sich nehmen müssen, hat Assist die optimale Lösung für heiße Sommertage: den Erdbeer-Shake mit Cenaman Drink und Vanilleeis. Bereiten Sie den Erdbeer-Shake für den Besuch in der Pflegeeinrichtung vor, packen ihn in eine Kühltasche und genießen Sie die kühle, süße Erfrischung zusammen mit Ihren Angehörigen.

Erdbeer-Shake mit Cenaman Drink und Vanilleeis
Zutaten für 4 Personen
400 g Erdbeeren
4 kleine Bananen
4 EL Zucker
1 große
Prise Zimt
400 ml Cenaman drink protein energy 1.5 Walderdbeere
(2 Flaschen)
100 ml Milch (1,5 %)
1 Kugel (ca. 70 g) Vanilleeis
30 g Schokoraspeln

Nährwertangaben:
pro Portion
kcal/kj 394 / 1.492
Eiweiß in g 12,9
Kohlenhydrate in g 46,0
Fett in g 14,9

Gesamt
kcal/kj 1.574,2 / 5.969
Eiweiß in g 51,6
Kohlenhydrate in g 184
Fett in g 59,42

Zubereitung
Erdbeeren waschen, putzen und vierteln. Mit dem Mixer pürieren. Bananen schälen und in Stücke schneiden. Die Hälfte des Erdbeerpürees, Zucker, Zimt, Bananenstückchen, Cenaman drink protein energy 1.5 Walderdbeere sowie die Milch pürieren und in ein Glas geben. Restliches Erdbeerpüree unterrühren. Eine Kugel Vanilleeis als Häubchen obenauf setzen und mit Schokoraspel bestreuen. Die Konsistenz kann mit etwas zusätzlicher Milch individuell angepasst werden.
Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit und kommen Sie zusammen mit Ihren Angehörigen gut durch den Sommer!
Sie haben Interesse an weiteren leckeren Rezepten mit Cenaman Drink, dann wenden Sie sich an das Pflegepersonal oder den zuständigen Assist Mitarbeiter. Assist unterstützt mit vielen Ideen die Pflegekräfte in den Pflegeeinrichtungen, um gemeinsam die Lebensqualität zu verbessern.

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01.04.2018 | Wenn die Blase schwächelt

In Deutschland gibt es nach Angaben der Deutschen Kontinenzgesellschaft circa neun Millionen Menschen* mit einer Harn- und/oder Stuhlinkontinenz. Vor allem bei älteren Menschen schwächelt oft die Blase und es kommt zu unwillkürlichem Urinverlust.

Wie entsteht Inkontinenz?

Bei der kontrollierten Blasenentleerung handelt es sich um ein kompliziertes Zusammenspiel verschiedener Funktionen im menschlichen Körper. Durch unser Gehirn wird die Füllung der Blase und die Kontinenz, d.h. das kontrollierte Zurückhalten von Urin sowie das willkürliche Entleeren überwacht und gesteuert. Erkrankungen wie Schlaganfall, Demenz, Bandscheibenvorfall, Diabetes, Multiple Sklerose oder die Einnahme von Tabletten können dazu führen, dass dieses Zusammenspiel nicht mehr richtig funktioniert. Auch die Blase selbst kann die Ursache für die fehlende Funktion der Kontinenz sein. Eine der häufigsten Gründe für Inkontinenz ist eine Schwäche der Beckenbodenmuskulatur, oft ausgelöst durch mehrere Geburten, schwere körperliche Belastungen, eine Blasensenkung oder eine länger andauernde Obstipation (Stuhlverstopfung).

Inkontinenz aktiv entgegenwirken

Inkontinenz ist als solche keine Krankheit sondern vielmehr ein Symptom für das Vorhandensein einer anderen Krankheit. Es muss also die Ursache gefunden und entsprechend behandelt werden. Aber auch, wenn es eine Erkrankung ist, die nicht behandelt werden kann, kann man durch Beckenbodentraining, eine geeignete Ernährung, eine Reduzierung des Körpergewichts, bestimmte Atemtechniken oder Toilettentraining die Inkontinenz heilen oder zumindest eine deutliche Besserung erzielen.
In der Hoffnung, die Inkontinenzbeschwerden zu verbessern oder die Wechselintervalle der Versorgung zu verlängern, wird häufig die Trinkmenge reduziert. Dies ist nicht sinnvoll: Zum einen braucht der Organismus eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von ca. 1,5 – 2 Litern, zum anderen können Harnwegsinfektionen entstehen, weil die Keime nicht genügend ausgeschwemmt werden. Zudem wird der Harn sehr konzentriert, was wiederum den Harndrang verstärken und Hautprobleme verschlimmern kann. Es sollte also extra auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Gerade morgens sollte viel und gegen Abend etwas weniger getrunken werden. Es ist ratsam, harntreibende Getränke (z.B. Kaffee, Tee) zu vermeiden.
Die kompetente, einfühlsame und individuelle Beratung und Anleitung der entsprechenden Hilfsmittel ist bei der Inkontinenz besonders wichtig. Im Bereich der ableitenden Inkontinenz ist Assist ein zuverlässiger Partner von Alloheim. Assist bietet eine individuelle Produktauswahl aus einem breiten Spektrum der führenden Hersteller an. Dazu gehören z.B. Kathetersysteme, Bett- und Beinbeutel, Kondomurinale sowie Pflegeprodukte. Das Ziel von Assist ist es, zusammen mit den Mitarbeiter/-innen von Alloheim Lösungen zu finden, um den Betroffenen ein aktives und weitgehend uneingeschränktes Leben zu ermöglichen.

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01.02.2018 | Demenz – wenn das Herz liebt, aber der Kopf vergisst

Demenz beginnt oft schleichend und sowohl Betroffene als auch Angehörige merken es zunächst nicht oder wollen nicht wahr haben, dass sich etwas verändert. Doch was bedeutet Demenz und wie geht man am besten mit Demenzkranken um?

Ein Demenzkranker durchläuft oft verschiedene Stadien. Im frühen Stadium sieht es bei den Betroffenen eher wie eine Art Altersvergesslichkeit aus. Auch der Orientierungssinn kann nachlassen. Schreitet die Erkrankung weiter voran, haben die Betroffenen zunehmend Schwierigkeiten, sich neue Informationen zu merken, sich zu konzentrieren und Zusammenhänge zu erkennen. Sie vergessen wichtige Ereignisse aus ihrer Vergangenheit. Das kann für Angehörige besonders schmerzhaft sein, z.B. dann wenn sich der Erkrankte nicht mehr daran erinnern kann, dass er verheiratet ist.
Angehörige müssen umdenken

Im späten Stadium leiden die Betroffenen unter starken Stimmungsschwankungen. Es kann vorkommen, dass sie stundenlang aus dem Fenster starren. Viele verhalten sich ganz plötzlich aggressiv, obwohl sie es gar nicht so meinen. So ein Verhalten sollte man nicht als persönlichen Angriff auffassen.

Demenzkranke können im späten Stadium oft die Signale ihres Körpers nicht mehr deuten und schaffen es z.B. nicht rechtzeitig ihre Blase zu leeren. Aber auch das Essverhalten ändert sich. Es gibt viele Gründe, die dazu führen, dass Menschen mit Demenz nicht mehr genügend Nahrung zu sich nehmen, was nicht selten zu einer Unter- bzw. Mangelernährung führen kann. Oftmals hilft nur gutes Beobachten um festzustellen, warum zu wenig gegessen oder die Nahrung komplett verweigert wird. Assist hilft den Mitarbeiter/-innen von Alloheim dabei, die Gründe einer Essensverweigerung herauszufinden und bietet eine Auswahl geeigneter Zusatznahrungen an, die das Nährstoffdefizit ausgleichen und den Ernährungsstatus deutlich verbessern. Aber auch wenn es aufgrund der Demenz zu einer Inkontinenz kommt, steht Assist zur Seite und berät zu den geeigneten Produkten.

Neben einem veränderten Essverhalten und einer möglichen Inkontinenz fällt es Demenzkranken oft schwer, Worte oder gar Sätze zu bilden. Sie reden deswegen kaum noch. Das heißt aber nicht, dass man nicht mehr mit dem Betroffenen kommunizieren kann. Es ist wichtig weiterhin normal mit ihnen zu reden. Dabei ist es hilfreich, einfache Sätze zu bilden und den Blickkontakt aufrechtzuerhalten. Angehörige sollten akzeptieren, dass eine Diskussion über Sachfragen – wann ist was passiert? – wenig Sinn macht. Viel wichtiger ist es bei der Kommunikation eine gute Beziehung aufrechtzuerhalten. Was immer bleibt, ist der Weg über die Emotionen. Viele reagieren sehr sensibel auf Berührungen und Mimik. Vertraute Gerüche können ebenso ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.

Demenz ist in den meisten Fällen ein normaler Prozess des Alterns, kann aber auch schon in jungen Jahren auftreten. In jedem Stadium ist es wichtig, die Würde des Betroffenen nicht zu verletzen. Angehörige sollten darauf achten, die nachlassenden Fähigkeiten des Demenzkranken nicht zu kritisieren und die Entwicklung genau zu beobachten, um zu wissen, welche Aufgaben Sie ihm noch anvertrauen können.

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01.12.2017 | Die Vorweihnachtszeit genießen

Die schönste Zeit des Jahres beginnt: überall glitzert es, es riecht nach Plätzchen und Glühwein und der erste Schnee fällt. Schon in der Adventszeit bereitet sich die Pflegeeinrichtung zusammen mit den Bewohnern auf Weihnachten vor – vom gemeinsamen Backen, Basteln und Singen über weihnachtliche Veranstaltungen. Da ist für jeden etwas dabei.
So lecker kann Weihnachten mit Trinknahrung sein
Vor allem Bewohner, die aufgrund von ernährungsbedingter Mangelerscheinungen hochkalorische Trinknahrung zu sich nehmen müssen, sollten das Weihnachtsfest ohne Einschränkungen genießen. Freuen Sie sich auf die zahlreichen hochkalorischen Backwaren. Auch wir haben etwas zum Ausprobieren für Sie entdeckt: Leckere Apfeltorte mit Cenaman – etwas ganz Besonderes. Cenaman Trinknahrung ist vielseitig einsetzbar und kann problemlos in die normale Nahrung integriert werden. Bereiten Sie die Apfeltorte für den Besuch in der Pflegeeinrichtung vor und versüßen Sie sich und anderen den Besuch.

Zutaten für 12 Stück

Für den Boden
350 Gramm Mehl
65 g Zucker
1/2 Teelöffel Backpulver
1 Ei
100 Gramm Butter (Zimmertemperatur)
100 ml Cenaman Energie 2.0 Vanille

Für die Füllung
1 kg Äpfel
650 ml Apfelsaft
100 ml Cenaman Energie 2.0 Vanille
2 Päckchen Vanille-Puddingpulver
175 Gramm Zucker
400 ml Sahne
2 Päckchen Sahnesteif
2 Päckchen Vanillezucker
viel Zimtzucker zum Bestäuben

Zubereitung Mürbeteig:

Alle Zutaten für den Boden in eine Schüssel geben und mit dem Knethaken oder den Händen zu einem geschmeidigen Mürbeteig verkneten. Den Teig in Folie eingewickelt oder in einer Schüssel 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Zubereitung Füllung (Belag 1)
Den Mürbeteig ausrollen und in die Kuchenform geben. Die Äpfel schälen und entkernen, danach in kleine Würfel schneiden und auf dem Mürbeteig verteilen. Den Apfelsaft und die restlichen 100 ml Cenaman Energie 2.0 Vanille zusammen mit dem Zucker und dem Vanillepudding aufkochen und auf den Äpfeln verteilen. Bei 175 Grad 1 Stunde backen.
Zubereitung Füllung (Belag 2)
Wenn der Kuchen noch warm ist, den Rand mit dem Messer lösen. Die Sahne mit Vanillezucker (wer es nicht so süß mag, kann auch nur 1 Pck. Vanillezucker nehmen) steif schlagen, auf den erkalteten Kuchen streichen und mit etwas Zimt bestäuben.

Nährwertangaben:
pro Stück
kcal/kj 541 / 2.264
Eiweiß in g 8,2
Kohlenhydrate in g 75,4
Fett in g 21,1
Ballaststoffe 2,9
Gesamt
kcal/kj 6.492 / 27.168
Eiweiß in g 98,4
Kohlenhydrate in g 904,8
Fett in g 253,2
Ballaststoffe 34,8

Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit.
Sie haben Interesse an weiteren leckeren Rezepten mit Cenaman Drink, dann wenden Sie sich an das Pflegepersonal oder den zuständigen Assist Mitarbeiter. Assist unterstützt mit vielen Ideen die Pflegekräfte in den Pflegeeinrichtungen, um gemeinsam die Lebensqualität zu verbessern.

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05.10.2017 | Die Haut – unser größtes Sinnesorgan

Wie häufig sagen oder hören wir „Ich fühle mich nicht wohl in meiner Haut“ und „Das ist ja zum aus der Haut fahren“? Oder auch „Das geht mir unter die Haut“. Aussagen wie diese aus unserer täglichen Sprache unterstreichen die Bedeutung der Haut als unser größtes Sinnesorgan.

Und wie gut tut eine Massage, ein genüssliches Vollbad oder ein gefühlvolles Eincremen mit einem angenehm duftenden Hautpflegeprodukt. Unsere Haut ist vielmehr als ein Sinnesorgan, sie ist der Spiegel unserer Seele.

Fakt ist: Pro cm² enthält unsere Haut etwa 3 Millionen Zellen, 100 Schweißdrüsen, 4 Meter Nervenbahnen, 50 – 200 Schmerzpunkte und 1 Meter Blutgefäße. Damit wird deutlich, dass unsere Haut ein sehr sensibles und schützenswertes Sinnesorgan ist. Sie schützt uns vor Umwelteinflüssen, hilft den Kälte- und Wärmehaushalt des Körpers zu regulieren und stellt eine natürliche Abgrenzung nach außen dar.

Im Alter verändert sich die Haut

Mit zunehmendem Alter und unter Belastung kann sich die Haut schlechter regenerieren. Die Folge sind Hautveränderungen, z. B. Hauteinrisse bei Pergamenthaut, trockene Haut oder schlecht heilende Wunden. Die reife Haut wird dünner und trockener und ihre Elastizität schwindet. Ebenfalls typisch sind das Nachlassen der Hautspannung und die Abnahme von Talg- und Schweißsekretion. Dadurch verliert die Haut nach und nach ihre Barrierefunktion, fängt an zu spannen, juckt und reagiert viel empfindlicher auf äußere Einflüsse. Auch Inkontinenz kann aufgrund der Feuchtigkeit Hautirritationen hervorrufen. Kommen dann noch Grunderkrankungen hinzu, wie z. B. Durchblutungsstörungen bei Ulcus cruris arteriosum oder Diabetes mellitus, ist eine intakte Haut und schnelle Wundheilung nicht mehr selbstverständlich. Zieht sich die Heilungsphase über einen längeren Zeitraum spricht man von chronischen Wunden.

Hautpflege ist Gesundheitspflege

Um die Haut zu schützen und in ihrer Funktion zu erhalten, ist besonders bei pflegebedürftigen und älteren Menschen eine sorgfältige Beobachtung des Hautzustandes sehr wichtig. Deshalb achten die Mitarbeiter von Alloheim bei der Unterstützung der täglichen Körperpflege auf Rötungen, Blasenbildung, Hautveränderungen oder Hautschäden. So können Hautprobleme rechtzeitig erkannt und Maßnahmen eingeleitet werden.

Für den Hautschutz gibt es mittlerweile viele Produkte, die leicht aufzubringen sind und die Haut vor äußeren Einflüssen, wie Stuhl oder Urin schützen. Grundsätzlich ist zu beachten, dass übermäßige Feuchtigkeit die Haut sehr empfindlich macht. Eine hochwertige Hautpflege beinhaltet neben den pflegenden Aspekten ein geringes Allergierisiko, eine an den Hauttyp angepasste Rückfettung und einen angenehmen Duft.

Die Fachkräfte von Assist unterstützen die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim dabei und besprechen bei den Beratungsbesuchen u. a. auch die aktuell erforderliche Hautpflege. Besonders bei Bewohnern mit chronischen Wunden oder Pergamenthaut ist auf einen Hautschutz und eine Elastizität fördernde Hautpflege zu achten. Es gilt jede Verschlechterung des Hautzustandes oder Verletzung der Haut zu vermeiden. An dieser Stelle möchten wir Sie, liebe Angehörige, anregen bei Ihrem nächsten Besuch einmal zur Hand- oder Körpercreme zu greifen und Ihrem pflegebedürftigen Angehörigen das Wertvollste zu schenken: Zeit und Berührung.

Sollten Sie Fragen dazu haben, können Sie sich jederzeit an das Pflegepersonal oder den zuständigen Assist Mitarbeiter wenden. Assist führt ein breites, herstellerneutrales Sortiment an Hautschutz- und Hautpflegeprodukten. Wir stehen Ihnen gerne bei der Auswahl der richtigen Produkte zur Verfügung und beantworten Ihre Fragen. Schließlich wollen wir alle dasselbe, nämlich das wir uns wohl fühlen in unserer Haut.

Neben den Themen Hautpflege und Wundversorgung unterstützt Assist auch in den Bereichen Ernährung, Stoma-, Tracheostoma- und Inkontinenzversorgung.

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01.08.2017 | Ausreichende Trinkmenge – nicht nur im Sommer lebensnotwendig

Was tut man, wenn man durstig ist?
Eigentlich ist diese Frage einfach zu beantworten: etwas trinken. Doch was passiert, wenn der Körper Wasser braucht, ohne dies zu signalisieren? Vor allem bei älteren Menschen kann das ein Problem werden. Darüber hinaus nimmt im Alter das Durstempfinden ab, Trinkgewohnheiten verändern sich und man benötigt Hilfe beim Trinken. Aber auch Trinkhemmnisse, wie die Angst vor nächtlichen Toilettengängen, Inkontinenz und Prostatabeschwerden können zu einer reduzierten Trinkmenge und dadurch zu einem Flüssigkeitsmangel führen.

Warum ist trinken so wichtig?
Wasser ist für den Menschen lebensnotwendig und nimmt im Körper zahlreiche wichtige Funktionen wahr. Ein Flüssigkeitsmangel hat oft schwerwiegende Folgen, denn schon nach 2-4 Tagen ist der Organismus nicht mehr in der Lage, harnpflichtige Substanzen auszuscheiden. Es kommt im schlimmsten Fall zur Bluteindickung und Kreislaufversagen. Weitere Folgen können Verstopfung, Verwirrtheit, Schwäche und Schwindel oder erhöhte Anfälligkeit für Infektionen sein. Der tägliche Bedarf eines gesunden Menschen ab 65 Jahren beträgt ca. 2,5 Liter, wovon in der Regel etwa ein Drittel der Flüssigkeit in der Nahrung enthalten ist.

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Bei hohen Außentemperaturen, starkem Wind, warmer oder trockener Heizungsluft, einer hohen Kochsalz- oder Eiweißzufuhr, verschiedenen Erkrankungen sowie der Einnahme von harntreibenden Medikamenten ist der Flüssigkeitsbedarf erhöht.

Was kann man tun, um einem Flüssigkeitsmangel vorzubeugen?
Bewohner in Pflegeheimen sind bei der Flüssigkeitsaufnahme häufig auf die Hilfe von Pflegekräften angewiesen. Deshalb haben diese eine besondere Verantwortung, den Betroffenen beim Trinken zu unterstützen und die aufgenommene Flüssigkeitsmenge zu kontrollieren. Die Pflegekräfte sorgen tagtäglich dafür, indem sie z.B.:

  • Getränke anbieten, die der Bewohner mag
  • Getränke in erreichbare Nähe stellen
  • leere Gläser und Becher immer wieder auffüllen
  • beim Trinken unterstützen
  • spezielle Trinkgefäße bereitstellen

Assist unterstützt die Mitarbeiter/-innen der Alloheime bei der Bestimmung des Flüssigkeitsbedarfs und Auswahl der möglichen Flüssigkeitszufuhr, um so einen Flüssigkeitsmangel bei den Bewohnern vorzubeugen. Hierzu stellt Assist eigens angefertigte Formulare zur Dokumentation von Trinkplänen und Trinkprotokollen zur Verfügung.

Sollte die Trinkmenge trotz aller Bemühungen nicht ausreichen, kann eine Flüssigkeitsgabe über eine Infusion, die über die Haut verabreicht wird (subcutan), „Durststrecken“ überbrücken. Dazu wird der behandelnde Arzt hinzugezogen, der die Infusion anordnen kann.

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01.06.2017 | Sommerliche Kost – leicht und trotzdem gehaltvoll

Essen ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Es dient nicht allein der Nahrungsaufnahme sondern stellt ein Stück Lebensqualität dar. Wie bedeutend Essen und Trinken für uns ist, wird meistens erst bewusst, wenn es nicht mehr richtig funktioniert. Eine eingeschränkte Nahrungsaufnahme kann viele Ursachen haben. Zu den häufigsten zählen Appetitlosigkeit, Kau- und Schluckstörungen, Geschmacksveränderungen, Verdauungsstörungen (Maldigestion), aber auch Armut, soziale und psychische Faktoren spielen hier häufig eine wichtige Rolle. Mangelernährung kann die Folge sein.

Die rechtzeitige Erkennung von Problemen mit der Nahrungsaufnahme ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. Hierbei helfen verschiedene Methoden und Tools, die Fachleute anwenden (Screening und Assessment). Die Entstehung einer Mangelernährung ist häufig vermeidbar. Assist und die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim sind bestrebt die Risiken für eine Mangelernährung zu erkennen und diese durch eine entsprechende Lebensmittel und/oder Produktauswahl zur Eiweiß- und Kalorienanreicherung beheben.

Zu einer erfolgreichen Therapie müssen pflegerisches und ärztliches Personal, Diätassistenten und Assist Hand in Hand zusammenarbeiten, um für den Patienten die bestmögliche Lösung zu finden. Grundlage der Ernährungstherapie stellt hierbei das Stufenschema der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) dar.

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In vielen Fällen kann durch die richtige Lebensmittelauswahl, die richtige Konsistenz der Lebensmittel und die Nutzung von Anreicherungsmöglichkeiten (z. B. Cenaman Maltodextrin) das Risiko für eine Mangelernährung erfolgreich beseitigt werden. Der zusätzliche Einsatz von Trinknahrung kann die Ernährungssituation weiter verbessern.

Zugleich muss bei der Lebensmittel- und Speisenauswahl die Verträglichkeit beachtet werden. Es gibt bestimmte Lebensmittel, die häufig schlechter vertragen werden, als andere. Auch die Art der Zubereitung spielt eine Rolle. Hier einige Beispiele:

  • stark oder mit Speck angebratene, geröstete und frittierte Lebensmittel
  • fette und geräucherte Fleisch-, Wurst- und Fischwaren
  • fette Brühen, Soßen und Suppen
  • fette oder frittierte Kartoffelzubereitungen
  • fettreiche Speisen/Lebensmittel (z. B. Mayonnaise, Sahne, vollfetter Käse)
  • schwerverdauliche oder blähende Gemüsesorten (z. B. Grün-, Rot-, Weiß-, Rosenkohl, Wirsing, Sauerkraut, Lauch, Zwiebeln, Paprika, Oliven, Gurken- und Rettichsalat, Hülsenfrüchte)

Das Vermeiden dieser Lebensmittel, Speisen und Zubereitungen schränkt die Auswahl der Lebensmittel ein. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig die individuellen Lebensmittelunverträglichkeiten und -abneigungen des Patienten zu erkennen, um die Vielfalt der Lebensmittelauswahl zu erhalten.

Die optimale Ernährung der Bewohner liegt den Mitarbeiter/-innen von Alloheim besonders am Herzen. Die Fachkräfte der Assist unterstützen sie dabei mit individuellen Produktempfehlungen zur Ernährungstherapie, um einer Mangelernährung effektiv entgegenzuwirken.

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10.04.2017 | (Geistig) fit im Alter

„Mens sana in corpore sano“ – „Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“, diesen Spruch des römischen Dichters Juvenal kennen wir alle. Schon seit der Antike wird das als die Grundlage für ein erfülltes Leben angesehen.

Assist teilt diese Meinung: Die körperliche und geistige Fitness zu stärken, und damit auch das allgemeine Wohlbefinden, ist in jedem Alter wichtig. Für uns ist das die Basis, um die Lebensqualität und die Mobilität der Bewohner von Alloheim möglichst zu erhalten oder sogar zu verbessern.

Ob alt oder jung, es gibt viele Möglichkeiten, die geistige und körperliche Gesundheit zu stärken:

  • Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist in jedem Alter die Grundlage, um sich wohl zu fühlen. Aber je älter man wird, desto schwerer fällt es dem Körper, lebenswichtige Nährstoffe aus der Nahrung zu ziehen. Vor allem, wenn gleichzeitig der Appetit abnimmt, nur noch kleine Portionen vertragen werden oder es zu Schluckbeschwerden kommt. Um einen ungewollten Gewichtsverlust oder eine Mangelernährung zu vermeiden, ist es wichtig, auf die Ernährung zu achten.
  • Wir Menschen sind ausgesprochen soziale Lebewesen, es tut uns gut, Zeit unter Menschen zu verbringen. Anregende Gespräche oder ein interessantes Gesellschaftsspiel trainieren das Gehirn. Und auch das Essen schmeckt in Gemeinschaft viel besser als alleine.
  • Schon mal gehört? „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Stimmt nicht, man ist nie zu alt, um etwas Neues zu lernen. Lernen trainiert in jedem Alter das Denkvermögen, sei es ein Tanz, ein Spiel, oder eine neue Handarbeitstechnik. So werden im Gehirn neue Verbindungen gebildet und das hilft dabei, geistig fit zu bleiben.
  • Immer in Bewegung bleiben: Ein Spaziergang oder Gymnastik halten den Körper fit.

Assist Beitrag 3/2017 | Fit im Alter

In den Alloheim-Einrichtungen gibt es zahlreiche Angebote zur Förderung der körperlichen und geistigen Fitness. Dazu gehören beispielsweise Sitzgymnastik, Kegeln, Gedächtnistraining, Kochgruppen und gemeinsame Spaziergänge oder Spielerunden.

Um daran teilnehmen zu können, müssen die Bewohner eine entsprechende körperliche Konstitution mitbringen. Die körperliche Verfassung zu stärken, ist das Anliegen von Assist. Deshalb realisieren wir die optimale Versorgung der Bewohner in unseren Therapiebereichen enterale Ernährung, IV-Therapien, Stoma, Tracheostoma, Wund- und ableitende Inkontinenzversorgung, Beatmung (in Kooperation) und Diabetes. Beispielsweise hat Assist spezielle Andickungsmittel im Sortiment, die bei Schluckbeschwerden das Essen und Trinken erleichtern. Gleichzeitig unterstützen wir die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim auch durch praktische Trainings rund um die Ernährung, von denen Betroffene profitieren.

Assist kann aber noch mehr. Wir unterstützen Patienten und ihre Angehörigen schnell, unkompliziert und zuverlässig beim Übergang aus der Klinik in die Nachversorgung bei Alloheim. Lassen Sie sich beraten.

Unser gemeinsames Ziel ist es, die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen, um die körperliche und geistige Fitness und damit auch die Lebensqualität der Alloheim-Bewohner möglichst zu erhalten oder sogar zu verbessern.

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09.03.2017 | Vermeidung von Harnwegsinfekten – ein wichtiges Thema

Wer hat nicht schon einmal das unangenehme Gefühl eines Harnweginfektes verspürt? Versetzt man sich nun noch in die Lage eines Patienten, der zudem einen transurethralen Blasenverweilkatheter trägt, also einen über die Harnwege gelegter Dauerkatheter, ruft dies ein noch unangenehmeres Gefühl hervor.

Harnwegsinfektionen sind häufig vermeidbar – Assist unterstützt die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim dabei.

In Altenpflegeheimen und Krankenhäusern sind viele Menschen auf die Versorgung mit einem Dauerkatheter angewiesen. Die Ursachen dafür sind vielfältig, sei es nun bedingt durch schwere Bettlägerigkeit, neurologische Erkrankungen (z. B. Demenz, Parkinson oder Multiple Sklerose) oder Wunden im Intimbereich (z. B. nach größeren Operationen oder durch Dekubitalgeschwüre im Steißbereich). Ein Blasenverweilkatheter steigert immer das Risiko, an einer Harnwegsinfektion zu erkranken, Bakterien nutzen den Katheter regelrecht wie eine Leiter.

Um schmerzhafte Infekte zu vermeiden, ist die aseptische Pflege der dauerhaften Harnableitung besonders wichtig. Die korrekte Durchführung des sterilen Katheterwechsels nach den aktuellen Hygienevorschriften kann das Risiko, an einem Infekt zu erkranken, bereits während des Legens eines Katheters reduzieren.

Darüber hinaus ist auch die sorgfältige Pflege des Intimbereiches wichtig, um eine Keimverschleppung zu vermeiden, genauso wie der richtige Umgang mit den entsprechenden Hilfsmitteln (z. B. Urin-Bett-und Beinbeutel): Handelt es sich dabei um sterile oder unsterile Materialien und welche Tragedauer gibt der Hersteller vor? Wann steht der nächste Wechsel an? Der Urin der Patienten muss kontinuierlich beobachtet werden, um Veränderungen frühzeitig feststellen zu können.

Assist Beitrag 3/2017 | Vermeidung von Harnwegsinfekten

Sollte es trotz aller eingehaltenen Vorgaben dennoch einmal zu einer Harnwegsinfektion kommen, ist schnelles Handeln nötig, um Patienten Unwohlsein und Schmerzen zu ersparen. Bei Auffälligkeiten muss der behandelnde Hausarzt oder Urologe informiert werden, um zeitnah mit einer entsprechenden Behandlung zu beginnen (z. B. Urinuntersuchung und Antibiotikatherapie).

Den Mitarbeiter/-innen der Alloheim ist die Wichtigkeit Ihres Handelns bei der Pflege von ableitenden Urinsystemen bewusst. Assist unterstützt die Pflegekräfte durch regelmäßige theoretische und praktische Schulungen, hält sie auf dem neuesten Stand in Sachen Hygiene und liefert die passenden Produkte.

Bewusstes und hygienisches Handeln kann Harnwegsinfektionen vermeiden. Und genau das ist das gemeinsame Ziel von Assist und Alloheim: Infektionen vermeiden und die Lebensqualität der Alloheim-Bewohner verbessern.

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