Corona News

Alloheim Senioren-Residenz „Annerod”

Borngasse 42 | 35463 Fernwald-Annerod | 0641 9838-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

13.05.2020 | Drehorgelkonzert im Seniorenzentrum Annerod

Eine der bekanntesten Familien Gießens besuchten uns am vergangenen Mittwoch 13.05.2020 in Annerod.

Andre Lotz, bekannt von der Gießener Messe, dem Stadtfest, vom Weihnachtsmarkt und vielen anderen Veranstaltungen, spielte uns mit seiner Drehorgel ein rund einstündiges Konzert für die zahlreichen Zuhörer unseres Seniorenzentrums.

Vielen Dank für diese wirklich schöne und besondere Abwechslung

Orgel
Orgel

01.05.2020 | SVA Fußballer übernehmen Verantwortung

13.03.2020 | Senioren feiern stimmungsvolle Faschingsparty

19.02.2020 | Zusammenarbeit von Kita und Seniorenzentrum

14.02.2020 | Generationstreff Annerod

08.02.2020 | Mit Rollator durch die Kita

30.01.2020 | Chance Messe 2020 in den Gießener Hessenhallen

Gemeinsam mit den Kollegen aus dem „Haus Staufenberg“ und „Haus Neue Mitte“ in Pohlheim , sowie mit tatkräftiger Unterstützung der beiden Hunde Joshi und Milly von Ergotherapeutin Tamara Will aus Pohlheim, waren wir auf der Berufsmesse „Chance“ vertreten.

Ein Alterssimulator, mit Gewichtsmanschetten, Gehstock und Brille mit Sichtfeldeinschränkung und ein Lifter, zum Transfer mobilitätseingeschränkter Personen, vervollständigten die Präsentation am „Alloheim“ Stand.

Auch für das leibliche Wohl war, durch unsere Popkornmaschine, gesorgt. Das mit seinem typischen Geruch, nicht nur bei Besuchern, sondern auch bei Standnachbarn für Begeisterung sorgte.

Messe
Messe
Messe

30.01.2020 | Spende an das hessische Bildungszentrum für Pflegeberufe

Am vergangenen Freitag überraschten Einrichtungsleiter Andreas Lutz und Regionalleiter Silvio Neubauer das Bildungszentrum für Pflegeberufe in Wettenberg mit einer Spende in der Höhe von 6.000€ vom Seniorenzentrum Annerod und 4.000€ vom Verein „Förderung Leben im Alter ev.“.

Die Schulleiterin des Berufsbildungszentrums für Pflegeberufe Dana Raszka zeigte sich hocherfreut und bedankte sich im Namen ihrer Schüler und Kollegen für diesen Betrag.

Eine Demonstrationspuppe, an der die Lernenden praktische Erfahrungen, wie Wundversorgung etc., sammeln können. Des Weiteren wird die technische Ausstattung des Bildungszentrums davon profitieren. Neue Notebooks sollen den Schülern neue Methoden und zeitgemäße Medien bieten können.

Wir bedanken uns für die gute bisherige gute Zusammenarbeit mit Frau Raszka und ihrem Team und freuen uns darüber mit dieser Spende einen Beitrag in die Ausbildung neuer Fachkräfte, in Zeiten des Mangels, investieren zu können.

Spende

19.12.2019 | Konzert der Giebelwälder Musikanten

Im vergangenen Monat traten, wie auch schon im letzten Jahr, in der Vorweihnachtszeit, die Giebelwälder Musikanten mit ihrer “Holz- und Saitenmusi” in unserer Einrichtung auf.

Mit den verschiedenen monatlichen Veranstaltungen wollen wir Abwechslung in den Alltag unserer Bewohner bringen.

Allen Bewohnern, Ihren Angehörigen, Besuchern, sowie Freunden des Hauses wünschen wir noch eine schöne Vorweihnachtszeit.

Konzert
Konzert
Konzert

29.11.2019 | Wintergrillen

Am Freitag den 29.11.2019 wurde die Adventszeit im Seniorenzentrum Annerod mit einem Wintergrillen für unsere Bewohner eingeläutet Es gab leckere Bratwürste und heißen Punsch gegen die winterliche Kälte. Einige Bewohner wurden mit den Leckereien in ihren Zimmern versorgt. Alle Teilnehmer hatten viel Freude dabei und baten um Wiederholung dieser außergewöhnlichen Aktion.

Grillen
Grillen
Grillen

14.11.2019 | Kita Wirbelwind im Alloheim Annerod

08.11.2019 | Welttag der Reinigungskräfte

Wie jedes Jahr am 08. November feierte das Seniorenzentrum Annerod den „Tag der Reinigungkräfte“. Zu diesem Anlass wurden alle angestellten Reinigungskräfte der Einrichtung, zu einem gedeckten Frühstückstisch gebeten.

Einrichtungsleiter Andreas Lutz begrüßte diese mit einem Glas Sekt und bedankte sich bei den Damen für ihre tägliche, teils schwere Arbeit im Hintergrund, bei der sie trotz allem immer noch ein offenes Ohr für die Bewohner haben.

Auch wir sagen danke für diese tolles Leistung.

Ihr Alloheim-Team

Tag der Reinigung

06.11.2019 | Gelungener Auslug trotz Regenwetter

Am vergangenen Mittwoch besuchten unsere Bewohner den Wochenmarkt im nahegelegenen Gießen, welcher immer mittwochs und samstags stattfindet. Trotz angesagtem Regenwetters, blieb es von oben trocken und die Bewohner freuten sich über nette Gespräche mit Marktverkäufern und Leckereien zum probieren und kaufen an den Ständen.

Die vielen Eindrücke wurden im Anschluss bei einem heißen Kaffee, zum aufwärmen, verarbeitet.

Ausflug
Ausflug

02.11.2019 | Gemeinsamer Besuch des Schlachtfestes der Feuerwehr

Am vergangenen Wochenende besuchten unsere Senioren das traditionelle Schlachtfest der Feuerwehr Fernwald- Annerod.

Bei einer leckerer Schlachtplatte und kühlen Getränken wurde der verregnete Samstagmittag verbracht.

Wir bedanken uns für die Einladung und kommen auch gerne das nächste Mal wieder.

Ihr Alloheim-Team

Schlachtfest
Schlachtfest
Schlachtfest

29.09.2019 | Oktoberfest in der Alloheim Senioren-Residenz

Annerod. Ein Oktoberfest im kleinen Rahmen, das dem Original aber in nichts nachstand veranstaltete am vergangenen Samstag, den 29.09.2019, das Seniorenzentrum in Annerod für seine Bewohner, deren Angehörigen und Gäste aus der Region.

An diesem Tag heiß es dann ab 11 Uhr für alle Gäste: „O’zapft is“.

Brezeln, Spanferkel deftiges bayerisches Essen und natürlich Bierspezialitäten bilden den gastronomischen Rahmen des „Oktoberfestes“. Pünktlich um 11 Uhr wurde das Fest von Einrichtungsleiter Andreas Lust und Kurt Klingelhöfer, als Vertreter der Gemeinde Fernwald, mit einem traditionellen Fassanstich, eröffnet. „Wir freuen uns die vielen Gäste begrüßen zu dürfen und haben versucht das vertraute Oktoberfest-Flair in die Einrichtung zu holen“, sagte Lutz.

Um das auch optisch zu untermauern, war der Veranstaltungsraum dem Veranstaltungsmotto entsprechend in weiß-blau geschmückt, so dass die Besucher die typisch bayerischen Schmankerl auch in einer passenden Atmosphäre genießen konnten.

Das Fest wurde mit bayrischer Live Musik und altbekannten Schlagern abgerundet. Ein weiteres Highlight, auch für die jungen, Gäste war das frische Popcorn und eine Auswahl an Süßigkeiten.
Die Bewohner der Einrichtung freuen sich schon auf die nächsten Veranstaltungen.

Oktoberfest

02.09.2019 | „Ein Prosit der Gemütlichkeit“

Deftige Köstlichkeiten, Live-Musik und augelassene Stimmung, all das gab es zur jährlichen Kirmes in Steinbach mit ihrer langjährigen Tradition.

Am Montag den 02.09.2019 nahmen die Bewohner des Seniorenzentrums am Frühschoppen der Steinbacher Kirmes teil. Die Teilnehmer des Ausflugs feierten bei schönstem Wetter und kühlem Bier das beliebte Volksfest.

Bei dieser Gelegenheit konnte der neue Bus des Hauses, mit eigenem Rollstuhlplatz, auf seine Praxistauglichkeit geprüft werden.

Auf das Oktoberfest am 28.09.2019 im eigenen Haus freuen sich alle bereits jetzt sehr.

Wir würden uns freuen, auch Sie dazu begrüßen zu dürfen.

Ihr Alloheim-Team

Kirmes

28.08.2019 | Großübung der Feuerwehr Fernwald

15.08.2019 | Bierprobe begeisterte

Brezeln, Pfefferbeißer und viel Musik im Stil der 50er Jahre standen jetzt im Mittelpunkt eines besonderen Abends im Seniorenzentrum „Annerod“ in Fernwald. Im Anschluss an das Abendessen hatte das Team um Einrichtungsleiter Andreas Lutz für die Bewohner der Residenz eine zünftige Bierprobe organisiert. Sichtlich begeistert waren die Senioren nicht nur von der Vielzahl an „Spezialbieren“, die es zu probieren galt: mit Holunder, Grapefruit, Johannisbeere oder Rhabarber waren alle Geschmacksvariationen im Angebot.

In gemütlicher Runde klang dann der genußvolle Abend aus, der parallel zur Bierverkostung für viele angeregte und interessante Gespräche bei den Bewohnern des Hauses sorgte.

Bierprobe

29.07.2019 | „Eis essen für den guten Zweck“

Das Seniorenzentrum „Alloheim“ in Annerod spendet den Erlös an die Kita „Wirbelwind.“

„Die Kinder der Kita Wirbelwind sind unsere Zukunft“, so der Leiter des Seniorenzentrums Andreas Lutz.

Das „Alloheim“ veranstaltete am 29.07. 2019 ein “Eisessen für den guten Zweck.”

Für 4 € konnte jeder, ob groß oder klein, im Seniorenzentrum, so viel Eis essen wie Sie wollten. Im Zuge dessen sind 700€ Spendengeld zusammengekommen, welches dem Kindergarten „Wirbelwind“ zugutekommt.

Die Kita freut sich sehr über die großzügige Spende und möchte diese nutzen, um den neuen Differenzierungsraum zu gestallten. Dieser Raum wird von allen Gruppen genutzt und somit profitieren alle Kinder und Erzieher von der Spende.

Diese Spendenaktion ist durch die tolle Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Seniorenzentrum entstanden. Der Erzieher Daniel Görlach und die Erzieherin Isabell Link sind mit einer Gruppe von ca. 20 Kindern zum Eis essen gegangen, um zum einen Präsenz zu zeigen und zum anderen den Spendentopf zu füllen.

Die Kinder hatten große Freude an dem tollen Miteinander und waren begeistert von der großen Auswahl von Eis und Toppings.

Die Aktion hat sowohl dem Seniorenzentrum, unter der Leitung von Herrn Lutz, als auch der Kita, unter der Leitung von Frau Dervishi-Maliqi ermutigt, das Projekt Generationstreff weiterzuführen.

Viele weitere Treffen und Aktivitäten sind in Planung.

Danke für diese tolle Aktion.

Ihr Alloheim-Team

Eisflatrate

18.07.2019 | “Muss sich zusammenraufen”

13.06.2019 | Lebenserfahrung trifft auf Elan

20.04.2019 | Mit Einsamkeit konfrontiert

05.04.2019 | Boys Day

05.03.2019 | Farbenfroher Fasching im Seniorenzentrum

21.02.2019 | Valentinstag im Seniorenzentrum Annerod

04.02.2019 | Wintergrillen im Seniorenzentrum

31.12.2018 | Sigrid Wouters feiert 95.Geburtstag

28.12.2018 | Annerod: Senioren feiern

22.12.2018 | Weihnachtsfeier im Seniorenzentrum Annerod

19.12.2018 | Silke Koch stellt im Seniorenzentrum aus

08.12.2018 | Weihnachtsmusik für Senioren

06.12.2018 | Weihnachtsbasar im Seniorenzentrum Annerod

19.11.2018 | Senioren wählen neu

26.10.2018 | Kürbisfest im Seniorenzentrum Annerod

09.10.2018 | Liza Sonntag neue Ansprechpartnerin für Azubis

26.09.2018 | Oktoberfeststimmung im Seniorenzentrum

21.09.2018 | Pflege-Azubis treffen sich in Fernwald

„Viele Azubis in der Pflege wissen eigentlich nicht, welchen Weg sie nach der Ausbildung einschlagen wollen oder sollen“, sagt Bianca Krell, „ob sie in der direkten Pflege bleiben möchten, ins Qualitätsmanagement oder eine Karriere als Wohnbereichsleitung oder Pflegedienstleitung anstrebensoll – das ist für die meisten ein Buch mit sieben Siegeln. Um hier Klarheit und Transparenz in punkto Voraussetzungen und Grundlagen zu schaffen – genau dazu diente dieses Treffen.“

Nach einer Begrüßung durch Monder Kassem, den Leiter der Personalentwicklung, konnten die Azubis Interviews mit den beiden Pflegexperten Samira Keil und Maria Müller führen. Sie erläuterten den Übergang vom Azubi zur Fachkraft aus eigener Erfahrung und berichteten auch über eigene Empfindungen und Prüfungsängste. Im Anschluss bekamen die Teilnehmer von der Arbeitsagentur Wetzlar grundlegende Einblicke in staatliche Maßnahmen.

Dirk Köhler erläuterte verständlich das Ausbildungsförderprogramm „Wegebau“ und stand auch für anschließende Fragen zur Verfügung. Die Sicht der Ausbilder stand danach bei dem Vortrag von Susanne ter Jung im Focus. Die Einrichtungsleiterin der Seniorenresidenz „Casino“in Wetzlar zeigte eindrucksvoll, welche Ausbildungsunterschiede besonders bei der „jungen Pflege“ bestehen, bei der ganz andere Massstäbe und Ziele von Bedeutung sind, als es bei der klassischen Altenpflege der Fall ist.

Beim gemeinsamen Mittagessen und gegenseitigem Kennenlernen nutzten die Gäste die Zeit auch für den Erfahrungsaustausch und um sich über bereits bestehende Weiterbildungsangebote zu informieren. „Der Tag war ein großer Erfolg für die Auszubildenden“, konstatierte Bianca Krell, „wir konnten viele Ideen und Wissenswertes für die Zukunft der jungen Menschen vermitteln.”

Pflege-Azubis treffen sich in Fernwald
Pflege-Azubis treffen sich in Fernwald
Pflege-Azubis treffen sich in Fernwald

14.09.2018 | Senioren-Spaß in Steinbach

24.08.2018 | Eis essen für den guten Zweck: Spendenübergabe

27.07.2018 | Voller Erfolg der Eis-Flaterate für den guten Zweck

25.07.2018 | Naschkatzen: schlemmen für einen guten Zweck

19.07.2018 | Erdbeerfest im Seniorenzentrum

06.07.2018 | Ausflug in den Kleintierpark Steinbach

27.06.2018 | Senioren-Zentrum feiert doppelt

18.06.2018 | Senioren-Zentrum Annerod feiert 15-jähriges Bestehen

04.06.2018 | Gefiederte Mitbewohner

17.05.2018 | 15 Jahre Arbeit mit Herz

16.05.2018 | Lieselotte Will wird 104 Jahre alt

09.05.2018 | Senioren singen tanzend in den Mai

04.05.2018 | Drei Schüler beim Boy’s Day in Annerod

19.04.2018 | Clown-Engel besucht Senioren

13.04.2018 | Frühling im Seniorenzentrum Annerod

16.02.2018 | Helau im Seniorenzentrum

05.01.2018 | Jahresausklang im Seniorenzentrum Annerod

08.12.2017 | Weihnachtsbasar im Seniorenzentrum Annerod

08.12.2017 | Wichteln für Senioren

01.12.2017 | Seniorenzentrum Annerod: Ausflug ins Mathematikum

11.11.2017 | Weltputzfrauentag in Annerod gefeiert

19.10.2017 | Kürbisfest im Seniorenzentrum Annerod

28.09.2017 | Oktoberfest im Seniorenzentrum Annerod

22.09.2017 | Spendenübergabe an Kleintierverein

15.09.2017 | Planwagenfahrt im Seniorenzentrum Annerod

08.09.2017 | Besuch der Kirmes in Steinbach

23.08.2017 | musikalischer Nachmittag

20.07.2017 | Senioren besuchen Kleintierpark

13.07.2017 | Für den guten Zweck Eis gelöffelt

07.07.2017 | Erdbeerfest im Seniorenzentrum Annerod

30.06.2017 | Sommerfest im Seniorenzentrum

22.06.2017 | Kochstudio im Seniorenzentrum

19.06.2017 | Sommerfest im Seniorenzentrum

13.06.2017 | Alte Gerichte dank neuem Kochstudio

12.05.2017 | Tanz in den Mai

13.04.2017 | Seniorentreff Annerod : Senioren besuchten Sammler- und Hobbywelt in Alten-Buseck

31.03.2017 | Berufsbildungsbereich der Lebenshilfe Gießen zu Besuch im Seniorenzentrum Annerod

27.03.2017 | “Giebelwälder Musi” im Seniorenzentrum

01.03.2017 | Faschingsfeier

01.02.2017 | Hessens Pflege-Azubis trafen sich in Giessen

HESSEN/GIESSEN. Mit einer exzellenten Ausbildung in einem Pflegeberuf sind Schulabgänger beruflich für die Zukunft bestens gewappnet. Die demographische Entwicklung belegt, dass Pflegefachkräfte dauerhaft zu den gesuchtesten Berufsbildern gehören und vielfältige Karrierechancen bestehen. Das sehen auch 25 Auszubildende so, die sich jetzt im Seniorenzentrum Annerod bei Gießen einen Tag lang zu einem umfangreichen Informationsaustausch trafen.

Aus insgesamt elf Senioreneinrichtungen zwischen Diemelstadt und Frankfurt reisten die 25 Auszubildenden an, die sich im 1. bis 3. Lehrjahr ihrer pflegerischen Ausbildung befinden. Das Ziel des ungewöhnlichen Treffens war ein kreativer Austausch und ein gegenseitiges Kennenlernen fernab von der eigenen Einrichtung und der Schule. „In diesem Jahr haben wir in allen Residenzen bundesweit insgesamt 530 Auszubildende“, freut sich Alloheim Regionalleiterin Karin Hofmann, „damit haben wir die Zahl der Auszubildenden im Vergleich zum Vorjahr um fast 50 Prozent gesteigert. Das ist ein Rekord!“ Wie Hofmann weiter ausführt, erkennen immer mehr Schulabgänger die Krisenfestigkeit von Pflegeberufen: „Wo sonst hat man die Möglichkeit, einen verantwortungsvollen Beruf in der Gesundheitsbranche auszuüben, Menschen wirklich zu helfen und echte Teamarbeit zu erleben?“

Das bestätigen auch die zum Azubi-Tag angereisten Auszubildenden, die zwischen Vorträgen und fachlichen Diskussionen auch ein musikalisches Unterhaltungsprogramm genießen konnten. Als Ansprechpartner für sie standen acht Residenzleitungen und Experten unterschiedlicher Fachbereiche aus ganz Hessen einen Tag lang für alle aufkommenden Fragen zur Verfügung. Dabei erläuterten die erfahrenen Manager nicht nur die richtigen Weichenstellungen für eine effektive Karriereplanung in der Pflege. Auf dem Programm standen auch praktische Themen wie die Grundlagen der „Basalen Stimulation“, die Ergotherapeutin Ute Czyz vom Frankfurter Seniorenzentrum Grünhof im Park eindrucksvoll erläuterte. Auf großes Interesse stieß auch der Bildvortrag von Susanne ter Jung aus Wetzlar. Sie berichtete vom Leben und Arbeiten im Bereich „Junge Pflege“, in dem Menschen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren betreut werden, die beispielsweise unfallbedingt auf pflegerische Hilfe angewiesen sind und sehr spezielle Angebote benötigen.

Entsprechend positiv dann auch das Fazit aller Beteiligten am Ende dieses erlebnisreichen Tages. „Ich lerne sehr viel in diesem Beruf, auch über mich selbst“, brachte es ein Azubi auf den Punkt und ergänzt: „Ich habe lange im Büro gearbeitet, das war nichts für mich. Jetzt arbeite ich mit Menschen, denn das ist für mich eine sinnvolle Arbeit, auch wenn es manchmal stressig ist.“

Regionalleiterin Karin Hofmann resümiert: „Viele Auszubildende sind erstaunt, welche Karrieremöglichkeiten und Fortbildungsangebote es in der Pflegebranche existieren. Neben Förderung von Weiterbildungen und diversen Sondervergütungen bieten wir examinierten Pflegefachkräften beachtliche Aufstiegs- und Verdienstchancen.“

29.01.2017 | Karriere in der Pflege als „Chance“

Bei der führenden Jobmesse am 29. und 30. Januar 2017 in Gießen zeigen die Alloheim Senioren-Residenzen aus ganz Mittelhessen das vielfältige Karriere-Potenzial in der Pflegebranche auf

GIESSEN. Wer seine berufliche Zukunft in den Pflegeberufen sucht, hat große Chancen. Denn ein Job in einer Pflegeeinrichtung ist krisensicher, bietet vielfältige Aufgabengebiete und ungeahnte Entwicklungsmöglichkeiten. Um das ganze Karriere-Potenzial aufzuzeigen, präsentieren sich die mittelhessischen Alloheim Senioren-Residenzen am kommenden Wochenende mit einem breiten Informationsangebot bei der führenden Messe für Bildung, Jobs und Gründer „Chance“ am 25. und 26. Januar 2017.

Bereits zum zehnten Mal bietet die viel beachtete Berufsinformationsmesse beste Orientierung bei der Berufswahl und wartet mit vielen Informationen und Beratungsangeboten wie noch nie auf. Dabei ist das diesjährige Motto „Zukunft selbst gestalten“ aktueller denn je: „Bei uns steht die Suche nach ambitionierten Fachkräften, die sich in der Pflege verwirklichen wollen seit vielen Jahren ganz oben auf der Prioritätenliste“, erklärt Claudio Noch, Einrichtungsleiter der Senioren-Residenz Gießen. Gerade deshalb markieren sich alle mittelhessischen Alloheim-Residenzen den Termin der alljährlichen Karrieremesse mit Rotstift im Kalender und zeigen sich mit ihrem breiten Jobinformationsangebot.

Dieses Jahr geht es am Gemeinschaftsstand B6 in Halle 7 neben detailliertem Wissen rund um die bundesweite Alloheim-Gruppe vor allem um aktuelle Themen in der Seniorenpflege sowie Informationen aus erster Hand zu den umliegenden Residenzen aus Homberg/Ohm, Staufenberg, Fernwald, Pohlheim, Wetzlar Casino und Lahnblick sowie Gießen. „Um den Messebesuchern den Tag obendrein noch ein wenig zu versüßen, postieren wir zudem eine echte Popcornmaschine an unserem Stand sowie ein Glücksrad, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gibt“, verrät Claudio Noch. Darüber hinaus wird Alloheim-Residenzleiter Patric Bonath aus Pohlheim im Rahmen des Symposiums für Berufsorientierung und Ausbildung am Sonntag, den 29. Januar 2017 um 16.15 Uhr in Halle 1, einen mit Spannung erwarteten Vortrag zum Thema „Karriere im Seniorenheim: Fakt oder Fiktion?“ halten.

Geöffnet hat die Karrieremesse „Chance“ am Sonntag, 29. Januar 2017 von 10 bis 17 Uhr und am Montag von 9 bis 16 Uhr. Der Eintritt kostet drei Euro, mit Ermäßigung sind es nur zwei Euro.

09.12.2016 | Seniorentreff Annerod, Es weihnachtet in Annerod

08.12.2016 | Weihnachtsbasar im Seniorenzentrum

30.11.2016 | Firmen spenden für Anneröder Wehr über 11.000Euro

30.11.2016 | Seniorenbeirat ist bereit

29.11.2016 | Anneröder Ehepaar ist bereit

Corona News

02.06.2020 | Besuche unter Auflagen wieder möglich

Großes Aufatmen in den Senioren-Residenzen: Nach der wochenlangen Abschottung sind Besuche in den Einrichtungen der Alloheim-Gruppe wieder möglich. Grundlage sind die Besuchskonzepte der einzelnen Residenzen, da nach wie vor bestimmte Auflagen gelten. So sollen Besuche nach Möglichkeit vorher in der Residenz angemeldet werden, die Besuchszeit ist begrenzt und auch Maskenpflicht, Abstands-, Hygiene- und Identitätsregeln sind noch nicht gelockert worden.

Die Besuchskonzepte sind an die jeweiligen Vorgaben der einzelnen Bundesländer angepasst. Diese können variieren, daher wird vornehmlich im Anmeldegespräch mit den Angehörigen über die individuellen Maßnahmen gesprochen, um entsprechend beim Besuch vor Ort einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Darüber hinaus können die Angehörigen sich vorab immer an die Residenzen wenden, um Fragen und Abläufe zu besprechen.

08.05.2020 | Besuche in Seniorenresidenzen unter Auflagen bald wieder möglich

Konzepterstellung in enger Absprache mit Behörden

DÜSSELDORF. Das Besuchsverbot traf die Angehörigen und Bewohner der Alloheim Seniorenresidenzen gleichermaßen schwer. Telefonate oder Briefe konnten persönliche Treffen zwar nicht ersetzen, jedoch Einsamkeitsgefühlen ein stückweit vorbeugen. Doch jetzt sollen Besuche von Angehörigen in den Alloheim-Seniorenresidenzen bald wieder möglich sein – allerdings nur unter strengen Auflagen und unter Einhaltung des Infektionsschutzes. Der Grund: Pflegebedürfte Menschen und insbesondere Senioren zählen weiterhin zur Corona-Risikogruppe. Hinzu kommen unterschiedliche Regelungen in einzelnen Ländern und Kreisen.
„Der persönliche Besuch ihrer Liebsten fehlte unseren Bewohnern sehr“, lautet das einhellige Fazit der Alloheim-Einrichtungsleitungen in ganz Deutschland, „die am häufigsten gestellte Frage ist: ‚Wann sind Besuche endlich wieder möglich?‘“. Dass es nun Lockerungen beim Besuchsverbot geben wird, befürworten daher alle Residenzleitungen und ihre jeweiligen Teams. Allerdings muss bis dahin noch einiges organisatorisches erledigt werden. Denn: Alle Betreiber müssen sich an strenge Vorgaben der Bundesländer halten und dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt sowie den Ordnungsbehörden ein detailliertes Besuchskonzept vorstellen.

Fest steht bereits, dass sowohl die Anzahl der Besucher, als auch die Zeit begrenzt sein werden. Weitere Auflagen: Alle Besuche müssen vorher angemeldet werden, es muss ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter während des gesamten Besuches eingehalten werden und es gelten strenge Hygieneregeln. Barriere-Maßnahmen wie Absperrungen, Plexiglasabtrennungen sollen darüber hinaus den direkten Kontakt zwischen Besucher und Bewohner als Schutzmaßnahme verhindern. Ebenso ist das Tragen eines dreilagigen Mund-Nasenschutz Pflicht. Geschenke, Essen, etc. müssen weiterhin separat abgegeben werden und dürfen aufgrund des Infektionsschutzes nach wie vor nicht persönlich überreicht werden.

Den Einrichtungsleitungen ist durchaus bewusst, dass sich Angehörige und Bewohner so schnell wie möglich wiedersehen möchten, allerdings bitten sie um Geduld. Derzeit arbeitet man mit Hochdruck an den Besuchskonzepten und ist dazu in einem engen Austausch mit den Bewohnerbeiräten und Behörden. Sobald ein Konzept abgestimmt ist, werden die Einrichtungen von sich aus die Angehörigen informieren. Insofern bitten die Alloheim-Mitarbeiter alle Besuchswilligen darum, von diesbezüglichen Nachfragen aus Rücksicht auf die Pflegekräfte abzusehen.

Bis die Konzepte fertig abgestimmt sind, ist noch einmal nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass Besuche nicht erlaubt sind.

15.04.2020 | Covid-19-Krise: „Corona besiegen wir nur gemeinsam“

Raphael Gilberg, Geschäftsführer der Alloheim Senioren-Residenzen, zieht eine Zwischenbilanz zur aktuellen Krisenbewältigung

Düsseldorf, 15. April 2020 – Mehrmals täglich konferiert Raphael Gilberg am Telefon mit dem Management und Fachabteilungen. Er ist Geschäftsführer des operativen Bereichs der Alloheim-Gruppe, ein Unternehmen, das bundesweit als zweitgrößter privater Betreiber von Pflegeeinrichtungen für rund 30.000 Pflegebedürftige und 20.000 Mitarbeiter verantwortlich ist. Rund drei Wochen nach dem von Bund und Ländern ausgesprochenen „umfassenden Kontaktverbot“, das in besonderem Maße Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen betrifft, zieht Gilberg eine Zwischenbilanz. Sein Fazit: „Um den bestmöglichen Schutz für die Bewohner zu gewährleisten wünschen sich unsere Mitarbeiter und auch die Mitarbeiter anderer Träger einen klaren Handlungsrahmen.“ So wie es bereits in sehr vielen Landkreisen gelebt wird, brauchen Pflegekräfte kurze Wege in der Entscheidungsfindung gemeinsam mit den unterstützenden Behörden.

Auf den ersten Blick klingt der Sachverhalt gar nicht so kompliziert: Der Bewohner einer Pflegeeinrichtung verlässt trotz Belehrungen, Bitten und Erklärungen täglich die Residenz durch den Hauptausgang. Er möchte sein Leben weiterhin so gestalten wie bisher. Corona-Krise? Sie hat keine Auswirkungen auf ihn, er fühlt sich gesund. Abends möchte er – ebenfalls wie gewohnt – dann wieder hinein in die Residenz. „Genau hier beginnt das Problem aller Pflegeeinrichtungen in Deutschland“, sagt Raphael Gilberg, „da wir nicht wissen, wo der Bewohner war und welche Kontakte er hatte, dürften wir ihn nicht mehr ins Haus lassen, denn er stellt dadurch ein potentielles Infektionsrisiko für alle anderen Bewohner und Mitarbeiter dar. Was also tun? Ein Zimmer oder einen Wohnbereich zu verschließen wäre eine Freiheitsberaubung. Ihm den Zutritt verwehren? Auf welcher Rechtsgrundlage?“ Wie Gilberg anführt, fühlen sich die Einrichtungen bei derartigen Fragen oftmals alleingelassen. „Wer ist zuständig? Man verweist ans Ordnungsamt, das verweist an die Heimaufsicht. Die wiederum meint, das Gesundheitsamt sei zuständig und das schickt einen wieder zum Ordnungsamt. Ich verstehe sehr gut, dass die Nerven vieler Kollegen und Mitarbeiter blank liegen, weil eine immense Verantwortung auf ihren Schultern liegt. Mittlerweile gehen wir jetzt direkt an die Ministerien und bitten dort um Hilfe.“

Auch die völlig unterschiedlichen Regelungen und Verordnungen im Umgang mit der Krise in den einzelnen Bundesländern machen den überregional agierenden Trägern erheblich zu schaffen. Die hochgelobte Desinfektionsschleuse in Nordrhein-Westfalen – in Niedersachsen ist sie nichts wert und wird bemängelt. Andere Vorschriften, andere Regeln. Bereits Anfang März hat ein hochprofessionelles Alloheim-Experten-Team einen Pandemieplan für den Tag X entwickelt. Täglich wird er aktualisiert; oft mehrfach am Tag, manchmal stündlich. „Die Fragestellungen und Verordnungen unterscheiden sich in den Bundesländern. All das müssen wir im Blick haben, vergleichen, aktualisieren und an die jeweiligen Einrichtungen vor Ort kommunizieren. Das kostet viel Energie, Kraft und Zeit – und löst natürlich viele Rückfragen aus, denn vieles ist schlichtweg nicht nachzuempfinden.“

Dass auch die Krankenhäuser unter hohem Druck stehen, teilweise aktuelle Landesverordnungen gar nicht bekannt sind und für Verwirrung sorgen – auch das gehört zum Alltag von Raphael Gilberg und seinem Krisenstab. Aber auch das muss gelöst werden. „Ein immenses Problem ist die Rückverlegung von Bewohnern nach einem Krankenhausaufenthalt“, sagt er, „hier spielen sich mittlerweile Dramen ab bis hin zu unwürdigen Situationen für die Betroffenen.“ Zu schnell sei das Virus ins Haus geholt und damit eine Kettenreaktion nicht mehr zu stoppen. In Niedersachsen gelte beispielsweise eine 14-tägige Quarantänepflicht für aus dem Krankenhaus zurückkehrende Bewohner. Ist die nicht sichergestellt, dürfen die Bewohner qua Landesanordnung nicht mehr in die Einrichtung zurückkehren. „Die Krankenhäuser wollen den Patienten zurückschicken, weil sie das Pflegebett benötigen. Wir dürfen ihn aufgrund der Verordnung aber nicht aufnehmen. Nun diskutieren der Krankenwagenfahrer und die Verwaltung im Beisein des Bewohners vor der Tür, ob er wieder herein darf oder nicht? Der Fahrer will ihn nicht wieder mitnehmen, lädt ihn quasi vor der Tür schnell ab. Das ist menschenunwürdig!“

Sichtlich irritiert sind Angehörige und Mitarbeiter auch über die Tatsache, dass bei Rückkehrern aus dem Krankenhaus nicht standardmäßig ein Covid-19-Test gemacht wird. „Da weiß ja niemand, was los ist“, sagt Raphael Gilberg und ergänzt: „Wir haben aktuell in einem Haus in Niedersachsen im Demenzbereich eine Infektionswelle von Bewohnern und Mitarbeitern zu bewältigen. Sehr schnell folgten dann Gerüchte, wahrscheinlich seien es unsere Mitarbeiter gewesen, die das Virus ins Haus gebracht hatten. Das löst natürlich einen ungeheuren Druck auf die Pflegekräfte aus, die sich plötzlich rechtfertigen müssen. Das ist ein sinnloser Stress, der zu ihrem jetzigen Arbeitspensum noch dazukommt. Die Leute vergessen oft, dass wir gerade eine weltweite Pandemie haben. Da geht es nicht um Schuldige, sondern darum, wer wem hilft!“
Eine besondere Herausforderung stellen für ihn und die Pflegefachkräfte die speziellen Wohnbereiche mit demenziell erkrankten Bewohnern dar. Der Grund: Der fortschreitende, kognitive Verlust der Gedächtnisleistung der Betroffenen stellt eine nahezu unüberwindbare Hürde dar. „Schon im normalen Alltag betreuen speziell ausgebildete Kräfte diese doch sehr große Gruppe der Demenzerkrankten“, erklärt Raphael Gilberg, „diesen Bewohnern Maßnahmen erklären zu wollen, wie das Tragen einer Gesichtsmaske oder Hinweise, man möge Abstand zueinander halten, Desinfektionsmaßnahmen durchführen, das ist schlichtweg unmöglich.“ Dies sei auch der Grund dafür, dass sich Infektionen gerade in den Demenzbereichen in „atemberaubender Geschwindigkeit“ ausbreiten könnten. „Wenn krankheitsbedingt denjenigen das Verständnis fehlt, dass all unsere Aktivitäten grundsätzlich dem eigenen Schutz dienen, wird es sehr, sehr schwierig.“

Raphael Gilberg hofft, dass die dringend erforderlichen Optimierungen in der gemeinsamen Krisenbewältigung kurzfristig zielführend umgesetzt werden. Alle Pflegeeinrichtungen seien schließlich davon betroffen. „An vielen Standorten klappt die Zusammenarbeit mit den Behörden hervorragend“, freut er sich, „man tauscht sich auf kurzen Wegen aus, Mitarbeiter waren sogar an den Osterfeiertagen für uns erreichbar – das ist toll.“ Andererseits wisse er, so Gilberg weiter, dass auch in den Behörden viele Verunsicherungen mitschwingen. Sein Wunsch: „Für alle Pflegekräfte wäre es viel einfacher, wenn die Politik den direkten Kontakt zu denjenigen suchen und halten würde, die aus dem praktischen Alltag und ihren Erfahrungen berichten können.“

Gilberg

11.04.2020 | Achtung: Aktuelle Corona Information

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
liebe Angehörige,

eine wohl beispiellose und herausfordernde Zeit bringt Bedenken, Unsicherheit aber auch Positives mit sich. Nach wie vor stehen für uns die Bewohnerinnen und Bewohner in allen Alloheim-Residenzen, Ihre Gesundheit, Ihr Wohlergehen und Ihre Lebensqualität an erster Stelle. Täglich erfahren wir, von welch großen Sorgen Familienangehörigen oder Freunde getragen werden. Besuchs- und Kontaktverbote unterbrechen den regen, für alle Seiten notwendigen und wichtigen Austausch, das Persönliche und Gefühlvolle. Wir möchten Ihnen diese Sorgen nehmen, denn wir erheben den Anspruch, auch in dieser schwierigen Zeit mit nahezu täglich wechselnden Parametern die Verpflichtungen gegenüber Ihnen, Ihrem und unserem Umfeld verlässlich zu erfüllen.

Ein Dankeschön an Sie alle, die verständnisvoll mit dieser Situation umgehen. Vor allem auch dann, wenn gewünschte Ansprechpartner in den Einrichtungen einmal nicht sofort telefonisch erreichbar sind oder wir nicht gleich alle Fragen in der Schnelligkeit beantworten können, wie Sie es gewohnt sind. Gerade die Älteren wissen aus eigener Erfahrung, welche manchmal auch unkalkulierbaren Überraschungen das Leben bereithalten kann. Erfreulich ist allerdings, dass unserem Land die Wichtigkeit und besondere Schutzbedürftigkeit der Seniorinnen und Senioren und die damit einhergehende Bedeutung der Pflege vor Augen geführt wird. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten wirklich Beeindruckendes, wie Sie täglich selbst in vielfacher Hinsicht erfahren und beobachten können.

Was macht Alloheim?

Wir arbeiten in spezialisierten Teams, die sich untereinander abstimmen und alle Maßnahmen koordinieren. Dabei geht es nicht nur um Lösungen der wechselnden Herausforderungen, die neue Regelungen oder behördliche Vorgaben mit sich bringen, sondern auch darum, einen längerfristigen Ansatz zur Bewältigung dieser Krise zu entwickeln. Alloheim hat im Rahmen seiner Präventionsmaßnahmen unternehmensweit bereits am 19. März 2020 einen umfangreichen Pandemieplan etabliert und die Mitarbeiter in den Einrichtungen ausführlich geschult. Auf diesen Pandemieplan haben wir von zahlreichen Behörden oder Heimaufsichten anerkennende und sehr positive Rückmeldungen erhalten. Bereits Anfang März haben wir zum Schutze unserer Bewohner und Mitarbeiter alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres von Besuchen der Bewohner unserer Einrichtungen abzusehen.

Außerhalb unseres Einflussbereiches liegt die frühzeitige Aufdeckung der nach wie vor bestehenden Infektionsrisiken. Um diese zu minimieren, fordern wir auch im Sinne aller Pflegeheime die flächendeckende Testung sämtlicher Neuaufnahmen und Verlegungen von einem Krankenhaus in die Pflegeeinrichtungen. Unser Fokus liegt darauf, unsere Mitarbeiter und Bewohner an allen Standorten zu schützen. Die zusätzliche, vor allem psychische Belastung unserer Mitarbeiter, durch leichtfertige Unterstellungen und Schuldzuweisungen, falls es zu Infektionen kommt, erschüttert uns sehr und ist traurig zugleich. Das Virus findet vielerlei Wege.

Umso dankbarer sind wir, weil wir von Ihnen nach wie vor einen so großen Zuspruch, Dank und Anerkennung für unsere Arbeit bekommen. Gemeinsam mit Ihnen in diesen herausfordernden Zeiten zusammenstehen zu können, das erfüllt uns mit Stolz!

Vielen Dank, dass Sie mit viel Verantwortung die getroffenen Maßnahmen zum Schutz Ihrer und unserer der Gesundheit beherzigen und die im persönlichen Umfeld entstandenen Einschränkungen so positiv und verständnisvoll annehmen. Wir werden diese Herausforderung gemeinsam bewältigen, indem wir aneinander glauben und uns gegenseitig bestärken, denn jeder von uns möchte baldmöglichst zurück zur Normalität.

Sorgen Sie gut für sich!
Herzliche Grüße
Ihr Alloheim-Team

19.03.2020 | Coronavirus: Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern

Alloheim nimmt seine Verantwortung für das Wohl von Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern seiner Einrichtungen im Zusammenhang mit dem Infektionsschutz sehr ernst.

Wir beobachten die Entwicklungen zum Coronavirus insgesamt und die Situation in unseren Einrichtungen sehr aufmerksam und haben frühzeitig entsprechende Präventionsmaßnahmen eingeleitet.

Wir halten alle Mitarbeiter zur strikten Einhaltung der ohnehin vorgeschriebenen Basishygienemaßnahmen an und kontrollieren dies regelmäßig in allen Einrichtungen. Dies umfasst beispielsweise Händedesinfektion nach den Maßgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO. Unterstützend haben wir in den vergangenen Tagen und Wochen die Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter zum Thema „Infektionsschutz“ in allen unseren Einrichtungen wiederholt. Zudem werden in unseren Einrichtungen Flächen wie zum Beispiel Fußböden, Bettgestelle, Nachttische gründlich desinfiziert. Unsere Mitarbeiter haben wir mit zusätzlichen Handdesinfektionsmitteln ausgestattet, die sie jederzeit griffbereit bei sich haben.

Angesichts der bundesweit stark ansteigenden Coronavirus-Infektionen gilt in unseren Residenzen zum Schutz von Bewohnern und Angehörigen ab sofort ein generelles Besuchsverbot. Besuche sind nur noch in dringenden Notfällen zulässig. Um Kontaktwege im erforderlichen Maß nachhalten zu können, werden Besucherlisten geführt. Als rein vorsorgliche Maßnahme zum Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern hatten wir schon seit Anfang März 2020 alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres Besuche der Bewohner unserer Einrichtungen möglichst zu vermeiden. Um in begründeten Fällen die Möglichkeiten eines Besuchs abzuklären und gegebenenfalls individuelle Schutzvorkehrungen vorab zu besprechen, hatten wir Angehörige und weitere Besucher gebeten, uns vorab telefonisch anzusprechen.

Darüber hinaus sagen wir zum Schutz unserer Bewohner und Mitarbeiter sämtliche in unseren Einrichtungen geplanten externen Veranstaltungen und Schulungen ab. Zusätzlich sind unsere Mitarbeiter angehalten, externe Meetings und Veranstaltungen zu meiden. Auch werden interne Meetings und Termine bundesweit ab sofort grundsätzlich durch Telefon- oder Videokonferenzen ersetzt oder verschoben. Damit reduzieren wir spürbar eine mögliche Ansteckungsgefahr für die Mitarbeiter, auch durch die reduzierten Reiseaktivitäten.

Wir haben auf Unternehmensebene ein zentrales Krisenteam etabliert, das auf Basis eines unternehmensweiten Pandemieplans die Koordination von Maßnahmen und die Kommunikation in die Einrichtungen übernimmt. Zudem haben wir in allen Einrichtungen ein lokales Kriseninterventionsteam aufgebaut, das sich im Falle eines begründeten Verdachts oder einer nachgewiesenen Infektion um professionelle Sofortmaßnahmen, strikte Einhaltung aller Prozesse und Zusammenarbeit mit den Gesundheits- und Ordnungsbehörden kümmert. Diese Teams bestehen aus Einrichtungsleitung, Pflegedienstleitung, Qualitätsbeauftragten und Hygienebeauftragten. Sie werden von den Regionalleitungen, den COOs und unserem zentralen Qualitätsmanagement unterstützt, mit denen alle Kriseninterventionsteams im regelmäßigen Informationsaustausch stehen.

Wir orientieren uns in unseren Einrichtungen strikt an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und haben diese in unser Hygienehandbuch sowie in die Abläufe bei einem Verdachts- oder Infektionsfall übernommen. Mitarbeiter aller Einrichtungen haben wir mit Informationsmaterial des Robert-Koch-Instituts (RKI) ausgestattet, mit Erläuterungen zum Coronavirus, entsprechenden Schutzmaßnahmen sowie Hinweisen zu Maßnahmen in begründeten Verdachtsfällen.

Allen behördlichen Empfehlungen und Anordnungen kommen wir in allen Einrichtungen selbstverständlich vollumfänglich und unverzüglich nach.