Corona News

Senterra Pflegeresidenz Heilbronn

Wollhausstr. 82 | 74074 Heilbronn | 07131 - 5942-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

24.04.2020 | Bei Anruf Liebe, Vertrautheit und ganz viel Gefühle

25.05.2019 | Eine ganz neue Erfahrung mit Gerd

24.05.2019 | Muttertag in der Residenz Heilbronn

12.05.2019 | KUCHEN UND TORTEN WERDEN PRÄMIERT

„Backe, backe Kuchen…“ heißt es im wahren Sinn des Wortes am 12. Mai in der Senterra Pflegeresidenz in Heilbronn.

Pünktlich zum Muttertag veranstaltet die Einrichtung in der Esplanade nämlich ein außergewöhnliches Kuchen-und Tortenwochenende, an dem sich alle Bürger und Vereine der Region gleich mehrfach beteiligen können. Die besten Stücke werden prämiert; die Erlöse gespendet. Frankfurter Kranz oder Käsekuchen in verschiedenen Variationen: Am 12. Mai dreht sich in der Wollhausstaße 82 in Heilbronn alles um Kuchen und Torten. „Bei uns freuen sich die Bewohner täglich auf den nachmittäglichen Kaffee-Klatsch“, sagt Alloheim-Einrichtungsleiterin Iris Axtmann, „daran anknüpfend entwickelten wir die Idee, daraus einen besonderen Wettbewerb zu machen und die Bürger dazu einzuladen. Die Erlöse werden gespendet.“

Schon jetzt überlegen nicht nur die Mitarbeiter der Residenz, zugesagt haben ebenfalls die Damen der evangelischen und katholischen Gemeinde. Am Wettbewerb teilnehmen können aber auch alle Back-Fans oder Vereine mit eigenen Werken, um das süße Wochenende entsprechend mitzugestalten. Zum Probieren und Kosten aufgerufen sind parallel dazu alle Heilbronner, denn am Ende des Tages sollen die schönsten Kuchen und Torten gewählt werden.

Dazu liegen Wahlzettel bereit, die dann abschließend ausgezählt werden. Egal, welche Art von Gebäck man mag: Ein Stück Kuchen oder Torte kostet zwischen 1,50 und zwei Euro. „Die Erlöse dieses Wochenendes werden wir an die Heilbronner Tafel spenden“, sagt Iris Axtmann, „das dortige Team ist sehr engagiert und macht eine beeindruckende Arbeit.“

Los geht der große Kuchentag ab 14 Uhr in der Wollhausstaße 82. Für Kaffee und Getränke ist selbstverständlich gesorgt. Der Veranstaltungsraum ist natürlich barrierefrei zu erreichen.

11.05.2019 | Eine ganz neue Erfahrung mit GERT

06.05.2019 | GROSSER ERFOLG DER KINDERMALAKTION IM ALLOHEIM

Ein großer Erfolg war die Malaktion, zu der die Senterra Pflegeresidenz vor Ostern aufgerufen hatte. Viele Kinder beteiligten sich und gaben ihre selbst gemalten Bilder in der Einrichtung ab. Die werden nun im Haus ausgestellt.

„Die Resonanz auf unseren Aufruf war wirklich großartig“, freut sich Einrichtungsleiterin Iris Axtmann, „unter anderem waren Kindergarten-Gruppen hier und gaben einige gemalte Bilder bei uns ab!“
Ziel der Malaktion für Kinder war es, gemeinsam mit den kleinen Künstlerinnen und Künstlern der Region die Seniorenresidenz frühlingshaft und ansprechend zu dekorieren. Dazu suchte die Einrichtung Kinder, die Freude am Malen oder Basteln haben. „Neben den tollen Bildern bekam wir ganz viele bemalte oder selbst gebastelte Ostereier, Osterhasen oder Küken“, berichtet Iris Axtmann, „außerdem trugen viele Kinder Gedichte
und Geschichten vor, um den bei uns lebenden Senioren eine Freude zu machen.

Für unser gesamtes Team hier ist diese Malaktion wirklich ein gelungener Austausch der Generationen.“ Entsprechend belohnt wurden die Kinder für ihre kreative Arbeit mit kleinen Überraschungen. Auch die Bewohner des Hauses waren sehr gerührt darüber, wieviel Mühe sich die Teilnehmer gaben, um ihnen eine Freude zu bereiten.

30.04.2019 | Herzliche Einladung zum Polizei-Vortrag “Schutz vor Betrugsdelikten”

03.04.2019 | Kinder-Osteraktion in der Senterra Pflegeresidenz

03.04.2019 | Minischwein und Co in der Senterra Pflegeresidenz

29.03.2019 | “Boys Day” lockte Schüler

06.03.2019 | Dia Vortrag “Tulpen aus Amsterdam”

01.03.2019 | Auch im Pflegeheim kann man lustig sein

11.02.2019 | Boys’ Day im Alloheim: Berufsorientierung für Jungs

25.01.2019 | Ein Praktikum für große Ziele

14.01.2019 | Gewappnet für den Notfall: Brandschutzschulung in der Senterra Pflegeresidenz

29.12.2018 | Basarverkauf

21.12.2018 | Kinder zaubern Senioren ein Lächeln auf die Lippen

02.12.2018 | Rückblick auf den Weihnachtsbasar in der Senterra Pflegeresidenz

14.11.2018 | Wichteln gegen die Einsamkeit

07.11.2018 | Entspannter Modeverkauf mit Witt Weiden

08.10.2018 | Erntedank-Gottesdienst in der Senterra Pflegeresidenz

08.10.2018 | Patchwork macht auch im Pflegeheim Freude

31.08.2018 | Grillfest: auch in diesem Jahr sehr erfolgreich

26.07.2018 | Viele Spenden für das Tierheim in Heilbronn

25.07.2018 | Senioren-Picknick im Ziegeleipark

Was gibt es Schöneres als im Sommer ein Picknick im Grünen zu veranstalten?

Frisch gebackener Kuchen, Kaffee & frisches Obst wurden eingepackt und los ging die Fahrt ins Grüne.

Ein Spaziergang im Park bei einer frischen Prise begeisterte dann auch den letzten Teilnehmer.

Am Ziegeleisee angekommen gab es für alle noch ein Eis oder auch etwas Kühles zu trinken.

Und während die Schwäne mit ihren Kleinen vorbeischauten, ging auch dieser Nachmittag, an dem alle Senioren große Freude hatten, wieder zu Ende.

Ihr Team der Senterra Pflegeresidenz Heilbronn

Senioren-Picknick im Ziegeleipark

13.07.2018 | Senioren besuchen Tierheim

Am Freitag, den 13.07.2018 war die Senterra Pflegeresidenz zu Besuch im Tierheim in den Böllinger Höfen. Wir besuchten Hunde, Katzen, Kleintiere und auch Wasserschildkröten, die auf ein neues Zuhause warten.

Für die BewohnerInnen war es schön zu sehen wie sehr sich auch Tiere freuen können, wenn sie Besuch bekommen. Unsere BewohnerInnen hatten viel zu lachen, ganz nach dem Motto „Lachen ist die beste Medizin“.

Da am vorherigen Mittwoch die Veranstaltung „Eisschlemmen für den guten Zweck“ stattfand, konnten die BewohnerInnen direkt sehen wohin das Geld gespendet wird. Dieser außergewöhnliche Nachmittag wird lange in Erinnerung bleiben.

Ihr Team der Senterra Pflegeresidenz Heilbronn

11.07.2018 | Alloheim Senioren-Residenzen nahmen an Bildungsmesse teil

Gemeinsam vertraten die Senterra Pflegeresidenz in Heilbronn sowie die Senioren-Residenz Leonardis aus Kornwestheim die Alloheim Senioren-Residenzen auf der Bildungsmesse in Heilbronn.
Besonders für den Bereich der Pflege konnten wir vielen potentielle Interessenten eine ausgiebige Information über die entsprechenden Berufsbilder zukommen lassen. Aber auch im Bereich Verwaltung gab es die ein oder andere Nachfrage. Alles in allem war es eine erfolgreiche Veranstaltung, an der wir auch im nächsten Jahr wieder gemeinsam teilnehmen werden.

Alloheim Senioren-Residenzen nahmen an Bildungsmesse teil

08.07.2018 | Eis schlemmen für den guten Zweck

18.06.2018 | Senterra Pflegeresidenz Heilbronn und Senioren-Residenz Leonardis nehmen erstmals an der Bildungsmesse teil

06.06.2018 | Rückblick auf den Modeverkauf durch Witt Weiden

Am vergangenen Mittwoch war Witt Weiden bei uns zu Gast und präsentierte die neue Sommerkollektion für Damen & Herren.

Wie in einem Laden bummelten die Bewohner und Bewohnerinnen durch die Reihen und bewunderten die Kollektion. Egal ob Bluse, Rock, Unterwäsche oder auch Schuhe, eine große Auswahl begeisterte alle. Der ein oder andere Gast von außerhalb fand auch den Weg zu uns und kaufte fleißig ein.

Alles in allem war es ein gelungener Nachmittag, der sehr guten Anklang bei den Bewohnern und Bewohnerinnen fand.

Wir danken den fleißigen Damen von Witt Weiden für die gute Organisation und freuen uns auf ihren nächsten Besuch.

01.06.2018 | 101 Jahre, wir gratulieren von Herzen

Die Senterra Pflegeresidenz gratuliert der ältesten Seniorin des Hauses. Sie feierte ihren 101. Geburtstag in unserer Einrichtung und freute sich über die zahlreichen Glückwünsche. Besonders der Blumenstrauß vom Team des Hauses ließ ihre Augen groß werden. Auch der Bürgermeister der Stadt war zu Besuch um ihr persönlich zu gratulieren.

Wir wüschen Frau L. von Herzen alles Gute & freuen uns bereits auf den 102. Geburtstag.

Ihr Team der Senterra Pflegeresidenz Heilbronn

16.05.2018 | Mode, Beratung und mehr, Witt Weiden kommt in die Senterra Pflegeresidenz Heilbronn

02.05.2018 | Fachkräfte erinnern an den internationalen Tag der Pflege

23.04.2018 | Besuch der Therapiepuppe Jenny

„Jenny kommt heute wieder zu Besuch“- eine Bewohnerin geht voller Freude durch das Haus und überringt die Nachricht.

Jenny ist eine Handpuppe, die Leichtigkeit und Frohsinn übermittelt. Ihre etwas kecke Art bringt selbst die schwerst dementen Bewohner zum Lächeln.
Besonders ihre langen Zöpfe wecken bei den Bewohnerinnen Kindheitserinnerungen. „Ohhh wie schön, meine Puppe hatte früher auch so schöne Zöpfe. Und das niedliche Kleidchen, sieh doch mal.“

Unsere Bewohner lieben „Jenny“ und freuen sich jedes Mal auf einen neuen Besuch.

Ihr Team der Pflegeresidenz Heilbronn

Besuch der Therapiepuppe Jenny
Besuch der Therapiepuppe Jenny

19.04.2018 | Ein Rückblick auf das Frühlingskonzert

Der Frühling ruft!

Am 19. April 2018 verzauberte uns Herr Geibel mit einer Mischung aus klassischer Klaviermusik und altbekannten Schlagern, die Erinnerungen wieder wecken.
Eine Zeitreise von Bach und Händel bis Udo Jürgens und Peter Maffay quer durch die Musikgeschichte.

Es lag ein Zauber in der Luft als die Klaviertöne erklungen und das Konzert begann. Spätestens als altbekannte Lieder gespielt wurden sang auch der letzte Bewohner mit.
Aber auch das ein oder andere Tränchen kullerte. Mit Musik verbinden viele BewohnerInnen Erinnerungen, die dann geweckt werden.

„Es war wunderschön, vielen Dank“ bekam Herr Geibel als Rückmeldung.

13.04.2018 | Wir schaffen das: Neuer Bewohnerbeirat nimmt Arbeit auf

05.04.2018 | Die Senioren der Residenz freuten sich über das Osterprogramm der Kinder

09.03.2018 | Boys Day: Berufsorientierung für Jungs

05.03.2018 | Tag der offenen Tür in der Senterra Pflegeresidenz

02.01.2018 | Viele Geschenke für alleinstehende Senioren

Corona News

02.06.2020 | Besuche unter Auflagen wieder möglich

Großes Aufatmen in den Senioren-Residenzen: Nach der wochenlangen Abschottung sind Besuche in den Einrichtungen der Alloheim-Gruppe wieder möglich. Grundlage sind die Besuchskonzepte der einzelnen Residenzen, da nach wie vor bestimmte Auflagen gelten. So sollen Besuche nach Möglichkeit vorher in der Residenz angemeldet werden, die Besuchszeit ist begrenzt und auch Maskenpflicht, Abstands-, Hygiene- und Identitätsregeln sind noch nicht gelockert worden.

Die Besuchskonzepte sind an die jeweiligen Vorgaben der einzelnen Bundesländer angepasst. Diese können variieren, daher wird vornehmlich im Anmeldegespräch mit den Angehörigen über die individuellen Maßnahmen gesprochen, um entsprechend beim Besuch vor Ort einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Darüber hinaus können die Angehörigen sich vorab immer an die Residenzen wenden, um Fragen und Abläufe zu besprechen.

08.05.2020 | Besuche in Seniorenresidenzen unter Auflagen bald wieder möglich

Konzepterstellung in enger Absprache mit Behörden

DÜSSELDORF. Das Besuchsverbot traf die Angehörigen und Bewohner der Alloheim Seniorenresidenzen gleichermaßen schwer. Telefonate oder Briefe konnten persönliche Treffen zwar nicht ersetzen, jedoch Einsamkeitsgefühlen ein stückweit vorbeugen. Doch jetzt sollen Besuche von Angehörigen in den Alloheim-Seniorenresidenzen bald wieder möglich sein – allerdings nur unter strengen Auflagen und unter Einhaltung des Infektionsschutzes. Der Grund: Pflegebedürfte Menschen und insbesondere Senioren zählen weiterhin zur Corona-Risikogruppe. Hinzu kommen unterschiedliche Regelungen in einzelnen Ländern und Kreisen.
„Der persönliche Besuch ihrer Liebsten fehlte unseren Bewohnern sehr“, lautet das einhellige Fazit der Alloheim-Einrichtungsleitungen in ganz Deutschland, „die am häufigsten gestellte Frage ist: ‚Wann sind Besuche endlich wieder möglich?‘“. Dass es nun Lockerungen beim Besuchsverbot geben wird, befürworten daher alle Residenzleitungen und ihre jeweiligen Teams. Allerdings muss bis dahin noch einiges organisatorisches erledigt werden. Denn: Alle Betreiber müssen sich an strenge Vorgaben der Bundesländer halten und dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt sowie den Ordnungsbehörden ein detailliertes Besuchskonzept vorstellen.

Fest steht bereits, dass sowohl die Anzahl der Besucher, als auch die Zeit begrenzt sein werden. Weitere Auflagen: Alle Besuche müssen vorher angemeldet werden, es muss ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter während des gesamten Besuches eingehalten werden und es gelten strenge Hygieneregeln. Barriere-Maßnahmen wie Absperrungen, Plexiglasabtrennungen sollen darüber hinaus den direkten Kontakt zwischen Besucher und Bewohner als Schutzmaßnahme verhindern. Ebenso ist das Tragen eines dreilagigen Mund-Nasenschutz Pflicht. Geschenke, Essen, etc. müssen weiterhin separat abgegeben werden und dürfen aufgrund des Infektionsschutzes nach wie vor nicht persönlich überreicht werden.

Den Einrichtungsleitungen ist durchaus bewusst, dass sich Angehörige und Bewohner so schnell wie möglich wiedersehen möchten, allerdings bitten sie um Geduld. Derzeit arbeitet man mit Hochdruck an den Besuchskonzepten und ist dazu in einem engen Austausch mit den Bewohnerbeiräten und Behörden. Sobald ein Konzept abgestimmt ist, werden die Einrichtungen von sich aus die Angehörigen informieren. Insofern bitten die Alloheim-Mitarbeiter alle Besuchswilligen darum, von diesbezüglichen Nachfragen aus Rücksicht auf die Pflegekräfte abzusehen.

Bis die Konzepte fertig abgestimmt sind, ist noch einmal nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass Besuche nicht erlaubt sind.

15.04.2020 | Covid-19-Krise: „Corona besiegen wir nur gemeinsam“

Raphael Gilberg, Geschäftsführer der Alloheim Senioren-Residenzen, zieht eine Zwischenbilanz zur aktuellen Krisenbewältigung

Düsseldorf, 15. April 2020 – Mehrmals täglich konferiert Raphael Gilberg am Telefon mit dem Management und Fachabteilungen. Er ist Geschäftsführer des operativen Bereichs der Alloheim-Gruppe, ein Unternehmen, das bundesweit als zweitgrößter privater Betreiber von Pflegeeinrichtungen für rund 30.000 Pflegebedürftige und 20.000 Mitarbeiter verantwortlich ist. Rund drei Wochen nach dem von Bund und Ländern ausgesprochenen „umfassenden Kontaktverbot“, das in besonderem Maße Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen betrifft, zieht Gilberg eine Zwischenbilanz. Sein Fazit: „Um den bestmöglichen Schutz für die Bewohner zu gewährleisten wünschen sich unsere Mitarbeiter und auch die Mitarbeiter anderer Träger einen klaren Handlungsrahmen.“ So wie es bereits in sehr vielen Landkreisen gelebt wird, brauchen Pflegekräfte kurze Wege in der Entscheidungsfindung gemeinsam mit den unterstützenden Behörden.

Auf den ersten Blick klingt der Sachverhalt gar nicht so kompliziert: Der Bewohner einer Pflegeeinrichtung verlässt trotz Belehrungen, Bitten und Erklärungen täglich die Residenz durch den Hauptausgang. Er möchte sein Leben weiterhin so gestalten wie bisher. Corona-Krise? Sie hat keine Auswirkungen auf ihn, er fühlt sich gesund. Abends möchte er – ebenfalls wie gewohnt – dann wieder hinein in die Residenz. „Genau hier beginnt das Problem aller Pflegeeinrichtungen in Deutschland“, sagt Raphael Gilberg, „da wir nicht wissen, wo der Bewohner war und welche Kontakte er hatte, dürften wir ihn nicht mehr ins Haus lassen, denn er stellt dadurch ein potentielles Infektionsrisiko für alle anderen Bewohner und Mitarbeiter dar. Was also tun? Ein Zimmer oder einen Wohnbereich zu verschließen wäre eine Freiheitsberaubung. Ihm den Zutritt verwehren? Auf welcher Rechtsgrundlage?“ Wie Gilberg anführt, fühlen sich die Einrichtungen bei derartigen Fragen oftmals alleingelassen. „Wer ist zuständig? Man verweist ans Ordnungsamt, das verweist an die Heimaufsicht. Die wiederum meint, das Gesundheitsamt sei zuständig und das schickt einen wieder zum Ordnungsamt. Ich verstehe sehr gut, dass die Nerven vieler Kollegen und Mitarbeiter blank liegen, weil eine immense Verantwortung auf ihren Schultern liegt. Mittlerweile gehen wir jetzt direkt an die Ministerien und bitten dort um Hilfe.“

Auch die völlig unterschiedlichen Regelungen und Verordnungen im Umgang mit der Krise in den einzelnen Bundesländern machen den überregional agierenden Trägern erheblich zu schaffen. Die hochgelobte Desinfektionsschleuse in Nordrhein-Westfalen – in Niedersachsen ist sie nichts wert und wird bemängelt. Andere Vorschriften, andere Regeln. Bereits Anfang März hat ein hochprofessionelles Alloheim-Experten-Team einen Pandemieplan für den Tag X entwickelt. Täglich wird er aktualisiert; oft mehrfach am Tag, manchmal stündlich. „Die Fragestellungen und Verordnungen unterscheiden sich in den Bundesländern. All das müssen wir im Blick haben, vergleichen, aktualisieren und an die jeweiligen Einrichtungen vor Ort kommunizieren. Das kostet viel Energie, Kraft und Zeit – und löst natürlich viele Rückfragen aus, denn vieles ist schlichtweg nicht nachzuempfinden.“

Dass auch die Krankenhäuser unter hohem Druck stehen, teilweise aktuelle Landesverordnungen gar nicht bekannt sind und für Verwirrung sorgen – auch das gehört zum Alltag von Raphael Gilberg und seinem Krisenstab. Aber auch das muss gelöst werden. „Ein immenses Problem ist die Rückverlegung von Bewohnern nach einem Krankenhausaufenthalt“, sagt er, „hier spielen sich mittlerweile Dramen ab bis hin zu unwürdigen Situationen für die Betroffenen.“ Zu schnell sei das Virus ins Haus geholt und damit eine Kettenreaktion nicht mehr zu stoppen. In Niedersachsen gelte beispielsweise eine 14-tägige Quarantänepflicht für aus dem Krankenhaus zurückkehrende Bewohner. Ist die nicht sichergestellt, dürfen die Bewohner qua Landesanordnung nicht mehr in die Einrichtung zurückkehren. „Die Krankenhäuser wollen den Patienten zurückschicken, weil sie das Pflegebett benötigen. Wir dürfen ihn aufgrund der Verordnung aber nicht aufnehmen. Nun diskutieren der Krankenwagenfahrer und die Verwaltung im Beisein des Bewohners vor der Tür, ob er wieder herein darf oder nicht? Der Fahrer will ihn nicht wieder mitnehmen, lädt ihn quasi vor der Tür schnell ab. Das ist menschenunwürdig!“

Sichtlich irritiert sind Angehörige und Mitarbeiter auch über die Tatsache, dass bei Rückkehrern aus dem Krankenhaus nicht standardmäßig ein Covid-19-Test gemacht wird. „Da weiß ja niemand, was los ist“, sagt Raphael Gilberg und ergänzt: „Wir haben aktuell in einem Haus in Niedersachsen im Demenzbereich eine Infektionswelle von Bewohnern und Mitarbeitern zu bewältigen. Sehr schnell folgten dann Gerüchte, wahrscheinlich seien es unsere Mitarbeiter gewesen, die das Virus ins Haus gebracht hatten. Das löst natürlich einen ungeheuren Druck auf die Pflegekräfte aus, die sich plötzlich rechtfertigen müssen. Das ist ein sinnloser Stress, der zu ihrem jetzigen Arbeitspensum noch dazukommt. Die Leute vergessen oft, dass wir gerade eine weltweite Pandemie haben. Da geht es nicht um Schuldige, sondern darum, wer wem hilft!“
Eine besondere Herausforderung stellen für ihn und die Pflegefachkräfte die speziellen Wohnbereiche mit demenziell erkrankten Bewohnern dar. Der Grund: Der fortschreitende, kognitive Verlust der Gedächtnisleistung der Betroffenen stellt eine nahezu unüberwindbare Hürde dar. „Schon im normalen Alltag betreuen speziell ausgebildete Kräfte diese doch sehr große Gruppe der Demenzerkrankten“, erklärt Raphael Gilberg, „diesen Bewohnern Maßnahmen erklären zu wollen, wie das Tragen einer Gesichtsmaske oder Hinweise, man möge Abstand zueinander halten, Desinfektionsmaßnahmen durchführen, das ist schlichtweg unmöglich.“ Dies sei auch der Grund dafür, dass sich Infektionen gerade in den Demenzbereichen in „atemberaubender Geschwindigkeit“ ausbreiten könnten. „Wenn krankheitsbedingt denjenigen das Verständnis fehlt, dass all unsere Aktivitäten grundsätzlich dem eigenen Schutz dienen, wird es sehr, sehr schwierig.“

Raphael Gilberg hofft, dass die dringend erforderlichen Optimierungen in der gemeinsamen Krisenbewältigung kurzfristig zielführend umgesetzt werden. Alle Pflegeeinrichtungen seien schließlich davon betroffen. „An vielen Standorten klappt die Zusammenarbeit mit den Behörden hervorragend“, freut er sich, „man tauscht sich auf kurzen Wegen aus, Mitarbeiter waren sogar an den Osterfeiertagen für uns erreichbar – das ist toll.“ Andererseits wisse er, so Gilberg weiter, dass auch in den Behörden viele Verunsicherungen mitschwingen. Sein Wunsch: „Für alle Pflegekräfte wäre es viel einfacher, wenn die Politik den direkten Kontakt zu denjenigen suchen und halten würde, die aus dem praktischen Alltag und ihren Erfahrungen berichten können.“

Gilberg

11.04.2020 | Achtung: Aktuelle Corona Information

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
liebe Angehörige,

eine wohl beispiellose und herausfordernde Zeit bringt Bedenken, Unsicherheit aber auch Positives mit sich. Nach wie vor stehen für uns die Bewohnerinnen und Bewohner in allen Alloheim-Residenzen, Ihre Gesundheit, Ihr Wohlergehen und Ihre Lebensqualität an erster Stelle. Täglich erfahren wir, von welch großen Sorgen Familienangehörigen oder Freunde getragen werden. Besuchs- und Kontaktverbote unterbrechen den regen, für alle Seiten notwendigen und wichtigen Austausch, das Persönliche und Gefühlvolle. Wir möchten Ihnen diese Sorgen nehmen, denn wir erheben den Anspruch, auch in dieser schwierigen Zeit mit nahezu täglich wechselnden Parametern die Verpflichtungen gegenüber Ihnen, Ihrem und unserem Umfeld verlässlich zu erfüllen.

Ein Dankeschön an Sie alle, die verständnisvoll mit dieser Situation umgehen. Vor allem auch dann, wenn gewünschte Ansprechpartner in den Einrichtungen einmal nicht sofort telefonisch erreichbar sind oder wir nicht gleich alle Fragen in der Schnelligkeit beantworten können, wie Sie es gewohnt sind. Gerade die Älteren wissen aus eigener Erfahrung, welche manchmal auch unkalkulierbaren Überraschungen das Leben bereithalten kann. Erfreulich ist allerdings, dass unserem Land die Wichtigkeit und besondere Schutzbedürftigkeit der Seniorinnen und Senioren und die damit einhergehende Bedeutung der Pflege vor Augen geführt wird. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten wirklich Beeindruckendes, wie Sie täglich selbst in vielfacher Hinsicht erfahren und beobachten können.

Was macht Alloheim?

Wir arbeiten in spezialisierten Teams, die sich untereinander abstimmen und alle Maßnahmen koordinieren. Dabei geht es nicht nur um Lösungen der wechselnden Herausforderungen, die neue Regelungen oder behördliche Vorgaben mit sich bringen, sondern auch darum, einen längerfristigen Ansatz zur Bewältigung dieser Krise zu entwickeln. Alloheim hat im Rahmen seiner Präventionsmaßnahmen unternehmensweit bereits am 19. März 2020 einen umfangreichen Pandemieplan etabliert und die Mitarbeiter in den Einrichtungen ausführlich geschult. Auf diesen Pandemieplan haben wir von zahlreichen Behörden oder Heimaufsichten anerkennende und sehr positive Rückmeldungen erhalten. Bereits Anfang März haben wir zum Schutze unserer Bewohner und Mitarbeiter alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres von Besuchen der Bewohner unserer Einrichtungen abzusehen.

Außerhalb unseres Einflussbereiches liegt die frühzeitige Aufdeckung der nach wie vor bestehenden Infektionsrisiken. Um diese zu minimieren, fordern wir auch im Sinne aller Pflegeheime die flächendeckende Testung sämtlicher Neuaufnahmen und Verlegungen von einem Krankenhaus in die Pflegeeinrichtungen. Unser Fokus liegt darauf, unsere Mitarbeiter und Bewohner an allen Standorten zu schützen. Die zusätzliche, vor allem psychische Belastung unserer Mitarbeiter, durch leichtfertige Unterstellungen und Schuldzuweisungen, falls es zu Infektionen kommt, erschüttert uns sehr und ist traurig zugleich. Das Virus findet vielerlei Wege.

Umso dankbarer sind wir, weil wir von Ihnen nach wie vor einen so großen Zuspruch, Dank und Anerkennung für unsere Arbeit bekommen. Gemeinsam mit Ihnen in diesen herausfordernden Zeiten zusammenstehen zu können, das erfüllt uns mit Stolz!

Vielen Dank, dass Sie mit viel Verantwortung die getroffenen Maßnahmen zum Schutz Ihrer und unserer der Gesundheit beherzigen und die im persönlichen Umfeld entstandenen Einschränkungen so positiv und verständnisvoll annehmen. Wir werden diese Herausforderung gemeinsam bewältigen, indem wir aneinander glauben und uns gegenseitig bestärken, denn jeder von uns möchte baldmöglichst zurück zur Normalität.

Sorgen Sie gut für sich!
Herzliche Grüße
Ihr Alloheim-Team

19.03.2020 | Coronavirus: Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern

Alloheim nimmt seine Verantwortung für das Wohl von Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern seiner Einrichtungen im Zusammenhang mit dem Infektionsschutz sehr ernst.

Wir beobachten die Entwicklungen zum Coronavirus insgesamt und die Situation in unseren Einrichtungen sehr aufmerksam und haben frühzeitig entsprechende Präventionsmaßnahmen eingeleitet.

Wir halten alle Mitarbeiter zur strikten Einhaltung der ohnehin vorgeschriebenen Basishygienemaßnahmen an und kontrollieren dies regelmäßig in allen Einrichtungen. Dies umfasst beispielsweise Händedesinfektion nach den Maßgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO. Unterstützend haben wir in den vergangenen Tagen und Wochen die Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter zum Thema „Infektionsschutz“ in allen unseren Einrichtungen wiederholt. Zudem werden in unseren Einrichtungen Flächen wie zum Beispiel Fußböden, Bettgestelle, Nachttische gründlich desinfiziert. Unsere Mitarbeiter haben wir mit zusätzlichen Handdesinfektionsmitteln ausgestattet, die sie jederzeit griffbereit bei sich haben.

Angesichts der bundesweit stark ansteigenden Coronavirus-Infektionen gilt in unseren Residenzen zum Schutz von Bewohnern und Angehörigen ab sofort ein generelles Besuchsverbot. Besuche sind nur noch in dringenden Notfällen zulässig. Um Kontaktwege im erforderlichen Maß nachhalten zu können, werden Besucherlisten geführt. Als rein vorsorgliche Maßnahme zum Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern hatten wir schon seit Anfang März 2020 alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres Besuche der Bewohner unserer Einrichtungen möglichst zu vermeiden. Um in begründeten Fällen die Möglichkeiten eines Besuchs abzuklären und gegebenenfalls individuelle Schutzvorkehrungen vorab zu besprechen, hatten wir Angehörige und weitere Besucher gebeten, uns vorab telefonisch anzusprechen.

Darüber hinaus sagen wir zum Schutz unserer Bewohner und Mitarbeiter sämtliche in unseren Einrichtungen geplanten externen Veranstaltungen und Schulungen ab. Zusätzlich sind unsere Mitarbeiter angehalten, externe Meetings und Veranstaltungen zu meiden. Auch werden interne Meetings und Termine bundesweit ab sofort grundsätzlich durch Telefon- oder Videokonferenzen ersetzt oder verschoben. Damit reduzieren wir spürbar eine mögliche Ansteckungsgefahr für die Mitarbeiter, auch durch die reduzierten Reiseaktivitäten.

Wir haben auf Unternehmensebene ein zentrales Krisenteam etabliert, das auf Basis eines unternehmensweiten Pandemieplans die Koordination von Maßnahmen und die Kommunikation in die Einrichtungen übernimmt. Zudem haben wir in allen Einrichtungen ein lokales Kriseninterventionsteam aufgebaut, das sich im Falle eines begründeten Verdachts oder einer nachgewiesenen Infektion um professionelle Sofortmaßnahmen, strikte Einhaltung aller Prozesse und Zusammenarbeit mit den Gesundheits- und Ordnungsbehörden kümmert. Diese Teams bestehen aus Einrichtungsleitung, Pflegedienstleitung, Qualitätsbeauftragten und Hygienebeauftragten. Sie werden von den Regionalleitungen, den COOs und unserem zentralen Qualitätsmanagement unterstützt, mit denen alle Kriseninterventionsteams im regelmäßigen Informationsaustausch stehen.

Wir orientieren uns in unseren Einrichtungen strikt an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und haben diese in unser Hygienehandbuch sowie in die Abläufe bei einem Verdachts- oder Infektionsfall übernommen. Mitarbeiter aller Einrichtungen haben wir mit Informationsmaterial des Robert-Koch-Instituts (RKI) ausgestattet, mit Erläuterungen zum Coronavirus, entsprechenden Schutzmaßnahmen sowie Hinweisen zu Maßnahmen in begründeten Verdachtsfällen.

Allen behördlichen Empfehlungen und Anordnungen kommen wir in allen Einrichtungen selbstverständlich vollumfänglich und unverzüglich nach.