Corona News

Seniorenzentrum „Goldborn”

Mühltal 9 | 35315 Homberg (Ohm) | 06633 6430-000

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Seniorenzentrum „Goldborn”

Datum Uhrzeit | Treffpunkt Veranstaltung Informationen zur Veranstaltung
Freitag,
06.11.20
10:00 Uhr
WB OG2
Gottesdienst katholisch Durch Covid-19 findet Gottesdienst auf jeden WB separat statt.
Freitag,
06.11.20
10:30 Uhr
WB OG1
Gottesdienst katholisch Durch Covid-19 findet Gottesdienst auf jeden WB separat statt.
Freitag,
06.11.20
11:00 Uhr
WB EG
Gottesdienst katholisch Durch Covid-19 findet Gottesdienst auf jeden WB separat statt.
Dienstag,
17.11.20
16:00 Uhr
WB OG2
Gottesdienst Totengedenktag Durch Covid-19 findet Gottesdienst auf jeden WB separat statt.
Dienstag,
17.11.20
16:30 Uhr
Jeder WB individuell
Gottesdienst Totengedenktag Durch Covid-19 findet Gottesdienst auf jeden WB separat statt. Wir gedenken unserer verstorbener Bewohner.
Donnerstag,
19.11.20
16:00 Uhr
WB OG1
Gottesdienst Totengedenktag Durch Covid-19 findet Gottesdienst auf jeden WB separat statt.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

15.10.2020 | Jerusalema Challenge unseres Teams

10.10.2020 | Sichere Berufszukunft

25.09.2020 | Beitrag gegen Fachkräftemangel

02.07.2020 | Kinder malen für die Seniorinnen und Senioren der Seniorenresidenz “Goldborn”

25.05.2020 | Mit Bildern Freude schenken

12.05.2020 | Das wünschen sich Pflegekräfte

09.05.2020 | Besuche unter Auflagen bald möglich

07.05.2020 | Danke an Heldinnen des Alltags

07.05.2020 | Lockerungen für Besuchsverbot

12.03.2020 | Josef Czech feiert 105. Geburtstag

20.09.2019 | Welt-Alzheimertag in der Seniorenresidenz Goldborn

15.07.2019 | Nach Eis-Flarate 350 Euro für Grundschule

19.06.2019 | Alloheim Cup 2019

Ein wundervoller Tag ging zu Ende.

Der erste Alloheim Cup war ein voller Erfolg. im Laufe des Tages spielten 6 Teams mit viel Spaß und fußballerischem Talent mit- und gegeneinander.

Wir bedanken uns bei allen Besuchern für die Unterstützung an unserem tollen Tag.

auch geht ein großes Dankeschön an alle, die den Tag überhaupt erst möglich gemacht haben.

Vielen Dank.

Ihr Alloheim-Team

Alloheim Cup 2019
Alloheim Cup 2019
Alloheim Cup 2019

28.05.2019 | Am 03. Juni Treffen zum Austausch über MS

22.05.2019 | “Goldborn” lädt täglich zu Tisch

16.05.2019 | Heute heißt es für guten Zweck Eis schlemmen

08.05.2019 | Eisessen für Homberger Schule

07.05.2019 | Multiple Sklerose Gruppe trifft sich

10.04.2019 | Schüler lernen Arbeit in der Pflege kennen

28.03.2019 | So haben Betrüger keine Chance

27.03.2019 | 25 Sponsoren unterstützen Bus-Projekt

Auch wir unterstützen dieses tolle Projekt.

Ihr Alloheim-Team

14.02.2019 | “Goldborn” lädt zur Faschingsparty ein

26.01.2019 | Ein Praktikum für große Ziele

18.12.2018 | Frohe Weihnachten

04.10.2018 | Medizinische Versorgung und Landärztemangel

13.07.2018 | Eisflatrate: Erlöse werden gespendet

18.06.2018 | Sommerfest in Senioren-Residenz

13.06.2018 | Samstag Eis schlemmen für den guten Zweck

11.05.2018 | Muttertag im Café Roco

04.05.2018 | Boys und Gilrls Day ermöglicht Jungen Einblicke in Pflegeberuf

28.02.2018 | Fasching im Seniorenzentrum Goldborn

Am Rosenmontag wurde im Seniorenzentrum Goldborn freudig Fasching gefeiert. Die Räumlichkeiten wurden bunt geschmückt mit Luftschlangen und Ballons. Die fünfte Jahreszeit wurde ausgelassen gefeiert bis zum Aschermittwoch.
Das Unterhaltungsprogramm wurde mit viel Abwechslung gestaltet. Für große Freude sorgten die Kindertanzgruppe ´´Sternchen´´ aus Atzenhain mit dem Kinderprinzenpaar Prinz Joshua II ( Joshua Kontratkow) und Prinzessin Amelie I ( Amelie Müller). Der Homberger Stiefelclub führte einen Obst und Gemüsetanz und die Teeniegarde einen berauschenden Gardetanz auf. Es wurde gesungen, geschunkelt, Kräppel genossen und verschiedene Büttenreden verkürzten die Wartezeit zwischen den Auftritten.

Bereits am Samstagnachmittag trat zur Vorbereitung auf Rosenmontag der Knuts Hut Club aus Groß – Felda stimmungsvoll auf.

Wir danken allen Karnevalisten für Ihre tolle Unterstützung.

Ihr Team des Seniorenzentrum “Goldborn”

20.12.2017 | Weihnachtsbäckerei

19.12.2017 | Schüler schmücken Weihnachtsbäume

27.10.2017 | Cafè Roco in der Senioren-Residenz Goldborn erweitert sein Angebot

18.10.2017 | Zahlreiche Teilnehmer bei der Kennlern-Party für Pflegekräfte

13.10.2017 | “Auf geht´s – o´zapft is”

28.09.2017 | Eis-Flatrate für den guten Zweck

21.09.2017 | Austausch: Pflegefachkraft-Treffen in Homberg

17.09.2017 | Demenz. Vielfalt im Blick

17.09.2017 | Schüler besuchen Senioren

31.08.2017 | Kennlern-Grillparty für Pflegefachkräfte

18.08.2017 | Kinder ziehen ins Altenheim

05.08.2017 | Allzeit bereit

12.07.2017 | Sommerfest mit Eis-Flatrate gefeiert

06.07.2017 | Bewohner gestalten ihre Beete selbst

08.03.2017 | Närrisches Treiben in Goldborn

02.03.2017 | Fastnachter sorgen für Spaß im Seniorenheim

25.02.2017 | Männergesangsverein im Haus “Goldborn”

01.02.2017 | Hessens Pflege-Azubis trafen sich in Giessen

HESSEN/GIESSEN. Mit einer exzellenten Ausbildung in einem Pflegeberuf sind Schulabgänger beruflich für die Zukunft bestens gewappnet. Die demographische Entwicklung belegt, dass Pflegefachkräfte dauerhaft zu den gesuchtesten Berufsbildern gehören und vielfältige Karrierechancen bestehen. Das sehen auch 25 Auszubildende so, die sich jetzt im Seniorenzentrum Annerod bei Gießen einen Tag lang zu einem umfangreichen Informationsaustausch trafen.

Aus insgesamt elf Senioreneinrichtungen zwischen Diemelstadt und Frankfurt reisten die 25 Auszubildenden an, die sich im 1. bis 3. Lehrjahr ihrer pflegerischen Ausbildung befinden. Das Ziel des ungewöhnlichen Treffens war ein kreativer Austausch und ein gegenseitiges Kennenlernen fernab von der eigenen Einrichtung und der Schule. „In diesem Jahr haben wir in allen Residenzen bundesweit insgesamt 530 Auszubildende“, freut sich Alloheim Regionalleiterin Karin Hofmann, „damit haben wir die Zahl der Auszubildenden im Vergleich zum Vorjahr um fast 50 Prozent gesteigert. Das ist ein Rekord!“ Wie Hofmann weiter ausführt, erkennen immer mehr Schulabgänger die Krisenfestigkeit von Pflegeberufen: „Wo sonst hat man die Möglichkeit, einen verantwortungsvollen Beruf in der Gesundheitsbranche auszuüben, Menschen wirklich zu helfen und echte Teamarbeit zu erleben?“

Das bestätigen auch die zum Azubi-Tag angereisten Auszubildenden, die zwischen Vorträgen und fachlichen Diskussionen auch ein musikalisches Unterhaltungsprogramm genießen konnten. Als Ansprechpartner für sie standen acht Residenzleitungen und Experten unterschiedlicher Fachbereiche aus ganz Hessen einen Tag lang für alle aufkommenden Fragen zur Verfügung. Dabei erläuterten die erfahrenen Manager nicht nur die richtigen Weichenstellungen für eine effektive Karriereplanung in der Pflege. Auf dem Programm standen auch praktische Themen wie die Grundlagen der „Basalen Stimulation“, die Ergotherapeutin Ute Czyz vom Frankfurter Seniorenzentrum Grünhof im Park eindrucksvoll erläuterte. Auf großes Interesse stieß auch der Bildvortrag von Susanne ter Jung aus Wetzlar. Sie berichtete vom Leben und Arbeiten im Bereich „Junge Pflege“, in dem Menschen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren betreut werden, die beispielsweise unfallbedingt auf pflegerische Hilfe angewiesen sind und sehr spezielle Angebote benötigen.

Entsprechend positiv dann auch das Fazit aller Beteiligten am Ende dieses erlebnisreichen Tages. „Ich lerne sehr viel in diesem Beruf, auch über mich selbst“, brachte es ein Azubi auf den Punkt und ergänzt: „Ich habe lange im Büro gearbeitet, das war nichts für mich. Jetzt arbeite ich mit Menschen, denn das ist für mich eine sinnvolle Arbeit, auch wenn es manchmal stressig ist.“

Regionalleiterin Karin Hofmann resümiert: „Viele Auszubildende sind erstaunt, welche Karrieremöglichkeiten und Fortbildungsangebote es in der Pflegebranche existieren. Neben Förderung von Weiterbildungen und diversen Sondervergütungen bieten wir examinierten Pflegefachkräften beachtliche Aufstiegs- und Verdienstchancen.“

29.01.2017 | Karriere in der Pflege als „Chance“

Bei der führenden Jobmesse am 29. und 30. Januar 2017 in Gießen zeigen die Alloheim Senioren-Residenzen aus ganz Mittelhessen das vielfältige Karriere-Potenzial in der Pflegebranche auf

GIESSEN. Wer seine berufliche Zukunft in den Pflegeberufen sucht, hat große Chancen. Denn ein Job in einer Pflegeeinrichtung ist krisensicher, bietet vielfältige Aufgabengebiete und ungeahnte Entwicklungsmöglichkeiten. Um das ganze Karriere-Potenzial aufzuzeigen, präsentieren sich die mittelhessischen Alloheim Senioren-Residenzen am kommenden Wochenende mit einem breiten Informationsangebot bei der führenden Messe für Bildung, Jobs und Gründer „Chance“ am 25. und 26. Januar 2017.

Bereits zum zehnten Mal bietet die viel beachtete Berufsinformationsmesse beste Orientierung bei der Berufswahl und wartet mit vielen Informationen und Beratungsangeboten wie noch nie auf. Dabei ist das diesjährige Motto „Zukunft selbst gestalten“ aktueller denn je: „Bei uns steht die Suche nach ambitionierten Fachkräften, die sich in der Pflege verwirklichen wollen seit vielen Jahren ganz oben auf der Prioritätenliste“, erklärt Claudio Noch, Einrichtungsleiter der Senioren-Residenz Gießen. Gerade deshalb markieren sich alle mittelhessischen Alloheim-Residenzen den Termin der alljährlichen Karrieremesse mit Rotstift im Kalender und zeigen sich mit ihrem breiten Jobinformationsangebot.

Dieses Jahr geht es am Gemeinschaftsstand B6 in Halle 7 neben detailliertem Wissen rund um die bundesweite Alloheim-Gruppe vor allem um aktuelle Themen in der Seniorenpflege sowie Informationen aus erster Hand zu den umliegenden Residenzen aus Homberg/Ohm, Staufenberg, Fernwald, Pohlheim, Wetzlar Casino und Lahnblick sowie Gießen. „Um den Messebesuchern den Tag obendrein noch ein wenig zu versüßen, postieren wir zudem eine echte Popcornmaschine an unserem Stand sowie ein Glücksrad, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gibt“, verrät Claudio Noch. Darüber hinaus wird Alloheim-Residenzleiter Patric Bonath aus Pohlheim im Rahmen des Symposiums für Berufsorientierung und Ausbildung am Sonntag, den 29. Januar 2017 um 16.15 Uhr in Halle 1, einen mit Spannung erwarteten Vortrag zum Thema „Karriere im Seniorenheim: Fakt oder Fiktion?“ halten.

Geöffnet hat die Karrieremesse „Chance“ am Sonntag, 29. Januar 2017 von 10 bis 17 Uhr und am Montag von 9 bis 16 Uhr. Der Eintritt kostet drei Euro, mit Ermäßigung sind es nur zwei Euro.

12.01.2017 | Traditionelle Neujahrs-Begrüßung im Seniorenzentrum Goldborn

05.01.2017 | Traditionelles Neujahrswürfeln

03.01.2017 | Große Resonanz beim Wichteln gegen die Einsamkeit

27.12.2016 | Der schönste Weihnachtsbaum

22.12.2016 | Seniorenzentrum lädt zur Weihnachtsfeier

17.12.2016 | Gefragte Fachkräfte ohne Lobby

15.12.2016 | Tanzgruppe tritt im Seniorenzentrum auf

14.12.2016 | Grundschüler schmücken Baum in Seniorenzentrum

Corona News

02.06.2020 | Besuche unter Auflagen wieder möglich

Großes Aufatmen in den Senioren-Residenzen: Nach der wochenlangen Abschottung sind Besuche in den Einrichtungen der Alloheim-Gruppe wieder möglich. Grundlage sind die Besuchskonzepte der einzelnen Residenzen, da nach wie vor bestimmte Auflagen gelten. So sollen Besuche nach Möglichkeit vorher in der Residenz angemeldet werden, die Besuchszeit ist begrenzt und auch Maskenpflicht, Abstands-, Hygiene- und Identitätsregeln sind noch nicht gelockert worden.

Die Besuchskonzepte sind an die jeweiligen Vorgaben der einzelnen Bundesländer angepasst. Diese können variieren, daher wird vornehmlich im Anmeldegespräch mit den Angehörigen über die individuellen Maßnahmen gesprochen, um entsprechend beim Besuch vor Ort einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Darüber hinaus können die Angehörigen sich vorab immer an die Residenzen wenden, um Fragen und Abläufe zu besprechen.

08.05.2020 | Besuche in Seniorenresidenzen unter Auflagen bald wieder möglich

Konzepterstellung in enger Absprache mit Behörden

DÜSSELDORF. Das Besuchsverbot traf die Angehörigen und Bewohner der Alloheim Seniorenresidenzen gleichermaßen schwer. Telefonate oder Briefe konnten persönliche Treffen zwar nicht ersetzen, jedoch Einsamkeitsgefühlen ein stückweit vorbeugen. Doch jetzt sollen Besuche von Angehörigen in den Alloheim-Seniorenresidenzen bald wieder möglich sein – allerdings nur unter strengen Auflagen und unter Einhaltung des Infektionsschutzes. Der Grund: Pflegebedürfte Menschen und insbesondere Senioren zählen weiterhin zur Corona-Risikogruppe. Hinzu kommen unterschiedliche Regelungen in einzelnen Ländern und Kreisen.
„Der persönliche Besuch ihrer Liebsten fehlte unseren Bewohnern sehr“, lautet das einhellige Fazit der Alloheim-Einrichtungsleitungen in ganz Deutschland, „die am häufigsten gestellte Frage ist: ‚Wann sind Besuche endlich wieder möglich?‘“. Dass es nun Lockerungen beim Besuchsverbot geben wird, befürworten daher alle Residenzleitungen und ihre jeweiligen Teams. Allerdings muss bis dahin noch einiges organisatorisches erledigt werden. Denn: Alle Betreiber müssen sich an strenge Vorgaben der Bundesländer halten und dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt sowie den Ordnungsbehörden ein detailliertes Besuchskonzept vorstellen.

Fest steht bereits, dass sowohl die Anzahl der Besucher, als auch die Zeit begrenzt sein werden. Weitere Auflagen: Alle Besuche müssen vorher angemeldet werden, es muss ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter während des gesamten Besuches eingehalten werden und es gelten strenge Hygieneregeln. Barriere-Maßnahmen wie Absperrungen, Plexiglasabtrennungen sollen darüber hinaus den direkten Kontakt zwischen Besucher und Bewohner als Schutzmaßnahme verhindern. Ebenso ist das Tragen eines dreilagigen Mund-Nasenschutz Pflicht. Geschenke, Essen, etc. müssen weiterhin separat abgegeben werden und dürfen aufgrund des Infektionsschutzes nach wie vor nicht persönlich überreicht werden.

Den Einrichtungsleitungen ist durchaus bewusst, dass sich Angehörige und Bewohner so schnell wie möglich wiedersehen möchten, allerdings bitten sie um Geduld. Derzeit arbeitet man mit Hochdruck an den Besuchskonzepten und ist dazu in einem engen Austausch mit den Bewohnerbeiräten und Behörden. Sobald ein Konzept abgestimmt ist, werden die Einrichtungen von sich aus die Angehörigen informieren. Insofern bitten die Alloheim-Mitarbeiter alle Besuchswilligen darum, von diesbezüglichen Nachfragen aus Rücksicht auf die Pflegekräfte abzusehen.

Bis die Konzepte fertig abgestimmt sind, ist noch einmal nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass Besuche nicht erlaubt sind.

15.04.2020 | Covid-19-Krise: „Corona besiegen wir nur gemeinsam“

Raphael Gilberg, Geschäftsführer der Alloheim Senioren-Residenzen, zieht eine Zwischenbilanz zur aktuellen Krisenbewältigung

Düsseldorf, 15. April 2020 – Mehrmals täglich konferiert Raphael Gilberg am Telefon mit dem Management und Fachabteilungen. Er ist Geschäftsführer des operativen Bereichs der Alloheim-Gruppe, ein Unternehmen, das bundesweit als zweitgrößter privater Betreiber von Pflegeeinrichtungen für rund 30.000 Pflegebedürftige und 20.000 Mitarbeiter verantwortlich ist. Rund drei Wochen nach dem von Bund und Ländern ausgesprochenen „umfassenden Kontaktverbot“, das in besonderem Maße Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen betrifft, zieht Gilberg eine Zwischenbilanz. Sein Fazit: „Um den bestmöglichen Schutz für die Bewohner zu gewährleisten wünschen sich unsere Mitarbeiter und auch die Mitarbeiter anderer Träger einen klaren Handlungsrahmen.“ So wie es bereits in sehr vielen Landkreisen gelebt wird, brauchen Pflegekräfte kurze Wege in der Entscheidungsfindung gemeinsam mit den unterstützenden Behörden.

Auf den ersten Blick klingt der Sachverhalt gar nicht so kompliziert: Der Bewohner einer Pflegeeinrichtung verlässt trotz Belehrungen, Bitten und Erklärungen täglich die Residenz durch den Hauptausgang. Er möchte sein Leben weiterhin so gestalten wie bisher. Corona-Krise? Sie hat keine Auswirkungen auf ihn, er fühlt sich gesund. Abends möchte er – ebenfalls wie gewohnt – dann wieder hinein in die Residenz. „Genau hier beginnt das Problem aller Pflegeeinrichtungen in Deutschland“, sagt Raphael Gilberg, „da wir nicht wissen, wo der Bewohner war und welche Kontakte er hatte, dürften wir ihn nicht mehr ins Haus lassen, denn er stellt dadurch ein potentielles Infektionsrisiko für alle anderen Bewohner und Mitarbeiter dar. Was also tun? Ein Zimmer oder einen Wohnbereich zu verschließen wäre eine Freiheitsberaubung. Ihm den Zutritt verwehren? Auf welcher Rechtsgrundlage?“ Wie Gilberg anführt, fühlen sich die Einrichtungen bei derartigen Fragen oftmals alleingelassen. „Wer ist zuständig? Man verweist ans Ordnungsamt, das verweist an die Heimaufsicht. Die wiederum meint, das Gesundheitsamt sei zuständig und das schickt einen wieder zum Ordnungsamt. Ich verstehe sehr gut, dass die Nerven vieler Kollegen und Mitarbeiter blank liegen, weil eine immense Verantwortung auf ihren Schultern liegt. Mittlerweile gehen wir jetzt direkt an die Ministerien und bitten dort um Hilfe.“

Auch die völlig unterschiedlichen Regelungen und Verordnungen im Umgang mit der Krise in den einzelnen Bundesländern machen den überregional agierenden Trägern erheblich zu schaffen. Die hochgelobte Desinfektionsschleuse in Nordrhein-Westfalen – in Niedersachsen ist sie nichts wert und wird bemängelt. Andere Vorschriften, andere Regeln. Bereits Anfang März hat ein hochprofessionelles Alloheim-Experten-Team einen Pandemieplan für den Tag X entwickelt. Täglich wird er aktualisiert; oft mehrfach am Tag, manchmal stündlich. „Die Fragestellungen und Verordnungen unterscheiden sich in den Bundesländern. All das müssen wir im Blick haben, vergleichen, aktualisieren und an die jeweiligen Einrichtungen vor Ort kommunizieren. Das kostet viel Energie, Kraft und Zeit – und löst natürlich viele Rückfragen aus, denn vieles ist schlichtweg nicht nachzuempfinden.“

Dass auch die Krankenhäuser unter hohem Druck stehen, teilweise aktuelle Landesverordnungen gar nicht bekannt sind und für Verwirrung sorgen – auch das gehört zum Alltag von Raphael Gilberg und seinem Krisenstab. Aber auch das muss gelöst werden. „Ein immenses Problem ist die Rückverlegung von Bewohnern nach einem Krankenhausaufenthalt“, sagt er, „hier spielen sich mittlerweile Dramen ab bis hin zu unwürdigen Situationen für die Betroffenen.“ Zu schnell sei das Virus ins Haus geholt und damit eine Kettenreaktion nicht mehr zu stoppen. In Niedersachsen gelte beispielsweise eine 14-tägige Quarantänepflicht für aus dem Krankenhaus zurückkehrende Bewohner. Ist die nicht sichergestellt, dürfen die Bewohner qua Landesanordnung nicht mehr in die Einrichtung zurückkehren. „Die Krankenhäuser wollen den Patienten zurückschicken, weil sie das Pflegebett benötigen. Wir dürfen ihn aufgrund der Verordnung aber nicht aufnehmen. Nun diskutieren der Krankenwagenfahrer und die Verwaltung im Beisein des Bewohners vor der Tür, ob er wieder herein darf oder nicht? Der Fahrer will ihn nicht wieder mitnehmen, lädt ihn quasi vor der Tür schnell ab. Das ist menschenunwürdig!“

Sichtlich irritiert sind Angehörige und Mitarbeiter auch über die Tatsache, dass bei Rückkehrern aus dem Krankenhaus nicht standardmäßig ein Covid-19-Test gemacht wird. „Da weiß ja niemand, was los ist“, sagt Raphael Gilberg und ergänzt: „Wir haben aktuell in einem Haus in Niedersachsen im Demenzbereich eine Infektionswelle von Bewohnern und Mitarbeitern zu bewältigen. Sehr schnell folgten dann Gerüchte, wahrscheinlich seien es unsere Mitarbeiter gewesen, die das Virus ins Haus gebracht hatten. Das löst natürlich einen ungeheuren Druck auf die Pflegekräfte aus, die sich plötzlich rechtfertigen müssen. Das ist ein sinnloser Stress, der zu ihrem jetzigen Arbeitspensum noch dazukommt. Die Leute vergessen oft, dass wir gerade eine weltweite Pandemie haben. Da geht es nicht um Schuldige, sondern darum, wer wem hilft!“
Eine besondere Herausforderung stellen für ihn und die Pflegefachkräfte die speziellen Wohnbereiche mit demenziell erkrankten Bewohnern dar. Der Grund: Der fortschreitende, kognitive Verlust der Gedächtnisleistung der Betroffenen stellt eine nahezu unüberwindbare Hürde dar. „Schon im normalen Alltag betreuen speziell ausgebildete Kräfte diese doch sehr große Gruppe der Demenzerkrankten“, erklärt Raphael Gilberg, „diesen Bewohnern Maßnahmen erklären zu wollen, wie das Tragen einer Gesichtsmaske oder Hinweise, man möge Abstand zueinander halten, Desinfektionsmaßnahmen durchführen, das ist schlichtweg unmöglich.“ Dies sei auch der Grund dafür, dass sich Infektionen gerade in den Demenzbereichen in „atemberaubender Geschwindigkeit“ ausbreiten könnten. „Wenn krankheitsbedingt denjenigen das Verständnis fehlt, dass all unsere Aktivitäten grundsätzlich dem eigenen Schutz dienen, wird es sehr, sehr schwierig.“

Raphael Gilberg hofft, dass die dringend erforderlichen Optimierungen in der gemeinsamen Krisenbewältigung kurzfristig zielführend umgesetzt werden. Alle Pflegeeinrichtungen seien schließlich davon betroffen. „An vielen Standorten klappt die Zusammenarbeit mit den Behörden hervorragend“, freut er sich, „man tauscht sich auf kurzen Wegen aus, Mitarbeiter waren sogar an den Osterfeiertagen für uns erreichbar – das ist toll.“ Andererseits wisse er, so Gilberg weiter, dass auch in den Behörden viele Verunsicherungen mitschwingen. Sein Wunsch: „Für alle Pflegekräfte wäre es viel einfacher, wenn die Politik den direkten Kontakt zu denjenigen suchen und halten würde, die aus dem praktischen Alltag und ihren Erfahrungen berichten können.“

Gilberg

11.04.2020 | Achtung: Aktuelle Corona Information

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
liebe Angehörige,

eine wohl beispiellose und herausfordernde Zeit bringt Bedenken, Unsicherheit aber auch Positives mit sich. Nach wie vor stehen für uns die Bewohnerinnen und Bewohner in allen Alloheim-Residenzen, Ihre Gesundheit, Ihr Wohlergehen und Ihre Lebensqualität an erster Stelle. Täglich erfahren wir, von welch großen Sorgen Familienangehörigen oder Freunde getragen werden. Besuchs- und Kontaktverbote unterbrechen den regen, für alle Seiten notwendigen und wichtigen Austausch, das Persönliche und Gefühlvolle. Wir möchten Ihnen diese Sorgen nehmen, denn wir erheben den Anspruch, auch in dieser schwierigen Zeit mit nahezu täglich wechselnden Parametern die Verpflichtungen gegenüber Ihnen, Ihrem und unserem Umfeld verlässlich zu erfüllen.

Ein Dankeschön an Sie alle, die verständnisvoll mit dieser Situation umgehen. Vor allem auch dann, wenn gewünschte Ansprechpartner in den Einrichtungen einmal nicht sofort telefonisch erreichbar sind oder wir nicht gleich alle Fragen in der Schnelligkeit beantworten können, wie Sie es gewohnt sind. Gerade die Älteren wissen aus eigener Erfahrung, welche manchmal auch unkalkulierbaren Überraschungen das Leben bereithalten kann. Erfreulich ist allerdings, dass unserem Land die Wichtigkeit und besondere Schutzbedürftigkeit der Seniorinnen und Senioren und die damit einhergehende Bedeutung der Pflege vor Augen geführt wird. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten wirklich Beeindruckendes, wie Sie täglich selbst in vielfacher Hinsicht erfahren und beobachten können.

Was macht Alloheim?

Wir arbeiten in spezialisierten Teams, die sich untereinander abstimmen und alle Maßnahmen koordinieren. Dabei geht es nicht nur um Lösungen der wechselnden Herausforderungen, die neue Regelungen oder behördliche Vorgaben mit sich bringen, sondern auch darum, einen längerfristigen Ansatz zur Bewältigung dieser Krise zu entwickeln. Alloheim hat im Rahmen seiner Präventionsmaßnahmen unternehmensweit bereits am 19. März 2020 einen umfangreichen Pandemieplan etabliert und die Mitarbeiter in den Einrichtungen ausführlich geschult. Auf diesen Pandemieplan haben wir von zahlreichen Behörden oder Heimaufsichten anerkennende und sehr positive Rückmeldungen erhalten. Bereits Anfang März haben wir zum Schutze unserer Bewohner und Mitarbeiter alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres von Besuchen der Bewohner unserer Einrichtungen abzusehen.

Außerhalb unseres Einflussbereiches liegt die frühzeitige Aufdeckung der nach wie vor bestehenden Infektionsrisiken. Um diese zu minimieren, fordern wir auch im Sinne aller Pflegeheime die flächendeckende Testung sämtlicher Neuaufnahmen und Verlegungen von einem Krankenhaus in die Pflegeeinrichtungen. Unser Fokus liegt darauf, unsere Mitarbeiter und Bewohner an allen Standorten zu schützen. Die zusätzliche, vor allem psychische Belastung unserer Mitarbeiter, durch leichtfertige Unterstellungen und Schuldzuweisungen, falls es zu Infektionen kommt, erschüttert uns sehr und ist traurig zugleich. Das Virus findet vielerlei Wege.

Umso dankbarer sind wir, weil wir von Ihnen nach wie vor einen so großen Zuspruch, Dank und Anerkennung für unsere Arbeit bekommen. Gemeinsam mit Ihnen in diesen herausfordernden Zeiten zusammenstehen zu können, das erfüllt uns mit Stolz!

Vielen Dank, dass Sie mit viel Verantwortung die getroffenen Maßnahmen zum Schutz Ihrer und unserer der Gesundheit beherzigen und die im persönlichen Umfeld entstandenen Einschränkungen so positiv und verständnisvoll annehmen. Wir werden diese Herausforderung gemeinsam bewältigen, indem wir aneinander glauben und uns gegenseitig bestärken, denn jeder von uns möchte baldmöglichst zurück zur Normalität.

Sorgen Sie gut für sich!
Herzliche Grüße
Ihr Alloheim-Team

19.03.2020 | Coronavirus: Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern

Alloheim nimmt seine Verantwortung für das Wohl von Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern seiner Einrichtungen im Zusammenhang mit dem Infektionsschutz sehr ernst.

Wir beobachten die Entwicklungen zum Coronavirus insgesamt und die Situation in unseren Einrichtungen sehr aufmerksam und haben frühzeitig entsprechende Präventionsmaßnahmen eingeleitet.

Wir halten alle Mitarbeiter zur strikten Einhaltung der ohnehin vorgeschriebenen Basishygienemaßnahmen an und kontrollieren dies regelmäßig in allen Einrichtungen. Dies umfasst beispielsweise Händedesinfektion nach den Maßgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO. Unterstützend haben wir in den vergangenen Tagen und Wochen die Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter zum Thema „Infektionsschutz“ in allen unseren Einrichtungen wiederholt. Zudem werden in unseren Einrichtungen Flächen wie zum Beispiel Fußböden, Bettgestelle, Nachttische gründlich desinfiziert. Unsere Mitarbeiter haben wir mit zusätzlichen Handdesinfektionsmitteln ausgestattet, die sie jederzeit griffbereit bei sich haben.

Angesichts der bundesweit stark ansteigenden Coronavirus-Infektionen gilt in unseren Residenzen zum Schutz von Bewohnern und Angehörigen ab sofort ein generelles Besuchsverbot. Besuche sind nur noch in dringenden Notfällen zulässig. Um Kontaktwege im erforderlichen Maß nachhalten zu können, werden Besucherlisten geführt. Als rein vorsorgliche Maßnahme zum Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern hatten wir schon seit Anfang März 2020 alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres Besuche der Bewohner unserer Einrichtungen möglichst zu vermeiden. Um in begründeten Fällen die Möglichkeiten eines Besuchs abzuklären und gegebenenfalls individuelle Schutzvorkehrungen vorab zu besprechen, hatten wir Angehörige und weitere Besucher gebeten, uns vorab telefonisch anzusprechen.

Darüber hinaus sagen wir zum Schutz unserer Bewohner und Mitarbeiter sämtliche in unseren Einrichtungen geplanten externen Veranstaltungen und Schulungen ab. Zusätzlich sind unsere Mitarbeiter angehalten, externe Meetings und Veranstaltungen zu meiden. Auch werden interne Meetings und Termine bundesweit ab sofort grundsätzlich durch Telefon- oder Videokonferenzen ersetzt oder verschoben. Damit reduzieren wir spürbar eine mögliche Ansteckungsgefahr für die Mitarbeiter, auch durch die reduzierten Reiseaktivitäten.

Wir haben auf Unternehmensebene ein zentrales Krisenteam etabliert, das auf Basis eines unternehmensweiten Pandemieplans die Koordination von Maßnahmen und die Kommunikation in die Einrichtungen übernimmt. Zudem haben wir in allen Einrichtungen ein lokales Kriseninterventionsteam aufgebaut, das sich im Falle eines begründeten Verdachts oder einer nachgewiesenen Infektion um professionelle Sofortmaßnahmen, strikte Einhaltung aller Prozesse und Zusammenarbeit mit den Gesundheits- und Ordnungsbehörden kümmert. Diese Teams bestehen aus Einrichtungsleitung, Pflegedienstleitung, Qualitätsbeauftragten und Hygienebeauftragten. Sie werden von den Regionalleitungen, den COOs und unserem zentralen Qualitätsmanagement unterstützt, mit denen alle Kriseninterventionsteams im regelmäßigen Informationsaustausch stehen.

Wir orientieren uns in unseren Einrichtungen strikt an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und haben diese in unser Hygienehandbuch sowie in die Abläufe bei einem Verdachts- oder Infektionsfall übernommen. Mitarbeiter aller Einrichtungen haben wir mit Informationsmaterial des Robert-Koch-Instituts (RKI) ausgestattet, mit Erläuterungen zum Coronavirus, entsprechenden Schutzmaßnahmen sowie Hinweisen zu Maßnahmen in begründeten Verdachtsfällen.

Allen behördlichen Empfehlungen und Anordnungen kommen wir in allen Einrichtungen selbstverständlich vollumfänglich und unverzüglich nach.