Corona News

Seniorenzentrum AGO Piesport

Steingasse 38 | 54498 Piesport | 06507 7048-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Seniorenzentrum AGO Piesport

Datum Uhrzeit | Treffpunkt Veranstaltung Informationen zur Veranstaltung
Samstag,
27.06.20
14:00 Uhr
AGO Piesport
Eisflatrate Bei der Eis-Flatrate-Aktion der Seniorenresidenz AGO Piesport werden die Eisbecher niemals leer. Für einen geringen Beitrag kann man den ganzen Tag so viel Eis essen, wie man mag. Die Erträge werden gespendet.
Samstag,
10.10.20
15:00 Uhr
AGO Piesport
Oktoberfest Bratwurst, Kartoffelsalat und ein kühles Bier – die Grillsaison muss gebührend verabschiedet werden.
Sonntag,
06.12.20
15:00 Uhr
AGO Piesport
Weihnachtsbasar Die Gerüche von Glühwein und selbstgebackenen Plätzchen liegen in der Luft – besuchen Sie unseren traditionellen Weihnachtsmarkt im Seniorenzentrum AGO Piesport

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

20.02.2020 | Kunterbunter Karneval in der AGO Piesport

13.02.2020 | Boy’s Day im Alloheim

31.07.2019 | Großes Sommerfest im Seniorenzentrum

Residenz feierte mit buntem Unterhaltungsprogramm und Zirkus-Attraktionen

PIESPORT. Zirkusvorführungen, viel Musik, Showeinlagen und allerbeste Laune bestimmten jetzt im Alloheim Seniorenzentrum „AGO Piesport“ den Tag. Zum Sommerfest der Einrichtung hatte das Team um Einrichtungsleiterin Lisa Graf ein großes Unterhaltungsprogramm organisiert, das die Besucher aller Altersklassen merklich begeisterte.

„Unser Sommerfest stand ganz unter dem Motto ,Zirkus-Attraktionen‘ und war ein voller Erfolg“, freut sich Einrichtungsleiterin Lisa Graf. Ganz nah und ansprechbar für die Gäste aller Altersklassen waren die Künstler und Artisten des Zirkus „Romantico“, der mit tosendem Applaus für seine Vorführungen belohnt wurde. Ob Comedy, Kunststücke mit Bällen, Messerwerfen und Balanceattraktionen – in der Piesporter Steingasse konnte man das gesamte Programm der Zirkusshow hautnah erleben.

Auch das Küchenteam hatte diverse Leckereien wie Steaks, Würstchen und Salate für die Sommerfest-Besucher und Bewohner frisch zubereitet. Parallel dazu veranstaltete die Einrichtung eine „Eisflatrate“-Aktion, bei der man für einen geringen Betrag so viel Eis essen konnte, wie man wollte. Die Erträge daraus – immerhin 270 Euro – werden an den Malteser Hilfsdienst in Piesport gespendet.
Musikalisch hielt Klaus Ell das Zepter fest in der Hand. Seine breite Musikauswahl sorgte für gute Laune und begeisterte alle Altersklassen.

„Wir bedanken uns herzlich bei unseren Gästen, den Artisten, Musikern und Künstlern für diesen wunderschönen Tag“, sagt Lisa Graf, „unsere Mitarbeiter, Gäste und Senioren hatten sehr viel Spaß und werden sicher noch lange mit Freude an dieses großartige Sommerfest denken.“

Sommerfest

06.05.2019 | Arbeit mit Herz zum Wohle der Menschen

11.04.2019 | Kinder-Osteraktion im Alloheim

03.04.2019 | Rückblick auf die Modenschau im Seniorenzentrum

PIESPORT. Frühjahrsmode für Senioren stand am 29. März im Fokus einer Veranstaltung des Seniorenzentrums „AGO „Piesport“. Ab 10:00 Uhr zeigte die Einrichtung in der Steingasse seniorengerechte und modische Kleidungsstücke mit Unterstützung des Modetaxis „Deku Moden“.

„Wir wollen mit diesem Service unseren Bewohnern und allen Senioren die Möglichkeit geben, stressfrei und in gewohnter Umgebung einkaufen zu gehen“, sagt Einrichtungsleiterin Rosi Piazza. Zu diesem Zweck wurde das Foyer der Einrichtung am 29. März ab 10 Uhr durch das Modetaxi „Deku Moden“ in eine Boutique verwandeln: ¬ mit reich bestückten Kleiderständern, vielfältiger Modeauswahl und natürlich einem breiten Angebot an Accessoires wie Schals oder Modeschmuck. „Wir helfen je nach Bedarf den Senioren natürlich auch bei der Anprobe“, sagt Rosi Piazza, „in lockerer Atmosphäre und völlig ohne Zwang kann man stöbern oder sich fachkundig beraten lassen.“

Highlight des Tages war die Modenschau, die die schöne Mode von „Deku Moden“ zeigten.

21.02.2019 | Fetzige Faschingsparty im “AGO Piesport”

23.01.2019 | Tierische Bewohner

12.12.2018 | Wichteln gegen die Einsamkeit

29.11.2018 | Herzliche Einladung zum Adventsbasar

22.11.2018 | Gemeinsam die Weihnachtszeit einläuten

15.11.2018 | Tolle Stimmung beim Oktoberfest im Seniorenzentrum

25.10.2018 | Senioren treffen sich im AGO Peisport

27.09.2018 | Ein kultureller Nachmittag für die ältere Generation

24.09.2018 | Kaiserin „Sissi“ zu Besuch in der Seniorenresidenz AGO Piesport

Piesport. Kaiserin „Sissi“ feiert in diesem Jahr gleich zwei Jubiläen: Am 10. September jährt sich der Todestag von Elisabeth von Österreich und Königin von Ungarn zum 120. Mal. Nur wenige Tage später, am 23. September, wäre „Sissi“-Schauspielerin Romy Schneider 80 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass veranstaltet die Seniorenresidenz AGO Piesport am 24.09.2018 ab 15:00 Uhr einen großen Kinonachmittag. Alle Interessierten sind herzlich zu der Filmvorführung des bekannten „Sissi“-Films eingeladen.

„Ich habe die Prinzessin nicht gespielt – ich war die Prinzessin“, sagte Romy Schneider einmal in einem Interview über ihre Rolle als Elisabeth von Österreich und Ungarn. Die Film-Trilogie über das Leben der späteren Kaiserin gehört bis heute zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Filmproduktionen. Die Liebesbeziehung zwischen „Sissi“ und ihrem Franz, gespielt von Karl-Heinz Böhm eroberte nach der Uraufführung am 21. Dezember 1955 die deutschen und österreichischen Kinos – und die Herzen der Zuschauer. Mit glamourösen, weit ausgestellten Kleidern, und prächtigen Frisuren machte dann Romy Schneider alias „Sissi“ Kaiserin Elisabeth zum fortwährenden Mythos: „Der romantische Heimatfilm ‚Sissi’ gehört zu den bekanntesten Klassikern der Filmgeschichte“, sagt Einrichungsleiterin Rosi Piazza, „viele unserer Bewohner verbinden eigene Erinnerungen und Erlebnisse mit der berühmten Romanze zwischen Sissi und Franz.“

Auch wenn die Charaktere der Kaiserin von Österreich und Romy Schneider wohl sehr unterschiedlich gewesen sein dürften, zeigen die Leben der zwei Frauen einige Parallelen: So mussten beide schwere Schicksalsschläge erdulden, erlebten den Tod eigener Kinder und hatten mit ernsthaften gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

„Kaiserin ‚Sissi’ ist eine tragische Figur – sowohl als die historische Person Elisabeth von Ungarn, als auch als Filmrolle, die das Leben der Schauspielerin Romy Schneider maßgeblich prägte“, sagt Rosi Piazza. Um ein Stück des kaiserlichen Glanzes wieder aufleben zu lassen und sich von der Romanze zwischen Franz und „Sissi“ mitreißen zu lassen, veranstaltet die Seniorenresidenz AGO Piesport am 24. September einen großen Filmnachmittag. Ab 15:00 Uhr wird Karl-Heinz Böhm sich im ersten Film der „Sissi“-Trilogie um die Gunst der wunderschönen Prinzessin aus Bayern bemühen. Alle Angehörigen, Freunde und interessierten Bürger der Region sind herzlich dazu eingeladen, sich gemeinsam mit den Bewohnern der Einrichtung von diesem klassischen Liebesfilm verzaubern zu lassen. Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich bestens gesorgt: Neben Kaffee und Kuchen sorgen gekühlte nicht-alkoholische Getränke für gemütliches Ambiente.

Los geht’s am 24. September ab 15:00 Uhr in der Seniorenresidenz AGO Piesport, Steingasse 38. Der Veranstaltungsort ist selbstverständlich barrierefrei zu erreichen. „Wir hoffen auf viele Gäste in unserer Einrichtung“, sagt Rosi Piazza, „unsere Senioren freuen sich bereits jetzt auf einen stimmungsvollen Kinonachmittag voller Romantik und Erinnerung.“

21.06.2018 | Herzliche Einladung zum Erdbeerfest

05.04.2018 | Boys Day: Berufsorientierung für Jungs

01.03.2018 | Karnevalsverein Mir sen’se Piepsort 1927 e.V.

22.02.2018 | Kunterbunte Fastnachtsfeier im Seniorenzentrum Piesport

11.01.2018 | Viele Geschenke für alleinstehende Senioren

21.12.2017 | Kreativität kennt kein Alter

21.12.2017 | Nikolaus im AGO Piesport

29.11.2017 | Vielseitiges Adventsprogramm im Seniorenzentrum AGO Piesport

PIESPORT. Den Auftakt zu einem breiten Adventsprogramm im AGO Seniorenzentrum Piesport bildet am 3. Dezember ein bunter Adventsmarkt. Aber auch für die folgenden Adventstage hat die Einrichtung viel für Besucher und Musikinteressierte vorbereitet.

An zahlreichen Ständen offerieren beim Adventsmarkt verschiedene Anbieter Arbeiten aus unterschiedlichen Materialien oder auch Produkte zum Genießen. Wer das Individuelle und Besondere liebt, kann sich hier von künstlerischer Kreativität und den schönen Dingen des Lebens verzaubern lassen. Unterschiedliche Kunsthandwerke, „anziehende“ Dinge wie Schmuck und florale Kunst, Strickwaren, Weihnachtsgestecke, ein Pralinenstand oder auch Handgemachtes von Reinhold Hartmann, der Bewohner der Einrichtung ist ¬all das kann man am 3. Dezember ab 14 Uhr in der Steingasse 38 entdecken. Ein weiterer Höhepunkt des Tages: Um 15.30 Uhr lädt der Musikverein Rapperath die Gäste zu einem festlichen Konzert ein.
Auch gastronomisch will das Team um Einrichtungsleiterin Rosi Piazza die Besucher verwöhnen. Küchenchef Volker Welter hat nicht nur Glühwein, Plätzchen, Kaffee und Kuchen vorbereitet, sondern wird auch frische Waffeln anbieten.

Eine Woche später, am 2. Advent, lädt die Einrichtung ab 15.00 Uhr zum Adventskaffee ein. Begleiten wird den Tag der Frauenchor aus Piesport, der zahlreiche festliche Gesänge präsentieren wird.
Am 3. Advent wird dann der Künstler Udo Krebs ab 15 Uhr zum Stelldichein bitten und mit seinen festlichen Gesängen für die entsprechende vorweihnachtliche Stimmung sorgen.

„Unser Adventsprogramm beginnend mit dem Markt am 3. Dezember ist eine gute Gelegenheit, um entweder Ideen und Anregungen für Geschenke zu bekommen, aber auch, wenn man sich selbst mit etwas Schönem beschenken oder inspirieren lassen möchte“, sagte Rosi Piazza, „schon jetzt sind wir uns aber sicher, dass wir mit unserem bunten Dezember-Programm für viele schöne Stunden bei den Bürgern und Bewohnern sorgen und als ein sehr offenes Haus von der Bevölkerung wahrgenommen werden.“

24.11.2017 | Kurzzeitpflege-Plätze schon jetzt reservieren

23.11.2017 | Viele Kinder bei der Martinsfeier im AGO Piesport

20.11.2017 | Andere glücklich machen

16.11.2017 | Bayrisches Oktoberfest im AGO Piesport

23.08.2017 | Eisflatrate: Erlöse werden gespendet

18.08.2017 | Eis-Flatrate in Seniorenresidenz

18.07.2017 | Mitten im Leben wohnen

16.06.2017 | Sommerfest mit vielen Gästen

09.06.2017 | Geselligkeit wiurd groß geschrieben

02.06.2017 | Nach dem Krankenhaus in die Kurzzeitpflege

27.05.2017 | Wohnen wo andere Urlaub machen

19.05.2017 | Erfahrungen sammeln in Pflegeberufen

12.05.2017 | Miteinander füreinander, die AGO- “Engel”

05.05.2017 | Kursreihe in Sachen Demenz: “Begleitung im Andersland”

28.04.2017 | Alzheimer-Demenz – Definition, Diagnose, Behandlung

21.04.2017 | Trierischer Volksfreund, 21.04.2017: Vortragsreihe Demenz: Begleitung im Andersland

Corona News

08.05.2020 | Besuche in Seniorenresidenzen unter Auflagen bald wieder möglich

Konzepterstellung in enger Absprache mit Behörden

DÜSSELDORF. Das Besuchsverbot traf die Angehörigen und Bewohner der Alloheim Seniorenresidenzen gleichermaßen schwer. Telefonate oder Briefe konnten persönliche Treffen zwar nicht ersetzen, jedoch Einsamkeitsgefühlen ein stückweit vorbeugen. Doch jetzt sollen Besuche von Angehörigen in den Alloheim-Seniorenresidenzen bald wieder möglich sein – allerdings nur unter strengen Auflagen und unter Einhaltung des Infektionsschutzes. Der Grund: Pflegebedürfte Menschen und insbesondere Senioren zählen weiterhin zur Corona-Risikogruppe. Hinzu kommen unterschiedliche Regelungen in einzelnen Ländern und Kreisen.
„Der persönliche Besuch ihrer Liebsten fehlte unseren Bewohnern sehr“, lautet das einhellige Fazit der Alloheim-Einrichtungsleitungen in ganz Deutschland, „die am häufigsten gestellte Frage ist: ‚Wann sind Besuche endlich wieder möglich?‘“. Dass es nun Lockerungen beim Besuchsverbot geben wird, befürworten daher alle Residenzleitungen und ihre jeweiligen Teams. Allerdings muss bis dahin noch einiges organisatorisches erledigt werden. Denn: Alle Betreiber müssen sich an strenge Vorgaben der Bundesländer halten und dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt sowie den Ordnungsbehörden ein detailliertes Besuchskonzept vorstellen.

Fest steht bereits, dass sowohl die Anzahl der Besucher, als auch die Zeit begrenzt sein werden. Weitere Auflagen: Alle Besuche müssen vorher angemeldet werden, es muss ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter während des gesamten Besuches eingehalten werden und es gelten strenge Hygieneregeln. Barriere-Maßnahmen wie Absperrungen, Plexiglasabtrennungen sollen darüber hinaus den direkten Kontakt zwischen Besucher und Bewohner als Schutzmaßnahme verhindern. Ebenso ist das Tragen eines dreilagigen Mund-Nasenschutz Pflicht. Geschenke, Essen, etc. müssen weiterhin separat abgegeben werden und dürfen aufgrund des Infektionsschutzes nach wie vor nicht persönlich überreicht werden.

Den Einrichtungsleitungen ist durchaus bewusst, dass sich Angehörige und Bewohner so schnell wie möglich wiedersehen möchten, allerdings bitten sie um Geduld. Derzeit arbeitet man mit Hochdruck an den Besuchskonzepten und ist dazu in einem engen Austausch mit den Bewohnerbeiräten und Behörden. Sobald ein Konzept abgestimmt ist, werden die Einrichtungen von sich aus die Angehörigen informieren. Insofern bitten die Alloheim-Mitarbeiter alle Besuchswilligen darum, von diesbezüglichen Nachfragen aus Rücksicht auf die Pflegekräfte abzusehen.

Bis die Konzepte fertig abgestimmt sind, ist noch einmal nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass Besuche nicht erlaubt sind.

15.04.2020 | Covid-19-Krise: „Corona besiegen wir nur gemeinsam“

Raphael Gilberg, Geschäftsführer der Alloheim Senioren-Residenzen, zieht eine Zwischenbilanz zur aktuellen Krisenbewältigung

Düsseldorf, 15. April 2020 – Mehrmals täglich konferiert Raphael Gilberg am Telefon mit dem Management und Fachabteilungen. Er ist Geschäftsführer des operativen Bereichs der Alloheim-Gruppe, ein Unternehmen, das bundesweit als zweitgrößter privater Betreiber von Pflegeeinrichtungen für rund 30.000 Pflegebedürftige und 20.000 Mitarbeiter verantwortlich ist. Rund drei Wochen nach dem von Bund und Ländern ausgesprochenen „umfassenden Kontaktverbot“, das in besonderem Maße Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen betrifft, zieht Gilberg eine Zwischenbilanz. Sein Fazit: „Um den bestmöglichen Schutz für die Bewohner zu gewährleisten wünschen sich unsere Mitarbeiter und auch die Mitarbeiter anderer Träger einen klaren Handlungsrahmen.“ So wie es bereits in sehr vielen Landkreisen gelebt wird, brauchen Pflegekräfte kurze Wege in der Entscheidungsfindung gemeinsam mit den unterstützenden Behörden.

Auf den ersten Blick klingt der Sachverhalt gar nicht so kompliziert: Der Bewohner einer Pflegeeinrichtung verlässt trotz Belehrungen, Bitten und Erklärungen täglich die Residenz durch den Hauptausgang. Er möchte sein Leben weiterhin so gestalten wie bisher. Corona-Krise? Sie hat keine Auswirkungen auf ihn, er fühlt sich gesund. Abends möchte er – ebenfalls wie gewohnt – dann wieder hinein in die Residenz. „Genau hier beginnt das Problem aller Pflegeeinrichtungen in Deutschland“, sagt Raphael Gilberg, „da wir nicht wissen, wo der Bewohner war und welche Kontakte er hatte, dürften wir ihn nicht mehr ins Haus lassen, denn er stellt dadurch ein potentielles Infektionsrisiko für alle anderen Bewohner und Mitarbeiter dar. Was also tun? Ein Zimmer oder einen Wohnbereich zu verschließen wäre eine Freiheitsberaubung. Ihm den Zutritt verwehren? Auf welcher Rechtsgrundlage?“ Wie Gilberg anführt, fühlen sich die Einrichtungen bei derartigen Fragen oftmals alleingelassen. „Wer ist zuständig? Man verweist ans Ordnungsamt, das verweist an die Heimaufsicht. Die wiederum meint, das Gesundheitsamt sei zuständig und das schickt einen wieder zum Ordnungsamt. Ich verstehe sehr gut, dass die Nerven vieler Kollegen und Mitarbeiter blank liegen, weil eine immense Verantwortung auf ihren Schultern liegt. Mittlerweile gehen wir jetzt direkt an die Ministerien und bitten dort um Hilfe.“

Auch die völlig unterschiedlichen Regelungen und Verordnungen im Umgang mit der Krise in den einzelnen Bundesländern machen den überregional agierenden Trägern erheblich zu schaffen. Die hochgelobte Desinfektionsschleuse in Nordrhein-Westfalen – in Niedersachsen ist sie nichts wert und wird bemängelt. Andere Vorschriften, andere Regeln. Bereits Anfang März hat ein hochprofessionelles Alloheim-Experten-Team einen Pandemieplan für den Tag X entwickelt. Täglich wird er aktualisiert; oft mehrfach am Tag, manchmal stündlich. „Die Fragestellungen und Verordnungen unterscheiden sich in den Bundesländern. All das müssen wir im Blick haben, vergleichen, aktualisieren und an die jeweiligen Einrichtungen vor Ort kommunizieren. Das kostet viel Energie, Kraft und Zeit – und löst natürlich viele Rückfragen aus, denn vieles ist schlichtweg nicht nachzuempfinden.“

Dass auch die Krankenhäuser unter hohem Druck stehen, teilweise aktuelle Landesverordnungen gar nicht bekannt sind und für Verwirrung sorgen – auch das gehört zum Alltag von Raphael Gilberg und seinem Krisenstab. Aber auch das muss gelöst werden. „Ein immenses Problem ist die Rückverlegung von Bewohnern nach einem Krankenhausaufenthalt“, sagt er, „hier spielen sich mittlerweile Dramen ab bis hin zu unwürdigen Situationen für die Betroffenen.“ Zu schnell sei das Virus ins Haus geholt und damit eine Kettenreaktion nicht mehr zu stoppen. In Niedersachsen gelte beispielsweise eine 14-tägige Quarantänepflicht für aus dem Krankenhaus zurückkehrende Bewohner. Ist die nicht sichergestellt, dürfen die Bewohner qua Landesanordnung nicht mehr in die Einrichtung zurückkehren. „Die Krankenhäuser wollen den Patienten zurückschicken, weil sie das Pflegebett benötigen. Wir dürfen ihn aufgrund der Verordnung aber nicht aufnehmen. Nun diskutieren der Krankenwagenfahrer und die Verwaltung im Beisein des Bewohners vor der Tür, ob er wieder herein darf oder nicht? Der Fahrer will ihn nicht wieder mitnehmen, lädt ihn quasi vor der Tür schnell ab. Das ist menschenunwürdig!“

Sichtlich irritiert sind Angehörige und Mitarbeiter auch über die Tatsache, dass bei Rückkehrern aus dem Krankenhaus nicht standardmäßig ein Covid-19-Test gemacht wird. „Da weiß ja niemand, was los ist“, sagt Raphael Gilberg und ergänzt: „Wir haben aktuell in einem Haus in Niedersachsen im Demenzbereich eine Infektionswelle von Bewohnern und Mitarbeitern zu bewältigen. Sehr schnell folgten dann Gerüchte, wahrscheinlich seien es unsere Mitarbeiter gewesen, die das Virus ins Haus gebracht hatten. Das löst natürlich einen ungeheuren Druck auf die Pflegekräfte aus, die sich plötzlich rechtfertigen müssen. Das ist ein sinnloser Stress, der zu ihrem jetzigen Arbeitspensum noch dazukommt. Die Leute vergessen oft, dass wir gerade eine weltweite Pandemie haben. Da geht es nicht um Schuldige, sondern darum, wer wem hilft!“
Eine besondere Herausforderung stellen für ihn und die Pflegefachkräfte die speziellen Wohnbereiche mit demenziell erkrankten Bewohnern dar. Der Grund: Der fortschreitende, kognitive Verlust der Gedächtnisleistung der Betroffenen stellt eine nahezu unüberwindbare Hürde dar. „Schon im normalen Alltag betreuen speziell ausgebildete Kräfte diese doch sehr große Gruppe der Demenzerkrankten“, erklärt Raphael Gilberg, „diesen Bewohnern Maßnahmen erklären zu wollen, wie das Tragen einer Gesichtsmaske oder Hinweise, man möge Abstand zueinander halten, Desinfektionsmaßnahmen durchführen, das ist schlichtweg unmöglich.“ Dies sei auch der Grund dafür, dass sich Infektionen gerade in den Demenzbereichen in „atemberaubender Geschwindigkeit“ ausbreiten könnten. „Wenn krankheitsbedingt denjenigen das Verständnis fehlt, dass all unsere Aktivitäten grundsätzlich dem eigenen Schutz dienen, wird es sehr, sehr schwierig.“

Raphael Gilberg hofft, dass die dringend erforderlichen Optimierungen in der gemeinsamen Krisenbewältigung kurzfristig zielführend umgesetzt werden. Alle Pflegeeinrichtungen seien schließlich davon betroffen. „An vielen Standorten klappt die Zusammenarbeit mit den Behörden hervorragend“, freut er sich, „man tauscht sich auf kurzen Wegen aus, Mitarbeiter waren sogar an den Osterfeiertagen für uns erreichbar – das ist toll.“ Andererseits wisse er, so Gilberg weiter, dass auch in den Behörden viele Verunsicherungen mitschwingen. Sein Wunsch: „Für alle Pflegekräfte wäre es viel einfacher, wenn die Politik den direkten Kontakt zu denjenigen suchen und halten würde, die aus dem praktischen Alltag und ihren Erfahrungen berichten können.“

Gilberg

11.04.2020 | Achtung: Aktuelle Corona Information

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
liebe Angehörige,

eine wohl beispiellose und herausfordernde Zeit bringt Bedenken, Unsicherheit aber auch Positives mit sich. Nach wie vor stehen für uns die Bewohnerinnen und Bewohner in allen Alloheim-Residenzen, Ihre Gesundheit, Ihr Wohlergehen und Ihre Lebensqualität an erster Stelle. Täglich erfahren wir, von welch großen Sorgen Familienangehörigen oder Freunde getragen werden. Besuchs- und Kontaktverbote unterbrechen den regen, für alle Seiten notwendigen und wichtigen Austausch, das Persönliche und Gefühlvolle. Wir möchten Ihnen diese Sorgen nehmen, denn wir erheben den Anspruch, auch in dieser schwierigen Zeit mit nahezu täglich wechselnden Parametern die Verpflichtungen gegenüber Ihnen, Ihrem und unserem Umfeld verlässlich zu erfüllen.

Ein Dankeschön an Sie alle, die verständnisvoll mit dieser Situation umgehen. Vor allem auch dann, wenn gewünschte Ansprechpartner in den Einrichtungen einmal nicht sofort telefonisch erreichbar sind oder wir nicht gleich alle Fragen in der Schnelligkeit beantworten können, wie Sie es gewohnt sind. Gerade die Älteren wissen aus eigener Erfahrung, welche manchmal auch unkalkulierbaren Überraschungen das Leben bereithalten kann. Erfreulich ist allerdings, dass unserem Land die Wichtigkeit und besondere Schutzbedürftigkeit der Seniorinnen und Senioren und die damit einhergehende Bedeutung der Pflege vor Augen geführt wird. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten wirklich Beeindruckendes, wie Sie täglich selbst in vielfacher Hinsicht erfahren und beobachten können.

Was macht Alloheim?

Wir arbeiten in spezialisierten Teams, die sich untereinander abstimmen und alle Maßnahmen koordinieren. Dabei geht es nicht nur um Lösungen der wechselnden Herausforderungen, die neue Regelungen oder behördliche Vorgaben mit sich bringen, sondern auch darum, einen längerfristigen Ansatz zur Bewältigung dieser Krise zu entwickeln. Alloheim hat im Rahmen seiner Präventionsmaßnahmen unternehmensweit bereits am 19. März 2020 einen umfangreichen Pandemieplan etabliert und die Mitarbeiter in den Einrichtungen ausführlich geschult. Auf diesen Pandemieplan haben wir von zahlreichen Behörden oder Heimaufsichten anerkennende und sehr positive Rückmeldungen erhalten. Bereits Anfang März haben wir zum Schutze unserer Bewohner und Mitarbeiter alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres von Besuchen der Bewohner unserer Einrichtungen abzusehen.

Außerhalb unseres Einflussbereiches liegt die frühzeitige Aufdeckung der nach wie vor bestehenden Infektionsrisiken. Um diese zu minimieren, fordern wir auch im Sinne aller Pflegeheime die flächendeckende Testung sämtlicher Neuaufnahmen und Verlegungen von einem Krankenhaus in die Pflegeeinrichtungen. Unser Fokus liegt darauf, unsere Mitarbeiter und Bewohner an allen Standorten zu schützen. Die zusätzliche, vor allem psychische Belastung unserer Mitarbeiter, durch leichtfertige Unterstellungen und Schuldzuweisungen, falls es zu Infektionen kommt, erschüttert uns sehr und ist traurig zugleich. Das Virus findet vielerlei Wege.

Umso dankbarer sind wir, weil wir von Ihnen nach wie vor einen so großen Zuspruch, Dank und Anerkennung für unsere Arbeit bekommen. Gemeinsam mit Ihnen in diesen herausfordernden Zeiten zusammenstehen zu können, das erfüllt uns mit Stolz!

Vielen Dank, dass Sie mit viel Verantwortung die getroffenen Maßnahmen zum Schutz Ihrer und unserer der Gesundheit beherzigen und die im persönlichen Umfeld entstandenen Einschränkungen so positiv und verständnisvoll annehmen. Wir werden diese Herausforderung gemeinsam bewältigen, indem wir aneinander glauben und uns gegenseitig bestärken, denn jeder von uns möchte baldmöglichst zurück zur Normalität.

Sorgen Sie gut für sich!
Herzliche Grüße
Ihr Alloheim-Team

19.03.2020 | Coronavirus: Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern

Alloheim nimmt seine Verantwortung für das Wohl von Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern seiner Einrichtungen im Zusammenhang mit dem Infektionsschutz sehr ernst.

Wir beobachten die Entwicklungen zum Coronavirus insgesamt und die Situation in unseren Einrichtungen sehr aufmerksam und haben frühzeitig entsprechende Präventionsmaßnahmen eingeleitet.

Wir halten alle Mitarbeiter zur strikten Einhaltung der ohnehin vorgeschriebenen Basishygienemaßnahmen an und kontrollieren dies regelmäßig in allen Einrichtungen. Dies umfasst beispielsweise Händedesinfektion nach den Maßgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO. Unterstützend haben wir in den vergangenen Tagen und Wochen die Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter zum Thema „Infektionsschutz“ in allen unseren Einrichtungen wiederholt. Zudem werden in unseren Einrichtungen Flächen wie zum Beispiel Fußböden, Bettgestelle, Nachttische gründlich desinfiziert. Unsere Mitarbeiter haben wir mit zusätzlichen Handdesinfektionsmitteln ausgestattet, die sie jederzeit griffbereit bei sich haben.

Angesichts der bundesweit stark ansteigenden Coronavirus-Infektionen gilt in unseren Residenzen zum Schutz von Bewohnern und Angehörigen ab sofort ein generelles Besuchsverbot. Besuche sind nur noch in dringenden Notfällen zulässig. Um Kontaktwege im erforderlichen Maß nachhalten zu können, werden Besucherlisten geführt. Als rein vorsorgliche Maßnahme zum Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern hatten wir schon seit Anfang März 2020 alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres Besuche der Bewohner unserer Einrichtungen möglichst zu vermeiden. Um in begründeten Fällen die Möglichkeiten eines Besuchs abzuklären und gegebenenfalls individuelle Schutzvorkehrungen vorab zu besprechen, hatten wir Angehörige und weitere Besucher gebeten, uns vorab telefonisch anzusprechen.

Darüber hinaus sagen wir zum Schutz unserer Bewohner und Mitarbeiter sämtliche in unseren Einrichtungen geplanten externen Veranstaltungen und Schulungen ab. Zusätzlich sind unsere Mitarbeiter angehalten, externe Meetings und Veranstaltungen zu meiden. Auch werden interne Meetings und Termine bundesweit ab sofort grundsätzlich durch Telefon- oder Videokonferenzen ersetzt oder verschoben. Damit reduzieren wir spürbar eine mögliche Ansteckungsgefahr für die Mitarbeiter, auch durch die reduzierten Reiseaktivitäten.

Wir haben auf Unternehmensebene ein zentrales Krisenteam etabliert, das auf Basis eines unternehmensweiten Pandemieplans die Koordination von Maßnahmen und die Kommunikation in die Einrichtungen übernimmt. Zudem haben wir in allen Einrichtungen ein lokales Kriseninterventionsteam aufgebaut, das sich im Falle eines begründeten Verdachts oder einer nachgewiesenen Infektion um professionelle Sofortmaßnahmen, strikte Einhaltung aller Prozesse und Zusammenarbeit mit den Gesundheits- und Ordnungsbehörden kümmert. Diese Teams bestehen aus Einrichtungsleitung, Pflegedienstleitung, Qualitätsbeauftragten und Hygienebeauftragten. Sie werden von den Regionalleitungen, den COOs und unserem zentralen Qualitätsmanagement unterstützt, mit denen alle Kriseninterventionsteams im regelmäßigen Informationsaustausch stehen.

Wir orientieren uns in unseren Einrichtungen strikt an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und haben diese in unser Hygienehandbuch sowie in die Abläufe bei einem Verdachts- oder Infektionsfall übernommen. Mitarbeiter aller Einrichtungen haben wir mit Informationsmaterial des Robert-Koch-Instituts (RKI) ausgestattet, mit Erläuterungen zum Coronavirus, entsprechenden Schutzmaßnahmen sowie Hinweisen zu Maßnahmen in begründeten Verdachtsfällen.

Allen behördlichen Empfehlungen und Anordnungen kommen wir in allen Einrichtungen selbstverständlich vollumfänglich und unverzüglich nach.