Corona News

Seniorenzentrum AGO Nidderau

Konrad-Adenauer-Allee 9 | 61130 Nidderau | 06187 933-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Seniorenzentrum AGO Nidderau

Datum Uhrzeit | Treffpunkt Veranstaltung Informationen zur Veranstaltung
Freitag,
07.08.20
15:00 Uhr
Alloheim Seniorenzentrum Nidderau
Der Nostalgie-Express kommt in den Innenhof Oldie trifft Oldie, unter diesem Motto macht der Nostalgieexpress bei uns halt. Mit dabei ist "Robin", die Therapie-Puppe. Im Innenhof wird neben Drehorgel und Gesang auch Robin zum Einsatz kommen.
Donnerstag,
27.08.20
15:00 Uhr
Alloheim Seniorenzentrum Nidderau im Café Diagonal oder Im Hof
15:00 Uhr Musikalische Zeitreise für unsere Bewohner mit der Entertainerin Heidi Hedtmann Die bekannte Entertainerin Heidi Hedtmann, bringt Ihnen den Sommer mit Ihrem Bühnenprogramm direkt ins Haus. Bei Kaffee und Kuchen können sich unsere Bewohner verwöhnen lassen.
Mittwoch,
02.09.20
15:00 Uhr
Alloheim Seniorenzentrum Nidderau im Café Diagonal
Ein Sommernachtstraum für unsere Bewohner Mit Melodien und Anekdoten der 50er bis 60er Jahren, musikalischen Ausflügen und gesungenen Evergreens führt Johannes König durch das Programm.
Mittwoch,
23.09.20
15:00 Uhr
Alloheim Seniorenzentrum Nidderau im Café Diagonal
Beethoven für Bewohner und Angehörige Zum 250. Geburtstag von Beethoven, wird ein Sinfonieorchester, Sie in die damalige Zeit zurück versetzen. Verschiedene Events werden in ganz Deutschland dieses Jahr stattfinden. Beethoven sollte im Dezember 2019 stattfinden, musste aber leider verschoben werden.
Donnerstag,
01.10.20
09:00 Uhr
Alloheim Seniorenzentrum Nidderau im Café Diagonal
Jubiläum zum 25. jährigen Bestehen des Hauses Zum 25. jährigen Bestehen unseres Hauses gibt es am Vormittag einen Sektempfang in unserer Seniorenresidenz.
Donnerstag,
01.10.20
15:00 Uhr
Alloheim Seniorenzentrum Nidderau im Café Diagonal
Oktoberfest für unsere Bewohner Die hessische Künstlerin Chris Malu, eine Sängerin und Entertainerin sorgt beim diesjährigen Oktoberfest für die richtige "Bierzelt-Stimmung". Lassen Sie sich mit toller Musik und bayrischen Köstlichkeiten verwöhnen.
Mittwoch,
04.11.20
14:00 Uhr
Alloheim Seniorenzentrum Nidderau im Café Diagonal
Mode präsentiert von der Firma Senior-Shop Moderne, kuschelige Herbst/Wintermode 2020 bietet Ihnen Firma Seniorshop. Das Café Diagonal lädt Sie zum Bummeln und anschließendem gemütlichen Kaffee_trinken ein. Schauen Sie einfach mal vorbei.
Mittwoch,
25.11.20
15:00 Uhr
Alloheim Seniorenzentrum Nidderau im Café Diagonal
Lichterfest für unsere Bewohner Lassen Sie sich überraschen. Es sei nur soviel gesagt, dass sehr viele Lichter im und um das Haus leuchten werden. Dazu wird es für unsere Bewohner Leckereien geben. Dazu gibt es Kinder -Punsch und Glühwein.
Montag,
07.12.20
09:00 Uhr
Alloheim Seniorenzentrum Nidderau
Der Nikolaus kommt in unser Haus "Alle Jahre wieder", so heißt es in einem Weihnachtslied. So kommt auch der Nikolaus alle Jahre wieder zu uns ins Haus. Der Nikolaus wird den ganzen Tag über auf den verschiedenen Wohngruppen zu finden sein und neben kleinen Geschenken auch Gedichte und Lieder vortragen.
Mittwoch,
16.12.20
15:30 Uhr
Alloheim Seniorenzentrum Nidderau im Café Diagonal
Weihnachtsfeier für unsere Bewohner und Angehörige Zu vielerlei Leckereien und weihnachtlichen Klängen möchten wir Sie zu unserer diesjährigen Weihnachtsfeier unter dem Motto "Wichteln gegen die Einsamkeit" einladen. Der fröhliche Hesse Hans - Harald unterhält Sie mit Gesang, Moderation und Animation.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

31.07.2020 | Sommerfest gefeiert, aber ohne Besucher

19.06.2020 | Corona-Krise gut gemeistert

17.06.2020 | Seniorenresidenz: Langsame Rückkehrt zur Normalität

28.04.2020 | Blasorchester musiziert im Hof

20.03.2020 | Unbeschwerte Momente auf den Heim-Balkonen

06.09.2019 | Tolle Angebote beim Sommerfest des Seniorenzentrums

18.06.2019 | Jung trifft Alt – Jugendtheater gastiert im Seniorenheim AGO

Ihren allerersten öffentlichen Auftritt absolvierte die erst Anfang des Jahres unter dem Schirm der Nidder-Bühne gegründete Jugendtheater Gruppe Nidderstars im Windecker Seniorenheim AGO.
Schon frühzeitig haben sich die Bewohner teils mit Rollstühlen auf den Weg ins Café der Einrichtung gemacht. Dort sind lange Tischreihen zu einem Viereck, ähnlich einer Manege, gestellt. So kann jeder gut sehen. Während die Senioren gespannt warten und Eiscreme serviert bekommen, haben sich die Jugendlichen vor dem Café versammelt. Die Leiterin und Regisseurin der Gruppe, Yvonne Heymann, unterstützt von Dagmar Waag, kontrolliert die Requisiten und gibt letzte Anweisungen. Alle sind bereits fertig umgezogen, zum Teil in selbst gebastelten Kostümen. “Es gibt eine Änderung im Ablauf!” teilt Yvonne mit. Ein Mädchen muss rechtzeitig ihren Bus erreichen. Deshalb wird diese Szene vorgezogen. Ein bisschen nervös vor dem ersten Auftritt, geben sie zu, sind sie schon. Da wird schnell nochmal auf Toilette gerannt und im Textbuch geblättert. “Gehe ich zuerst raus oder meine Frau?” fragt der Junge, der den Vater spielt.

Die Senioren haben mittlerweile ihr Eis aufgegessen und warten gespannt auf den Beginn. Den anzukündigen, übernimmt auch ein Mitglied der Nidderstars als Moderatorin. Ein richtig kleines Theaterstück mit dem Titel „Die Reise in die Zukunft“ steht auf dem Programm. Die Geschichte spielt im Jahre 2519 und die Besucher bekommen sofort einen Eindruck, wie es in dieser Zeit auf unserem Planeten aussehen könnte. Nichts Natürliches und Lebendiges ist mehr vorhanden, die Menschen leben in einer Welt aus Plastik, müssen angesichts der Umweltverschmutzung Atemmasken tragen und die Mahlzeiten bestehen aus bunten Essens- und Getränkechips. Gezeigt wird eine Familie, bestehend aus Vater Findikus, Mutter Siria und Sohn Computulus. Der Junge ist fast schon selbst zum Roboter mutiert und spricht nur in Stichworten. Vater Findikus hat eine Zeitmaschine gebaut, mit deren Hilfe er eine Urlaubsreise mit der Familie plant. Doch dort angekommen ist alles anders als erwartet und durchaus überraschend…
Im folgenden kurzen Sketch „Hannes und Gretel“ nimmt ein bekanntes Thema eine ungeahnte Wendung. Im Anschluss hinterlässt der Sketch „Katzenwäsche“ eine fassungslose Mutter, da ihr Sohn den Tipp des Vaters augenscheinlich wörtlich genommen hat…

Die Senioren freuten sich über die Abwechslung im normalen Tagesablauf und spendeten den jungen Schauspielerinnen und Schauspielern reichlich Applaus. Zum Dank gab‘s dann noch Eis für die jungen Darsteller, die ihren ersten Auftritt bravourös gemeistert hatten.

Jung trifft Alt - Jugendtheater gastiert im Seniorenheim AGO
Jung trifft Alt - Jugendtheater gastiert im Seniorenheim AGO
Jung trifft Alt - Jugendtheater gastiert im Seniorenheim AGO

11.02.2019 | “Boys Day” zur Berufsfindung in Altenheim

06.12.2018 | Wichteln gegen Einsamkeit: Bürger beschenken Senioren

08.11.2018 | Internationaler Tag der Reinigungskräfte

NIDDERAU. Am 8. November findet traditionell der jährliche „Tag der Reinigungskräfte“ statt. An diesem Ehrentag wird bundesweit die Leistung des Reinigungspersonals gewürdigt. Das Seniorenzentrum AGO „Nidderau“ nahm dies jetzt zum Anlass, seinen Mitarbeitern herzlich für ihre Arbeit zu danken. Für den Beruf als Reinigungskraft ist durchaus nicht jede Person geeignet. Neben dem Beachten von gesetzlichen Vorschriften und dem professionellen Umgang mit Reinigungsmitteln, sind unter anderem eine gute körperliche Kondition unverzichtbar für diesen Job.

Am 8. November wurde jetzt im Rahmen des jährlichen „Tag der Reinigungskräfte“ weltweit auf die Leistung von Mitarbeitern der Reinigungsbranche aufmerksam gemacht werden. Der Ehrentag wurde 2004 von der Krimi-Autorin Gesine Schulz ins Leben gerufen. Gefordert wird dabei insbesondere ein besseres Ansehen des Berufsbildes, in dem tagtäglich äußerst anspruchsvolle Aufgaben verrichtet werden. Diesen Tag nahm das Seniorenzentrum AGO „Nidderau“ zum Anlass, um dem Reinigungspersonal und den Mitarbeitern der Wäscherei einmal ganz herzlich „Dankeschön“ zu sagen.

„Besonders in der Pflegebranche ist Hygiene von großer Wichtigkeit“, so Einrichtungsleiterin Katy Wohlert, „wir wollen unserem Team zeigen, dass wir ihren täglichen Einsatz und ihre Leistung würdigen und wertschätzen.“ Derzeit beschäftigt die Residenz 15 Reinigungsmitarbeiter,die von Hauswirtschaftsleiterin Ewa Wiktorowska koordiniert werden.

Um die Wertschätzung für die Arbeit des Reinigungs-und Wäschereipersonals auch ganzjährig auszudrücken, setzt die Einrichtung auf Familienfreundlichkeit und vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten. „Wir bieten unseren Mitarbeitern neben einer Festanstellung bei Bedarf kinderfreundliche Arbeitszeiten an. Dadurch können auch junge Mütter nach einer längeren Babypause leicht ins Berufsleben zurückkehren.

Zusätzlich ermöglichen wir unserem Team auf Wunsch verschiedenste Fortbildungen und stehen in jeder Lebenssituation zur Seite“, sagt Katy Wohlert. Als Zeichen der Wertschätzung überraschte die Einrichtungsleiterin die Reinigungskräfte an ihrem Ehrentag mit einer weißen Rose und Pralinen. „Unser Reinigungsteam leistet äußerst zuverlässige und großartige Arbeit und dafür will ich mich von ganzem Herzen bedanken“, so Wohlert.

Internationaler Tag der Reinigungskräfte

06.11.2018 | Frischer Wind im Altenheim

25.10.2018 | “Day of Giving” im Seniorenzentrum Nidderau

Ein ganz besonderer Tag fand am 25.10.2018 in unserer Seniorenresidenz statt.

Die Firma Avison Young, eine Investment / Maklerfirma aus Frankfurt, unterstützte unser Team an diesem Tag einmal ehrenamtlich.

Es kamen rund 20 Mitarbeiter, die von Frau Wohlert (Residenzleitung), auf das Herzlichste begrüßt wurden. Danach wurden die Mitarbeiter in die Bereiche Pflege, Haustechnik und dem Sozialen Dienst verteilt.

So wurden neben Malerarbeiten und der Unterstützung in der Pflege, auch beim Sozialen Dienst mitgeholfen. Hier wurden die Betreuer und Bewohner beim Backen unterstützt, aber auch bei der Gedächtnisgruppe oder bei Spielegruppen.

Alles war möglich und sowohl die Mitarbeiter von Avison Young, als auch die Bewohner und Mitarbeiter der Seniorenresidenz Nidderau hatten sehr viel Freude an diesem Tag. Eine Spende von Avison Young für unser Haus und das Versprechen im nächsten Jahr erneut zu kommen, freute uns sehr.

Wir und unsere Bewohner bedanken uns noch einmal recht herzlich und freuen uns auf das kommende Jahr.

"Day of Giving" im Seniorenzentrum Nidderau
"Day of Giving" im Seniorenzentrum Nidderau
"Day of Giving" im Seniorenzentrum Nidderau

22.10.2018 | Oktoberfest erfreut Senioren und Besucher

Die hessische Künstlerin Chris Malu, eine Sängerin und Entertainerin, sorgte beim diesjährigen Oktoberfest für die richtige Bierzelt-Atmosphäre mit ihren stimmungsvollen Schlagern.

Laugenbrezeln, Obazda, Leberkäse und Weißwürste, dazu die richtige Musik – das war genau das Richtige für das Oktoberfest 2018 in der Seniorenresidenz Nidderau, wo es sich rund 90 Senioren/innen mit Angehörigen und Gästen gut gehen ließen.

Im blau-weiß geschmückten Café Diagonal zeigte Chris Malu mit Ihrem Ehemann Ihr Können. Die Senioren ließen sich nicht lange bitten und sangen, tanzten und schunkelten begeistert mit.

Am Ende freuten sich die Senioren/innen aus unserem Haus sehr über einen tollen Nachmittag und freuen sich schon jetzt auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr.

Oktoberfest erfreut Senioren und Besucher
Oktoberfest erfreut Senioren und Besucher
Oktoberfest erfreut Senioren und Besucher

06.10.2018 | Die Bewohner sind der Chef

15.08.2018 | Sommerfest der Seniorenresidenz zugunstes DKMS

04.06.2018 | Treffen mit dem Seniorenbeirat der Stadt Nidderau in der Seniorenresidenz Alloheim

12.05.2018 | Ein Dank zum Tag der Pflegenden

04.07.2017 | Chöre gastieren im AGO Seniorenzentrum

Chöre gastieren im AGO Seniorenzentrum
Chöre gastieren im AGO Seniorenzentrum

Corona News

02.06.2020 | Besuche unter Auflagen wieder möglich

Großes Aufatmen in den Senioren-Residenzen: Nach der wochenlangen Abschottung sind Besuche in den Einrichtungen der Alloheim-Gruppe wieder möglich. Grundlage sind die Besuchskonzepte der einzelnen Residenzen, da nach wie vor bestimmte Auflagen gelten. So sollen Besuche nach Möglichkeit vorher in der Residenz angemeldet werden, die Besuchszeit ist begrenzt und auch Maskenpflicht, Abstands-, Hygiene- und Identitätsregeln sind noch nicht gelockert worden.

Die Besuchskonzepte sind an die jeweiligen Vorgaben der einzelnen Bundesländer angepasst. Diese können variieren, daher wird vornehmlich im Anmeldegespräch mit den Angehörigen über die individuellen Maßnahmen gesprochen, um entsprechend beim Besuch vor Ort einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Darüber hinaus können die Angehörigen sich vorab immer an die Residenzen wenden, um Fragen und Abläufe zu besprechen.

08.05.2020 | Besuche in Seniorenresidenzen unter Auflagen bald wieder möglich

Konzepterstellung in enger Absprache mit Behörden

DÜSSELDORF. Das Besuchsverbot traf die Angehörigen und Bewohner der Alloheim Seniorenresidenzen gleichermaßen schwer. Telefonate oder Briefe konnten persönliche Treffen zwar nicht ersetzen, jedoch Einsamkeitsgefühlen ein stückweit vorbeugen. Doch jetzt sollen Besuche von Angehörigen in den Alloheim-Seniorenresidenzen bald wieder möglich sein – allerdings nur unter strengen Auflagen und unter Einhaltung des Infektionsschutzes. Der Grund: Pflegebedürfte Menschen und insbesondere Senioren zählen weiterhin zur Corona-Risikogruppe. Hinzu kommen unterschiedliche Regelungen in einzelnen Ländern und Kreisen.
„Der persönliche Besuch ihrer Liebsten fehlte unseren Bewohnern sehr“, lautet das einhellige Fazit der Alloheim-Einrichtungsleitungen in ganz Deutschland, „die am häufigsten gestellte Frage ist: ‚Wann sind Besuche endlich wieder möglich?‘“. Dass es nun Lockerungen beim Besuchsverbot geben wird, befürworten daher alle Residenzleitungen und ihre jeweiligen Teams. Allerdings muss bis dahin noch einiges organisatorisches erledigt werden. Denn: Alle Betreiber müssen sich an strenge Vorgaben der Bundesländer halten und dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt sowie den Ordnungsbehörden ein detailliertes Besuchskonzept vorstellen.

Fest steht bereits, dass sowohl die Anzahl der Besucher, als auch die Zeit begrenzt sein werden. Weitere Auflagen: Alle Besuche müssen vorher angemeldet werden, es muss ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter während des gesamten Besuches eingehalten werden und es gelten strenge Hygieneregeln. Barriere-Maßnahmen wie Absperrungen, Plexiglasabtrennungen sollen darüber hinaus den direkten Kontakt zwischen Besucher und Bewohner als Schutzmaßnahme verhindern. Ebenso ist das Tragen eines dreilagigen Mund-Nasenschutz Pflicht. Geschenke, Essen, etc. müssen weiterhin separat abgegeben werden und dürfen aufgrund des Infektionsschutzes nach wie vor nicht persönlich überreicht werden.

Den Einrichtungsleitungen ist durchaus bewusst, dass sich Angehörige und Bewohner so schnell wie möglich wiedersehen möchten, allerdings bitten sie um Geduld. Derzeit arbeitet man mit Hochdruck an den Besuchskonzepten und ist dazu in einem engen Austausch mit den Bewohnerbeiräten und Behörden. Sobald ein Konzept abgestimmt ist, werden die Einrichtungen von sich aus die Angehörigen informieren. Insofern bitten die Alloheim-Mitarbeiter alle Besuchswilligen darum, von diesbezüglichen Nachfragen aus Rücksicht auf die Pflegekräfte abzusehen.

Bis die Konzepte fertig abgestimmt sind, ist noch einmal nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass Besuche nicht erlaubt sind.

15.04.2020 | Covid-19-Krise: „Corona besiegen wir nur gemeinsam“

Raphael Gilberg, Geschäftsführer der Alloheim Senioren-Residenzen, zieht eine Zwischenbilanz zur aktuellen Krisenbewältigung

Düsseldorf, 15. April 2020 – Mehrmals täglich konferiert Raphael Gilberg am Telefon mit dem Management und Fachabteilungen. Er ist Geschäftsführer des operativen Bereichs der Alloheim-Gruppe, ein Unternehmen, das bundesweit als zweitgrößter privater Betreiber von Pflegeeinrichtungen für rund 30.000 Pflegebedürftige und 20.000 Mitarbeiter verantwortlich ist. Rund drei Wochen nach dem von Bund und Ländern ausgesprochenen „umfassenden Kontaktverbot“, das in besonderem Maße Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen betrifft, zieht Gilberg eine Zwischenbilanz. Sein Fazit: „Um den bestmöglichen Schutz für die Bewohner zu gewährleisten wünschen sich unsere Mitarbeiter und auch die Mitarbeiter anderer Träger einen klaren Handlungsrahmen.“ So wie es bereits in sehr vielen Landkreisen gelebt wird, brauchen Pflegekräfte kurze Wege in der Entscheidungsfindung gemeinsam mit den unterstützenden Behörden.

Auf den ersten Blick klingt der Sachverhalt gar nicht so kompliziert: Der Bewohner einer Pflegeeinrichtung verlässt trotz Belehrungen, Bitten und Erklärungen täglich die Residenz durch den Hauptausgang. Er möchte sein Leben weiterhin so gestalten wie bisher. Corona-Krise? Sie hat keine Auswirkungen auf ihn, er fühlt sich gesund. Abends möchte er – ebenfalls wie gewohnt – dann wieder hinein in die Residenz. „Genau hier beginnt das Problem aller Pflegeeinrichtungen in Deutschland“, sagt Raphael Gilberg, „da wir nicht wissen, wo der Bewohner war und welche Kontakte er hatte, dürften wir ihn nicht mehr ins Haus lassen, denn er stellt dadurch ein potentielles Infektionsrisiko für alle anderen Bewohner und Mitarbeiter dar. Was also tun? Ein Zimmer oder einen Wohnbereich zu verschließen wäre eine Freiheitsberaubung. Ihm den Zutritt verwehren? Auf welcher Rechtsgrundlage?“ Wie Gilberg anführt, fühlen sich die Einrichtungen bei derartigen Fragen oftmals alleingelassen. „Wer ist zuständig? Man verweist ans Ordnungsamt, das verweist an die Heimaufsicht. Die wiederum meint, das Gesundheitsamt sei zuständig und das schickt einen wieder zum Ordnungsamt. Ich verstehe sehr gut, dass die Nerven vieler Kollegen und Mitarbeiter blank liegen, weil eine immense Verantwortung auf ihren Schultern liegt. Mittlerweile gehen wir jetzt direkt an die Ministerien und bitten dort um Hilfe.“

Auch die völlig unterschiedlichen Regelungen und Verordnungen im Umgang mit der Krise in den einzelnen Bundesländern machen den überregional agierenden Trägern erheblich zu schaffen. Die hochgelobte Desinfektionsschleuse in Nordrhein-Westfalen – in Niedersachsen ist sie nichts wert und wird bemängelt. Andere Vorschriften, andere Regeln. Bereits Anfang März hat ein hochprofessionelles Alloheim-Experten-Team einen Pandemieplan für den Tag X entwickelt. Täglich wird er aktualisiert; oft mehrfach am Tag, manchmal stündlich. „Die Fragestellungen und Verordnungen unterscheiden sich in den Bundesländern. All das müssen wir im Blick haben, vergleichen, aktualisieren und an die jeweiligen Einrichtungen vor Ort kommunizieren. Das kostet viel Energie, Kraft und Zeit – und löst natürlich viele Rückfragen aus, denn vieles ist schlichtweg nicht nachzuempfinden.“

Dass auch die Krankenhäuser unter hohem Druck stehen, teilweise aktuelle Landesverordnungen gar nicht bekannt sind und für Verwirrung sorgen – auch das gehört zum Alltag von Raphael Gilberg und seinem Krisenstab. Aber auch das muss gelöst werden. „Ein immenses Problem ist die Rückverlegung von Bewohnern nach einem Krankenhausaufenthalt“, sagt er, „hier spielen sich mittlerweile Dramen ab bis hin zu unwürdigen Situationen für die Betroffenen.“ Zu schnell sei das Virus ins Haus geholt und damit eine Kettenreaktion nicht mehr zu stoppen. In Niedersachsen gelte beispielsweise eine 14-tägige Quarantänepflicht für aus dem Krankenhaus zurückkehrende Bewohner. Ist die nicht sichergestellt, dürfen die Bewohner qua Landesanordnung nicht mehr in die Einrichtung zurückkehren. „Die Krankenhäuser wollen den Patienten zurückschicken, weil sie das Pflegebett benötigen. Wir dürfen ihn aufgrund der Verordnung aber nicht aufnehmen. Nun diskutieren der Krankenwagenfahrer und die Verwaltung im Beisein des Bewohners vor der Tür, ob er wieder herein darf oder nicht? Der Fahrer will ihn nicht wieder mitnehmen, lädt ihn quasi vor der Tür schnell ab. Das ist menschenunwürdig!“

Sichtlich irritiert sind Angehörige und Mitarbeiter auch über die Tatsache, dass bei Rückkehrern aus dem Krankenhaus nicht standardmäßig ein Covid-19-Test gemacht wird. „Da weiß ja niemand, was los ist“, sagt Raphael Gilberg und ergänzt: „Wir haben aktuell in einem Haus in Niedersachsen im Demenzbereich eine Infektionswelle von Bewohnern und Mitarbeitern zu bewältigen. Sehr schnell folgten dann Gerüchte, wahrscheinlich seien es unsere Mitarbeiter gewesen, die das Virus ins Haus gebracht hatten. Das löst natürlich einen ungeheuren Druck auf die Pflegekräfte aus, die sich plötzlich rechtfertigen müssen. Das ist ein sinnloser Stress, der zu ihrem jetzigen Arbeitspensum noch dazukommt. Die Leute vergessen oft, dass wir gerade eine weltweite Pandemie haben. Da geht es nicht um Schuldige, sondern darum, wer wem hilft!“
Eine besondere Herausforderung stellen für ihn und die Pflegefachkräfte die speziellen Wohnbereiche mit demenziell erkrankten Bewohnern dar. Der Grund: Der fortschreitende, kognitive Verlust der Gedächtnisleistung der Betroffenen stellt eine nahezu unüberwindbare Hürde dar. „Schon im normalen Alltag betreuen speziell ausgebildete Kräfte diese doch sehr große Gruppe der Demenzerkrankten“, erklärt Raphael Gilberg, „diesen Bewohnern Maßnahmen erklären zu wollen, wie das Tragen einer Gesichtsmaske oder Hinweise, man möge Abstand zueinander halten, Desinfektionsmaßnahmen durchführen, das ist schlichtweg unmöglich.“ Dies sei auch der Grund dafür, dass sich Infektionen gerade in den Demenzbereichen in „atemberaubender Geschwindigkeit“ ausbreiten könnten. „Wenn krankheitsbedingt denjenigen das Verständnis fehlt, dass all unsere Aktivitäten grundsätzlich dem eigenen Schutz dienen, wird es sehr, sehr schwierig.“

Raphael Gilberg hofft, dass die dringend erforderlichen Optimierungen in der gemeinsamen Krisenbewältigung kurzfristig zielführend umgesetzt werden. Alle Pflegeeinrichtungen seien schließlich davon betroffen. „An vielen Standorten klappt die Zusammenarbeit mit den Behörden hervorragend“, freut er sich, „man tauscht sich auf kurzen Wegen aus, Mitarbeiter waren sogar an den Osterfeiertagen für uns erreichbar – das ist toll.“ Andererseits wisse er, so Gilberg weiter, dass auch in den Behörden viele Verunsicherungen mitschwingen. Sein Wunsch: „Für alle Pflegekräfte wäre es viel einfacher, wenn die Politik den direkten Kontakt zu denjenigen suchen und halten würde, die aus dem praktischen Alltag und ihren Erfahrungen berichten können.“

Gilberg

11.04.2020 | Achtung: Aktuelle Corona Information

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
liebe Angehörige,

eine wohl beispiellose und herausfordernde Zeit bringt Bedenken, Unsicherheit aber auch Positives mit sich. Nach wie vor stehen für uns die Bewohnerinnen und Bewohner in allen Alloheim-Residenzen, Ihre Gesundheit, Ihr Wohlergehen und Ihre Lebensqualität an erster Stelle. Täglich erfahren wir, von welch großen Sorgen Familienangehörigen oder Freunde getragen werden. Besuchs- und Kontaktverbote unterbrechen den regen, für alle Seiten notwendigen und wichtigen Austausch, das Persönliche und Gefühlvolle. Wir möchten Ihnen diese Sorgen nehmen, denn wir erheben den Anspruch, auch in dieser schwierigen Zeit mit nahezu täglich wechselnden Parametern die Verpflichtungen gegenüber Ihnen, Ihrem und unserem Umfeld verlässlich zu erfüllen.

Ein Dankeschön an Sie alle, die verständnisvoll mit dieser Situation umgehen. Vor allem auch dann, wenn gewünschte Ansprechpartner in den Einrichtungen einmal nicht sofort telefonisch erreichbar sind oder wir nicht gleich alle Fragen in der Schnelligkeit beantworten können, wie Sie es gewohnt sind. Gerade die Älteren wissen aus eigener Erfahrung, welche manchmal auch unkalkulierbaren Überraschungen das Leben bereithalten kann. Erfreulich ist allerdings, dass unserem Land die Wichtigkeit und besondere Schutzbedürftigkeit der Seniorinnen und Senioren und die damit einhergehende Bedeutung der Pflege vor Augen geführt wird. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten wirklich Beeindruckendes, wie Sie täglich selbst in vielfacher Hinsicht erfahren und beobachten können.

Was macht Alloheim?

Wir arbeiten in spezialisierten Teams, die sich untereinander abstimmen und alle Maßnahmen koordinieren. Dabei geht es nicht nur um Lösungen der wechselnden Herausforderungen, die neue Regelungen oder behördliche Vorgaben mit sich bringen, sondern auch darum, einen längerfristigen Ansatz zur Bewältigung dieser Krise zu entwickeln. Alloheim hat im Rahmen seiner Präventionsmaßnahmen unternehmensweit bereits am 19. März 2020 einen umfangreichen Pandemieplan etabliert und die Mitarbeiter in den Einrichtungen ausführlich geschult. Auf diesen Pandemieplan haben wir von zahlreichen Behörden oder Heimaufsichten anerkennende und sehr positive Rückmeldungen erhalten. Bereits Anfang März haben wir zum Schutze unserer Bewohner und Mitarbeiter alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres von Besuchen der Bewohner unserer Einrichtungen abzusehen.

Außerhalb unseres Einflussbereiches liegt die frühzeitige Aufdeckung der nach wie vor bestehenden Infektionsrisiken. Um diese zu minimieren, fordern wir auch im Sinne aller Pflegeheime die flächendeckende Testung sämtlicher Neuaufnahmen und Verlegungen von einem Krankenhaus in die Pflegeeinrichtungen. Unser Fokus liegt darauf, unsere Mitarbeiter und Bewohner an allen Standorten zu schützen. Die zusätzliche, vor allem psychische Belastung unserer Mitarbeiter, durch leichtfertige Unterstellungen und Schuldzuweisungen, falls es zu Infektionen kommt, erschüttert uns sehr und ist traurig zugleich. Das Virus findet vielerlei Wege.

Umso dankbarer sind wir, weil wir von Ihnen nach wie vor einen so großen Zuspruch, Dank und Anerkennung für unsere Arbeit bekommen. Gemeinsam mit Ihnen in diesen herausfordernden Zeiten zusammenstehen zu können, das erfüllt uns mit Stolz!

Vielen Dank, dass Sie mit viel Verantwortung die getroffenen Maßnahmen zum Schutz Ihrer und unserer der Gesundheit beherzigen und die im persönlichen Umfeld entstandenen Einschränkungen so positiv und verständnisvoll annehmen. Wir werden diese Herausforderung gemeinsam bewältigen, indem wir aneinander glauben und uns gegenseitig bestärken, denn jeder von uns möchte baldmöglichst zurück zur Normalität.

Sorgen Sie gut für sich!
Herzliche Grüße
Ihr Alloheim-Team

19.03.2020 | Coronavirus: Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern

Alloheim nimmt seine Verantwortung für das Wohl von Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern seiner Einrichtungen im Zusammenhang mit dem Infektionsschutz sehr ernst.

Wir beobachten die Entwicklungen zum Coronavirus insgesamt und die Situation in unseren Einrichtungen sehr aufmerksam und haben frühzeitig entsprechende Präventionsmaßnahmen eingeleitet.

Wir halten alle Mitarbeiter zur strikten Einhaltung der ohnehin vorgeschriebenen Basishygienemaßnahmen an und kontrollieren dies regelmäßig in allen Einrichtungen. Dies umfasst beispielsweise Händedesinfektion nach den Maßgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO. Unterstützend haben wir in den vergangenen Tagen und Wochen die Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter zum Thema „Infektionsschutz“ in allen unseren Einrichtungen wiederholt. Zudem werden in unseren Einrichtungen Flächen wie zum Beispiel Fußböden, Bettgestelle, Nachttische gründlich desinfiziert. Unsere Mitarbeiter haben wir mit zusätzlichen Handdesinfektionsmitteln ausgestattet, die sie jederzeit griffbereit bei sich haben.

Angesichts der bundesweit stark ansteigenden Coronavirus-Infektionen gilt in unseren Residenzen zum Schutz von Bewohnern und Angehörigen ab sofort ein generelles Besuchsverbot. Besuche sind nur noch in dringenden Notfällen zulässig. Um Kontaktwege im erforderlichen Maß nachhalten zu können, werden Besucherlisten geführt. Als rein vorsorgliche Maßnahme zum Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern hatten wir schon seit Anfang März 2020 alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres Besuche der Bewohner unserer Einrichtungen möglichst zu vermeiden. Um in begründeten Fällen die Möglichkeiten eines Besuchs abzuklären und gegebenenfalls individuelle Schutzvorkehrungen vorab zu besprechen, hatten wir Angehörige und weitere Besucher gebeten, uns vorab telefonisch anzusprechen.

Darüber hinaus sagen wir zum Schutz unserer Bewohner und Mitarbeiter sämtliche in unseren Einrichtungen geplanten externen Veranstaltungen und Schulungen ab. Zusätzlich sind unsere Mitarbeiter angehalten, externe Meetings und Veranstaltungen zu meiden. Auch werden interne Meetings und Termine bundesweit ab sofort grundsätzlich durch Telefon- oder Videokonferenzen ersetzt oder verschoben. Damit reduzieren wir spürbar eine mögliche Ansteckungsgefahr für die Mitarbeiter, auch durch die reduzierten Reiseaktivitäten.

Wir haben auf Unternehmensebene ein zentrales Krisenteam etabliert, das auf Basis eines unternehmensweiten Pandemieplans die Koordination von Maßnahmen und die Kommunikation in die Einrichtungen übernimmt. Zudem haben wir in allen Einrichtungen ein lokales Kriseninterventionsteam aufgebaut, das sich im Falle eines begründeten Verdachts oder einer nachgewiesenen Infektion um professionelle Sofortmaßnahmen, strikte Einhaltung aller Prozesse und Zusammenarbeit mit den Gesundheits- und Ordnungsbehörden kümmert. Diese Teams bestehen aus Einrichtungsleitung, Pflegedienstleitung, Qualitätsbeauftragten und Hygienebeauftragten. Sie werden von den Regionalleitungen, den COOs und unserem zentralen Qualitätsmanagement unterstützt, mit denen alle Kriseninterventionsteams im regelmäßigen Informationsaustausch stehen.

Wir orientieren uns in unseren Einrichtungen strikt an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und haben diese in unser Hygienehandbuch sowie in die Abläufe bei einem Verdachts- oder Infektionsfall übernommen. Mitarbeiter aller Einrichtungen haben wir mit Informationsmaterial des Robert-Koch-Instituts (RKI) ausgestattet, mit Erläuterungen zum Coronavirus, entsprechenden Schutzmaßnahmen sowie Hinweisen zu Maßnahmen in begründeten Verdachtsfällen.

Allen behördlichen Empfehlungen und Anordnungen kommen wir in allen Einrichtungen selbstverständlich vollumfänglich und unverzüglich nach.