Pflege-Spezial

Seniorenzentrum AGO Kreischa

Dresdner Straße 4 – 6 | 01731 Kreischa | 035206 3974-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

27.09.2019 | 100 Jahre und ein Ehering im Backofen

01.04.2019 | Bunter Ostermarkt in Kreischa

05.10.2018 | Spende an Bürgerstiftung Kreischa

27.09.2018 | Eis schlemmen für guten Zweck

21.07.2018 | Ausbildung in der Pflege

05.07.2018 | Eis schlemmen für den guten Zweck

30.06.2018 | Sommerfest im Seniorenzentrum AGO Kreischa

Am Samstag den 30.06.2018 zwischen 15.30 und 19.00 Uhr war das Erdgeschoss und die Terrasse mit Freude erfüllt.

Schon die liebevolle Dekoration der Bewohner und gelben Engel zauberte dem Einen oder Anderen ein Lächeln auf die Lippen. Selbst das Wetter zeigte gute Laune und als die Sonne verschwand konnte sich in Decken gekuschelt werden.

Bei leckerer Erdbeertorte, Spanferkel und hausgemachter Bowle sowie frisch „gezapftem“ lies es sich gemütlich plaudern. Das musikalische Highlight, die „Breitenauer Musikanten“, brachten unsere Bewohner und die Besucher mit bekannter Volksmusik aus Saxophon und Keyboard in Schwung. Es wurde ausgiebig getanzt und sogar eine Polonäse ins Leben gerufen.

Die Mathematiker wurden durch ein Gewinnspiel gefordert und auch unsere Spendenaktion „Ein Strich ein Euro“ zu Gunsten der Bewohner wurde ein voller Erfolg.

So konnte dieser wunderbare und abwechslungsreiche Tag mit so manch aufgeheitertem Gemüt zu Ende gehen.

Sommerfest im Seniorenzentrum AGO Kreischa
Sommerfest im Seniorenzentrum AGO Kreischa
Sommerfest im Seniorenzentrum AGO Kreischa

04.01.2018 | Freudentränen bei einsamen Senioren

28.11.2017 | Wichteln für einsame Senioren

02.06.2017 | Keine Angst vor Stürzen

Das Seniorenzentrum AGO wurde jetzt im Zuge eines Präventionsprogramms zertifiziert

KREISCHA. Jeder Mensch stürzt gelegentlich. Mit etwas Glück passiert einem in den meisten Fällen nicht viel. Anders sieht das allerdings bei älteren Menschen aus: Sie können ein Stolpern nicht so gut abfangen wie junge Menschen, weshalb die Sturzhäufigkeit auch stetig zunimmt. Studien haben gezeigt: Etwa die Hälfte der Bewohner einer Pflegeeinrichtung stürzt mindestens einmal jährlich. Das Seniorenzentrum AGO in Kreischa hat sich dieses Problems intensiv angenommen. Gemeinsam mit der AOK wurde drei Jahre lang ein Programm durchgeführt, das die Sturzprävention zum Ziel hat.
„Stürze sind die Hauptursache für Verletzungen bei Senioren“, sagt Barbara Albrecht, Einrichtungsleiterin des AGO Seniorenzentrums in Kreischa, „sie ziehen fast immer Krankenhausaufenthalte nach sich und lösen bei den Betroffenen im Nachgang dann auch große Ängste vor weiteren Stürzen aus. Dies wiederum führt zu noch mehr Unsicherheit und Stürzen. Im Grunde ein Teufelskreis.“ Wie sie ergänzt, passieren fast 64% aller Stürze im Zimmer der Bewohner, rund 33% beim Gehen.

Drei Jahre lang nahm die Einrichtung an dem Sturzpräventionsprogramm „Aktiv bleiben im Pflegeheim“ der AOK teil und wurde in diesem Monat entsprechend zertifiziert. „Die Zielvorgaben sind dabei nicht nur die Zunahme der Mobilität und Selbstständigkeit der Bewohner, sondern auch, die Lebensfreude und Lebensqualität dauerhaft zu steigern“, erläutert Barbara Albrecht, „eingebunden und geschult wurden dabei auch alle Pflegekräfte. Stürze können wir somit mit einem Höchstmaß an umfassender Risikoreduzierung und Training dauerhaft vermeiden.“
Doch auch für die Bewohner ergaben sich bereits positive Effekte im Zuge des Programms. So wurde festgestellt, dass ihre Mobilität zunimmt und das Kraft- und Balancetraining zu mehr Sicherheit und Angstreduzierung führen. Barbara Albrecht hält fest: „Auch langfristig werden die Bewohner unseres Hauses von diesem Programm profitieren. Das freut uns natürlich am meisten.“

21.04.2017 | Dora Köbe ist jetzt im „Club der 100-Jährigen“

KREISCHA. Zehn Bewohner der AGO- und Alloheim-Seniorenresidenzen – alle mindestens 100 Jahre alt – legten 2014 in Berlin den Grundstein für einen mehr als außergewöhnlichen, bundesweiten Zusammenschluss: Alle Mitglieder müssen mindestens 100 Jahre alt sein. Jetzt gehört auch die Dora Köbe aus Kreischa diesem erlauchten Kreis an.

Barbara Albrecht, Einrichtungsleiterin der AGO-Seniorenresidenz, überreichte im Zuge einer kleinen Feier dem neuen Mitglied an seinem Geburtstag die Aufnahme-Urkunde. „Eher zufällig entstand die Idee zu diesem Club“, sagt Albrecht, „in einer unserer Einrichtungen ulkten beim Mittagessen zwei 100-Jährige, dass man eigentlich einen entsprechenden Altersclub ins Leben rufen müsste, damit sich Gleichaltrige austauschen können. Nachdem wir festgestellt hatten, dass derzeit 58 Hundertjährige ihren Lebensabend in unseren Einrichtungen verbringen, wurde aus dieser Idee dann Realität.“
Willkommen im Club sind nicht nur die Bewohner, sondern alle Bürger, die mindestens 100 Jahre alt sind. Die Jubilare erhalten eine Ehren-Urkunde für den „Club der 100-Jährigen“ und können unter anderem in den Einrichtungen mit ihrer Familie Geburtstage feiern. „Soweit möglich, soll der Club aber auch die Tür zu einem bewegten Clubleben öffnen“, ergänzt Barbara Albrecht, „gerade junge Menschen sollen die Möglichkeit haben, Zeitzeugen ganz real befragen zu können.“

Geplant im Zuge des Generationsaustausches sind regelmäßige Sonderausstellungen zu bestimmten Epochen, zu denen die Bevölkerung eingeladen ist und bei denen nicht nur die „Hunderter“ ganz persönliche Dokumenten oder Exponaten zeigen. So soll ein generationsübergreifendes Forum für ein geselliges Miteinander geschaffen werden. „Schließlich“, so Albrecht, „haben 100-Jährige nicht nur eine faszinierende geschichtliche Vergangenheit, sondern auch viele Interessen und Hobbies, die sie noch immer gerne mit anderen teilen.“
Große Freude herrschte bei Dora Köbe über ihre Gratulanten.

Dora Köbe, geboren am 07.04.1917 legte immer sehr viel Wert auf ihre Gesundheit, „weil ich ja täglich mit den Ursachen konfrontiert war.“ Sie hatte sich zu ihrem 99. Geburtstage vorgenommen, den 100sten Geburtstag auch noch zu schaffen. Das sie dies nun noch erleben durfte, machte sie sehr glücklich.

Ihr Rezept für ein langes Leben: „Man muss eine Frohnatur sein, viel lachen, Sport treiben und gesund essen.“

Pflege-Spezial

01.10.2019 | Demenz – wenn das Herz liebt, aber der Kopf vergisst

Demenz beginnt oft schleichend und sowohl Betroffene als auch Angehörige merken es zunächst nicht oder wollen nicht wahr haben, dass sich etwas verändert. Doch was bedeutet Demenz und wie geht man am besten mit demenzkranken Menschen um?
Ein Demenzkranker durchläuft oft verschiedene Stadien. Im frühen Stadium sieht es bei den Betroffenen eher wie eine Art Altersvergesslichkeit aus. Auch der Orientierungssinn kann nachlassen. Schreitet die Erkrankung weiter voran, haben die Betroffenen zunehmend Schwierigkeiten, sich neue Informationen zu merken, sich zu konzentrieren und Zusammenhänge zu erkennen. Sie vergessen wichtige Ereignisse aus ihrer Vergangenheit. Das kann für Angehörige besonders schmerzhaft sein, z.B. dann wenn sich der Erkrankte nicht mehr daran erinnern kann, dass er verheiratet ist.
Angehörige müssen umdenken
Im späten Stadium leiden die Betroffenen unter starken Stimmungsschwankungen. Es kann vorkommen, dass sie stundenlang aus dem Fenster starren. Viele verhalten sich ganz plötzlich aggressiv, obwohl sie es gar nicht so meinen. So ein Verhalten sollte man nicht als persönlichen Angriff auffassen.

Demenz01

Foto: Edler von Rabenstein – Adobe Stock

Demenzkranke können im späten Stadium oft die Signale ihres Körpers nicht mehr deuten und schaffen es z.B. nicht rechtzeitig ihre Blase zu leeren. Aber auch das Essverhalten ändert sich. Es gibt viele Gründe, die dazu führen, dass Menschen mit Demenz nicht mehr genügend Nahrung zu sich nehmen, was nicht selten zu einer Unter- bzw. Mangelernährung führen kann. Oftmals hilft nur gutes Beobachten um festzustellen, warum zu wenig gegessen oder die Nahrungkomplett verweigert wird. Mediq Deutschland hilft den Mitarbeiter/-innen von Alloheim dabei, die Gründe einer Essensverweigerung herauszufinden und bietet eine Auswahl geeigneter Zusatznahrungen an, die das Nährstoffdefizit ausgleichen und den Ernährungsstatus deutlich verbessern. Aber auch wenn es aufgrund der Demenz zu einer Inkontinenz kommt, steht Mediq Deutschland zur Seite und berät zu den geeigneten Produkten.
Neben einem veränderten Essverhalten und einer möglichen Inkontinenz fällt es Demenzkranken oft schwer, Worte oder gar Sätze zu bilden. Sie reden deswegen kaum noch. Das heißt aber nicht, dass man nicht mehr mit dem Betroffenen kommunizieren kann. Es ist wichtig weiterhin normal mit ihnen zu reden. Dabei ist es hilfreich, einfache Sätze zu bilden und den Blickkontakt aufrechtzuerhalten. Angehörige sollten akzeptieren, dass eineDiskussion über Sachfragen – wann ist was passiert? – wenig Sinn macht. Viel wichtiger ist es bei der Kommunikation eine gute Beziehung aufrechtzuerhalten. Was immer bleibt, ist der Weg über die Emotionen. Viele reagieren sehr sensibel auf Berührungen und Mimik. Vertraute Gerüche können ebenso ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.
Demenz ist in den meisten Fällen ein normaler Prozess des Alterns, kann aber auch schon in jungen Jahren auftreten. In jedem Stadium ist es wichtig, die Würde des Betroffenen nicht zu verletzen. Angehörige sollten darauf achten, die nachlassenden Fähigkeiten des Demenzkranken nicht zu kritisieren und die Entwicklung genau zu beobachten, um zu wissen, welche Aufgaben Sie ihm noch anvertrauen können.
Interessierte können sich darüber hinaus genauer auf der Webseite von Mediq Deutschland über die Therapiemöglichkeiten beiMangelernährung aufgrund von Demenz informieren oder auch gerne persönlichen Kontakt mit dem Unternehmen suchen.
Mediq Deutschland GmbH
66661 Merzig
www.mediq.de

02.08.2019 | Wenn das Schlucken zum Problem wird

Schlucken ist für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Erst wenn es zu Störungen oder Problemen beim Kauen und Schlucken kommt, wird klar, dass es sich bei diesem Zusammenspiel von Muskeln und Nerven um einen sehr komplexen Prozess handelt. Schluckstörungen (Dysphagie) sind meist die Folge von altersbedingten, körperlichen Veränderungen (z. B. Muskelsteifheit und Bewegungsarmut im Bereich der Mund-, Rachen- und Kehlkopfmuskeln, schlechte Zahnprothesen, Nachlassen des Schluckreflexes). Sie können aber auch als Folge von neurologischen Erkrankungen (Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Alzheimer, Demenz, Morbus Parkinson, Multipler Sklerose) sowie Krebserkrankungen im Kopf-Hals-Bereich auftreten.

Grundsätzlich sollten Schluckbeschwerden immer fachmännisch von einem Arzt
oder Logopäden untersucht werden. Wichtig ist es, herauszufinden, ob es beim Schlucken sowohl von fester Nahrung als auch von Flüssigkeiten zu Problemen kommt. Der Schluckvorgang sollte genau beobachtet werden, um die Art der Schluckstörung bestmöglich beurteilen zu können.

Es ist daher umso wichtiger, dass Ärzte, Sprachtherapeuten, Ernährungstherapeuten und Fachpflegepersonal eng zusammen arbeiten, da viele Betroffene schnell Defizite in der Ernährung aufweisen und dies nicht selten zu einer Mangelernährung führt. Sie verlieren an Gewicht und Muskelmasse und werden zunehmend schwächer und lustloser. Grundsätzlich sollte die Therapie von Schluckstörungen eng mit der Behandlung der Grunderkrankung verknüpft sein. Dabei werden folgende Ziele verfolgt:

Schlucken

Bild: Copyright damato / Fotolia

1. Die Fähigkeit zur normalen Nahrungsaufnahme sollte weitestgehend wiedererlangt werden.
Logopäden versuchen mithilfe bestimmter Stimulations-, Bewegungs- und Schluckübungen, die gestörte Funktion wieder herzustellen. Darüber hinaus vermitteln sie Techniken zur besseren Haltung und einem sicheren Schlucken. Sollten Schluckstörungen nur aufgrund von Kaustörungen auftreten, können diese meist durch eine verbesserte Mundpflege oder eine Zahnbehandlung behoben werden.

2. Die Gefahr des Verschluckens sollte so gering wie möglich gehalten werden.
Wenn Getränke zu schnell den Rachen hinunter fließen, kann der Betroffene das Schlucken nicht mehr steuern und es besteht die Gefahr des Verschluckens. Dysphagiepatienten trinken daher meist zu wenig, aus Angst, sie könnten sich verschlucken. Hier helfen spezielle Trink-Becher. Durch eine besondere Geometrie kann der Becher geleert werden, ohne dass der Betroffene den Kopf in den Nacken legen muss. Zudem ist es hilfreich, die Konsistenz der Speisen und Getränke so anzupassen, dass das Schlucken vereinfacht wird. Entscheidend ist hierbei, die Nahrung an die individuelle Schluckkapazität anzupassen. Feste Speisen können beispielsweise püriert werden, während Flüssigkeiten mithilfe von Andickungsmitteln die passende Konsistenz erhalten. Je nach Dosierung wird die Flüssigkeit sirup-, honig- oder puddingartig. Damit wird das Schlucken erleichtert und die Nahrungsaufnahme insgesamt verbessert. Es sollte jedoch nicht vergessen werden, die Nahrung auch in einer appetitanregenden Form anzubieten und somit auch zum Essen zu motivieren.
Das Einnehmen von Tabletten kann ebenfalls problematisch sein. Tabletten können mehrfach geteilt oder gemörsert werden (unter Verwendung eines geeigneten Mörsers). Ob die verordneten Medikamente zum Teilen bzw. Mörsern geeignet sind, sollte im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt oder Apotheker abgestimmt werden.

3. Positive Unterstützung des Kankheitsverlaufs, durch die Verbesserung des Ernährungszustandes.
Um den Ernährungszustand zu verbessern und ein Nährstoffdefizit auszugleichen, sollten in erster Linie kalorienreiche Lebensmittel gewählt werden. Darüber hinaus leistet der Einsatz von hochkalorischer Trinknahrung (z. B. Cenaman Trinknahrung) einen wichtigen Beitrag zur Nährstoffversorgung. Trinknahrung kann sowohl in Verbindung mit Andickungsmitteln verwendet als auch vielseitig in die normale Nahrung integriert werden. Sie ist verordnungsfähig und wird bei entsprechender Diagnosestellung von der Krankenkasse erstattet. Bei massiven Schluckstörungen und bei stark geschwächten, pflegebedürftigen Patienten gelingt es nur per Sondennahrung (PEG-Sonde, durch die Bauchwand in den Magen), alle Nährstoffe in ausreichender Menge zuzuführen und somit lebenswichtige Funktionen aufrechtzuerhalten.

Die MitarbeiterInnen von Alloheim und Assist stehen Ihnen bei allen Fragen rund um das Thema Schluckbeschwerden, Trinknahrung und Andickungsmittel gerne mit Rat und Tat zur Seite. Gemeinsam finden wir die bestmögliche Lösung.

Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne.

assist GmbH
66661 Merzig
www.assist.de