Pflege-Spezial

Seniorenwohnanlage „Niebüll-Gath”

Bachstelzenring 3-7 | 25899 Niebüll | 04661 9625-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Seniorenwohnanlage „Niebüll-Gath”

Datum Uhrzeit | Treffpunkt Veranstaltung Informationen zur Veranstaltung
Donnerstag,
19.12.19
15:00 Uhr
Seniorenwohnanlage Niebüll-Gath
Weihnachtsfeier Lassen Sie uns gemeinsam die letzten Tage des Jahres ausklingen und das Weihnachtsfest einläuten. Für das leibliche Wohl und musikalische Unterhaltung ist bestens gesorgt.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

11.08.2019 | Neue Pflegedienstleitung in Niebüll

09.05.2019 | Zum Tag der Pflege sagen wir einmal ganz herzlichen Dankeschön

31.03.2019 | Bestnote für die Seniorenwohnanlage Niebüll-Gath

23.12.2018 | Das Wilhelminen-Hospiz sagt “Dankeschön”

19.12.2018 | Wichteln gegen die Einsamkeit

11.12.2018 | Die Geste ist das Geschenk: Wicheln gegen die Einsamkeit

28.11.2018 | Modenschau der Firma Deku- Moden

Am 28.11.2018 fand zum wieder einmal in der Seniorenwohnanlage Niebüll-Gath eine Modenschau der Firma Deku-Moden statt. Einige Bewohner präsentierten die Mode für alle Zuschauer, so dass es für alle zu einem besonderen Einkauferlebnis wurde. Frau Zornow der Firma Deku- Moden führte durch das Programm und sorgte auch nach der Veranstaltung für eine liebevoll Unterstützung und Beratung.

23.11.2018 | Tag der Offenen Tür und Karrieretag in der Seniorenwohnanlage

Am 23. November diesen Jahres wurde von der Seniorenwohnanlage Niebüll- Gath zum „Tag der offenen Tür“ geladen. Neben einer Hausführung durch die Residenz- bzw. Pflegedienstleitung konnten die Besucher kleine Einblicke in den pflegerischen Alltag erhaschen. Verschiedenste Unternehmen, wie das Sanitätshaus Krämer, das Bestattungsunternehmen Martensen & Nissen sowie das Wilhelminenhospiz präsentierten sich in der Cafeteria des Hauses.

Themen wie „Pflege im Alltag“ oder das „Wohnen im Alter“ wurden dort vorgestellt und verschiedene, persönliche Fragen konnten beantwortet werden.

Die Einrichtungsleitung Frau Miriam Beyer nutzte die Gelegenheit, dem Wilhelminenhospiz einen Scheck in Höhe von 200,00 Euro zu übergeben. Die Spendensumme wurde bei der Eisflatrate-Aktion der Seniorenresidenz gesammelt.

Frau Britta Petersen nahm den Scheck stellvertretend für das Wilhelminenhospiz entgegen und bedankte sich recht herzlich dafür.

Tag der Offenen Tür  und Karrieretag in der Seniorenwohnanlage
Tag der Offenen Tür  und Karrieretag in der Seniorenwohnanlage

25.09.2018 | Rückblick auf das Weinfest in Niebüll

11.09.2018 | Es ist so viel möglich

26.08.2018 | Mittagstisch in Niebüll für alle Bürger

25.08.2018 | Flohmarkt und Eisflatrate

Am 25. August fand in unserem Hause eine Eisflatrate-Party statt. Für einen einmaligen Beitrag wurden die Eisbecher immer wieder aufgefüllt. Der ebenfalls für diesen Tag geplante Flohmarkt wurde aufgrund der schlechten Wetterlage kurzerhand nach drinnen verlegt. Wir freuen uns, dass wir trotz dessen einen großen Zulauf hatten und dem entsprechend eine hohe Spendensumme verbuchen können.

Diese Spende in Höhe von 200,00 Euro wollen wir in den kommenden Wochen dem Wilhelminen- Hospiz für Ihre Arbeit zur Verfügung stellen.

Ihr Team der Seniorenwohnanlage “Niebüll-Gath”

05.08.2018 | Flohmarkt mit Eisflatrate und vielen Schätzen

07.06.2018 | Sommerfest in der Senioren-Residenz

25.04.2018 | Gedächtnisgroßmeister Jürgen Petersen besucht Niebüll-Gath

21.02.2018 | Modenschau für Senioren

14.02.2018 | Spiele und Hund: Senioren suchen Freizeit-Partner

12.02.2018 | Karneval in Niebüll-Gath

05.01.2018 | Viele Jobs unter einem Dach

31.12.2017 | Viele Geschenke für alleinstehende Senioren

30.11.2017 | Weihnachts-Aktion für Senioren ohne Angehörige

14.11.2017 | Erfolgreicher “Tag der offenen Tür”

13.09.2017 | Model mit 92

10.08.2017 | Eine Rikscha für Bewohner der Seniorenwohnanlage Gath

Pflege-Spezial

01.10.2019 | Demenz – wenn das Herz liebt, aber der Kopf vergisst

Demenz beginnt oft schleichend und sowohl Betroffene als auch Angehörige merken es zunächst nicht oder wollen nicht wahr haben, dass sich etwas verändert. Doch was bedeutet Demenz und wie geht man am besten mit demenzkranken Menschen um?
Ein Demenzkranker durchläuft oft verschiedene Stadien. Im frühen Stadium sieht es bei den Betroffenen eher wie eine Art Altersvergesslichkeit aus. Auch der Orientierungssinn kann nachlassen. Schreitet die Erkrankung weiter voran, haben die Betroffenen zunehmend Schwierigkeiten, sich neue Informationen zu merken, sich zu konzentrieren und Zusammenhänge zu erkennen. Sie vergessen wichtige Ereignisse aus ihrer Vergangenheit. Das kann für Angehörige besonders schmerzhaft sein, z.B. dann wenn sich der Erkrankte nicht mehr daran erinnern kann, dass er verheiratet ist.
Angehörige müssen umdenken
Im späten Stadium leiden die Betroffenen unter starken Stimmungsschwankungen. Es kann vorkommen, dass sie stundenlang aus dem Fenster starren. Viele verhalten sich ganz plötzlich aggressiv, obwohl sie es gar nicht so meinen. So ein Verhalten sollte man nicht als persönlichen Angriff auffassen.

Demenz01

Foto: Edler von Rabenstein – Adobe Stock

Demenzkranke können im späten Stadium oft die Signale ihres Körpers nicht mehr deuten und schaffen es z.B. nicht rechtzeitig ihre Blase zu leeren. Aber auch das Essverhalten ändert sich. Es gibt viele Gründe, die dazu führen, dass Menschen mit Demenz nicht mehr genügend Nahrung zu sich nehmen, was nicht selten zu einer Unter- bzw. Mangelernährung führen kann. Oftmals hilft nur gutes Beobachten um festzustellen, warum zu wenig gegessen oder die Nahrungkomplett verweigert wird. Mediq Deutschland hilft den Mitarbeiter/-innen von Alloheim dabei, die Gründe einer Essensverweigerung herauszufinden und bietet eine Auswahl geeigneter Zusatznahrungen an, die das Nährstoffdefizit ausgleichen und den Ernährungsstatus deutlich verbessern. Aber auch wenn es aufgrund der Demenz zu einer Inkontinenz kommt, steht Mediq Deutschland zur Seite und berät zu den geeigneten Produkten.
Neben einem veränderten Essverhalten und einer möglichen Inkontinenz fällt es Demenzkranken oft schwer, Worte oder gar Sätze zu bilden. Sie reden deswegen kaum noch. Das heißt aber nicht, dass man nicht mehr mit dem Betroffenen kommunizieren kann. Es ist wichtig weiterhin normal mit ihnen zu reden. Dabei ist es hilfreich, einfache Sätze zu bilden und den Blickkontakt aufrechtzuerhalten. Angehörige sollten akzeptieren, dass eineDiskussion über Sachfragen – wann ist was passiert? – wenig Sinn macht. Viel wichtiger ist es bei der Kommunikation eine gute Beziehung aufrechtzuerhalten. Was immer bleibt, ist der Weg über die Emotionen. Viele reagieren sehr sensibel auf Berührungen und Mimik. Vertraute Gerüche können ebenso ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.
Demenz ist in den meisten Fällen ein normaler Prozess des Alterns, kann aber auch schon in jungen Jahren auftreten. In jedem Stadium ist es wichtig, die Würde des Betroffenen nicht zu verletzen. Angehörige sollten darauf achten, die nachlassenden Fähigkeiten des Demenzkranken nicht zu kritisieren und die Entwicklung genau zu beobachten, um zu wissen, welche Aufgaben Sie ihm noch anvertrauen können.
Interessierte können sich darüber hinaus genauer auf der Webseite von Mediq Deutschland über die Therapiemöglichkeiten beiMangelernährung aufgrund von Demenz informieren oder auch gerne persönlichen Kontakt mit dem Unternehmen suchen.
Mediq Deutschland GmbH
66661 Merzig
www.mediq.de

02.08.2019 | Wenn das Schlucken zum Problem wird

Schlucken ist für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Erst wenn es zu Störungen oder Problemen beim Kauen und Schlucken kommt, wird klar, dass es sich bei diesem Zusammenspiel von Muskeln und Nerven um einen sehr komplexen Prozess handelt. Schluckstörungen (Dysphagie) sind meist die Folge von altersbedingten, körperlichen Veränderungen (z. B. Muskelsteifheit und Bewegungsarmut im Bereich der Mund-, Rachen- und Kehlkopfmuskeln, schlechte Zahnprothesen, Nachlassen des Schluckreflexes). Sie können aber auch als Folge von neurologischen Erkrankungen (Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Alzheimer, Demenz, Morbus Parkinson, Multipler Sklerose) sowie Krebserkrankungen im Kopf-Hals-Bereich auftreten.

Grundsätzlich sollten Schluckbeschwerden immer fachmännisch von einem Arzt
oder Logopäden untersucht werden. Wichtig ist es, herauszufinden, ob es beim Schlucken sowohl von fester Nahrung als auch von Flüssigkeiten zu Problemen kommt. Der Schluckvorgang sollte genau beobachtet werden, um die Art der Schluckstörung bestmöglich beurteilen zu können.

Es ist daher umso wichtiger, dass Ärzte, Sprachtherapeuten, Ernährungstherapeuten und Fachpflegepersonal eng zusammen arbeiten, da viele Betroffene schnell Defizite in der Ernährung aufweisen und dies nicht selten zu einer Mangelernährung führt. Sie verlieren an Gewicht und Muskelmasse und werden zunehmend schwächer und lustloser. Grundsätzlich sollte die Therapie von Schluckstörungen eng mit der Behandlung der Grunderkrankung verknüpft sein. Dabei werden folgende Ziele verfolgt:

Schlucken

Bild: Copyright damato / Fotolia

1. Die Fähigkeit zur normalen Nahrungsaufnahme sollte weitestgehend wiedererlangt werden.
Logopäden versuchen mithilfe bestimmter Stimulations-, Bewegungs- und Schluckübungen, die gestörte Funktion wieder herzustellen. Darüber hinaus vermitteln sie Techniken zur besseren Haltung und einem sicheren Schlucken. Sollten Schluckstörungen nur aufgrund von Kaustörungen auftreten, können diese meist durch eine verbesserte Mundpflege oder eine Zahnbehandlung behoben werden.

2. Die Gefahr des Verschluckens sollte so gering wie möglich gehalten werden.
Wenn Getränke zu schnell den Rachen hinunter fließen, kann der Betroffene das Schlucken nicht mehr steuern und es besteht die Gefahr des Verschluckens. Dysphagiepatienten trinken daher meist zu wenig, aus Angst, sie könnten sich verschlucken. Hier helfen spezielle Trink-Becher. Durch eine besondere Geometrie kann der Becher geleert werden, ohne dass der Betroffene den Kopf in den Nacken legen muss. Zudem ist es hilfreich, die Konsistenz der Speisen und Getränke so anzupassen, dass das Schlucken vereinfacht wird. Entscheidend ist hierbei, die Nahrung an die individuelle Schluckkapazität anzupassen. Feste Speisen können beispielsweise püriert werden, während Flüssigkeiten mithilfe von Andickungsmitteln die passende Konsistenz erhalten. Je nach Dosierung wird die Flüssigkeit sirup-, honig- oder puddingartig. Damit wird das Schlucken erleichtert und die Nahrungsaufnahme insgesamt verbessert. Es sollte jedoch nicht vergessen werden, die Nahrung auch in einer appetitanregenden Form anzubieten und somit auch zum Essen zu motivieren.
Das Einnehmen von Tabletten kann ebenfalls problematisch sein. Tabletten können mehrfach geteilt oder gemörsert werden (unter Verwendung eines geeigneten Mörsers). Ob die verordneten Medikamente zum Teilen bzw. Mörsern geeignet sind, sollte im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt oder Apotheker abgestimmt werden.

3. Positive Unterstützung des Kankheitsverlaufs, durch die Verbesserung des Ernährungszustandes.
Um den Ernährungszustand zu verbessern und ein Nährstoffdefizit auszugleichen, sollten in erster Linie kalorienreiche Lebensmittel gewählt werden. Darüber hinaus leistet der Einsatz von hochkalorischer Trinknahrung (z. B. Cenaman Trinknahrung) einen wichtigen Beitrag zur Nährstoffversorgung. Trinknahrung kann sowohl in Verbindung mit Andickungsmitteln verwendet als auch vielseitig in die normale Nahrung integriert werden. Sie ist verordnungsfähig und wird bei entsprechender Diagnosestellung von der Krankenkasse erstattet. Bei massiven Schluckstörungen und bei stark geschwächten, pflegebedürftigen Patienten gelingt es nur per Sondennahrung (PEG-Sonde, durch die Bauchwand in den Magen), alle Nährstoffe in ausreichender Menge zuzuführen und somit lebenswichtige Funktionen aufrechtzuerhalten.

Die MitarbeiterInnen von Alloheim und Assist stehen Ihnen bei allen Fragen rund um das Thema Schluckbeschwerden, Trinknahrung und Andickungsmittel gerne mit Rat und Tat zur Seite. Gemeinsam finden wir die bestmögliche Lösung.

Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne.

assist GmbH
66661 Merzig
www.assist.de