Corona News

Seniorenresidenz „Am Kurpark”

Ostenallee 84 | 59071 Hamm | 02381 9055-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

12.09.2019 | Eis-Flatrate erbringt 500 Euro für den Tierpark

05.09.2019 | Seniorenresidenzen beteiligen sich am AOK Lauf in Hamm

Anfang September beteiligten sich unsere drei Seniorenresidenzen in Hamm am diesjährigen AOK-Firmenlauf.

Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schnürten sich die Laufschuhe und kamen am Ende gut und sicher im Ziel an.

Wir sagen danke bei allen Kolleginnen und Kollegen für ihren tollen Einsatz und freuen uns auf eine Wiederholung im kommenden Jahr.

Ihr Alloheim-Team

Firmenlauf

09.08.2019 | Tanztee in Seniorenresidenz

06.08.2019 | Abgekühlt zu den Alpakas

08.07.2019 | Sommerfest der Seniorenresidenz

29.05.2019 | Musikhochgenuss in der Residenz

23.03.2019 | Konzert in Seniorenresidenz

05.03.2019 | Karneval in der Seniorenresidenz

08.01.2019 | Neujahrsempfang für Senioren

Zahlreiche Residenzbewohner und Vertreter der Stadt Hamm sind der Einladung am Dienstag, dem 08.01.19 gefolgt, um zum Neujahrsempfang ins Restaurant der Senioren-Residenz Am Kurpark zu kommen. Die musikalische Untermalung übernahm Herr “Auf`m Hof”, der einigen Bewohnern auch schon von Konzerten der Hintzen-Stiftung, die im Haus stattfanden, bekannt war.

Bürgermeister Lindemann hielt eine Ansprache und wünschte allen Bewohnern und Gästen ein frohes, glückliches und gesundes Jahr 2019. Weiterhin ließ er respektvoll verlauten, dass unser Land nur so weit gekommen ist, weil die ältere Generation es wieder mit aufgebaut hat.

Zudem wählte er das Thema Zeit und ermunterte die Residenzbewohner, gut auf sich zu achten, um sich Zeit zu nehmen für persönliche Anliegen und Interessen. Seine Rede schloss er mit einem „Glück auf“.

Gemeinsam mit allen Besuchern wurde mit einem Glas Sekt auf das neue Jahr angestoßen.

Neujahrsempfang

04.01.2019 | Seniorin feiert 102. Geburtstag

Am 04.01.2019 feierte die älteste Bewohnerin unseres Hauses Am Kurpark ihren 102. Geburtstag. Mit wunderschönen Blumensträußen gratulierten die Familie, Freunde sowie der Soziale Dienst unserer Einrichtung dem Geburtstagskind. Das musikalische Geburtstagsständchen an ihrem Ehrentag erfreute die Seniorin sehr.

Wir sagen auch auf diesem Wege noch einmal alles erdenklich Gute.

Ihr Alloheim-Team

Seniorin feiert 102. Geburtstag

12.12.2018 | Wichteln für Senioren

27.11.2018 | Spende an Kinderhospizdienst

21.11.2018 | Offene Türen und Adventsmarkt

19.10.2018 | Hindernisse im Quartier entdecken

18.10.2018 | Oktoberfest gefeiert

28.09.2018 | Senioren werden 30

11.09.2018 | Modenschau in der Seniorenresidenz

Am Dienstag, 11.09.2018 war es mal wieder soweit. Der Modeverkauf mit Petra Feller aus Bergkamen kam wieder zu den Residenzbewohnern um aktuelle und modische Kleidung für Senioren im Hause anzubieten.

Die Herbst-/Winterkollektion 2018/2019 mit interessanten farbigen Oberteilen mit originellen Mustern zog die Begeisterung der Interessenten bei der Modenschau im Restaurant auf sich. Zusätzlich weckten Winterjacken mit farblich abgestimmten Schals die Aufmerksamkeit der Zuschauer. Freundlicherweise stellten sich zwei Bewohnerinnen, Frau W. und Frau R. als Modells für die Modenschau zur Verfügung.

Frau K., ein Modell aus dem Modeunternehmen, präsentierte aktuelle Outfits. Immer wieder gab es Applaus für die drei Modells vom Publikum. Über eine tolle Blume als Dankeschön für ihren Einsatz freuten sich alle 3 Damen sehr.

Modenschau in der Seniorenresidenz

30.08.2018 | Grillabend in der Senioren-Residenz

Am Donnerstag, 30.08.2018 fand der traditionelle Grillabend in der Seniorenresidenz Am Kurpark statt.

Bei wunderschönem Spätsommerwetter kamen sehr viele Residenzbewohner ins Restaurant, um gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verbringen. Für ein buntes vielseitiges Schlagerprogramm sorgte Frau Sabina Gluch vom Sozialen Dienst. Zu alten bekannten Schlagern wurde ausgelassen gesungen und zu Liedern im Walzertakt geschunkelt. Für das leibliche Wohl sorgte die hauseigene Küche mit leckeren Salaten und Grillgenüssen.

Zufrieden gingen die Gäste zurück in ihre Wohnungen und auf die Wohnbereiche und blickten auf einen gelungenen, stimmungsreichen und kurzweiligen Abend zurück.

21.08.2018 | Besuch in Seniorenresidenz

27.07.2018 | Eis-Flatrate: So viel Eis essen wie möglich

04.07.2018 | Sommerfest bei den Senioren

12.06.2018 | Begrüßungskaffee in der Seniorenresidenz Am Kurpark

Der traditionelle Begrüßungskaffee für die neuen Bewohner des betreuten Wohnens fand am 12.06.2018 statt. Diesmal wurden die Einladungen von einer großen Anzahl an Residenzbewohnern angenommen. Das gemütliche Beisammensein bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen lud zum Plaudern und zum Erzählen ein. Bei einer lockeren Atmosphäre und interessanten Gesprächen lernte man sich untereinander besser kennen. Bei weiteren aktuellen und unterhaltsamen Themen konnten neue Kontakte zu Tischnachbarn geknüpft werden.

Zum Ende hin konnte man in zufriedene Gesichter schauen. Die Gäste dankten für einen kurzweiligen und gelungenen Nachmittag.

Ihr Team der Seniorenresidenz Am Kurpark

02.05.2018 | Tanz in den Mai

Am 02.05.2018 fand in der Seniorenresidenz Am Kurpark das traditionelle Maifest statt.

Sowohl eine Vielzahl der Residenzbewohner sowie auch die Bewohner vom stationären Bereich besuchten gerne diese alljährlich wiederkehrende Veranstaltung.
Die neue Einrichtungsleitung, Frau Auweiler-Goerke eröffnete diesen Nachmittag mit einer Begrüßungsrede und einem Maigedicht.

Anschließend ließen sich alle Gäste den Kaffee und die köstlichen Kuchenstücke schmecken.

Mit Gesang und auf seinem Keyboard begleitete der Musiker, Marco Zwetzschler, abwechslungsreich und unterhaltsam den Nachmittag. Ausgewählte und flotte Musiktitel tönten durch das Restaurant und luden die Bewohner zum Tanze ein. Ein Teil der Bewohner kamen gern dieser Aufforderung nach und haben schwungvoll das Tanzbein zum Walzer oder auch zu älteren Schlagern gehoben.
Im Programm ging es weiter mit vertrauten und älteren Volksliedern, dazu hörte man muntere Stimmen singen und es wurde geschunkelt.

Für das leibliche Wohl der Maifestbesucher wurde mit kulinarischen Grillgenüssen und verschiedenen Salaten gesorgt.
Mit dem Lied: „Servus, Ade und Auf Wiedersehen“ ließ man den gelungenen Tanz in den Mai ausklingen.

Tanz in den Mai

26.04.2018 | Drei Schüler beim „Boy‘s Day“ in Hamm

Hamm. Am 26. April fand in der Alloheim Senioren-Residenz „Am Kurpark“ in Hamm der bundesweit veranstaltete Boy‘s Day statt. Dabei handelt es sich um eine Aktion, bei der Jungen eher typisch weibliche Berufe testen konnten. Gleich vier Schüler, Miguel Olejniczak, Tim Dartmann, Luka Pavicevic und Harun Kaba, nutzen das Angebot, um sich über die vielseitigen, pflegerischen Berufe in der Praxis zu informieren.

Das Haus hautnah kennenlernen, den Betreuungskräften über die Schulter schauen – das stand für die vier Schüler beim Boy’s Day auf dem Tagesprogramm. Zwischendurch gab es viele Möglichkeiten Fragen zu stellen und sich über die internen Abläufe, Planungen oder auch Dokumentationsarten der Einrichtung umfassend zu informieren. Auch das Mittagessen nutzten die vier Schüler, um sich mit den Mitarbeitern der verschiedenen Bereiche auszutauschen und von ihren Berufserfahrungen erzählen zu lassen.

Einhellig war dann auch das Fazit der Teilnehmer des Boy’s Day: „Das war ein ganz besonderer Tag, an dem wir wirklich viel lernen und erfahren konnten.“

Drei Schüler beim „Boy‘s Day“ in Hamm

27.03.2018 | Erste “Bravo” -Rufe zu “Bel Ami”

13.03.2018 | “The Voice” beim Hintzen-Konzert

23.12.2017 | Wichteln gegen die Einsamkeit

02.12.2017 | Senioren-Wichteln

29.11.2017 | Adventsmarkt überall in der Seniorenresidenz

22.11.2017 | Offene Türen und Adventsmarkt

19.10.2017 | Musikalische Zeitreise

12.10.2017 | Von Beethoven bis zu den Beatles

22.09.2017 | Von der Klassik zum Rock

15.09.2017 | Demenz – Vielfalt im Blick

09.08.2017 | Eis bis zum Abwinken

13.07.2017 | Mandolinenorchester beim Hintzen-Konzert

06.07.2017 | Seniorenresidenz “Am Kurpark” lädt alle Bürger zum “Wilden Westen” ein

04.07.2017 | „Wilder Westen“ in der Seniorenresidenz am Kurpark

HAMM. Am kommenden Samstag veranstaltet die Seniorenresidenz „Am Kurpark“ in Hamm ab 14.30 Uhr ein ganz besonderes Sommerfest. Unter dem Motto „Wilder Westen“ geben sich dann nicht nur Cowboys und Indianer ein friedliches Stelldichein. Auch alle Bürger der Region sind herzlich zu diesem ausgefallenen Sommerfest eingeladen.

Wer kennt sie nicht, die Zeit des „Wilden Westens“ aus den berühmten Cowboy- und Westernfilmen mit Helden wie Winnetou oder Old Shatterhand. Heiß ging es her in der damaligen Zeit, die bekannt ist als eine Zeit der Siedler, Cowboys, Trapper und Indianer. Wer diese Zeiten einmal „live“ erleben will, sollte sich am kommenden Samstag in die Ostenallee 84 in Hamm begeben. Dort garantiert dann die Seniorenresidenz „Am Kurpark“ einen stimmungsvollen Nachmittag. Auf dem Programm stehen Country-Musik, gespielt von Frank Haufe, gegrillte Köstlichkeiten auf dem Feuer gegart und viele Spiele zum Mitmachen wie beispielsweise Hufeisen-Werfen. Aber auch Kaffee- und Kuchenliebhaber kommen auf ihre Kosten.

„Auch in diesem Jahr gibt es bei unserer Tombola viele tolle Preise zu gewinnen“, verspricht die Leiterin des Sozialen Dienstes, Andrea Sembowski. Als weitere besondere Attraktion kündigt sie den Auftritt des Bewohnerchors „Residenzlerchen“ an. Extra für diesen Tag und das Sommerfest haben die Chormitglieder verschiedene Gesangseinlagen geprobt und einstudiert. Auch auf eine Tanzvorführung der Mitarbeiter der Seniorenresidenz darf man gespannt sein. Gäste und Anwohner sind herzlich willkommen. Los geht es ab 14.30 Uhr in der Ostenallee 84 in Hamm.

02.07.2017 | Hammer Chor präsentiert sein Repertoire

HAMM. Am Sonntag, 2.7.2017 kommen Freunde des Chorgesanges im Restaurant der Senator Seniorenresidenz „Am Kurpark“ ganz auf ihre Kosten. An diesem Tag erklingen nämlich rund 50 starke Stimmen des Chors der Erlöskirche. Präsentiert werden Liedern über die Liebe, die Natur und bekannte Filmmusiken. Zu dieser Veranstaltung sind alle Bürger der Region ganz herzlich eingeladen.

Bereits 1963 wurde der Chor der Erlöskirche in Hamm gegründet. Heute besteht er aus etwa 65 gesangsstarken Mitgliedern. Obwohl der Schwerpunkt des Chors eigentlich bei kirchlicher Musik liegt, ist sein Repertoire sehr weit gefasst und reicht vom Barock bis zur Moderne.

Freunde und Fans eindrucksvoller Gesänge dürfen sich somit auf mehr als nur einen schönen Nachmittag in der Seniorenresidenz am Kurpark freuen. Es winken Live-Gesang und Genuß: Das bewährte Gastro-Team der Residenz verspricht, die Gäste mit selbst gemachten Kuchen und Kaffee ebenfalls zu verzaubern. Ab 16.00 Uhr tritt der Chor am 02.07.2017. in der Ostenallee 84 in 59071 Hamm auf.

13.04.2017 | Junge Flüchtlinge informieren sich in der Residenz “Am Kurpark”

04.04.2017 | Seniorenresidenz “Am Kurpark” öffnet ihre Tore für großes Frühlingskonzert

21.03.2017 | Hundertwasser in Seniorenresidenz

15.03.2017 | Tanzen im Sitzen

Corona News

02.06.2020 | Besuche unter Auflagen wieder möglich

Großes Aufatmen in den Senioren-Residenzen: Nach der wochenlangen Abschottung sind Besuche in den Einrichtungen der Alloheim-Gruppe wieder möglich. Grundlage sind die Besuchskonzepte der einzelnen Residenzen, da nach wie vor bestimmte Auflagen gelten. So sollen Besuche nach Möglichkeit vorher in der Residenz angemeldet werden, die Besuchszeit ist begrenzt und auch Maskenpflicht, Abstands-, Hygiene- und Identitätsregeln sind noch nicht gelockert worden.

Die Besuchskonzepte sind an die jeweiligen Vorgaben der einzelnen Bundesländer angepasst. Diese können variieren, daher wird vornehmlich im Anmeldegespräch mit den Angehörigen über die individuellen Maßnahmen gesprochen, um entsprechend beim Besuch vor Ort einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Darüber hinaus können die Angehörigen sich vorab immer an die Residenzen wenden, um Fragen und Abläufe zu besprechen.

08.05.2020 | Besuche in Seniorenresidenzen unter Auflagen bald wieder möglich

Konzepterstellung in enger Absprache mit Behörden

DÜSSELDORF. Das Besuchsverbot traf die Angehörigen und Bewohner der Alloheim Seniorenresidenzen gleichermaßen schwer. Telefonate oder Briefe konnten persönliche Treffen zwar nicht ersetzen, jedoch Einsamkeitsgefühlen ein stückweit vorbeugen. Doch jetzt sollen Besuche von Angehörigen in den Alloheim-Seniorenresidenzen bald wieder möglich sein – allerdings nur unter strengen Auflagen und unter Einhaltung des Infektionsschutzes. Der Grund: Pflegebedürfte Menschen und insbesondere Senioren zählen weiterhin zur Corona-Risikogruppe. Hinzu kommen unterschiedliche Regelungen in einzelnen Ländern und Kreisen.
„Der persönliche Besuch ihrer Liebsten fehlte unseren Bewohnern sehr“, lautet das einhellige Fazit der Alloheim-Einrichtungsleitungen in ganz Deutschland, „die am häufigsten gestellte Frage ist: ‚Wann sind Besuche endlich wieder möglich?‘“. Dass es nun Lockerungen beim Besuchsverbot geben wird, befürworten daher alle Residenzleitungen und ihre jeweiligen Teams. Allerdings muss bis dahin noch einiges organisatorisches erledigt werden. Denn: Alle Betreiber müssen sich an strenge Vorgaben der Bundesländer halten und dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt sowie den Ordnungsbehörden ein detailliertes Besuchskonzept vorstellen.

Fest steht bereits, dass sowohl die Anzahl der Besucher, als auch die Zeit begrenzt sein werden. Weitere Auflagen: Alle Besuche müssen vorher angemeldet werden, es muss ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter während des gesamten Besuches eingehalten werden und es gelten strenge Hygieneregeln. Barriere-Maßnahmen wie Absperrungen, Plexiglasabtrennungen sollen darüber hinaus den direkten Kontakt zwischen Besucher und Bewohner als Schutzmaßnahme verhindern. Ebenso ist das Tragen eines dreilagigen Mund-Nasenschutz Pflicht. Geschenke, Essen, etc. müssen weiterhin separat abgegeben werden und dürfen aufgrund des Infektionsschutzes nach wie vor nicht persönlich überreicht werden.

Den Einrichtungsleitungen ist durchaus bewusst, dass sich Angehörige und Bewohner so schnell wie möglich wiedersehen möchten, allerdings bitten sie um Geduld. Derzeit arbeitet man mit Hochdruck an den Besuchskonzepten und ist dazu in einem engen Austausch mit den Bewohnerbeiräten und Behörden. Sobald ein Konzept abgestimmt ist, werden die Einrichtungen von sich aus die Angehörigen informieren. Insofern bitten die Alloheim-Mitarbeiter alle Besuchswilligen darum, von diesbezüglichen Nachfragen aus Rücksicht auf die Pflegekräfte abzusehen.

Bis die Konzepte fertig abgestimmt sind, ist noch einmal nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass Besuche nicht erlaubt sind.

15.04.2020 | Covid-19-Krise: „Corona besiegen wir nur gemeinsam“

Raphael Gilberg, Geschäftsführer der Alloheim Senioren-Residenzen, zieht eine Zwischenbilanz zur aktuellen Krisenbewältigung

Düsseldorf, 15. April 2020 – Mehrmals täglich konferiert Raphael Gilberg am Telefon mit dem Management und Fachabteilungen. Er ist Geschäftsführer des operativen Bereichs der Alloheim-Gruppe, ein Unternehmen, das bundesweit als zweitgrößter privater Betreiber von Pflegeeinrichtungen für rund 30.000 Pflegebedürftige und 20.000 Mitarbeiter verantwortlich ist. Rund drei Wochen nach dem von Bund und Ländern ausgesprochenen „umfassenden Kontaktverbot“, das in besonderem Maße Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen betrifft, zieht Gilberg eine Zwischenbilanz. Sein Fazit: „Um den bestmöglichen Schutz für die Bewohner zu gewährleisten wünschen sich unsere Mitarbeiter und auch die Mitarbeiter anderer Träger einen klaren Handlungsrahmen.“ So wie es bereits in sehr vielen Landkreisen gelebt wird, brauchen Pflegekräfte kurze Wege in der Entscheidungsfindung gemeinsam mit den unterstützenden Behörden.

Auf den ersten Blick klingt der Sachverhalt gar nicht so kompliziert: Der Bewohner einer Pflegeeinrichtung verlässt trotz Belehrungen, Bitten und Erklärungen täglich die Residenz durch den Hauptausgang. Er möchte sein Leben weiterhin so gestalten wie bisher. Corona-Krise? Sie hat keine Auswirkungen auf ihn, er fühlt sich gesund. Abends möchte er – ebenfalls wie gewohnt – dann wieder hinein in die Residenz. „Genau hier beginnt das Problem aller Pflegeeinrichtungen in Deutschland“, sagt Raphael Gilberg, „da wir nicht wissen, wo der Bewohner war und welche Kontakte er hatte, dürften wir ihn nicht mehr ins Haus lassen, denn er stellt dadurch ein potentielles Infektionsrisiko für alle anderen Bewohner und Mitarbeiter dar. Was also tun? Ein Zimmer oder einen Wohnbereich zu verschließen wäre eine Freiheitsberaubung. Ihm den Zutritt verwehren? Auf welcher Rechtsgrundlage?“ Wie Gilberg anführt, fühlen sich die Einrichtungen bei derartigen Fragen oftmals alleingelassen. „Wer ist zuständig? Man verweist ans Ordnungsamt, das verweist an die Heimaufsicht. Die wiederum meint, das Gesundheitsamt sei zuständig und das schickt einen wieder zum Ordnungsamt. Ich verstehe sehr gut, dass die Nerven vieler Kollegen und Mitarbeiter blank liegen, weil eine immense Verantwortung auf ihren Schultern liegt. Mittlerweile gehen wir jetzt direkt an die Ministerien und bitten dort um Hilfe.“

Auch die völlig unterschiedlichen Regelungen und Verordnungen im Umgang mit der Krise in den einzelnen Bundesländern machen den überregional agierenden Trägern erheblich zu schaffen. Die hochgelobte Desinfektionsschleuse in Nordrhein-Westfalen – in Niedersachsen ist sie nichts wert und wird bemängelt. Andere Vorschriften, andere Regeln. Bereits Anfang März hat ein hochprofessionelles Alloheim-Experten-Team einen Pandemieplan für den Tag X entwickelt. Täglich wird er aktualisiert; oft mehrfach am Tag, manchmal stündlich. „Die Fragestellungen und Verordnungen unterscheiden sich in den Bundesländern. All das müssen wir im Blick haben, vergleichen, aktualisieren und an die jeweiligen Einrichtungen vor Ort kommunizieren. Das kostet viel Energie, Kraft und Zeit – und löst natürlich viele Rückfragen aus, denn vieles ist schlichtweg nicht nachzuempfinden.“

Dass auch die Krankenhäuser unter hohem Druck stehen, teilweise aktuelle Landesverordnungen gar nicht bekannt sind und für Verwirrung sorgen – auch das gehört zum Alltag von Raphael Gilberg und seinem Krisenstab. Aber auch das muss gelöst werden. „Ein immenses Problem ist die Rückverlegung von Bewohnern nach einem Krankenhausaufenthalt“, sagt er, „hier spielen sich mittlerweile Dramen ab bis hin zu unwürdigen Situationen für die Betroffenen.“ Zu schnell sei das Virus ins Haus geholt und damit eine Kettenreaktion nicht mehr zu stoppen. In Niedersachsen gelte beispielsweise eine 14-tägige Quarantänepflicht für aus dem Krankenhaus zurückkehrende Bewohner. Ist die nicht sichergestellt, dürfen die Bewohner qua Landesanordnung nicht mehr in die Einrichtung zurückkehren. „Die Krankenhäuser wollen den Patienten zurückschicken, weil sie das Pflegebett benötigen. Wir dürfen ihn aufgrund der Verordnung aber nicht aufnehmen. Nun diskutieren der Krankenwagenfahrer und die Verwaltung im Beisein des Bewohners vor der Tür, ob er wieder herein darf oder nicht? Der Fahrer will ihn nicht wieder mitnehmen, lädt ihn quasi vor der Tür schnell ab. Das ist menschenunwürdig!“

Sichtlich irritiert sind Angehörige und Mitarbeiter auch über die Tatsache, dass bei Rückkehrern aus dem Krankenhaus nicht standardmäßig ein Covid-19-Test gemacht wird. „Da weiß ja niemand, was los ist“, sagt Raphael Gilberg und ergänzt: „Wir haben aktuell in einem Haus in Niedersachsen im Demenzbereich eine Infektionswelle von Bewohnern und Mitarbeitern zu bewältigen. Sehr schnell folgten dann Gerüchte, wahrscheinlich seien es unsere Mitarbeiter gewesen, die das Virus ins Haus gebracht hatten. Das löst natürlich einen ungeheuren Druck auf die Pflegekräfte aus, die sich plötzlich rechtfertigen müssen. Das ist ein sinnloser Stress, der zu ihrem jetzigen Arbeitspensum noch dazukommt. Die Leute vergessen oft, dass wir gerade eine weltweite Pandemie haben. Da geht es nicht um Schuldige, sondern darum, wer wem hilft!“
Eine besondere Herausforderung stellen für ihn und die Pflegefachkräfte die speziellen Wohnbereiche mit demenziell erkrankten Bewohnern dar. Der Grund: Der fortschreitende, kognitive Verlust der Gedächtnisleistung der Betroffenen stellt eine nahezu unüberwindbare Hürde dar. „Schon im normalen Alltag betreuen speziell ausgebildete Kräfte diese doch sehr große Gruppe der Demenzerkrankten“, erklärt Raphael Gilberg, „diesen Bewohnern Maßnahmen erklären zu wollen, wie das Tragen einer Gesichtsmaske oder Hinweise, man möge Abstand zueinander halten, Desinfektionsmaßnahmen durchführen, das ist schlichtweg unmöglich.“ Dies sei auch der Grund dafür, dass sich Infektionen gerade in den Demenzbereichen in „atemberaubender Geschwindigkeit“ ausbreiten könnten. „Wenn krankheitsbedingt denjenigen das Verständnis fehlt, dass all unsere Aktivitäten grundsätzlich dem eigenen Schutz dienen, wird es sehr, sehr schwierig.“

Raphael Gilberg hofft, dass die dringend erforderlichen Optimierungen in der gemeinsamen Krisenbewältigung kurzfristig zielführend umgesetzt werden. Alle Pflegeeinrichtungen seien schließlich davon betroffen. „An vielen Standorten klappt die Zusammenarbeit mit den Behörden hervorragend“, freut er sich, „man tauscht sich auf kurzen Wegen aus, Mitarbeiter waren sogar an den Osterfeiertagen für uns erreichbar – das ist toll.“ Andererseits wisse er, so Gilberg weiter, dass auch in den Behörden viele Verunsicherungen mitschwingen. Sein Wunsch: „Für alle Pflegekräfte wäre es viel einfacher, wenn die Politik den direkten Kontakt zu denjenigen suchen und halten würde, die aus dem praktischen Alltag und ihren Erfahrungen berichten können.“

Gilberg

11.04.2020 | Achtung: Aktuelle Corona Information

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
liebe Angehörige,

eine wohl beispiellose und herausfordernde Zeit bringt Bedenken, Unsicherheit aber auch Positives mit sich. Nach wie vor stehen für uns die Bewohnerinnen und Bewohner in allen Alloheim-Residenzen, Ihre Gesundheit, Ihr Wohlergehen und Ihre Lebensqualität an erster Stelle. Täglich erfahren wir, von welch großen Sorgen Familienangehörigen oder Freunde getragen werden. Besuchs- und Kontaktverbote unterbrechen den regen, für alle Seiten notwendigen und wichtigen Austausch, das Persönliche und Gefühlvolle. Wir möchten Ihnen diese Sorgen nehmen, denn wir erheben den Anspruch, auch in dieser schwierigen Zeit mit nahezu täglich wechselnden Parametern die Verpflichtungen gegenüber Ihnen, Ihrem und unserem Umfeld verlässlich zu erfüllen.

Ein Dankeschön an Sie alle, die verständnisvoll mit dieser Situation umgehen. Vor allem auch dann, wenn gewünschte Ansprechpartner in den Einrichtungen einmal nicht sofort telefonisch erreichbar sind oder wir nicht gleich alle Fragen in der Schnelligkeit beantworten können, wie Sie es gewohnt sind. Gerade die Älteren wissen aus eigener Erfahrung, welche manchmal auch unkalkulierbaren Überraschungen das Leben bereithalten kann. Erfreulich ist allerdings, dass unserem Land die Wichtigkeit und besondere Schutzbedürftigkeit der Seniorinnen und Senioren und die damit einhergehende Bedeutung der Pflege vor Augen geführt wird. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten wirklich Beeindruckendes, wie Sie täglich selbst in vielfacher Hinsicht erfahren und beobachten können.

Was macht Alloheim?

Wir arbeiten in spezialisierten Teams, die sich untereinander abstimmen und alle Maßnahmen koordinieren. Dabei geht es nicht nur um Lösungen der wechselnden Herausforderungen, die neue Regelungen oder behördliche Vorgaben mit sich bringen, sondern auch darum, einen längerfristigen Ansatz zur Bewältigung dieser Krise zu entwickeln. Alloheim hat im Rahmen seiner Präventionsmaßnahmen unternehmensweit bereits am 19. März 2020 einen umfangreichen Pandemieplan etabliert und die Mitarbeiter in den Einrichtungen ausführlich geschult. Auf diesen Pandemieplan haben wir von zahlreichen Behörden oder Heimaufsichten anerkennende und sehr positive Rückmeldungen erhalten. Bereits Anfang März haben wir zum Schutze unserer Bewohner und Mitarbeiter alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres von Besuchen der Bewohner unserer Einrichtungen abzusehen.

Außerhalb unseres Einflussbereiches liegt die frühzeitige Aufdeckung der nach wie vor bestehenden Infektionsrisiken. Um diese zu minimieren, fordern wir auch im Sinne aller Pflegeheime die flächendeckende Testung sämtlicher Neuaufnahmen und Verlegungen von einem Krankenhaus in die Pflegeeinrichtungen. Unser Fokus liegt darauf, unsere Mitarbeiter und Bewohner an allen Standorten zu schützen. Die zusätzliche, vor allem psychische Belastung unserer Mitarbeiter, durch leichtfertige Unterstellungen und Schuldzuweisungen, falls es zu Infektionen kommt, erschüttert uns sehr und ist traurig zugleich. Das Virus findet vielerlei Wege.

Umso dankbarer sind wir, weil wir von Ihnen nach wie vor einen so großen Zuspruch, Dank und Anerkennung für unsere Arbeit bekommen. Gemeinsam mit Ihnen in diesen herausfordernden Zeiten zusammenstehen zu können, das erfüllt uns mit Stolz!

Vielen Dank, dass Sie mit viel Verantwortung die getroffenen Maßnahmen zum Schutz Ihrer und unserer der Gesundheit beherzigen und die im persönlichen Umfeld entstandenen Einschränkungen so positiv und verständnisvoll annehmen. Wir werden diese Herausforderung gemeinsam bewältigen, indem wir aneinander glauben und uns gegenseitig bestärken, denn jeder von uns möchte baldmöglichst zurück zur Normalität.

Sorgen Sie gut für sich!
Herzliche Grüße
Ihr Alloheim-Team

19.03.2020 | Coronavirus: Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern

Alloheim nimmt seine Verantwortung für das Wohl von Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern seiner Einrichtungen im Zusammenhang mit dem Infektionsschutz sehr ernst.

Wir beobachten die Entwicklungen zum Coronavirus insgesamt und die Situation in unseren Einrichtungen sehr aufmerksam und haben frühzeitig entsprechende Präventionsmaßnahmen eingeleitet.

Wir halten alle Mitarbeiter zur strikten Einhaltung der ohnehin vorgeschriebenen Basishygienemaßnahmen an und kontrollieren dies regelmäßig in allen Einrichtungen. Dies umfasst beispielsweise Händedesinfektion nach den Maßgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO. Unterstützend haben wir in den vergangenen Tagen und Wochen die Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter zum Thema „Infektionsschutz“ in allen unseren Einrichtungen wiederholt. Zudem werden in unseren Einrichtungen Flächen wie zum Beispiel Fußböden, Bettgestelle, Nachttische gründlich desinfiziert. Unsere Mitarbeiter haben wir mit zusätzlichen Handdesinfektionsmitteln ausgestattet, die sie jederzeit griffbereit bei sich haben.

Angesichts der bundesweit stark ansteigenden Coronavirus-Infektionen gilt in unseren Residenzen zum Schutz von Bewohnern und Angehörigen ab sofort ein generelles Besuchsverbot. Besuche sind nur noch in dringenden Notfällen zulässig. Um Kontaktwege im erforderlichen Maß nachhalten zu können, werden Besucherlisten geführt. Als rein vorsorgliche Maßnahme zum Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern hatten wir schon seit Anfang März 2020 alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres Besuche der Bewohner unserer Einrichtungen möglichst zu vermeiden. Um in begründeten Fällen die Möglichkeiten eines Besuchs abzuklären und gegebenenfalls individuelle Schutzvorkehrungen vorab zu besprechen, hatten wir Angehörige und weitere Besucher gebeten, uns vorab telefonisch anzusprechen.

Darüber hinaus sagen wir zum Schutz unserer Bewohner und Mitarbeiter sämtliche in unseren Einrichtungen geplanten externen Veranstaltungen und Schulungen ab. Zusätzlich sind unsere Mitarbeiter angehalten, externe Meetings und Veranstaltungen zu meiden. Auch werden interne Meetings und Termine bundesweit ab sofort grundsätzlich durch Telefon- oder Videokonferenzen ersetzt oder verschoben. Damit reduzieren wir spürbar eine mögliche Ansteckungsgefahr für die Mitarbeiter, auch durch die reduzierten Reiseaktivitäten.

Wir haben auf Unternehmensebene ein zentrales Krisenteam etabliert, das auf Basis eines unternehmensweiten Pandemieplans die Koordination von Maßnahmen und die Kommunikation in die Einrichtungen übernimmt. Zudem haben wir in allen Einrichtungen ein lokales Kriseninterventionsteam aufgebaut, das sich im Falle eines begründeten Verdachts oder einer nachgewiesenen Infektion um professionelle Sofortmaßnahmen, strikte Einhaltung aller Prozesse und Zusammenarbeit mit den Gesundheits- und Ordnungsbehörden kümmert. Diese Teams bestehen aus Einrichtungsleitung, Pflegedienstleitung, Qualitätsbeauftragten und Hygienebeauftragten. Sie werden von den Regionalleitungen, den COOs und unserem zentralen Qualitätsmanagement unterstützt, mit denen alle Kriseninterventionsteams im regelmäßigen Informationsaustausch stehen.

Wir orientieren uns in unseren Einrichtungen strikt an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und haben diese in unser Hygienehandbuch sowie in die Abläufe bei einem Verdachts- oder Infektionsfall übernommen. Mitarbeiter aller Einrichtungen haben wir mit Informationsmaterial des Robert-Koch-Instituts (RKI) ausgestattet, mit Erläuterungen zum Coronavirus, entsprechenden Schutzmaßnahmen sowie Hinweisen zu Maßnahmen in begründeten Verdachtsfällen.

Allen behördlichen Empfehlungen und Anordnungen kommen wir in allen Einrichtungen selbstverständlich vollumfänglich und unverzüglich nach.