Corona News

Senioren Zentrum „In den Dämmen”

Schulstraße 4 | 29308 Winsen/Aller | 05143 668-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

21.02.2020 | Sammler bitte melden

08.03.2019 | Weltfrauentag: Starke Frauen in der Pflege würdigen

Alloheim stellt Verdienste pflegender Frauen in den Fokus

Winsen. Weltfrauentag – am 8. März stehen die Frauen im Mittelpunkt. Im Dienstleistungssektor Pflege arbeiten zu circa 80 % Frauen. In der häuslichen Versorgung sind es ebenso primär die Frauen, die sich um die Pflegebedürftigen kümmern.

Die Einrichtungsleitung Tanja Kapelle sagt „Die Pflege ist weiblich“, dieses bezieht sich nicht nur auf die zahlreichen weiblichen Mitarbeiter, sondern ebenso auf die pflegenden Angehörigen. Hier sind es i.d.R. Lebenspartnerinnen, Töchter und Schwiegertöchter, die sich um die Versorgung der Hilfebedürftigen kümmern. Im Rahmen des Ehrenamtes sind es auch häufig weibliche Personen, die sich engagieren. Manche von ihnen seien zusätzlich berufstätig. „Gerade sie sollten am Weltfrauentag für ihre enorme Leistung gewürdigt werden“, appelliert Tanja Kapelle.

Das Berufsbild Pflege wurde von einer starken Frau wie Florence Nightingale vor ca. 150 Jahren neu definiert und geprägt. Nightingale trug wesentlich dazu bei, dass sich die Krankenpflege zu einem gesellschaftlich geachteten und anerkannten Berufsweg für Frauen entwickelte, und legte Ausbildungsstandards fest, die zuerst in der von ihr gegründeten Krankenpflegeschule angewandt wurden.

Der Blick auf die professionelle Pflege zeigt, dass der Pflegeberuf eine Frauendomäne ist. „Tatsächlich stellen männliche Altenpfleger auch bei den Diensten und Einrichtungen weiterhin eher die Ausnahme dar“, sagt Tanja Kapelle. Doch der Anteil der Männer sei in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. „Uns ist es ein echtes Herzensanliegen, die Bevölkerung für die vielfältigen Facetten des Themas Pflege zu sensibilisieren und eine höhere Wertschätzung für diejenigen zu erreichen, die Pflegebedürftige versorgen. Sie leisten einen sehr wertvollen und unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft.“

12.02.2019 | Dank an Ehrenamtliche: Gemeinsam mehr bewegen

07.11.2018 | Alt und Jung gemeinsam auf dem Weg zum Reformations-Gottesdienst

14.08.2018 | Sechs neue Azubis im Senioren Zentrum in den Dämmen

Winsen. Pflegepersonal ist wichtig, – noch wichtiger in Zeiten, in denen kaum Pflegekräfte am Arbeitsmarkt verfügbar sind.

Eine Ausbildung ist nicht nur ein wichtiger Start in eine berufliche Zukunft für den Auszubildenden, sondern auch eine wichtige Investition eines Unternehmens in dessen Zukunft.

Eine Ausbildung kostet viel Geld – auch deswegen wurde in den vergangenen Jahren nicht ausreichend Pflegefachkräfte qualifiziert. „Wir investieren in die Zukunft und sind uns gleichzeitig unserer Verantwortung für eine gute, individuelle Pflege und Betreuung unserer Bewohner bewusst“, so die Einrichtungsleitung Tanja Kapelle vom Senioren Zentrum in den Dämmen aus Winsen.

6 neue Auszubildende zur examinierten Altenpflegefachkraft in einer Einrichtung mit 77 Plätzen ist eine überdurchschnittliche Quote. Die Begleitung der neuen Auszubildenden erfolgt durch mehrere erfahrene Praxisanleitungen, die speziell dafür qualifiziert sind.

Die Verknüpfung von Theorie und Praxis ist in der Altenpflege ein wichtiger Ansatz. Gute Team-Strukturen und kollegiale Begleitungen sind weitere wichtige Faktoren, um eine Ausbildung gut oder sogar sehr gut absolvieren zu können.

Sechs neue Azubis im Senioren Zentrum in den Dämmen

Bild: v. l. Nicole Hasic, Alexandra Küpper, Mandy Häring, Jonas Schulz, Gabriel Dakic; es fehlt Kimberly Kretzschmar

10.07.2018 | Thüringer „Roster“ aus Zeulenroda/Thüringen zum Sommerfest in Winsen a.d. Aller waren der Hit

Ein verführerischer Duft zieht durch den kleinen Ort Winsen/Aller in Niedersachsen.
Die Sonne lacht, die Musik spielt und der Holzkohlegrill glüht. Es ist Sommerfest im SeniorenZentrum in den Dämmen.
Für den hauswirtschaftlichen Betriebsleiter Olaf Schmidt bedeutet es viel Arbeit, doch, ist es ein wohl vertrauter Geruch, der in seine Nase steigt und Erinnerungen an die Heimat wachrüttelt.
Da er aus Zeulenroda in Ostthüringen kommt, musste er seinen Heimbewohnern das Versprechen abgeben, dass zum Sommerfest in diesem Jahr original Thüringer Roster (Bratwürste) auf dem Grill liegen. Was lag da näher, als alte Kontakte in seiner Geburts-u. Heimatstadt Zeulenroda zu aktivieren um dieses Versprechen einzulösen.

Fleischermeister Bernd Stöcker aus Zeulenroda war sofort bereit, die 250 Roster für diesen Zweck zu produzieren.

Nur der Transport nach Winsen a.d. Aller sollte zu einem Problem werden, denn bei dem zum Zeitpunkt herrschenden Temperaturen, war es doch sehr Riskant, die Würste einfach mit dem Paket loszuschicken.
Nach kurzen Telefonaten war das Problem gelöst. Hier half vollkommen unbürokratisch der Inhaber des Hotels „ Scheunenschänke“, Wolfgang Wohlfeld , mit seinen Kontakten.

Am 10.07.2018 konnten die Roster in speziell dafür geeigneten Kühlboxen über Nacht auf die Reise nach Winsen /Aller gehen und kamen ohne Beeinträchtigung und Unterbrechung der Kühlkette hier oben an.
Groß war die Freude der 77 Heimbewohner als es hieß, dass die Roster aus Ostthüringen wohlbehalten in Winsen a.d. Aller angekommen sind.

Alle waren natürlich gespannt, wie die Spezialität aus Thüringen wohl schmecken wird.

Bei Kartoffelsalat und org. Thür. Rostern waren neben den Heimbewohnern auch die Angehörigen, Gäste, Mitarbeiter des Hauses und ehemalige Zellreder, die es hier sehr viele gibt, begeistert.
Es war rundherum ein gelungenes Fest im SeniorenZentrum in den Dämmen.

Vielleicht sind Sie beim nächsten Mal auch mit dabei, sei es als ein gern gesehener Gast oder als einer unserer motivierten Mitarbeiter. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Auf diesem Wege möchte ich mich bei allen, die an der Vorbereitung und Durchführung beteiligt waren, ganz herzlich Bedanken und schicke herzliche Grüßen aus Winsen a.d. Aller in die Karpfenpfeiferstadt Zeulenroda am Zellreder Meer in Osttürungen.

Ihr Team des SeniorenZentrum “in den Dämmen”

Thüringer „Roster“ aus Zeulenroda/Thüringen zum Sommerfest in Winsen a.d. Aller waren der Hit
Thüringer „Roster“ aus Zeulenroda/Thüringen zum Sommerfest in Winsen a.d. Aller waren der Hit
Thüringer „Roster“ aus Zeulenroda/Thüringen zum Sommerfest in Winsen a.d. Aller waren der Hit

26.04.2018 | Schüler beim „Boy‘s Day“ in Winsen

Winsen. Am 26. April fand in der Alloheim Senioren-Residenz „In den Dämmen“ in Winsen der bundesweit veranstaltete Boy‘s Day bzw. Zukunfts-Tag statt. Gleich 4 Schüler und 2 Schülerinnen nutzen das Angebot, um sich über die vielseitigen, pflegerischen Berufe in der Praxis zu informieren.

Das Haus hautnah kennenlernen, den Betreuungskräften über die Schulter zu schauen – das stand für die 6 Schüler auf dem Tagesprogramm. Zwischendurch gab es viele Möglichkeiten Fragen zu stellen und sich über die internen Abläufe und Aktionen der Einrichtung zu informieren. Die Schüler nutzten die Zeit, um sich intensiv mit den Senioren zu beschäftigen und gemeinsam kreativ etwas herzustellen. Der Austausch zwischen „ALT und JUNG“ wurde als sehr wertvoll empfunden.

Einhellig war dann auch das Fazit der Teilnehmer des Zukunfts-Tags: „Das war ein ganz besonderer Tag, an dem wir wirklich viel lernen und erfahren konnten.“

Schüler beim „Boy‘s Day“ in Winsen

16.04.2018 | Der Seniorenbeirat Winsen Aller stellt sich vor

20.03.2018 | Werben um Auszubildende: Tag der Gesundheitsberufe mit YouTube-Star Paula Krämer

14.12.2017 | Weihnachtszeit – Schokoladenzeit: Bewohner und Besucher können eigene Schokolade herstellen

Winsen. Am 14.12.2017 können zwischen 16 bis 17 Uhr Bewohner und Besucher des Senioren Zentrum in den Dämmen ihre eigenen Lieblings-Schokoladen herstellen. Im Rahmen der Aktion „offenes Haus“ werden die Teilnehmer in die Welt der Schokolade und des Kakaos eingeführt. Rund um das Thema Schokolade kann genascht und probiert werden – eine süße Verführung, die sich keiner entgehen lassen sollte, so die Einrichtungsleitung Tanja Kapelle.

Zur besseren Planung der „Schokoladenmenge“ wird nach Möglichkeit um kurze Anmeldung unter winsen@alloheim.de oder telefonisch unter der 05143 / 668-170 gebeten. Die Aktionen werden alle im Rahmen der aktivierenden Betreuung der Bewohner des Senioren Zentrums veranstaltet. Das Mitarbeiter-Team rund um Petra Freund lässt sich immer wieder ganz tolle Dinge einfallen, die unseren Bewohnern viel Spaß und Freude bereiten, so die Einrichtungsleitung.“ Wer Lust und Laune hat kann uns gern ehrenamtlich unterstützen oder sich als §43b Betreuungskraft bewerben.“

Die Einrichtung hat zahlreiche Veranstaltungen, bei denen auch externe Senioren und Besucher herzlich willkommen sind. Unseren Veranstaltungskalender finden Sie ebenfalls unter der Rubrik “Aktuelles” oder direkt in der Einrichtung zum Mitnehmen.

Ihr Team des Senioren Zentrum in den Dämmen

28.10.2017 | Mit einem Lächeln: Glück, Freude und Anerkennung schenken

04.10.2017 | Senioren Zentrum im Wettbewerbs-Finale: Firmengärten „Gesundheit – Pflege – Therapie“

Winsen. Das Senioren-Zentrum „In den Dämmen“ ist beim Wettbewerb Firmengärten bis in die Finalrunde vorgestoßen. Der Wettbewerb soll die Bedeutung von Gärten für Lebensqualität und allgemeine sowie spezielle Gesundheitsförderung hervorheben.

Gesundheit – Pflege-Therapie sind die zentralen Eckpunkte für die Gartengestaltung der rollenden Gärten. Der erste Gedanke zum Thema waren laut der Einrichtungsleitung Tanja Kapelle die hängenden Gärten der Semiramis in Babylon, – eines der 7 Weltwunder der Antike. Wir können für Winsen kein neues Weltwunder schaffen, aber wir können etwas wirklich Schönes und Nützliches gestalten und realisieren, so die Einrichtungsleitung. Die rollenden Gartenelemente können ganz flexibel und individuell bewegt, zusammengestellt und präsentiert werden. Sie können im Gemeindebereich sowie im Aussen-Bereich, wie im inneren der Einrichtung genutzt werden; z.B. werden Einzelelemente im Zimmer von bettlägerigen Bewohnern im Rahmen einer Therapie-Aktivität für Sinneswahrnehmungen platziert oder zur individuellen Biografiearbeit. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig.

Die rollenden Gärten von Winsen umfassen zunächst 6 Gartenelemente, die für unterschiedliche Themenbereiche stehen. Die Konzeption ist so angelegt, dass eine Erweiterung jederzeit möglich ist.

□ Gartenelement – Südheide-Waldlandschaft
□ Gartenelement – Gesundheit, Kräuter und Duft
□ Gartenelement – Mini-Gemüsegarten
□ Gartenelement – Wasser-Brunnen – Klänge und Entspannung
□ Gartenelement – Mini-Boule-Bahn
□ Gartenelement – Zengarten

Die Aktionen werden alle im Rahmen der aktiveren Betreuung der Bewohner des Senioren Zentrums veranstaltet. Das Mitarbeiter-Team rund um Petra Freund lässt sich immer wieder ganz tolle Dinge einfallen, die unseren Bewohnern viel Spaß und Freude bereiten, so die Einrichtungsleitung.
Die Einrichtung hat zahlreiche Veranstaltungen, bei denen auch externe Senioren und Besucher herzlich willkommen sind. Der Veranstaltungskalender ist unter www.alloheim.de einsehbar oder direkt in der Einrichtung zum Mitnehmen verfügbar.

Senioren Zentrum im Wettbewerbs-Finale: Firmengärten „Gesundheit – Pflege – Therapie“
Senioren Zentrum im Wettbewerbs-Finale: Firmengärten „Gesundheit – Pflege – Therapie“

19.08.2017 | 100-Jährige besteht Abitur mit Auszeichnung

17.05.2017 | Thermomix TM5 produziert nicht nur leckeres Essen, sondern auch Teamspirit

Der Thermomix TM5 stand am 17.5.2017 in einem besonderen Mittelpunkt als sich die Mitarbeiter vom Senioren-Zentrum „In den Dämmen“ zu einer gemeinsamen „Küchen-Party“ trafen. Auf dem Programm stand die gemeinsame Herstellung von unterschiedlichen Pizzen. Die abendliche Aktion wurde von den beiden Thermomix-Fans Andrea Du Bois und Petra Freund organisiert. Es wurden diverse unterschiedliche Teig-Rezepte ausgewählt und mit dem TM5 hergestellt. Der Teig wurde gerührt und geknetet; ohne kleben – einfach wunderbar homogen und traumhaft luftig. In verschiedenen Teams wurden diverse individuelle Pizzen belegt und liebevoll geschmacklich abgerundet – alle waren selbstverständlich persönliche Highlights.

Die Rosen-Pizza mit Dinkelteig ist besonders zu erwähnen. Die Einrichtungsleitung Tanja Kapelle war sichtlich beeindruckt, was mit dem TM5 alles produziert werden kann. Kulinarisch und zwischenmenschlich konnten gute „Verbindungen / Kombinationen“ geschaffen werden. „Wir haben bereits 2 Thermomix-Abende“ für und mit unseren Mitarbeitern veranstaltet und freuen uns bereits heute auf Nr.3!“ so T. Kapelle.

Das nächste Event wird rund um die „Feldperle“ – also die Kartoffel – gehen.

So ein Abend macht einfach Appetit auf mehr …

17.05.2017: Thermomix TM5 produziert nicht nur leckeres Essen, sondern auch Teamspirit
17.05.2017: Thermomix TM5 produziert nicht nur leckeres Essen, sondern auch Teamspirit
17.05.2017: Thermomix TM5 produziert nicht nur leckeres Essen, sondern auch Teamspirit

22.04.2017 | Traditionelle und innovative Frühlingsgrüße aus dem Pflegeheim

25.02.2017 | Kinder-Malwettbewerb verbindet Generationen

28.01.2017 | Mit Schwung und Spaß in den 13. Monat

Corona News

13.01.2021 | Aktuelle Informationen zu Impfungen und Besuchsregelungen

Die Corona-Pandemie beeinflusst nun seit fast einem Jahr maßgeblich das Leben vieler Menschen weltweit. Das gilt ganz besonders auch für ältere Menschen, denn wesentliche Risikofaktoren für eine schwere COVID-19-Erkrankung sind ein hohes Alter oder bestehende Vorerkrankungen. Die uns anvertrauten Menschen, die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Senioren-Residenzen, gehören genau zu dieser Hochrisikogruppe, die es zu schützen gilt. Hierfür tun wir alles!

Seit Beginn der Pandemie setzen wir ein umfassendes Corona-Schutz- und Hygienekonzept gemäß unseres unternehmensweiten Pandemie-Handbuchs in allen unseren Einrichtungen um. Wir passen die Infektionsschutzvorgaben laufend, entsprechend den behördlichen Vorgaben und denen des Robert-Koch-Instituts (RKI), an. Hinzu kommen regelmäßige Corona-Schnelltests von Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern. Täglich tauscht sich unser Krisenstab intensiv aus.

Impfungen
Seit Ende Dezember 2020 haben zudem die Impfungen von Bewohnern und Mitarbeitern in unseren Einrichtungen begonnen. Eine Impfung soll sowohl zum individuellen Schutz als auch zur Eindämmung der Pandemie beitragen. Nach Experten-Meinung ist sie ein wichtiger Schritt im Kampf gegen das Corona-Virus. Angehörige und Betreuer werden von unseren Einrichtungen über eine bevorstehende Impfung der Bewohner rechtzeitig informiert, die in der Verantwortung der Kreise bzw. der zuständigen Behörden liegt. Bewohner, die sich impfen lassen möchten und ggf. deren Bevollmächtigte – so die Vorgaben der Behörden – müssen einen Aufklärungsbogen, Einwilligungserklärungs- und Anamnesebogen ausfüllen und unterzeichnen. Die Entscheidung für eine Impfteilnahme trifft jeder Bewohner immer individuell nach seinen Wünschen.

Besuche in den Einrichtungen
Auch uns ist es wichtig, dass unsere Bewohner ihre Angehörigen sehen und mit ihnen Zeit verbringen können. Allerdings stehen auch hier die Gesundheit und der Schutz aller Bewohner an erster Stelle. Entsprechend sind Besuche in unseren Einrichtungen derzeit ausschließlich im Rahmen von behördlich genehmigten Besuchskonzepten möglich. Die Regelungen der einzelnen Einrichtungen werden stetig entsprechend der offiziellen Richtlinien des jeweiligen Bundeslandes angepasst. Jegliche Abweichungen davon sind nur nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden möglich.

Wir bitten Angehörige und Besucher sich für nähere Informationen zu Impfterminen und Besuchen direkt mit der jeweiligen Alloheim Senioren-Residenz vor Ort in Verbindung zu setzen. Hier geht es zur Standortübersicht der Alloheim Senioren-Residenzen.

Wir danken unseren Angehörigen und Bewohnern herzlich für ihr Verständnis in den vergangenen Wochen und Monaten, die für uns alle nicht leicht waren. Gemeinsam konnten und können wir unser oberstes Ziel, sowohl Bewohnerinnen und Bewohner als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Pflegeeinrichtungen bestmöglich zu schützen, umsetzen. Danke und bleiben Sie gesund!

Danke!
Seit Beginn der Pandemie sind für unsere Mitarbeiter in den Senioren-Residenzen viele zusätzliche Aufgaben hinzugekommen. Eine Mehrbelastung, die in Zeiten des Fachkräftemangels die Pflegeeinrichtungen vor eine große Herausforderung stellt. Auch wenn die Situation für unsere Mitarbeiter nicht immer einfach ist, geben sie jeden Tag ihr Bestes, um auch weiterhin und trotz der aktuellen Einschränkungen unseren Bewohnern eine hohe Lebensqualität zu ermöglichen. So ist für uns sehr wichtig, den Bewohnern auch unter den aktuellen Umständen einen normalen Tagesablauf mit abwechslungsreichen Aktivitäten und Betreuungsangeboten zu bieten. Wir bedanken uns herzlich bei allen unseren Mitarbeitern, die jeden Tag, trotz der aktuellen Herausforderungen, mit unermüdlichem Einsatz für unsere Bewohner da sind und alles geben. Sie leisten Großartiges!

11.11.2020 | Seniorenresidenzen warten auf Genehmigung des Testkonzeptes

Düsseldorf. Aufgrund einer aktuellen Bundesverfügung sind auch die Pflegeeinrichtungen dazu aufgerufen, umfangreiche Testkonzepte zu erarbeiten. Damit soll möglichst sichergestellt werden, eine bestehende Infektionsgefahr durch externe Besucher weitestgehend auszuschließen.

„Unsere Mitarbeiter führen derzeit sehr viele Diskussionen mit Besuchern und Angehörigen, die unsere Einrichtungen betreten wollen“, sagt Philipp Bittmann, Chief Medical Quality Officer bei Alloheim, „viele sind fälschlicherweise der Ansicht, dass wir als Einrichtung unter anderem ab sofort dazu verpflichtet sind, alle Besucher per Schnelltest zu testen – sogar, wenn die Besucher angeben, Corona-typische Symptome zu haben. Das ist aber nicht richtig und sorgt leider immer wieder für teils aufgebrachte Diskussionen.“ Richtig sei, dass derzeit alle Pflegeeinrichtungen erst ein umfangreiches Testkonzept erarbeiten und entwickeln müssen. „Unser unternehmensweites Konzept ist für unsere Häuser bereits angepasst, muss aber noch von den jeweiligen Gesundheitsämtern genehmigt werden“, so Philipp Bittmann, „allerdings gibt es noch viele ungeklärte Fragen, die in der Verordnung nicht geregelt sind.“ So seien beispielsweise Schulungen von Mitarbeitern durch Ärzte oder auch die Gestaltung von Räumlichkeiten darin nicht näher spezifiziert.

Bittmann betont, dass Besucher bei Vorliegen von Corona-spezifischen Symptomen ein Anrecht auf eine labormedizinische PCR-Testung nach der Testverordnung bei einem Arzt, in Testzentren oder Gesundheitsämtern haben. Diese Tests seien aber nicht Aufgabe einer Pflegeeinrichtung, sondern erfordern immer einen Arztbesuch. Das Testkonzept sei so gestaltet, dass es einmal wöchentlich eine Schnelltest-Möglichkeit vor Ort gibt. Der Grund: Neben dem zeitlich erheblichen Testaufwand von etwa 30 Minuten pro Person, dürfen nur Fachkräfte testen. „All das darf ja nicht zu Lasten der Bewohner gehen“, unterstreicht Philipp Bittmann, „deren Versorgung und Pflege haben immer Priorität. Voraussetzung für alle Besuche ist und bleibt die Symptomfreiheit. Mit Symptomen dürfen die Einrichtungen nicht betreten werden.“

Bis zur Umsetzung des zu genehmigenden Testkonzeptes wird somit noch etwas Zeit vergehen. „Wir wollen mögliche Infektionen von Mitarbeitern, Bewohnern und Besuchern weitgehend ausschließen“, sagt Bittmann, „das ist auch der Grund, warum wir grundsätzlich einen generellen Besuchsstop realisieren, sobald wir Kenntnis von einem positiven Testergebnis in diesen Zielgruppen haben.“ Dies sei – so die Einrichtungsleitung weiter – keine „böse Absicht“ oder eine „übertriebene Maßnahme“, es gehe ausschließlich um den Schutz der Senioren als Hochrisikogruppe. Fest steht allerdings, dass die Besuchsregelungen und dafür vorgesehenen Zeitfenster ausschließlich in der Verantwortung der Einrichtung liegen. Besuche müssen im Vorfeld immer telefonisch mit der Einrichtung abgestimmt werden. Sobald das genehmigte Konzept vorliegt, werden die Angehörigen umgehend informiert.

02.06.2020 | Besuche unter Auflagen wieder möglich

Großes Aufatmen in den Senioren-Residenzen: Nach der wochenlangen Abschottung sind Besuche in den Einrichtungen der Alloheim-Gruppe wieder möglich. Grundlage sind die Besuchskonzepte der einzelnen Residenzen, da nach wie vor bestimmte Auflagen gelten. So sollen Besuche nach Möglichkeit vorher in der Residenz angemeldet werden, die Besuchszeit ist begrenzt und auch Maskenpflicht, Abstands-, Hygiene- und Identitätsregeln sind noch nicht gelockert worden.

Die Besuchskonzepte sind an die jeweiligen Vorgaben der einzelnen Bundesländer angepasst. Diese können variieren, daher wird vornehmlich im Anmeldegespräch mit den Angehörigen über die individuellen Maßnahmen gesprochen, um entsprechend beim Besuch vor Ort einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Darüber hinaus können die Angehörigen sich vorab immer an die Residenzen wenden, um Fragen und Abläufe zu besprechen.

08.05.2020 | Besuche in Seniorenresidenzen unter Auflagen bald wieder möglich

Konzepterstellung in enger Absprache mit Behörden

DÜSSELDORF. Das Besuchsverbot traf die Angehörigen und Bewohner der Alloheim Seniorenresidenzen gleichermaßen schwer. Telefonate oder Briefe konnten persönliche Treffen zwar nicht ersetzen, jedoch Einsamkeitsgefühlen ein stückweit vorbeugen. Doch jetzt sollen Besuche von Angehörigen in den Alloheim-Seniorenresidenzen bald wieder möglich sein – allerdings nur unter strengen Auflagen und unter Einhaltung des Infektionsschutzes. Der Grund: Pflegebedürfte Menschen und insbesondere Senioren zählen weiterhin zur Corona-Risikogruppe. Hinzu kommen unterschiedliche Regelungen in einzelnen Ländern und Kreisen.
„Der persönliche Besuch ihrer Liebsten fehlte unseren Bewohnern sehr“, lautet das einhellige Fazit der Alloheim-Einrichtungsleitungen in ganz Deutschland, „die am häufigsten gestellte Frage ist: ‚Wann sind Besuche endlich wieder möglich?‘“. Dass es nun Lockerungen beim Besuchsverbot geben wird, befürworten daher alle Residenzleitungen und ihre jeweiligen Teams. Allerdings muss bis dahin noch einiges organisatorisches erledigt werden. Denn: Alle Betreiber müssen sich an strenge Vorgaben der Bundesländer halten und dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt sowie den Ordnungsbehörden ein detailliertes Besuchskonzept vorstellen.

Fest steht bereits, dass sowohl die Anzahl der Besucher, als auch die Zeit begrenzt sein werden. Weitere Auflagen: Alle Besuche müssen vorher angemeldet werden, es muss ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter während des gesamten Besuches eingehalten werden und es gelten strenge Hygieneregeln. Barriere-Maßnahmen wie Absperrungen, Plexiglasabtrennungen sollen darüber hinaus den direkten Kontakt zwischen Besucher und Bewohner als Schutzmaßnahme verhindern. Ebenso ist das Tragen eines dreilagigen Mund-Nasenschutz Pflicht. Geschenke, Essen, etc. müssen weiterhin separat abgegeben werden und dürfen aufgrund des Infektionsschutzes nach wie vor nicht persönlich überreicht werden.

Den Einrichtungsleitungen ist durchaus bewusst, dass sich Angehörige und Bewohner so schnell wie möglich wiedersehen möchten, allerdings bitten sie um Geduld. Derzeit arbeitet man mit Hochdruck an den Besuchskonzepten und ist dazu in einem engen Austausch mit den Bewohnerbeiräten und Behörden. Sobald ein Konzept abgestimmt ist, werden die Einrichtungen von sich aus die Angehörigen informieren. Insofern bitten die Alloheim-Mitarbeiter alle Besuchswilligen darum, von diesbezüglichen Nachfragen aus Rücksicht auf die Pflegekräfte abzusehen.

Bis die Konzepte fertig abgestimmt sind, ist noch einmal nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass Besuche nicht erlaubt sind.

15.04.2020 | Covid-19-Krise: „Corona besiegen wir nur gemeinsam“

Raphael Gilberg, Geschäftsführer der Alloheim Senioren-Residenzen, zieht eine Zwischenbilanz zur aktuellen Krisenbewältigung

Düsseldorf, 15. April 2020 – Mehrmals täglich konferiert Raphael Gilberg am Telefon mit dem Management und Fachabteilungen. Er ist Geschäftsführer des operativen Bereichs der Alloheim-Gruppe, ein Unternehmen, das bundesweit als zweitgrößter privater Betreiber von Pflegeeinrichtungen für rund 30.000 Pflegebedürftige und 20.000 Mitarbeiter verantwortlich ist. Rund drei Wochen nach dem von Bund und Ländern ausgesprochenen „umfassenden Kontaktverbot“, das in besonderem Maße Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen betrifft, zieht Gilberg eine Zwischenbilanz. Sein Fazit: „Um den bestmöglichen Schutz für die Bewohner zu gewährleisten wünschen sich unsere Mitarbeiter und auch die Mitarbeiter anderer Träger einen klaren Handlungsrahmen.“ So wie es bereits in sehr vielen Landkreisen gelebt wird, brauchen Pflegekräfte kurze Wege in der Entscheidungsfindung gemeinsam mit den unterstützenden Behörden.

Auf den ersten Blick klingt der Sachverhalt gar nicht so kompliziert: Der Bewohner einer Pflegeeinrichtung verlässt trotz Belehrungen, Bitten und Erklärungen täglich die Residenz durch den Hauptausgang. Er möchte sein Leben weiterhin so gestalten wie bisher. Corona-Krise? Sie hat keine Auswirkungen auf ihn, er fühlt sich gesund. Abends möchte er – ebenfalls wie gewohnt – dann wieder hinein in die Residenz. „Genau hier beginnt das Problem aller Pflegeeinrichtungen in Deutschland“, sagt Raphael Gilberg, „da wir nicht wissen, wo der Bewohner war und welche Kontakte er hatte, dürften wir ihn nicht mehr ins Haus lassen, denn er stellt dadurch ein potentielles Infektionsrisiko für alle anderen Bewohner und Mitarbeiter dar. Was also tun? Ein Zimmer oder einen Wohnbereich zu verschließen wäre eine Freiheitsberaubung. Ihm den Zutritt verwehren? Auf welcher Rechtsgrundlage?“ Wie Gilberg anführt, fühlen sich die Einrichtungen bei derartigen Fragen oftmals alleingelassen. „Wer ist zuständig? Man verweist ans Ordnungsamt, das verweist an die Heimaufsicht. Die wiederum meint, das Gesundheitsamt sei zuständig und das schickt einen wieder zum Ordnungsamt. Ich verstehe sehr gut, dass die Nerven vieler Kollegen und Mitarbeiter blank liegen, weil eine immense Verantwortung auf ihren Schultern liegt. Mittlerweile gehen wir jetzt direkt an die Ministerien und bitten dort um Hilfe.“

Auch die völlig unterschiedlichen Regelungen und Verordnungen im Umgang mit der Krise in den einzelnen Bundesländern machen den überregional agierenden Trägern erheblich zu schaffen. Die hochgelobte Desinfektionsschleuse in Nordrhein-Westfalen – in Niedersachsen ist sie nichts wert und wird bemängelt. Andere Vorschriften, andere Regeln. Bereits Anfang März hat ein hochprofessionelles Alloheim-Experten-Team einen Pandemieplan für den Tag X entwickelt. Täglich wird er aktualisiert; oft mehrfach am Tag, manchmal stündlich. „Die Fragestellungen und Verordnungen unterscheiden sich in den Bundesländern. All das müssen wir im Blick haben, vergleichen, aktualisieren und an die jeweiligen Einrichtungen vor Ort kommunizieren. Das kostet viel Energie, Kraft und Zeit – und löst natürlich viele Rückfragen aus, denn vieles ist schlichtweg nicht nachzuempfinden.“

Dass auch die Krankenhäuser unter hohem Druck stehen, teilweise aktuelle Landesverordnungen gar nicht bekannt sind und für Verwirrung sorgen – auch das gehört zum Alltag von Raphael Gilberg und seinem Krisenstab. Aber auch das muss gelöst werden. „Ein immenses Problem ist die Rückverlegung von Bewohnern nach einem Krankenhausaufenthalt“, sagt er, „hier spielen sich mittlerweile Dramen ab bis hin zu unwürdigen Situationen für die Betroffenen.“ Zu schnell sei das Virus ins Haus geholt und damit eine Kettenreaktion nicht mehr zu stoppen. In Niedersachsen gelte beispielsweise eine 14-tägige Quarantänepflicht für aus dem Krankenhaus zurückkehrende Bewohner. Ist die nicht sichergestellt, dürfen die Bewohner qua Landesanordnung nicht mehr in die Einrichtung zurückkehren. „Die Krankenhäuser wollen den Patienten zurückschicken, weil sie das Pflegebett benötigen. Wir dürfen ihn aufgrund der Verordnung aber nicht aufnehmen. Nun diskutieren der Krankenwagenfahrer und die Verwaltung im Beisein des Bewohners vor der Tür, ob er wieder herein darf oder nicht? Der Fahrer will ihn nicht wieder mitnehmen, lädt ihn quasi vor der Tür schnell ab. Das ist menschenunwürdig!“

Sichtlich irritiert sind Angehörige und Mitarbeiter auch über die Tatsache, dass bei Rückkehrern aus dem Krankenhaus nicht standardmäßig ein Covid-19-Test gemacht wird. „Da weiß ja niemand, was los ist“, sagt Raphael Gilberg und ergänzt: „Wir haben aktuell in einem Haus in Niedersachsen im Demenzbereich eine Infektionswelle von Bewohnern und Mitarbeitern zu bewältigen. Sehr schnell folgten dann Gerüchte, wahrscheinlich seien es unsere Mitarbeiter gewesen, die das Virus ins Haus gebracht hatten. Das löst natürlich einen ungeheuren Druck auf die Pflegekräfte aus, die sich plötzlich rechtfertigen müssen. Das ist ein sinnloser Stress, der zu ihrem jetzigen Arbeitspensum noch dazukommt. Die Leute vergessen oft, dass wir gerade eine weltweite Pandemie haben. Da geht es nicht um Schuldige, sondern darum, wer wem hilft!“
Eine besondere Herausforderung stellen für ihn und die Pflegefachkräfte die speziellen Wohnbereiche mit demenziell erkrankten Bewohnern dar. Der Grund: Der fortschreitende, kognitive Verlust der Gedächtnisleistung der Betroffenen stellt eine nahezu unüberwindbare Hürde dar. „Schon im normalen Alltag betreuen speziell ausgebildete Kräfte diese doch sehr große Gruppe der Demenzerkrankten“, erklärt Raphael Gilberg, „diesen Bewohnern Maßnahmen erklären zu wollen, wie das Tragen einer Gesichtsmaske oder Hinweise, man möge Abstand zueinander halten, Desinfektionsmaßnahmen durchführen, das ist schlichtweg unmöglich.“ Dies sei auch der Grund dafür, dass sich Infektionen gerade in den Demenzbereichen in „atemberaubender Geschwindigkeit“ ausbreiten könnten. „Wenn krankheitsbedingt denjenigen das Verständnis fehlt, dass all unsere Aktivitäten grundsätzlich dem eigenen Schutz dienen, wird es sehr, sehr schwierig.“

Raphael Gilberg hofft, dass die dringend erforderlichen Optimierungen in der gemeinsamen Krisenbewältigung kurzfristig zielführend umgesetzt werden. Alle Pflegeeinrichtungen seien schließlich davon betroffen. „An vielen Standorten klappt die Zusammenarbeit mit den Behörden hervorragend“, freut er sich, „man tauscht sich auf kurzen Wegen aus, Mitarbeiter waren sogar an den Osterfeiertagen für uns erreichbar – das ist toll.“ Andererseits wisse er, so Gilberg weiter, dass auch in den Behörden viele Verunsicherungen mitschwingen. Sein Wunsch: „Für alle Pflegekräfte wäre es viel einfacher, wenn die Politik den direkten Kontakt zu denjenigen suchen und halten würde, die aus dem praktischen Alltag und ihren Erfahrungen berichten können.“

Gilberg

11.04.2020 | Achtung: Aktuelle Corona Information

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
liebe Angehörige,

eine wohl beispiellose und herausfordernde Zeit bringt Bedenken, Unsicherheit aber auch Positives mit sich. Nach wie vor stehen für uns die Bewohnerinnen und Bewohner in allen Alloheim-Residenzen, Ihre Gesundheit, Ihr Wohlergehen und Ihre Lebensqualität an erster Stelle. Täglich erfahren wir, von welch großen Sorgen Familienangehörigen oder Freunde getragen werden. Besuchs- und Kontaktverbote unterbrechen den regen, für alle Seiten notwendigen und wichtigen Austausch, das Persönliche und Gefühlvolle. Wir möchten Ihnen diese Sorgen nehmen, denn wir erheben den Anspruch, auch in dieser schwierigen Zeit mit nahezu täglich wechselnden Parametern die Verpflichtungen gegenüber Ihnen, Ihrem und unserem Umfeld verlässlich zu erfüllen.

Ein Dankeschön an Sie alle, die verständnisvoll mit dieser Situation umgehen. Vor allem auch dann, wenn gewünschte Ansprechpartner in den Einrichtungen einmal nicht sofort telefonisch erreichbar sind oder wir nicht gleich alle Fragen in der Schnelligkeit beantworten können, wie Sie es gewohnt sind. Gerade die Älteren wissen aus eigener Erfahrung, welche manchmal auch unkalkulierbaren Überraschungen das Leben bereithalten kann. Erfreulich ist allerdings, dass unserem Land die Wichtigkeit und besondere Schutzbedürftigkeit der Seniorinnen und Senioren und die damit einhergehende Bedeutung der Pflege vor Augen geführt wird. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten wirklich Beeindruckendes, wie Sie täglich selbst in vielfacher Hinsicht erfahren und beobachten können.

Was macht Alloheim?

Wir arbeiten in spezialisierten Teams, die sich untereinander abstimmen und alle Maßnahmen koordinieren. Dabei geht es nicht nur um Lösungen der wechselnden Herausforderungen, die neue Regelungen oder behördliche Vorgaben mit sich bringen, sondern auch darum, einen längerfristigen Ansatz zur Bewältigung dieser Krise zu entwickeln. Alloheim hat im Rahmen seiner Präventionsmaßnahmen unternehmensweit bereits am 19. März 2020 einen umfangreichen Pandemieplan etabliert und die Mitarbeiter in den Einrichtungen ausführlich geschult. Auf diesen Pandemieplan haben wir von zahlreichen Behörden oder Heimaufsichten anerkennende und sehr positive Rückmeldungen erhalten. Bereits Anfang März haben wir zum Schutze unserer Bewohner und Mitarbeiter alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres von Besuchen der Bewohner unserer Einrichtungen abzusehen.

Außerhalb unseres Einflussbereiches liegt die frühzeitige Aufdeckung der nach wie vor bestehenden Infektionsrisiken. Um diese zu minimieren, fordern wir auch im Sinne aller Pflegeheime die flächendeckende Testung sämtlicher Neuaufnahmen und Verlegungen von einem Krankenhaus in die Pflegeeinrichtungen. Unser Fokus liegt darauf, unsere Mitarbeiter und Bewohner an allen Standorten zu schützen. Die zusätzliche, vor allem psychische Belastung unserer Mitarbeiter, durch leichtfertige Unterstellungen und Schuldzuweisungen, falls es zu Infektionen kommt, erschüttert uns sehr und ist traurig zugleich. Das Virus findet vielerlei Wege.

Umso dankbarer sind wir, weil wir von Ihnen nach wie vor einen so großen Zuspruch, Dank und Anerkennung für unsere Arbeit bekommen. Gemeinsam mit Ihnen in diesen herausfordernden Zeiten zusammenstehen zu können, das erfüllt uns mit Stolz!

Vielen Dank, dass Sie mit viel Verantwortung die getroffenen Maßnahmen zum Schutz Ihrer und unserer der Gesundheit beherzigen und die im persönlichen Umfeld entstandenen Einschränkungen so positiv und verständnisvoll annehmen. Wir werden diese Herausforderung gemeinsam bewältigen, indem wir aneinander glauben und uns gegenseitig bestärken, denn jeder von uns möchte baldmöglichst zurück zur Normalität.

Sorgen Sie gut für sich!
Herzliche Grüße
Ihr Alloheim-Team

19.03.2020 | Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern

Alloheim nimmt seine Verantwortung für das Wohl von Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern seiner Einrichtungen im Zusammenhang mit dem Infektionsschutz sehr ernst.

Wir beobachten die Entwicklungen zum Coronavirus insgesamt und die Situation in unseren Einrichtungen sehr aufmerksam und haben frühzeitig entsprechende Präventionsmaßnahmen eingeleitet.

Wir halten alle Mitarbeiter zur strikten Einhaltung der ohnehin vorgeschriebenen Basishygienemaßnahmen an und kontrollieren dies regelmäßig in allen Einrichtungen. Dies umfasst beispielsweise Händedesinfektion nach den Maßgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO. Unterstützend haben wir in den vergangenen Tagen und Wochen die Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter zum Thema „Infektionsschutz“ in allen unseren Einrichtungen wiederholt. Zudem werden in unseren Einrichtungen Flächen wie zum Beispiel Fußböden, Bettgestelle, Nachttische gründlich desinfiziert. Unsere Mitarbeiter haben wir mit zusätzlichen Handdesinfektionsmitteln ausgestattet, die sie jederzeit griffbereit bei sich haben.

Angesichts der bundesweit stark ansteigenden Coronavirus-Infektionen gilt in unseren Residenzen zum Schutz von Bewohnern und Angehörigen ab sofort ein generelles Besuchsverbot. Besuche sind nur noch in dringenden Notfällen zulässig. Um Kontaktwege im erforderlichen Maß nachhalten zu können, werden Besucherlisten geführt. Als rein vorsorgliche Maßnahme zum Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern hatten wir schon seit Anfang März 2020 alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres Besuche der Bewohner unserer Einrichtungen möglichst zu vermeiden. Um in begründeten Fällen die Möglichkeiten eines Besuchs abzuklären und gegebenenfalls individuelle Schutzvorkehrungen vorab zu besprechen, hatten wir Angehörige und weitere Besucher gebeten, uns vorab telefonisch anzusprechen.

Darüber hinaus sagen wir zum Schutz unserer Bewohner und Mitarbeiter sämtliche in unseren Einrichtungen geplanten externen Veranstaltungen und Schulungen ab. Zusätzlich sind unsere Mitarbeiter angehalten, externe Meetings und Veranstaltungen zu meiden. Auch werden interne Meetings und Termine bundesweit ab sofort grundsätzlich durch Telefon- oder Videokonferenzen ersetzt oder verschoben. Damit reduzieren wir spürbar eine mögliche Ansteckungsgefahr für die Mitarbeiter, auch durch die reduzierten Reiseaktivitäten.

Wir haben auf Unternehmensebene ein zentrales Krisenteam etabliert, das auf Basis eines unternehmensweiten Pandemieplans die Koordination von Maßnahmen und die Kommunikation in die Einrichtungen übernimmt. Zudem haben wir in allen Einrichtungen ein lokales Kriseninterventionsteam aufgebaut, das sich im Falle eines begründeten Verdachts oder einer nachgewiesenen Infektion um professionelle Sofortmaßnahmen, strikte Einhaltung aller Prozesse und Zusammenarbeit mit den Gesundheits- und Ordnungsbehörden kümmert. Diese Teams bestehen aus Einrichtungsleitung, Pflegedienstleitung, Qualitätsbeauftragten und Hygienebeauftragten. Sie werden von den Regionalleitungen, den COOs und unserem zentralen Qualitätsmanagement unterstützt, mit denen alle Kriseninterventionsteams im regelmäßigen Informationsaustausch stehen.

Wir orientieren uns in unseren Einrichtungen strikt an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und haben diese in unser Hygienehandbuch sowie in die Abläufe bei einem Verdachts- oder Infektionsfall übernommen. Mitarbeiter aller Einrichtungen haben wir mit Informationsmaterial des Robert-Koch-Instituts (RKI) ausgestattet, mit Erläuterungen zum Coronavirus, entsprechenden Schutzmaßnahmen sowie Hinweisen zu Maßnahmen in begründeten Verdachtsfällen.

Allen behördlichen Empfehlungen und Anordnungen kommen wir in allen Einrichtungen selbstverständlich vollumfänglich und unverzüglich nach.