Corona News

Senioren Residenz „Schanze”

Schanze 32-36 | 46399 Bocholt | 02871 2365-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

18.07.2020 | Seniorenkonzert

14.05.2020 | Ein Ständchen für die Nachbarn

09.05.2020 | Senioren skypen mit ihren Familien

14.12.2019 | Auszeichnung nicht nur für das “Mädchen für Alles”

11.12.2019 | Mit Wichteln Freude bereiten

07.08.2019 | Eisflatrate für den guten Zweck

22.07.2019 | Das Team “Deutsche Post” siegt beim inklusiven Dartsturnier

11.05.2019 | Arbeiten mit Herz zum Wohle der Menschen

28.03.2019 | Der Boys`Day 2019 in der Senioren Residenz Schanze

Ein Tag an dem Jungen in Berufe schnuppern können, die meist von Frauen ausgeführt werden. Ein Beitrag dazu , dass überholte Rollenbilder überwunden werden und sich neue berufliche Perspektiven für Jungen ergeben.

Pünktlich um 8:30 Uhr erschienen Marvin, Theo und Dominik, voller Neugier auf das was sie erwartet. Da Marvins Mutter als Pflegefachkraft im Haus arbeitet, war er zudem auch gespannt auf den Arbeitsalltag seiner Mutter.

Nach der hygienischen Einweisung begleiteten die drei Jungs unsere Betreuungskräfte auf den Wohnbereich um die Bewohner und das Arbeitsfeld einer Betreuungskraft kennen zu lernen.

Abschließender Treffpunkt zum Feedback war das gemeinsame Mittagessen im hauseigenen Cafe. Die Jungs erzählten von den Erlebnissen des Vormittags. Die Zeit sei sehr schnell vergangen, waren sie sich einig. Einer der Jungs hatte mit einigen Seniorinnen „Mensch ärger dich nicht“ gespielt. Auch haben sie das Betreuungsangebot „Sitztanz“ kennengelernt. „Solche Bewegungen habe ich vorher noch nie gemacht“ berichtete Theo. Marvin durfte an der Biografiearbeit mit einer Bewohnerin teilnehmen und Dominik fand auch die gemeinsame Zeitungsrunde sehr interessant. So erzählte jeder von seinem Vormittag.

Auf die Frage ob sie ihrem Opa oder ihrer Oma denn ein Seniorenheim empfehlen würden antworteten sie eindeutig mit einem „Ja“.

Die Drei freuten sich über einen interessanten und insbesondere etwas verkürzten Schultag, der in der Regel bis 15.30 Uhr dauert.
Tolle Jungs!

Der Boys`Day 2019 in der Senioren Residenz Schanze

27.03.2019 | Frühlingsmarkt in der Schanze

01.02.2019 | Adventsnachmittag in der Seniorenresidenz Schanze

12.11.2018 | Kunstausstellung in der Senioren Residenz Schanze

Zu einer Kunstausstellung der besonderen Art lädt die Senioren Residenz Schanze ein. Unter dem Motto „ Kunst kennt keine Behinderung“ stellt die Büngern- Technik im öffentlichen Bereich der Pflegeeinrichtung Bilder ihrer Beschäftigten aus dem Schwerst- Mehrfachbehindertenbereich aus.

Seit 7 Jahren verfolgen Denise Glatz und Nicola Rosenberger die Idee, Leinwände mit Acryl zu gestalten und arbeiten seitdem an der Umsetzung.

Menschen mit großen Handycaps arbeiten begeistert mit Pinsel, Schwämmen, Spachtel, Rasierschaum und die vielfältigen und interessanten Resultate können sich sehen lassen. Bereits 7 erfolgreiche Kunstausstellungen hat die Büngern- Technik in den eigenen Räumen veranstaltet und folgt nun der Einladung der „Senioren Residenz Schanze“, die Werke auch den Bocholtern zugänglich zu machen!

Die Ausstellung wird am 12. November 2018 um 10.30 Uhr eröffnet und bis zum Frühlingsmarkt im Frühjahr in der Schanze zu besichtigen sein; die Bilder sind käuflich zu erwerben.

Kunstausstellung in der Senioren Residenz Schanze

28.09.2018 | Alloheim engagiert sich aktiv für das Straßenmusikfestival

26.09.2018 | Resiorenresidenz “Schanze” unterstützt Aktion Plastikdeckel gegen Kinderlähmung

01.09.2018 | 7.Bocholter Seniorenmesse: “Zukunft des Alters- Altern in Zukunft”

Am 1. September 2018 in der Zeit von 10.00Uhr bis 15.00 Uhr wird sich die Senioren Residenz Schanze mit Ihrem Stand auf dem St. Georgius- Platz präsentieren. Nahezu 60 Informationsstände werden anwesend sein und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm wird die Messe abrunden. Veranstalter ist die Stadt Bocholt.

Themen wie
• Zukunft des Alters- Altern in Zukunft
• der möglichst lebenslange Erhalt der Gesundheit
• Sportlich aktiv und bewegt bis ins hohe Alter bleiben
• Geistig beweglich bleiben-sinnvolle Beschäftigungen
• Strategien gegen Einsamkeit zeigen
• Unterschiedliche Wohnformen und Wohnmöglichkeiten zeigen

werden auf dieser Seniorenmesse aufgegriffen. Akteure, Unternehmen, Institutionen und Netzwerke werden sich vorstellen und ihr Angebot präsentieren. Das Team der Senioren Residenz Schanze lockt mit einem Cocktailangebot zu Ihrem Messestand und erhofft sich regen Besuch und interessanten Austausch mit Ausstellern aus der Pflegebranche, Wohnungsinteressenten, Pflegebedürftigen, Angehörigen und Pflegekräften!

Wir freuen uns auf Ihre Besuch.

Ihr Team der Seniorenresidenz “Schanze”

13.08.2018 | Eis-Flarate für den guten Zweck

14.06.2018 | Besuch der „Schwarzen Riesen“ mit den Senioren aus der “Schanze”

Ein besonderer Tag ging zu Ende und wird den Senioren lange in schöner Erinnerung bleiben.

Herzlich wurden wir am 14. Juni 2018 von Familie Mölders in Barlo auf dem Büffelhof empfangen. Nach der Begrüßung ging es zu den Büffelkälbchen und Frau Mölders erzählte dabei die Entstehung und Geschichte des Büffelhofes.

Die Kälbchen waren sehr zutraulich und schlichen sich direkt in die Herzen der Senioren. Weiter ging es anschließend zur Wiese wo sich einige Wasserbüffel und Kühe tummelten. Auf der anderen Seite sahen wir die glücklichen Hühner, deren „Wohnsitz“ auf der Wiese jeden Tag verschoben wird.

Nach der Hofbegehung wurden wir auf die Tenne geführt. Es war ein schöner langer gedeckter Tisch zu sehen, der uns majestätisch empfing. Denn über der langen Kaffeetafel hing ein alter Kronleuchter. Es wurden neben Kaffee und frischen Erdbeerkuchen auch Büffelmozzarella und Büffelkäse angeboten.
Es war köstlich!!!

Frau Mölders holte aus dem Archiv noch ein altes Milchkontrollbuch heraus, als sie erfuhr, daß bei den Bewohnern ein „Milchkontrolleur im Ruhestand“ anwesend war. Der ließ es sich nicht nehmen in diesem alten Buch begeistert zu lesen.

Der schöne Nachmittag verabschiedete sich und wir kauften noch Köstlichkeiten aus dem Hofladen.

Der Abschied fiel uns schwer, aber man hat uns versprochen, dass wir wieder-kommen dürfen.

Die Gastfreundschaft die wir dort erfahren durften, lassen uns noch Tage später schwärmen von dem schönen Büffelhof „Kragemann“.

Besuch der „Schwarzen Riesen“ mit den Senioren aus der "Schanze"
Besuch der „Schwarzen Riesen“ mit den Senioren aus der "Schanze"
Besuch der „Schwarzen Riesen“ mit den Senioren aus der "Schanze"

14.04.2018 | Boy’s Day in der Seniorenresidenz

23.03.2018 | Firmlingsaktion in der Senioren Residenz “Schanze”

Die diesjährigen Firmlinge der Pfarrei St. Georg haben sich im Rahmen der Firmvorbereitung ein Seniorenprojekt ausgesucht . Am ersten Nachmittag holten sie die Senioren der Senioren Residenz Schanze in Bocholt zu einer gemeinamen Begehung des Kreuzwegs in der Georgskirche ab. Jeder Firmling suchte sich einen Paten aus und gemeinsam bemalten sie an einem weiteren Nachmittag ein Holzkreuz , die Pastor Hembrock abschliessend segnete. Diese Begegnung führte zu einem gedanklichen Austausch zwischen Jung und Alt der für beide Generationen lehrreich und spannend zugleich war. Einige Firmlinge werden ihre „Senioren- Firmpaten“ in der Schanze weiterhin ehrenamtlich besuchen.

Firmlingsaktion in der Senioren Residenz "Schanze"
Firmlingsaktion in der Senioren Residenz "Schanze"
Firmlingsaktion in der Senioren Residenz "Schanze"

10.02.2018 | Prinzenpaar besucht Senioren-Residenz

„Ich war noch nie dem Prinzenpaar so nah! Da muss man 85 Jahre werden, um so was erleben zu dürfen!“ (Zitat Bewohnerin)

Die Seniorin aus der Senioren Residenz Schanze war überwältigt von dem beeindruckenden Auftritt des Bocholter Prinzenpaares Prinz Thomas und Ihrer Lieblichkeit Prinzessin Anne und vom Kinderprinzenpaar Prinz Hendrik und Ihrer Lieblichkeit Prinzessin Lynn. Und als Prinz Thomas die Bewohner noch auf Bokelts Platt ansprach waren alle Barrieren überwunden und es wurden Prötkes und Dönnekes ausgetauscht!

Das Team der Senioren Residenz Schanze bedankt sich bei den beiden Prinzenpaaren, der Abordnung der Stadtgarde und des Bürgerausschusses für den fröhlichen Auftritt mit einem Schnappschuss!

Prinzenpaar besucht Senioren-Residenz

01.12.2017 | Als Praktikantin im Seniorenheim

10.11.2017 | Stark im Beruf: Mütter mit Migrationshintergrund interessieren sich für Jobs in Senioren-Residenz

10 junge geflüchtete Frauen aus Georgien und Syrien mitsamt Dollmetchern waren bei uns zu Gast um unser Haus und unsere Arbeit im Bereich Pflege und Betreuung kennenzulernen.

Mittels Power-Point-Präsentation stellte Silvia Coppenrath, Leitung des Sozialen Dienstes in der Senioren-Residenz Schanze. die Struktur einer Pflegeeinrichtung vor und erklärte die Betreuungsarbeit mit den Senioren.

Die jungen Frauen waren sehr interessiert und verglichen die Versorgung von Betagten Menschen mit den Möglichkeiten in ihrer Heimat. Grundgedanke dieser Veranstaltung war es, die Frauen für Tätigkeiten in der Altenbetreuung zu gewinnen und ihnen eine berufliche Perspektive in diesem Bereich aufzuzeigen. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist allerdings das Erlernen der deutschen Sprache. Diese möchten sie durch Deutschkurse bei Bildungsträgern in der Region und ehrenamtliches Arbeiten in Sozialen Einrichtungen nun erlernen und anwenden.

Aus diesem Projekt werden 2 Frauen ein Praktikum vom 20.11.-1.12.2017 bei uns absolvieren.

Wir freuen uns gemeinsam mit unseren Senioren auf unsere neuen Kolleginnen und sind gespannt auf ihre berufliche Entwicklung.

Ihr Team der Senioren-Residenz Schanze in Bocholt

20.09.2017 | Das Ravardi-Viertel rockt

22.08.2017 | Eisflatrate auch für Besuchshunde

Die Eisflatrate am Dienstag, 22.08.2017 in der Senioren Residenz Schanze war ein voller Erfolg. Es ging nicht nur darum, die großen und kleinen Eisliebhaber Bocholts zu verführen; es ging darum, Geld zu sammeln für einen guten Zweck. „Die Alloheim- Gruppe, zu der die Senioren Residenz Schanze gehört, spendiert im Zuge der Eisflatrate- Tage mehrere Tonnen Eis für alle Standorte“ und der Erfolg kann sich sehen lassen“, so Silvia Coppenrath Leitung des Sozialen Dienstes. In Café und Garten der Senioren Residenz Schanze tummelten sich nachmittags Bewohner, Besucher, auch Externe, und genossen das leckere Eis. Eine Vater-Sohn Wette, wer wohl das meiste Eis vertrage, sorgte für Belustigung. Der Ertrag von 272,70 € geht in diesem Jahr an die Besuchshunde des ASB Arbeiter Samariter Bundes, die die Bewohner der Senioren Residenz Schanze 1 x im Monat ehrenamtlich mit ihren Hundeführern besuchen. Die Hunde sind speziell für diesen Besuchsdienst ausgebildet und auch sie als Spendenempfänger haben die Eisflatrate sichtlich genossen und sich Vanilleeis schmecken lassen! Ein rundum gelungener Nachmittag!

Eisflatrate auch für Besuchshunde

01.08.2017 | Bocholter Seniorenheime stellen sich vor

29.07.2017 | Schnelle Hilfe für Betroffene: Freie Plätze in ganz Deutschland

25.07.2017 | Wohin mit Oma in den Ferien

20.05.2017 | Deckel sammeln für den guten Zweck

11.05.2017 | Sparda Spendenwahl des Mariengymnasium und der Seniorenresidenz Schanze

„Geschenkte Zeit“ lautet das Motto der Ehrenamt-AG. Die Idee entstand im Laufe vieler Veranstaltungen, bei denen sich Schüler und Schülerinnen ehrenamtlich engagierten. Seit 2012 besteht zwischen dem Mariengymnasium und der Seniorenresidenz Schanze eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zum Wohle der Seniorinnen und Senioren und der Schülerinnen und Schüler. Diese Zusammenarbeit spiegelt sich in zahlreichen Aktivitäten wider. Beispielsweise werden im Frühjahr und in der Vorweihnachtszeit im Mariengymnasium oder in der Senioren Residenz Begegnungsnachmittage unter dem Motto „Nachbarn an der Bocholter Aa“ veranstaltet. Die Schülerinnen helfen im Vorfeld beim Transport gehbehinderter Gäste, übernehmen teilweise die Bewirtung und wirken bei der Gestaltung der Nachmittage mit. Um sich ehrenamtlich zu engagieren, sind Schüler bereit, einen Teil ihrer freien Zeit mit Senioren zu verbringen. Gemeinsame Spaziergänge, Einkäufe, Spiele oder andere Ideen werden umgesetzt. Wie selbstverständlich ist dabei der Umgang zwischen Jung und Alt.

Weitere Informationen zur Spendenwahl finden Sie hier.

04.04.2017 | Motto-Tag im Alloheim

Die Abiturienten des „KAPU“ sprich St. Josef-Gymnasiums in Bocholt ließen es sich zum heutigen Motto-Tag nicht nehmen, der Senioren Residenz Schanze einen kurzen Besuch abzustatten. Motto des Tages war wahrscheinlich „die Abiturientia 2017 in den 2077ern“ oder „Klassentreffen nach 60 Jahren“. Die Schüler kennen die Senioren Residenz Schanze von ihren 2- wöchigen Einsätzen im Sozialen Praktikum, welches in jedem Jahr kurz vor den Sommerferien stattfindet. Wir wünschen den Abiturienten eine unvergessliche Zeit und drücken fest die Daumen für die bevorstehenden Abi- Klausuren!

21.03.2017 | Älteste Bocholterin ist 107

08.02.2017 | “Da kommt noch richtig was auf euch zu…”

07.02.2017 | Clara schreibt Geschichten…

03.02.2017 | Fotoausstellung des Künstlers Mario Wallner in der Seniorenresidenz “Schanze” sowie im Rheder Rathaus

Mario Wallner, geb. am 1970 in Rhede, freiberuflicher Demenzbegleiter stellt sein neuestes Kunstprojekt „Die Hände der Alten“ vor. Die Menschen auf den Fotos bleiben anonym. Ihre Hände erzählen umso mehr. Ein Projekt in dem er bewusst Tabuthemen wie Sexualität im Alter, Tablettensucht oder Tod aufgreift. Ein Projekt, das zum Nachdenken anregt. Die Bilder bieten Freiraum zur eigenen Interpretation.
Die Fotos von Mario Wallner sind in der Senioren Residenz Schanze als auch im Rathausfoyer des Rheder Rathauses zu sehen.
Weiterhin geplant ist eine Benefizveranstaltung mit der Demenzaktivistin Helga Rohra, die selbst an Demenz erkrankt ist und aus ihrem Buch liest. Die Veranstaltung findet statt am 3.2.2017 beginnend um 17.00 Uhr mit der Lesung im Rathaus der Stadt Bocholt und zeitgleicher/anschließender Besichtigung der Fotografien.
Weitere vorherige Projekte:
„Senioren malen für Rhede“
Mario Wallner motiviert Senioren zu Hause oder im Heim ihre Gefühle, Stimmungen und Geschichten zu malen. Ausstellung in Gemeinschaftsarbeit mit dem AKKU in Rhede
„1945-die Menschen die ich kannte“
Mario Wallner gestaltet mit Senioren aus Bocholt und Rhede 1945 Gedenkkerzen für die Opfer des Zweiten Weltkriegs. Die Kerzen wurden 2015 auf einem Feld in Rhede aufgestellt und Petra Rosenberg, Sprecherin des deutschen Landesverbandes der Sinti und Roma las aus dem Buch ihres Vaters Otto Rosenberg „ Das Brennglas“
2014 erhielt Wallner von der Stadt Rhede den Rheder Ehrenamtspreis.

03.02.2017: Fotoausstellung des Künstlers Mario Wallner in der Seniorenresidenz "Schanze" und im Rathaus der Stadt Bocholt
03.02.2016: Fotoausstellung des Künstlers Mario Wallner in der Seniorenresidenz "Schanze" und im Rathaus der Stadt Bocholt
03.02.2017: Fotoausstellung des Künstlers Mario Wallner in der Seniorenresidenz "Schanze" und im Rathaus der Stadt Bocholt

Corona News

02.06.2020 | Besuche unter Auflagen wieder möglich

Großes Aufatmen in den Senioren-Residenzen: Nach der wochenlangen Abschottung sind Besuche in den Einrichtungen der Alloheim-Gruppe wieder möglich. Grundlage sind die Besuchskonzepte der einzelnen Residenzen, da nach wie vor bestimmte Auflagen gelten. So sollen Besuche nach Möglichkeit vorher in der Residenz angemeldet werden, die Besuchszeit ist begrenzt und auch Maskenpflicht, Abstands-, Hygiene- und Identitätsregeln sind noch nicht gelockert worden.

Die Besuchskonzepte sind an die jeweiligen Vorgaben der einzelnen Bundesländer angepasst. Diese können variieren, daher wird vornehmlich im Anmeldegespräch mit den Angehörigen über die individuellen Maßnahmen gesprochen, um entsprechend beim Besuch vor Ort einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Darüber hinaus können die Angehörigen sich vorab immer an die Residenzen wenden, um Fragen und Abläufe zu besprechen.

08.05.2020 | Besuche in Seniorenresidenzen unter Auflagen bald wieder möglich

Konzepterstellung in enger Absprache mit Behörden

DÜSSELDORF. Das Besuchsverbot traf die Angehörigen und Bewohner der Alloheim Seniorenresidenzen gleichermaßen schwer. Telefonate oder Briefe konnten persönliche Treffen zwar nicht ersetzen, jedoch Einsamkeitsgefühlen ein stückweit vorbeugen. Doch jetzt sollen Besuche von Angehörigen in den Alloheim-Seniorenresidenzen bald wieder möglich sein – allerdings nur unter strengen Auflagen und unter Einhaltung des Infektionsschutzes. Der Grund: Pflegebedürfte Menschen und insbesondere Senioren zählen weiterhin zur Corona-Risikogruppe. Hinzu kommen unterschiedliche Regelungen in einzelnen Ländern und Kreisen.
„Der persönliche Besuch ihrer Liebsten fehlte unseren Bewohnern sehr“, lautet das einhellige Fazit der Alloheim-Einrichtungsleitungen in ganz Deutschland, „die am häufigsten gestellte Frage ist: ‚Wann sind Besuche endlich wieder möglich?‘“. Dass es nun Lockerungen beim Besuchsverbot geben wird, befürworten daher alle Residenzleitungen und ihre jeweiligen Teams. Allerdings muss bis dahin noch einiges organisatorisches erledigt werden. Denn: Alle Betreiber müssen sich an strenge Vorgaben der Bundesländer halten und dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt sowie den Ordnungsbehörden ein detailliertes Besuchskonzept vorstellen.

Fest steht bereits, dass sowohl die Anzahl der Besucher, als auch die Zeit begrenzt sein werden. Weitere Auflagen: Alle Besuche müssen vorher angemeldet werden, es muss ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter während des gesamten Besuches eingehalten werden und es gelten strenge Hygieneregeln. Barriere-Maßnahmen wie Absperrungen, Plexiglasabtrennungen sollen darüber hinaus den direkten Kontakt zwischen Besucher und Bewohner als Schutzmaßnahme verhindern. Ebenso ist das Tragen eines dreilagigen Mund-Nasenschutz Pflicht. Geschenke, Essen, etc. müssen weiterhin separat abgegeben werden und dürfen aufgrund des Infektionsschutzes nach wie vor nicht persönlich überreicht werden.

Den Einrichtungsleitungen ist durchaus bewusst, dass sich Angehörige und Bewohner so schnell wie möglich wiedersehen möchten, allerdings bitten sie um Geduld. Derzeit arbeitet man mit Hochdruck an den Besuchskonzepten und ist dazu in einem engen Austausch mit den Bewohnerbeiräten und Behörden. Sobald ein Konzept abgestimmt ist, werden die Einrichtungen von sich aus die Angehörigen informieren. Insofern bitten die Alloheim-Mitarbeiter alle Besuchswilligen darum, von diesbezüglichen Nachfragen aus Rücksicht auf die Pflegekräfte abzusehen.

Bis die Konzepte fertig abgestimmt sind, ist noch einmal nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass Besuche nicht erlaubt sind.

15.04.2020 | Covid-19-Krise: „Corona besiegen wir nur gemeinsam“

Raphael Gilberg, Geschäftsführer der Alloheim Senioren-Residenzen, zieht eine Zwischenbilanz zur aktuellen Krisenbewältigung

Düsseldorf, 15. April 2020 – Mehrmals täglich konferiert Raphael Gilberg am Telefon mit dem Management und Fachabteilungen. Er ist Geschäftsführer des operativen Bereichs der Alloheim-Gruppe, ein Unternehmen, das bundesweit als zweitgrößter privater Betreiber von Pflegeeinrichtungen für rund 30.000 Pflegebedürftige und 20.000 Mitarbeiter verantwortlich ist. Rund drei Wochen nach dem von Bund und Ländern ausgesprochenen „umfassenden Kontaktverbot“, das in besonderem Maße Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen betrifft, zieht Gilberg eine Zwischenbilanz. Sein Fazit: „Um den bestmöglichen Schutz für die Bewohner zu gewährleisten wünschen sich unsere Mitarbeiter und auch die Mitarbeiter anderer Träger einen klaren Handlungsrahmen.“ So wie es bereits in sehr vielen Landkreisen gelebt wird, brauchen Pflegekräfte kurze Wege in der Entscheidungsfindung gemeinsam mit den unterstützenden Behörden.

Auf den ersten Blick klingt der Sachverhalt gar nicht so kompliziert: Der Bewohner einer Pflegeeinrichtung verlässt trotz Belehrungen, Bitten und Erklärungen täglich die Residenz durch den Hauptausgang. Er möchte sein Leben weiterhin so gestalten wie bisher. Corona-Krise? Sie hat keine Auswirkungen auf ihn, er fühlt sich gesund. Abends möchte er – ebenfalls wie gewohnt – dann wieder hinein in die Residenz. „Genau hier beginnt das Problem aller Pflegeeinrichtungen in Deutschland“, sagt Raphael Gilberg, „da wir nicht wissen, wo der Bewohner war und welche Kontakte er hatte, dürften wir ihn nicht mehr ins Haus lassen, denn er stellt dadurch ein potentielles Infektionsrisiko für alle anderen Bewohner und Mitarbeiter dar. Was also tun? Ein Zimmer oder einen Wohnbereich zu verschließen wäre eine Freiheitsberaubung. Ihm den Zutritt verwehren? Auf welcher Rechtsgrundlage?“ Wie Gilberg anführt, fühlen sich die Einrichtungen bei derartigen Fragen oftmals alleingelassen. „Wer ist zuständig? Man verweist ans Ordnungsamt, das verweist an die Heimaufsicht. Die wiederum meint, das Gesundheitsamt sei zuständig und das schickt einen wieder zum Ordnungsamt. Ich verstehe sehr gut, dass die Nerven vieler Kollegen und Mitarbeiter blank liegen, weil eine immense Verantwortung auf ihren Schultern liegt. Mittlerweile gehen wir jetzt direkt an die Ministerien und bitten dort um Hilfe.“

Auch die völlig unterschiedlichen Regelungen und Verordnungen im Umgang mit der Krise in den einzelnen Bundesländern machen den überregional agierenden Trägern erheblich zu schaffen. Die hochgelobte Desinfektionsschleuse in Nordrhein-Westfalen – in Niedersachsen ist sie nichts wert und wird bemängelt. Andere Vorschriften, andere Regeln. Bereits Anfang März hat ein hochprofessionelles Alloheim-Experten-Team einen Pandemieplan für den Tag X entwickelt. Täglich wird er aktualisiert; oft mehrfach am Tag, manchmal stündlich. „Die Fragestellungen und Verordnungen unterscheiden sich in den Bundesländern. All das müssen wir im Blick haben, vergleichen, aktualisieren und an die jeweiligen Einrichtungen vor Ort kommunizieren. Das kostet viel Energie, Kraft und Zeit – und löst natürlich viele Rückfragen aus, denn vieles ist schlichtweg nicht nachzuempfinden.“

Dass auch die Krankenhäuser unter hohem Druck stehen, teilweise aktuelle Landesverordnungen gar nicht bekannt sind und für Verwirrung sorgen – auch das gehört zum Alltag von Raphael Gilberg und seinem Krisenstab. Aber auch das muss gelöst werden. „Ein immenses Problem ist die Rückverlegung von Bewohnern nach einem Krankenhausaufenthalt“, sagt er, „hier spielen sich mittlerweile Dramen ab bis hin zu unwürdigen Situationen für die Betroffenen.“ Zu schnell sei das Virus ins Haus geholt und damit eine Kettenreaktion nicht mehr zu stoppen. In Niedersachsen gelte beispielsweise eine 14-tägige Quarantänepflicht für aus dem Krankenhaus zurückkehrende Bewohner. Ist die nicht sichergestellt, dürfen die Bewohner qua Landesanordnung nicht mehr in die Einrichtung zurückkehren. „Die Krankenhäuser wollen den Patienten zurückschicken, weil sie das Pflegebett benötigen. Wir dürfen ihn aufgrund der Verordnung aber nicht aufnehmen. Nun diskutieren der Krankenwagenfahrer und die Verwaltung im Beisein des Bewohners vor der Tür, ob er wieder herein darf oder nicht? Der Fahrer will ihn nicht wieder mitnehmen, lädt ihn quasi vor der Tür schnell ab. Das ist menschenunwürdig!“

Sichtlich irritiert sind Angehörige und Mitarbeiter auch über die Tatsache, dass bei Rückkehrern aus dem Krankenhaus nicht standardmäßig ein Covid-19-Test gemacht wird. „Da weiß ja niemand, was los ist“, sagt Raphael Gilberg und ergänzt: „Wir haben aktuell in einem Haus in Niedersachsen im Demenzbereich eine Infektionswelle von Bewohnern und Mitarbeitern zu bewältigen. Sehr schnell folgten dann Gerüchte, wahrscheinlich seien es unsere Mitarbeiter gewesen, die das Virus ins Haus gebracht hatten. Das löst natürlich einen ungeheuren Druck auf die Pflegekräfte aus, die sich plötzlich rechtfertigen müssen. Das ist ein sinnloser Stress, der zu ihrem jetzigen Arbeitspensum noch dazukommt. Die Leute vergessen oft, dass wir gerade eine weltweite Pandemie haben. Da geht es nicht um Schuldige, sondern darum, wer wem hilft!“
Eine besondere Herausforderung stellen für ihn und die Pflegefachkräfte die speziellen Wohnbereiche mit demenziell erkrankten Bewohnern dar. Der Grund: Der fortschreitende, kognitive Verlust der Gedächtnisleistung der Betroffenen stellt eine nahezu unüberwindbare Hürde dar. „Schon im normalen Alltag betreuen speziell ausgebildete Kräfte diese doch sehr große Gruppe der Demenzerkrankten“, erklärt Raphael Gilberg, „diesen Bewohnern Maßnahmen erklären zu wollen, wie das Tragen einer Gesichtsmaske oder Hinweise, man möge Abstand zueinander halten, Desinfektionsmaßnahmen durchführen, das ist schlichtweg unmöglich.“ Dies sei auch der Grund dafür, dass sich Infektionen gerade in den Demenzbereichen in „atemberaubender Geschwindigkeit“ ausbreiten könnten. „Wenn krankheitsbedingt denjenigen das Verständnis fehlt, dass all unsere Aktivitäten grundsätzlich dem eigenen Schutz dienen, wird es sehr, sehr schwierig.“

Raphael Gilberg hofft, dass die dringend erforderlichen Optimierungen in der gemeinsamen Krisenbewältigung kurzfristig zielführend umgesetzt werden. Alle Pflegeeinrichtungen seien schließlich davon betroffen. „An vielen Standorten klappt die Zusammenarbeit mit den Behörden hervorragend“, freut er sich, „man tauscht sich auf kurzen Wegen aus, Mitarbeiter waren sogar an den Osterfeiertagen für uns erreichbar – das ist toll.“ Andererseits wisse er, so Gilberg weiter, dass auch in den Behörden viele Verunsicherungen mitschwingen. Sein Wunsch: „Für alle Pflegekräfte wäre es viel einfacher, wenn die Politik den direkten Kontakt zu denjenigen suchen und halten würde, die aus dem praktischen Alltag und ihren Erfahrungen berichten können.“

Gilberg

11.04.2020 | Achtung: Aktuelle Corona Information

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
liebe Angehörige,

eine wohl beispiellose und herausfordernde Zeit bringt Bedenken, Unsicherheit aber auch Positives mit sich. Nach wie vor stehen für uns die Bewohnerinnen und Bewohner in allen Alloheim-Residenzen, Ihre Gesundheit, Ihr Wohlergehen und Ihre Lebensqualität an erster Stelle. Täglich erfahren wir, von welch großen Sorgen Familienangehörigen oder Freunde getragen werden. Besuchs- und Kontaktverbote unterbrechen den regen, für alle Seiten notwendigen und wichtigen Austausch, das Persönliche und Gefühlvolle. Wir möchten Ihnen diese Sorgen nehmen, denn wir erheben den Anspruch, auch in dieser schwierigen Zeit mit nahezu täglich wechselnden Parametern die Verpflichtungen gegenüber Ihnen, Ihrem und unserem Umfeld verlässlich zu erfüllen.

Ein Dankeschön an Sie alle, die verständnisvoll mit dieser Situation umgehen. Vor allem auch dann, wenn gewünschte Ansprechpartner in den Einrichtungen einmal nicht sofort telefonisch erreichbar sind oder wir nicht gleich alle Fragen in der Schnelligkeit beantworten können, wie Sie es gewohnt sind. Gerade die Älteren wissen aus eigener Erfahrung, welche manchmal auch unkalkulierbaren Überraschungen das Leben bereithalten kann. Erfreulich ist allerdings, dass unserem Land die Wichtigkeit und besondere Schutzbedürftigkeit der Seniorinnen und Senioren und die damit einhergehende Bedeutung der Pflege vor Augen geführt wird. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten wirklich Beeindruckendes, wie Sie täglich selbst in vielfacher Hinsicht erfahren und beobachten können.

Was macht Alloheim?

Wir arbeiten in spezialisierten Teams, die sich untereinander abstimmen und alle Maßnahmen koordinieren. Dabei geht es nicht nur um Lösungen der wechselnden Herausforderungen, die neue Regelungen oder behördliche Vorgaben mit sich bringen, sondern auch darum, einen längerfristigen Ansatz zur Bewältigung dieser Krise zu entwickeln. Alloheim hat im Rahmen seiner Präventionsmaßnahmen unternehmensweit bereits am 19. März 2020 einen umfangreichen Pandemieplan etabliert und die Mitarbeiter in den Einrichtungen ausführlich geschult. Auf diesen Pandemieplan haben wir von zahlreichen Behörden oder Heimaufsichten anerkennende und sehr positive Rückmeldungen erhalten. Bereits Anfang März haben wir zum Schutze unserer Bewohner und Mitarbeiter alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres von Besuchen der Bewohner unserer Einrichtungen abzusehen.

Außerhalb unseres Einflussbereiches liegt die frühzeitige Aufdeckung der nach wie vor bestehenden Infektionsrisiken. Um diese zu minimieren, fordern wir auch im Sinne aller Pflegeheime die flächendeckende Testung sämtlicher Neuaufnahmen und Verlegungen von einem Krankenhaus in die Pflegeeinrichtungen. Unser Fokus liegt darauf, unsere Mitarbeiter und Bewohner an allen Standorten zu schützen. Die zusätzliche, vor allem psychische Belastung unserer Mitarbeiter, durch leichtfertige Unterstellungen und Schuldzuweisungen, falls es zu Infektionen kommt, erschüttert uns sehr und ist traurig zugleich. Das Virus findet vielerlei Wege.

Umso dankbarer sind wir, weil wir von Ihnen nach wie vor einen so großen Zuspruch, Dank und Anerkennung für unsere Arbeit bekommen. Gemeinsam mit Ihnen in diesen herausfordernden Zeiten zusammenstehen zu können, das erfüllt uns mit Stolz!

Vielen Dank, dass Sie mit viel Verantwortung die getroffenen Maßnahmen zum Schutz Ihrer und unserer der Gesundheit beherzigen und die im persönlichen Umfeld entstandenen Einschränkungen so positiv und verständnisvoll annehmen. Wir werden diese Herausforderung gemeinsam bewältigen, indem wir aneinander glauben und uns gegenseitig bestärken, denn jeder von uns möchte baldmöglichst zurück zur Normalität.

Sorgen Sie gut für sich!
Herzliche Grüße
Ihr Alloheim-Team

19.03.2020 | Coronavirus: Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern

Alloheim nimmt seine Verantwortung für das Wohl von Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern seiner Einrichtungen im Zusammenhang mit dem Infektionsschutz sehr ernst.

Wir beobachten die Entwicklungen zum Coronavirus insgesamt und die Situation in unseren Einrichtungen sehr aufmerksam und haben frühzeitig entsprechende Präventionsmaßnahmen eingeleitet.

Wir halten alle Mitarbeiter zur strikten Einhaltung der ohnehin vorgeschriebenen Basishygienemaßnahmen an und kontrollieren dies regelmäßig in allen Einrichtungen. Dies umfasst beispielsweise Händedesinfektion nach den Maßgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO. Unterstützend haben wir in den vergangenen Tagen und Wochen die Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter zum Thema „Infektionsschutz“ in allen unseren Einrichtungen wiederholt. Zudem werden in unseren Einrichtungen Flächen wie zum Beispiel Fußböden, Bettgestelle, Nachttische gründlich desinfiziert. Unsere Mitarbeiter haben wir mit zusätzlichen Handdesinfektionsmitteln ausgestattet, die sie jederzeit griffbereit bei sich haben.

Angesichts der bundesweit stark ansteigenden Coronavirus-Infektionen gilt in unseren Residenzen zum Schutz von Bewohnern und Angehörigen ab sofort ein generelles Besuchsverbot. Besuche sind nur noch in dringenden Notfällen zulässig. Um Kontaktwege im erforderlichen Maß nachhalten zu können, werden Besucherlisten geführt. Als rein vorsorgliche Maßnahme zum Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern hatten wir schon seit Anfang März 2020 alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres Besuche der Bewohner unserer Einrichtungen möglichst zu vermeiden. Um in begründeten Fällen die Möglichkeiten eines Besuchs abzuklären und gegebenenfalls individuelle Schutzvorkehrungen vorab zu besprechen, hatten wir Angehörige und weitere Besucher gebeten, uns vorab telefonisch anzusprechen.

Darüber hinaus sagen wir zum Schutz unserer Bewohner und Mitarbeiter sämtliche in unseren Einrichtungen geplanten externen Veranstaltungen und Schulungen ab. Zusätzlich sind unsere Mitarbeiter angehalten, externe Meetings und Veranstaltungen zu meiden. Auch werden interne Meetings und Termine bundesweit ab sofort grundsätzlich durch Telefon- oder Videokonferenzen ersetzt oder verschoben. Damit reduzieren wir spürbar eine mögliche Ansteckungsgefahr für die Mitarbeiter, auch durch die reduzierten Reiseaktivitäten.

Wir haben auf Unternehmensebene ein zentrales Krisenteam etabliert, das auf Basis eines unternehmensweiten Pandemieplans die Koordination von Maßnahmen und die Kommunikation in die Einrichtungen übernimmt. Zudem haben wir in allen Einrichtungen ein lokales Kriseninterventionsteam aufgebaut, das sich im Falle eines begründeten Verdachts oder einer nachgewiesenen Infektion um professionelle Sofortmaßnahmen, strikte Einhaltung aller Prozesse und Zusammenarbeit mit den Gesundheits- und Ordnungsbehörden kümmert. Diese Teams bestehen aus Einrichtungsleitung, Pflegedienstleitung, Qualitätsbeauftragten und Hygienebeauftragten. Sie werden von den Regionalleitungen, den COOs und unserem zentralen Qualitätsmanagement unterstützt, mit denen alle Kriseninterventionsteams im regelmäßigen Informationsaustausch stehen.

Wir orientieren uns in unseren Einrichtungen strikt an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und haben diese in unser Hygienehandbuch sowie in die Abläufe bei einem Verdachts- oder Infektionsfall übernommen. Mitarbeiter aller Einrichtungen haben wir mit Informationsmaterial des Robert-Koch-Instituts (RKI) ausgestattet, mit Erläuterungen zum Coronavirus, entsprechenden Schutzmaßnahmen sowie Hinweisen zu Maßnahmen in begründeten Verdachtsfällen.

Allen behördlichen Empfehlungen und Anordnungen kommen wir in allen Einrichtungen selbstverständlich vollumfänglich und unverzüglich nach.