Corona News

Pflegezentrum „Sundern”

Settmeckestraße 22 | 59846 Sundern | 02933 8286-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

10.05.2020 | Ein Dankeschön an alle „Heldinnen des Alltags“

Sundern. Wie viele andere Feste und Feiertage fand der Muttertag in diesem Jahr „auf Distanz“ statt. Die Alloheim Seniorenresidenz „Pflegezentrum Sundern“ lässt es sich trotzdem nicht nehmen, allen Müttern in der Einrichtung ein herzliches Dankeschön auszusprechen. Ein besonderes Lob für ihre Leistung erhalten in diesem Jahr die Mitarbeiterinnen der Residenz, die in der Corona-Krise jeden Tag Unglaubliches leisten, um Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen.

Nach der begonnenen Videotelefonie, die, die Zeit des Besuchsverbotes überbrückten, erfreuten sich die Bewohner/innen zum Muttertag über die ersten realen Besuche ihrer Angehörigen.
Auch wenn Trennwände eine Umarmung nicht zuließen, war es für die Bewohner eine Wohltat ihre Lieben wieder persönlich und nicht nur durch die Videotelefonie zu sehen.
Zum Ehrentag der Mütter waren unsere Mitarbeiter erneut sehr engagiert und überreichten allen Bewohnerinnen eine rote Rose und Hauseigene Pralinen.

„Wenn es darum geht, unseren Bewohnern trotz der Einschränkungen in der Corona-Krise eine Freude zu bereiten“, kann ich mich auf meine Mitarbeiter verlassen, sagt Peter Knossalla.

Daher standen auch besonders in diesem Jahr die Mütter unter den Mitarbeiterinnen der Residenz im Mittelpunkt und bekamen von der Einrichtungsleitung eine persönliche Muttertags Karte nach Hause geschickt.
„Ich habe großen Respekt vor der Leistung der Kolleginnen, die täglich Beruf und Familie unter einen Hut bekommen müssen“, so Peter Knossalla, „gerade in diesem Jahr müssen unsere ‚Heldinnen des Alltags‘ allerdings wirklich Unglaubliches leisten, um den enorm gestiegenen Ansprüchen in der Pflege und zu Hause gerecht zu werden. Von ganzem Herzen möchte ich diesen tollen Frauen für ihren unermüdlichen Einsatz danken.“

Muttertag
Muttertag

15.04.2020 | Trotz Krise: gefärbte Ostereier bleiben

Das traditionelle Ostereier färben am Karfreitag fand auch in diesem Jahr regen Zuspruch, allerdings mit viel Abstand. So entstanden 120 kunterbunte Eier, die die Bewohner am Osterwochenende verzehren konnten.

14.04.2020 | Kinder malen für Senioren

Bunte Bilder und gebastelte Werke ließen Bewohner Augen strahlen und waren eine schöne Oster Überraschung.
Besten Dank an die kleinen Künstler.

13.04.2020 | Video-Telefonie für Bewohner

In der jetzigen Zeit vermissen die Bewohner ihre sozialen Kontakte. Damit sie diese aufrechterhalten können, bietet das Haus seit dem 13.04.2020 unter der Koordination des Sozialen Dienstes die Videotelefonie für die Bewohner an. So können sie Kontakt zu ihren Angehörigen aufnehmen und diese trotz Besuchsverbot sehen. Für weitere Fragen und Termine, steht ihnen die Leitung des Sozialen Dienstes zur Verfügung.

12.04.2020 | Musikalische Überraschung durch Kaiser Entertainment

Die musikalische Überraschung startete am Ostersonntag um 16 Uhr auf der gegenüberliegenden Straßenseite unserer Einrichtung. Animiert durch die ausgewählten Lieder und der Stimme der Sängerin “April”, begannen die Bewohner mitzusingen und auf ihren Stühlen und oder Rollstühlen zu schunkelten. Eine gelungene Abwechslung und Bereicherung in der jetzigen Zeit.

Vielen Dank für die spontane Überraschung und den gelungenen Nachmittag für die Bewohner.

Konzert
Konzert

23.03.2020 | UNSERE BITTE: BLEIBT ZUHAUSE

Unser Team hat eine kleine Bitte an euch:

Bitte bleibt zuhause und bleibt gesund.

Euer Alloheim-Team in Sundern

Sundern

20.03.2020 | Blumen erfreuen Senioren

Am Freitag erhielten wir eine großzügige Blumenspende einer Firma.

Über die bunte und vielfältige Blumenpracht, freuten sich die Bewohner sehr.

Ein herzliches Dankeschön an den anonymen Spender.

Blumen

18.03.2020 | 10 jähriges Dienstjubiläum

Nach 10 Jahren treuer Mitarbeit im Alloheim Seniorenresidenzen Sundern, wurden Frau Koch und Frau Anke vom COO ( Geschäftsführung Düsseldorf ) Hr. Marx und der Einrichtungsleitung Peter Knossalla mit Urkunde und Blumenstrauß geehrt.

Mit sehr viel Einfühlungsvermögen führt Frau Anke, die als Verwaltungsleitung tätig ist, die Beratungsgespräche mit den Angehörigen durch.

„Gerade die Beratungen der Angehörigen in Schwierigen Zeiten, gehören zu meinen Schwerpunkten und bereichern meine Arbeit, immer wieder aufs Neue, erzählt Frau Anke“. Des Weiteren freue ich mich auf weitere schöne Momente.

Frau Koch, die als Hausdame und gute Fee des Hauses bekannt ist, leitet die Hauswirtschaft und sorgt mit ihrer Zusatzqualifizierung als Hygienebeauftragte für die entsprechenden Standards.

Als Ansprechpartnerin und Organisatorin für die Schützenfeste im Hause, wird sie allzeit sehr geschätzt. „ Für mich, ist der Bewohnerkontakt zielführend, um qualitative Arbeit zu leiten, berichtet Frau Koch.“
Für das jahrelange Engagement möchten wir uns recht herzlich bei beiden Damen bedanken.

MA-Ehrung

28.02.2020 | Besuch der Flotten Kugel im Alloheim „Sundern“

Sundern. Im Rahmen der themenorientierten Betreuungsangebote, lud das Alloheim Seniorenzentrum „Sundern“ unter dem Motto „Jetzt geht’s los, wir sind nicht mehr aufzuhalten“ die Flotte Kugel mit dem Kinder Prinzenpaar zur Vorführung ein.

Das Unterhaltungsprogramm der Alloheim Seniorenresidenz „Sundern“ garantiert Faschings-Spaß für alle Generationen. So werden Jung und Alt im karnevalistischen Sinne vereint.
Nach den geplanten Gruppenangeboten zum Thema Karneval, welche unteranderem die Erstellung von Clownsmasken mittels unterschiedlichen Bastelmaterials beinhaltete, folgte ein Besuch des Karnevalsvereins Sundern.

Dieser wurde zunächst mit Leckereien und Erfrischungsgetränken von den Mitarbeitern/innen des Sozialen Dienstes empfangen und versorgt.

Nach der Aufwärmphase begrüßten Einrichtungsleitung Hr. Knossalla und die Leitung des Sozialen Dienstes Stephanie Blümle die „Flotte Kugel“ und gaben den Startschuss für das abwechslungsreiche Programm.
Die Kindergarde glänzte in Ihren silbernen Outfits im Eingangsbereich und überzeugte die Bewohner mit modernen Tanzeinlagen.

Zum ersten Mal, traten 3 Solomariechen auf, die ebenfalls für Stimmung sorgten. Ein weiterer Programmpunkt war die Rede vom Kinderprinzenpaar.
Für die gute Kooperation und den gelungenen Nachmittag, möchten wir uns bedanken und freuen uns auf weitere schöne Momente.

20.02.2020 | Kunterbunte Faschingsparty im Alloheim „Sundern“

Sundern. Die Narren sind wieder los! Das Alloheim Seniorenzentrum „Sundern“ feierte jetzt eine kunterbunte Faschingsfeier. Mit einem vielfältigen Rahmenprogramm und karneval-typischen Leckereien verwöhnte die Einrichtung am 20.02.20 ihre Bewohner.

Das Unterhaltungsprogramm der Alloheim Seniorenresidenz „Sundern“ garantierte Faschings-Spaß fürs ganze Haus.

Einrichtungsleitung Peter Knossalla im pinken Hasenkostüm und Sonnenbrille begrüßte die Bewohner des Hauses und startete die Veranstaltung mit einer Büttenrede.
Anschließend folgte die musikalische Begleitung von Hr. Krengel, der mit seinem Akkordeon für beste Stimmung sorgte.

Mit einem Lächeln auf dem Gesicht und Schunkelnder Weise lauschten die Bewohner den Karnevalistischen Klängen bis plötzlich „Theo, wir fahrn nach Lotsch“ durchs Café hallte.
Die Mitarbeiter des Sozialen Dienstes unter der Leitung von Stephanie Blümle schlichen mit den Rollatoren zunächst Gangunsicher in die Mitte der Bewohner. Nach ein paar klapprigen Bewegungen ging es Rockabilly weiter, sodass Hüte flogen und die Röcke „wippten“.

Sketche wie „Loriot- ich will hier nur sitzen“ brachten die Bewohner in höchst Stimmung.

Auch eine Bolognese durch die Bewohnerschaft durfte nicht fehlen. Und mit dem vorbereiteten Fingerfood, welches gerade für Menschen mit einer demenziellen Erkrankung wichtig ist und karnevalistischen Leckereien wurde für das leibliche Wohl der Bewohnerschaft gesorgt.

Für das ehrenamtliche Engagement von Hr. Krengel bedankte sich die Einrichtung mit einem Präsent und freut sich auf weitere Veranstaltungen mit seiner musikalischen Begleitung.

21.09.2018 | “Wurzelkinder” schlecken Eis und freuen sich über Spende

16.07.2018 | Senioren finden Ballon-Grußkarte

Am Montag fanden einige unserer Senioren bei Ihrem täglichen Spaziergang etwas ganz besonderes. Der kleine Philipp aus Wattenscheid hatte zum Grundschulabschluss einen Ballon mit seiner Grußkarte fliegen lassen.
Diese schaffte es nun bis nach Sundern und so gleich machten wir uns gemeinsam daran, die Karte via Post wieder auf Heimreise zu schicken. Für die tolle Aktion bedankte sich Philipp nun recht herzlich bei uns

Auch wir sagen Danke für die lieben Grüße

Ihr Team des Pflegezentrum “Sundern”

Senioren finden Ballon-Grußkarte

12.07.2018 | Eisessen für den guten Zweck im Pflegezentrum

17.05.2018 | Die Philippinen zu Gast im Pflegezentrum Sundern

19.04.2018 | Boys Day: Berufsorientierung für Jungs

28.03.2018 | Frühstück im Kindergarten Amecke

23.03.2018 | Unser neuer Bewohnerbeirat stellt sich vor

10.01.2018 | Für unsere Sicherheit: Bewohner fordern Ampel am Pflegezentrum Sundern

03.01.2018 | Älteste Bewohnerin feiert 102. Geburtstag

06.12.2017 | Wichteln für Senioren

07.09.2017 | Eis essen für einen guten Zweck

30.08.2017 | Pflegezentrum sucht noch ehrenamtliche Helfer

22.07.2017 | Mertens jetzt neuer Chef im Pflegezentrum

Corona News

08.05.2020 | Besuche in Seniorenresidenzen unter Auflagen bald wieder möglich

Konzepterstellung in enger Absprache mit Behörden

DÜSSELDORF. Das Besuchsverbot traf die Angehörigen und Bewohner der Alloheim Seniorenresidenzen gleichermaßen schwer. Telefonate oder Briefe konnten persönliche Treffen zwar nicht ersetzen, jedoch Einsamkeitsgefühlen ein stückweit vorbeugen. Doch jetzt sollen Besuche von Angehörigen in den Alloheim-Seniorenresidenzen bald wieder möglich sein – allerdings nur unter strengen Auflagen und unter Einhaltung des Infektionsschutzes. Der Grund: Pflegebedürfte Menschen und insbesondere Senioren zählen weiterhin zur Corona-Risikogruppe. Hinzu kommen unterschiedliche Regelungen in einzelnen Ländern und Kreisen.
„Der persönliche Besuch ihrer Liebsten fehlte unseren Bewohnern sehr“, lautet das einhellige Fazit der Alloheim-Einrichtungsleitungen in ganz Deutschland, „die am häufigsten gestellte Frage ist: ‚Wann sind Besuche endlich wieder möglich?‘“. Dass es nun Lockerungen beim Besuchsverbot geben wird, befürworten daher alle Residenzleitungen und ihre jeweiligen Teams. Allerdings muss bis dahin noch einiges organisatorisches erledigt werden. Denn: Alle Betreiber müssen sich an strenge Vorgaben der Bundesländer halten und dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt sowie den Ordnungsbehörden ein detailliertes Besuchskonzept vorstellen.

Fest steht bereits, dass sowohl die Anzahl der Besucher, als auch die Zeit begrenzt sein werden. Weitere Auflagen: Alle Besuche müssen vorher angemeldet werden, es muss ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter während des gesamten Besuches eingehalten werden und es gelten strenge Hygieneregeln. Barriere-Maßnahmen wie Absperrungen, Plexiglasabtrennungen sollen darüber hinaus den direkten Kontakt zwischen Besucher und Bewohner als Schutzmaßnahme verhindern. Ebenso ist das Tragen eines dreilagigen Mund-Nasenschutz Pflicht. Geschenke, Essen, etc. müssen weiterhin separat abgegeben werden und dürfen aufgrund des Infektionsschutzes nach wie vor nicht persönlich überreicht werden.

Den Einrichtungsleitungen ist durchaus bewusst, dass sich Angehörige und Bewohner so schnell wie möglich wiedersehen möchten, allerdings bitten sie um Geduld. Derzeit arbeitet man mit Hochdruck an den Besuchskonzepten und ist dazu in einem engen Austausch mit den Bewohnerbeiräten und Behörden. Sobald ein Konzept abgestimmt ist, werden die Einrichtungen von sich aus die Angehörigen informieren. Insofern bitten die Alloheim-Mitarbeiter alle Besuchswilligen darum, von diesbezüglichen Nachfragen aus Rücksicht auf die Pflegekräfte abzusehen.

Bis die Konzepte fertig abgestimmt sind, ist noch einmal nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass Besuche nicht erlaubt sind.

15.04.2020 | Covid-19-Krise: „Corona besiegen wir nur gemeinsam“

Raphael Gilberg, Geschäftsführer der Alloheim Senioren-Residenzen, zieht eine Zwischenbilanz zur aktuellen Krisenbewältigung

Düsseldorf, 15. April 2020 – Mehrmals täglich konferiert Raphael Gilberg am Telefon mit dem Management und Fachabteilungen. Er ist Geschäftsführer des operativen Bereichs der Alloheim-Gruppe, ein Unternehmen, das bundesweit als zweitgrößter privater Betreiber von Pflegeeinrichtungen für rund 30.000 Pflegebedürftige und 20.000 Mitarbeiter verantwortlich ist. Rund drei Wochen nach dem von Bund und Ländern ausgesprochenen „umfassenden Kontaktverbot“, das in besonderem Maße Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen betrifft, zieht Gilberg eine Zwischenbilanz. Sein Fazit: „Um den bestmöglichen Schutz für die Bewohner zu gewährleisten wünschen sich unsere Mitarbeiter und auch die Mitarbeiter anderer Träger einen klaren Handlungsrahmen.“ So wie es bereits in sehr vielen Landkreisen gelebt wird, brauchen Pflegekräfte kurze Wege in der Entscheidungsfindung gemeinsam mit den unterstützenden Behörden.

Auf den ersten Blick klingt der Sachverhalt gar nicht so kompliziert: Der Bewohner einer Pflegeeinrichtung verlässt trotz Belehrungen, Bitten und Erklärungen täglich die Residenz durch den Hauptausgang. Er möchte sein Leben weiterhin so gestalten wie bisher. Corona-Krise? Sie hat keine Auswirkungen auf ihn, er fühlt sich gesund. Abends möchte er – ebenfalls wie gewohnt – dann wieder hinein in die Residenz. „Genau hier beginnt das Problem aller Pflegeeinrichtungen in Deutschland“, sagt Raphael Gilberg, „da wir nicht wissen, wo der Bewohner war und welche Kontakte er hatte, dürften wir ihn nicht mehr ins Haus lassen, denn er stellt dadurch ein potentielles Infektionsrisiko für alle anderen Bewohner und Mitarbeiter dar. Was also tun? Ein Zimmer oder einen Wohnbereich zu verschließen wäre eine Freiheitsberaubung. Ihm den Zutritt verwehren? Auf welcher Rechtsgrundlage?“ Wie Gilberg anführt, fühlen sich die Einrichtungen bei derartigen Fragen oftmals alleingelassen. „Wer ist zuständig? Man verweist ans Ordnungsamt, das verweist an die Heimaufsicht. Die wiederum meint, das Gesundheitsamt sei zuständig und das schickt einen wieder zum Ordnungsamt. Ich verstehe sehr gut, dass die Nerven vieler Kollegen und Mitarbeiter blank liegen, weil eine immense Verantwortung auf ihren Schultern liegt. Mittlerweile gehen wir jetzt direkt an die Ministerien und bitten dort um Hilfe.“

Auch die völlig unterschiedlichen Regelungen und Verordnungen im Umgang mit der Krise in den einzelnen Bundesländern machen den überregional agierenden Trägern erheblich zu schaffen. Die hochgelobte Desinfektionsschleuse in Nordrhein-Westfalen – in Niedersachsen ist sie nichts wert und wird bemängelt. Andere Vorschriften, andere Regeln. Bereits Anfang März hat ein hochprofessionelles Alloheim-Experten-Team einen Pandemieplan für den Tag X entwickelt. Täglich wird er aktualisiert; oft mehrfach am Tag, manchmal stündlich. „Die Fragestellungen und Verordnungen unterscheiden sich in den Bundesländern. All das müssen wir im Blick haben, vergleichen, aktualisieren und an die jeweiligen Einrichtungen vor Ort kommunizieren. Das kostet viel Energie, Kraft und Zeit – und löst natürlich viele Rückfragen aus, denn vieles ist schlichtweg nicht nachzuempfinden.“

Dass auch die Krankenhäuser unter hohem Druck stehen, teilweise aktuelle Landesverordnungen gar nicht bekannt sind und für Verwirrung sorgen – auch das gehört zum Alltag von Raphael Gilberg und seinem Krisenstab. Aber auch das muss gelöst werden. „Ein immenses Problem ist die Rückverlegung von Bewohnern nach einem Krankenhausaufenthalt“, sagt er, „hier spielen sich mittlerweile Dramen ab bis hin zu unwürdigen Situationen für die Betroffenen.“ Zu schnell sei das Virus ins Haus geholt und damit eine Kettenreaktion nicht mehr zu stoppen. In Niedersachsen gelte beispielsweise eine 14-tägige Quarantänepflicht für aus dem Krankenhaus zurückkehrende Bewohner. Ist die nicht sichergestellt, dürfen die Bewohner qua Landesanordnung nicht mehr in die Einrichtung zurückkehren. „Die Krankenhäuser wollen den Patienten zurückschicken, weil sie das Pflegebett benötigen. Wir dürfen ihn aufgrund der Verordnung aber nicht aufnehmen. Nun diskutieren der Krankenwagenfahrer und die Verwaltung im Beisein des Bewohners vor der Tür, ob er wieder herein darf oder nicht? Der Fahrer will ihn nicht wieder mitnehmen, lädt ihn quasi vor der Tür schnell ab. Das ist menschenunwürdig!“

Sichtlich irritiert sind Angehörige und Mitarbeiter auch über die Tatsache, dass bei Rückkehrern aus dem Krankenhaus nicht standardmäßig ein Covid-19-Test gemacht wird. „Da weiß ja niemand, was los ist“, sagt Raphael Gilberg und ergänzt: „Wir haben aktuell in einem Haus in Niedersachsen im Demenzbereich eine Infektionswelle von Bewohnern und Mitarbeitern zu bewältigen. Sehr schnell folgten dann Gerüchte, wahrscheinlich seien es unsere Mitarbeiter gewesen, die das Virus ins Haus gebracht hatten. Das löst natürlich einen ungeheuren Druck auf die Pflegekräfte aus, die sich plötzlich rechtfertigen müssen. Das ist ein sinnloser Stress, der zu ihrem jetzigen Arbeitspensum noch dazukommt. Die Leute vergessen oft, dass wir gerade eine weltweite Pandemie haben. Da geht es nicht um Schuldige, sondern darum, wer wem hilft!“
Eine besondere Herausforderung stellen für ihn und die Pflegefachkräfte die speziellen Wohnbereiche mit demenziell erkrankten Bewohnern dar. Der Grund: Der fortschreitende, kognitive Verlust der Gedächtnisleistung der Betroffenen stellt eine nahezu unüberwindbare Hürde dar. „Schon im normalen Alltag betreuen speziell ausgebildete Kräfte diese doch sehr große Gruppe der Demenzerkrankten“, erklärt Raphael Gilberg, „diesen Bewohnern Maßnahmen erklären zu wollen, wie das Tragen einer Gesichtsmaske oder Hinweise, man möge Abstand zueinander halten, Desinfektionsmaßnahmen durchführen, das ist schlichtweg unmöglich.“ Dies sei auch der Grund dafür, dass sich Infektionen gerade in den Demenzbereichen in „atemberaubender Geschwindigkeit“ ausbreiten könnten. „Wenn krankheitsbedingt denjenigen das Verständnis fehlt, dass all unsere Aktivitäten grundsätzlich dem eigenen Schutz dienen, wird es sehr, sehr schwierig.“

Raphael Gilberg hofft, dass die dringend erforderlichen Optimierungen in der gemeinsamen Krisenbewältigung kurzfristig zielführend umgesetzt werden. Alle Pflegeeinrichtungen seien schließlich davon betroffen. „An vielen Standorten klappt die Zusammenarbeit mit den Behörden hervorragend“, freut er sich, „man tauscht sich auf kurzen Wegen aus, Mitarbeiter waren sogar an den Osterfeiertagen für uns erreichbar – das ist toll.“ Andererseits wisse er, so Gilberg weiter, dass auch in den Behörden viele Verunsicherungen mitschwingen. Sein Wunsch: „Für alle Pflegekräfte wäre es viel einfacher, wenn die Politik den direkten Kontakt zu denjenigen suchen und halten würde, die aus dem praktischen Alltag und ihren Erfahrungen berichten können.“

Gilberg

11.04.2020 | Achtung: Aktuelle Corona Information

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
liebe Angehörige,

eine wohl beispiellose und herausfordernde Zeit bringt Bedenken, Unsicherheit aber auch Positives mit sich. Nach wie vor stehen für uns die Bewohnerinnen und Bewohner in allen Alloheim-Residenzen, Ihre Gesundheit, Ihr Wohlergehen und Ihre Lebensqualität an erster Stelle. Täglich erfahren wir, von welch großen Sorgen Familienangehörigen oder Freunde getragen werden. Besuchs- und Kontaktverbote unterbrechen den regen, für alle Seiten notwendigen und wichtigen Austausch, das Persönliche und Gefühlvolle. Wir möchten Ihnen diese Sorgen nehmen, denn wir erheben den Anspruch, auch in dieser schwierigen Zeit mit nahezu täglich wechselnden Parametern die Verpflichtungen gegenüber Ihnen, Ihrem und unserem Umfeld verlässlich zu erfüllen.

Ein Dankeschön an Sie alle, die verständnisvoll mit dieser Situation umgehen. Vor allem auch dann, wenn gewünschte Ansprechpartner in den Einrichtungen einmal nicht sofort telefonisch erreichbar sind oder wir nicht gleich alle Fragen in der Schnelligkeit beantworten können, wie Sie es gewohnt sind. Gerade die Älteren wissen aus eigener Erfahrung, welche manchmal auch unkalkulierbaren Überraschungen das Leben bereithalten kann. Erfreulich ist allerdings, dass unserem Land die Wichtigkeit und besondere Schutzbedürftigkeit der Seniorinnen und Senioren und die damit einhergehende Bedeutung der Pflege vor Augen geführt wird. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten wirklich Beeindruckendes, wie Sie täglich selbst in vielfacher Hinsicht erfahren und beobachten können.

Was macht Alloheim?

Wir arbeiten in spezialisierten Teams, die sich untereinander abstimmen und alle Maßnahmen koordinieren. Dabei geht es nicht nur um Lösungen der wechselnden Herausforderungen, die neue Regelungen oder behördliche Vorgaben mit sich bringen, sondern auch darum, einen längerfristigen Ansatz zur Bewältigung dieser Krise zu entwickeln. Alloheim hat im Rahmen seiner Präventionsmaßnahmen unternehmensweit bereits am 19. März 2020 einen umfangreichen Pandemieplan etabliert und die Mitarbeiter in den Einrichtungen ausführlich geschult. Auf diesen Pandemieplan haben wir von zahlreichen Behörden oder Heimaufsichten anerkennende und sehr positive Rückmeldungen erhalten. Bereits Anfang März haben wir zum Schutze unserer Bewohner und Mitarbeiter alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres von Besuchen der Bewohner unserer Einrichtungen abzusehen.

Außerhalb unseres Einflussbereiches liegt die frühzeitige Aufdeckung der nach wie vor bestehenden Infektionsrisiken. Um diese zu minimieren, fordern wir auch im Sinne aller Pflegeheime die flächendeckende Testung sämtlicher Neuaufnahmen und Verlegungen von einem Krankenhaus in die Pflegeeinrichtungen. Unser Fokus liegt darauf, unsere Mitarbeiter und Bewohner an allen Standorten zu schützen. Die zusätzliche, vor allem psychische Belastung unserer Mitarbeiter, durch leichtfertige Unterstellungen und Schuldzuweisungen, falls es zu Infektionen kommt, erschüttert uns sehr und ist traurig zugleich. Das Virus findet vielerlei Wege.

Umso dankbarer sind wir, weil wir von Ihnen nach wie vor einen so großen Zuspruch, Dank und Anerkennung für unsere Arbeit bekommen. Gemeinsam mit Ihnen in diesen herausfordernden Zeiten zusammenstehen zu können, das erfüllt uns mit Stolz!

Vielen Dank, dass Sie mit viel Verantwortung die getroffenen Maßnahmen zum Schutz Ihrer und unserer der Gesundheit beherzigen und die im persönlichen Umfeld entstandenen Einschränkungen so positiv und verständnisvoll annehmen. Wir werden diese Herausforderung gemeinsam bewältigen, indem wir aneinander glauben und uns gegenseitig bestärken, denn jeder von uns möchte baldmöglichst zurück zur Normalität.

Sorgen Sie gut für sich!
Herzliche Grüße
Ihr Alloheim-Team

19.03.2020 | Coronavirus: Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern

Alloheim nimmt seine Verantwortung für das Wohl von Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern seiner Einrichtungen im Zusammenhang mit dem Infektionsschutz sehr ernst.

Wir beobachten die Entwicklungen zum Coronavirus insgesamt und die Situation in unseren Einrichtungen sehr aufmerksam und haben frühzeitig entsprechende Präventionsmaßnahmen eingeleitet.

Wir halten alle Mitarbeiter zur strikten Einhaltung der ohnehin vorgeschriebenen Basishygienemaßnahmen an und kontrollieren dies regelmäßig in allen Einrichtungen. Dies umfasst beispielsweise Händedesinfektion nach den Maßgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO. Unterstützend haben wir in den vergangenen Tagen und Wochen die Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter zum Thema „Infektionsschutz“ in allen unseren Einrichtungen wiederholt. Zudem werden in unseren Einrichtungen Flächen wie zum Beispiel Fußböden, Bettgestelle, Nachttische gründlich desinfiziert. Unsere Mitarbeiter haben wir mit zusätzlichen Handdesinfektionsmitteln ausgestattet, die sie jederzeit griffbereit bei sich haben.

Angesichts der bundesweit stark ansteigenden Coronavirus-Infektionen gilt in unseren Residenzen zum Schutz von Bewohnern und Angehörigen ab sofort ein generelles Besuchsverbot. Besuche sind nur noch in dringenden Notfällen zulässig. Um Kontaktwege im erforderlichen Maß nachhalten zu können, werden Besucherlisten geführt. Als rein vorsorgliche Maßnahme zum Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern hatten wir schon seit Anfang März 2020 alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres Besuche der Bewohner unserer Einrichtungen möglichst zu vermeiden. Um in begründeten Fällen die Möglichkeiten eines Besuchs abzuklären und gegebenenfalls individuelle Schutzvorkehrungen vorab zu besprechen, hatten wir Angehörige und weitere Besucher gebeten, uns vorab telefonisch anzusprechen.

Darüber hinaus sagen wir zum Schutz unserer Bewohner und Mitarbeiter sämtliche in unseren Einrichtungen geplanten externen Veranstaltungen und Schulungen ab. Zusätzlich sind unsere Mitarbeiter angehalten, externe Meetings und Veranstaltungen zu meiden. Auch werden interne Meetings und Termine bundesweit ab sofort grundsätzlich durch Telefon- oder Videokonferenzen ersetzt oder verschoben. Damit reduzieren wir spürbar eine mögliche Ansteckungsgefahr für die Mitarbeiter, auch durch die reduzierten Reiseaktivitäten.

Wir haben auf Unternehmensebene ein zentrales Krisenteam etabliert, das auf Basis eines unternehmensweiten Pandemieplans die Koordination von Maßnahmen und die Kommunikation in die Einrichtungen übernimmt. Zudem haben wir in allen Einrichtungen ein lokales Kriseninterventionsteam aufgebaut, das sich im Falle eines begründeten Verdachts oder einer nachgewiesenen Infektion um professionelle Sofortmaßnahmen, strikte Einhaltung aller Prozesse und Zusammenarbeit mit den Gesundheits- und Ordnungsbehörden kümmert. Diese Teams bestehen aus Einrichtungsleitung, Pflegedienstleitung, Qualitätsbeauftragten und Hygienebeauftragten. Sie werden von den Regionalleitungen, den COOs und unserem zentralen Qualitätsmanagement unterstützt, mit denen alle Kriseninterventionsteams im regelmäßigen Informationsaustausch stehen.

Wir orientieren uns in unseren Einrichtungen strikt an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und haben diese in unser Hygienehandbuch sowie in die Abläufe bei einem Verdachts- oder Infektionsfall übernommen. Mitarbeiter aller Einrichtungen haben wir mit Informationsmaterial des Robert-Koch-Instituts (RKI) ausgestattet, mit Erläuterungen zum Coronavirus, entsprechenden Schutzmaßnahmen sowie Hinweisen zu Maßnahmen in begründeten Verdachtsfällen.

Allen behördlichen Empfehlungen und Anordnungen kommen wir in allen Einrichtungen selbstverständlich vollumfänglich und unverzüglich nach.