Corona News

„Haus Uhlenkrog”

Uhlenkrog 8 | 24113 Kiel | 0431 22072-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

29.05.2020 | Öffnung der Residenzen: „Immer ein kleines Fest“

In den Senioren-Residenzen der Alloheim-Gruppe in Schleswig-Holstein sind Besuche der Bewohner wieder möglich.

Großes Aufatmen in den Senioren-Residenzen in Schleswig-Holstein: Nach der wochenlangen Abschottung sind Besuche in den insgesamt 26 Einrichtungen der Alloheim-Gruppe generell wieder möglich. Alloheim ist der größte Anbieter von Pflegeplätzen in Schleswig-Holstein.

Grundlage sind die Besuchskonzepte der Residenzen, die von den Behörden jetzt durchgängig genehmigt worden sind. Demnach gelten nach wie vor bestimmte Auflagen. So sollen Besuche nach Möglichkeit vorher bei der Residenzleitung angemeldet werden, die Besuchszeit ist begrenzt und auch Maskenpflicht, Abstands-, Hygiene- und Identitätsregeln sind noch nicht gelockert worden.

Dennoch sind die Begegnungen zwischen den Pflegebedürftigen und ihren Freunden und Angehörigen „immer ein kleines Fest“, wie Anka Clausen, Leiterin der Senioren-Residenz im nordfriesischen Bredstedt stellvertretend für alle anderen Alloheime, erfahren hat. In ihrer Einrichtung kann man sich zum Beispiel in einem eigens aufgebauten Zelt, allerdings getrennt durch eine Zaunbarriere, näherkommen.

14.12.2019 | Wichteln gegen die Einsamkeit

31.07.2019 | Eis essen und damit Tieren helfen

26.04.2019 | Frühlingsfest im “Haus Uhlenkrog”

Heute feierten wir unser Frühlingsfest mit DJ Arne Prill und seiner mobilen Fördedisco.

Wie immer zählten u. a. die beliebte “Amboß-Polka” und die Polonaise zum Unterhaltungsprogramm von DJ Arne.

Wir bedanken uns bei allen Gästen, Angehörigen und Mitarbeitern des Hauses für das gelungene Fest!

Ihr Alloheim-Team

Frühlingsfest im "Haus Uhlenkrog"
Frühlingsfest im "Haus Uhlenkrog"

19.03.2019 | Gemeinsames Osterbasteln

Der Frühling steht vor der Tür, die Vorbereitungen für das jahreszeitliche Dekorieren laufen auf Hochtouren.

Wir bedanken uns bei unserer ehrenamtlichen Helferin Frau Hagen und den beiden Praktikantinnen Jade und Alicia für die tatkräftige Unterstützung.

Gemeinsames Osterbasteln
Gemeinsames Osterbasteln
Gemeinsames Osterbasteln

02.03.2019 | Tierischer Besuch im “Haus Uhlenkrog”

Eine ältere Collie-Dame war heute “Türöffner” für unsere Bewohnerinnen und Bewohner und ermöglichte eine Verständigung auf tiefer, emotionaler Ebene.

Viele unserer Seniorinnen und Senioren hatten früher einmal selbst Hunde und ließen sich von unserem tierischen Helfer voll und ganz begeistern.

Wir danken dem Tierheim Uhlenkrog für den Besuch und freuen uns schon jetzt auf eine baldige Wiederholung.

Tierbesuch
Tierbesuch

11.12.2018 | Initiative “Wichteln gegen die Einsamkeit”

21.11.2018 | Ein fester Job nach 20 Jahren

06.11.2018 | Adventsbasar im Haus Uhlenkrog – Wir suchen interessierte Aussteller

Die Adventszeit steht bevor und wir möchten im „Haus Uhlenkrog“ einen Adventsbasar für unsere Bewohnerinnen und Bewohner, deren Angehörige, die Nachbarschaft und alle Gäste des Hauses anbieten.

Ob Sie gerne backen, Marmelade einmachen, Fensterbilder basteln, Schmuck oder Kerzen herstellen oder vielleicht auch als Apotheker ihre Duftöle, Cremes oder kostenlose Blutdruckmessungen anbieten möchten.

Wir freuen aus auf Ihre Anmeldung.

Kontaktaufnahme:

Tel.: 0431 22072- 0
Mail: kiel-uhlenkrog@alloheim.de

Ihr Team des Haus Uhlenkrog

19.10.2018 | Spendenübergabe an das Tierheim “Uhlenkrog”

Im Rahmen der bundesweiten Eisflatrateaktion wurde am 08. August 2018in unserem Hause fleißig für den guten Zweck genascht und gleichzeitig gespendet.

An diesem heißen Sommertag wurden insgesamt 188,80 € eingenommen. Herr Nils Oldekop (Einrichtungsleitung) und Frau Kathrin Hilbert (Leitung “Soziale Betreuung”) überreichten die Spendensumme nun am 19. Oktober 2018 an Frau Dagmar Joppich und “Karlchen” vom Tierheim Uhlenkrog. Die Senioren-Residenz möchte damit die Arbeit des Tierheimes unterstützen und bedankt sich gleichfalls damit für all die “tierischen Besuche” in den vergangenen Monaten.

Wir sagen Danke an alle Eis-Esser und freuen uns schon jetzt auf eine Wiederholung im kommenden Jahr.

Ihr Team des “Haus Uhlenkrog”

Spendenübergabe an das Tierheim "Uhlenkrog"

12.10.2018 | Erntedank-Gottesdienst

Pastorin Witte aus der Michaeliskirchengemeinde Kiel-Hassee feiert mit uns das Erntedankfest. Mit Erntegaben wurde rings um den Altar herum geschmückt: Es gab frisches Obst, Gemüse sowie frisches, selbst gebackenes Brot.

In ihrer Predigt erinnert Frau Pastorin Witte neben dem Erntedank auch an die Schöpfungsgeschichte Gottes, sie erinnert an die Schönheit der Natur und die Aufgabe des Menschen, diese zu bewahren.

Wir danken Frau Pastorin Witte aus der Michaeliskirchengemeinde für diesen andächtigen Gottesdienst.

Erntedank-Gottesdienst
Erntedank-Gottesdienst

29.09.2018 | Der Clown war da

Klaudiusz hat sein Publikum liebevoll auf eine Reise in die Welt vieler kleiner Probleme mitnehmen können und beeindruckte mit einer besonderen Jonglage. Das “Haus Uhlenkrog” dankt dem Klaudiusz für seinen Besuch!

Der Clown war da
Der Clown war da

27.09.2018 | Herbstfest im Haus Uhlenkrog

Am 27.09.2018 war es so weit! Marita Horn war zu Gast und hat mit ihrem Akkordeon im “Haus Uhlenkrog” ordentlich Stimmung gemacht.
Bei Kaffee & Kuchen wurde gesungen und getanzt, geklatscht und gelacht, vorgeführt und mitgemacht.
Liebe Marita, liebe Angehörigen, vielen Dank für diesen schönen Tag!

09.08.2018 | Lavendeltraum im Haus “Uhlenkrog”

Der Sommer ist da und im Haus duftet es nach Lavendel. Behutsam werden die Blüten gezupft, in Stofftücher gelegt und mit Schleifchen verschnürt. Dieses Duftsäckchen/Duftkissen ist vielfach verwendbar, z. B. als reine Deko oder als Wäschesäckchen, z.B. gegen Motten im Kleiderschrank aufgehängt oder zwischen die Wäsche gelegt.

Lavendeltraum im Haus "Uhlenkrog"
Lavendeltraum im Haus "Uhlenkrog"
Lavendeltraum im Haus "Uhlenkrog"

20.07.2018 | Nordische Klänge im “Uhlenkrog”

Der Shantychor “LUV&LEE” war zu Gast und hat ordentlich Stimmung gemacht!

“Volldampf voraus, Volldampf voraus, denn wir fahren, fahren, fahren, in die weite Welt hinaus.
Volldampf voraus, Volldampf voraus,
LUV & LEE, die hält es nicht zu Haus”

(Quelle: http://www. shantychor-luvundlee.de/, 20.07.2018).
Das “Haus Uhlenkrog” bedankt sich bei dem Shantychor für das gelungene Event!

Veranstaltungsrückblick, 20.07.2018: Shanty-Chor zu Gast im Haus Uhlenkrog

13.07.2018 | Streichelzoo zu Gast in der Senioren-Residenz

Für einige Stunden kam uns der Tierpark Gettorf mit einem kleinen Streichelzoo besuchen. Viele unserer Senioren hatten dabei großen Spaß, da man den Umgang mit Tieren noch aus alten Zeiten ganz genau kannte. Die Tiere wie beispielsweise Ziegen wurden rege gefüttert, gestreichelt oder einfach nur ausgiebig betrachtet. Für dieses (neue) tierische Vergnügen im “Haus Uhlenkrog” bedanken wir uns ganz herzlich bei dem Tierpark Gettorf!

Ihr Team des “Haus Uhlenkrog”

Streichelzoo zu Gast in der Senioren-Residenz
Streichelzoo zu Gast in der Senioren-Residenz

05.07.2018 | Tierischer Besuch erfreut Senioren

Hundedame “Lola” war heute zu Besuch in unserem Haus und bot sich als “Türöffner” zur Kommunikation mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern an. Sie ermöglichte es, eine Verständigung auf tiefer, emotionaler Ebene zu erreichen.

Ein großes Dankeschön an “Lola” und das Team aus dem Tierheim Uhlenkrog!

Tierischer Besuch erfreut Senioren
Tierischer Besuch erfreut Senioren
Tierischer Besuch erfreut Senioren

21.06.2018 | Sommerfest im “Haus Uhlenkrog”

“Man soll die Feste feiern, wie sie fallen!” …und fällt der Regen, feiern wir trotzdem!
Dem nordischen “Schietwetter” zum Trotz, fiel unser Sommerfest nicht ins Wasser.
Wir haben gegrillt und wurden dabei mit einem musikalischen Unterhaltsprogramm von Arne Prill ordentlich in Stimmung gebracht! Veranstaltungshöhepunkte waren die “Amboß-Polka”, ein kleiner “Danz op de Deel” der Betreuungskräfte und die Polonaise.

Das “Haus Uhlenkrog” bedankt sich bei allen Mitwirkenden für dieses gelungene Event!

Sommerfest im "Haus Uhlenkrog"
Sommerfest im "Haus Uhlenkrog"

12.06.2018 | Besuch des Hof Petersburg in Kiel

Am 12.06. haben wir den schönen “Hof Petersburg”, einen Bauernhof als Ort für Menschen mit einer Demenz, in Kiel besucht.

Nach der gemeinsamen Kaffeetafel (Kuchengenuss mit Silberbesteck) folgte die Führung über den Hof. Bei diesem Ausflug wurden Erinnerungen geweckt – und nicht erst beim Betreten des Pferdestalls.
Schweine und Schafe wurden gefüttert, Entenküken wurden behutsam in den Händen gehalten, während Schwalben und Hühner ihre Präsenz zeigten.

Das “Haus Uhlenkrog” bedankt sich bei dem Hof Petersburg für dieses schöne Event!

Besuch des Hof Petersburg in Kiel
Besuch des Hof Petersburg in Kiel
Besuch des Hof Petersburg in Kiel

17.03.2018 | In der Pflege kann man Gutes und Sinnvolles tun

02.01.2018 | Neues Jahr, neuer Job

20.12.2017 | Endspurt beim Wichteln gegen die Einsamkeit

30.06.2017 | Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern: Klitschnasses Sommerfest

Nordisches Sommerfest im Haus Uhlenkorg
In der Wettervorhersage klang bereits Tage zuvor durch, dass alles Wünschen und Hoffen nichts helfen würde. In diesem Jahr wurden die norddeutschen Gemüter unserer Bewohner/-innen auf die Probe gestellt. Tatsächlich sollten sich ein wolkenbehangener Himmel und sturzbachähnliche Regenfälle zu unserem Sommerfest durchsetzen. Ein Glück blieb der Wind aus.
Doch allem zum Trotz fand unser Sommerfest statt und mit Freuden stellten wir fest, dass die kurzfristige Umplanung in den Innenraum die allgemein gute Laune nicht zu verhageln vermochte. Unser Herr Helmut Randel unterhielt die fröhliche Gesellschaft mit Musik und Gesang, geschützt unter Pavillons wurde der Grill angeheizt, dass Essen emsig ausgeteilt und allesamt, Bewohner/-innen, Angehörige und das Team des Hauses zelebrierten das Sommerfest, als wenn es keinen Regen gäbe. Es wurde gemütlich beisammen gesessen, gesungen, geschunkelt und gut geschmaust.
Die Sonne strahlte, wenn auch nicht vom Himmel herab, so schlussendlich doch aus allen Gesichtern heraus.

Corona News

02.06.2020 | Besuche unter Auflagen wieder möglich

Großes Aufatmen in den Senioren-Residenzen: Nach der wochenlangen Abschottung sind Besuche in den Einrichtungen der Alloheim-Gruppe wieder möglich. Grundlage sind die Besuchskonzepte der einzelnen Residenzen, da nach wie vor bestimmte Auflagen gelten. So sollen Besuche nach Möglichkeit vorher in der Residenz angemeldet werden, die Besuchszeit ist begrenzt und auch Maskenpflicht, Abstands-, Hygiene- und Identitätsregeln sind noch nicht gelockert worden.

Die Besuchskonzepte sind an die jeweiligen Vorgaben der einzelnen Bundesländer angepasst. Diese können variieren, daher wird vornehmlich im Anmeldegespräch mit den Angehörigen über die individuellen Maßnahmen gesprochen, um entsprechend beim Besuch vor Ort einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Darüber hinaus können die Angehörigen sich vorab immer an die Residenzen wenden, um Fragen und Abläufe zu besprechen.

08.05.2020 | Besuche in Seniorenresidenzen unter Auflagen bald wieder möglich

Konzepterstellung in enger Absprache mit Behörden

DÜSSELDORF. Das Besuchsverbot traf die Angehörigen und Bewohner der Alloheim Seniorenresidenzen gleichermaßen schwer. Telefonate oder Briefe konnten persönliche Treffen zwar nicht ersetzen, jedoch Einsamkeitsgefühlen ein stückweit vorbeugen. Doch jetzt sollen Besuche von Angehörigen in den Alloheim-Seniorenresidenzen bald wieder möglich sein – allerdings nur unter strengen Auflagen und unter Einhaltung des Infektionsschutzes. Der Grund: Pflegebedürfte Menschen und insbesondere Senioren zählen weiterhin zur Corona-Risikogruppe. Hinzu kommen unterschiedliche Regelungen in einzelnen Ländern und Kreisen.
„Der persönliche Besuch ihrer Liebsten fehlte unseren Bewohnern sehr“, lautet das einhellige Fazit der Alloheim-Einrichtungsleitungen in ganz Deutschland, „die am häufigsten gestellte Frage ist: ‚Wann sind Besuche endlich wieder möglich?‘“. Dass es nun Lockerungen beim Besuchsverbot geben wird, befürworten daher alle Residenzleitungen und ihre jeweiligen Teams. Allerdings muss bis dahin noch einiges organisatorisches erledigt werden. Denn: Alle Betreiber müssen sich an strenge Vorgaben der Bundesländer halten und dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt sowie den Ordnungsbehörden ein detailliertes Besuchskonzept vorstellen.

Fest steht bereits, dass sowohl die Anzahl der Besucher, als auch die Zeit begrenzt sein werden. Weitere Auflagen: Alle Besuche müssen vorher angemeldet werden, es muss ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter während des gesamten Besuches eingehalten werden und es gelten strenge Hygieneregeln. Barriere-Maßnahmen wie Absperrungen, Plexiglasabtrennungen sollen darüber hinaus den direkten Kontakt zwischen Besucher und Bewohner als Schutzmaßnahme verhindern. Ebenso ist das Tragen eines dreilagigen Mund-Nasenschutz Pflicht. Geschenke, Essen, etc. müssen weiterhin separat abgegeben werden und dürfen aufgrund des Infektionsschutzes nach wie vor nicht persönlich überreicht werden.

Den Einrichtungsleitungen ist durchaus bewusst, dass sich Angehörige und Bewohner so schnell wie möglich wiedersehen möchten, allerdings bitten sie um Geduld. Derzeit arbeitet man mit Hochdruck an den Besuchskonzepten und ist dazu in einem engen Austausch mit den Bewohnerbeiräten und Behörden. Sobald ein Konzept abgestimmt ist, werden die Einrichtungen von sich aus die Angehörigen informieren. Insofern bitten die Alloheim-Mitarbeiter alle Besuchswilligen darum, von diesbezüglichen Nachfragen aus Rücksicht auf die Pflegekräfte abzusehen.

Bis die Konzepte fertig abgestimmt sind, ist noch einmal nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass Besuche nicht erlaubt sind.

15.04.2020 | Covid-19-Krise: „Corona besiegen wir nur gemeinsam“

Raphael Gilberg, Geschäftsführer der Alloheim Senioren-Residenzen, zieht eine Zwischenbilanz zur aktuellen Krisenbewältigung

Düsseldorf, 15. April 2020 – Mehrmals täglich konferiert Raphael Gilberg am Telefon mit dem Management und Fachabteilungen. Er ist Geschäftsführer des operativen Bereichs der Alloheim-Gruppe, ein Unternehmen, das bundesweit als zweitgrößter privater Betreiber von Pflegeeinrichtungen für rund 30.000 Pflegebedürftige und 20.000 Mitarbeiter verantwortlich ist. Rund drei Wochen nach dem von Bund und Ländern ausgesprochenen „umfassenden Kontaktverbot“, das in besonderem Maße Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen betrifft, zieht Gilberg eine Zwischenbilanz. Sein Fazit: „Um den bestmöglichen Schutz für die Bewohner zu gewährleisten wünschen sich unsere Mitarbeiter und auch die Mitarbeiter anderer Träger einen klaren Handlungsrahmen.“ So wie es bereits in sehr vielen Landkreisen gelebt wird, brauchen Pflegekräfte kurze Wege in der Entscheidungsfindung gemeinsam mit den unterstützenden Behörden.

Auf den ersten Blick klingt der Sachverhalt gar nicht so kompliziert: Der Bewohner einer Pflegeeinrichtung verlässt trotz Belehrungen, Bitten und Erklärungen täglich die Residenz durch den Hauptausgang. Er möchte sein Leben weiterhin so gestalten wie bisher. Corona-Krise? Sie hat keine Auswirkungen auf ihn, er fühlt sich gesund. Abends möchte er – ebenfalls wie gewohnt – dann wieder hinein in die Residenz. „Genau hier beginnt das Problem aller Pflegeeinrichtungen in Deutschland“, sagt Raphael Gilberg, „da wir nicht wissen, wo der Bewohner war und welche Kontakte er hatte, dürften wir ihn nicht mehr ins Haus lassen, denn er stellt dadurch ein potentielles Infektionsrisiko für alle anderen Bewohner und Mitarbeiter dar. Was also tun? Ein Zimmer oder einen Wohnbereich zu verschließen wäre eine Freiheitsberaubung. Ihm den Zutritt verwehren? Auf welcher Rechtsgrundlage?“ Wie Gilberg anführt, fühlen sich die Einrichtungen bei derartigen Fragen oftmals alleingelassen. „Wer ist zuständig? Man verweist ans Ordnungsamt, das verweist an die Heimaufsicht. Die wiederum meint, das Gesundheitsamt sei zuständig und das schickt einen wieder zum Ordnungsamt. Ich verstehe sehr gut, dass die Nerven vieler Kollegen und Mitarbeiter blank liegen, weil eine immense Verantwortung auf ihren Schultern liegt. Mittlerweile gehen wir jetzt direkt an die Ministerien und bitten dort um Hilfe.“

Auch die völlig unterschiedlichen Regelungen und Verordnungen im Umgang mit der Krise in den einzelnen Bundesländern machen den überregional agierenden Trägern erheblich zu schaffen. Die hochgelobte Desinfektionsschleuse in Nordrhein-Westfalen – in Niedersachsen ist sie nichts wert und wird bemängelt. Andere Vorschriften, andere Regeln. Bereits Anfang März hat ein hochprofessionelles Alloheim-Experten-Team einen Pandemieplan für den Tag X entwickelt. Täglich wird er aktualisiert; oft mehrfach am Tag, manchmal stündlich. „Die Fragestellungen und Verordnungen unterscheiden sich in den Bundesländern. All das müssen wir im Blick haben, vergleichen, aktualisieren und an die jeweiligen Einrichtungen vor Ort kommunizieren. Das kostet viel Energie, Kraft und Zeit – und löst natürlich viele Rückfragen aus, denn vieles ist schlichtweg nicht nachzuempfinden.“

Dass auch die Krankenhäuser unter hohem Druck stehen, teilweise aktuelle Landesverordnungen gar nicht bekannt sind und für Verwirrung sorgen – auch das gehört zum Alltag von Raphael Gilberg und seinem Krisenstab. Aber auch das muss gelöst werden. „Ein immenses Problem ist die Rückverlegung von Bewohnern nach einem Krankenhausaufenthalt“, sagt er, „hier spielen sich mittlerweile Dramen ab bis hin zu unwürdigen Situationen für die Betroffenen.“ Zu schnell sei das Virus ins Haus geholt und damit eine Kettenreaktion nicht mehr zu stoppen. In Niedersachsen gelte beispielsweise eine 14-tägige Quarantänepflicht für aus dem Krankenhaus zurückkehrende Bewohner. Ist die nicht sichergestellt, dürfen die Bewohner qua Landesanordnung nicht mehr in die Einrichtung zurückkehren. „Die Krankenhäuser wollen den Patienten zurückschicken, weil sie das Pflegebett benötigen. Wir dürfen ihn aufgrund der Verordnung aber nicht aufnehmen. Nun diskutieren der Krankenwagenfahrer und die Verwaltung im Beisein des Bewohners vor der Tür, ob er wieder herein darf oder nicht? Der Fahrer will ihn nicht wieder mitnehmen, lädt ihn quasi vor der Tür schnell ab. Das ist menschenunwürdig!“

Sichtlich irritiert sind Angehörige und Mitarbeiter auch über die Tatsache, dass bei Rückkehrern aus dem Krankenhaus nicht standardmäßig ein Covid-19-Test gemacht wird. „Da weiß ja niemand, was los ist“, sagt Raphael Gilberg und ergänzt: „Wir haben aktuell in einem Haus in Niedersachsen im Demenzbereich eine Infektionswelle von Bewohnern und Mitarbeitern zu bewältigen. Sehr schnell folgten dann Gerüchte, wahrscheinlich seien es unsere Mitarbeiter gewesen, die das Virus ins Haus gebracht hatten. Das löst natürlich einen ungeheuren Druck auf die Pflegekräfte aus, die sich plötzlich rechtfertigen müssen. Das ist ein sinnloser Stress, der zu ihrem jetzigen Arbeitspensum noch dazukommt. Die Leute vergessen oft, dass wir gerade eine weltweite Pandemie haben. Da geht es nicht um Schuldige, sondern darum, wer wem hilft!“
Eine besondere Herausforderung stellen für ihn und die Pflegefachkräfte die speziellen Wohnbereiche mit demenziell erkrankten Bewohnern dar. Der Grund: Der fortschreitende, kognitive Verlust der Gedächtnisleistung der Betroffenen stellt eine nahezu unüberwindbare Hürde dar. „Schon im normalen Alltag betreuen speziell ausgebildete Kräfte diese doch sehr große Gruppe der Demenzerkrankten“, erklärt Raphael Gilberg, „diesen Bewohnern Maßnahmen erklären zu wollen, wie das Tragen einer Gesichtsmaske oder Hinweise, man möge Abstand zueinander halten, Desinfektionsmaßnahmen durchführen, das ist schlichtweg unmöglich.“ Dies sei auch der Grund dafür, dass sich Infektionen gerade in den Demenzbereichen in „atemberaubender Geschwindigkeit“ ausbreiten könnten. „Wenn krankheitsbedingt denjenigen das Verständnis fehlt, dass all unsere Aktivitäten grundsätzlich dem eigenen Schutz dienen, wird es sehr, sehr schwierig.“

Raphael Gilberg hofft, dass die dringend erforderlichen Optimierungen in der gemeinsamen Krisenbewältigung kurzfristig zielführend umgesetzt werden. Alle Pflegeeinrichtungen seien schließlich davon betroffen. „An vielen Standorten klappt die Zusammenarbeit mit den Behörden hervorragend“, freut er sich, „man tauscht sich auf kurzen Wegen aus, Mitarbeiter waren sogar an den Osterfeiertagen für uns erreichbar – das ist toll.“ Andererseits wisse er, so Gilberg weiter, dass auch in den Behörden viele Verunsicherungen mitschwingen. Sein Wunsch: „Für alle Pflegekräfte wäre es viel einfacher, wenn die Politik den direkten Kontakt zu denjenigen suchen und halten würde, die aus dem praktischen Alltag und ihren Erfahrungen berichten können.“

Gilberg

11.04.2020 | Achtung: Aktuelle Corona Information

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
liebe Angehörige,

eine wohl beispiellose und herausfordernde Zeit bringt Bedenken, Unsicherheit aber auch Positives mit sich. Nach wie vor stehen für uns die Bewohnerinnen und Bewohner in allen Alloheim-Residenzen, Ihre Gesundheit, Ihr Wohlergehen und Ihre Lebensqualität an erster Stelle. Täglich erfahren wir, von welch großen Sorgen Familienangehörigen oder Freunde getragen werden. Besuchs- und Kontaktverbote unterbrechen den regen, für alle Seiten notwendigen und wichtigen Austausch, das Persönliche und Gefühlvolle. Wir möchten Ihnen diese Sorgen nehmen, denn wir erheben den Anspruch, auch in dieser schwierigen Zeit mit nahezu täglich wechselnden Parametern die Verpflichtungen gegenüber Ihnen, Ihrem und unserem Umfeld verlässlich zu erfüllen.

Ein Dankeschön an Sie alle, die verständnisvoll mit dieser Situation umgehen. Vor allem auch dann, wenn gewünschte Ansprechpartner in den Einrichtungen einmal nicht sofort telefonisch erreichbar sind oder wir nicht gleich alle Fragen in der Schnelligkeit beantworten können, wie Sie es gewohnt sind. Gerade die Älteren wissen aus eigener Erfahrung, welche manchmal auch unkalkulierbaren Überraschungen das Leben bereithalten kann. Erfreulich ist allerdings, dass unserem Land die Wichtigkeit und besondere Schutzbedürftigkeit der Seniorinnen und Senioren und die damit einhergehende Bedeutung der Pflege vor Augen geführt wird. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten wirklich Beeindruckendes, wie Sie täglich selbst in vielfacher Hinsicht erfahren und beobachten können.

Was macht Alloheim?

Wir arbeiten in spezialisierten Teams, die sich untereinander abstimmen und alle Maßnahmen koordinieren. Dabei geht es nicht nur um Lösungen der wechselnden Herausforderungen, die neue Regelungen oder behördliche Vorgaben mit sich bringen, sondern auch darum, einen längerfristigen Ansatz zur Bewältigung dieser Krise zu entwickeln. Alloheim hat im Rahmen seiner Präventionsmaßnahmen unternehmensweit bereits am 19. März 2020 einen umfangreichen Pandemieplan etabliert und die Mitarbeiter in den Einrichtungen ausführlich geschult. Auf diesen Pandemieplan haben wir von zahlreichen Behörden oder Heimaufsichten anerkennende und sehr positive Rückmeldungen erhalten. Bereits Anfang März haben wir zum Schutze unserer Bewohner und Mitarbeiter alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres von Besuchen der Bewohner unserer Einrichtungen abzusehen.

Außerhalb unseres Einflussbereiches liegt die frühzeitige Aufdeckung der nach wie vor bestehenden Infektionsrisiken. Um diese zu minimieren, fordern wir auch im Sinne aller Pflegeheime die flächendeckende Testung sämtlicher Neuaufnahmen und Verlegungen von einem Krankenhaus in die Pflegeeinrichtungen. Unser Fokus liegt darauf, unsere Mitarbeiter und Bewohner an allen Standorten zu schützen. Die zusätzliche, vor allem psychische Belastung unserer Mitarbeiter, durch leichtfertige Unterstellungen und Schuldzuweisungen, falls es zu Infektionen kommt, erschüttert uns sehr und ist traurig zugleich. Das Virus findet vielerlei Wege.

Umso dankbarer sind wir, weil wir von Ihnen nach wie vor einen so großen Zuspruch, Dank und Anerkennung für unsere Arbeit bekommen. Gemeinsam mit Ihnen in diesen herausfordernden Zeiten zusammenstehen zu können, das erfüllt uns mit Stolz!

Vielen Dank, dass Sie mit viel Verantwortung die getroffenen Maßnahmen zum Schutz Ihrer und unserer der Gesundheit beherzigen und die im persönlichen Umfeld entstandenen Einschränkungen so positiv und verständnisvoll annehmen. Wir werden diese Herausforderung gemeinsam bewältigen, indem wir aneinander glauben und uns gegenseitig bestärken, denn jeder von uns möchte baldmöglichst zurück zur Normalität.

Sorgen Sie gut für sich!
Herzliche Grüße
Ihr Alloheim-Team

19.03.2020 | Coronavirus: Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern

Alloheim nimmt seine Verantwortung für das Wohl von Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern seiner Einrichtungen im Zusammenhang mit dem Infektionsschutz sehr ernst.

Wir beobachten die Entwicklungen zum Coronavirus insgesamt und die Situation in unseren Einrichtungen sehr aufmerksam und haben frühzeitig entsprechende Präventionsmaßnahmen eingeleitet.

Wir halten alle Mitarbeiter zur strikten Einhaltung der ohnehin vorgeschriebenen Basishygienemaßnahmen an und kontrollieren dies regelmäßig in allen Einrichtungen. Dies umfasst beispielsweise Händedesinfektion nach den Maßgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO. Unterstützend haben wir in den vergangenen Tagen und Wochen die Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter zum Thema „Infektionsschutz“ in allen unseren Einrichtungen wiederholt. Zudem werden in unseren Einrichtungen Flächen wie zum Beispiel Fußböden, Bettgestelle, Nachttische gründlich desinfiziert. Unsere Mitarbeiter haben wir mit zusätzlichen Handdesinfektionsmitteln ausgestattet, die sie jederzeit griffbereit bei sich haben.

Angesichts der bundesweit stark ansteigenden Coronavirus-Infektionen gilt in unseren Residenzen zum Schutz von Bewohnern und Angehörigen ab sofort ein generelles Besuchsverbot. Besuche sind nur noch in dringenden Notfällen zulässig. Um Kontaktwege im erforderlichen Maß nachhalten zu können, werden Besucherlisten geführt. Als rein vorsorgliche Maßnahme zum Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern hatten wir schon seit Anfang März 2020 alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres Besuche der Bewohner unserer Einrichtungen möglichst zu vermeiden. Um in begründeten Fällen die Möglichkeiten eines Besuchs abzuklären und gegebenenfalls individuelle Schutzvorkehrungen vorab zu besprechen, hatten wir Angehörige und weitere Besucher gebeten, uns vorab telefonisch anzusprechen.

Darüber hinaus sagen wir zum Schutz unserer Bewohner und Mitarbeiter sämtliche in unseren Einrichtungen geplanten externen Veranstaltungen und Schulungen ab. Zusätzlich sind unsere Mitarbeiter angehalten, externe Meetings und Veranstaltungen zu meiden. Auch werden interne Meetings und Termine bundesweit ab sofort grundsätzlich durch Telefon- oder Videokonferenzen ersetzt oder verschoben. Damit reduzieren wir spürbar eine mögliche Ansteckungsgefahr für die Mitarbeiter, auch durch die reduzierten Reiseaktivitäten.

Wir haben auf Unternehmensebene ein zentrales Krisenteam etabliert, das auf Basis eines unternehmensweiten Pandemieplans die Koordination von Maßnahmen und die Kommunikation in die Einrichtungen übernimmt. Zudem haben wir in allen Einrichtungen ein lokales Kriseninterventionsteam aufgebaut, das sich im Falle eines begründeten Verdachts oder einer nachgewiesenen Infektion um professionelle Sofortmaßnahmen, strikte Einhaltung aller Prozesse und Zusammenarbeit mit den Gesundheits- und Ordnungsbehörden kümmert. Diese Teams bestehen aus Einrichtungsleitung, Pflegedienstleitung, Qualitätsbeauftragten und Hygienebeauftragten. Sie werden von den Regionalleitungen, den COOs und unserem zentralen Qualitätsmanagement unterstützt, mit denen alle Kriseninterventionsteams im regelmäßigen Informationsaustausch stehen.

Wir orientieren uns in unseren Einrichtungen strikt an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und haben diese in unser Hygienehandbuch sowie in die Abläufe bei einem Verdachts- oder Infektionsfall übernommen. Mitarbeiter aller Einrichtungen haben wir mit Informationsmaterial des Robert-Koch-Instituts (RKI) ausgestattet, mit Erläuterungen zum Coronavirus, entsprechenden Schutzmaßnahmen sowie Hinweisen zu Maßnahmen in begründeten Verdachtsfällen.

Allen behördlichen Empfehlungen und Anordnungen kommen wir in allen Einrichtungen selbstverständlich vollumfänglich und unverzüglich nach.