Corona News

Altenzentrum "Lindenhof"

Arnsberger Str. 24-26 | 59872 Meschede | 0291 - 955-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

04.08.2020 | Altar unter der Linde

21.07.2020 | Kochen in Gemeinschaft: Selbstgemachte Nudeln mit Bolognese

Unsere regelmäßig stattfindende Kochgruppe hat sich mal wieder selbst übertroffen:

Von selbstgemachten Nudeln und einer schmackhaften Bolognesesoße zog ein herrlicher Duft durch unser Haus.

Das anschließende Essen mundete allen Seniorinnen und Senioren bestens.

Ein Highlight das wir gerne wiederholen.

Kochen

08.07.2020 | Wie es den Senioren in den Heimen geht

26.06.2020 | DANKE FÜR ALLES

Diese Plakat und unser damit verbundener Dank steht für all die netten Briefe von Bürgern,
die uns Mut zusprechen wollten ,
all die wunderschönen Bilder, die Kinder für uns malten,
für bunt bemalte Steine, die Kraft, Hoffnung und Gesundheit wünschten,
für die selbstgebundenen Palmzweige aus ihren Gärten,
für die liebevoll gestalteten Grußkarten der Gemeindefrauen St. Walburga,
für die gespendeten Tabletts der Kolpingfamilie,
um mit Familien per Video telefonieren zu können,
für die leckeren „Mittagessen für Altagshelden“ aus der Mescheder Gastronomie,
die Disziplin unserer Angehörigen, die ihren eingeschränkten Kontakt mit ihren Eltern durch Briefe, Süßigkeiten und kleine Geschenke kompensierten
und last but not least,
die Geduld und das Verständnis unserer Heimbewohner
sowie das große Engagement aller Kollegen/innen.

Danke

13.05.2020 | Überraschung im Lindenhof Altenzentrum

04.04.2020 | Mit digitaler Technik gegen die Einsamkeit

05.03.2020 | Vortrag zur Heimfinanzierung

26.02.2020 | Karnevalsfeier im Seniorenzentrum

29.01.2020 | Jungen lernen beim “Boys Day” soziale Berufe kennen

07.01.2020 | Geschenke als Zeichen der Menschlichkeit

11.12.2019 | Beethoven bei uns

27.11.2019 | Aktion: Wichteln gegen die Einsamkeit

05.10.2019 | Gute Beteiligung beim Kartoffelbraten

13.08.2019 | Bewohner feiern kleines Schützenfest

31.07.2019 | Luzia Bender feiert ihren 100. Geburtstag

06.07.2019 | Gutes tun mit kaltem Genuss

31.05.2019 | Falknerin begeistert Groß und Klein

18.05.2019 | Der Lindenhof ließ zum Tanz bitten

20.04.2019 | Therapie auf vier Pfoten

04.01.2019 | Weihnachtskonzert im Lindenhof

18.12.2018 | Grundschüler lesen Senioren im Lindenhof vor

12.12.2018 | Paketaktion für Alleinstehende im Lindenhof

12.12.2018 | Wichteln für Senioren

05.12.2018 | Hauszeitungsgewinne erfreuen Senioren

„Ich hab keine Worte mehr“, dies ist häufig die erste Reaktion auf die freudige Nachricht, im Preisausschreiben der Alloheim -Hauszeitung gewonnen zu haben.

Gewonnen wurde in diesem Jahr manch schöne Aktionund als Preise gab es hier beispielsweise einen bunten Frühlingsstrauß, einen Besuch der örtlichen Eisdiele mit dem Genuss eines leckeren Erdbeerbechers oder Schoko-Krokant , ein Ausflug mit Kaffeetrinken im H1 (ein neu eröffnetes Lokal direkt am Hennesee gelegen). Aber auch der Adventskranz ließ die diesjährige Gewinnerin erstrahlen. Voller Stolz erzählt sie, „alle die in mein Zimmer kamen fanden den Kranz wunderschön, aber hergeben tu ich ihn nicht mehr“, und lacht verschmitzt!

Wir freuen uns darauf, auch in 2019 so mache Freude bereiten zu können.

Ihr Team des Altenzentrums “Lindenhof”

Gewinner Hauszeitung

04.12.2018 | Grundschüler lesen Senioren vor: Die Mariengrundschule war Gast im „Lindenhof“

MESCHEDE. Große Freude, Begeisterung und Spaß herrschten jetzt in der Alloheim Senioren-Residenz Altenzentrum „Lindenhof“ in Meschede. Kinder der örtlichen Mariengrundschule besuchten die Senioren der Einrichtung und gaben eine Kostprobe ihrer Lesekunst.

Herbstliche Gedichte und unterschiedliche Geschichten lasen die Schüler mit sichtlichem Elan und Freude den Bewohnern vor. Im Anschluss sangen Jung und Alt gemeinsam passende Herbstlieder . Erstaunt waren die Kinder, dass die Senioren viele vorgetragene Gedichte mitsprechen und bei den Liedern ohne Vorlage mitsingen konnten. Als Dank für die „geschenkte Zeit“ und den beidseitig genossenen, unterhaltsamen Morgen erhielten die Kinder von den Senioren selbstgebastelte Knautschsmileys.

„Unser herzlicher Dank geht auch an die Lehrerin und die Betreuungskräfte, durch deren Engagement diese Veranstaltung erst möglich gemacht werden“, freute sich dann auch Birgit Knippschild, Leiterin des Sozialen Dienstes im „Lindenhof“. Für sie und das Team der Einrichtung ist auch der Vorlesetag ein wichtiger Schritt, um den Austausch der Generationen zu fördern.

Grundschüler lesen Senioren vor: Die Mariengrundschule war Gast im „Lindenhof“
Grundschüler lesen Senioren vor: Die Mariengrundschule war Gast im „Lindenhof“

13.11.2018 | St.Martin zeigt sich heute gleich zweimal

25.08.2018 | Eis essen für den guten Zweck

04.08.2018 | 20 Jahre “Lindenhof”: Jubiläumsfeier begeistert Besucher und Bewohner

Meschede. Laut den Beiratsmitgliedern war das 20 jährige Jubiläum des Altenzentrum Lindenhof ein „absolut gelungenes Fest“.

Aber nicht nur die Beiratsmitglieder, auch Bewohner, Angehörige und andere Gäste fühlten sich verwöhnt und waren rundherum zufrieden.

Begonnen hatte der Tag mit einem ökumenischen Gottesdienst am Morgen, gehalten von Pastor Harnacke und Frau Neumann Arnoldi sowie Rainer Hengesbach an der Orgel.

Am Nachmittag waren alle Interessierten zum Tag der offenen Tür eingeladen. Der offizielle Teil begann mit Ansprachen durch den stellvertretenden Bürgermeister Kornelius Kuhlmann sowie der Hausleitung Andrea van der Lugt und dem Beiratsmitglied Hilde Limberg. Viele Helfer sorgten dafür, dass die Gäste mit Gaumenfreuden versorgt wurden.

Hausführungen durch die Pflegedienstleitung Regina Ittermann und Lungenfunktionstests seitens der KKH wurden angeboten. Ein Basar, der einen Einblick bot welche kreativen Angebote im Haus statt finden, lud zum Einkauf ein. Ein Dank gilt allen Akteuren, Firma Ricke, der Pfarrgemeinde Remblinghausen besonders Dieter Fisch und Ferdi Kotthoff für die Hilfe beim Zeltaufbau, dem Partyservice Michael Dreyer, der laut Aussagen vieler, das „beste Eis der Welt“ anbot. Das Highlight war jedoch wie immer die Musik von Manfred Klein und der Auftritt der Rockn-Roller aus Lippstadt, der die Senioren in ihre Jugendzeit versetzte und manchen Fuß unter dem Tisch in Bewegung brachte.

20 Jahre "Lindenhof": Jubiläumsfeier begeistert Besucher und Bewohner
20 Jahre "Lindenhof": Jubiläumsfeier begeistert Besucher und Bewohner
20 Jahre "Lindenhof": Jubiläumsfeier begeistert Besucher und Bewohner

23.07.2018 | Ein rundum gelungener Tag

18.07.2018 | Fußballern eine Freude machen

15.06.2018 | Hauswirtschaften erfreut Senioren

In unserer Einrichtung finden mehrfach in der Woche hauswirtschaftliche Angebote statt. Dies dient nicht zur Entlastung der Mitarbeiter, sondern zur sinnvollen Gestaltung des Tages für unsere Bewohner. Mal wird ein Obstsalat gemacht, mal werden leckere Erdbeerspieße zubereitet und dann werden auch schon mal Handtücher gefaltet bzw. gebügelt.

Frau V. ist dann voll in ihrem Element. „Habt ihr was für mich zu tun? Ich hab immer gern meinen Haushalt gemacht, diese Aufgabe fehlt mir „!

Dann wird dabei aus vergangenen Zeiten erzählt und auch schon mal gesungen: „ Das bisschen Haushalt macht sich von allein!“, sagt mein
Mann…….

Jeder hat seine Vorlieben! Herr J. hilft bei der Bepflanzung der Blumenkästen und Frau B. backt ein Osterlamm.

Hauswirtschaften erfreut Senioren
Hauswirtschaften erfreut Senioren
Hauswirtschaften erfreut Senioren

12.05.2018 | Maitanz für Senioren

25.04.2018 | Fußballern der „Torfabrik“ eine Freude gemacht

Zwei neue Fußbälle ergab der Erlös aus dem Oster-Café, welches vom Altenzentrum Lindenhof für Bewohner und Angehörige angeboten wurde.
Eingeladen dazu hatte Andrea van der Lugt, Hausleitung des Lindenhofs. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung, um gemeinsam mit ihren Angehörigen das Osterfest zu feiern und die selbstgebackenen Kuchen zu genießen.
Diese bedankten sich mit einer kleinen Spende, welche für die „Torfabrik“, eine Fußballmannschaft mit Behinderung- aber viel Leidenschaft- verwendet wurde. Tobias Nökel, Trainer und Betreuer der Mannschaft freute sich sehr über die neuen Fußbälle:“ Der Verschleiß an Bällen ist groß, da immer eine große Teilnahmebereitschaft beim Training herrscht“.

Die Senioren wünschen dem Verein, auch zum zwanzigjährigen Jubiläum alles Gute und viele Tore !!!

Ihr Team des Altenzentrum “Lindenhof”

Fußballern der „Torfabrik“ eine Freude gemacht

14.03.2018 | „Musik an…5 6 7 8, Bremsen los und mitgemacht“

Mit diesem Schwung möchten wir, die Teilnehmer des „Rollatortanzes“, uns einmal vorstellen.

Alle 14 Tage, im Wechsel mit den Gottesdiensten am Donnerstag, treffen sich die Senioren, die einen Rollator zur Unterstützung benötigen, zum Tanz.
Doch bevor die Musik ertönt werden alle Rollatoren technisch in Augenschein genommen: Ist die Höhe der Griffe auf die Größe des Tänzers abgestimmt?

Funktion und Bedienung der Bremsen werden erläutert, und da es viele Varianten des Zusammenlegens eines Rollators gibt, ist dies auch schon mal Thema beim Rollatortanz.

Nach dem technischen Aufwärmen kommt die Musik ins Spiel, denn:

„Mit Musik geht vieles leichter“.

Polka, Walzer, Schlager und Volkslieder, alle gehen direkt ins Herz, von dort ins Blut, schon kommen sie in den Muskeln an und man erkennt es an den „wippenden Füßen“, die nicht mehr stillhalten können. Kleine Schrittfolgen werden erarbeitet, und auf den Ausdruck, „die B-Note“ (Körperhaltung und Lächeln) kommt es natürlich auch an!

Aber keine Sorge, alles im Spaßmodus !

Es ist erstaunlich, wie schnell der Kreislauf in Schwung kommt und die Freude an Bewegung mit Musik wieder geweckt wird. Wir sind keine geschlossene Gruppe, jeder kann zu jeder Zeit einsteigen.
Mit der Aussage eines Teilnehmers: „Das müsste Pflicht werden“ und dem netten Vers: „Mensch lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel nichts mit dir anzufangen“, lade ich sie herzlich zum Rollatortanz ein.

Birgit Knippschild
Sozialer Dienst des Altenzentrum “Lindenhof” in Meschede

Rollatortanz in Meschede

28.12.2017 | Geschenke für alleinstehende Senioren

02.12.2017 | Wichteln gegen Einsamkeit

03.11.2017 | Walzertanz für Senioren

Corona News

02.06.2020 | Besuche unter Auflagen wieder möglich

Großes Aufatmen in den Senioren-Residenzen: Nach der wochenlangen Abschottung sind Besuche in den Einrichtungen der Alloheim-Gruppe wieder möglich. Grundlage sind die Besuchskonzepte der einzelnen Residenzen, da nach wie vor bestimmte Auflagen gelten. So sollen Besuche nach Möglichkeit vorher in der Residenz angemeldet werden, die Besuchszeit ist begrenzt und auch Maskenpflicht, Abstands-, Hygiene- und Identitätsregeln sind noch nicht gelockert worden.

Die Besuchskonzepte sind an die jeweiligen Vorgaben der einzelnen Bundesländer angepasst. Diese können variieren, daher wird vornehmlich im Anmeldegespräch mit den Angehörigen über die individuellen Maßnahmen gesprochen, um entsprechend beim Besuch vor Ort einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Darüber hinaus können die Angehörigen sich vorab immer an die Residenzen wenden, um Fragen und Abläufe zu besprechen.

08.05.2020 | Besuche in Seniorenresidenzen unter Auflagen bald wieder möglich

Konzepterstellung in enger Absprache mit Behörden

DÜSSELDORF. Das Besuchsverbot traf die Angehörigen und Bewohner der Alloheim Seniorenresidenzen gleichermaßen schwer. Telefonate oder Briefe konnten persönliche Treffen zwar nicht ersetzen, jedoch Einsamkeitsgefühlen ein stückweit vorbeugen. Doch jetzt sollen Besuche von Angehörigen in den Alloheim-Seniorenresidenzen bald wieder möglich sein – allerdings nur unter strengen Auflagen und unter Einhaltung des Infektionsschutzes. Der Grund: Pflegebedürfte Menschen und insbesondere Senioren zählen weiterhin zur Corona-Risikogruppe. Hinzu kommen unterschiedliche Regelungen in einzelnen Ländern und Kreisen.
„Der persönliche Besuch ihrer Liebsten fehlte unseren Bewohnern sehr“, lautet das einhellige Fazit der Alloheim-Einrichtungsleitungen in ganz Deutschland, „die am häufigsten gestellte Frage ist: ‚Wann sind Besuche endlich wieder möglich?‘“. Dass es nun Lockerungen beim Besuchsverbot geben wird, befürworten daher alle Residenzleitungen und ihre jeweiligen Teams. Allerdings muss bis dahin noch einiges organisatorisches erledigt werden. Denn: Alle Betreiber müssen sich an strenge Vorgaben der Bundesländer halten und dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt sowie den Ordnungsbehörden ein detailliertes Besuchskonzept vorstellen.

Fest steht bereits, dass sowohl die Anzahl der Besucher, als auch die Zeit begrenzt sein werden. Weitere Auflagen: Alle Besuche müssen vorher angemeldet werden, es muss ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter während des gesamten Besuches eingehalten werden und es gelten strenge Hygieneregeln. Barriere-Maßnahmen wie Absperrungen, Plexiglasabtrennungen sollen darüber hinaus den direkten Kontakt zwischen Besucher und Bewohner als Schutzmaßnahme verhindern. Ebenso ist das Tragen eines dreilagigen Mund-Nasenschutz Pflicht. Geschenke, Essen, etc. müssen weiterhin separat abgegeben werden und dürfen aufgrund des Infektionsschutzes nach wie vor nicht persönlich überreicht werden.

Den Einrichtungsleitungen ist durchaus bewusst, dass sich Angehörige und Bewohner so schnell wie möglich wiedersehen möchten, allerdings bitten sie um Geduld. Derzeit arbeitet man mit Hochdruck an den Besuchskonzepten und ist dazu in einem engen Austausch mit den Bewohnerbeiräten und Behörden. Sobald ein Konzept abgestimmt ist, werden die Einrichtungen von sich aus die Angehörigen informieren. Insofern bitten die Alloheim-Mitarbeiter alle Besuchswilligen darum, von diesbezüglichen Nachfragen aus Rücksicht auf die Pflegekräfte abzusehen.

Bis die Konzepte fertig abgestimmt sind, ist noch einmal nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass Besuche nicht erlaubt sind.

15.04.2020 | Covid-19-Krise: „Corona besiegen wir nur gemeinsam“

Raphael Gilberg, Geschäftsführer der Alloheim Senioren-Residenzen, zieht eine Zwischenbilanz zur aktuellen Krisenbewältigung

Düsseldorf, 15. April 2020 – Mehrmals täglich konferiert Raphael Gilberg am Telefon mit dem Management und Fachabteilungen. Er ist Geschäftsführer des operativen Bereichs der Alloheim-Gruppe, ein Unternehmen, das bundesweit als zweitgrößter privater Betreiber von Pflegeeinrichtungen für rund 30.000 Pflegebedürftige und 20.000 Mitarbeiter verantwortlich ist. Rund drei Wochen nach dem von Bund und Ländern ausgesprochenen „umfassenden Kontaktverbot“, das in besonderem Maße Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen betrifft, zieht Gilberg eine Zwischenbilanz. Sein Fazit: „Um den bestmöglichen Schutz für die Bewohner zu gewährleisten wünschen sich unsere Mitarbeiter und auch die Mitarbeiter anderer Träger einen klaren Handlungsrahmen.“ So wie es bereits in sehr vielen Landkreisen gelebt wird, brauchen Pflegekräfte kurze Wege in der Entscheidungsfindung gemeinsam mit den unterstützenden Behörden.

Auf den ersten Blick klingt der Sachverhalt gar nicht so kompliziert: Der Bewohner einer Pflegeeinrichtung verlässt trotz Belehrungen, Bitten und Erklärungen täglich die Residenz durch den Hauptausgang. Er möchte sein Leben weiterhin so gestalten wie bisher. Corona-Krise? Sie hat keine Auswirkungen auf ihn, er fühlt sich gesund. Abends möchte er – ebenfalls wie gewohnt – dann wieder hinein in die Residenz. „Genau hier beginnt das Problem aller Pflegeeinrichtungen in Deutschland“, sagt Raphael Gilberg, „da wir nicht wissen, wo der Bewohner war und welche Kontakte er hatte, dürften wir ihn nicht mehr ins Haus lassen, denn er stellt dadurch ein potentielles Infektionsrisiko für alle anderen Bewohner und Mitarbeiter dar. Was also tun? Ein Zimmer oder einen Wohnbereich zu verschließen wäre eine Freiheitsberaubung. Ihm den Zutritt verwehren? Auf welcher Rechtsgrundlage?“ Wie Gilberg anführt, fühlen sich die Einrichtungen bei derartigen Fragen oftmals alleingelassen. „Wer ist zuständig? Man verweist ans Ordnungsamt, das verweist an die Heimaufsicht. Die wiederum meint, das Gesundheitsamt sei zuständig und das schickt einen wieder zum Ordnungsamt. Ich verstehe sehr gut, dass die Nerven vieler Kollegen und Mitarbeiter blank liegen, weil eine immense Verantwortung auf ihren Schultern liegt. Mittlerweile gehen wir jetzt direkt an die Ministerien und bitten dort um Hilfe.“

Auch die völlig unterschiedlichen Regelungen und Verordnungen im Umgang mit der Krise in den einzelnen Bundesländern machen den überregional agierenden Trägern erheblich zu schaffen. Die hochgelobte Desinfektionsschleuse in Nordrhein-Westfalen – in Niedersachsen ist sie nichts wert und wird bemängelt. Andere Vorschriften, andere Regeln. Bereits Anfang März hat ein hochprofessionelles Alloheim-Experten-Team einen Pandemieplan für den Tag X entwickelt. Täglich wird er aktualisiert; oft mehrfach am Tag, manchmal stündlich. „Die Fragestellungen und Verordnungen unterscheiden sich in den Bundesländern. All das müssen wir im Blick haben, vergleichen, aktualisieren und an die jeweiligen Einrichtungen vor Ort kommunizieren. Das kostet viel Energie, Kraft und Zeit – und löst natürlich viele Rückfragen aus, denn vieles ist schlichtweg nicht nachzuempfinden.“

Dass auch die Krankenhäuser unter hohem Druck stehen, teilweise aktuelle Landesverordnungen gar nicht bekannt sind und für Verwirrung sorgen – auch das gehört zum Alltag von Raphael Gilberg und seinem Krisenstab. Aber auch das muss gelöst werden. „Ein immenses Problem ist die Rückverlegung von Bewohnern nach einem Krankenhausaufenthalt“, sagt er, „hier spielen sich mittlerweile Dramen ab bis hin zu unwürdigen Situationen für die Betroffenen.“ Zu schnell sei das Virus ins Haus geholt und damit eine Kettenreaktion nicht mehr zu stoppen. In Niedersachsen gelte beispielsweise eine 14-tägige Quarantänepflicht für aus dem Krankenhaus zurückkehrende Bewohner. Ist die nicht sichergestellt, dürfen die Bewohner qua Landesanordnung nicht mehr in die Einrichtung zurückkehren. „Die Krankenhäuser wollen den Patienten zurückschicken, weil sie das Pflegebett benötigen. Wir dürfen ihn aufgrund der Verordnung aber nicht aufnehmen. Nun diskutieren der Krankenwagenfahrer und die Verwaltung im Beisein des Bewohners vor der Tür, ob er wieder herein darf oder nicht? Der Fahrer will ihn nicht wieder mitnehmen, lädt ihn quasi vor der Tür schnell ab. Das ist menschenunwürdig!“

Sichtlich irritiert sind Angehörige und Mitarbeiter auch über die Tatsache, dass bei Rückkehrern aus dem Krankenhaus nicht standardmäßig ein Covid-19-Test gemacht wird. „Da weiß ja niemand, was los ist“, sagt Raphael Gilberg und ergänzt: „Wir haben aktuell in einem Haus in Niedersachsen im Demenzbereich eine Infektionswelle von Bewohnern und Mitarbeitern zu bewältigen. Sehr schnell folgten dann Gerüchte, wahrscheinlich seien es unsere Mitarbeiter gewesen, die das Virus ins Haus gebracht hatten. Das löst natürlich einen ungeheuren Druck auf die Pflegekräfte aus, die sich plötzlich rechtfertigen müssen. Das ist ein sinnloser Stress, der zu ihrem jetzigen Arbeitspensum noch dazukommt. Die Leute vergessen oft, dass wir gerade eine weltweite Pandemie haben. Da geht es nicht um Schuldige, sondern darum, wer wem hilft!“
Eine besondere Herausforderung stellen für ihn und die Pflegefachkräfte die speziellen Wohnbereiche mit demenziell erkrankten Bewohnern dar. Der Grund: Der fortschreitende, kognitive Verlust der Gedächtnisleistung der Betroffenen stellt eine nahezu unüberwindbare Hürde dar. „Schon im normalen Alltag betreuen speziell ausgebildete Kräfte diese doch sehr große Gruppe der Demenzerkrankten“, erklärt Raphael Gilberg, „diesen Bewohnern Maßnahmen erklären zu wollen, wie das Tragen einer Gesichtsmaske oder Hinweise, man möge Abstand zueinander halten, Desinfektionsmaßnahmen durchführen, das ist schlichtweg unmöglich.“ Dies sei auch der Grund dafür, dass sich Infektionen gerade in den Demenzbereichen in „atemberaubender Geschwindigkeit“ ausbreiten könnten. „Wenn krankheitsbedingt denjenigen das Verständnis fehlt, dass all unsere Aktivitäten grundsätzlich dem eigenen Schutz dienen, wird es sehr, sehr schwierig.“

Raphael Gilberg hofft, dass die dringend erforderlichen Optimierungen in der gemeinsamen Krisenbewältigung kurzfristig zielführend umgesetzt werden. Alle Pflegeeinrichtungen seien schließlich davon betroffen. „An vielen Standorten klappt die Zusammenarbeit mit den Behörden hervorragend“, freut er sich, „man tauscht sich auf kurzen Wegen aus, Mitarbeiter waren sogar an den Osterfeiertagen für uns erreichbar – das ist toll.“ Andererseits wisse er, so Gilberg weiter, dass auch in den Behörden viele Verunsicherungen mitschwingen. Sein Wunsch: „Für alle Pflegekräfte wäre es viel einfacher, wenn die Politik den direkten Kontakt zu denjenigen suchen und halten würde, die aus dem praktischen Alltag und ihren Erfahrungen berichten können.“

Gilberg

11.04.2020 | Achtung: Aktuelle Corona Information

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
liebe Angehörige,

eine wohl beispiellose und herausfordernde Zeit bringt Bedenken, Unsicherheit aber auch Positives mit sich. Nach wie vor stehen für uns die Bewohnerinnen und Bewohner in allen Alloheim-Residenzen, Ihre Gesundheit, Ihr Wohlergehen und Ihre Lebensqualität an erster Stelle. Täglich erfahren wir, von welch großen Sorgen Familienangehörigen oder Freunde getragen werden. Besuchs- und Kontaktverbote unterbrechen den regen, für alle Seiten notwendigen und wichtigen Austausch, das Persönliche und Gefühlvolle. Wir möchten Ihnen diese Sorgen nehmen, denn wir erheben den Anspruch, auch in dieser schwierigen Zeit mit nahezu täglich wechselnden Parametern die Verpflichtungen gegenüber Ihnen, Ihrem und unserem Umfeld verlässlich zu erfüllen.

Ein Dankeschön an Sie alle, die verständnisvoll mit dieser Situation umgehen. Vor allem auch dann, wenn gewünschte Ansprechpartner in den Einrichtungen einmal nicht sofort telefonisch erreichbar sind oder wir nicht gleich alle Fragen in der Schnelligkeit beantworten können, wie Sie es gewohnt sind. Gerade die Älteren wissen aus eigener Erfahrung, welche manchmal auch unkalkulierbaren Überraschungen das Leben bereithalten kann. Erfreulich ist allerdings, dass unserem Land die Wichtigkeit und besondere Schutzbedürftigkeit der Seniorinnen und Senioren und die damit einhergehende Bedeutung der Pflege vor Augen geführt wird. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten wirklich Beeindruckendes, wie Sie täglich selbst in vielfacher Hinsicht erfahren und beobachten können.

Was macht Alloheim?

Wir arbeiten in spezialisierten Teams, die sich untereinander abstimmen und alle Maßnahmen koordinieren. Dabei geht es nicht nur um Lösungen der wechselnden Herausforderungen, die neue Regelungen oder behördliche Vorgaben mit sich bringen, sondern auch darum, einen längerfristigen Ansatz zur Bewältigung dieser Krise zu entwickeln. Alloheim hat im Rahmen seiner Präventionsmaßnahmen unternehmensweit bereits am 19. März 2020 einen umfangreichen Pandemieplan etabliert und die Mitarbeiter in den Einrichtungen ausführlich geschult. Auf diesen Pandemieplan haben wir von zahlreichen Behörden oder Heimaufsichten anerkennende und sehr positive Rückmeldungen erhalten. Bereits Anfang März haben wir zum Schutze unserer Bewohner und Mitarbeiter alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres von Besuchen der Bewohner unserer Einrichtungen abzusehen.

Außerhalb unseres Einflussbereiches liegt die frühzeitige Aufdeckung der nach wie vor bestehenden Infektionsrisiken. Um diese zu minimieren, fordern wir auch im Sinne aller Pflegeheime die flächendeckende Testung sämtlicher Neuaufnahmen und Verlegungen von einem Krankenhaus in die Pflegeeinrichtungen. Unser Fokus liegt darauf, unsere Mitarbeiter und Bewohner an allen Standorten zu schützen. Die zusätzliche, vor allem psychische Belastung unserer Mitarbeiter, durch leichtfertige Unterstellungen und Schuldzuweisungen, falls es zu Infektionen kommt, erschüttert uns sehr und ist traurig zugleich. Das Virus findet vielerlei Wege.

Umso dankbarer sind wir, weil wir von Ihnen nach wie vor einen so großen Zuspruch, Dank und Anerkennung für unsere Arbeit bekommen. Gemeinsam mit Ihnen in diesen herausfordernden Zeiten zusammenstehen zu können, das erfüllt uns mit Stolz!

Vielen Dank, dass Sie mit viel Verantwortung die getroffenen Maßnahmen zum Schutz Ihrer und unserer der Gesundheit beherzigen und die im persönlichen Umfeld entstandenen Einschränkungen so positiv und verständnisvoll annehmen. Wir werden diese Herausforderung gemeinsam bewältigen, indem wir aneinander glauben und uns gegenseitig bestärken, denn jeder von uns möchte baldmöglichst zurück zur Normalität.

Sorgen Sie gut für sich!
Herzliche Grüße
Ihr Alloheim-Team

19.03.2020 | Coronavirus: Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern

Alloheim nimmt seine Verantwortung für das Wohl von Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern seiner Einrichtungen im Zusammenhang mit dem Infektionsschutz sehr ernst.

Wir beobachten die Entwicklungen zum Coronavirus insgesamt und die Situation in unseren Einrichtungen sehr aufmerksam und haben frühzeitig entsprechende Präventionsmaßnahmen eingeleitet.

Wir halten alle Mitarbeiter zur strikten Einhaltung der ohnehin vorgeschriebenen Basishygienemaßnahmen an und kontrollieren dies regelmäßig in allen Einrichtungen. Dies umfasst beispielsweise Händedesinfektion nach den Maßgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO. Unterstützend haben wir in den vergangenen Tagen und Wochen die Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter zum Thema „Infektionsschutz“ in allen unseren Einrichtungen wiederholt. Zudem werden in unseren Einrichtungen Flächen wie zum Beispiel Fußböden, Bettgestelle, Nachttische gründlich desinfiziert. Unsere Mitarbeiter haben wir mit zusätzlichen Handdesinfektionsmitteln ausgestattet, die sie jederzeit griffbereit bei sich haben.

Angesichts der bundesweit stark ansteigenden Coronavirus-Infektionen gilt in unseren Residenzen zum Schutz von Bewohnern und Angehörigen ab sofort ein generelles Besuchsverbot. Besuche sind nur noch in dringenden Notfällen zulässig. Um Kontaktwege im erforderlichen Maß nachhalten zu können, werden Besucherlisten geführt. Als rein vorsorgliche Maßnahme zum Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern hatten wir schon seit Anfang März 2020 alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres Besuche der Bewohner unserer Einrichtungen möglichst zu vermeiden. Um in begründeten Fällen die Möglichkeiten eines Besuchs abzuklären und gegebenenfalls individuelle Schutzvorkehrungen vorab zu besprechen, hatten wir Angehörige und weitere Besucher gebeten, uns vorab telefonisch anzusprechen.

Darüber hinaus sagen wir zum Schutz unserer Bewohner und Mitarbeiter sämtliche in unseren Einrichtungen geplanten externen Veranstaltungen und Schulungen ab. Zusätzlich sind unsere Mitarbeiter angehalten, externe Meetings und Veranstaltungen zu meiden. Auch werden interne Meetings und Termine bundesweit ab sofort grundsätzlich durch Telefon- oder Videokonferenzen ersetzt oder verschoben. Damit reduzieren wir spürbar eine mögliche Ansteckungsgefahr für die Mitarbeiter, auch durch die reduzierten Reiseaktivitäten.

Wir haben auf Unternehmensebene ein zentrales Krisenteam etabliert, das auf Basis eines unternehmensweiten Pandemieplans die Koordination von Maßnahmen und die Kommunikation in die Einrichtungen übernimmt. Zudem haben wir in allen Einrichtungen ein lokales Kriseninterventionsteam aufgebaut, das sich im Falle eines begründeten Verdachts oder einer nachgewiesenen Infektion um professionelle Sofortmaßnahmen, strikte Einhaltung aller Prozesse und Zusammenarbeit mit den Gesundheits- und Ordnungsbehörden kümmert. Diese Teams bestehen aus Einrichtungsleitung, Pflegedienstleitung, Qualitätsbeauftragten und Hygienebeauftragten. Sie werden von den Regionalleitungen, den COOs und unserem zentralen Qualitätsmanagement unterstützt, mit denen alle Kriseninterventionsteams im regelmäßigen Informationsaustausch stehen.

Wir orientieren uns in unseren Einrichtungen strikt an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und haben diese in unser Hygienehandbuch sowie in die Abläufe bei einem Verdachts- oder Infektionsfall übernommen. Mitarbeiter aller Einrichtungen haben wir mit Informationsmaterial des Robert-Koch-Instituts (RKI) ausgestattet, mit Erläuterungen zum Coronavirus, entsprechenden Schutzmaßnahmen sowie Hinweisen zu Maßnahmen in begründeten Verdachtsfällen.

Allen behördlichen Empfehlungen und Anordnungen kommen wir in allen Einrichtungen selbstverständlich vollumfänglich und unverzüglich nach.