Corona News

Alloheim Senioren-Residenz „Salzgitter“

Albert-Schweitzer-Straße 72 | 38226 Salzgitter/Lebenstedt | 05341-29460

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Alloheim Senioren-Residenz „Salzgitter“

Datum Uhrzeit | Treffpunkt Veranstaltung Informationen zur Veranstaltung
Sonntag,
06.12.20
10:00 Uhr
Residenz Salzgitter Lebenstedt
Nikolaus Wir begrüßen den Nikolaus in unserer Residenz und begleiten ihn zu Ihnen in die Wohnbereiche.
Freitag,
18.12.20
15:30 Uhr
Residenz Salzgitter Lebenstedt
"Kling Glöckchen" Gemeinsam mit Ihnen möchten wir einen besinnliche Weihnachtsfeier verleben, Angehörige sind herzlich eingeladen. Für das leibliche Wohl sorgt unsere hauseigene Küche.
Donnerstag,
31.12.20
15:00 Uhr
Residenz Salzgitter Lebenstedt
"Das war´s" Unter dem Motto "Das war´s" lassen wir das vergangene Jahr Revue passieren. Mit tollen Bildern und Geschichten.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

10.08.2020 | Gemeinsames Azubi-Treffen

Vor einigen Tagen kamen die Auszubildenden unserer Einrichtung wieder einmal zu einem gemeinsamen Treffen in unserem Haus zusammen.

Gemeinsam wurde sich ausgetauscht. Und neben den Fachgesprächen gab es auch einige Leckereien seitens der Residenzleitung.

Bei unserem Treffen wurden auch die Azubis verabschiedet, die Ihren Abschluss absolviert hatten.

Auch einige neue Auszubildende wurden bei uns begrüßt.

Azubi-Treffen
Azubi-Treffen
Azubi-Treffen

18.04.2020 | Los geht es: Kinder malen für Senioren

15.04.2020 | Alloheim informiert: Welt-Parkinson-Tag

15.04.2020 | Alloheim informiert: Welt-Parkinson-Tag

08.01.2020 | Wichtelgeschenke für Senioren in der Alloheim-Residenz

17.12.2019 | Beethoven im Altenheim begeistert Bewohner

12.12.2019 | Wichteln gegen die Einsamkeit: Spenden gesucht

09.12.2019 | Große Begeisterung beim Alloheim Adventsbasar

11.10.2019 | Tolle Stimmung beim Herbstfest in Lebenstedt

13.09.2019 | Oldies treffen Oldies im Alloheim

21.08.2019 | Tolle Stimmung beim Sommerfest

05.08.2019 | Tischlein-Deck-Dich: Seniorenresidenz Alloheim feiert Eisparty

26.07.2019 | Alloheim: Gesundheits- und Pflegebranche sucht Quereinsteiger

27.06.2019 | Tolle Stimmung beim Erdbeerfest in Senioren-Residenz

28.05.2019 | Noch Kuzzeitpflegeplätze für die Ferienzeit

09.05.2019 | Die Alloheim Senioren Residenz feiert den Tag der Pflege

06.05.2019 | Großer Erfolg der Kinder-Malaktion im Alloheim

12.04.2019 | Kinder-Osteraktion im Alloheim

03.04.2019 | Alloheim Senioren-Residenz feiert zweijähriges Jubiläum

06.03.2019 | Faschingsparty für Senioren

18.02.2019 | Berufsorientierung: Zukunftstag in der Pflegebranche

03.12.2018 | Wichteln gegen die Einsamkeit

21.11.2018 | Über 200 Besucher beim Adventsmarkt in Lebenstedt

14.11.2018 | Kita Laternenumzug besucht Seniorenresidenz

12.11.2018 | Adventsmarkt bietet Kunsthandwerk und Inspiration

01.11.2018 | Kooperation mit dem Alten- und Pflegeheim Johann-Sebastian Bach sowie dem Alloheim

02.10.2018 | Herbstfest in der Alloheim Senioren-Residenz “Salzgitter”

24.09.2018 | Zu Romy’s 80. : Sissi-Kinotag in Alloheim Senioren-Residenz

31.08.2018 | Eisflatrate: Spende geht an “Flugkraft”

29.08.2018 | Eis essen für den guten Zweck

28.08.2018 | Eisflatrate: die Einnahmen werden gespendet

23.08.2018 | 26.08.2018 ab 11.00 Uhr Eis essen soviel man will in der Alloheim Senioren-Residenz

15.08.2018 | Start der geförderten Ausbildung zur Pflegefachkraft

09.08.2018 | Alloheim-Residenz feiert Einjähriges

08.08.2018 | Gut besuchtes Grillfest in der Alloheim Senioren-Residenz Salzgitter

01.08.2018 | Karriere planen in der Pflege

17.06.2018 | DIE ALLOHAIE VERTEIDIGEN ERFOLGREICH DIE GOLDENE ANANAS

Am 17.06.2018 war es wieder soweit, das Team der ALLOHAIE, zusammengestellt aus den Alloheim Residenzen Braunschweig und Salzgitter „Lebenstedt“ griff beim Drachenbootrennen auf dem Salzgittersee zu den Paddeln.
Mit stetiger Zeitverbesserung während der drei Läufe, wurde im Bronze-Finale, nach hartem Kampf, jedoch nur die goldene Ananas erkämpft. Diese sicherte sich das Team damit zum zweiten mal in Folge. Auch wenn dies den letzten Platz bedeutete, wurden die Köpfe nicht hängen gelassen. Das Team feierte sich selbst bei der Übergabe des “Ananas-Pokals” für eine super Mannschaftsleistung. Gemeinsam will man auch im kommenden Jahr wieder angreifen. Dann entweder zur Platzierungsverbesserung oder zum Kampf um das “Goldene-Ananas-Triple”.

DIE ALLOHAIE VERTEIDIGEN ERFOLGREICH DIE GOLDENE ANANAS
DIE ALLOHAIE VERTEIDIGEN ERFOLGREICH DIE GOLDENE ANANAS
DIE ALLOHAIE VERTEIDIGEN ERFOLGREICH DIE GOLDENE ANANAS

08.05.2018 | Fachkräfte erinnern an den “Internationalen Tag der Pflege”

07.05.2018 | Ein Beruf mit Kopf, Herz und Hand

30.04.2018 | Fünf Schüler beim Zukunftstag in Salzgitter Lebenstedt

17.03.2018 | Alloheim “Salzgitter” bietet Interessierten einen praxisnahen Einblick in die Pflege als Beruf

12.03.2018 | Zukunftstag: Karriere in der Pflege

23.02.2018 | Sprache als Schlüssel: Senioren helfen Geflüchteten

15.02.2018 | Kunterbunte Faschingsfeier in Seniorenresidenz Salzgitter

03.02.2018 | Informationsveranstaltung für Quereinsteiger in der Pflege

05.01.2018 | Viele Geschenke für Senioren

28.11.2017 | Wer spendet Geschenke für Senioren

19.10.2017 | Oktoberfest mit Weißwurst und Nägeleinschlagen

19.10.2017 | Feierabendüberraschung für Brigitte Lau

13.10.2017 | Blickwinkel: Sicht vom Rathaus auf die neue Senioren-Residenz

11.10.2017 | Bistro-Café in Lebenstedt ab sofort für alle Bürger

Die Alloheim Senioren Residenz „Salzgitter“ will nicht nur Senioren ansprechen – In Kürze ist auch ein Mittagstisch geplant

SALZGITTER. Entlastung und tägliche Unterstützung für Senioren sind es, die das Team der kürzlich eröffneten Alloheim Senioren Residenz in der Lebenstedter Albert-Schweitzer-Straße bewirken möchte. Ab sofort öffnet nachmittags die Gastronomie des „Café Allo“ für alle Bürger der Region.

„Unser Angebot richtet sich neben der Öffentlichkeit auch an die vielen alleinlebenden Senioren und Bürger, die aus gesundheitlichen oder privaten Gründen nicht selbst kochen können oder möchten“, erläutert Einrichtungsleiterin Brigitte Lau das Angebot der Residenz. Über 70 Bewohner sind seit der Neueröffnung bereits eingezogen. Lau: „Wir starten mit einem vielseitigen Snack-Angebot, wollen aber in Kürze für einen geringen Betrag tägliche wechselnde Mittagsmenüs auf Restaurant-Niveau anbieten, die auch ernährungstechnisch auf die speziellen Bedürfnisse oder auch Anforderungen einer älteren Zielgruppe abgestimmt sind.“ Wie sie weiter anführt, kocht das Küchenmanagement unter der Leitung von Carsten Götz grundsätzlich nach ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen.

Die Idee zu diesem Angebot kam dabei direkt aus der Bevölkerung. Brigitte Lau: „Unsere Einrichtung ist ja seit der Eröffnung für ihre gute Küche bekannt. Immer wieder fragten uns Bürger, ob sie nicht zum Essen kommen könnten, auch wenn sie nicht Bewohner der Residenz sind. So entstand dann die Idee, mit dem Bistro zu starten, den offenen Mittagstisch dann auszubauen. Dabei ist es ganz egal, ob Senioren oder junge Menschen zu uns kommen: Jeder ist herzlich willkommen.“

„Unser Speiseplan ist ausgewogen und wechselt wöchentlich“, sagt Carsten Götz, „in der Startphase bieten wir ab 14:30 Uhr Bagels, Snacks und Salate an. Wenn sich alles etwas eingespielt hat dann auch frischen Fisch, vegetarische Gerichte, Geflügel, Schwein und Rind, Bagels oder italienische Küche. Auch vielfältige Kaffeezubereitungen und verschiedene Eissorten werden angeboten. Alles wird frisch zubereitet.“ Brigitte Lau ergänzt: „Ein schöner Nebeneffekt für die externen Gäste ist auch, dass man beim Essen viele neue Bekanntschaften schließen kann. Etwaige Einsamkeitsgefühle kommen da gar nicht erst auf.“

09.10.2017 | Sicher durch den Herbst und Winter kommen

04.09.2017 | Voller Erfolg: Eisfaltrate, 500 Euro werden gespendet

Voller Erfolg der Eis-Flatrate für den guten Zweck
Viele Naschkatzen schlemmten in der Alloheim Senioren-Residenz “Salzgitter“
Die Kinder erinnerte es an das Märchen „Tischlein deck‘ Dich“, die Erwachsenen fühlten sich wohl eher im 7. Himmel: Bei der Eis-Flatrate-Aktion in der Alloheim Senioren-Residenz ging die kühle Leckerei nämlich nicht aus. Für einen geringen Obolus konnte man so viel Eis schlemmen, wie man mochte. Die Einnahmen werden gespendet.
Mit der Idee des „Flatrate-Eis-Genusses“ wollte die Residenz nicht nur alle großen und kleinen Eis-Liebhaber der Region verführen; es ging auch darum, Geld zu sammeln. „Die Einnahmen wurden von den Bewohnern und dem Alloheim-Team an die Hospiz-Initiative Salzgitter e.V. gespendet“, sagt Einrichtungsleiterin Brigitte Lau, „wir alle finden dieses Engagement mehr als Unterstützenswert und wollten hier gerne unseren Beitrag leisten!“
Schöne Bilanz: Insgesamt 450 Euro kamen so für die Organisation zusammen. Die Alloheim Senioren-Residenz Salzgitter hat diesen Betrag auf 500 Euro aufgestockt und die Spende feierlich an die 1. Vorsitzende der Hospiz Initiative Salzgitter e.V., Frau Ehlers, im Rahmen des Sommerfestes übergeben.

Voller Erfolg: Eisfaltrate, 500 Euro werden gespendet

12.08.2017 | Eis schlemmen, so viel man möchte

11.06.2017 | “ALLOHAIE” beim Drachenbootrennen 2017

Am Sonntag den 11.06.2017 nahm das Team “ALLOHAI.M” zum ersten mal am Drachenbootrennen auf dem Salzgitter See teil. Eine motivierte Mannschaft, bestehend aus den beiden Häusern Braunschweig und Salzgitter-Lebenstedt zeigte Stärke für gute Pflege in der Region. Die Haie wurden von Rennen zu Rennen besser und verpaßten, unter frenetischem Jubel der über 5000 Zuschauer sowie der mitgereisten Fans, im letzten Lauf nur knapp um einen halben Meter den neunten Platz. Da der Spaß im Vordergrund stand, wurde selbst die Trophäe für den letzten Platz, also die sprichwörtliche “goldene Ananas” wie ein Sieg gefeiert.

Schon jetzt freuen wir uns auf 2018 wenn es wieder heißt, “ALLOHAIE” an Bord.

Mehr zum Drachenboot-Cup 2017 erfahren Sie unter diesem Link

"ALLOHAIE" beim Drachenbootrennen 2017
"ALLOHAIE" beim Drachenbootrennen 2017
"ALLOHAIE" beim Drachenbootrennen 2017

03.05.2017 | Zur Eröffnung fliegen Schmetterlinge durch das Alloheim

01.05.2017 | Seniorenwohnen in Salzgitter boomt

26.04.2017 | 112 neue Wohnplätze für Senioren in Salzgitter

27.03.2017 | Seniorenbeirat besichtigt die neue Residenz

17.03.2017 | Kommt Alloheim von Alkohol?

11.03.2017 | Große Neugier auf die Residenz

01.03.2017 | Offene Türen in der neuen Seniorenresidenz

08.02.2017 | Neues Pflegeheim öffnet bald

25.01.2017 | Pflegeheim eröffnet am 15. März

25.01.2017 | Neues Seniorenheim eröffnet am 15. März

Corona News

02.06.2020 | Besuche unter Auflagen wieder möglich

Großes Aufatmen in den Senioren-Residenzen: Nach der wochenlangen Abschottung sind Besuche in den Einrichtungen der Alloheim-Gruppe wieder möglich. Grundlage sind die Besuchskonzepte der einzelnen Residenzen, da nach wie vor bestimmte Auflagen gelten. So sollen Besuche nach Möglichkeit vorher in der Residenz angemeldet werden, die Besuchszeit ist begrenzt und auch Maskenpflicht, Abstands-, Hygiene- und Identitätsregeln sind noch nicht gelockert worden.

Die Besuchskonzepte sind an die jeweiligen Vorgaben der einzelnen Bundesländer angepasst. Diese können variieren, daher wird vornehmlich im Anmeldegespräch mit den Angehörigen über die individuellen Maßnahmen gesprochen, um entsprechend beim Besuch vor Ort einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Darüber hinaus können die Angehörigen sich vorab immer an die Residenzen wenden, um Fragen und Abläufe zu besprechen.

08.05.2020 | Besuche in Seniorenresidenzen unter Auflagen bald wieder möglich

Konzepterstellung in enger Absprache mit Behörden

DÜSSELDORF. Das Besuchsverbot traf die Angehörigen und Bewohner der Alloheim Seniorenresidenzen gleichermaßen schwer. Telefonate oder Briefe konnten persönliche Treffen zwar nicht ersetzen, jedoch Einsamkeitsgefühlen ein stückweit vorbeugen. Doch jetzt sollen Besuche von Angehörigen in den Alloheim-Seniorenresidenzen bald wieder möglich sein – allerdings nur unter strengen Auflagen und unter Einhaltung des Infektionsschutzes. Der Grund: Pflegebedürfte Menschen und insbesondere Senioren zählen weiterhin zur Corona-Risikogruppe. Hinzu kommen unterschiedliche Regelungen in einzelnen Ländern und Kreisen.
„Der persönliche Besuch ihrer Liebsten fehlte unseren Bewohnern sehr“, lautet das einhellige Fazit der Alloheim-Einrichtungsleitungen in ganz Deutschland, „die am häufigsten gestellte Frage ist: ‚Wann sind Besuche endlich wieder möglich?‘“. Dass es nun Lockerungen beim Besuchsverbot geben wird, befürworten daher alle Residenzleitungen und ihre jeweiligen Teams. Allerdings muss bis dahin noch einiges organisatorisches erledigt werden. Denn: Alle Betreiber müssen sich an strenge Vorgaben der Bundesländer halten und dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt sowie den Ordnungsbehörden ein detailliertes Besuchskonzept vorstellen.

Fest steht bereits, dass sowohl die Anzahl der Besucher, als auch die Zeit begrenzt sein werden. Weitere Auflagen: Alle Besuche müssen vorher angemeldet werden, es muss ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter während des gesamten Besuches eingehalten werden und es gelten strenge Hygieneregeln. Barriere-Maßnahmen wie Absperrungen, Plexiglasabtrennungen sollen darüber hinaus den direkten Kontakt zwischen Besucher und Bewohner als Schutzmaßnahme verhindern. Ebenso ist das Tragen eines dreilagigen Mund-Nasenschutz Pflicht. Geschenke, Essen, etc. müssen weiterhin separat abgegeben werden und dürfen aufgrund des Infektionsschutzes nach wie vor nicht persönlich überreicht werden.

Den Einrichtungsleitungen ist durchaus bewusst, dass sich Angehörige und Bewohner so schnell wie möglich wiedersehen möchten, allerdings bitten sie um Geduld. Derzeit arbeitet man mit Hochdruck an den Besuchskonzepten und ist dazu in einem engen Austausch mit den Bewohnerbeiräten und Behörden. Sobald ein Konzept abgestimmt ist, werden die Einrichtungen von sich aus die Angehörigen informieren. Insofern bitten die Alloheim-Mitarbeiter alle Besuchswilligen darum, von diesbezüglichen Nachfragen aus Rücksicht auf die Pflegekräfte abzusehen.

Bis die Konzepte fertig abgestimmt sind, ist noch einmal nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass Besuche nicht erlaubt sind.

15.04.2020 | Covid-19-Krise: „Corona besiegen wir nur gemeinsam“

Raphael Gilberg, Geschäftsführer der Alloheim Senioren-Residenzen, zieht eine Zwischenbilanz zur aktuellen Krisenbewältigung

Düsseldorf, 15. April 2020 – Mehrmals täglich konferiert Raphael Gilberg am Telefon mit dem Management und Fachabteilungen. Er ist Geschäftsführer des operativen Bereichs der Alloheim-Gruppe, ein Unternehmen, das bundesweit als zweitgrößter privater Betreiber von Pflegeeinrichtungen für rund 30.000 Pflegebedürftige und 20.000 Mitarbeiter verantwortlich ist. Rund drei Wochen nach dem von Bund und Ländern ausgesprochenen „umfassenden Kontaktverbot“, das in besonderem Maße Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen betrifft, zieht Gilberg eine Zwischenbilanz. Sein Fazit: „Um den bestmöglichen Schutz für die Bewohner zu gewährleisten wünschen sich unsere Mitarbeiter und auch die Mitarbeiter anderer Träger einen klaren Handlungsrahmen.“ So wie es bereits in sehr vielen Landkreisen gelebt wird, brauchen Pflegekräfte kurze Wege in der Entscheidungsfindung gemeinsam mit den unterstützenden Behörden.

Auf den ersten Blick klingt der Sachverhalt gar nicht so kompliziert: Der Bewohner einer Pflegeeinrichtung verlässt trotz Belehrungen, Bitten und Erklärungen täglich die Residenz durch den Hauptausgang. Er möchte sein Leben weiterhin so gestalten wie bisher. Corona-Krise? Sie hat keine Auswirkungen auf ihn, er fühlt sich gesund. Abends möchte er – ebenfalls wie gewohnt – dann wieder hinein in die Residenz. „Genau hier beginnt das Problem aller Pflegeeinrichtungen in Deutschland“, sagt Raphael Gilberg, „da wir nicht wissen, wo der Bewohner war und welche Kontakte er hatte, dürften wir ihn nicht mehr ins Haus lassen, denn er stellt dadurch ein potentielles Infektionsrisiko für alle anderen Bewohner und Mitarbeiter dar. Was also tun? Ein Zimmer oder einen Wohnbereich zu verschließen wäre eine Freiheitsberaubung. Ihm den Zutritt verwehren? Auf welcher Rechtsgrundlage?“ Wie Gilberg anführt, fühlen sich die Einrichtungen bei derartigen Fragen oftmals alleingelassen. „Wer ist zuständig? Man verweist ans Ordnungsamt, das verweist an die Heimaufsicht. Die wiederum meint, das Gesundheitsamt sei zuständig und das schickt einen wieder zum Ordnungsamt. Ich verstehe sehr gut, dass die Nerven vieler Kollegen und Mitarbeiter blank liegen, weil eine immense Verantwortung auf ihren Schultern liegt. Mittlerweile gehen wir jetzt direkt an die Ministerien und bitten dort um Hilfe.“

Auch die völlig unterschiedlichen Regelungen und Verordnungen im Umgang mit der Krise in den einzelnen Bundesländern machen den überregional agierenden Trägern erheblich zu schaffen. Die hochgelobte Desinfektionsschleuse in Nordrhein-Westfalen – in Niedersachsen ist sie nichts wert und wird bemängelt. Andere Vorschriften, andere Regeln. Bereits Anfang März hat ein hochprofessionelles Alloheim-Experten-Team einen Pandemieplan für den Tag X entwickelt. Täglich wird er aktualisiert; oft mehrfach am Tag, manchmal stündlich. „Die Fragestellungen und Verordnungen unterscheiden sich in den Bundesländern. All das müssen wir im Blick haben, vergleichen, aktualisieren und an die jeweiligen Einrichtungen vor Ort kommunizieren. Das kostet viel Energie, Kraft und Zeit – und löst natürlich viele Rückfragen aus, denn vieles ist schlichtweg nicht nachzuempfinden.“

Dass auch die Krankenhäuser unter hohem Druck stehen, teilweise aktuelle Landesverordnungen gar nicht bekannt sind und für Verwirrung sorgen – auch das gehört zum Alltag von Raphael Gilberg und seinem Krisenstab. Aber auch das muss gelöst werden. „Ein immenses Problem ist die Rückverlegung von Bewohnern nach einem Krankenhausaufenthalt“, sagt er, „hier spielen sich mittlerweile Dramen ab bis hin zu unwürdigen Situationen für die Betroffenen.“ Zu schnell sei das Virus ins Haus geholt und damit eine Kettenreaktion nicht mehr zu stoppen. In Niedersachsen gelte beispielsweise eine 14-tägige Quarantänepflicht für aus dem Krankenhaus zurückkehrende Bewohner. Ist die nicht sichergestellt, dürfen die Bewohner qua Landesanordnung nicht mehr in die Einrichtung zurückkehren. „Die Krankenhäuser wollen den Patienten zurückschicken, weil sie das Pflegebett benötigen. Wir dürfen ihn aufgrund der Verordnung aber nicht aufnehmen. Nun diskutieren der Krankenwagenfahrer und die Verwaltung im Beisein des Bewohners vor der Tür, ob er wieder herein darf oder nicht? Der Fahrer will ihn nicht wieder mitnehmen, lädt ihn quasi vor der Tür schnell ab. Das ist menschenunwürdig!“

Sichtlich irritiert sind Angehörige und Mitarbeiter auch über die Tatsache, dass bei Rückkehrern aus dem Krankenhaus nicht standardmäßig ein Covid-19-Test gemacht wird. „Da weiß ja niemand, was los ist“, sagt Raphael Gilberg und ergänzt: „Wir haben aktuell in einem Haus in Niedersachsen im Demenzbereich eine Infektionswelle von Bewohnern und Mitarbeitern zu bewältigen. Sehr schnell folgten dann Gerüchte, wahrscheinlich seien es unsere Mitarbeiter gewesen, die das Virus ins Haus gebracht hatten. Das löst natürlich einen ungeheuren Druck auf die Pflegekräfte aus, die sich plötzlich rechtfertigen müssen. Das ist ein sinnloser Stress, der zu ihrem jetzigen Arbeitspensum noch dazukommt. Die Leute vergessen oft, dass wir gerade eine weltweite Pandemie haben. Da geht es nicht um Schuldige, sondern darum, wer wem hilft!“
Eine besondere Herausforderung stellen für ihn und die Pflegefachkräfte die speziellen Wohnbereiche mit demenziell erkrankten Bewohnern dar. Der Grund: Der fortschreitende, kognitive Verlust der Gedächtnisleistung der Betroffenen stellt eine nahezu unüberwindbare Hürde dar. „Schon im normalen Alltag betreuen speziell ausgebildete Kräfte diese doch sehr große Gruppe der Demenzerkrankten“, erklärt Raphael Gilberg, „diesen Bewohnern Maßnahmen erklären zu wollen, wie das Tragen einer Gesichtsmaske oder Hinweise, man möge Abstand zueinander halten, Desinfektionsmaßnahmen durchführen, das ist schlichtweg unmöglich.“ Dies sei auch der Grund dafür, dass sich Infektionen gerade in den Demenzbereichen in „atemberaubender Geschwindigkeit“ ausbreiten könnten. „Wenn krankheitsbedingt denjenigen das Verständnis fehlt, dass all unsere Aktivitäten grundsätzlich dem eigenen Schutz dienen, wird es sehr, sehr schwierig.“

Raphael Gilberg hofft, dass die dringend erforderlichen Optimierungen in der gemeinsamen Krisenbewältigung kurzfristig zielführend umgesetzt werden. Alle Pflegeeinrichtungen seien schließlich davon betroffen. „An vielen Standorten klappt die Zusammenarbeit mit den Behörden hervorragend“, freut er sich, „man tauscht sich auf kurzen Wegen aus, Mitarbeiter waren sogar an den Osterfeiertagen für uns erreichbar – das ist toll.“ Andererseits wisse er, so Gilberg weiter, dass auch in den Behörden viele Verunsicherungen mitschwingen. Sein Wunsch: „Für alle Pflegekräfte wäre es viel einfacher, wenn die Politik den direkten Kontakt zu denjenigen suchen und halten würde, die aus dem praktischen Alltag und ihren Erfahrungen berichten können.“

Gilberg

11.04.2020 | Achtung: Aktuelle Corona Information

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
liebe Angehörige,

eine wohl beispiellose und herausfordernde Zeit bringt Bedenken, Unsicherheit aber auch Positives mit sich. Nach wie vor stehen für uns die Bewohnerinnen und Bewohner in allen Alloheim-Residenzen, Ihre Gesundheit, Ihr Wohlergehen und Ihre Lebensqualität an erster Stelle. Täglich erfahren wir, von welch großen Sorgen Familienangehörigen oder Freunde getragen werden. Besuchs- und Kontaktverbote unterbrechen den regen, für alle Seiten notwendigen und wichtigen Austausch, das Persönliche und Gefühlvolle. Wir möchten Ihnen diese Sorgen nehmen, denn wir erheben den Anspruch, auch in dieser schwierigen Zeit mit nahezu täglich wechselnden Parametern die Verpflichtungen gegenüber Ihnen, Ihrem und unserem Umfeld verlässlich zu erfüllen.

Ein Dankeschön an Sie alle, die verständnisvoll mit dieser Situation umgehen. Vor allem auch dann, wenn gewünschte Ansprechpartner in den Einrichtungen einmal nicht sofort telefonisch erreichbar sind oder wir nicht gleich alle Fragen in der Schnelligkeit beantworten können, wie Sie es gewohnt sind. Gerade die Älteren wissen aus eigener Erfahrung, welche manchmal auch unkalkulierbaren Überraschungen das Leben bereithalten kann. Erfreulich ist allerdings, dass unserem Land die Wichtigkeit und besondere Schutzbedürftigkeit der Seniorinnen und Senioren und die damit einhergehende Bedeutung der Pflege vor Augen geführt wird. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten wirklich Beeindruckendes, wie Sie täglich selbst in vielfacher Hinsicht erfahren und beobachten können.

Was macht Alloheim?

Wir arbeiten in spezialisierten Teams, die sich untereinander abstimmen und alle Maßnahmen koordinieren. Dabei geht es nicht nur um Lösungen der wechselnden Herausforderungen, die neue Regelungen oder behördliche Vorgaben mit sich bringen, sondern auch darum, einen längerfristigen Ansatz zur Bewältigung dieser Krise zu entwickeln. Alloheim hat im Rahmen seiner Präventionsmaßnahmen unternehmensweit bereits am 19. März 2020 einen umfangreichen Pandemieplan etabliert und die Mitarbeiter in den Einrichtungen ausführlich geschult. Auf diesen Pandemieplan haben wir von zahlreichen Behörden oder Heimaufsichten anerkennende und sehr positive Rückmeldungen erhalten. Bereits Anfang März haben wir zum Schutze unserer Bewohner und Mitarbeiter alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres von Besuchen der Bewohner unserer Einrichtungen abzusehen.

Außerhalb unseres Einflussbereiches liegt die frühzeitige Aufdeckung der nach wie vor bestehenden Infektionsrisiken. Um diese zu minimieren, fordern wir auch im Sinne aller Pflegeheime die flächendeckende Testung sämtlicher Neuaufnahmen und Verlegungen von einem Krankenhaus in die Pflegeeinrichtungen. Unser Fokus liegt darauf, unsere Mitarbeiter und Bewohner an allen Standorten zu schützen. Die zusätzliche, vor allem psychische Belastung unserer Mitarbeiter, durch leichtfertige Unterstellungen und Schuldzuweisungen, falls es zu Infektionen kommt, erschüttert uns sehr und ist traurig zugleich. Das Virus findet vielerlei Wege.

Umso dankbarer sind wir, weil wir von Ihnen nach wie vor einen so großen Zuspruch, Dank und Anerkennung für unsere Arbeit bekommen. Gemeinsam mit Ihnen in diesen herausfordernden Zeiten zusammenstehen zu können, das erfüllt uns mit Stolz!

Vielen Dank, dass Sie mit viel Verantwortung die getroffenen Maßnahmen zum Schutz Ihrer und unserer der Gesundheit beherzigen und die im persönlichen Umfeld entstandenen Einschränkungen so positiv und verständnisvoll annehmen. Wir werden diese Herausforderung gemeinsam bewältigen, indem wir aneinander glauben und uns gegenseitig bestärken, denn jeder von uns möchte baldmöglichst zurück zur Normalität.

Sorgen Sie gut für sich!
Herzliche Grüße
Ihr Alloheim-Team

19.03.2020 | Coronavirus: Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern

Alloheim nimmt seine Verantwortung für das Wohl von Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern seiner Einrichtungen im Zusammenhang mit dem Infektionsschutz sehr ernst.

Wir beobachten die Entwicklungen zum Coronavirus insgesamt und die Situation in unseren Einrichtungen sehr aufmerksam und haben frühzeitig entsprechende Präventionsmaßnahmen eingeleitet.

Wir halten alle Mitarbeiter zur strikten Einhaltung der ohnehin vorgeschriebenen Basishygienemaßnahmen an und kontrollieren dies regelmäßig in allen Einrichtungen. Dies umfasst beispielsweise Händedesinfektion nach den Maßgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO. Unterstützend haben wir in den vergangenen Tagen und Wochen die Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter zum Thema „Infektionsschutz“ in allen unseren Einrichtungen wiederholt. Zudem werden in unseren Einrichtungen Flächen wie zum Beispiel Fußböden, Bettgestelle, Nachttische gründlich desinfiziert. Unsere Mitarbeiter haben wir mit zusätzlichen Handdesinfektionsmitteln ausgestattet, die sie jederzeit griffbereit bei sich haben.

Angesichts der bundesweit stark ansteigenden Coronavirus-Infektionen gilt in unseren Residenzen zum Schutz von Bewohnern und Angehörigen ab sofort ein generelles Besuchsverbot. Besuche sind nur noch in dringenden Notfällen zulässig. Um Kontaktwege im erforderlichen Maß nachhalten zu können, werden Besucherlisten geführt. Als rein vorsorgliche Maßnahme zum Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern hatten wir schon seit Anfang März 2020 alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres Besuche der Bewohner unserer Einrichtungen möglichst zu vermeiden. Um in begründeten Fällen die Möglichkeiten eines Besuchs abzuklären und gegebenenfalls individuelle Schutzvorkehrungen vorab zu besprechen, hatten wir Angehörige und weitere Besucher gebeten, uns vorab telefonisch anzusprechen.

Darüber hinaus sagen wir zum Schutz unserer Bewohner und Mitarbeiter sämtliche in unseren Einrichtungen geplanten externen Veranstaltungen und Schulungen ab. Zusätzlich sind unsere Mitarbeiter angehalten, externe Meetings und Veranstaltungen zu meiden. Auch werden interne Meetings und Termine bundesweit ab sofort grundsätzlich durch Telefon- oder Videokonferenzen ersetzt oder verschoben. Damit reduzieren wir spürbar eine mögliche Ansteckungsgefahr für die Mitarbeiter, auch durch die reduzierten Reiseaktivitäten.

Wir haben auf Unternehmensebene ein zentrales Krisenteam etabliert, das auf Basis eines unternehmensweiten Pandemieplans die Koordination von Maßnahmen und die Kommunikation in die Einrichtungen übernimmt. Zudem haben wir in allen Einrichtungen ein lokales Kriseninterventionsteam aufgebaut, das sich im Falle eines begründeten Verdachts oder einer nachgewiesenen Infektion um professionelle Sofortmaßnahmen, strikte Einhaltung aller Prozesse und Zusammenarbeit mit den Gesundheits- und Ordnungsbehörden kümmert. Diese Teams bestehen aus Einrichtungsleitung, Pflegedienstleitung, Qualitätsbeauftragten und Hygienebeauftragten. Sie werden von den Regionalleitungen, den COOs und unserem zentralen Qualitätsmanagement unterstützt, mit denen alle Kriseninterventionsteams im regelmäßigen Informationsaustausch stehen.

Wir orientieren uns in unseren Einrichtungen strikt an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und haben diese in unser Hygienehandbuch sowie in die Abläufe bei einem Verdachts- oder Infektionsfall übernommen. Mitarbeiter aller Einrichtungen haben wir mit Informationsmaterial des Robert-Koch-Instituts (RKI) ausgestattet, mit Erläuterungen zum Coronavirus, entsprechenden Schutzmaßnahmen sowie Hinweisen zu Maßnahmen in begründeten Verdachtsfällen.

Allen behördlichen Empfehlungen und Anordnungen kommen wir in allen Einrichtungen selbstverständlich vollumfänglich und unverzüglich nach.