Pflege-Spezial

Alloheim Senioren-Residenz „Haus Neue Mitte”

Neue Mitte 5b | 35415 Pohlheim | 06403 9790-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

09.08.2019 | Mit “Flatrate-Eis” 250 Euro für Hospiz gesammelt

31.07.2019 | Feuershow im Alloheim

25.06.2019 | Eisflatrate

08.05.2019 | Malerei von Hartmut Balser im Haus Neue Mitte

16.01.2019 | 300 Euro für Hospiz

02.01.2019 | Schüler geben Konzert im Haus Neue Mitte

03.12.2018 | Wichteln für Senioren in Staufenberg und Pohlheim

12.11.2018 | Am Wandertag ins Seniorenzentrum

30.10.2018 | Ältereste Boyband der Limesstadt unterwegs

21.09.2018 | Pflege-Azubis treffen sich in Fernwald

„Viele Azubis in der Pflege wissen eigentlich nicht, welchen Weg sie nach der Ausbildung einschlagen wollen oder sollen“, sagt Bianca Krell, „ob sie in der direkten Pflege bleiben möchten, ins Qualitätsmanagement oder eine Karriere als Wohnbereichsleitung oder Pflegedienstleitung anstrebensoll – das ist für die meisten ein Buch mit sieben Siegeln. Um hier Klarheit und Transparenz in punkto Voraussetzungen und Grundlagen zu schaffen – genau dazu diente dieses Treffen.“

Nach einer Begrüßung durch Monder Kassem, den Leiter der Personalentwicklung, konnten die Azubis Interviews mit den beiden Pflegexperten Samira Keil und Maria Müller führen. Sie erläuterten den Übergang vom Azubi zur Fachkraft aus eigener Erfahrung und berichteten auch über eigene Empfindungen und Prüfungsängste. Im Anschluss bekamen die Teilnehmer von der Arbeitsagentur Wetzlar grundlegende Einblicke in staatliche Maßnahmen.

Dirk Köhler erläuterte verständlich das Ausbildungsförderprogramm „Wegebau“ und stand auch für anschließende Fragen zur Verfügung. Die Sicht der Ausbilder stand danach bei dem Vortrag von Susanne ter Jung im Focus. Die Einrichtungsleiterin der Seniorenresidenz „Casino“in Wetzlar zeigte eindrucksvoll, welche Ausbildungsunterschiede besonders bei der „jungen Pflege“ bestehen, bei der ganz andere Massstäbe und Ziele von Bedeutung sind, als es bei der klassischen Altenpflege der Fall ist.

Beim gemeinsamen Mittagessen und gegenseitigem Kennenlernen nutzten die Gäste die Zeit auch für den Erfahrungsaustausch und um sich über bereits bestehende Weiterbildungsangebote zu informieren. „Der Tag war ein großer Erfolg für die Auszubildenden“, konstatierte Bianca Krell, „wir konnten viele Ideen und Wissenswertes für die Zukunft der jungen Menschen vermitteln.”

Pflege-Azubis treffen sich in Fernwald
Pflege-Azubis treffen sich in Fernwald
Pflege-Azubis treffen sich in Fernwald

12.09.2018 | After-Work-Party für Pflegekräfte in Pohlheim

31.08.2018 | Laufen für den guten Zweck

Laufen für einen guten Zweck
WETZLAR. Die Alloheim Seniorenresidenzen ziehen die Laufschuhe an. Beim 19. Wetzlarer Brückenlauf nehmen gleich sechs Einrichtungen der Region teil. Die Erlöse der Veranstaltung werden an den hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband gespendet.
„Auf die Plätze, fertig, los“ heißt es am 31. August im Sportstadion der Stadt Wetzlar. Anlass ist der 19. Wetzlarer Brückenlauf, der traditionell das örtliche Brückenfest einläutet. In einem zwei Kilometer langen Rundkurs laufen die Teilnehmer quer durch die malerische Altstadt. Auch die Alloheim Seniorenresidenzen der Region Hessen gehen dabei an den Start. „Insgesamt stellen wir 12 Dreier-Teams“, sagt Yildiz Bernbeck, Einrichtungsleiterin der Seniorenresidenz „Lahnblick“, „die Startgelder unserer Läufer fließen in vollem Umfang in den Spendentopf der Veranstaltung.“ Gespendet wird der Erlös des Brückenlaufs in diesem Jahr an die Abteilung Fußball des hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband e.V. mit Sitz in Wetzlar.
Neben den zwei ortsansässigen Seniorenresidenzen „Lahnblick“ und „Casino Wetzlar“, nehmen die Alloheim Einrichtungen aus Gießen, Pohlheim, Staufenberg und Bad Sooden-Allendorf an dem Brückenlauf teil. Die Idee dazu stammte von Silvio Neubauer und Yildiz Bernbeck: „Unser Credo lautet ‚Wir dienen Ihrer Lebensqualität’. Dieses Motto beziehen wir nicht nur auf unsere Bewohner und Mitarbeiter, sondern wollen uns gemeinsam stark machen, um unseren Beitrag zu diesem Förderprojekt zu leisten.“
Soziales Engagement beweisen die Alloheim Seniorenresidenzen auch mit der bundesweiten „Eisflatrate-Aktion“, die jedes Jahr in allen zugehörigen Einrichtungen durchgeführt wird. Für einen geringen Betrag kann man dabei so viel Eis schlemmen wie man will. Die Erlöse der Veranstaltung werden dann einem guten Zweck gespendet. „Auch in diesem Sommer war unser ‚Eisfest’ ein voller Erfolg“, freut sich Yildiz Bernbeck, „diesmal wurden die Spenden an die Tafel in Wetzlar übergeben.“
Mit einer großen Azubiaktion und vielen Informationsveranstaltungen über Karrierechancen, Seiten- und Wiedereinstieg in die Pflegebranche, wollen die Residenzen außerdem gemeinsam gegen den aktuellen Fachkräftemangel vorgehen. „Wer Freude am Umgang mit Menschen hat, Verantwortung übernehmen will und gerne im Team arbeitet, ist bei uns jederzeit herzlich willkommen“, sagt Yildiz Bernbeck.
Der Zusammenhalt unter den Mitarbeitern zeigt sich auch bei der Organisation des Brückenlaufs. „Natürlich werden wir unsere Läufer vom Rand der Strecke aus anfeuern“, sagt die Einrichtungsleiterin, „außerdem werden wir die Alloheim-Sportler im Anschluss mit einer großen Grillfeier in unserer Residenz gebührend empfangen.“ Auch Regionalleiter Silvio Neubauer ist Teil eines Läufer-Teams und freut sich bereits auf den Wetzlarer Lauf: „Ich werde auf der Strecke mein Bestes geben“, verspricht er.

09.08.2018 | Margarete Schlicht feiert 100. Geburtstag.

03.08.2018 | Herzliche Einladung zur “After work Party”

28.07.2018 | Sommerfest im Seniorenheim

21.07.2018 | Sommerfest in der Alloheim Senioren-Residenz “Haus Neue Mitte”

13.07.2018 | 300 Euro für Hospiz dank Eis-Flatrate

01.04.2018 | Schlemmern zu Ostern: Das Haus Neue Mitte lud Bewohner zum gemütlichen Osterfrühstück ein

Am Ostersonntag dem 1. April überraschte, ganz ohne Aprilscherz, das Haus Neue Mitte ihre Bewohner mit einem tollen Osterfrühstück. Im großen Speisesaal waren die Tische österlich und einladend gedeckt um die Rund 81 Besucher in einer entspannten Atmosphäre willkommen zu heißen.

Das reichhaltige Buffet bot neben Klassikern wie Brötchen und Croissants, eine breite Palette an Wurst- und Käsesorten auch Leckereien wie gefüllte Eier, Spargel-Schinkenröllchen und Roastbeef. Als Highlight gab es Lach-Frischkäse-Torte und frisch zubereitetes Rührei, direkt vor Ort. Auf den Tischen konnte man zum Abschluss auch im Oster-Nestchen einige Schokoladenhäschen und Eier finden. Auch die von den Senioren zuvor kunstvoll gefärbten und verzierten Ostereier fanden ihren Platz im Nest und warteten darauf vernascht zu werden. Nebenbei tauschten die Bewohner Neuigkeiten aus und ließen das Frühstück mit dem einen oder anderem Plausch und gemütlichem Beisammensein ausklingen.

Schlemmern zu Ostern: Das Haus Neue Mitte lud Bewohner zum gemütlichen Osterfrühstück ein
Schlemmern zu Ostern: Das Haus Neue Mitte lud Bewohner zum gemütlichen Osterfrühstück ein

07.08.2017 | Seniorenfest zur See

23.06.2017 | Seniorenresidenz „Haus Neue Mitte“ in Pohlheim feierte Erdbeerfest mit musikalischer Begleitung eines Ex-DSDS Kandidaten

Am Freitag den 23.06.2017 feierte das Haus mit seinen Bewohnern das Erdbeerfest. Ab 15 Uhr wurden allerlei Köstlichkeiten rund um die Erdbeere von der hauseigenen Küche angeboten. Angefangen bei Erdbeertorte, Erdbeertiramisu, über Erdbeereis bis hin zur leckeren Erdbeerbowle haben alle anwesenden das reichhaltige Angebot gekostet und sehr genossen. Zusammen gesessen wurde im Garten des Hauses der zuvor mit ausreichend Sitzplätzen versehen und dekoriert wurde. Aber nicht nur die gemeinsam eingenommenen Köstlichkeiten, bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein, erfreute die Gäste. Unser zusätzliches Highlight bei dieser Veranstaltung war die besondere musikalische Begleitung.
Der Ehemalige DSDS- Kandidat Patrick Keil und sein Bandkollege Christian Schneider haben alle Anwesenden mit Ihren wunderschönen, deutschsprachigen Liedern und der offenen und warmherzigen Art verzaubert. Zwar viel der Applaus etwas weniger stürmisch aus wie von der Band gewohnt aber alle haben die gemeinsame Zeit als wertvoll und gelungen bewertet. Wir danken den beiden noch einmal für den Auftritt und würden uns über ein weiteres Arrangement bei anderer Gelegenheit sehr freuen.

Seniorenresidenz „Haus Neue Mitte“ in Pohlheim feierte Erdbeerfest mit musikalischer Begleitung eines Ex-DSDS Kandidaten
Seniorenresidenz „Haus Neue Mitte“ in Pohlheim feierte Erdbeerfest mit musikalischer Begleitung eines Ex-DSDS Kandidaten
Seniorenresidenz „Haus Neue Mitte“ in Pohlheim feierte Erdbeerfest mit musikalischer Begleitung eines Ex-DSDS Kandidaten

31.03.2017 | Vernissage von Anna Dörr und Elena Hopp

30.03.2017 | Vernissage

01.02.2017 | Hessens Pflege-Azubis trafen sich in Giessen

HESSEN/GIESSEN. Mit einer exzellenten Ausbildung in einem Pflegeberuf sind Schulabgänger beruflich für die Zukunft bestens gewappnet. Die demographische Entwicklung belegt, dass Pflegefachkräfte dauerhaft zu den gesuchtesten Berufsbildern gehören und vielfältige Karrierechancen bestehen. Das sehen auch 25 Auszubildende so, die sich jetzt im Seniorenzentrum Annerod bei Gießen einen Tag lang zu einem umfangreichen Informationsaustausch trafen.

Aus insgesamt elf Senioreneinrichtungen zwischen Diemelstadt und Frankfurt reisten die 25 Auszubildenden an, die sich im 1. bis 3. Lehrjahr ihrer pflegerischen Ausbildung befinden. Das Ziel des ungewöhnlichen Treffens war ein kreativer Austausch und ein gegenseitiges Kennenlernen fernab von der eigenen Einrichtung und der Schule. „In diesem Jahr haben wir in allen Residenzen bundesweit insgesamt 530 Auszubildende“, freut sich Alloheim Regionalleiterin Karin Hofmann, „damit haben wir die Zahl der Auszubildenden im Vergleich zum Vorjahr um fast 50 Prozent gesteigert. Das ist ein Rekord!“ Wie Hofmann weiter ausführt, erkennen immer mehr Schulabgänger die Krisenfestigkeit von Pflegeberufen: „Wo sonst hat man die Möglichkeit, einen verantwortungsvollen Beruf in der Gesundheitsbranche auszuüben, Menschen wirklich zu helfen und echte Teamarbeit zu erleben?“

Das bestätigen auch die zum Azubi-Tag angereisten Auszubildenden, die zwischen Vorträgen und fachlichen Diskussionen auch ein musikalisches Unterhaltungsprogramm genießen konnten. Als Ansprechpartner für sie standen acht Residenzleitungen und Experten unterschiedlicher Fachbereiche aus ganz Hessen einen Tag lang für alle aufkommenden Fragen zur Verfügung. Dabei erläuterten die erfahrenen Manager nicht nur die richtigen Weichenstellungen für eine effektive Karriereplanung in der Pflege. Auf dem Programm standen auch praktische Themen wie die Grundlagen der „Basalen Stimulation“, die Ergotherapeutin Ute Czyz vom Frankfurter Seniorenzentrum Grünhof im Park eindrucksvoll erläuterte. Auf großes Interesse stieß auch der Bildvortrag von Susanne ter Jung aus Wetzlar. Sie berichtete vom Leben und Arbeiten im Bereich „Junge Pflege“, in dem Menschen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren betreut werden, die beispielsweise unfallbedingt auf pflegerische Hilfe angewiesen sind und sehr spezielle Angebote benötigen.

Entsprechend positiv dann auch das Fazit aller Beteiligten am Ende dieses erlebnisreichen Tages. „Ich lerne sehr viel in diesem Beruf, auch über mich selbst“, brachte es ein Azubi auf den Punkt und ergänzt: „Ich habe lange im Büro gearbeitet, das war nichts für mich. Jetzt arbeite ich mit Menschen, denn das ist für mich eine sinnvolle Arbeit, auch wenn es manchmal stressig ist.“

Regionalleiterin Karin Hofmann resümiert: „Viele Auszubildende sind erstaunt, welche Karrieremöglichkeiten und Fortbildungsangebote es in der Pflegebranche existieren. Neben Förderung von Weiterbildungen und diversen Sondervergütungen bieten wir examinierten Pflegefachkräften beachtliche Aufstiegs- und Verdienstchancen.“

29.01.2017 | Karriere in der Pflege als „Chance“

Bei der führenden Jobmesse am 29. und 30. Januar 2017 in Gießen zeigen die Alloheim Senioren-Residenzen aus ganz Mittelhessen das vielfältige Karriere-Potenzial in der Pflegebranche auf

GIESSEN. Wer seine berufliche Zukunft in den Pflegeberufen sucht, hat große Chancen. Denn ein Job in einer Pflegeeinrichtung ist krisensicher, bietet vielfältige Aufgabengebiete und ungeahnte Entwicklungsmöglichkeiten. Um das ganze Karriere-Potenzial aufzuzeigen, präsentieren sich die mittelhessischen Alloheim Senioren-Residenzen am kommenden Wochenende mit einem breiten Informationsangebot bei der führenden Messe für Bildung, Jobs und Gründer „Chance“ am 25. und 26. Januar 2017.

Bereits zum zehnten Mal bietet die viel beachtete Berufsinformationsmesse beste Orientierung bei der Berufswahl und wartet mit vielen Informationen und Beratungsangeboten wie noch nie auf. Dabei ist das diesjährige Motto „Zukunft selbst gestalten“ aktueller denn je: „Bei uns steht die Suche nach ambitionierten Fachkräften, die sich in der Pflege verwirklichen wollen seit vielen Jahren ganz oben auf der Prioritätenliste“, erklärt Claudio Noch, Einrichtungsleiter der Senioren-Residenz Gießen. Gerade deshalb markieren sich alle mittelhessischen Alloheim-Residenzen den Termin der alljährlichen Karrieremesse mit Rotstift im Kalender und zeigen sich mit ihrem breiten Jobinformationsangebot.

Dieses Jahr geht es am Gemeinschaftsstand B6 in Halle 7 neben detailliertem Wissen rund um die bundesweite Alloheim-Gruppe vor allem um aktuelle Themen in der Seniorenpflege sowie Informationen aus erster Hand zu den umliegenden Residenzen aus Homberg/Ohm, Staufenberg, Fernwald, Pohlheim, Wetzlar Casino und Lahnblick sowie Gießen. „Um den Messebesuchern den Tag obendrein noch ein wenig zu versüßen, postieren wir zudem eine echte Popcornmaschine an unserem Stand sowie ein Glücksrad, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gibt“, verrät Claudio Noch. Darüber hinaus wird Alloheim-Residenzleiter Patric Bonath aus Pohlheim im Rahmen des Symposiums für Berufsorientierung und Ausbildung am Sonntag, den 29. Januar 2017 um 16.15 Uhr in Halle 1, einen mit Spannung erwarteten Vortrag zum Thema „Karriere im Seniorenheim: Fakt oder Fiktion?“ halten.

Geöffnet hat die Karrieremesse „Chance“ am Sonntag, 29. Januar 2017 von 10 bis 17 Uhr und am Montag von 9 bis 16 Uhr. Der Eintritt kostet drei Euro, mit Ermäßigung sind es nur zwei Euro.

Pflege-Spezial

01.10.2019 | Demenz – wenn das Herz liebt, aber der Kopf vergisst

Demenz beginnt oft schleichend und sowohl Betroffene als auch Angehörige merken es zunächst nicht oder wollen nicht wahr haben, dass sich etwas verändert. Doch was bedeutet Demenz und wie geht man am besten mit demenzkranken Menschen um?
Ein Demenzkranker durchläuft oft verschiedene Stadien. Im frühen Stadium sieht es bei den Betroffenen eher wie eine Art Altersvergesslichkeit aus. Auch der Orientierungssinn kann nachlassen. Schreitet die Erkrankung weiter voran, haben die Betroffenen zunehmend Schwierigkeiten, sich neue Informationen zu merken, sich zu konzentrieren und Zusammenhänge zu erkennen. Sie vergessen wichtige Ereignisse aus ihrer Vergangenheit. Das kann für Angehörige besonders schmerzhaft sein, z.B. dann wenn sich der Erkrankte nicht mehr daran erinnern kann, dass er verheiratet ist.
Angehörige müssen umdenken
Im späten Stadium leiden die Betroffenen unter starken Stimmungsschwankungen. Es kann vorkommen, dass sie stundenlang aus dem Fenster starren. Viele verhalten sich ganz plötzlich aggressiv, obwohl sie es gar nicht so meinen. So ein Verhalten sollte man nicht als persönlichen Angriff auffassen.

Demenz01

Foto: Edler von Rabenstein – Adobe Stock

Demenzkranke können im späten Stadium oft die Signale ihres Körpers nicht mehr deuten und schaffen es z.B. nicht rechtzeitig ihre Blase zu leeren. Aber auch das Essverhalten ändert sich. Es gibt viele Gründe, die dazu führen, dass Menschen mit Demenz nicht mehr genügend Nahrung zu sich nehmen, was nicht selten zu einer Unter- bzw. Mangelernährung führen kann. Oftmals hilft nur gutes Beobachten um festzustellen, warum zu wenig gegessen oder die Nahrungkomplett verweigert wird. Mediq Deutschland hilft den Mitarbeiter/-innen von Alloheim dabei, die Gründe einer Essensverweigerung herauszufinden und bietet eine Auswahl geeigneter Zusatznahrungen an, die das Nährstoffdefizit ausgleichen und den Ernährungsstatus deutlich verbessern. Aber auch wenn es aufgrund der Demenz zu einer Inkontinenz kommt, steht Mediq Deutschland zur Seite und berät zu den geeigneten Produkten.
Neben einem veränderten Essverhalten und einer möglichen Inkontinenz fällt es Demenzkranken oft schwer, Worte oder gar Sätze zu bilden. Sie reden deswegen kaum noch. Das heißt aber nicht, dass man nicht mehr mit dem Betroffenen kommunizieren kann. Es ist wichtig weiterhin normal mit ihnen zu reden. Dabei ist es hilfreich, einfache Sätze zu bilden und den Blickkontakt aufrechtzuerhalten. Angehörige sollten akzeptieren, dass eineDiskussion über Sachfragen – wann ist was passiert? – wenig Sinn macht. Viel wichtiger ist es bei der Kommunikation eine gute Beziehung aufrechtzuerhalten. Was immer bleibt, ist der Weg über die Emotionen. Viele reagieren sehr sensibel auf Berührungen und Mimik. Vertraute Gerüche können ebenso ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.
Demenz ist in den meisten Fällen ein normaler Prozess des Alterns, kann aber auch schon in jungen Jahren auftreten. In jedem Stadium ist es wichtig, die Würde des Betroffenen nicht zu verletzen. Angehörige sollten darauf achten, die nachlassenden Fähigkeiten des Demenzkranken nicht zu kritisieren und die Entwicklung genau zu beobachten, um zu wissen, welche Aufgaben Sie ihm noch anvertrauen können.
Interessierte können sich darüber hinaus genauer auf der Webseite von Mediq Deutschland über die Therapiemöglichkeiten beiMangelernährung aufgrund von Demenz informieren oder auch gerne persönlichen Kontakt mit dem Unternehmen suchen.
Mediq Deutschland GmbH
66661 Merzig
www.mediq.de

02.08.2019 | Wenn das Schlucken zum Problem wird

Schlucken ist für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Erst wenn es zu Störungen oder Problemen beim Kauen und Schlucken kommt, wird klar, dass es sich bei diesem Zusammenspiel von Muskeln und Nerven um einen sehr komplexen Prozess handelt. Schluckstörungen (Dysphagie) sind meist die Folge von altersbedingten, körperlichen Veränderungen (z. B. Muskelsteifheit und Bewegungsarmut im Bereich der Mund-, Rachen- und Kehlkopfmuskeln, schlechte Zahnprothesen, Nachlassen des Schluckreflexes). Sie können aber auch als Folge von neurologischen Erkrankungen (Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Alzheimer, Demenz, Morbus Parkinson, Multipler Sklerose) sowie Krebserkrankungen im Kopf-Hals-Bereich auftreten.

Grundsätzlich sollten Schluckbeschwerden immer fachmännisch von einem Arzt
oder Logopäden untersucht werden. Wichtig ist es, herauszufinden, ob es beim Schlucken sowohl von fester Nahrung als auch von Flüssigkeiten zu Problemen kommt. Der Schluckvorgang sollte genau beobachtet werden, um die Art der Schluckstörung bestmöglich beurteilen zu können.

Es ist daher umso wichtiger, dass Ärzte, Sprachtherapeuten, Ernährungstherapeuten und Fachpflegepersonal eng zusammen arbeiten, da viele Betroffene schnell Defizite in der Ernährung aufweisen und dies nicht selten zu einer Mangelernährung führt. Sie verlieren an Gewicht und Muskelmasse und werden zunehmend schwächer und lustloser. Grundsätzlich sollte die Therapie von Schluckstörungen eng mit der Behandlung der Grunderkrankung verknüpft sein. Dabei werden folgende Ziele verfolgt:

Schlucken

Bild: Copyright damato / Fotolia

1. Die Fähigkeit zur normalen Nahrungsaufnahme sollte weitestgehend wiedererlangt werden.
Logopäden versuchen mithilfe bestimmter Stimulations-, Bewegungs- und Schluckübungen, die gestörte Funktion wieder herzustellen. Darüber hinaus vermitteln sie Techniken zur besseren Haltung und einem sicheren Schlucken. Sollten Schluckstörungen nur aufgrund von Kaustörungen auftreten, können diese meist durch eine verbesserte Mundpflege oder eine Zahnbehandlung behoben werden.

2. Die Gefahr des Verschluckens sollte so gering wie möglich gehalten werden.
Wenn Getränke zu schnell den Rachen hinunter fließen, kann der Betroffene das Schlucken nicht mehr steuern und es besteht die Gefahr des Verschluckens. Dysphagiepatienten trinken daher meist zu wenig, aus Angst, sie könnten sich verschlucken. Hier helfen spezielle Trink-Becher. Durch eine besondere Geometrie kann der Becher geleert werden, ohne dass der Betroffene den Kopf in den Nacken legen muss. Zudem ist es hilfreich, die Konsistenz der Speisen und Getränke so anzupassen, dass das Schlucken vereinfacht wird. Entscheidend ist hierbei, die Nahrung an die individuelle Schluckkapazität anzupassen. Feste Speisen können beispielsweise püriert werden, während Flüssigkeiten mithilfe von Andickungsmitteln die passende Konsistenz erhalten. Je nach Dosierung wird die Flüssigkeit sirup-, honig- oder puddingartig. Damit wird das Schlucken erleichtert und die Nahrungsaufnahme insgesamt verbessert. Es sollte jedoch nicht vergessen werden, die Nahrung auch in einer appetitanregenden Form anzubieten und somit auch zum Essen zu motivieren.
Das Einnehmen von Tabletten kann ebenfalls problematisch sein. Tabletten können mehrfach geteilt oder gemörsert werden (unter Verwendung eines geeigneten Mörsers). Ob die verordneten Medikamente zum Teilen bzw. Mörsern geeignet sind, sollte im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt oder Apotheker abgestimmt werden.

3. Positive Unterstützung des Kankheitsverlaufs, durch die Verbesserung des Ernährungszustandes.
Um den Ernährungszustand zu verbessern und ein Nährstoffdefizit auszugleichen, sollten in erster Linie kalorienreiche Lebensmittel gewählt werden. Darüber hinaus leistet der Einsatz von hochkalorischer Trinknahrung (z. B. Cenaman Trinknahrung) einen wichtigen Beitrag zur Nährstoffversorgung. Trinknahrung kann sowohl in Verbindung mit Andickungsmitteln verwendet als auch vielseitig in die normale Nahrung integriert werden. Sie ist verordnungsfähig und wird bei entsprechender Diagnosestellung von der Krankenkasse erstattet. Bei massiven Schluckstörungen und bei stark geschwächten, pflegebedürftigen Patienten gelingt es nur per Sondennahrung (PEG-Sonde, durch die Bauchwand in den Magen), alle Nährstoffe in ausreichender Menge zuzuführen und somit lebenswichtige Funktionen aufrechtzuerhalten.

Die MitarbeiterInnen von Alloheim und Assist stehen Ihnen bei allen Fragen rund um das Thema Schluckbeschwerden, Trinknahrung und Andickungsmittel gerne mit Rat und Tat zur Seite. Gemeinsam finden wir die bestmögliche Lösung.

Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne.

assist GmbH
66661 Merzig
www.assist.de