Corona News

Alloheim Senioren-Residenz „Einbeck”

Deinerlindenweg 1 | 37574 Einbeck | 05561 9316-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Menüplan - Mittagessen

Es ist leider kein aktueller Menüplan hinterlegt

Menüplan | Panna Cotta

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

25.08.2020 | Terrassen- und Balkonkonzert

Über eine willkommene Abwechslung freuten sich die Bewohner der Alloheim Senioren-Residenz Einbeck am 25.August 2020.

Joachim Linn mit seinem Begleiter bereiteten im Rahmen eines Terrassen/-Balkonkonzertes allen Anwesenden eine musikalische Reise durch verschiedenen Jahrzehnten. Lieder zum mitsingen und Schunkeln, aber auch alte Rockklassiker und Oldies gehörten zum Repertoire.

Eine sehr gelungene Veranstaltung.

Vielen Dank dafür.

Konzert

18.06.2020 | Besuch der Bürgermeisterin der Stadt Einbeck in der Senioirenresidenz

Gerne folgte Frau Dr. Sabine Michalek der Einladung durch die Residenzleitung und besuchte die Einrichtung am 18.06.2020. Die Bürgermeisterin informierte sich über die aktuelle Situation im Haus in Bezug auf Thema Covid 19 und die damit verbundenen Herausforderungen bei der Umsetzung. Bei einem gemeinsamen Rundgang mit Herrn Weiß und Frau Klaper durch die Einrichtung (natürlich unter Wahrung der aktuellen Hygieneauflagen), kam Frau Dr. Michalek das eine oder andere mal ins Gespräch mit Bewohnern und Mitarbeitern.

Herr Lehmann vom Wohnbereich 4 gab sogar spontan ein kleines Ständchen auf seinem Saxophon und erhielt großen Beifall durch alle Anwesenden.

Die Bürgermeisterin lobte die Arbeit aller Mitarbeiter der Senioren Residenz. Sie bedankte sich für das unermüdliche Engagement und die Durchhaltekraft in dieser schwierigen Zeit und stellte die Wichtigkeit der Arbeit heraus. “Dem Pflegebereich kommt eine große und verantwortungsvolle Rolle zu!”

Frau Dr. Michalek konnte sich davon überzeugen, dass es den Bewohnern gut geht und diese sich wieder auf Besuche ihrer Lieben freuen.

Die Bürgermeisterin bot ihre Unterstützung und Zusammenarbeit seitens der Stadt Einbeck für die Zukunft an.

Wir bedanken uns bei der Bürgermeisterin für dieses gelungene Treffen.

Besuch
Besuch

17.06.2020 | Langsam kehrt wieder Normalität ein

10.05.2020 | Blumengruß zu Muttertag

Trotz der ganzen Beschränkungen und Widrigkeiten im Zusammenhang mit dem Thema CORONA, hat es sich die Einrichtung nicht nehmen lassen, die Bewohnerinnen mit einem Blumengruß und einer Karte mit Glückwünschen zum Muttertag zu überraschen. Dabei wurden natürlich alle Hygiene- und Abstandsregelungen eingehalten.

Alles Gute zum Muttertag!

Wünscht Ihr Alloheim-Team in Einbeck

Muttertag
Muttertag

06.05.2020 | Zum Muttertag Dankeschön an Heldinnen des Alltags

05.05.2020 | Balkon-Konzert

Eine besondere Aktion für unsere Bewohner gab es am 05.05.2020.

Der Musiker Lukas Mehlhorn aus Bovenden hatte für die Bewohner der Senioren Residenz ein Balkon-Konzert gegeben.

Mit bekannten Liedern und seiner Gitarre im Gepäck begeisterte er die Zuschauer.

Vielen Dank für diese gelungene Überraschung.

Balkonkonzert
Balkonkonzert

25.04.2020 | Bei Anruf Liebe, Vertrautheit und ganz viel Gefühle

15.04.2020 | Eine süße Überraschung

Eine süße Überraschung zu Ostern für unsere Bewohner gab es vom “Einbecker Bündnis für Familien e.V.” Körbe voller Schokohasen wurden an uns übergeben und an die Bewohner verteilt. Eine tolle Idee. Vielen Dank dafür sagt das Alloheim Team Einbeck.

15.04.2020 | Jugend Rote Kreuz Einbeck bescheren Senioren große Osterfreude

Eine tolle Überraschung gab es vom Jugend Rote Kreuz Einbeck. Diese hatten Kinder und Jugendliche aufgerufen den Senioren zu Ostern eine Freude zu machen. Die Resonanz war überwältigend. So gelangten ca. 130 selbst geschriebene Postkarten zu uns in die Einrichtung. Diese wurden zu Ostern den Senioren ausgehändigt. Die Freude war sehr groß. Eine tolle Aktion. Vielen Dank dafür!

15.04.2020 | Freude schenken in einer schwierigen Zeit

Eine Spende der besonderen Art zu Ostern gab es von Frau Janina Ternedde. Sie hat 50 selbst gefärbte Ostereier den Bewohnern gespendet. “Ich möchte den Bewohnern in dieser schwierigen Zeit ein wenig Freude schenken”!, sagt Frau Ternedde. Vielen lieben Dank sagen wir für diese Osterüberraschung.

15.04.2020 | Eine süße Überraschung

Eine süße Überraschung zu Ostern für unsere Bewohner gab es vom “Einbecker Bündnis für Familien e.V.” Körbe voller Schokohasen wurden an uns übergeben und an die Bewohner verteilt. Eine tolle Idee. Vielen Dank dafür sagt das Alloheim Team Einbeck.

11.04.2020 | Unterstützung in der Corana-Krise gesucht

24.02.2020 | Rosenmontag in der Senioren-Residenz Einbeck

Besondere Gäste konnte die Bewohner am Rosenmontag begrüßen.

Die Kinderprinzessin von Einbeck und ihr Gefolge haben gemeinsam mit uns den Karneval gefeiert.

Bei fröhlichen Liedern und verschiedenen Darbietung der Akteure haben wir einen schönen Nachmittag verbracht.

Karneval
Karneval
Karneval

22.02.2020 | Neues Führungsduo in der Einbecker Seniorenresidenz

06.02.2020 | After-Work Party! Voller Erfolg in Einbeck!

Am 06. Februar hatte die Senioren Residenz zu einer After—Work-Party für alle Pflegekräfte aus der Region geladen.

Das Gemeinschaftsprojekt zwischen den Standorten Einbeck, Delligsen und Seesen war ein voller Erfolg. Der Speisesaal wurde komplett umgebaut zum Club. Bei guter Musik mit DJ, kühlen Getränken und kleinen Leckereien konnten hier die Pflegekräfte sich mal vom harten Alltag erholen und austauschen.

Viele Gäste haben sich über die Arbeitsmöglichkeiten in der Alloheim-Gruppe informiert. Sehr erfreulich war die große Resonanz .

Sicherlich werden wir dieses Event im Herbst wiederholen. Alles in Allem eine gelungene Veranstaltung.

After Work
After Work

20.08.2019 | Sommerfest in der Alloheim Seniorenreisdenz

08.07.2019 | Unser Sommerfest naht

Unsere Bewohner bereiten sich bereits fleißig auf unser diesjähriges Sommerfest am 10.08.2019 vor.

Für das herstellen der Dekoration wurde unser schöner Innenhof genutzt und ganz nebenbei das schöne Wetter genossen.

Wir sagen den fleißigen Helfern ganz lieben Dank!

Unser Sommerfest naht

31.05.2019 | Eine Fahrt ins “Blaue”: Besuch im Kurpark Gandersheim

An schönen Sommertagen erkunden wir die Einbecker Umgebung. Ende Mai besuchten wir den Kurpark in Bad Gandersheim.

Bei bestem Wetter hatten wir dort einen schönen Nachmittag.

Eine Fahrt ins "Blaue": Besuch im Kurpark Gandersheim

30.05.2019 | Ausflug an Christi Himmelfahrt

Am 30. Mai. 2019 fuhren wir, wie traditionell jeden Jahr, zum Grillen auf die Einbecker “Hube”.

Dort genossen wir leckere Bratwürste mit kühlen Getränken und später hausgebackenen Kuchen mit einer heißen Tasse Kaffee.

Ein Ausflug der allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Ausfahrt an Christi Himmelfahrt

15.05.2019 | Eine willkommene Abwechslung: Kegel für Senioren

Jeden Monat findet in unserem Haus ein Kegelturnier für Senioren statt.

Egal ob im Rollstuhl oder am Rollator, jeder hat die Möglichkeit seine Treffsicherheit unter Beweis zu stellen.

Und natürlich steht bei allen Beteiligten der Spaß ganz groß im Vordergrund.

Eine willkommene Abwechslung: Kegel für Senioren

07.05.2019 | Marinechor Admiral Bertram zu Gast im Alloheim

Am 07.Mai.2019 besuchte uns der Marinechor “Admiral Bertram” und sorgte für einen musikalischen Nachmittag.

Wir sagen danke für diesen tollen Auftritt und freuen uns auf eine baldige Wiederholung.

Ihr Alloheim-Team

Marinechor Admiral Bertram zu Gast im Alloheim

18.04.2019 | “Osterhasen” besuchen Alloheim

Über die Ostertage hatten wir Besuch von einer kleinen Hasenfamilie. Gemeinsam mit den Bewohnern wurde das Gehege liebevoll vorbereitet und alle erfreuten sich an den kleinen Gästen.

"Osterhasen" besuchen Alloheim

06.04.2019 | Alloheim Seniorenresidenz startet Kinderaktion

06.02.2019 | IGS Projekt: Einbeck im Rollstuhl erfahren

13.12.2018 | Senioren genossen Besuch des Einbecker Weihnachtsmarktes

08.12.2018 | Wichteln gegen die Einsamkeit

04.10.2018 | Oktoberfest

Am 04.10.2018 feiern wir unser jährliches Oktoberfest. Der Marine Chor “Admiral Bertram” sang für uns zünftige Lieder und bayrische Köstlichkeiten wurden zu dem Programm serviert. Alle sind zusammen gekommen und verbrachten einen schönen Nachmittag.

Einbeck_Oktoberfest

12.07.2018 | Eisflatrate-Party: Ein großes Danke an alle “Eisesser”

Am 12.07.2018 wurde in unserem Bistro für den guten Zweck Eis gegessen . Für 4 € pro Person konnte jeder soviel Eis schlemmen wie er wollte. Viele Kugeln Eis und einen kalten Bauch später, erwärmten wir uns dann an dem Herzenspony „Schnecke“ mit ihrer Halterin Vanessa Lange. Bei der Aktion kamen 214,-Euro zusammen, die dem „Kindergarten Kunterbunt PTZ Einbeck“ zugute kommen. Die Spendenübergabe wird dabei nach den Sommerferien stattfinden.

Ihr Team der Alloheim Senioren-Residenz “Einbeck”

Eisflatrate-Party: Ein großes Danke an alle "Eisesser"

27.06.2018 | Public Viewing im Alloheim

Am 27. Juni. 2018 saßen die Bewohner des Alloheims gemeinsam vor der TV-Leinwand. Auf dem Bildschirm lief die Fußball-WM. Es spielte Deutschland gegen Mexiko . Alle drückten die Daumen für unser Land, aber leider half das nicht. Aber wie sagt man so schön: „NACH DEM SPIEL,IST VOR DEM SPIEL“ und in zwei Jahren können wir erneut die Daumen für unsere Mannschaft drücken.

Public Viewing im Alloheim

22.02.2018 | Einbecker Narren bringen Freude für ältere Menschen

25.10.2017 | Das Alloheim holt den Sommer zurück

25.09.2017 | Kurzzeitpflege-Plätze bereits jetzt reservieren

17.09.2017 | Dankessagung der Einbecker Ausbildungsmesse

12.05.2017 | Eindrücke von der 1. Tattoo-Convention in der Alloheim Senioren-Residenz “Einbeck”

12.05.2017: Eindrücke von der 1. Tattoo-Convention in der Alloheim Senioren-Residenz "Einbeck"
12.05.2017: Eindrücke von der 1. Tattoo-Convention in der Alloheim Senioren-Residenz "Einbeck"
12.05.2017: Eindrücke von der 1. Tattoo-Convention in der Alloheim Senioren-Residenz "Einbeck"

12.05.2017 | Eindrücke von der 1. Tattoo-Convention in der Alloheim Senioren-Residenz “Einbeck”

12.05.2017: Eindrücke von der 1. Tattoo-Convention in der Alloheim Senioren-Residenz "Einbeck"
12.05.2017: Eindrücke von der 1. Tattoo-Convention in der Alloheim Senioren-Residenz "Einbeck"
12.05.2017: Eindrücke von der 1. Tattoo-Convention in der Alloheim Senioren-Residenz "Einbeck"

12.05.2017 | 1. Tattoo-Convention in der Alloheim Senioren-Residenz “Einbeck”

12.05.2017: Tattoo-Convention in der Alloheim Senioren-Residenz "Einbeck"
12.05.2017: Tattoo-Convention in der Alloheim Senioren-Residenz "Einbeck"
12.05.2017: Tattoo-Convention in der Alloheim Senioren-Residenz "Einbeck"

20.04.2017 | Pflege neu erleben

14.03.2017 | Karriere planen in der Pflege

06.12.2016 | Unser neuer Residenzleiter stellt sich vor

Corona News

02.06.2020 | Besuche unter Auflagen wieder möglich

Großes Aufatmen in den Senioren-Residenzen: Nach der wochenlangen Abschottung sind Besuche in den Einrichtungen der Alloheim-Gruppe wieder möglich. Grundlage sind die Besuchskonzepte der einzelnen Residenzen, da nach wie vor bestimmte Auflagen gelten. So sollen Besuche nach Möglichkeit vorher in der Residenz angemeldet werden, die Besuchszeit ist begrenzt und auch Maskenpflicht, Abstands-, Hygiene- und Identitätsregeln sind noch nicht gelockert worden.

Die Besuchskonzepte sind an die jeweiligen Vorgaben der einzelnen Bundesländer angepasst. Diese können variieren, daher wird vornehmlich im Anmeldegespräch mit den Angehörigen über die individuellen Maßnahmen gesprochen, um entsprechend beim Besuch vor Ort einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Darüber hinaus können die Angehörigen sich vorab immer an die Residenzen wenden, um Fragen und Abläufe zu besprechen.

08.05.2020 | Besuche in Seniorenresidenzen unter Auflagen bald wieder möglich

Konzepterstellung in enger Absprache mit Behörden

DÜSSELDORF. Das Besuchsverbot traf die Angehörigen und Bewohner der Alloheim Seniorenresidenzen gleichermaßen schwer. Telefonate oder Briefe konnten persönliche Treffen zwar nicht ersetzen, jedoch Einsamkeitsgefühlen ein stückweit vorbeugen. Doch jetzt sollen Besuche von Angehörigen in den Alloheim-Seniorenresidenzen bald wieder möglich sein – allerdings nur unter strengen Auflagen und unter Einhaltung des Infektionsschutzes. Der Grund: Pflegebedürfte Menschen und insbesondere Senioren zählen weiterhin zur Corona-Risikogruppe. Hinzu kommen unterschiedliche Regelungen in einzelnen Ländern und Kreisen.
„Der persönliche Besuch ihrer Liebsten fehlte unseren Bewohnern sehr“, lautet das einhellige Fazit der Alloheim-Einrichtungsleitungen in ganz Deutschland, „die am häufigsten gestellte Frage ist: ‚Wann sind Besuche endlich wieder möglich?‘“. Dass es nun Lockerungen beim Besuchsverbot geben wird, befürworten daher alle Residenzleitungen und ihre jeweiligen Teams. Allerdings muss bis dahin noch einiges organisatorisches erledigt werden. Denn: Alle Betreiber müssen sich an strenge Vorgaben der Bundesländer halten und dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt sowie den Ordnungsbehörden ein detailliertes Besuchskonzept vorstellen.

Fest steht bereits, dass sowohl die Anzahl der Besucher, als auch die Zeit begrenzt sein werden. Weitere Auflagen: Alle Besuche müssen vorher angemeldet werden, es muss ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter während des gesamten Besuches eingehalten werden und es gelten strenge Hygieneregeln. Barriere-Maßnahmen wie Absperrungen, Plexiglasabtrennungen sollen darüber hinaus den direkten Kontakt zwischen Besucher und Bewohner als Schutzmaßnahme verhindern. Ebenso ist das Tragen eines dreilagigen Mund-Nasenschutz Pflicht. Geschenke, Essen, etc. müssen weiterhin separat abgegeben werden und dürfen aufgrund des Infektionsschutzes nach wie vor nicht persönlich überreicht werden.

Den Einrichtungsleitungen ist durchaus bewusst, dass sich Angehörige und Bewohner so schnell wie möglich wiedersehen möchten, allerdings bitten sie um Geduld. Derzeit arbeitet man mit Hochdruck an den Besuchskonzepten und ist dazu in einem engen Austausch mit den Bewohnerbeiräten und Behörden. Sobald ein Konzept abgestimmt ist, werden die Einrichtungen von sich aus die Angehörigen informieren. Insofern bitten die Alloheim-Mitarbeiter alle Besuchswilligen darum, von diesbezüglichen Nachfragen aus Rücksicht auf die Pflegekräfte abzusehen.

Bis die Konzepte fertig abgestimmt sind, ist noch einmal nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass Besuche nicht erlaubt sind.

15.04.2020 | Covid-19-Krise: „Corona besiegen wir nur gemeinsam“

Raphael Gilberg, Geschäftsführer der Alloheim Senioren-Residenzen, zieht eine Zwischenbilanz zur aktuellen Krisenbewältigung

Düsseldorf, 15. April 2020 – Mehrmals täglich konferiert Raphael Gilberg am Telefon mit dem Management und Fachabteilungen. Er ist Geschäftsführer des operativen Bereichs der Alloheim-Gruppe, ein Unternehmen, das bundesweit als zweitgrößter privater Betreiber von Pflegeeinrichtungen für rund 30.000 Pflegebedürftige und 20.000 Mitarbeiter verantwortlich ist. Rund drei Wochen nach dem von Bund und Ländern ausgesprochenen „umfassenden Kontaktverbot“, das in besonderem Maße Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen betrifft, zieht Gilberg eine Zwischenbilanz. Sein Fazit: „Um den bestmöglichen Schutz für die Bewohner zu gewährleisten wünschen sich unsere Mitarbeiter und auch die Mitarbeiter anderer Träger einen klaren Handlungsrahmen.“ So wie es bereits in sehr vielen Landkreisen gelebt wird, brauchen Pflegekräfte kurze Wege in der Entscheidungsfindung gemeinsam mit den unterstützenden Behörden.

Auf den ersten Blick klingt der Sachverhalt gar nicht so kompliziert: Der Bewohner einer Pflegeeinrichtung verlässt trotz Belehrungen, Bitten und Erklärungen täglich die Residenz durch den Hauptausgang. Er möchte sein Leben weiterhin so gestalten wie bisher. Corona-Krise? Sie hat keine Auswirkungen auf ihn, er fühlt sich gesund. Abends möchte er – ebenfalls wie gewohnt – dann wieder hinein in die Residenz. „Genau hier beginnt das Problem aller Pflegeeinrichtungen in Deutschland“, sagt Raphael Gilberg, „da wir nicht wissen, wo der Bewohner war und welche Kontakte er hatte, dürften wir ihn nicht mehr ins Haus lassen, denn er stellt dadurch ein potentielles Infektionsrisiko für alle anderen Bewohner und Mitarbeiter dar. Was also tun? Ein Zimmer oder einen Wohnbereich zu verschließen wäre eine Freiheitsberaubung. Ihm den Zutritt verwehren? Auf welcher Rechtsgrundlage?“ Wie Gilberg anführt, fühlen sich die Einrichtungen bei derartigen Fragen oftmals alleingelassen. „Wer ist zuständig? Man verweist ans Ordnungsamt, das verweist an die Heimaufsicht. Die wiederum meint, das Gesundheitsamt sei zuständig und das schickt einen wieder zum Ordnungsamt. Ich verstehe sehr gut, dass die Nerven vieler Kollegen und Mitarbeiter blank liegen, weil eine immense Verantwortung auf ihren Schultern liegt. Mittlerweile gehen wir jetzt direkt an die Ministerien und bitten dort um Hilfe.“

Auch die völlig unterschiedlichen Regelungen und Verordnungen im Umgang mit der Krise in den einzelnen Bundesländern machen den überregional agierenden Trägern erheblich zu schaffen. Die hochgelobte Desinfektionsschleuse in Nordrhein-Westfalen – in Niedersachsen ist sie nichts wert und wird bemängelt. Andere Vorschriften, andere Regeln. Bereits Anfang März hat ein hochprofessionelles Alloheim-Experten-Team einen Pandemieplan für den Tag X entwickelt. Täglich wird er aktualisiert; oft mehrfach am Tag, manchmal stündlich. „Die Fragestellungen und Verordnungen unterscheiden sich in den Bundesländern. All das müssen wir im Blick haben, vergleichen, aktualisieren und an die jeweiligen Einrichtungen vor Ort kommunizieren. Das kostet viel Energie, Kraft und Zeit – und löst natürlich viele Rückfragen aus, denn vieles ist schlichtweg nicht nachzuempfinden.“

Dass auch die Krankenhäuser unter hohem Druck stehen, teilweise aktuelle Landesverordnungen gar nicht bekannt sind und für Verwirrung sorgen – auch das gehört zum Alltag von Raphael Gilberg und seinem Krisenstab. Aber auch das muss gelöst werden. „Ein immenses Problem ist die Rückverlegung von Bewohnern nach einem Krankenhausaufenthalt“, sagt er, „hier spielen sich mittlerweile Dramen ab bis hin zu unwürdigen Situationen für die Betroffenen.“ Zu schnell sei das Virus ins Haus geholt und damit eine Kettenreaktion nicht mehr zu stoppen. In Niedersachsen gelte beispielsweise eine 14-tägige Quarantänepflicht für aus dem Krankenhaus zurückkehrende Bewohner. Ist die nicht sichergestellt, dürfen die Bewohner qua Landesanordnung nicht mehr in die Einrichtung zurückkehren. „Die Krankenhäuser wollen den Patienten zurückschicken, weil sie das Pflegebett benötigen. Wir dürfen ihn aufgrund der Verordnung aber nicht aufnehmen. Nun diskutieren der Krankenwagenfahrer und die Verwaltung im Beisein des Bewohners vor der Tür, ob er wieder herein darf oder nicht? Der Fahrer will ihn nicht wieder mitnehmen, lädt ihn quasi vor der Tür schnell ab. Das ist menschenunwürdig!“

Sichtlich irritiert sind Angehörige und Mitarbeiter auch über die Tatsache, dass bei Rückkehrern aus dem Krankenhaus nicht standardmäßig ein Covid-19-Test gemacht wird. „Da weiß ja niemand, was los ist“, sagt Raphael Gilberg und ergänzt: „Wir haben aktuell in einem Haus in Niedersachsen im Demenzbereich eine Infektionswelle von Bewohnern und Mitarbeitern zu bewältigen. Sehr schnell folgten dann Gerüchte, wahrscheinlich seien es unsere Mitarbeiter gewesen, die das Virus ins Haus gebracht hatten. Das löst natürlich einen ungeheuren Druck auf die Pflegekräfte aus, die sich plötzlich rechtfertigen müssen. Das ist ein sinnloser Stress, der zu ihrem jetzigen Arbeitspensum noch dazukommt. Die Leute vergessen oft, dass wir gerade eine weltweite Pandemie haben. Da geht es nicht um Schuldige, sondern darum, wer wem hilft!“
Eine besondere Herausforderung stellen für ihn und die Pflegefachkräfte die speziellen Wohnbereiche mit demenziell erkrankten Bewohnern dar. Der Grund: Der fortschreitende, kognitive Verlust der Gedächtnisleistung der Betroffenen stellt eine nahezu unüberwindbare Hürde dar. „Schon im normalen Alltag betreuen speziell ausgebildete Kräfte diese doch sehr große Gruppe der Demenzerkrankten“, erklärt Raphael Gilberg, „diesen Bewohnern Maßnahmen erklären zu wollen, wie das Tragen einer Gesichtsmaske oder Hinweise, man möge Abstand zueinander halten, Desinfektionsmaßnahmen durchführen, das ist schlichtweg unmöglich.“ Dies sei auch der Grund dafür, dass sich Infektionen gerade in den Demenzbereichen in „atemberaubender Geschwindigkeit“ ausbreiten könnten. „Wenn krankheitsbedingt denjenigen das Verständnis fehlt, dass all unsere Aktivitäten grundsätzlich dem eigenen Schutz dienen, wird es sehr, sehr schwierig.“

Raphael Gilberg hofft, dass die dringend erforderlichen Optimierungen in der gemeinsamen Krisenbewältigung kurzfristig zielführend umgesetzt werden. Alle Pflegeeinrichtungen seien schließlich davon betroffen. „An vielen Standorten klappt die Zusammenarbeit mit den Behörden hervorragend“, freut er sich, „man tauscht sich auf kurzen Wegen aus, Mitarbeiter waren sogar an den Osterfeiertagen für uns erreichbar – das ist toll.“ Andererseits wisse er, so Gilberg weiter, dass auch in den Behörden viele Verunsicherungen mitschwingen. Sein Wunsch: „Für alle Pflegekräfte wäre es viel einfacher, wenn die Politik den direkten Kontakt zu denjenigen suchen und halten würde, die aus dem praktischen Alltag und ihren Erfahrungen berichten können.“

Gilberg

11.04.2020 | Achtung: Aktuelle Corona Information

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
liebe Angehörige,

eine wohl beispiellose und herausfordernde Zeit bringt Bedenken, Unsicherheit aber auch Positives mit sich. Nach wie vor stehen für uns die Bewohnerinnen und Bewohner in allen Alloheim-Residenzen, Ihre Gesundheit, Ihr Wohlergehen und Ihre Lebensqualität an erster Stelle. Täglich erfahren wir, von welch großen Sorgen Familienangehörigen oder Freunde getragen werden. Besuchs- und Kontaktverbote unterbrechen den regen, für alle Seiten notwendigen und wichtigen Austausch, das Persönliche und Gefühlvolle. Wir möchten Ihnen diese Sorgen nehmen, denn wir erheben den Anspruch, auch in dieser schwierigen Zeit mit nahezu täglich wechselnden Parametern die Verpflichtungen gegenüber Ihnen, Ihrem und unserem Umfeld verlässlich zu erfüllen.

Ein Dankeschön an Sie alle, die verständnisvoll mit dieser Situation umgehen. Vor allem auch dann, wenn gewünschte Ansprechpartner in den Einrichtungen einmal nicht sofort telefonisch erreichbar sind oder wir nicht gleich alle Fragen in der Schnelligkeit beantworten können, wie Sie es gewohnt sind. Gerade die Älteren wissen aus eigener Erfahrung, welche manchmal auch unkalkulierbaren Überraschungen das Leben bereithalten kann. Erfreulich ist allerdings, dass unserem Land die Wichtigkeit und besondere Schutzbedürftigkeit der Seniorinnen und Senioren und die damit einhergehende Bedeutung der Pflege vor Augen geführt wird. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten wirklich Beeindruckendes, wie Sie täglich selbst in vielfacher Hinsicht erfahren und beobachten können.

Was macht Alloheim?

Wir arbeiten in spezialisierten Teams, die sich untereinander abstimmen und alle Maßnahmen koordinieren. Dabei geht es nicht nur um Lösungen der wechselnden Herausforderungen, die neue Regelungen oder behördliche Vorgaben mit sich bringen, sondern auch darum, einen längerfristigen Ansatz zur Bewältigung dieser Krise zu entwickeln. Alloheim hat im Rahmen seiner Präventionsmaßnahmen unternehmensweit bereits am 19. März 2020 einen umfangreichen Pandemieplan etabliert und die Mitarbeiter in den Einrichtungen ausführlich geschult. Auf diesen Pandemieplan haben wir von zahlreichen Behörden oder Heimaufsichten anerkennende und sehr positive Rückmeldungen erhalten. Bereits Anfang März haben wir zum Schutze unserer Bewohner und Mitarbeiter alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres von Besuchen der Bewohner unserer Einrichtungen abzusehen.

Außerhalb unseres Einflussbereiches liegt die frühzeitige Aufdeckung der nach wie vor bestehenden Infektionsrisiken. Um diese zu minimieren, fordern wir auch im Sinne aller Pflegeheime die flächendeckende Testung sämtlicher Neuaufnahmen und Verlegungen von einem Krankenhaus in die Pflegeeinrichtungen. Unser Fokus liegt darauf, unsere Mitarbeiter und Bewohner an allen Standorten zu schützen. Die zusätzliche, vor allem psychische Belastung unserer Mitarbeiter, durch leichtfertige Unterstellungen und Schuldzuweisungen, falls es zu Infektionen kommt, erschüttert uns sehr und ist traurig zugleich. Das Virus findet vielerlei Wege.

Umso dankbarer sind wir, weil wir von Ihnen nach wie vor einen so großen Zuspruch, Dank und Anerkennung für unsere Arbeit bekommen. Gemeinsam mit Ihnen in diesen herausfordernden Zeiten zusammenstehen zu können, das erfüllt uns mit Stolz!

Vielen Dank, dass Sie mit viel Verantwortung die getroffenen Maßnahmen zum Schutz Ihrer und unserer der Gesundheit beherzigen und die im persönlichen Umfeld entstandenen Einschränkungen so positiv und verständnisvoll annehmen. Wir werden diese Herausforderung gemeinsam bewältigen, indem wir aneinander glauben und uns gegenseitig bestärken, denn jeder von uns möchte baldmöglichst zurück zur Normalität.

Sorgen Sie gut für sich!
Herzliche Grüße
Ihr Alloheim-Team

19.03.2020 | Coronavirus: Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern

Alloheim nimmt seine Verantwortung für das Wohl von Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern seiner Einrichtungen im Zusammenhang mit dem Infektionsschutz sehr ernst.

Wir beobachten die Entwicklungen zum Coronavirus insgesamt und die Situation in unseren Einrichtungen sehr aufmerksam und haben frühzeitig entsprechende Präventionsmaßnahmen eingeleitet.

Wir halten alle Mitarbeiter zur strikten Einhaltung der ohnehin vorgeschriebenen Basishygienemaßnahmen an und kontrollieren dies regelmäßig in allen Einrichtungen. Dies umfasst beispielsweise Händedesinfektion nach den Maßgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO. Unterstützend haben wir in den vergangenen Tagen und Wochen die Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter zum Thema „Infektionsschutz“ in allen unseren Einrichtungen wiederholt. Zudem werden in unseren Einrichtungen Flächen wie zum Beispiel Fußböden, Bettgestelle, Nachttische gründlich desinfiziert. Unsere Mitarbeiter haben wir mit zusätzlichen Handdesinfektionsmitteln ausgestattet, die sie jederzeit griffbereit bei sich haben.

Angesichts der bundesweit stark ansteigenden Coronavirus-Infektionen gilt in unseren Residenzen zum Schutz von Bewohnern und Angehörigen ab sofort ein generelles Besuchsverbot. Besuche sind nur noch in dringenden Notfällen zulässig. Um Kontaktwege im erforderlichen Maß nachhalten zu können, werden Besucherlisten geführt. Als rein vorsorgliche Maßnahme zum Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern hatten wir schon seit Anfang März 2020 alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres Besuche der Bewohner unserer Einrichtungen möglichst zu vermeiden. Um in begründeten Fällen die Möglichkeiten eines Besuchs abzuklären und gegebenenfalls individuelle Schutzvorkehrungen vorab zu besprechen, hatten wir Angehörige und weitere Besucher gebeten, uns vorab telefonisch anzusprechen.

Darüber hinaus sagen wir zum Schutz unserer Bewohner und Mitarbeiter sämtliche in unseren Einrichtungen geplanten externen Veranstaltungen und Schulungen ab. Zusätzlich sind unsere Mitarbeiter angehalten, externe Meetings und Veranstaltungen zu meiden. Auch werden interne Meetings und Termine bundesweit ab sofort grundsätzlich durch Telefon- oder Videokonferenzen ersetzt oder verschoben. Damit reduzieren wir spürbar eine mögliche Ansteckungsgefahr für die Mitarbeiter, auch durch die reduzierten Reiseaktivitäten.

Wir haben auf Unternehmensebene ein zentrales Krisenteam etabliert, das auf Basis eines unternehmensweiten Pandemieplans die Koordination von Maßnahmen und die Kommunikation in die Einrichtungen übernimmt. Zudem haben wir in allen Einrichtungen ein lokales Kriseninterventionsteam aufgebaut, das sich im Falle eines begründeten Verdachts oder einer nachgewiesenen Infektion um professionelle Sofortmaßnahmen, strikte Einhaltung aller Prozesse und Zusammenarbeit mit den Gesundheits- und Ordnungsbehörden kümmert. Diese Teams bestehen aus Einrichtungsleitung, Pflegedienstleitung, Qualitätsbeauftragten und Hygienebeauftragten. Sie werden von den Regionalleitungen, den COOs und unserem zentralen Qualitätsmanagement unterstützt, mit denen alle Kriseninterventionsteams im regelmäßigen Informationsaustausch stehen.

Wir orientieren uns in unseren Einrichtungen strikt an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und haben diese in unser Hygienehandbuch sowie in die Abläufe bei einem Verdachts- oder Infektionsfall übernommen. Mitarbeiter aller Einrichtungen haben wir mit Informationsmaterial des Robert-Koch-Instituts (RKI) ausgestattet, mit Erläuterungen zum Coronavirus, entsprechenden Schutzmaßnahmen sowie Hinweisen zu Maßnahmen in begründeten Verdachtsfällen.

Allen behördlichen Empfehlungen und Anordnungen kommen wir in allen Einrichtungen selbstverständlich vollumfänglich und unverzüglich nach.