Pflege-Spezial

Seniorenzentrum „Pries”

Andersenweg 10 | 24159 Kiel | 0431 39949-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Seniorenzentrum „Pries”

Datum Uhrzeit | Treffpunkt Veranstaltung Informationen zur Veranstaltung
Donnerstag,
21.11.19
08:30 Uhr
im Festsaal im Untergeschoss
Damenfrühstück An diesem Tag können unsere Damen im Hause nach Herzenslust schlemmern.
Mittwoch,
27.11.19
14:30 Uhr
im Festsaal im Untergeschoss
Geburtstagstafel An diesem Tag feiern wir mit unseren Geburtstagsbewohnern und neu Eingezogene. Der Festsaal wird jahreszeitlich abhängig geschmückt. Bei Torte, Kaffee und ein Glas Sekt lassen wir die Bewohner hochleben. Dort sind auch der Pastor und die Ehrenamtliche Frau Keller dabei.
Donnerstag,
28.11.19
10:30 Uhr
N.N.
Ausflug Das Ziel wird noch bekannt gegeben. Wir freuen uns schon mit dem neuen Bus wieder eine Tour unterzunehmen zu können. Die Bewohner interessieren sich schon.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

23.08.2018 | Bewohner-Olympiade im Seniorenzentrum Pries

Am Donnerstag, dem 23.08.2018, war es endlich soweit. Die alljährliche Bewohner-Olympiade fand wieder in unserem Haus statt.

Die Bewohner haben sich schon Tage vorher auf dieses Ereignis gefreut. Haben fleißig bei den Vorbereitungen geholfen. Sei es beim Häkeln für die schönen Bänder der Punktekarte oder beim Basteln der Urkunden – jeder hatte seine kleine Aufgabe.

Die Spiele wurden im Erdgeschoss in der Nähe des Haupteingangs aufgebaut. Hierfür hatten sich unsere Mitarbeiterinnen der Sozialen Betreuung fünf tolle Wettbewerbe ausgedacht. Angefangen beim Dartspiel, über ein anspruchsvolles Kegeln ging es weiter zum Erdbeeren-Angeln. Danach wurde es noch einmal richtig sportlich beim Tore schießen, bis der Wettbewerb schließlich beim Erbsenbad endete.

Bei allen Stationen konnten die Bewohner zahlreiche Punkte sammeln.

Jeder Bewohner wurde motiviert, an den Spielen teil zu nehmen. Immerhin waren wieder tolle Preise zu gewinnen: der 1. Platz, ein Gutschein für ein Restaurantbesuch sowie weitere interessante Preise erhöhten die Motivation der Teilnehmer spürbar.

Unsere Bewohner hatten mit viel Ehrgeiz jedes Spiel mitgemacht. Man spürte schon, dass viele den Willen hatten, auch zu gewinnen.

Diesmal ist das Treppchen komplett in weiblicher Hand geblieben:

Platz 3 belegte Frau G., Platz 2 erreichte Frau S. und unsere neue Nummer 1 ist Frau P.

Wir gratulieren allen Gewinnern und freuen uns schon darauf im nächsten Jahr wieder eine so fröhliche und bunte Olympiade mit ihnen zu Veranstalten.

17.03.2018 | In der Pflege kann man Gutes und Sinnvolles tun

01.03.2018 | Aktion „Regionales Engagement liegt uns am Herzen“

Unsere Kooperationspartner liegen uns am Herzen. Schon über einen längeren Zeitraum können Sie daher im Eingangsbereich unserer Residenz auf einer Informationstafel über sich und Ihr Unternehmen informieren. Gerne möchten wir an dieser Stelle noch einmal im Rahmen der Aktion „Regionales Engagement liegt uns am Herzen“ auf unsere Partner vor Ort hinweisen:

Logo Regionales Engagement liegt uns am Herzen
Link zu unseren Partner

Ihr Team des Seniorenzentrum „Pries“ in Kiel

20.12.2017 | Endspurt beim Wichteln gegen die Einsamkeit

15.11.2017 | Spendenübergabe nach Eis-Flatrate: Hospiz Initiative Kiel erhält 630 Euro vom Alloheim Seniorenzentrum

KIEL. Die Kinder erinnerte es an das Märchen „Tischlein deck‘ Dich“, die Erwachsenen waren mehr als begeistert: Rund 150 Gäste nahmen an der kürzlich veranstalteten Eis-Flatrate-Aktion des Seniorenzentrums „Kiel-Pries“ teil, bei dem die Eisbecher niemals leer wurden. Für einen geringen Beitrag konnte man einen Tag lang so viel Eis essen, wie man mochte. Die Erträge wurden jetzt an die Hospiz Initiative e.V. gespendet.

Mit der Idee des „Flatrate-Eis-Genusses“ wollte das Seniorenzentrum nicht nur alle großen und kleinen Eis-Liebhaber der Region verführen; es ging auch darum, Geld zu sammeln. Die Erträge in Höhe von 630 Euro spendet das Team der Residenz jetzt an die die Hospiz Initiative. „Die Eisflatrate fand unter dem Motto „Wir versüßen Ihnen das Urlaubsende“ bei strömenden Regen statt“, sagt Einrichtungsleiterin Elke Welter, „trotzdem haben wir es geschafft, rund 150 Gäste an dem Tag begrüßen zu können. Das war schon toll!“
Mit großer Freude nahm dann auch die Anja Haase, Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes, die Spende entgegen, die Elke Welter persönlich übergab. Seit Anfang des Jahres haben alle Kieler Häuser der Alloheim-Gruppe mit der Hospiz-Initiative e.V. eine Kooperation, in der intensiv in der täglichen Palliativ-Arbeit kooperiert wird.
Bundesweit veranstalten die zur Alloheim-Gruppe gehörenden Residenzen jedes Jahr die Eis-Flatrate-Tage für den guten Zweck und verteilen im Zuge dessen gleich mehrere Tonnen Eiscreme in allen Standorten.

Spendenübergabe nach Eis-Flatrate: Hospiz Initiative Kiel erhält 630 Euro vom Alloheim Seniorenzentrum

Bild: (V.l.n.r.): Elke Welter (Residenzleitung) mit Claudia Kreuzer (PDL) Anja Haase (Koordinatorin Ambulanter Hospizdienst), Patrick Quandt (Qualitätsbeauftragter) und Teamleiterin Jutta Albrecht.

05.07.2017 | Flower Power bei den Senioren

08.06.2017 | Elke Welter ist neue Residenzleitung im Seniorenzentrum “Pries” in Kiel

Pflege-Spezial

01.10.2019 | Demenz – wenn das Herz liebt, aber der Kopf vergisst

Demenz beginnt oft schleichend und sowohl Betroffene als auch Angehörige merken es zunächst nicht oder wollen nicht wahr haben, dass sich etwas verändert. Doch was bedeutet Demenz und wie geht man am besten mit demenzkranken Menschen um?
Ein Demenzkranker durchläuft oft verschiedene Stadien. Im frühen Stadium sieht es bei den Betroffenen eher wie eine Art Altersvergesslichkeit aus. Auch der Orientierungssinn kann nachlassen. Schreitet die Erkrankung weiter voran, haben die Betroffenen zunehmend Schwierigkeiten, sich neue Informationen zu merken, sich zu konzentrieren und Zusammenhänge zu erkennen. Sie vergessen wichtige Ereignisse aus ihrer Vergangenheit. Das kann für Angehörige besonders schmerzhaft sein, z.B. dann wenn sich der Erkrankte nicht mehr daran erinnern kann, dass er verheiratet ist.
Angehörige müssen umdenken
Im späten Stadium leiden die Betroffenen unter starken Stimmungsschwankungen. Es kann vorkommen, dass sie stundenlang aus dem Fenster starren. Viele verhalten sich ganz plötzlich aggressiv, obwohl sie es gar nicht so meinen. So ein Verhalten sollte man nicht als persönlichen Angriff auffassen.

Demenz01

Foto: Edler von Rabenstein – Adobe Stock

Demenzkranke können im späten Stadium oft die Signale ihres Körpers nicht mehr deuten und schaffen es z.B. nicht rechtzeitig ihre Blase zu leeren. Aber auch das Essverhalten ändert sich. Es gibt viele Gründe, die dazu führen, dass Menschen mit Demenz nicht mehr genügend Nahrung zu sich nehmen, was nicht selten zu einer Unter- bzw. Mangelernährung führen kann. Oftmals hilft nur gutes Beobachten um festzustellen, warum zu wenig gegessen oder die Nahrungkomplett verweigert wird. Mediq Deutschland hilft den Mitarbeiter/-innen von Alloheim dabei, die Gründe einer Essensverweigerung herauszufinden und bietet eine Auswahl geeigneter Zusatznahrungen an, die das Nährstoffdefizit ausgleichen und den Ernährungsstatus deutlich verbessern. Aber auch wenn es aufgrund der Demenz zu einer Inkontinenz kommt, steht Mediq Deutschland zur Seite und berät zu den geeigneten Produkten.
Neben einem veränderten Essverhalten und einer möglichen Inkontinenz fällt es Demenzkranken oft schwer, Worte oder gar Sätze zu bilden. Sie reden deswegen kaum noch. Das heißt aber nicht, dass man nicht mehr mit dem Betroffenen kommunizieren kann. Es ist wichtig weiterhin normal mit ihnen zu reden. Dabei ist es hilfreich, einfache Sätze zu bilden und den Blickkontakt aufrechtzuerhalten. Angehörige sollten akzeptieren, dass eineDiskussion über Sachfragen – wann ist was passiert? – wenig Sinn macht. Viel wichtiger ist es bei der Kommunikation eine gute Beziehung aufrechtzuerhalten. Was immer bleibt, ist der Weg über die Emotionen. Viele reagieren sehr sensibel auf Berührungen und Mimik. Vertraute Gerüche können ebenso ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.
Demenz ist in den meisten Fällen ein normaler Prozess des Alterns, kann aber auch schon in jungen Jahren auftreten. In jedem Stadium ist es wichtig, die Würde des Betroffenen nicht zu verletzen. Angehörige sollten darauf achten, die nachlassenden Fähigkeiten des Demenzkranken nicht zu kritisieren und die Entwicklung genau zu beobachten, um zu wissen, welche Aufgaben Sie ihm noch anvertrauen können.
Interessierte können sich darüber hinaus genauer auf der Webseite von Mediq Deutschland über die Therapiemöglichkeiten beiMangelernährung aufgrund von Demenz informieren oder auch gerne persönlichen Kontakt mit dem Unternehmen suchen.
Mediq Deutschland GmbH
66661 Merzig
www.mediq.de

02.08.2019 | Wenn das Schlucken zum Problem wird

Schlucken ist für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Erst wenn es zu Störungen oder Problemen beim Kauen und Schlucken kommt, wird klar, dass es sich bei diesem Zusammenspiel von Muskeln und Nerven um einen sehr komplexen Prozess handelt. Schluckstörungen (Dysphagie) sind meist die Folge von altersbedingten, körperlichen Veränderungen (z. B. Muskelsteifheit und Bewegungsarmut im Bereich der Mund-, Rachen- und Kehlkopfmuskeln, schlechte Zahnprothesen, Nachlassen des Schluckreflexes). Sie können aber auch als Folge von neurologischen Erkrankungen (Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Alzheimer, Demenz, Morbus Parkinson, Multipler Sklerose) sowie Krebserkrankungen im Kopf-Hals-Bereich auftreten.

Grundsätzlich sollten Schluckbeschwerden immer fachmännisch von einem Arzt
oder Logopäden untersucht werden. Wichtig ist es, herauszufinden, ob es beim Schlucken sowohl von fester Nahrung als auch von Flüssigkeiten zu Problemen kommt. Der Schluckvorgang sollte genau beobachtet werden, um die Art der Schluckstörung bestmöglich beurteilen zu können.

Es ist daher umso wichtiger, dass Ärzte, Sprachtherapeuten, Ernährungstherapeuten und Fachpflegepersonal eng zusammen arbeiten, da viele Betroffene schnell Defizite in der Ernährung aufweisen und dies nicht selten zu einer Mangelernährung führt. Sie verlieren an Gewicht und Muskelmasse und werden zunehmend schwächer und lustloser. Grundsätzlich sollte die Therapie von Schluckstörungen eng mit der Behandlung der Grunderkrankung verknüpft sein. Dabei werden folgende Ziele verfolgt:

Schlucken

Bild: Copyright damato / Fotolia

1. Die Fähigkeit zur normalen Nahrungsaufnahme sollte weitestgehend wiedererlangt werden.
Logopäden versuchen mithilfe bestimmter Stimulations-, Bewegungs- und Schluckübungen, die gestörte Funktion wieder herzustellen. Darüber hinaus vermitteln sie Techniken zur besseren Haltung und einem sicheren Schlucken. Sollten Schluckstörungen nur aufgrund von Kaustörungen auftreten, können diese meist durch eine verbesserte Mundpflege oder eine Zahnbehandlung behoben werden.

2. Die Gefahr des Verschluckens sollte so gering wie möglich gehalten werden.
Wenn Getränke zu schnell den Rachen hinunter fließen, kann der Betroffene das Schlucken nicht mehr steuern und es besteht die Gefahr des Verschluckens. Dysphagiepatienten trinken daher meist zu wenig, aus Angst, sie könnten sich verschlucken. Hier helfen spezielle Trink-Becher. Durch eine besondere Geometrie kann der Becher geleert werden, ohne dass der Betroffene den Kopf in den Nacken legen muss. Zudem ist es hilfreich, die Konsistenz der Speisen und Getränke so anzupassen, dass das Schlucken vereinfacht wird. Entscheidend ist hierbei, die Nahrung an die individuelle Schluckkapazität anzupassen. Feste Speisen können beispielsweise püriert werden, während Flüssigkeiten mithilfe von Andickungsmitteln die passende Konsistenz erhalten. Je nach Dosierung wird die Flüssigkeit sirup-, honig- oder puddingartig. Damit wird das Schlucken erleichtert und die Nahrungsaufnahme insgesamt verbessert. Es sollte jedoch nicht vergessen werden, die Nahrung auch in einer appetitanregenden Form anzubieten und somit auch zum Essen zu motivieren.
Das Einnehmen von Tabletten kann ebenfalls problematisch sein. Tabletten können mehrfach geteilt oder gemörsert werden (unter Verwendung eines geeigneten Mörsers). Ob die verordneten Medikamente zum Teilen bzw. Mörsern geeignet sind, sollte im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt oder Apotheker abgestimmt werden.

3. Positive Unterstützung des Kankheitsverlaufs, durch die Verbesserung des Ernährungszustandes.
Um den Ernährungszustand zu verbessern und ein Nährstoffdefizit auszugleichen, sollten in erster Linie kalorienreiche Lebensmittel gewählt werden. Darüber hinaus leistet der Einsatz von hochkalorischer Trinknahrung (z. B. Cenaman Trinknahrung) einen wichtigen Beitrag zur Nährstoffversorgung. Trinknahrung kann sowohl in Verbindung mit Andickungsmitteln verwendet als auch vielseitig in die normale Nahrung integriert werden. Sie ist verordnungsfähig und wird bei entsprechender Diagnosestellung von der Krankenkasse erstattet. Bei massiven Schluckstörungen und bei stark geschwächten, pflegebedürftigen Patienten gelingt es nur per Sondennahrung (PEG-Sonde, durch die Bauchwand in den Magen), alle Nährstoffe in ausreichender Menge zuzuführen und somit lebenswichtige Funktionen aufrechtzuerhalten.

Die MitarbeiterInnen von Alloheim und Assist stehen Ihnen bei allen Fragen rund um das Thema Schluckbeschwerden, Trinknahrung und Andickungsmittel gerne mit Rat und Tat zur Seite. Gemeinsam finden wir die bestmögliche Lösung.

Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne.

assist GmbH
66661 Merzig
www.assist.de