Corona News

Seniorenzentrum AGO Pluwig

Am Alten Dorfplatz 1 (Wilzenburger Straße) | 54316 Pluwig | 06588 9830-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

29.04.2020 | Frühlingslieder und Frühlingsluft

Frühlingslieder erklingen an diesem schönen, heiteren Apriltag aus den Fenstern der Senioren-Residenz. Musikalisch werden die Bewohner dabei am Keyboard von Frau Fox-Krewer und an der Flöte und Querflöte von Frau Lena Döhring, beide Lehrerinnen an der Grundschule Gusterath, begleitet. Sie möchten den Bewohnern eine Freude machen und Ihnen zeigen, dass sie nicht vergessen sind. Die beiden haben sich im Garten der Einrichtung platziert und spielen bekannte Frühlingslieder für die Senioren. Von den geöffneten Fenstern singen die Senioren mit. Das ist nicht immer ganz einfach, fehlt doch der direkte Blickkontakt zwischen den Musikerinnen und den Bewohnern. Aber es gelingt und so erfüllt der Gesang den Innenhof und die einzelnen Zimmer. Ein Chor aus vielen Bewohnerstimmen besingt den Frühling und lässt die Sorgen vergessen. Eine willkommene Abwechslung für die Bewohner und ein Mutmacher in dieser schwierigen Zeit.

Die beiden Frauen spielen sogar ein zweites Mal , jetzt vor der Einrichtung, damit auch die Bewohner des Betreuten Wohnens von ihren Fenstern daran teilnehmen können. Ein herzlicher Applaus schallt aus den Fenstern.

Ein kurzweiliger, stimmungsvoller musikalischer Nachmittag neigt sich dem Ende und alle Beteiligten sind sich einig, dass er wiederholt werden soll. „Wir kommen wieder“, versprechen Frau Fox-Krewer und Frau Döhring beim Abschied.

Lieder

09.04.2020 | Kinder der Grundschule Gusterath beschenken Senioren der Seniorenresidenz-Pluwig zu Ostern

Große Freude spiegelt sich in den Gesichtern der Bewohnerinnen und Bewohner der Alloheim Senioren-Residenz in Pluwig , als sie die zahlreichen, bunten, liebevoll verpackten Osterpäckchen in Empfang nehmen.
Unter dem Motto: „ Wir machen den Bewohnern der Senioren-Residenz Pluwig eine Freude- wenn wir sie nicht besuchen können, schicken wir Ihnen unsere Grüße und packen Osterpäckchen“ initiierten Frau Fox-Krewer , Lehrerin an der Grundschule in Gusterath zusammen mit der Ehrenamtskoordinatorin der Senioren- Residenz , Frau Ludgen-Schäfer, diese Aktion.

Kinder und Eltern haben fleißig gebastelt, gemalt und Ostergrüße geschrieben.

Für die Senioren ,Mitarbeiter der Senioren-Residenz und das Schulkollegium war es sehr berührend zu sehen, mit wie viel Liebe und Engagement die Päckchen zusammengestellt waren. Ein schönes Zeichen gelebter Gemeinschaft, in dieser außergewöhnlichen Zeit, in der die Bewohner keine Besuche von außen empfangen können.

Die Kooperation der Grundschule Gusterath mit der Senioren-Residenz in Pluwig besteht schon seit einigen Jahren und wird von beiden Seiten in Form von Besuchen in der Schule oder in der Seniorenresidenz sehr gepflegt. Man trifft sich zum gemeinsamen Singen und Musizieren, zum Sportunterricht oder zum Erzählen. Vor einiger Zeit haben die beiden Kooperationspartner im Rahmen des Wettbewerbs „Teilhabe von Menschen mit Demenz“, ausgeschrieben vom Ministerium für Soziales, Arbeit , Gesundheit und Demografie, den Ehrenpreis mit einem gemeinsamen Projekt gewonnen.

Schule

17.10.2019 | Gemeinsames Drachenbasteln von Vorschulkindern des Kindergartens Pluwig mit Bewohnerinnen der Alloheim Seniorenresidenz

Bunte Blätter, pfeifender Wind. Der Herbst hält Einzug und mit ihm die Zeit der bunten Drachen. Ende September trafen sich 6 Vorschulkindergartenkinder des Kindergartens Pluwig mit ebenso vielen Seniorinnen der Alloheim Seniorenresidenz Pluwig zum gemeinsamen Drachenbasteln.

Auf einem genagelten Holzbrettchen wurde mit bunten Wollfäden , viel Phantasie und Kreativität ein bunter Drachen gespannt. An den Ecken bekam er farbenfrohe Schleifchen, der Drachenschwanz, aus Wollfäden zu einer Kordel gedreht, bunte Filzknöpfchen als Augen und fertig waren die lustigen, verschiedenfarbigen, liebevoll mit großen und kleinen Händen gebastelte Drachen. Gemeinsam wurde beratschlagt, Wolle ausgesucht, einander geholfen und viel gelacht. Bei den Seniorinnen lebten die Erlebnisse von früher wieder auf. Sie erzählten den kleinen Besuchern, wie man früher einen Drachen gebastelt hat und wo man ihn steigen ließ. Die Kinder hörten aufmerksam zu, fragten nach und erzählten selbst von ihren Drachenerlebnissen oder auch von ihren Großeltern. Es war ein heiteres, lebhaftes und kreatives Miteinander.

Neben den farbenfrohen, ganz unterschiedlichen , lustigen Drachen, die die Vorschulkinder als Ergebnis dieses Morgens stolz mit nach Hause nehmen konnten, waren das interaktive Basteln und das gegenseitige Erzählen sicherlich eindrückliche Erlebnisse für beide Generationen.

Drachenbasteln

13.10.2019 | Eine Reise in die Musikalische Welt der Salonmusik des 20. Jahrhunderts

Trierer Kaffeehaus- Orchester zu Gast in der Alloheim Seniorenresidenz in Pluwig

Ein bunter Melodienreigen erfüllte den Veranstaltungsraum in der Seniorenresidenz. Neben Bewohnern und Angehörigen waren auch zahlreiche Gäste gekommen um den manchmal leisen , beschwingten und dann wieder feurigen Melodien zu lauschen. Das Trierer Kaffeehaus-Orchester unter der Leitung von Gerd Spies hatte ein vielfältiges Repertoire mitgebracht, so wie es auch das Genre der Salonmusik des beginnenden 20. Jahrhunderts beinhaltet. Zu Beginn wurden die Zuhörer musikalisch in die Ungarische Puszta entführt mit der Zigeuner-Fantasie „Piroska“, von Harry Theis oder der „ Soljanka“ von Adalgiso Ferraris. Es folgten berührende Operettenmelodien, wie beispielsweise Franz Lehars „ Dein ist mein ganzes Herz“ oder „ Komm mit nach Varasdin“ aus der Operette Gräfin Mariza. Die Melodien gingen zu Herzen und bei manchen Bewohnern lebten alte Erinnerungen wieder auf, es wurde mitgesummt oder leise mitgesungen. Gespielt wurden aber auch bekannte Schlagermelodien, ein spanischer Marsch und Tanzmusik aus der damaligen Zeit. Feurig wurde es dann beim Tango „ El Choclo“ von A.G. Villoldo. Das Konzert endete mit einem Tango Argentino, als Zugabe. Mit viel Applaus bedankte sich das Publikum für diese wunderschöne musikalische Reise in die Welt der Salonmusik des 20 Jahrhunderts, bei den engagierten und passionierten Musikern und Musikerinnen des Kaffeehaus-Orchesters.

Konzert
Konzert
Konzert

25.09.2019 | Ein Abendessen in besonderer Atmosphäre beim Lichterfest in der Seniorenresidenz

Schöne, bunte Lichtergläser, hübsch dekorierte und eingedeckte Tische zaubern eine besondere stimmungsvolle Atmosphäre an diesem frühen Abend im Bistro.
Das Abendessen, wird heute im Rahmen eines Lichterfestes gereicht. Leckere, belegte Brötchen gibt es und dazu ein schönes Rahmenprogramm.
Das man Licht verschenken und jeder für den anderen Licht sein kann wird im Einführungsgedicht: „ Ich schenke Dir ein Licht“ und in der Geschichte von Maria Rößler:“ Licht kann man verschenken“, sehr schön deutlich.

Ein Licht für Dich
Ich schenke Dir ein Licht,
das deine Jahre bescheint
und es gut mit Dir und Deiner Zukunft meint.
Das alle verzagten Gedanken vertreibt,
und deinen Tränen ein guter Begleiter bleibt.
Ein Licht, das deine Wege erhellt,
und dein Tun niemals in den Schatten stellt.
Ein Licht, in dem deine Hoffnung funkelt
Wenn um dich herum das Leben dunkelt.
Eines, in dem deine Seele ruht
Und dir und anderen Gutes tut.

Die Bewohner bekommen jeder als Geschenk eine Sonnenblume , als Symbol zur Verabschiedung des Sommers und zum Übergang in die herbstliche , dunkle Jahreszeit. Das Leuchten der Sonnenblume, als Zeichen des Lichts.

Mit bekannten Volksliedern und auf Anregung der Bewohner auch mit schönen Schlafliedern klingt dieses besondere Abendessen im Glanz der Lichter, stimmungsvoll und leise aus .

Lichterfest
Lichterfest

25.08.2019 | Sommerfest: “Sommer, Sonne, Mee(h)r”

Der Innenhof unserer Seniorenresidenz wurde zum diesjährigen Sommerfest mit maritimen Flair (Liegestühle, Strandkorb, Palmen) zu einer Urlaubs-Oase umgestaltet.

Eröffnet wurde das Fest mit einem Sitztanz der Bewohner zum Lied: “Seemann lass das träumen”

Anschließend sorgte ein Alleinunterhalter mit Urlaubs- und Seemannslieder für gute Stimmung. Unsere Bewohner sangen natürlich zu den Liedern kräftig mit und es wurde taktvoll geschunkelt. Zudem wurden vom Sozialdienst des Hauses verschiedene Spielstationen für Jung und Alt aufgebaut.

Am Nachmittag gab es auch Zeit für Ehrungen: unsere langjährigen Mitarbeiter des Hauses wurden von der Residenzleitung mit einem kleinen Dankeschön geehrt.

Und auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Neben Leckereien vom Grill gab es natürlich auch ein reichhaltiges Kuchenbuffet und als besonders Highlight konnte man nach Herzenslust Eis bei der Eis-Flatrate-Aktion für den guten Zweck” schlemmen.

Der Erlös unserer Eisaktion für den guten Zweck geht als Spende an den Kindergarten in Pluwig und an die Grundschule in Gusterath.

Für besondere Unterhaltung sorgte Kreativität eine große Leinwand, auf der man Kreativität beweisen konnte. Wer Lust dazu hatte, konnte zum Thema Sommer, Sonne Mee(h)r ein Motiv gestalten.

So entstand ein schönes Erinnerungsbild von einem gelungenen Sommerfest, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Sommerfest
Sommerfest
Sommerfest

11.07.2019 | Feierliche Eröffnung unserer “Tiki-Bar”

Am vergangenen Donnerstag wurde in unserem Haus die neue “Tiki-Bar” eröffnet, die gemeinsam von unseren Senioren und den Mitarbeiter der sozialen Betreuung gestaltet und aufgebaut wurde.

Bei kühlen Getränken und dem ein oder anderen netten Plausch ließ man es sich in munterer Rund gut gehen.

Egal ob man einen Cocktail zum verweilen wollte oder einfach nur zum mitnehmen, jeder Gast war uns willkommen.

Die Cocktails überzeugten dabei durch natürliche, frische, regionale, saisonale und vor allem gesunde Zutaten!

Feierliche Eröffnung unserer "Tiki-Bar"
Feierliche Eröffnung unserer "Tiki-Bar"
Feierliche Eröffnung unserer "Tiki-Bar"

06.07.2019 | Kinder singen mit Senioren

PLUWIG. Strahlender Sonnenschein, gute Laune und allerbeste Stimmung waren die Grundzutaten einer gemeinsamen Veranstaltung des Seniorenzentrums „AGO Pluwig“ und der Grundschule in Gusterath. Gleich 85 Schülerinnen und Schüler besuchten jetzt die Einrichtung, um gemeinsam mit den Bewohnern der Residenz zu singen.

Ursprung und Anlass des gemeinsamen Singens ist die bundesweite Mitmachaktion „Klasse! Wir Singen.“ Sie hat zum Ziel, die unterschiedlichen Generationen näher zusammenrücken zu lassen und auf unterhaltsame Weise Brücken zwischen Jung und Alt zu bauen. „Da wir schon lange sehr gute Kontakte zur Grundschule in Gusterath haben, lag es auf der Hand, dass die Schüler diese Aktion gemeinsam mit uns umsetzen“, freut sich Rosi Piazza, kommissarische Einrichtungsleiterin des „AGO Pluwig“. Diese Freude teilten mit ihr sowohl die Bewohner als auch die Kinder, wie man durchweg beobachten und spüren konnte. Die Grundschüler hatten sich bereits seit Mai mit ständigen Proben im Unterricht auf diesen Tag vorbereitet und fieberten ihren Auftritten entgegen. Auch die Bewohner der Residenz bewiesen, dass sie gerade bei den alten Volksliedern textsicher sind und mit viel Spaß an dieser Veranstaltung teilnahmen.

So endete dann dieser bunte, lustige und mit viel Bewegungen untermalter Liederreigen viel zu früh. Die hüpfenden und fröhlichen Kinder zauberten den Senioren ein Lächeln ins Gesicht. So waren sich auch die Organisatoren einig: Das war ein schönes und gemeinschaftsförderndes Erlebnis, dass den Brückenbau zwischen den Generationen voll erfüllte.

Kinder singen mit Senioren
Kinder singen mit Senioren

09.06.2018 | Oldietreffen vor Seniorenresidenz

24.03.2018 | Männer in Pflegeberufen: Boys Day im Seniorenzentrum

20.11.2017 | Zeichen der Mitmenschlichkeit – Wichteln gegen die Einsamkeit in Pluwig

09.11.2017 | Viele bunte Lampions und Laternen beim diesjährigen Martinsumzug in der Alloheim Seniorenresidenz in Pluwig

Große, liebevoll bemalte oder beklebte Lampions, viele kleine , phantasievolle gebastelte, leuchtende Laternen, illuminieren den Innenhof der Alloheim Seniorenresidenz an diesem 9. November. Ein kleines Martinsfeuer brennt, Martinslieder erklingen, und dazwischen unsere Bewohner, viele Kinder der Kindertagesstätte Pluwig mit ihren Eltern , Großeltern und Geschwistern. Die Fenster der Seniorenresidenz sind hell mit bunten Lampions beleuchtet, die von Bewohner und den Kinder der Kindertagesstätte in gemeinsamen Bastelaktionen im Kindergarten und Seniorenheim in den vergangenen Tagen gebastelt wurden. Manche Bewohner wollen das bunte Treiben im Innenhof lieber von der „ warmen Stube“ aus beobachten und schauen aus dem Fenster.

„ Die Laternen haben wir gemacht“ erzählt ein kleiner Junge ganz freudig seinen Eltern und zeigt dabei auf einen großen, gelben Lampion mit vielen geprickelten Sternen. „ Ich habe die schwarzen Sterne ausgeprickelt“, erzählt er freudig. Kinder und Bewohner sind gleichermaßen stolz auf ihre gemeinsam gestalteten Laternen. Die Bewohnerinnen Frau R. und Frau S. nehmen am Martinsumzug teil , der bei der Kindertagesstätte startet und im Innenhof der Seniorenresidenz endet. Mit großen, bunten Lampions in der Hand, singen sie Martinslieder und bewundern die Laternen der Kinder.

Bei vielen Bewohnern werden Erinnerungen an früher geweckt, sie genießen das bunte Treiben, die Martinsbrezeln und die heißen Getränke.
Gemeinsames Laternenbasteln , Martinsumzug sowie der gemeinsame Abschluss im Innenhof der Seniorenresidenz machen Groß und Klein gleichermaßen Freude , fördern das generationsübergreifende Miteinander und bieten den Bewohnern ein Stück Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Diese positive Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätte und Seniorenresidenz wollen wir in verschiedenen weiteren Projekten intensivieren und ausbauen, so der gemeinsame Tenor des Leiters der Kindertagesstätte , Herrn Winkel und der Leiterin der Seniorenresidenz, Frau Klein.

St.Martin
St.Martin
St.Martin

15.09.2017 | Ehrenpreis des Ministeriums für das Generationenprojekt

22.07.2017 | Eis schlemmen für guten Zweck

26.06.2017 | Firmlinge gestalten gemeinsam mit Bewohnern Gipsmosaikbilder

Firmlinge aus der Pfarrgemeinschaft Waldrach gestalten zusammen mit Bewohnerinnen des Seniorenzentrums AGO Pluwig Gipsmosaikbilder für den Wohnbereich

Im Rahmen ihrer “Firm-Vorbereitung” besuchten uns am 24. Juni fünf Firmlinge um gemeinsam mit unseren Bewohnern kreativ zu werden. Die Firmlinge gestalteten zunächst ein Gipsmosaik auf Leinwänden.
Zusammen mit unseren ebenfalls sehr engagierten Bewohnerinnen malten Jung und Alt die einzelnen Mosaike dann gemeinsam aus. Entstanden sind diese schönen „ Kunstwerke“, die zur Dekoration auf dem Wohnbereich II aufgehängt werden. Wie man sehen kann, hatten alle sehr viel Spaß, nicht nur am Kreativsein sondern auch an der gemeinsamen Begegnung.

Firmlinge  gestalten gemeinsam mit Bewohnern Gipsmosaikbilder
Firmlinge  gestalten gemeinsam mit Bewohnern Gipsmosaikbilder
Firmlinge  gestalten gemeinsam mit Bewohnern Gipsmosaikbilder

23.06.2017 | Karl May Festspiele in Pluwig

Die Freilichtbühne Pluwig gehört deutschlandweit zu den bekanntesten Spielorten in der Karl May Szene. Alle zwei Jahre wird ein Karl May Klassiker präsentiert – in diesem Jahr `` Old Surehand``

Seit 2001 begeistert der Verein tausende Zuschauer alle 2 Jahre mit den packenden Winnetou Geschichten in einer atemberaubenden Kulisse.

Vor Ort mit dabei ist das engagierte Team des Cafe Pluvei, das die Gäste im Wilden Westen von Pluwig mit einem leckeren Speisenangebot von seiner Wild- West- Speisekarte verwöhnt.

Karl May Festspiele in Pluwig
Karl May Festspiele in Pluwig
Karl May Festspiele in Pluwig

Corona News

08.05.2020 | Besuche in Seniorenresidenzen unter Auflagen bald wieder möglich

Konzepterstellung in enger Absprache mit Behörden

DÜSSELDORF. Das Besuchsverbot traf die Angehörigen und Bewohner der Alloheim Seniorenresidenzen gleichermaßen schwer. Telefonate oder Briefe konnten persönliche Treffen zwar nicht ersetzen, jedoch Einsamkeitsgefühlen ein stückweit vorbeugen. Doch jetzt sollen Besuche von Angehörigen in den Alloheim-Seniorenresidenzen bald wieder möglich sein – allerdings nur unter strengen Auflagen und unter Einhaltung des Infektionsschutzes. Der Grund: Pflegebedürfte Menschen und insbesondere Senioren zählen weiterhin zur Corona-Risikogruppe. Hinzu kommen unterschiedliche Regelungen in einzelnen Ländern und Kreisen.
„Der persönliche Besuch ihrer Liebsten fehlte unseren Bewohnern sehr“, lautet das einhellige Fazit der Alloheim-Einrichtungsleitungen in ganz Deutschland, „die am häufigsten gestellte Frage ist: ‚Wann sind Besuche endlich wieder möglich?‘“. Dass es nun Lockerungen beim Besuchsverbot geben wird, befürworten daher alle Residenzleitungen und ihre jeweiligen Teams. Allerdings muss bis dahin noch einiges organisatorisches erledigt werden. Denn: Alle Betreiber müssen sich an strenge Vorgaben der Bundesländer halten und dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt sowie den Ordnungsbehörden ein detailliertes Besuchskonzept vorstellen.

Fest steht bereits, dass sowohl die Anzahl der Besucher, als auch die Zeit begrenzt sein werden. Weitere Auflagen: Alle Besuche müssen vorher angemeldet werden, es muss ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter während des gesamten Besuches eingehalten werden und es gelten strenge Hygieneregeln. Barriere-Maßnahmen wie Absperrungen, Plexiglasabtrennungen sollen darüber hinaus den direkten Kontakt zwischen Besucher und Bewohner als Schutzmaßnahme verhindern. Ebenso ist das Tragen eines dreilagigen Mund-Nasenschutz Pflicht. Geschenke, Essen, etc. müssen weiterhin separat abgegeben werden und dürfen aufgrund des Infektionsschutzes nach wie vor nicht persönlich überreicht werden.

Den Einrichtungsleitungen ist durchaus bewusst, dass sich Angehörige und Bewohner so schnell wie möglich wiedersehen möchten, allerdings bitten sie um Geduld. Derzeit arbeitet man mit Hochdruck an den Besuchskonzepten und ist dazu in einem engen Austausch mit den Bewohnerbeiräten und Behörden. Sobald ein Konzept abgestimmt ist, werden die Einrichtungen von sich aus die Angehörigen informieren. Insofern bitten die Alloheim-Mitarbeiter alle Besuchswilligen darum, von diesbezüglichen Nachfragen aus Rücksicht auf die Pflegekräfte abzusehen.

Bis die Konzepte fertig abgestimmt sind, ist noch einmal nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass Besuche nicht erlaubt sind.

15.04.2020 | Covid-19-Krise: „Corona besiegen wir nur gemeinsam“

Raphael Gilberg, Geschäftsführer der Alloheim Senioren-Residenzen, zieht eine Zwischenbilanz zur aktuellen Krisenbewältigung

Düsseldorf, 15. April 2020 – Mehrmals täglich konferiert Raphael Gilberg am Telefon mit dem Management und Fachabteilungen. Er ist Geschäftsführer des operativen Bereichs der Alloheim-Gruppe, ein Unternehmen, das bundesweit als zweitgrößter privater Betreiber von Pflegeeinrichtungen für rund 30.000 Pflegebedürftige und 20.000 Mitarbeiter verantwortlich ist. Rund drei Wochen nach dem von Bund und Ländern ausgesprochenen „umfassenden Kontaktverbot“, das in besonderem Maße Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen betrifft, zieht Gilberg eine Zwischenbilanz. Sein Fazit: „Um den bestmöglichen Schutz für die Bewohner zu gewährleisten wünschen sich unsere Mitarbeiter und auch die Mitarbeiter anderer Träger einen klaren Handlungsrahmen.“ So wie es bereits in sehr vielen Landkreisen gelebt wird, brauchen Pflegekräfte kurze Wege in der Entscheidungsfindung gemeinsam mit den unterstützenden Behörden.

Auf den ersten Blick klingt der Sachverhalt gar nicht so kompliziert: Der Bewohner einer Pflegeeinrichtung verlässt trotz Belehrungen, Bitten und Erklärungen täglich die Residenz durch den Hauptausgang. Er möchte sein Leben weiterhin so gestalten wie bisher. Corona-Krise? Sie hat keine Auswirkungen auf ihn, er fühlt sich gesund. Abends möchte er – ebenfalls wie gewohnt – dann wieder hinein in die Residenz. „Genau hier beginnt das Problem aller Pflegeeinrichtungen in Deutschland“, sagt Raphael Gilberg, „da wir nicht wissen, wo der Bewohner war und welche Kontakte er hatte, dürften wir ihn nicht mehr ins Haus lassen, denn er stellt dadurch ein potentielles Infektionsrisiko für alle anderen Bewohner und Mitarbeiter dar. Was also tun? Ein Zimmer oder einen Wohnbereich zu verschließen wäre eine Freiheitsberaubung. Ihm den Zutritt verwehren? Auf welcher Rechtsgrundlage?“ Wie Gilberg anführt, fühlen sich die Einrichtungen bei derartigen Fragen oftmals alleingelassen. „Wer ist zuständig? Man verweist ans Ordnungsamt, das verweist an die Heimaufsicht. Die wiederum meint, das Gesundheitsamt sei zuständig und das schickt einen wieder zum Ordnungsamt. Ich verstehe sehr gut, dass die Nerven vieler Kollegen und Mitarbeiter blank liegen, weil eine immense Verantwortung auf ihren Schultern liegt. Mittlerweile gehen wir jetzt direkt an die Ministerien und bitten dort um Hilfe.“

Auch die völlig unterschiedlichen Regelungen und Verordnungen im Umgang mit der Krise in den einzelnen Bundesländern machen den überregional agierenden Trägern erheblich zu schaffen. Die hochgelobte Desinfektionsschleuse in Nordrhein-Westfalen – in Niedersachsen ist sie nichts wert und wird bemängelt. Andere Vorschriften, andere Regeln. Bereits Anfang März hat ein hochprofessionelles Alloheim-Experten-Team einen Pandemieplan für den Tag X entwickelt. Täglich wird er aktualisiert; oft mehrfach am Tag, manchmal stündlich. „Die Fragestellungen und Verordnungen unterscheiden sich in den Bundesländern. All das müssen wir im Blick haben, vergleichen, aktualisieren und an die jeweiligen Einrichtungen vor Ort kommunizieren. Das kostet viel Energie, Kraft und Zeit – und löst natürlich viele Rückfragen aus, denn vieles ist schlichtweg nicht nachzuempfinden.“

Dass auch die Krankenhäuser unter hohem Druck stehen, teilweise aktuelle Landesverordnungen gar nicht bekannt sind und für Verwirrung sorgen – auch das gehört zum Alltag von Raphael Gilberg und seinem Krisenstab. Aber auch das muss gelöst werden. „Ein immenses Problem ist die Rückverlegung von Bewohnern nach einem Krankenhausaufenthalt“, sagt er, „hier spielen sich mittlerweile Dramen ab bis hin zu unwürdigen Situationen für die Betroffenen.“ Zu schnell sei das Virus ins Haus geholt und damit eine Kettenreaktion nicht mehr zu stoppen. In Niedersachsen gelte beispielsweise eine 14-tägige Quarantänepflicht für aus dem Krankenhaus zurückkehrende Bewohner. Ist die nicht sichergestellt, dürfen die Bewohner qua Landesanordnung nicht mehr in die Einrichtung zurückkehren. „Die Krankenhäuser wollen den Patienten zurückschicken, weil sie das Pflegebett benötigen. Wir dürfen ihn aufgrund der Verordnung aber nicht aufnehmen. Nun diskutieren der Krankenwagenfahrer und die Verwaltung im Beisein des Bewohners vor der Tür, ob er wieder herein darf oder nicht? Der Fahrer will ihn nicht wieder mitnehmen, lädt ihn quasi vor der Tür schnell ab. Das ist menschenunwürdig!“

Sichtlich irritiert sind Angehörige und Mitarbeiter auch über die Tatsache, dass bei Rückkehrern aus dem Krankenhaus nicht standardmäßig ein Covid-19-Test gemacht wird. „Da weiß ja niemand, was los ist“, sagt Raphael Gilberg und ergänzt: „Wir haben aktuell in einem Haus in Niedersachsen im Demenzbereich eine Infektionswelle von Bewohnern und Mitarbeitern zu bewältigen. Sehr schnell folgten dann Gerüchte, wahrscheinlich seien es unsere Mitarbeiter gewesen, die das Virus ins Haus gebracht hatten. Das löst natürlich einen ungeheuren Druck auf die Pflegekräfte aus, die sich plötzlich rechtfertigen müssen. Das ist ein sinnloser Stress, der zu ihrem jetzigen Arbeitspensum noch dazukommt. Die Leute vergessen oft, dass wir gerade eine weltweite Pandemie haben. Da geht es nicht um Schuldige, sondern darum, wer wem hilft!“
Eine besondere Herausforderung stellen für ihn und die Pflegefachkräfte die speziellen Wohnbereiche mit demenziell erkrankten Bewohnern dar. Der Grund: Der fortschreitende, kognitive Verlust der Gedächtnisleistung der Betroffenen stellt eine nahezu unüberwindbare Hürde dar. „Schon im normalen Alltag betreuen speziell ausgebildete Kräfte diese doch sehr große Gruppe der Demenzerkrankten“, erklärt Raphael Gilberg, „diesen Bewohnern Maßnahmen erklären zu wollen, wie das Tragen einer Gesichtsmaske oder Hinweise, man möge Abstand zueinander halten, Desinfektionsmaßnahmen durchführen, das ist schlichtweg unmöglich.“ Dies sei auch der Grund dafür, dass sich Infektionen gerade in den Demenzbereichen in „atemberaubender Geschwindigkeit“ ausbreiten könnten. „Wenn krankheitsbedingt denjenigen das Verständnis fehlt, dass all unsere Aktivitäten grundsätzlich dem eigenen Schutz dienen, wird es sehr, sehr schwierig.“

Raphael Gilberg hofft, dass die dringend erforderlichen Optimierungen in der gemeinsamen Krisenbewältigung kurzfristig zielführend umgesetzt werden. Alle Pflegeeinrichtungen seien schließlich davon betroffen. „An vielen Standorten klappt die Zusammenarbeit mit den Behörden hervorragend“, freut er sich, „man tauscht sich auf kurzen Wegen aus, Mitarbeiter waren sogar an den Osterfeiertagen für uns erreichbar – das ist toll.“ Andererseits wisse er, so Gilberg weiter, dass auch in den Behörden viele Verunsicherungen mitschwingen. Sein Wunsch: „Für alle Pflegekräfte wäre es viel einfacher, wenn die Politik den direkten Kontakt zu denjenigen suchen und halten würde, die aus dem praktischen Alltag und ihren Erfahrungen berichten können.“

Gilberg

11.04.2020 | Achtung: Aktuelle Corona Information

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
liebe Angehörige,

eine wohl beispiellose und herausfordernde Zeit bringt Bedenken, Unsicherheit aber auch Positives mit sich. Nach wie vor stehen für uns die Bewohnerinnen und Bewohner in allen Alloheim-Residenzen, Ihre Gesundheit, Ihr Wohlergehen und Ihre Lebensqualität an erster Stelle. Täglich erfahren wir, von welch großen Sorgen Familienangehörigen oder Freunde getragen werden. Besuchs- und Kontaktverbote unterbrechen den regen, für alle Seiten notwendigen und wichtigen Austausch, das Persönliche und Gefühlvolle. Wir möchten Ihnen diese Sorgen nehmen, denn wir erheben den Anspruch, auch in dieser schwierigen Zeit mit nahezu täglich wechselnden Parametern die Verpflichtungen gegenüber Ihnen, Ihrem und unserem Umfeld verlässlich zu erfüllen.

Ein Dankeschön an Sie alle, die verständnisvoll mit dieser Situation umgehen. Vor allem auch dann, wenn gewünschte Ansprechpartner in den Einrichtungen einmal nicht sofort telefonisch erreichbar sind oder wir nicht gleich alle Fragen in der Schnelligkeit beantworten können, wie Sie es gewohnt sind. Gerade die Älteren wissen aus eigener Erfahrung, welche manchmal auch unkalkulierbaren Überraschungen das Leben bereithalten kann. Erfreulich ist allerdings, dass unserem Land die Wichtigkeit und besondere Schutzbedürftigkeit der Seniorinnen und Senioren und die damit einhergehende Bedeutung der Pflege vor Augen geführt wird. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten wirklich Beeindruckendes, wie Sie täglich selbst in vielfacher Hinsicht erfahren und beobachten können.

Was macht Alloheim?

Wir arbeiten in spezialisierten Teams, die sich untereinander abstimmen und alle Maßnahmen koordinieren. Dabei geht es nicht nur um Lösungen der wechselnden Herausforderungen, die neue Regelungen oder behördliche Vorgaben mit sich bringen, sondern auch darum, einen längerfristigen Ansatz zur Bewältigung dieser Krise zu entwickeln. Alloheim hat im Rahmen seiner Präventionsmaßnahmen unternehmensweit bereits am 19. März 2020 einen umfangreichen Pandemieplan etabliert und die Mitarbeiter in den Einrichtungen ausführlich geschult. Auf diesen Pandemieplan haben wir von zahlreichen Behörden oder Heimaufsichten anerkennende und sehr positive Rückmeldungen erhalten. Bereits Anfang März haben wir zum Schutze unserer Bewohner und Mitarbeiter alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres von Besuchen der Bewohner unserer Einrichtungen abzusehen.

Außerhalb unseres Einflussbereiches liegt die frühzeitige Aufdeckung der nach wie vor bestehenden Infektionsrisiken. Um diese zu minimieren, fordern wir auch im Sinne aller Pflegeheime die flächendeckende Testung sämtlicher Neuaufnahmen und Verlegungen von einem Krankenhaus in die Pflegeeinrichtungen. Unser Fokus liegt darauf, unsere Mitarbeiter und Bewohner an allen Standorten zu schützen. Die zusätzliche, vor allem psychische Belastung unserer Mitarbeiter, durch leichtfertige Unterstellungen und Schuldzuweisungen, falls es zu Infektionen kommt, erschüttert uns sehr und ist traurig zugleich. Das Virus findet vielerlei Wege.

Umso dankbarer sind wir, weil wir von Ihnen nach wie vor einen so großen Zuspruch, Dank und Anerkennung für unsere Arbeit bekommen. Gemeinsam mit Ihnen in diesen herausfordernden Zeiten zusammenstehen zu können, das erfüllt uns mit Stolz!

Vielen Dank, dass Sie mit viel Verantwortung die getroffenen Maßnahmen zum Schutz Ihrer und unserer der Gesundheit beherzigen und die im persönlichen Umfeld entstandenen Einschränkungen so positiv und verständnisvoll annehmen. Wir werden diese Herausforderung gemeinsam bewältigen, indem wir aneinander glauben und uns gegenseitig bestärken, denn jeder von uns möchte baldmöglichst zurück zur Normalität.

Sorgen Sie gut für sich!
Herzliche Grüße
Ihr Alloheim-Team

19.03.2020 | Coronavirus: Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern

Alloheim nimmt seine Verantwortung für das Wohl von Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern seiner Einrichtungen im Zusammenhang mit dem Infektionsschutz sehr ernst.

Wir beobachten die Entwicklungen zum Coronavirus insgesamt und die Situation in unseren Einrichtungen sehr aufmerksam und haben frühzeitig entsprechende Präventionsmaßnahmen eingeleitet.

Wir halten alle Mitarbeiter zur strikten Einhaltung der ohnehin vorgeschriebenen Basishygienemaßnahmen an und kontrollieren dies regelmäßig in allen Einrichtungen. Dies umfasst beispielsweise Händedesinfektion nach den Maßgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO. Unterstützend haben wir in den vergangenen Tagen und Wochen die Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter zum Thema „Infektionsschutz“ in allen unseren Einrichtungen wiederholt. Zudem werden in unseren Einrichtungen Flächen wie zum Beispiel Fußböden, Bettgestelle, Nachttische gründlich desinfiziert. Unsere Mitarbeiter haben wir mit zusätzlichen Handdesinfektionsmitteln ausgestattet, die sie jederzeit griffbereit bei sich haben.

Angesichts der bundesweit stark ansteigenden Coronavirus-Infektionen gilt in unseren Residenzen zum Schutz von Bewohnern und Angehörigen ab sofort ein generelles Besuchsverbot. Besuche sind nur noch in dringenden Notfällen zulässig. Um Kontaktwege im erforderlichen Maß nachhalten zu können, werden Besucherlisten geführt. Als rein vorsorgliche Maßnahme zum Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern hatten wir schon seit Anfang März 2020 alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres Besuche der Bewohner unserer Einrichtungen möglichst zu vermeiden. Um in begründeten Fällen die Möglichkeiten eines Besuchs abzuklären und gegebenenfalls individuelle Schutzvorkehrungen vorab zu besprechen, hatten wir Angehörige und weitere Besucher gebeten, uns vorab telefonisch anzusprechen.

Darüber hinaus sagen wir zum Schutz unserer Bewohner und Mitarbeiter sämtliche in unseren Einrichtungen geplanten externen Veranstaltungen und Schulungen ab. Zusätzlich sind unsere Mitarbeiter angehalten, externe Meetings und Veranstaltungen zu meiden. Auch werden interne Meetings und Termine bundesweit ab sofort grundsätzlich durch Telefon- oder Videokonferenzen ersetzt oder verschoben. Damit reduzieren wir spürbar eine mögliche Ansteckungsgefahr für die Mitarbeiter, auch durch die reduzierten Reiseaktivitäten.

Wir haben auf Unternehmensebene ein zentrales Krisenteam etabliert, das auf Basis eines unternehmensweiten Pandemieplans die Koordination von Maßnahmen und die Kommunikation in die Einrichtungen übernimmt. Zudem haben wir in allen Einrichtungen ein lokales Kriseninterventionsteam aufgebaut, das sich im Falle eines begründeten Verdachts oder einer nachgewiesenen Infektion um professionelle Sofortmaßnahmen, strikte Einhaltung aller Prozesse und Zusammenarbeit mit den Gesundheits- und Ordnungsbehörden kümmert. Diese Teams bestehen aus Einrichtungsleitung, Pflegedienstleitung, Qualitätsbeauftragten und Hygienebeauftragten. Sie werden von den Regionalleitungen, den COOs und unserem zentralen Qualitätsmanagement unterstützt, mit denen alle Kriseninterventionsteams im regelmäßigen Informationsaustausch stehen.

Wir orientieren uns in unseren Einrichtungen strikt an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und haben diese in unser Hygienehandbuch sowie in die Abläufe bei einem Verdachts- oder Infektionsfall übernommen. Mitarbeiter aller Einrichtungen haben wir mit Informationsmaterial des Robert-Koch-Instituts (RKI) ausgestattet, mit Erläuterungen zum Coronavirus, entsprechenden Schutzmaßnahmen sowie Hinweisen zu Maßnahmen in begründeten Verdachtsfällen.

Allen behördlichen Empfehlungen und Anordnungen kommen wir in allen Einrichtungen selbstverständlich vollumfänglich und unverzüglich nach.