Pflege-Spezial

Seniorenzentrum AGO Pluwig

Am Alten Dorfplatz 1 (Wilzenburger Straße) | 54316 Pluwig | 06588 9830-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

17.10.2019 | Gemeinsames Drachenbasteln von Vorschulkindern des Kindergartens Pluwig mit Bewohnerinnen der Alloheim Seniorenresidenz

Bunte Blätter, pfeifender Wind. Der Herbst hält Einzug und mit ihm die Zeit der bunten Drachen. Ende September trafen sich 6 Vorschulkindergartenkinder des Kindergartens Pluwig mit ebenso vielen Seniorinnen der Alloheim Seniorenresidenz Pluwig zum gemeinsamen Drachenbasteln.

Auf einem genagelten Holzbrettchen wurde mit bunten Wollfäden , viel Phantasie und Kreativität ein bunter Drachen gespannt. An den Ecken bekam er farbenfrohe Schleifchen, der Drachenschwanz, aus Wollfäden zu einer Kordel gedreht, bunte Filzknöpfchen als Augen und fertig waren die lustigen, verschiedenfarbigen, liebevoll mit großen und kleinen Händen gebastelte Drachen. Gemeinsam wurde beratschlagt, Wolle ausgesucht, einander geholfen und viel gelacht. Bei den Seniorinnen lebten die Erlebnisse von früher wieder auf. Sie erzählten den kleinen Besuchern, wie man früher einen Drachen gebastelt hat und wo man ihn steigen ließ. Die Kinder hörten aufmerksam zu, fragten nach und erzählten selbst von ihren Drachenerlebnissen oder auch von ihren Großeltern. Es war ein heiteres, lebhaftes und kreatives Miteinander.

Neben den farbenfrohen, ganz unterschiedlichen , lustigen Drachen, die die Vorschulkinder als Ergebnis dieses Morgens stolz mit nach Hause nehmen konnten, waren das interaktive Basteln und das gegenseitige Erzählen sicherlich eindrückliche Erlebnisse für beide Generationen.

Drachenbasteln

13.10.2019 | Eine Reise in die Musikalische Welt der Salonmusik des 20. Jahrhunderts

Trierer Kaffeehaus- Orchester zu Gast in der Alloheim Seniorenresidenz in Pluwig

Ein bunter Melodienreigen erfüllte den Veranstaltungsraum in der Seniorenresidenz. Neben Bewohnern und Angehörigen waren auch zahlreiche Gäste gekommen um den manchmal leisen , beschwingten und dann wieder feurigen Melodien zu lauschen. Das Trierer Kaffeehaus-Orchester unter der Leitung von Gerd Spies hatte ein vielfältiges Repertoire mitgebracht, so wie es auch das Genre der Salonmusik des beginnenden 20. Jahrhunderts beinhaltet. Zu Beginn wurden die Zuhörer musikalisch in die Ungarische Puszta entführt mit der Zigeuner-Fantasie „Piroska“, von Harry Theis oder der „ Soljanka“ von Adalgiso Ferraris. Es folgten berührende Operettenmelodien, wie beispielsweise Franz Lehars „ Dein ist mein ganzes Herz“ oder „ Komm mit nach Varasdin“ aus der Operette Gräfin Mariza. Die Melodien gingen zu Herzen und bei manchen Bewohnern lebten alte Erinnerungen wieder auf, es wurde mitgesummt oder leise mitgesungen. Gespielt wurden aber auch bekannte Schlagermelodien, ein spanischer Marsch und Tanzmusik aus der damaligen Zeit. Feurig wurde es dann beim Tango „ El Choclo“ von A.G. Villoldo. Das Konzert endete mit einem Tango Argentino, als Zugabe. Mit viel Applaus bedankte sich das Publikum für diese wunderschöne musikalische Reise in die Welt der Salonmusik des 20 Jahrhunderts, bei den engagierten und passionierten Musikern und Musikerinnen des Kaffeehaus-Orchesters.

Konzert
Konzert
Konzert

25.09.2019 | Ein Abendessen in besonderer Atmosphäre beim Lichterfest in der Seniorenresidenz

Schöne, bunte Lichtergläser, hübsch dekorierte und eingedeckte Tische zaubern eine besondere stimmungsvolle Atmosphäre an diesem frühen Abend im Bistro.
Das Abendessen, wird heute im Rahmen eines Lichterfestes gereicht. Leckere, belegte Brötchen gibt es und dazu ein schönes Rahmenprogramm.
Das man Licht verschenken und jeder für den anderen Licht sein kann wird im Einführungsgedicht: „ Ich schenke Dir ein Licht“ und in der Geschichte von Maria Rößler:“ Licht kann man verschenken“, sehr schön deutlich.

Ein Licht für Dich
Ich schenke Dir ein Licht,
das deine Jahre bescheint
und es gut mit Dir und Deiner Zukunft meint.
Das alle verzagten Gedanken vertreibt,
und deinen Tränen ein guter Begleiter bleibt.
Ein Licht, das deine Wege erhellt,
und dein Tun niemals in den Schatten stellt.
Ein Licht, in dem deine Hoffnung funkelt
Wenn um dich herum das Leben dunkelt.
Eines, in dem deine Seele ruht
Und dir und anderen Gutes tut.

Die Bewohner bekommen jeder als Geschenk eine Sonnenblume , als Symbol zur Verabschiedung des Sommers und zum Übergang in die herbstliche , dunkle Jahreszeit. Das Leuchten der Sonnenblume, als Zeichen des Lichts.

Mit bekannten Volksliedern und auf Anregung der Bewohner auch mit schönen Schlafliedern klingt dieses besondere Abendessen im Glanz der Lichter, stimmungsvoll und leise aus .

Lichterfest
Lichterfest

25.08.2019 | Sommerfest: “Sommer, Sonne, Mee(h)r”

Der Innenhof unserer Seniorenresidenz wurde zum diesjährigen Sommerfest mit maritimen Flair (Liegestühle, Strandkorb, Palmen) zu einer Urlaubs-Oase umgestaltet.

Eröffnet wurde das Fest mit einem Sitztanz der Bewohner zum Lied: “Seemann lass das träumen”

Anschließend sorgte ein Alleinunterhalter mit Urlaubs- und Seemannslieder für gute Stimmung. Unsere Bewohner sangen natürlich zu den Liedern kräftig mit und es wurde taktvoll geschunkelt. Zudem wurden vom Sozialdienst des Hauses verschiedene Spielstationen für Jung und Alt aufgebaut.

Am Nachmittag gab es auch Zeit für Ehrungen: unsere langjährigen Mitarbeiter des Hauses wurden von der Residenzleitung mit einem kleinen Dankeschön geehrt.

Und auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Neben Leckereien vom Grill gab es natürlich auch ein reichhaltiges Kuchenbuffet und als besonders Highlight konnte man nach Herzenslust Eis bei der Eis-Flatrate-Aktion für den guten Zweck” schlemmen.

Der Erlös unserer Eisaktion für den guten Zweck geht als Spende an den Kindergarten in Pluwig und an die Grundschule in Gusterath.

Für besondere Unterhaltung sorgte Kreativität eine große Leinwand, auf der man Kreativität beweisen konnte. Wer Lust dazu hatte, konnte zum Thema Sommer, Sonne Mee(h)r ein Motiv gestalten.

So entstand ein schönes Erinnerungsbild von einem gelungenen Sommerfest, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Sommerfest
Sommerfest
Sommerfest

11.07.2019 | Feierliche Eröffnung unserer “Tiki-Bar”

Am vergangenen Donnerstag wurde in unserem Haus die neue “Tiki-Bar” eröffnet, die gemeinsam von unseren Senioren und den Mitarbeiter der sozialen Betreuung gestaltet und aufgebaut wurde.

Bei kühlen Getränken und dem ein oder anderen netten Plausch ließ man es sich in munterer Rund gut gehen.

Egal ob man einen Cocktail zum verweilen wollte oder einfach nur zum mitnehmen, jeder Gast war uns willkommen.

Die Cocktails überzeugten dabei durch natürliche, frische, regionale, saisonale und vor allem gesunde Zutaten!

Feierliche Eröffnung unserer "Tiki-Bar"
Feierliche Eröffnung unserer "Tiki-Bar"
Feierliche Eröffnung unserer "Tiki-Bar"

06.07.2019 | Kinder singen mit Senioren

PLUWIG. Strahlender Sonnenschein, gute Laune und allerbeste Stimmung waren die Grundzutaten einer gemeinsamen Veranstaltung des Seniorenzentrums „AGO Pluwig“ und der Grundschule in Gusterath. Gleich 85 Schülerinnen und Schüler besuchten jetzt die Einrichtung, um gemeinsam mit den Bewohnern der Residenz zu singen.

Ursprung und Anlass des gemeinsamen Singens ist die bundesweite Mitmachaktion „Klasse! Wir Singen.“ Sie hat zum Ziel, die unterschiedlichen Generationen näher zusammenrücken zu lassen und auf unterhaltsame Weise Brücken zwischen Jung und Alt zu bauen. „Da wir schon lange sehr gute Kontakte zur Grundschule in Gusterath haben, lag es auf der Hand, dass die Schüler diese Aktion gemeinsam mit uns umsetzen“, freut sich Rosi Piazza, kommissarische Einrichtungsleiterin des „AGO Pluwig“. Diese Freude teilten mit ihr sowohl die Bewohner als auch die Kinder, wie man durchweg beobachten und spüren konnte. Die Grundschüler hatten sich bereits seit Mai mit ständigen Proben im Unterricht auf diesen Tag vorbereitet und fieberten ihren Auftritten entgegen. Auch die Bewohner der Residenz bewiesen, dass sie gerade bei den alten Volksliedern textsicher sind und mit viel Spaß an dieser Veranstaltung teilnahmen.

So endete dann dieser bunte, lustige und mit viel Bewegungen untermalter Liederreigen viel zu früh. Die hüpfenden und fröhlichen Kinder zauberten den Senioren ein Lächeln ins Gesicht. So waren sich auch die Organisatoren einig: Das war ein schönes und gemeinschaftsförderndes Erlebnis, dass den Brückenbau zwischen den Generationen voll erfüllte.

Kinder singen mit Senioren
Kinder singen mit Senioren

09.06.2018 | Oldietreffen vor Seniorenresidenz

24.03.2018 | Männer in Pflegeberufen: Boys Day im Seniorenzentrum

20.11.2017 | Zeichen der Mitmenschlichkeit – Wichteln gegen die Einsamkeit in Pluwig

09.11.2017 | Viele bunte Lampions und Laternen beim diesjährigen Martinsumzug in der Alloheim Seniorenresidenz in Pluwig

Große, liebevoll bemalte oder beklebte Lampions, viele kleine , phantasievolle gebastelte, leuchtende Laternen, illuminieren den Innenhof der Alloheim Seniorenresidenz an diesem 9. November. Ein kleines Martinsfeuer brennt, Martinslieder erklingen, und dazwischen unsere Bewohner, viele Kinder der Kindertagesstätte Pluwig mit ihren Eltern , Großeltern und Geschwistern. Die Fenster der Seniorenresidenz sind hell mit bunten Lampions beleuchtet, die von Bewohner und den Kinder der Kindertagesstätte in gemeinsamen Bastelaktionen im Kindergarten und Seniorenheim in den vergangenen Tagen gebastelt wurden. Manche Bewohner wollen das bunte Treiben im Innenhof lieber von der „ warmen Stube“ aus beobachten und schauen aus dem Fenster.

„ Die Laternen haben wir gemacht“ erzählt ein kleiner Junge ganz freudig seinen Eltern und zeigt dabei auf einen großen, gelben Lampion mit vielen geprickelten Sternen. „ Ich habe die schwarzen Sterne ausgeprickelt“, erzählt er freudig. Kinder und Bewohner sind gleichermaßen stolz auf ihre gemeinsam gestalteten Laternen. Die Bewohnerinnen Frau R. und Frau S. nehmen am Martinsumzug teil , der bei der Kindertagesstätte startet und im Innenhof der Seniorenresidenz endet. Mit großen, bunten Lampions in der Hand, singen sie Martinslieder und bewundern die Laternen der Kinder.

Bei vielen Bewohnern werden Erinnerungen an früher geweckt, sie genießen das bunte Treiben, die Martinsbrezeln und die heißen Getränke.
Gemeinsames Laternenbasteln , Martinsumzug sowie der gemeinsame Abschluss im Innenhof der Seniorenresidenz machen Groß und Klein gleichermaßen Freude , fördern das generationsübergreifende Miteinander und bieten den Bewohnern ein Stück Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Diese positive Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätte und Seniorenresidenz wollen wir in verschiedenen weiteren Projekten intensivieren und ausbauen, so der gemeinsame Tenor des Leiters der Kindertagesstätte , Herrn Winkel und der Leiterin der Seniorenresidenz, Frau Klein.

St.Martin
St.Martin
St.Martin

15.09.2017 | Ehrenpreis des Ministeriums für das Generationenprojekt

22.07.2017 | Eis schlemmen für guten Zweck

26.06.2017 | Firmlinge gestalten gemeinsam mit Bewohnern Gipsmosaikbilder

Firmlinge aus der Pfarrgemeinschaft Waldrach gestalten zusammen mit Bewohnerinnen des Seniorenzentrums AGO Pluwig Gipsmosaikbilder für den Wohnbereich

Im Rahmen ihrer “Firm-Vorbereitung” besuchten uns am 24. Juni fünf Firmlinge um gemeinsam mit unseren Bewohnern kreativ zu werden. Die Firmlinge gestalteten zunächst ein Gipsmosaik auf Leinwänden.
Zusammen mit unseren ebenfalls sehr engagierten Bewohnerinnen malten Jung und Alt die einzelnen Mosaike dann gemeinsam aus. Entstanden sind diese schönen „ Kunstwerke“, die zur Dekoration auf dem Wohnbereich II aufgehängt werden. Wie man sehen kann, hatten alle sehr viel Spaß, nicht nur am Kreativsein sondern auch an der gemeinsamen Begegnung.

Firmlinge  gestalten gemeinsam mit Bewohnern Gipsmosaikbilder
Firmlinge  gestalten gemeinsam mit Bewohnern Gipsmosaikbilder
Firmlinge  gestalten gemeinsam mit Bewohnern Gipsmosaikbilder

23.06.2017 | Karl May Festspiele in Pluwig

Die Freilichtbühne Pluwig gehört deutschlandweit zu den bekanntesten Spielorten in der Karl May Szene. Alle zwei Jahre wird ein Karl May Klassiker präsentiert – in diesem Jahr `` Old Surehand``

Seit 2001 begeistert der Verein tausende Zuschauer alle 2 Jahre mit den packenden Winnetou Geschichten in einer atemberaubenden Kulisse.

Vor Ort mit dabei ist das engagierte Team des Cafe Pluvei, das die Gäste im Wilden Westen von Pluwig mit einem leckeren Speisenangebot von seiner Wild- West- Speisekarte verwöhnt.

Karl May Festspiele in Pluwig
Karl May Festspiele in Pluwig
Karl May Festspiele in Pluwig

Pflege-Spezial

01.10.2019 | Demenz – wenn das Herz liebt, aber der Kopf vergisst

Demenz beginnt oft schleichend und sowohl Betroffene als auch Angehörige merken es zunächst nicht oder wollen nicht wahr haben, dass sich etwas verändert. Doch was bedeutet Demenz und wie geht man am besten mit demenzkranken Menschen um?
Ein Demenzkranker durchläuft oft verschiedene Stadien. Im frühen Stadium sieht es bei den Betroffenen eher wie eine Art Altersvergesslichkeit aus. Auch der Orientierungssinn kann nachlassen. Schreitet die Erkrankung weiter voran, haben die Betroffenen zunehmend Schwierigkeiten, sich neue Informationen zu merken, sich zu konzentrieren und Zusammenhänge zu erkennen. Sie vergessen wichtige Ereignisse aus ihrer Vergangenheit. Das kann für Angehörige besonders schmerzhaft sein, z.B. dann wenn sich der Erkrankte nicht mehr daran erinnern kann, dass er verheiratet ist.
Angehörige müssen umdenken
Im späten Stadium leiden die Betroffenen unter starken Stimmungsschwankungen. Es kann vorkommen, dass sie stundenlang aus dem Fenster starren. Viele verhalten sich ganz plötzlich aggressiv, obwohl sie es gar nicht so meinen. So ein Verhalten sollte man nicht als persönlichen Angriff auffassen.

Demenz01

Foto: Edler von Rabenstein – Adobe Stock

Demenzkranke können im späten Stadium oft die Signale ihres Körpers nicht mehr deuten und schaffen es z.B. nicht rechtzeitig ihre Blase zu leeren. Aber auch das Essverhalten ändert sich. Es gibt viele Gründe, die dazu führen, dass Menschen mit Demenz nicht mehr genügend Nahrung zu sich nehmen, was nicht selten zu einer Unter- bzw. Mangelernährung führen kann. Oftmals hilft nur gutes Beobachten um festzustellen, warum zu wenig gegessen oder die Nahrungkomplett verweigert wird. Mediq Deutschland hilft den Mitarbeiter/-innen von Alloheim dabei, die Gründe einer Essensverweigerung herauszufinden und bietet eine Auswahl geeigneter Zusatznahrungen an, die das Nährstoffdefizit ausgleichen und den Ernährungsstatus deutlich verbessern. Aber auch wenn es aufgrund der Demenz zu einer Inkontinenz kommt, steht Mediq Deutschland zur Seite und berät zu den geeigneten Produkten.
Neben einem veränderten Essverhalten und einer möglichen Inkontinenz fällt es Demenzkranken oft schwer, Worte oder gar Sätze zu bilden. Sie reden deswegen kaum noch. Das heißt aber nicht, dass man nicht mehr mit dem Betroffenen kommunizieren kann. Es ist wichtig weiterhin normal mit ihnen zu reden. Dabei ist es hilfreich, einfache Sätze zu bilden und den Blickkontakt aufrechtzuerhalten. Angehörige sollten akzeptieren, dass eineDiskussion über Sachfragen – wann ist was passiert? – wenig Sinn macht. Viel wichtiger ist es bei der Kommunikation eine gute Beziehung aufrechtzuerhalten. Was immer bleibt, ist der Weg über die Emotionen. Viele reagieren sehr sensibel auf Berührungen und Mimik. Vertraute Gerüche können ebenso ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.
Demenz ist in den meisten Fällen ein normaler Prozess des Alterns, kann aber auch schon in jungen Jahren auftreten. In jedem Stadium ist es wichtig, die Würde des Betroffenen nicht zu verletzen. Angehörige sollten darauf achten, die nachlassenden Fähigkeiten des Demenzkranken nicht zu kritisieren und die Entwicklung genau zu beobachten, um zu wissen, welche Aufgaben Sie ihm noch anvertrauen können.
Interessierte können sich darüber hinaus genauer auf der Webseite von Mediq Deutschland über die Therapiemöglichkeiten beiMangelernährung aufgrund von Demenz informieren oder auch gerne persönlichen Kontakt mit dem Unternehmen suchen.
Mediq Deutschland GmbH
66661 Merzig
www.mediq.de

02.08.2019 | Wenn das Schlucken zum Problem wird

Schlucken ist für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Erst wenn es zu Störungen oder Problemen beim Kauen und Schlucken kommt, wird klar, dass es sich bei diesem Zusammenspiel von Muskeln und Nerven um einen sehr komplexen Prozess handelt. Schluckstörungen (Dysphagie) sind meist die Folge von altersbedingten, körperlichen Veränderungen (z. B. Muskelsteifheit und Bewegungsarmut im Bereich der Mund-, Rachen- und Kehlkopfmuskeln, schlechte Zahnprothesen, Nachlassen des Schluckreflexes). Sie können aber auch als Folge von neurologischen Erkrankungen (Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Alzheimer, Demenz, Morbus Parkinson, Multipler Sklerose) sowie Krebserkrankungen im Kopf-Hals-Bereich auftreten.

Grundsätzlich sollten Schluckbeschwerden immer fachmännisch von einem Arzt
oder Logopäden untersucht werden. Wichtig ist es, herauszufinden, ob es beim Schlucken sowohl von fester Nahrung als auch von Flüssigkeiten zu Problemen kommt. Der Schluckvorgang sollte genau beobachtet werden, um die Art der Schluckstörung bestmöglich beurteilen zu können.

Es ist daher umso wichtiger, dass Ärzte, Sprachtherapeuten, Ernährungstherapeuten und Fachpflegepersonal eng zusammen arbeiten, da viele Betroffene schnell Defizite in der Ernährung aufweisen und dies nicht selten zu einer Mangelernährung führt. Sie verlieren an Gewicht und Muskelmasse und werden zunehmend schwächer und lustloser. Grundsätzlich sollte die Therapie von Schluckstörungen eng mit der Behandlung der Grunderkrankung verknüpft sein. Dabei werden folgende Ziele verfolgt:

Schlucken

Bild: Copyright damato / Fotolia

1. Die Fähigkeit zur normalen Nahrungsaufnahme sollte weitestgehend wiedererlangt werden.
Logopäden versuchen mithilfe bestimmter Stimulations-, Bewegungs- und Schluckübungen, die gestörte Funktion wieder herzustellen. Darüber hinaus vermitteln sie Techniken zur besseren Haltung und einem sicheren Schlucken. Sollten Schluckstörungen nur aufgrund von Kaustörungen auftreten, können diese meist durch eine verbesserte Mundpflege oder eine Zahnbehandlung behoben werden.

2. Die Gefahr des Verschluckens sollte so gering wie möglich gehalten werden.
Wenn Getränke zu schnell den Rachen hinunter fließen, kann der Betroffene das Schlucken nicht mehr steuern und es besteht die Gefahr des Verschluckens. Dysphagiepatienten trinken daher meist zu wenig, aus Angst, sie könnten sich verschlucken. Hier helfen spezielle Trink-Becher. Durch eine besondere Geometrie kann der Becher geleert werden, ohne dass der Betroffene den Kopf in den Nacken legen muss. Zudem ist es hilfreich, die Konsistenz der Speisen und Getränke so anzupassen, dass das Schlucken vereinfacht wird. Entscheidend ist hierbei, die Nahrung an die individuelle Schluckkapazität anzupassen. Feste Speisen können beispielsweise püriert werden, während Flüssigkeiten mithilfe von Andickungsmitteln die passende Konsistenz erhalten. Je nach Dosierung wird die Flüssigkeit sirup-, honig- oder puddingartig. Damit wird das Schlucken erleichtert und die Nahrungsaufnahme insgesamt verbessert. Es sollte jedoch nicht vergessen werden, die Nahrung auch in einer appetitanregenden Form anzubieten und somit auch zum Essen zu motivieren.
Das Einnehmen von Tabletten kann ebenfalls problematisch sein. Tabletten können mehrfach geteilt oder gemörsert werden (unter Verwendung eines geeigneten Mörsers). Ob die verordneten Medikamente zum Teilen bzw. Mörsern geeignet sind, sollte im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt oder Apotheker abgestimmt werden.

3. Positive Unterstützung des Kankheitsverlaufs, durch die Verbesserung des Ernährungszustandes.
Um den Ernährungszustand zu verbessern und ein Nährstoffdefizit auszugleichen, sollten in erster Linie kalorienreiche Lebensmittel gewählt werden. Darüber hinaus leistet der Einsatz von hochkalorischer Trinknahrung (z. B. Cenaman Trinknahrung) einen wichtigen Beitrag zur Nährstoffversorgung. Trinknahrung kann sowohl in Verbindung mit Andickungsmitteln verwendet als auch vielseitig in die normale Nahrung integriert werden. Sie ist verordnungsfähig und wird bei entsprechender Diagnosestellung von der Krankenkasse erstattet. Bei massiven Schluckstörungen und bei stark geschwächten, pflegebedürftigen Patienten gelingt es nur per Sondennahrung (PEG-Sonde, durch die Bauchwand in den Magen), alle Nährstoffe in ausreichender Menge zuzuführen und somit lebenswichtige Funktionen aufrechtzuerhalten.

Die MitarbeiterInnen von Alloheim und Assist stehen Ihnen bei allen Fragen rund um das Thema Schluckbeschwerden, Trinknahrung und Andickungsmittel gerne mit Rat und Tat zur Seite. Gemeinsam finden wir die bestmögliche Lösung.

Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne.

assist GmbH
66661 Merzig
www.assist.de