Corona News

Seniorenhaus Hindenburg

Hindenburgstraße 263 – 265 | 41061 Mönchengladbach | 02161 20319

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

01.05.2020 | „Grillen mal anders“

Auch in Zeiten von Corona hat der 1. Mai bei uns im Haus an die Türe geklopft.

Bei strahlendem Sonnenschein ließ das Team es sich nicht nehmen für die Bewohner zu grillen.

Leckere Würstchen, saftiges Fleisch und gesunde Salate sorgten für eine willkommene Abwechslung in dieser für alle schwierigen Zeit.

Die Bewohner haben ihr Essen in ihren Zimmern genossen und mit einem großen Eis den Tag ausklingen lassen.

Grillen

01.04.2020 | Geburtstagskuchen erfreut Residenzleitung

Meine lieben Mitarbeiter haben, gerade in Corona Zeiten, weder Kosten noch Mühen gescheut, mir einen wertvollen Geburtstags-Kuchen zu schenken.

Ich danke meinem Team dafür herzlich.

Viele Grüße

Ihre Anja Woltery

Geburtstag
Geburtstag

25.02.2020 | Veilchendienstagszug in Mönchengladbach

„Halt Pohl“ hörte man am Veilchendienstag überall in Mönchengladbach.

Der Veilchendienstagszug war mit über 70 Prunkwagen und fast 4000 Teilnehmern das Highlight des diesjährigen Karnevals.

Da das Seniorenhaus Hindenburg direkt am Zugweg liegt, waren Bewohner und Mitarbeiter mittendrin im Geschehen.

Das Wetter war den Gladbacher Jecken gnädig, darum hatten alle auch viel Spaß am Geschehen.

Karneval

06.11.2019 | Alloheim-Team besucht Jobmesse

Am 06.11.2019 fand im Theater Rheydt die diesjährige Job- und Informationsmesse des Netzwerk W statt.

Vor Ort informierten Frau Magdalena Paeßens-Henkes (Pflegedienstleitung der Senioren-Residenz Humanitas), Frau Britta Reinhold (Leitung Soziale Betreuung der Senioren-Residenz Humanitas) und Frau Ruth Nobis (Qualitätsbeauftragte des Seniorenhaus Hindenburg) an einem gemeinsamen Stand über Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten in den beiden Pflegeeinrichtungen.

Fachkräfte verschiedenster Ausbildungsbereiche gaben hier kostenlos und unverbindlich Auskunft über Qualifizierungen, Anforderungen und Karriereperspektiven.

Die Jobmesse war sehr gut besucht und es war schön zu beobachten, wie viele junge Menschen sich für die Berufsfelder der Altenpflege interessierten.

Eine wirklich gelungene Messe, die auch Quer- bzw. Späteinsteigern sowie Berufsrückkehrenden Einblicke in krisenfeste Berufe und vielversprechende Karrieremöglichkeiten bot.

Jobmesse

22.10.2019 | Examensfeier: Wir gratulieren zum bestandenen Abschluss

Am 22.10.2019 fand die Examensfeier der Altenpflege-Auszubildenden in der Akademie für Gesundheitsberufe am St. Kamillus statt.

Die Feierstunde begann mit einem Gottesdienst, anschließend wurden die Zertifikate an die frisch examinierten Pflegefachkräfte überreicht.

Unser Auszubildender Herr Atakan Atasever gehörte ebenfalls zu den erfolgreichen Absolventen.

Stolz präsentierte Herr Atasever sein Abschlusszeugnis.

Mit einem Blumenstrauß und einer Alloheim-Powerbank gratulierte Frau Woltery gemeinsam mit der Pflegedienstleitung Ayla Atasever und der Praxisanleitung Frau Ruth Nobis.

Herr Atasever unterstützt nun das Team des Seniorenhaus Hindenburg als frisch examinierte Pflegefachkraft.

Wir freuen uns auf seine Unterstützung und wünschen Ihm für seine berufliche Zukunft in unserem Team alles Gute.

Examensfeier
Examensfeier

29.09.2019 | Spendenübergabe an den Verein “Gemeinschaft Sant Egidio Mönchengladbach e.V.“

Am 07. Juli 2019 fand das Sommerfest inklusive Eisflatrate im Seniorenhaus Hindenburg statt.

Die eingenommenen Spenden konnten wir nun am 29.09.2019, im Rahmen eines Grillfestes, an den Verein “Gemeinschaft Sant Egidio Mönchengladbach e.V.“ überreichen.

Da das Wetter an dem Tag nicht mitspielte, wurde das Grillfest kurzerhand nach drinnen verlegt.

Herr Eßer, Leitung Soziale Betreuung und Frau Immen, stellv. Beiratsvorsitzende überreichten die Spende an Frau Manuela Brülls vom Verein.

Gemeinsam wurde dann noch in gemütlicher Runde weitergefeiert.

07.07.2019 | Sommerfest „1001 Nacht“

Pünktlich zur Eröffnung um 11.00 Uhr brach die Sonne durch die Wolkendecke und entführte uns mit zarten Sonnenstrahlen, passend zum diesjährigen Sommerfest-Motto in das Land von 1001 Nacht.

Unser Einrichtungsteam hatte im Vorfeld mit vereinten Kräften den Innenhof in eine Oase verwandelt und somit die passende Kulisse geschaffen.

Das fleißigen Köche begeisterte mit orientalischen Köstlichkeiten und dazu konnte den ganzen Tag im Rahmen unserer Eisflatrate für den guten Zweck verschiedenstes Eis genascht werden.

Bewohner, Gäste, Angehörige und Mitarbeiter feierten und tanzten zu orientalischen Klängen, aber auch zu bekannten Schlagern, mit denen uns unser „DJ Lars“ wie schon in den vergangenen Jahren beglückte.

Neben den vielen kleinen und großen Bauchtänzerinnen, Scheichs und Haremsdamen sorgte die echte Bauchtänzerin Jasmin ab 14.30 Uhr mit ihrem Auftritt für viel Beifall und gute Unterhaltung.

Es war für alle ein schöner Tag, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Sommerfest „1001 Nacht“
Sommerfest „1001 Nacht“
Sommerfest „1001 Nacht“

31.05.2019 | Grillfest zum Vatertag

Mönchengladbach, 31.05.2019
Pünktlich zum Vatertag wurde im Seniorenhaus Hindenburg die Grillsaison eröffnet.
Treffpunkt war unser Innenhof und um 16.00 Uhr waren die ersten Würstchen zum Verzehr bereit.
Das Wetter hatte auch ein Einsehen, so dass bis in die frühen Abendstunden hinein gefeiert werden konnte.
Es war ein schöner Tag und sicher werden noch einige „Grilltage“ folgen.

02.09.2018 | Sommerfest “Casino Royal”

Auch in diesem Jahr hatten wir wieder sehr viel Glück mit dem Wetter zu unserem Sommerfest. Eröffnet wurde das Sommerfest um 11:00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein vom Leitungsteam unserer Einrichtung. Den engagierte DJ brachte mit “Oldies für Goldis” und aktuellen Hits schnell Schwung in die Reihen unsere Senioren und Gäste.

“Gezockt” wurde dann, adäquat zum Motto unseres Festes, beim Roulette, Black Jack und am Einarmigen Banditen. Jeder wollte seine Jetons vervielfachen und diese gegen Lose eintauschen, um den Hauptpreis zu gewinnen.

Mit sehr viel Einsatz von unserem Küchenteam wurden die Senioren mit Pulled Pork und anderen Leckereien versorgt und natürlich mit einem frisch gezapften Bier und anderen Getränken.

Die Eisflatrate wurde als willkommene Leckerei den ganzen Tag angenommen.

Gegen 14:00 Uhr kam einige Senioren aus der Senioren Residenz “Humanitas” zu besuch, die sich mit viel Freude unserem Sommerfest anschlossen.

Am Ende des Tages wollten viele Senioren gar nicht aufhören zu feiern, aber jedes Fest hat einmal ein Ende und man erzählte an den folgenden Tage noch mit viel Freude von unserem gelungenen Sommerfest.

Sommerfest "Casino Royal"
Sommerfest "Casino Royal"

15.08.2018 | Für einen Pries soviel Eis essen, wie man schafft

10.06.2018 | Ausflug ins Sea Life Oberhausen begeistert Senioren

Morgens um 10:30 Uhr ging die Reise los, es wurden 5 Rollstuhlfahrer und 4 weitere Senioren auf die verschiedenen Fahrzeuge aufgeteilt.

Nach einer gut 45 minütigen Fahrt kamen wir im Centro Oberhausen an. Danach ging es mit einem kleinen Spaziergang über die Fußgängerzone zum Mittagessen. Alle hatten gut, reichlich und lecker gegessen. Gestärkt und zufrieden ging es dann zum Aquarium Sea Life. Mit einem großem “Ah und Oh und schau mal”, ging es dann durch das Aquarium, an Muränen, Haien, Schildkröten und vielen bunten Fischen vorbei. Zum Abschluss ging es noch mal zurück zur Fußgängerzone, da sich alle Senioren bei dem schönen Wetter noch ein Eis wünschten. Müde und erschöpft, aber guter Dinge, ging es dann zurück auf Heimreise. Circa 17:30 Uhr sind alle wieder gesund und munter im Seniorenhaus angekommen.

Am nächste Tag war der Ausflug noch immer ein großes Gesprächsthema im Haus.

Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten tollen Ausflug.

Ihr Team des Seniorenhaus Hindenburg

Ausflug ins Sea Life Oberhausen begeistert Senioren
Ausflug ins Sea Life Oberhausen begeistert Senioren
Ausflug ins Sea Life Oberhausen begeistert Senioren

15.04.2018 | 90. Geburtstag im Seniorenhaus Hindenburg

Am 15. April 2018 feierte unser Bewohner Herr Buchwald, der seit mehr als 8 Jahren in unserer Einrichtung wohnt, seinen 90. Geburtstag. Geboren wurde Herr Buchwald am 15. April 1928 in Auras.
Er verbrachte einen Großteil seines Lebens in Mönchengladbach, wo er nach eigener Aussage immer sehr gern lebte und das vielseitige Leben der Stadt genoss. Dort machte er seine Ausbildung zum Maler und Schlosser und arbeitete eine Zeit lang für die englischen Militärtruppen, die in und um die Stadt stationiert waren.

Trotz das er in seinem Leben nie verheiratet war, gab es selten einsame Momente und er genoss das Junggesellenleben” in vollen Zügen.

An Seinem 90. Geburtstag wurde Ihm nun vom Personal der Einrichtung am Morgen liebevoll gratuliert, ein Tisch mit Geschenken und Blumen vorbereitet und eine herzliche Einladung zur Monatsgeburtstagsfeier überreicht. Und auch ein Mitarbeiter der Stadt Mönchengladbach besuchte Herr Buchwald am Sonntag und überbrachte herzlichste Glückwünsche und einen wundervollen Blumenstrauß.

Wir wünschen auch auf diesem Wege noch einmal alles Gute.

Ihr Team des Seniorenhaus Hindenburg

24.12.2017 | Chorbesuch an Heiligabend

Als Überraschung für unsere Bewohner besuchte uns an Heiligabend einen Chor, bestehend aus Mitgliedern einer örtlichen, christlichen Gemeinde.
Der Chor besuchte zunächst unsere nicht mobilen Senioren auf Ihren Appartements. Anschließend gab es im Speisesaal unserer Einrichtung ein kleines weihnachtliches Kaffeekonzert, welches bei Bewohnern und Angehörigen gleichermaßen guten Anklang fand.

Wir bedanken uns herzlichst für dieses wunderbare Erlebnis.

Ihr Team des Seniorenhauses Hindenburg

Chorbesuch an Heiligabend

10.12.2017 | Wichteln für Senioren

06.08.2017 | Sommerfest Rock n Roll mit Eisflatrate

Bei herrlichem Wetter wurde das Sommerfest um 10.00 Uhr vom Leitungsteam eröffnet. Unser hauseigener DJ legte passend zum Motto Rock n Roll Musik auf. Die Mitarbeiter des sozialen Dienstes machten diverse Angebote zur Unterhaltung, wie Eierlaufen, 50er Jahre-Quiz, Tauziehen und Murmelspiele. Für das leibliche Wohl wurden typisch amerikanische Speisen angeboten. Gegen den Durst wurde zur Mittagszeit, neben Softdrinks das Bierfass angeschlagen. Die Eisflatrate wurde als willkommene Abkühlung den ganzen Tag über rege angenommen.

Am Ende des Tages waren alle Bewohner müde und zufrieden. Auch an den folgenden Tagen war das Sommerfest Hauptgesprächsthema Nummer eins.

Sommerfest Rock n Roll mit Eisflatrate
Sommerfest Rock n Roll mit Eisflatrate
Sommerfest Rock n Roll mit Eisflatrate

02.08.2017 | Einladung zum Sommerfest mit Eis-Flatrate

16.07.2017 | Ausflug in das Naherholungsgebiet Schwalmtal

Am 16. Juli unternahmen die Bewohner des Seniorenhauses Hindenburg gemeinsam mit dem sozialen Dienst einen Ausflug in das Naherholungsgebiet Schwalmtal zum Hariksee. Die Bewohner waren am See spazieren und haben die alte Wassermühle besichtigt. Zur Mittagszeit haben wir eine Pause in einem Griechischen Restaurant zum Mittagessen eingelegt. Anschließend haben die Senioren eine Fischräucherei besichtigt. Nach dem Kaffeetrinken wurde zufrieden und sichtlich erschöpft die Heimreise angetreten.

Ausflug in das Naherholungsgebiet Schwalmtal
Ausflug in das Naherholungsgebiet Schwalmtal
Ausflug in das Naherholungsgebiet Schwalmtal

Corona News

02.06.2020 | Besuche unter Auflagen wieder möglich

Großes Aufatmen in den Senioren-Residenzen: Nach der wochenlangen Abschottung sind Besuche in den Einrichtungen der Alloheim-Gruppe wieder möglich. Grundlage sind die Besuchskonzepte der einzelnen Residenzen, da nach wie vor bestimmte Auflagen gelten. So sollen Besuche nach Möglichkeit vorher in der Residenz angemeldet werden, die Besuchszeit ist begrenzt und auch Maskenpflicht, Abstands-, Hygiene- und Identitätsregeln sind noch nicht gelockert worden.

Die Besuchskonzepte sind an die jeweiligen Vorgaben der einzelnen Bundesländer angepasst. Diese können variieren, daher wird vornehmlich im Anmeldegespräch mit den Angehörigen über die individuellen Maßnahmen gesprochen, um entsprechend beim Besuch vor Ort einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Darüber hinaus können die Angehörigen sich vorab immer an die Residenzen wenden, um Fragen und Abläufe zu besprechen.

08.05.2020 | Besuche in Seniorenresidenzen unter Auflagen bald wieder möglich

Konzepterstellung in enger Absprache mit Behörden

DÜSSELDORF. Das Besuchsverbot traf die Angehörigen und Bewohner der Alloheim Seniorenresidenzen gleichermaßen schwer. Telefonate oder Briefe konnten persönliche Treffen zwar nicht ersetzen, jedoch Einsamkeitsgefühlen ein stückweit vorbeugen. Doch jetzt sollen Besuche von Angehörigen in den Alloheim-Seniorenresidenzen bald wieder möglich sein – allerdings nur unter strengen Auflagen und unter Einhaltung des Infektionsschutzes. Der Grund: Pflegebedürfte Menschen und insbesondere Senioren zählen weiterhin zur Corona-Risikogruppe. Hinzu kommen unterschiedliche Regelungen in einzelnen Ländern und Kreisen.
„Der persönliche Besuch ihrer Liebsten fehlte unseren Bewohnern sehr“, lautet das einhellige Fazit der Alloheim-Einrichtungsleitungen in ganz Deutschland, „die am häufigsten gestellte Frage ist: ‚Wann sind Besuche endlich wieder möglich?‘“. Dass es nun Lockerungen beim Besuchsverbot geben wird, befürworten daher alle Residenzleitungen und ihre jeweiligen Teams. Allerdings muss bis dahin noch einiges organisatorisches erledigt werden. Denn: Alle Betreiber müssen sich an strenge Vorgaben der Bundesländer halten und dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt sowie den Ordnungsbehörden ein detailliertes Besuchskonzept vorstellen.

Fest steht bereits, dass sowohl die Anzahl der Besucher, als auch die Zeit begrenzt sein werden. Weitere Auflagen: Alle Besuche müssen vorher angemeldet werden, es muss ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter während des gesamten Besuches eingehalten werden und es gelten strenge Hygieneregeln. Barriere-Maßnahmen wie Absperrungen, Plexiglasabtrennungen sollen darüber hinaus den direkten Kontakt zwischen Besucher und Bewohner als Schutzmaßnahme verhindern. Ebenso ist das Tragen eines dreilagigen Mund-Nasenschutz Pflicht. Geschenke, Essen, etc. müssen weiterhin separat abgegeben werden und dürfen aufgrund des Infektionsschutzes nach wie vor nicht persönlich überreicht werden.

Den Einrichtungsleitungen ist durchaus bewusst, dass sich Angehörige und Bewohner so schnell wie möglich wiedersehen möchten, allerdings bitten sie um Geduld. Derzeit arbeitet man mit Hochdruck an den Besuchskonzepten und ist dazu in einem engen Austausch mit den Bewohnerbeiräten und Behörden. Sobald ein Konzept abgestimmt ist, werden die Einrichtungen von sich aus die Angehörigen informieren. Insofern bitten die Alloheim-Mitarbeiter alle Besuchswilligen darum, von diesbezüglichen Nachfragen aus Rücksicht auf die Pflegekräfte abzusehen.

Bis die Konzepte fertig abgestimmt sind, ist noch einmal nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass Besuche nicht erlaubt sind.

15.04.2020 | Covid-19-Krise: „Corona besiegen wir nur gemeinsam“

Raphael Gilberg, Geschäftsführer der Alloheim Senioren-Residenzen, zieht eine Zwischenbilanz zur aktuellen Krisenbewältigung

Düsseldorf, 15. April 2020 – Mehrmals täglich konferiert Raphael Gilberg am Telefon mit dem Management und Fachabteilungen. Er ist Geschäftsführer des operativen Bereichs der Alloheim-Gruppe, ein Unternehmen, das bundesweit als zweitgrößter privater Betreiber von Pflegeeinrichtungen für rund 30.000 Pflegebedürftige und 20.000 Mitarbeiter verantwortlich ist. Rund drei Wochen nach dem von Bund und Ländern ausgesprochenen „umfassenden Kontaktverbot“, das in besonderem Maße Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen betrifft, zieht Gilberg eine Zwischenbilanz. Sein Fazit: „Um den bestmöglichen Schutz für die Bewohner zu gewährleisten wünschen sich unsere Mitarbeiter und auch die Mitarbeiter anderer Träger einen klaren Handlungsrahmen.“ So wie es bereits in sehr vielen Landkreisen gelebt wird, brauchen Pflegekräfte kurze Wege in der Entscheidungsfindung gemeinsam mit den unterstützenden Behörden.

Auf den ersten Blick klingt der Sachverhalt gar nicht so kompliziert: Der Bewohner einer Pflegeeinrichtung verlässt trotz Belehrungen, Bitten und Erklärungen täglich die Residenz durch den Hauptausgang. Er möchte sein Leben weiterhin so gestalten wie bisher. Corona-Krise? Sie hat keine Auswirkungen auf ihn, er fühlt sich gesund. Abends möchte er – ebenfalls wie gewohnt – dann wieder hinein in die Residenz. „Genau hier beginnt das Problem aller Pflegeeinrichtungen in Deutschland“, sagt Raphael Gilberg, „da wir nicht wissen, wo der Bewohner war und welche Kontakte er hatte, dürften wir ihn nicht mehr ins Haus lassen, denn er stellt dadurch ein potentielles Infektionsrisiko für alle anderen Bewohner und Mitarbeiter dar. Was also tun? Ein Zimmer oder einen Wohnbereich zu verschließen wäre eine Freiheitsberaubung. Ihm den Zutritt verwehren? Auf welcher Rechtsgrundlage?“ Wie Gilberg anführt, fühlen sich die Einrichtungen bei derartigen Fragen oftmals alleingelassen. „Wer ist zuständig? Man verweist ans Ordnungsamt, das verweist an die Heimaufsicht. Die wiederum meint, das Gesundheitsamt sei zuständig und das schickt einen wieder zum Ordnungsamt. Ich verstehe sehr gut, dass die Nerven vieler Kollegen und Mitarbeiter blank liegen, weil eine immense Verantwortung auf ihren Schultern liegt. Mittlerweile gehen wir jetzt direkt an die Ministerien und bitten dort um Hilfe.“

Auch die völlig unterschiedlichen Regelungen und Verordnungen im Umgang mit der Krise in den einzelnen Bundesländern machen den überregional agierenden Trägern erheblich zu schaffen. Die hochgelobte Desinfektionsschleuse in Nordrhein-Westfalen – in Niedersachsen ist sie nichts wert und wird bemängelt. Andere Vorschriften, andere Regeln. Bereits Anfang März hat ein hochprofessionelles Alloheim-Experten-Team einen Pandemieplan für den Tag X entwickelt. Täglich wird er aktualisiert; oft mehrfach am Tag, manchmal stündlich. „Die Fragestellungen und Verordnungen unterscheiden sich in den Bundesländern. All das müssen wir im Blick haben, vergleichen, aktualisieren und an die jeweiligen Einrichtungen vor Ort kommunizieren. Das kostet viel Energie, Kraft und Zeit – und löst natürlich viele Rückfragen aus, denn vieles ist schlichtweg nicht nachzuempfinden.“

Dass auch die Krankenhäuser unter hohem Druck stehen, teilweise aktuelle Landesverordnungen gar nicht bekannt sind und für Verwirrung sorgen – auch das gehört zum Alltag von Raphael Gilberg und seinem Krisenstab. Aber auch das muss gelöst werden. „Ein immenses Problem ist die Rückverlegung von Bewohnern nach einem Krankenhausaufenthalt“, sagt er, „hier spielen sich mittlerweile Dramen ab bis hin zu unwürdigen Situationen für die Betroffenen.“ Zu schnell sei das Virus ins Haus geholt und damit eine Kettenreaktion nicht mehr zu stoppen. In Niedersachsen gelte beispielsweise eine 14-tägige Quarantänepflicht für aus dem Krankenhaus zurückkehrende Bewohner. Ist die nicht sichergestellt, dürfen die Bewohner qua Landesanordnung nicht mehr in die Einrichtung zurückkehren. „Die Krankenhäuser wollen den Patienten zurückschicken, weil sie das Pflegebett benötigen. Wir dürfen ihn aufgrund der Verordnung aber nicht aufnehmen. Nun diskutieren der Krankenwagenfahrer und die Verwaltung im Beisein des Bewohners vor der Tür, ob er wieder herein darf oder nicht? Der Fahrer will ihn nicht wieder mitnehmen, lädt ihn quasi vor der Tür schnell ab. Das ist menschenunwürdig!“

Sichtlich irritiert sind Angehörige und Mitarbeiter auch über die Tatsache, dass bei Rückkehrern aus dem Krankenhaus nicht standardmäßig ein Covid-19-Test gemacht wird. „Da weiß ja niemand, was los ist“, sagt Raphael Gilberg und ergänzt: „Wir haben aktuell in einem Haus in Niedersachsen im Demenzbereich eine Infektionswelle von Bewohnern und Mitarbeitern zu bewältigen. Sehr schnell folgten dann Gerüchte, wahrscheinlich seien es unsere Mitarbeiter gewesen, die das Virus ins Haus gebracht hatten. Das löst natürlich einen ungeheuren Druck auf die Pflegekräfte aus, die sich plötzlich rechtfertigen müssen. Das ist ein sinnloser Stress, der zu ihrem jetzigen Arbeitspensum noch dazukommt. Die Leute vergessen oft, dass wir gerade eine weltweite Pandemie haben. Da geht es nicht um Schuldige, sondern darum, wer wem hilft!“
Eine besondere Herausforderung stellen für ihn und die Pflegefachkräfte die speziellen Wohnbereiche mit demenziell erkrankten Bewohnern dar. Der Grund: Der fortschreitende, kognitive Verlust der Gedächtnisleistung der Betroffenen stellt eine nahezu unüberwindbare Hürde dar. „Schon im normalen Alltag betreuen speziell ausgebildete Kräfte diese doch sehr große Gruppe der Demenzerkrankten“, erklärt Raphael Gilberg, „diesen Bewohnern Maßnahmen erklären zu wollen, wie das Tragen einer Gesichtsmaske oder Hinweise, man möge Abstand zueinander halten, Desinfektionsmaßnahmen durchführen, das ist schlichtweg unmöglich.“ Dies sei auch der Grund dafür, dass sich Infektionen gerade in den Demenzbereichen in „atemberaubender Geschwindigkeit“ ausbreiten könnten. „Wenn krankheitsbedingt denjenigen das Verständnis fehlt, dass all unsere Aktivitäten grundsätzlich dem eigenen Schutz dienen, wird es sehr, sehr schwierig.“

Raphael Gilberg hofft, dass die dringend erforderlichen Optimierungen in der gemeinsamen Krisenbewältigung kurzfristig zielführend umgesetzt werden. Alle Pflegeeinrichtungen seien schließlich davon betroffen. „An vielen Standorten klappt die Zusammenarbeit mit den Behörden hervorragend“, freut er sich, „man tauscht sich auf kurzen Wegen aus, Mitarbeiter waren sogar an den Osterfeiertagen für uns erreichbar – das ist toll.“ Andererseits wisse er, so Gilberg weiter, dass auch in den Behörden viele Verunsicherungen mitschwingen. Sein Wunsch: „Für alle Pflegekräfte wäre es viel einfacher, wenn die Politik den direkten Kontakt zu denjenigen suchen und halten würde, die aus dem praktischen Alltag und ihren Erfahrungen berichten können.“

Gilberg

11.04.2020 | Achtung: Aktuelle Corona Information

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
liebe Angehörige,

eine wohl beispiellose und herausfordernde Zeit bringt Bedenken, Unsicherheit aber auch Positives mit sich. Nach wie vor stehen für uns die Bewohnerinnen und Bewohner in allen Alloheim-Residenzen, Ihre Gesundheit, Ihr Wohlergehen und Ihre Lebensqualität an erster Stelle. Täglich erfahren wir, von welch großen Sorgen Familienangehörigen oder Freunde getragen werden. Besuchs- und Kontaktverbote unterbrechen den regen, für alle Seiten notwendigen und wichtigen Austausch, das Persönliche und Gefühlvolle. Wir möchten Ihnen diese Sorgen nehmen, denn wir erheben den Anspruch, auch in dieser schwierigen Zeit mit nahezu täglich wechselnden Parametern die Verpflichtungen gegenüber Ihnen, Ihrem und unserem Umfeld verlässlich zu erfüllen.

Ein Dankeschön an Sie alle, die verständnisvoll mit dieser Situation umgehen. Vor allem auch dann, wenn gewünschte Ansprechpartner in den Einrichtungen einmal nicht sofort telefonisch erreichbar sind oder wir nicht gleich alle Fragen in der Schnelligkeit beantworten können, wie Sie es gewohnt sind. Gerade die Älteren wissen aus eigener Erfahrung, welche manchmal auch unkalkulierbaren Überraschungen das Leben bereithalten kann. Erfreulich ist allerdings, dass unserem Land die Wichtigkeit und besondere Schutzbedürftigkeit der Seniorinnen und Senioren und die damit einhergehende Bedeutung der Pflege vor Augen geführt wird. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten wirklich Beeindruckendes, wie Sie täglich selbst in vielfacher Hinsicht erfahren und beobachten können.

Was macht Alloheim?

Wir arbeiten in spezialisierten Teams, die sich untereinander abstimmen und alle Maßnahmen koordinieren. Dabei geht es nicht nur um Lösungen der wechselnden Herausforderungen, die neue Regelungen oder behördliche Vorgaben mit sich bringen, sondern auch darum, einen längerfristigen Ansatz zur Bewältigung dieser Krise zu entwickeln. Alloheim hat im Rahmen seiner Präventionsmaßnahmen unternehmensweit bereits am 19. März 2020 einen umfangreichen Pandemieplan etabliert und die Mitarbeiter in den Einrichtungen ausführlich geschult. Auf diesen Pandemieplan haben wir von zahlreichen Behörden oder Heimaufsichten anerkennende und sehr positive Rückmeldungen erhalten. Bereits Anfang März haben wir zum Schutze unserer Bewohner und Mitarbeiter alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres von Besuchen der Bewohner unserer Einrichtungen abzusehen.

Außerhalb unseres Einflussbereiches liegt die frühzeitige Aufdeckung der nach wie vor bestehenden Infektionsrisiken. Um diese zu minimieren, fordern wir auch im Sinne aller Pflegeheime die flächendeckende Testung sämtlicher Neuaufnahmen und Verlegungen von einem Krankenhaus in die Pflegeeinrichtungen. Unser Fokus liegt darauf, unsere Mitarbeiter und Bewohner an allen Standorten zu schützen. Die zusätzliche, vor allem psychische Belastung unserer Mitarbeiter, durch leichtfertige Unterstellungen und Schuldzuweisungen, falls es zu Infektionen kommt, erschüttert uns sehr und ist traurig zugleich. Das Virus findet vielerlei Wege.

Umso dankbarer sind wir, weil wir von Ihnen nach wie vor einen so großen Zuspruch, Dank und Anerkennung für unsere Arbeit bekommen. Gemeinsam mit Ihnen in diesen herausfordernden Zeiten zusammenstehen zu können, das erfüllt uns mit Stolz!

Vielen Dank, dass Sie mit viel Verantwortung die getroffenen Maßnahmen zum Schutz Ihrer und unserer der Gesundheit beherzigen und die im persönlichen Umfeld entstandenen Einschränkungen so positiv und verständnisvoll annehmen. Wir werden diese Herausforderung gemeinsam bewältigen, indem wir aneinander glauben und uns gegenseitig bestärken, denn jeder von uns möchte baldmöglichst zurück zur Normalität.

Sorgen Sie gut für sich!
Herzliche Grüße
Ihr Alloheim-Team

19.03.2020 | Coronavirus: Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern

Alloheim nimmt seine Verantwortung für das Wohl von Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern seiner Einrichtungen im Zusammenhang mit dem Infektionsschutz sehr ernst.

Wir beobachten die Entwicklungen zum Coronavirus insgesamt und die Situation in unseren Einrichtungen sehr aufmerksam und haben frühzeitig entsprechende Präventionsmaßnahmen eingeleitet.

Wir halten alle Mitarbeiter zur strikten Einhaltung der ohnehin vorgeschriebenen Basishygienemaßnahmen an und kontrollieren dies regelmäßig in allen Einrichtungen. Dies umfasst beispielsweise Händedesinfektion nach den Maßgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO. Unterstützend haben wir in den vergangenen Tagen und Wochen die Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter zum Thema „Infektionsschutz“ in allen unseren Einrichtungen wiederholt. Zudem werden in unseren Einrichtungen Flächen wie zum Beispiel Fußböden, Bettgestelle, Nachttische gründlich desinfiziert. Unsere Mitarbeiter haben wir mit zusätzlichen Handdesinfektionsmitteln ausgestattet, die sie jederzeit griffbereit bei sich haben.

Angesichts der bundesweit stark ansteigenden Coronavirus-Infektionen gilt in unseren Residenzen zum Schutz von Bewohnern und Angehörigen ab sofort ein generelles Besuchsverbot. Besuche sind nur noch in dringenden Notfällen zulässig. Um Kontaktwege im erforderlichen Maß nachhalten zu können, werden Besucherlisten geführt. Als rein vorsorgliche Maßnahme zum Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern hatten wir schon seit Anfang März 2020 alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres Besuche der Bewohner unserer Einrichtungen möglichst zu vermeiden. Um in begründeten Fällen die Möglichkeiten eines Besuchs abzuklären und gegebenenfalls individuelle Schutzvorkehrungen vorab zu besprechen, hatten wir Angehörige und weitere Besucher gebeten, uns vorab telefonisch anzusprechen.

Darüber hinaus sagen wir zum Schutz unserer Bewohner und Mitarbeiter sämtliche in unseren Einrichtungen geplanten externen Veranstaltungen und Schulungen ab. Zusätzlich sind unsere Mitarbeiter angehalten, externe Meetings und Veranstaltungen zu meiden. Auch werden interne Meetings und Termine bundesweit ab sofort grundsätzlich durch Telefon- oder Videokonferenzen ersetzt oder verschoben. Damit reduzieren wir spürbar eine mögliche Ansteckungsgefahr für die Mitarbeiter, auch durch die reduzierten Reiseaktivitäten.

Wir haben auf Unternehmensebene ein zentrales Krisenteam etabliert, das auf Basis eines unternehmensweiten Pandemieplans die Koordination von Maßnahmen und die Kommunikation in die Einrichtungen übernimmt. Zudem haben wir in allen Einrichtungen ein lokales Kriseninterventionsteam aufgebaut, das sich im Falle eines begründeten Verdachts oder einer nachgewiesenen Infektion um professionelle Sofortmaßnahmen, strikte Einhaltung aller Prozesse und Zusammenarbeit mit den Gesundheits- und Ordnungsbehörden kümmert. Diese Teams bestehen aus Einrichtungsleitung, Pflegedienstleitung, Qualitätsbeauftragten und Hygienebeauftragten. Sie werden von den Regionalleitungen, den COOs und unserem zentralen Qualitätsmanagement unterstützt, mit denen alle Kriseninterventionsteams im regelmäßigen Informationsaustausch stehen.

Wir orientieren uns in unseren Einrichtungen strikt an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und haben diese in unser Hygienehandbuch sowie in die Abläufe bei einem Verdachts- oder Infektionsfall übernommen. Mitarbeiter aller Einrichtungen haben wir mit Informationsmaterial des Robert-Koch-Instituts (RKI) ausgestattet, mit Erläuterungen zum Coronavirus, entsprechenden Schutzmaßnahmen sowie Hinweisen zu Maßnahmen in begründeten Verdachtsfällen.

Allen behördlichen Empfehlungen und Anordnungen kommen wir in allen Einrichtungen selbstverständlich vollumfänglich und unverzüglich nach.