Corona News

Alloheim Senioren-Residenz „Haus Holter Fleet”

Osterholzer Heerstraße 73 | 28307 Bremen | 0421 485169-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Menüplan - Mittagessen

Es ist leider kein aktueller Menüplan hinterlegt

Menüplan | Panna Cotta

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

05.05.2019 | Herzliche Einladung zum Maifest mit Heidi Hedtmann

21.01.2019 | Koffer packen im Haus Holter Fleet

14.12.2018 | Stimmungsvolles Adventsfest im Alloheim

BREMEN. Mit Weihnachtsmusik, selbstgebackenen Plätzchen und festlicher Dekoration begeisterte die Seniorenresidenz „Haus Holter Fleet“ Alt und Jung. Gemeinsam mit Angehörigen feierte die Einrichtung jetzt eine große Adventsfeier. Höhepunkt der Veranstaltung war das Konzert des „Bremer Blechbläser Ensemble“.

Die Bewohner der Seniorenresidenz „Haus Holter Fleet“ in Bremen arbeiteten bereits seit Langem gemeinsam mit den Mitarbeitern an den Vorbereitungen des Adventsfestes. Fleißig wurden verschiedenste Plätzchensorten und Stollen gebacken, Weihnachtslieder einstudiert und der Tannenbaum geschmückt. „Unsere Senioren haben sich sehr große Mühe bei der Organisation unserer Feier gegeben“, sagt Einrichtungsleiter Volker Kargel, „mit viel Liebe zum Detail haben sie unser diesjähriges Adventsfest unvergesslich werden lassen.“

Gemeinsam mit ihren Angehörigen, Gästen des Hauses und dem Team der Seniorenresidenz verbrachten die Bewohner einen stimmungsvollen Nachmittag in weihnachtlichem Ambiente. In dem liebevoll dekorierten Raum wurden bekannte Weihnachtslieder gesungen und bei einer Tasse heißem Kaffee die selbstgebackenen Köstlichkeiten verspeist. Musikalisch wurde das Adventsfest durch ein weihnachtliches Konzert des „Bremer Blechbläser Ensemble“ umrahmt. Unter der Leitung von Heinz Rhode begeisterte die Musikergruppe Bewohner, Mitarbeiter und Angehörige mit wundervollen Weihnachtsstücken. „Unsere Adventsfeier war ein großer Erfolg“, freut sich Volker Kargel, „die Senioren hatten sehr viel Spaß und werden sich sicherlich noch lange mit Freude an diesen Nachmittag erinnern.“

Stimmungsvolles Adventsfest im Alloheim
Stimmungsvolles Adventsfest im Alloheim

13.11.2018 | Unterricht mit Überraschung

06.11.2018 | Still sitzen, Ohren spitzen, Hände falten, Schnabel halten

BREMEN. In der Seniorenresidenz „Haus Holter Fleet“ läuteten die Schulglocken.

Am 6. November besuchte das Theater Interaktiwo die Einrichtung. Im Rahmen einer interaktiven Vorstellung begaben sich die Schauspieler gemeinsam mit demenzerkrankten Bewohnern in ein Klassenzimmer. Ziel war es, Erinnerungen wieder aufleben zu lassen und die Senioren aktiv zum Mitmachen zu motivieren.

Verkleidet als Hahn, Katze, Hund und Esel erwecken sie die Bremer Stadtmusikanten zum Leben, begeistern Kinder und Jugendliche mit den Auftritten ihres „Mobilen Theaters“ oder präsentieren die Stadt Bremen im Rahmen von interaktiven Vorträgen oder Stadtführungen. Jetzt unternahm das Privattheater Interaktiwo mit dementiell erkrankten Bewohnern der Seniorenresidenz „Haus Holter Fleet“ in der Osterholzer Heerstraße eine gedanklichen Ausflug in ein Klassenzimmer. Dort wurden unter anderem die Unterrichtsfächer Deutsch, Erdkunde, Mathe und Schönschreiben unterrichtet.

In dem Theaterstück haben die Schauspieler des Ensembles gemeinsam mit den Senioren bekannte Gedichte aufgesagt, Lieder gesungen und die altdeutsche Schrift Sütterlin gelernt.

„Das Stück ist speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit kognitiven Defiziten angepasst“, umreißt Einrichtungsleiter Volker Kargel das Konzept, „dabei sollen Erinnerungen geweckt werden und die Bewohner zum Mitmachen und Erzählen angeregt werden.“ Dafür ist es besonders wichtig, die dementiell Erkrankten aktiv in die Handlung miteinzubeziehen. „Die Gruppe spielt nicht nur für, sondern auch mit unseren Bewohnern“, so Kargel, „Formulierungen, aber auch die Elemente des Unterrichts sind ganz bewusst ausgewählt und auf unsere Senioren angepasst worden.“

Die Idee für diese Aktion stammte ursprünglich von einem Angehörigen einer Bewohnerin des „Haus Holter Fleets“. „Wir freuen uns sehr, die Schauspieler in unserer Einrichtung begrüßen zu dürfen“, sagte der Einrichtungsleiter, „die Klassenraumatmosphäre und das Hören und Mitsprechen von Gedichten wie z.B. „Die Glocke“ von Friedrich Schiller, die unsere Senioren teilweise aus ihrer Kindheit und Jugend kennen, wird auch eher verschlossene Bewohner dazu anregen, gemeinsam zu diskutieren und von Erlebnissen und Erinnerungen zu erzählen. Das bringt den Demenzerkrankten viel Lebensfreude zurück.“ Auch Volker Kargel selbst war begeistert von der Vorstellung. „Die Schauspieler haben sehr viel Herzblut und Liebe zum Detail in die Vorbereitung des Stücks gesteckt.“

20.09.2018 | Teamarbeit im “Haus Holter Fleet”

In einer spontanen Aktion wurde in unserem Haus jetzt ein Dienstzimmer neu gestaltet. Das Team von Wohnbereich 2 hatte sich fest vorgenommen, ihr Büro in Eigenregie zu verschönern. Prompt waren Pinsel und Farbe zur Hand und gut gelaunt ging es an die Arbeit. Etwas Schweiß und einige Farbspritzer später war es dann vollbracht und das neugestaltete Dienstzimmer konnte eingeweiht werden.

Als kleines Dankeschön überreichte das Leitungsteam des Hauses Blumen, einen selbstgestalteten Bilderrahmen und Dekoration für das Dienstzimmer des fleißigen Teams.

Wir sagen vielen Dank.

Teamarbeit im "Haus Holter Fleet"
Teamarbeit im "Haus Holter Fleet"

29.08.2018 | Rauschendes Sommerfest in “Holter Fleet”

21.08.2018 | Gut besuchtes Sommerfest im „Haus Holter Fleet“

Viele Gäste feierten in der Senioren-Residenz mit dem Motto „1001 Nacht“

BREMEN. Mit viel Musik, guter Laune und vielen Gästen veranstaltete jetzt die Alloheim Senioren-Residenz „Haus Holter Fleet“ ihr diesjähriges Sommerfest unter dem Motto „1001 Nacht“. Neben orientalischen Köstlichkeiten vom Grill hatte die Einrichtung ein buntes Programm vorbereitet.

Schon früh auf den Beinen war das Team um Einrichtungsleiter Volker Kargel, um die letzten Vorbereitungen für das Sommerfest zu treffen. Das Schmücken des Hauses mit bunten Lampions oder das Aufbauen der Sitzmöglichkeiten nahmen bei herrlichem Wetter viel Zeit in Anspruch und hielt alle in Atem. Seit dem frühen Morgen bereitetet auch das Küchenteam das Fest vor. Neben frischen orientalischen Salaten wurden die Besucher des Sommerfestes mit Würstchen, Steaks vom Grill und einer breiten Getränkeauswahl verwöhnt.

Musikalisch wurde das Fest von Thomas Alex begleitet, der mit seinem Programm nicht nur den Nerv der Gäste und Bewohner perfekt traf, sondern mit seinem Keyboard auch vielerlei Musikwünsche erfüllte und die Bewohner, Mitarbeiter des Hauses und Gäste zum Tanzen animierte.

Für Begeisterung und weitere Höhepunkte des Festes sorgte dann die Bauchtanzgruppe unter der Leitung von Susanne Al-Kaledi. Gleich dreimal wechselten die Tänzerinnen ihr Outfit und präsentierten mitreißend ihre Darbietungen. Die Stimmung war entsprechend ausgelassen. Es wurde geklatscht und die Kostüme der Bauchtänzerinnen bestaunt.

Während des Festes wurden eifrig Spenden für das Kinderhospiz „Löwenherz“ in Syke gesammelt, wobei sich die Gäste sehr großzügig zeigten.

Einhellig dann auch das Fazit von Gästen, Bewohnern und Mitarbeitern: Das war ein gelungenes Sommerfest, welches wir alle gerne in Erinnerung behalten werden.

18.08.2018 | Orient, Sommer und Live-Musik

Die Alloheim Senioren-Residenz „Haus Holter Fleet“ lädt am 18. August zu einem großen orientalischen Sommerfest ein – Buntes Programm mit Vorführungen und Tanz für alle Altersklassen

BRMEN. Viel Spaß, eine tolle Gastronomie, Tanz-Vorführungen und gute Laune verspricht das große Sommerfest der Alloheim Senioren-Residenz „Haus Holter Fleet“ in Bremen. Mit einem bunten Rahmenprogramm, Entertainern und kulinarischen Highlights verwöhnt die Einrichtung am 18. August ihre Gäste. Herzlich eingeladen sind dazu alle Bürger der Region.

Schon jetzt drehen sich alle Aktivitäten des Einrichtungsteams um das große Sommerfest am 18. August in der Osterholzer Heerstraße 73. „Unser Motto lautet ‚1001 Nacht‘“, kündigt Einrichtungsleiter Volker Kargel an, „mit einem vielfältigen Rahmenprogramm wollen wir unsere Bewohner und Gäste zum Feiern, Tanzen und Genießen einladen. Gute Laune und ausgelassene Stimmung mit orientalischem Flair sind dabei garantiert.“
Um das wahr werden zu lassen, hat sich das Team um Volker Kargel einiges einfallen lassen: Ab 14.30 Uhr präsentiert sich beispielsweise der Außenbereich als orientalische Bühne. Dann tritt die Bauchtanzgruppe unter der Leitung von Susanne Al-Kaledi auf. Live spielt beim Sommerfest Musiker Thomas Alex, der mit einem vielfältigen Repertoire die Gäste begeistern möchte. Dem Motto entsprechend sind aber nicht nur das Programm und die Dekorationen gewählt: Auch das Küchenteam der Einrichtung will die Besucher mit orientalischen Genüssen verwöhnen. Im Focus steht dabei ein Grillbuffet mit einer vielfältigen Speisenauswahl – alles natürlich frisch zubereitet.

„Wir möchten alle Angehörigen und Freunde, aber auch alle Bürger der Region ganz herzlich zu diesem orientalischen Sommerfest einladen“, sagt Volker Kargel, „wir alle freuen uns auf viele Gäste und einen stimmungsvollen, ausgelassenen Tag mit viel Sommer, Sonne und Sonnenschein und natürlich viel Spaß und guter Laune.“

01.05.2018 | Tierischer Besuch in der Senioren-Residenz

Anfang Mai hatten wir tierischen Besuch in der Residenz. Die Kamele Ivan und Ali von einem in Bremen gastierenden Zirkus waren bei uns im Garten zu Besuch.

Während eines Spaziergangs am Vormittag entdeckten einige Bewohner und Bewohnerinnen die Tiere auf einer Wiese und staunten nicht schlecht, als der Tierpfleger anbot etwas später am Tag mit den Tieren vorbei zukommen.

Gegen 14 Uhr war es dann soweit – die beiden herrschaftlichen Tiere standen bei uns auf der Terrasse und freuten sich sehr über die angebotenen Bananen.

Die Tiere durften gestreichelt werden und hinterließen unter großem Gelächter der Umstehenden „Kameläpfel“ auf der Terrasse als Andenken.

Wir sagen danke für diesen abwechslungsreichen Besuch.

Ihr Team der Alloheim Senioren-Residenz “Haus Holter Fleet”

Tierischer Besuch in der Senioren-Residenz

Corona News

02.06.2020 | Besuche unter Auflagen wieder möglich

Großes Aufatmen in den Senioren-Residenzen: Nach der wochenlangen Abschottung sind Besuche in den Einrichtungen der Alloheim-Gruppe wieder möglich. Grundlage sind die Besuchskonzepte der einzelnen Residenzen, da nach wie vor bestimmte Auflagen gelten. So sollen Besuche nach Möglichkeit vorher in der Residenz angemeldet werden, die Besuchszeit ist begrenzt und auch Maskenpflicht, Abstands-, Hygiene- und Identitätsregeln sind noch nicht gelockert worden.

Die Besuchskonzepte sind an die jeweiligen Vorgaben der einzelnen Bundesländer angepasst. Diese können variieren, daher wird vornehmlich im Anmeldegespräch mit den Angehörigen über die individuellen Maßnahmen gesprochen, um entsprechend beim Besuch vor Ort einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Darüber hinaus können die Angehörigen sich vorab immer an die Residenzen wenden, um Fragen und Abläufe zu besprechen.

08.05.2020 | Besuche in Seniorenresidenzen unter Auflagen bald wieder möglich

Konzepterstellung in enger Absprache mit Behörden

DÜSSELDORF. Das Besuchsverbot traf die Angehörigen und Bewohner der Alloheim Seniorenresidenzen gleichermaßen schwer. Telefonate oder Briefe konnten persönliche Treffen zwar nicht ersetzen, jedoch Einsamkeitsgefühlen ein stückweit vorbeugen. Doch jetzt sollen Besuche von Angehörigen in den Alloheim-Seniorenresidenzen bald wieder möglich sein – allerdings nur unter strengen Auflagen und unter Einhaltung des Infektionsschutzes. Der Grund: Pflegebedürfte Menschen und insbesondere Senioren zählen weiterhin zur Corona-Risikogruppe. Hinzu kommen unterschiedliche Regelungen in einzelnen Ländern und Kreisen.
„Der persönliche Besuch ihrer Liebsten fehlte unseren Bewohnern sehr“, lautet das einhellige Fazit der Alloheim-Einrichtungsleitungen in ganz Deutschland, „die am häufigsten gestellte Frage ist: ‚Wann sind Besuche endlich wieder möglich?‘“. Dass es nun Lockerungen beim Besuchsverbot geben wird, befürworten daher alle Residenzleitungen und ihre jeweiligen Teams. Allerdings muss bis dahin noch einiges organisatorisches erledigt werden. Denn: Alle Betreiber müssen sich an strenge Vorgaben der Bundesländer halten und dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt sowie den Ordnungsbehörden ein detailliertes Besuchskonzept vorstellen.

Fest steht bereits, dass sowohl die Anzahl der Besucher, als auch die Zeit begrenzt sein werden. Weitere Auflagen: Alle Besuche müssen vorher angemeldet werden, es muss ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter während des gesamten Besuches eingehalten werden und es gelten strenge Hygieneregeln. Barriere-Maßnahmen wie Absperrungen, Plexiglasabtrennungen sollen darüber hinaus den direkten Kontakt zwischen Besucher und Bewohner als Schutzmaßnahme verhindern. Ebenso ist das Tragen eines dreilagigen Mund-Nasenschutz Pflicht. Geschenke, Essen, etc. müssen weiterhin separat abgegeben werden und dürfen aufgrund des Infektionsschutzes nach wie vor nicht persönlich überreicht werden.

Den Einrichtungsleitungen ist durchaus bewusst, dass sich Angehörige und Bewohner so schnell wie möglich wiedersehen möchten, allerdings bitten sie um Geduld. Derzeit arbeitet man mit Hochdruck an den Besuchskonzepten und ist dazu in einem engen Austausch mit den Bewohnerbeiräten und Behörden. Sobald ein Konzept abgestimmt ist, werden die Einrichtungen von sich aus die Angehörigen informieren. Insofern bitten die Alloheim-Mitarbeiter alle Besuchswilligen darum, von diesbezüglichen Nachfragen aus Rücksicht auf die Pflegekräfte abzusehen.

Bis die Konzepte fertig abgestimmt sind, ist noch einmal nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass Besuche nicht erlaubt sind.

15.04.2020 | Covid-19-Krise: „Corona besiegen wir nur gemeinsam“

Raphael Gilberg, Geschäftsführer der Alloheim Senioren-Residenzen, zieht eine Zwischenbilanz zur aktuellen Krisenbewältigung

Düsseldorf, 15. April 2020 – Mehrmals täglich konferiert Raphael Gilberg am Telefon mit dem Management und Fachabteilungen. Er ist Geschäftsführer des operativen Bereichs der Alloheim-Gruppe, ein Unternehmen, das bundesweit als zweitgrößter privater Betreiber von Pflegeeinrichtungen für rund 30.000 Pflegebedürftige und 20.000 Mitarbeiter verantwortlich ist. Rund drei Wochen nach dem von Bund und Ländern ausgesprochenen „umfassenden Kontaktverbot“, das in besonderem Maße Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen betrifft, zieht Gilberg eine Zwischenbilanz. Sein Fazit: „Um den bestmöglichen Schutz für die Bewohner zu gewährleisten wünschen sich unsere Mitarbeiter und auch die Mitarbeiter anderer Träger einen klaren Handlungsrahmen.“ So wie es bereits in sehr vielen Landkreisen gelebt wird, brauchen Pflegekräfte kurze Wege in der Entscheidungsfindung gemeinsam mit den unterstützenden Behörden.

Auf den ersten Blick klingt der Sachverhalt gar nicht so kompliziert: Der Bewohner einer Pflegeeinrichtung verlässt trotz Belehrungen, Bitten und Erklärungen täglich die Residenz durch den Hauptausgang. Er möchte sein Leben weiterhin so gestalten wie bisher. Corona-Krise? Sie hat keine Auswirkungen auf ihn, er fühlt sich gesund. Abends möchte er – ebenfalls wie gewohnt – dann wieder hinein in die Residenz. „Genau hier beginnt das Problem aller Pflegeeinrichtungen in Deutschland“, sagt Raphael Gilberg, „da wir nicht wissen, wo der Bewohner war und welche Kontakte er hatte, dürften wir ihn nicht mehr ins Haus lassen, denn er stellt dadurch ein potentielles Infektionsrisiko für alle anderen Bewohner und Mitarbeiter dar. Was also tun? Ein Zimmer oder einen Wohnbereich zu verschließen wäre eine Freiheitsberaubung. Ihm den Zutritt verwehren? Auf welcher Rechtsgrundlage?“ Wie Gilberg anführt, fühlen sich die Einrichtungen bei derartigen Fragen oftmals alleingelassen. „Wer ist zuständig? Man verweist ans Ordnungsamt, das verweist an die Heimaufsicht. Die wiederum meint, das Gesundheitsamt sei zuständig und das schickt einen wieder zum Ordnungsamt. Ich verstehe sehr gut, dass die Nerven vieler Kollegen und Mitarbeiter blank liegen, weil eine immense Verantwortung auf ihren Schultern liegt. Mittlerweile gehen wir jetzt direkt an die Ministerien und bitten dort um Hilfe.“

Auch die völlig unterschiedlichen Regelungen und Verordnungen im Umgang mit der Krise in den einzelnen Bundesländern machen den überregional agierenden Trägern erheblich zu schaffen. Die hochgelobte Desinfektionsschleuse in Nordrhein-Westfalen – in Niedersachsen ist sie nichts wert und wird bemängelt. Andere Vorschriften, andere Regeln. Bereits Anfang März hat ein hochprofessionelles Alloheim-Experten-Team einen Pandemieplan für den Tag X entwickelt. Täglich wird er aktualisiert; oft mehrfach am Tag, manchmal stündlich. „Die Fragestellungen und Verordnungen unterscheiden sich in den Bundesländern. All das müssen wir im Blick haben, vergleichen, aktualisieren und an die jeweiligen Einrichtungen vor Ort kommunizieren. Das kostet viel Energie, Kraft und Zeit – und löst natürlich viele Rückfragen aus, denn vieles ist schlichtweg nicht nachzuempfinden.“

Dass auch die Krankenhäuser unter hohem Druck stehen, teilweise aktuelle Landesverordnungen gar nicht bekannt sind und für Verwirrung sorgen – auch das gehört zum Alltag von Raphael Gilberg und seinem Krisenstab. Aber auch das muss gelöst werden. „Ein immenses Problem ist die Rückverlegung von Bewohnern nach einem Krankenhausaufenthalt“, sagt er, „hier spielen sich mittlerweile Dramen ab bis hin zu unwürdigen Situationen für die Betroffenen.“ Zu schnell sei das Virus ins Haus geholt und damit eine Kettenreaktion nicht mehr zu stoppen. In Niedersachsen gelte beispielsweise eine 14-tägige Quarantänepflicht für aus dem Krankenhaus zurückkehrende Bewohner. Ist die nicht sichergestellt, dürfen die Bewohner qua Landesanordnung nicht mehr in die Einrichtung zurückkehren. „Die Krankenhäuser wollen den Patienten zurückschicken, weil sie das Pflegebett benötigen. Wir dürfen ihn aufgrund der Verordnung aber nicht aufnehmen. Nun diskutieren der Krankenwagenfahrer und die Verwaltung im Beisein des Bewohners vor der Tür, ob er wieder herein darf oder nicht? Der Fahrer will ihn nicht wieder mitnehmen, lädt ihn quasi vor der Tür schnell ab. Das ist menschenunwürdig!“

Sichtlich irritiert sind Angehörige und Mitarbeiter auch über die Tatsache, dass bei Rückkehrern aus dem Krankenhaus nicht standardmäßig ein Covid-19-Test gemacht wird. „Da weiß ja niemand, was los ist“, sagt Raphael Gilberg und ergänzt: „Wir haben aktuell in einem Haus in Niedersachsen im Demenzbereich eine Infektionswelle von Bewohnern und Mitarbeitern zu bewältigen. Sehr schnell folgten dann Gerüchte, wahrscheinlich seien es unsere Mitarbeiter gewesen, die das Virus ins Haus gebracht hatten. Das löst natürlich einen ungeheuren Druck auf die Pflegekräfte aus, die sich plötzlich rechtfertigen müssen. Das ist ein sinnloser Stress, der zu ihrem jetzigen Arbeitspensum noch dazukommt. Die Leute vergessen oft, dass wir gerade eine weltweite Pandemie haben. Da geht es nicht um Schuldige, sondern darum, wer wem hilft!“
Eine besondere Herausforderung stellen für ihn und die Pflegefachkräfte die speziellen Wohnbereiche mit demenziell erkrankten Bewohnern dar. Der Grund: Der fortschreitende, kognitive Verlust der Gedächtnisleistung der Betroffenen stellt eine nahezu unüberwindbare Hürde dar. „Schon im normalen Alltag betreuen speziell ausgebildete Kräfte diese doch sehr große Gruppe der Demenzerkrankten“, erklärt Raphael Gilberg, „diesen Bewohnern Maßnahmen erklären zu wollen, wie das Tragen einer Gesichtsmaske oder Hinweise, man möge Abstand zueinander halten, Desinfektionsmaßnahmen durchführen, das ist schlichtweg unmöglich.“ Dies sei auch der Grund dafür, dass sich Infektionen gerade in den Demenzbereichen in „atemberaubender Geschwindigkeit“ ausbreiten könnten. „Wenn krankheitsbedingt denjenigen das Verständnis fehlt, dass all unsere Aktivitäten grundsätzlich dem eigenen Schutz dienen, wird es sehr, sehr schwierig.“

Raphael Gilberg hofft, dass die dringend erforderlichen Optimierungen in der gemeinsamen Krisenbewältigung kurzfristig zielführend umgesetzt werden. Alle Pflegeeinrichtungen seien schließlich davon betroffen. „An vielen Standorten klappt die Zusammenarbeit mit den Behörden hervorragend“, freut er sich, „man tauscht sich auf kurzen Wegen aus, Mitarbeiter waren sogar an den Osterfeiertagen für uns erreichbar – das ist toll.“ Andererseits wisse er, so Gilberg weiter, dass auch in den Behörden viele Verunsicherungen mitschwingen. Sein Wunsch: „Für alle Pflegekräfte wäre es viel einfacher, wenn die Politik den direkten Kontakt zu denjenigen suchen und halten würde, die aus dem praktischen Alltag und ihren Erfahrungen berichten können.“

Gilberg

11.04.2020 | Achtung: Aktuelle Corona Information

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,
liebe Angehörige,

eine wohl beispiellose und herausfordernde Zeit bringt Bedenken, Unsicherheit aber auch Positives mit sich. Nach wie vor stehen für uns die Bewohnerinnen und Bewohner in allen Alloheim-Residenzen, Ihre Gesundheit, Ihr Wohlergehen und Ihre Lebensqualität an erster Stelle. Täglich erfahren wir, von welch großen Sorgen Familienangehörigen oder Freunde getragen werden. Besuchs- und Kontaktverbote unterbrechen den regen, für alle Seiten notwendigen und wichtigen Austausch, das Persönliche und Gefühlvolle. Wir möchten Ihnen diese Sorgen nehmen, denn wir erheben den Anspruch, auch in dieser schwierigen Zeit mit nahezu täglich wechselnden Parametern die Verpflichtungen gegenüber Ihnen, Ihrem und unserem Umfeld verlässlich zu erfüllen.

Ein Dankeschön an Sie alle, die verständnisvoll mit dieser Situation umgehen. Vor allem auch dann, wenn gewünschte Ansprechpartner in den Einrichtungen einmal nicht sofort telefonisch erreichbar sind oder wir nicht gleich alle Fragen in der Schnelligkeit beantworten können, wie Sie es gewohnt sind. Gerade die Älteren wissen aus eigener Erfahrung, welche manchmal auch unkalkulierbaren Überraschungen das Leben bereithalten kann. Erfreulich ist allerdings, dass unserem Land die Wichtigkeit und besondere Schutzbedürftigkeit der Seniorinnen und Senioren und die damit einhergehende Bedeutung der Pflege vor Augen geführt wird. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten wirklich Beeindruckendes, wie Sie täglich selbst in vielfacher Hinsicht erfahren und beobachten können.

Was macht Alloheim?

Wir arbeiten in spezialisierten Teams, die sich untereinander abstimmen und alle Maßnahmen koordinieren. Dabei geht es nicht nur um Lösungen der wechselnden Herausforderungen, die neue Regelungen oder behördliche Vorgaben mit sich bringen, sondern auch darum, einen längerfristigen Ansatz zur Bewältigung dieser Krise zu entwickeln. Alloheim hat im Rahmen seiner Präventionsmaßnahmen unternehmensweit bereits am 19. März 2020 einen umfangreichen Pandemieplan etabliert und die Mitarbeiter in den Einrichtungen ausführlich geschult. Auf diesen Pandemieplan haben wir von zahlreichen Behörden oder Heimaufsichten anerkennende und sehr positive Rückmeldungen erhalten. Bereits Anfang März haben wir zum Schutze unserer Bewohner und Mitarbeiter alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres von Besuchen der Bewohner unserer Einrichtungen abzusehen.

Außerhalb unseres Einflussbereiches liegt die frühzeitige Aufdeckung der nach wie vor bestehenden Infektionsrisiken. Um diese zu minimieren, fordern wir auch im Sinne aller Pflegeheime die flächendeckende Testung sämtlicher Neuaufnahmen und Verlegungen von einem Krankenhaus in die Pflegeeinrichtungen. Unser Fokus liegt darauf, unsere Mitarbeiter und Bewohner an allen Standorten zu schützen. Die zusätzliche, vor allem psychische Belastung unserer Mitarbeiter, durch leichtfertige Unterstellungen und Schuldzuweisungen, falls es zu Infektionen kommt, erschüttert uns sehr und ist traurig zugleich. Das Virus findet vielerlei Wege.

Umso dankbarer sind wir, weil wir von Ihnen nach wie vor einen so großen Zuspruch, Dank und Anerkennung für unsere Arbeit bekommen. Gemeinsam mit Ihnen in diesen herausfordernden Zeiten zusammenstehen zu können, das erfüllt uns mit Stolz!

Vielen Dank, dass Sie mit viel Verantwortung die getroffenen Maßnahmen zum Schutz Ihrer und unserer der Gesundheit beherzigen und die im persönlichen Umfeld entstandenen Einschränkungen so positiv und verständnisvoll annehmen. Wir werden diese Herausforderung gemeinsam bewältigen, indem wir aneinander glauben und uns gegenseitig bestärken, denn jeder von uns möchte baldmöglichst zurück zur Normalität.

Sorgen Sie gut für sich!
Herzliche Grüße
Ihr Alloheim-Team

19.03.2020 | Coronavirus: Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern

Alloheim nimmt seine Verantwortung für das Wohl von Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern seiner Einrichtungen im Zusammenhang mit dem Infektionsschutz sehr ernst.

Wir beobachten die Entwicklungen zum Coronavirus insgesamt und die Situation in unseren Einrichtungen sehr aufmerksam und haben frühzeitig entsprechende Präventionsmaßnahmen eingeleitet.

Wir halten alle Mitarbeiter zur strikten Einhaltung der ohnehin vorgeschriebenen Basishygienemaßnahmen an und kontrollieren dies regelmäßig in allen Einrichtungen. Dies umfasst beispielsweise Händedesinfektion nach den Maßgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO. Unterstützend haben wir in den vergangenen Tagen und Wochen die Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter zum Thema „Infektionsschutz“ in allen unseren Einrichtungen wiederholt. Zudem werden in unseren Einrichtungen Flächen wie zum Beispiel Fußböden, Bettgestelle, Nachttische gründlich desinfiziert. Unsere Mitarbeiter haben wir mit zusätzlichen Handdesinfektionsmitteln ausgestattet, die sie jederzeit griffbereit bei sich haben.

Angesichts der bundesweit stark ansteigenden Coronavirus-Infektionen gilt in unseren Residenzen zum Schutz von Bewohnern und Angehörigen ab sofort ein generelles Besuchsverbot. Besuche sind nur noch in dringenden Notfällen zulässig. Um Kontaktwege im erforderlichen Maß nachhalten zu können, werden Besucherlisten geführt. Als rein vorsorgliche Maßnahme zum Schutz von Bewohnern und Mitarbeitern hatten wir schon seit Anfang März 2020 alle Besucher gebeten, bis auf Weiteres Besuche der Bewohner unserer Einrichtungen möglichst zu vermeiden. Um in begründeten Fällen die Möglichkeiten eines Besuchs abzuklären und gegebenenfalls individuelle Schutzvorkehrungen vorab zu besprechen, hatten wir Angehörige und weitere Besucher gebeten, uns vorab telefonisch anzusprechen.

Darüber hinaus sagen wir zum Schutz unserer Bewohner und Mitarbeiter sämtliche in unseren Einrichtungen geplanten externen Veranstaltungen und Schulungen ab. Zusätzlich sind unsere Mitarbeiter angehalten, externe Meetings und Veranstaltungen zu meiden. Auch werden interne Meetings und Termine bundesweit ab sofort grundsätzlich durch Telefon- oder Videokonferenzen ersetzt oder verschoben. Damit reduzieren wir spürbar eine mögliche Ansteckungsgefahr für die Mitarbeiter, auch durch die reduzierten Reiseaktivitäten.

Wir haben auf Unternehmensebene ein zentrales Krisenteam etabliert, das auf Basis eines unternehmensweiten Pandemieplans die Koordination von Maßnahmen und die Kommunikation in die Einrichtungen übernimmt. Zudem haben wir in allen Einrichtungen ein lokales Kriseninterventionsteam aufgebaut, das sich im Falle eines begründeten Verdachts oder einer nachgewiesenen Infektion um professionelle Sofortmaßnahmen, strikte Einhaltung aller Prozesse und Zusammenarbeit mit den Gesundheits- und Ordnungsbehörden kümmert. Diese Teams bestehen aus Einrichtungsleitung, Pflegedienstleitung, Qualitätsbeauftragten und Hygienebeauftragten. Sie werden von den Regionalleitungen, den COOs und unserem zentralen Qualitätsmanagement unterstützt, mit denen alle Kriseninterventionsteams im regelmäßigen Informationsaustausch stehen.

Wir orientieren uns in unseren Einrichtungen strikt an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und haben diese in unser Hygienehandbuch sowie in die Abläufe bei einem Verdachts- oder Infektionsfall übernommen. Mitarbeiter aller Einrichtungen haben wir mit Informationsmaterial des Robert-Koch-Instituts (RKI) ausgestattet, mit Erläuterungen zum Coronavirus, entsprechenden Schutzmaßnahmen sowie Hinweisen zu Maßnahmen in begründeten Verdachtsfällen.

Allen behördlichen Empfehlungen und Anordnungen kommen wir in allen Einrichtungen selbstverständlich vollumfänglich und unverzüglich nach.