Pflege-Spezial

Alloheim Senioren-Residenz „Haus Holter Fleet”

Osterholzer Heerstraße 73 | 28307 Bremen | 0421 485169-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

05.05.2019 | Herzliche Einladung zum Maifest mit Heidi Hedtmann

21.01.2019 | Koffer packen im Haus Holter Fleet

14.12.2018 | Stimmungsvolles Adventsfest im Alloheim

BREMEN. Mit Weihnachtsmusik, selbstgebackenen Plätzchen und festlicher Dekoration begeisterte die Seniorenresidenz „Haus Holter Fleet“ Alt und Jung. Gemeinsam mit Angehörigen feierte die Einrichtung jetzt eine große Adventsfeier. Höhepunkt der Veranstaltung war das Konzert des „Bremer Blechbläser Ensemble“.

Die Bewohner der Seniorenresidenz „Haus Holter Fleet“ in Bremen arbeiteten bereits seit Langem gemeinsam mit den Mitarbeitern an den Vorbereitungen des Adventsfestes. Fleißig wurden verschiedenste Plätzchensorten und Stollen gebacken, Weihnachtslieder einstudiert und der Tannenbaum geschmückt. „Unsere Senioren haben sich sehr große Mühe bei der Organisation unserer Feier gegeben“, sagt Einrichtungsleiter Volker Kargel, „mit viel Liebe zum Detail haben sie unser diesjähriges Adventsfest unvergesslich werden lassen.“

Gemeinsam mit ihren Angehörigen, Gästen des Hauses und dem Team der Seniorenresidenz verbrachten die Bewohner einen stimmungsvollen Nachmittag in weihnachtlichem Ambiente. In dem liebevoll dekorierten Raum wurden bekannte Weihnachtslieder gesungen und bei einer Tasse heißem Kaffee die selbstgebackenen Köstlichkeiten verspeist. Musikalisch wurde das Adventsfest durch ein weihnachtliches Konzert des „Bremer Blechbläser Ensemble“ umrahmt. Unter der Leitung von Heinz Rhode begeisterte die Musikergruppe Bewohner, Mitarbeiter und Angehörige mit wundervollen Weihnachtsstücken. „Unsere Adventsfeier war ein großer Erfolg“, freut sich Volker Kargel, „die Senioren hatten sehr viel Spaß und werden sich sicherlich noch lange mit Freude an diesen Nachmittag erinnern.“

Stimmungsvolles Adventsfest im Alloheim
Stimmungsvolles Adventsfest im Alloheim

13.11.2018 | Unterricht mit Überraschung

06.11.2018 | Still sitzen, Ohren spitzen, Hände falten, Schnabel halten

BREMEN. In der Seniorenresidenz „Haus Holter Fleet“ läuteten die Schulglocken.

Am 6. November besuchte das Theater Interaktiwo die Einrichtung. Im Rahmen einer interaktiven Vorstellung begaben sich die Schauspieler gemeinsam mit demenzerkrankten Bewohnern in ein Klassenzimmer. Ziel war es, Erinnerungen wieder aufleben zu lassen und die Senioren aktiv zum Mitmachen zu motivieren.

Verkleidet als Hahn, Katze, Hund und Esel erwecken sie die Bremer Stadtmusikanten zum Leben, begeistern Kinder und Jugendliche mit den Auftritten ihres „Mobilen Theaters“ oder präsentieren die Stadt Bremen im Rahmen von interaktiven Vorträgen oder Stadtführungen. Jetzt unternahm das Privattheater Interaktiwo mit dementiell erkrankten Bewohnern der Seniorenresidenz „Haus Holter Fleet“ in der Osterholzer Heerstraße eine gedanklichen Ausflug in ein Klassenzimmer. Dort wurden unter anderem die Unterrichtsfächer Deutsch, Erdkunde, Mathe und Schönschreiben unterrichtet.

In dem Theaterstück haben die Schauspieler des Ensembles gemeinsam mit den Senioren bekannte Gedichte aufgesagt, Lieder gesungen und die altdeutsche Schrift Sütterlin gelernt.

„Das Stück ist speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit kognitiven Defiziten angepasst“, umreißt Einrichtungsleiter Volker Kargel das Konzept, „dabei sollen Erinnerungen geweckt werden und die Bewohner zum Mitmachen und Erzählen angeregt werden.“ Dafür ist es besonders wichtig, die dementiell Erkrankten aktiv in die Handlung miteinzubeziehen. „Die Gruppe spielt nicht nur für, sondern auch mit unseren Bewohnern“, so Kargel, „Formulierungen, aber auch die Elemente des Unterrichts sind ganz bewusst ausgewählt und auf unsere Senioren angepasst worden.“

Die Idee für diese Aktion stammte ursprünglich von einem Angehörigen einer Bewohnerin des „Haus Holter Fleets“. „Wir freuen uns sehr, die Schauspieler in unserer Einrichtung begrüßen zu dürfen“, sagte der Einrichtungsleiter, „die Klassenraumatmosphäre und das Hören und Mitsprechen von Gedichten wie z.B. „Die Glocke“ von Friedrich Schiller, die unsere Senioren teilweise aus ihrer Kindheit und Jugend kennen, wird auch eher verschlossene Bewohner dazu anregen, gemeinsam zu diskutieren und von Erlebnissen und Erinnerungen zu erzählen. Das bringt den Demenzerkrankten viel Lebensfreude zurück.“ Auch Volker Kargel selbst war begeistert von der Vorstellung. „Die Schauspieler haben sehr viel Herzblut und Liebe zum Detail in die Vorbereitung des Stücks gesteckt.“

20.09.2018 | Teamarbeit im “Haus Holter Fleet”

In einer spontanen Aktion wurde in unserem Haus jetzt ein Dienstzimmer neu gestaltet. Das Team von Wohnbereich 2 hatte sich fest vorgenommen, ihr Büro in Eigenregie zu verschönern. Prompt waren Pinsel und Farbe zur Hand und gut gelaunt ging es an die Arbeit. Etwas Schweiß und einige Farbspritzer später war es dann vollbracht und das neugestaltete Dienstzimmer konnte eingeweiht werden.

Als kleines Dankeschön überreichte das Leitungsteam des Hauses Blumen, einen selbstgestalteten Bilderrahmen und Dekoration für das Dienstzimmer des fleißigen Teams.

Wir sagen vielen Dank.

Teamarbeit im "Haus Holter Fleet"
Teamarbeit im "Haus Holter Fleet"

29.08.2018 | Rauschendes Sommerfest in “Holter Fleet”

21.08.2018 | Gut besuchtes Sommerfest im „Haus Holter Fleet“

Viele Gäste feierten in der Senioren-Residenz mit dem Motto „1001 Nacht“

BREMEN. Mit viel Musik, guter Laune und vielen Gästen veranstaltete jetzt die Alloheim Senioren-Residenz „Haus Holter Fleet“ ihr diesjähriges Sommerfest unter dem Motto „1001 Nacht“. Neben orientalischen Köstlichkeiten vom Grill hatte die Einrichtung ein buntes Programm vorbereitet.

Schon früh auf den Beinen war das Team um Einrichtungsleiter Volker Kargel, um die letzten Vorbereitungen für das Sommerfest zu treffen. Das Schmücken des Hauses mit bunten Lampions oder das Aufbauen der Sitzmöglichkeiten nahmen bei herrlichem Wetter viel Zeit in Anspruch und hielt alle in Atem. Seit dem frühen Morgen bereitetet auch das Küchenteam das Fest vor. Neben frischen orientalischen Salaten wurden die Besucher des Sommerfestes mit Würstchen, Steaks vom Grill und einer breiten Getränkeauswahl verwöhnt.

Musikalisch wurde das Fest von Thomas Alex begleitet, der mit seinem Programm nicht nur den Nerv der Gäste und Bewohner perfekt traf, sondern mit seinem Keyboard auch vielerlei Musikwünsche erfüllte und die Bewohner, Mitarbeiter des Hauses und Gäste zum Tanzen animierte.

Für Begeisterung und weitere Höhepunkte des Festes sorgte dann die Bauchtanzgruppe unter der Leitung von Susanne Al-Kaledi. Gleich dreimal wechselten die Tänzerinnen ihr Outfit und präsentierten mitreißend ihre Darbietungen. Die Stimmung war entsprechend ausgelassen. Es wurde geklatscht und die Kostüme der Bauchtänzerinnen bestaunt.

Während des Festes wurden eifrig Spenden für das Kinderhospiz „Löwenherz“ in Syke gesammelt, wobei sich die Gäste sehr großzügig zeigten.

Einhellig dann auch das Fazit von Gästen, Bewohnern und Mitarbeitern: Das war ein gelungenes Sommerfest, welches wir alle gerne in Erinnerung behalten werden.

18.08.2018 | Orient, Sommer und Live-Musik

Die Alloheim Senioren-Residenz „Haus Holter Fleet“ lädt am 18. August zu einem großen orientalischen Sommerfest ein – Buntes Programm mit Vorführungen und Tanz für alle Altersklassen

BRMEN. Viel Spaß, eine tolle Gastronomie, Tanz-Vorführungen und gute Laune verspricht das große Sommerfest der Alloheim Senioren-Residenz „Haus Holter Fleet“ in Bremen. Mit einem bunten Rahmenprogramm, Entertainern und kulinarischen Highlights verwöhnt die Einrichtung am 18. August ihre Gäste. Herzlich eingeladen sind dazu alle Bürger der Region.

Schon jetzt drehen sich alle Aktivitäten des Einrichtungsteams um das große Sommerfest am 18. August in der Osterholzer Heerstraße 73. „Unser Motto lautet ‚1001 Nacht‘“, kündigt Einrichtungsleiter Volker Kargel an, „mit einem vielfältigen Rahmenprogramm wollen wir unsere Bewohner und Gäste zum Feiern, Tanzen und Genießen einladen. Gute Laune und ausgelassene Stimmung mit orientalischem Flair sind dabei garantiert.“
Um das wahr werden zu lassen, hat sich das Team um Volker Kargel einiges einfallen lassen: Ab 14.30 Uhr präsentiert sich beispielsweise der Außenbereich als orientalische Bühne. Dann tritt die Bauchtanzgruppe unter der Leitung von Susanne Al-Kaledi auf. Live spielt beim Sommerfest Musiker Thomas Alex, der mit einem vielfältigen Repertoire die Gäste begeistern möchte. Dem Motto entsprechend sind aber nicht nur das Programm und die Dekorationen gewählt: Auch das Küchenteam der Einrichtung will die Besucher mit orientalischen Genüssen verwöhnen. Im Focus steht dabei ein Grillbuffet mit einer vielfältigen Speisenauswahl – alles natürlich frisch zubereitet.

„Wir möchten alle Angehörigen und Freunde, aber auch alle Bürger der Region ganz herzlich zu diesem orientalischen Sommerfest einladen“, sagt Volker Kargel, „wir alle freuen uns auf viele Gäste und einen stimmungsvollen, ausgelassenen Tag mit viel Sommer, Sonne und Sonnenschein und natürlich viel Spaß und guter Laune.“

01.05.2018 | Tierischer Besuch in der Senioren-Residenz

Anfang Mai hatten wir tierischen Besuch in der Residenz. Die Kamele Ivan und Ali von einem in Bremen gastierenden Zirkus waren bei uns im Garten zu Besuch.

Während eines Spaziergangs am Vormittag entdeckten einige Bewohner und Bewohnerinnen die Tiere auf einer Wiese und staunten nicht schlecht, als der Tierpfleger anbot etwas später am Tag mit den Tieren vorbei zukommen.

Gegen 14 Uhr war es dann soweit – die beiden herrschaftlichen Tiere standen bei uns auf der Terrasse und freuten sich sehr über die angebotenen Bananen.

Die Tiere durften gestreichelt werden und hinterließen unter großem Gelächter der Umstehenden „Kameläpfel“ auf der Terrasse als Andenken.

Wir sagen danke für diesen abwechslungsreichen Besuch.

Ihr Team der Alloheim Senioren-Residenz “Haus Holter Fleet”

Tierischer Besuch in der Senioren-Residenz

Pflege-Spezial

01.10.2019 | Demenz – wenn das Herz liebt, aber der Kopf vergisst

Demenz beginnt oft schleichend und sowohl Betroffene als auch Angehörige merken es zunächst nicht oder wollen nicht wahr haben, dass sich etwas verändert. Doch was bedeutet Demenz und wie geht man am besten mit demenzkranken Menschen um?
Ein Demenzkranker durchläuft oft verschiedene Stadien. Im frühen Stadium sieht es bei den Betroffenen eher wie eine Art Altersvergesslichkeit aus. Auch der Orientierungssinn kann nachlassen. Schreitet die Erkrankung weiter voran, haben die Betroffenen zunehmend Schwierigkeiten, sich neue Informationen zu merken, sich zu konzentrieren und Zusammenhänge zu erkennen. Sie vergessen wichtige Ereignisse aus ihrer Vergangenheit. Das kann für Angehörige besonders schmerzhaft sein, z.B. dann wenn sich der Erkrankte nicht mehr daran erinnern kann, dass er verheiratet ist.
Angehörige müssen umdenken
Im späten Stadium leiden die Betroffenen unter starken Stimmungsschwankungen. Es kann vorkommen, dass sie stundenlang aus dem Fenster starren. Viele verhalten sich ganz plötzlich aggressiv, obwohl sie es gar nicht so meinen. So ein Verhalten sollte man nicht als persönlichen Angriff auffassen.

Demenz01

Foto: Edler von Rabenstein – Adobe Stock

Demenzkranke können im späten Stadium oft die Signale ihres Körpers nicht mehr deuten und schaffen es z.B. nicht rechtzeitig ihre Blase zu leeren. Aber auch das Essverhalten ändert sich. Es gibt viele Gründe, die dazu führen, dass Menschen mit Demenz nicht mehr genügend Nahrung zu sich nehmen, was nicht selten zu einer Unter- bzw. Mangelernährung führen kann. Oftmals hilft nur gutes Beobachten um festzustellen, warum zu wenig gegessen oder die Nahrungkomplett verweigert wird. Mediq Deutschland hilft den Mitarbeiter/-innen von Alloheim dabei, die Gründe einer Essensverweigerung herauszufinden und bietet eine Auswahl geeigneter Zusatznahrungen an, die das Nährstoffdefizit ausgleichen und den Ernährungsstatus deutlich verbessern. Aber auch wenn es aufgrund der Demenz zu einer Inkontinenz kommt, steht Mediq Deutschland zur Seite und berät zu den geeigneten Produkten.
Neben einem veränderten Essverhalten und einer möglichen Inkontinenz fällt es Demenzkranken oft schwer, Worte oder gar Sätze zu bilden. Sie reden deswegen kaum noch. Das heißt aber nicht, dass man nicht mehr mit dem Betroffenen kommunizieren kann. Es ist wichtig weiterhin normal mit ihnen zu reden. Dabei ist es hilfreich, einfache Sätze zu bilden und den Blickkontakt aufrechtzuerhalten. Angehörige sollten akzeptieren, dass eineDiskussion über Sachfragen – wann ist was passiert? – wenig Sinn macht. Viel wichtiger ist es bei der Kommunikation eine gute Beziehung aufrechtzuerhalten. Was immer bleibt, ist der Weg über die Emotionen. Viele reagieren sehr sensibel auf Berührungen und Mimik. Vertraute Gerüche können ebenso ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.
Demenz ist in den meisten Fällen ein normaler Prozess des Alterns, kann aber auch schon in jungen Jahren auftreten. In jedem Stadium ist es wichtig, die Würde des Betroffenen nicht zu verletzen. Angehörige sollten darauf achten, die nachlassenden Fähigkeiten des Demenzkranken nicht zu kritisieren und die Entwicklung genau zu beobachten, um zu wissen, welche Aufgaben Sie ihm noch anvertrauen können.
Interessierte können sich darüber hinaus genauer auf der Webseite von Mediq Deutschland über die Therapiemöglichkeiten beiMangelernährung aufgrund von Demenz informieren oder auch gerne persönlichen Kontakt mit dem Unternehmen suchen.
Mediq Deutschland GmbH
66661 Merzig
www.mediq.de

02.08.2019 | Wenn das Schlucken zum Problem wird

Schlucken ist für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit. Erst wenn es zu Störungen oder Problemen beim Kauen und Schlucken kommt, wird klar, dass es sich bei diesem Zusammenspiel von Muskeln und Nerven um einen sehr komplexen Prozess handelt. Schluckstörungen (Dysphagie) sind meist die Folge von altersbedingten, körperlichen Veränderungen (z. B. Muskelsteifheit und Bewegungsarmut im Bereich der Mund-, Rachen- und Kehlkopfmuskeln, schlechte Zahnprothesen, Nachlassen des Schluckreflexes). Sie können aber auch als Folge von neurologischen Erkrankungen (Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Alzheimer, Demenz, Morbus Parkinson, Multipler Sklerose) sowie Krebserkrankungen im Kopf-Hals-Bereich auftreten.

Grundsätzlich sollten Schluckbeschwerden immer fachmännisch von einem Arzt
oder Logopäden untersucht werden. Wichtig ist es, herauszufinden, ob es beim Schlucken sowohl von fester Nahrung als auch von Flüssigkeiten zu Problemen kommt. Der Schluckvorgang sollte genau beobachtet werden, um die Art der Schluckstörung bestmöglich beurteilen zu können.

Es ist daher umso wichtiger, dass Ärzte, Sprachtherapeuten, Ernährungstherapeuten und Fachpflegepersonal eng zusammen arbeiten, da viele Betroffene schnell Defizite in der Ernährung aufweisen und dies nicht selten zu einer Mangelernährung führt. Sie verlieren an Gewicht und Muskelmasse und werden zunehmend schwächer und lustloser. Grundsätzlich sollte die Therapie von Schluckstörungen eng mit der Behandlung der Grunderkrankung verknüpft sein. Dabei werden folgende Ziele verfolgt:

Schlucken

Bild: Copyright damato / Fotolia

1. Die Fähigkeit zur normalen Nahrungsaufnahme sollte weitestgehend wiedererlangt werden.
Logopäden versuchen mithilfe bestimmter Stimulations-, Bewegungs- und Schluckübungen, die gestörte Funktion wieder herzustellen. Darüber hinaus vermitteln sie Techniken zur besseren Haltung und einem sicheren Schlucken. Sollten Schluckstörungen nur aufgrund von Kaustörungen auftreten, können diese meist durch eine verbesserte Mundpflege oder eine Zahnbehandlung behoben werden.

2. Die Gefahr des Verschluckens sollte so gering wie möglich gehalten werden.
Wenn Getränke zu schnell den Rachen hinunter fließen, kann der Betroffene das Schlucken nicht mehr steuern und es besteht die Gefahr des Verschluckens. Dysphagiepatienten trinken daher meist zu wenig, aus Angst, sie könnten sich verschlucken. Hier helfen spezielle Trink-Becher. Durch eine besondere Geometrie kann der Becher geleert werden, ohne dass der Betroffene den Kopf in den Nacken legen muss. Zudem ist es hilfreich, die Konsistenz der Speisen und Getränke so anzupassen, dass das Schlucken vereinfacht wird. Entscheidend ist hierbei, die Nahrung an die individuelle Schluckkapazität anzupassen. Feste Speisen können beispielsweise püriert werden, während Flüssigkeiten mithilfe von Andickungsmitteln die passende Konsistenz erhalten. Je nach Dosierung wird die Flüssigkeit sirup-, honig- oder puddingartig. Damit wird das Schlucken erleichtert und die Nahrungsaufnahme insgesamt verbessert. Es sollte jedoch nicht vergessen werden, die Nahrung auch in einer appetitanregenden Form anzubieten und somit auch zum Essen zu motivieren.
Das Einnehmen von Tabletten kann ebenfalls problematisch sein. Tabletten können mehrfach geteilt oder gemörsert werden (unter Verwendung eines geeigneten Mörsers). Ob die verordneten Medikamente zum Teilen bzw. Mörsern geeignet sind, sollte im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt oder Apotheker abgestimmt werden.

3. Positive Unterstützung des Kankheitsverlaufs, durch die Verbesserung des Ernährungszustandes.
Um den Ernährungszustand zu verbessern und ein Nährstoffdefizit auszugleichen, sollten in erster Linie kalorienreiche Lebensmittel gewählt werden. Darüber hinaus leistet der Einsatz von hochkalorischer Trinknahrung (z. B. Cenaman Trinknahrung) einen wichtigen Beitrag zur Nährstoffversorgung. Trinknahrung kann sowohl in Verbindung mit Andickungsmitteln verwendet als auch vielseitig in die normale Nahrung integriert werden. Sie ist verordnungsfähig und wird bei entsprechender Diagnosestellung von der Krankenkasse erstattet. Bei massiven Schluckstörungen und bei stark geschwächten, pflegebedürftigen Patienten gelingt es nur per Sondennahrung (PEG-Sonde, durch die Bauchwand in den Magen), alle Nährstoffe in ausreichender Menge zuzuführen und somit lebenswichtige Funktionen aufrechtzuerhalten.

Die MitarbeiterInnen von Alloheim und Assist stehen Ihnen bei allen Fragen rund um das Thema Schluckbeschwerden, Trinknahrung und Andickungsmittel gerne mit Rat und Tat zur Seite. Gemeinsam finden wir die bestmögliche Lösung.

Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne.

assist GmbH
66661 Merzig
www.assist.de