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Mediq-Deutschland-News: Demenz - wenn das Herz liebt, aber der Kopf vergisst

15.03.2021

Demenz beginnt oft schleichend und sowohl Betroffene als auch Angehörige merken es zunächst nicht oder wollen nicht wahrhaben, dass sich etwas verändert. Doch was bedeutet Demenz und wie geht man am besten mit Demenzkranken um?

Ein Demenzkranker durchläuft oft verschiedene Stadien. Im frühen Stadium sieht es bei den Betroffenen eher wie eine Art Altersvergesslichkeit aus. Auch der Orientierungssinn kann nachlassen. Schreitet die Erkrankung weiter voran, haben die Betroffenen zunehmend Schwierigkeiten, sich neue Informationen zu merken, sich zu konzentrieren und Zusammenhänge zu erkennen. Sie vergessen wichtige Ereignisse aus ihrer Vergangenheit. Das kann für Angehörige besonders schmerzhaft sein, z. B. dann, wenn sich der Erkrankte nicht mehr daran erinnern kann, dass er verheiratet ist.

Angehörige müssen umdenken

Im späten Stadium leiden die Betroffenen unter starken Stimmungsschwankungen. Es kann vorkommen, dass sie stundenlang aus dem Fenster starren. Viele verhalten sich plötzlich aggressiv, obwohl sie es gar nicht so meinen. So ein Verhalten sollte man nicht als persönlichen Angriff auffassen.
Demenzkranke können im späten Stadium oft die Signale ihres Körpers nicht mehr deuten und schaffen es z. B. nicht rechtzeitig ihre Blase zu leeren. Aber auch das Essverhalten ändert sich. Es gibt viele Gründe dafür, dass Menschen mit Demenz nicht mehr genügend Nahrung zu sich nehmen. Dies kann zu einer Unter- bzw. Mangelernährung führen. Oftmals hilft nur gutes Beobachten, um festzustellen, warum zu wenig gegessen oder die Nahrung komplett verweigert wird. Mediq Deutschland hilft den Mitarbeiter/-innen von Alloheim dabei, die Gründe einer Essensverweigerung herauszufinden und bietet eine Auswahl geeigneter Zusatznahrungen an, die das Nährstoffdefizit ausgleichen und den Ernährungsstatus deutlich verbessern. Aber auch wenn es aufgrund der Demenz zu einer Inkontinenz kommt, steht Mediq Deutschland beratend zur Seite, u. a. bei der Auswahl geeigneter Produkte.

Neben einem veränderten Essverhalten und einer möglichen Inkontinenz fällt es Demenzkranken oft schwer, Worte oder gar Sätze zu bilden. Sie reden deswegen kaum noch. Das heißt aber nicht, dass man nicht mehr mit dem Betroffenen kommunizieren kann. Es ist wichtig weiterhin normal mit ihnen zu reden. Dabei ist es hilfreich, einfache Sätze zu bilden und den Blickkontakt aufrechtzuerhalten. Angehörige sollten akzeptieren, dass eine Diskussion über Sachfragen, wie z.B. wann ist was passiert, wenig Sinn macht. Viel wichtiger ist es bei der Kommunikation eine gute Beziehung aufrechtzuerhalten. Was immer bleibt, ist der Weg über die Emotionen. Viele reagieren sehr sensibel auf Berührungen und Mimik. Vertraute Gerüche können ebenso ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.

Demenz ist in den meisten Fällen ein normaler Prozess des Alterns, kann aber auch schon in jungen Jahren auftreten. In jedem Stadium ist es wichtig, die Würde des Betroffenen nicht zu verletzen. Angehörige sollten darauf achten, die nachlassenden Fähigkeiten des Demenzkranken nicht zu kritisieren und die Entwicklung genau zu beobachten, um zu wissen, welche Aufgaben Sie ihm noch anvertrauen können.

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