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Mediq-Deutschland-News: Bewohner mit Stoma fachgerecht versorgen

09.11.2022

Frau mit Stoma

Die Anlage eines Stomas stellt für die Betroffenen sowohl aus körperlicher wie auch aus psychischer Sicht einen erheblichen Eingriff dar. Deshalb ist es besonders wichtig die Betroffenen so früh wie möglich behutsam an ihre neue Situation heranzuführen und mögliche Sorgen und Ängste zu nehmen.

Die Mediq Deutschland arbeitet seit vielen Jahren eng mit den Alloheim Einrichtungen zusammen und steht den Betroffenen in dieser emotionalen Zeit beratend zur Seite. Ziel ist es, die Lebensqualität der Betroffenen so gut wie möglich zu erhalten. Dabei sind bei allen Beteiligten viel Einfühlungsvermögen, Geduld und manchmal auch Kreativität gefragt.

Was genau ist ein Stoma?

Der Begriff „Stoma“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt „Mund“ oder „Öffnung“. Unter einem Stoma wird grundsätzlich eine operativ angelegt „künstliche“ Verbindung zwischen dem Darm und der äußeren Haut verstanden. Stomata dienen dazu, Stuhl oder Harn abzuleiten. Die austretenden Darmausscheidungen oder der Harn müssen dann mit Hilfe spezieller Beutelsysteme aufgefangen werden. Diese medizinischen Hilfsmittel werden Produkte zur Stomaversorgung genannt und sind eine wichtige Voraussetzung zur unauffälligen, geruchs- und flüssigkeitsdichten Versorgung einer Stomaanlage.

Muss nach einer Stomaanlage die Ernährung umgestellt werden?

Diese Frage kann man grundsätzlich mit „nein“ beantworten. Die Betroffenen können weiterhin alles essen und trinken (auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von 1,5 bis 2 Liter pro Tag ist zu achten), was sie möchten und vertragen. Eine spezielle Diät für Stomaträger gibt es nicht. Allerdings ist es ratsam, ein persönliches „Ernährungs-Tagebuch“ zu führen, um genau herauszufinden, welche Speisen gut und welche weniger gut vertragen werden. Zu empfehlen ist, lieber fünf bis sechs kleine Mahlzeiten über den Tag zu sich zu nehmen, anstelle von zwei bis drei großen Mahlzeiten. Wichtig ist vor allem gut zu kauen. Getreu dem Motto: „Gut gekaut ist halb verdaut.“ Grundsätzlich sollte die Ernährung abwechslungsreich und ausgewogen sein - genau wie bei einem gesunden Menschen.

Die richtige Wahl der Stomaversorgung

Zahlreiche Hilfsmittel stehen zur Verfügung, um bei den Betroffenen zumindest die physiologischen Funktionseinschränkungen auszugleichen. Aber welche Versorgung ist nun die richtige? So einfach lässt sich diese Frage nicht beantworten, denn jedes Stoma ist anders und braucht seine individuelle Versorgung. Die Fachkräfte von Mediq Deutschland stehen den Alloheim Einrichtungen mit Rat und Tat zur Seite und empfehlen, welche Versorgung für den Betroffenen am besten geeignet ist. Darüber hinaus bietet Mediq Deutschland für Pflegekräfte, Betroffene und Angehörige Schulungen an. Diese sollen helfen, Ängste abzubauen, um so eine sach- und fachgerechte, individuelle Versorgung zu ermöglichen. Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne.

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