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Veranstaltungsrückblick

Unser Haus bietet seinen Bewohnern ein abwechslungsreiches und anregendes Veranstaltungsprogramm. An dieser Stelle haben wir Ihnen Beispiele von jüngeren Aktivitäten zusammengestellt:

Chefredakteur der katholischen Bistumszeitung in Rheinbrohl

Auf Vermittlung des Rheinbrohler PAULINUS-Mitarbeiters Andreas Kossmann war der Chefredakteur der katholischen Bistumszeitung, Bruno Sonnen, am letzten Freitag im Januar zu Gast in Rheinbrohl.

Zunächst stand die Besichtigung der Rheinbrohler Naturwurzelkrippe auf dem Programm, über welche der PAULINUS ausführlich in seiner Weihnachtsausgabe berichtet hatte. Erstaunt von dem natürlichen Anblick dieses Kunstwerks lobte Sonnen die schöne und beeindruckende Arbeit, wie er es auch im Gästebuch der Krippenbauer zum Ausdruck brachte.

In der Sakristei zeichnete Sonnen dann für seine SWR1-Radiosendung "Begegnungen", welche am Karnevalssonntag um 9 Uhr gesendet wird, ein ausführliches Interview mit Dietmar Walter auf, 2. Vorsitzender der Karnevalsgesellschaft 1891 Bad Hönningen e.V. sowie ehemaliger langjähriger Stadtkommandant und Prinz im Jahr 2000.

Walter, welcher sich in Bad Hönningen seit 15 Jahren für notleidende Kinder als Nikolaus einsetzt und Spenden sammelt sowie auch erstmals aktiv beim Krippenbau in der Pfarrkirche St. Peter und Paul half, wurde zum Thema "Karneval und Kirche" ausführlich befragt. Zuvor hatte Pastor Herbert Lonquich die Gäste in der Rheinbrohler Pfarrkirche begrüßt.

Da Dietmar Walter sehr wortgewandt die Fragen beantwortete, war das Interview "schnell im Kasten" und so folgte der letzte Teil des Besuchs in Rheinbrohl, die Besichtigung des 29er Ehrenmals auf der Rheinbrohler Ley. Hier begrüßte der 2. Vorsitzende Dieter Erben Herrn Sonnen und Andreas Kossmann gab einige Informationen zu der überregionalen Mahn- und Gedenkstätte, welche ja auch einen direkten Bezug nach Trier hat, wo der Kasernenstandort des Regiments war. Trier, Erpel und Ehrenbreitstein hießen die Alternativen zu Rheinbrohl, als man in den 20er Jahren den Standort des Ehrenmals diskutierte.

Besonders betonte Andreas Kossmann auch die seit zwei Jahren intensiv bestehende Zusammenarbeit mit dem Alloheim Sozialpsychiatrisches Zentrum "Arienheller",  für welches Ergotherapeut Rüdiger Henn anwesend war. Er stellte dem Besuch aus Trier das Heim vor und seine wörtlichen Ausführungen wurden von einigen Bildern und Berichten, die er überreichte, ergänzt. Insbesondere die Integrationsmaßnahmen in das örtliche Geschehen wie der Besuch verschiedener Veranstaltung, Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen (Schießen, Kegeln) oder eben auch der Einsatz rund um das Ehrenmal stellte Henn als besonders wichtig in den Vordergrund, so sei es das Ziel, vor allem jüngere Bewohner möglichst wieder hin zu einem eigenständigen Leben und Wohnen zu führen.

Für das Frühjahr soll eine gemeinsame Aktivität geplant werden, so in diesem Falle keine "Leserreise" sondern eine "Leserwanderung" auf den Spuren der Römer und des Rheinsteigs hin zum 29er Ehrenmal auf der Rheinbrohler Ley. Nähere Information zu dieser Veranstaltung werden nach Karneval bekannt gegeben.

 

Klappe die erste…

Diesen Satz hörten 6 Bewohner und 4 Betreuer des Alloheim Sozialpsychiatrisches Zentrum  „Arienheller“ an einem sonnigen Herbsttag in Monreal des öfteren. Aber der Reihe nach.

Mitte September wurden über die örtliche Presse Komparsen für den Dreh des zweiten Teils des Fernsehkrimis „Der Bulle und das Landei – Babyblues“ gesucht. Im Rahmen der freizeitstrukturierenden Maßnahmen durch die Ergotherapie nahm man, initiiert durch Einrichtungsleiter Hans-Joachim Laubenthal, zu der Produktionsfirma Polyphon Kontakt auf um unsere Bewohner als „Komparsen zu bewerben“. Kurze Zeit später stand fest: „Jawohl, wir benötigen eine Gruppe von Komparsen für einen Aussendrehtag in Monreal.“ Herzlich willkommen in der interessanten Welt des Films.

Schnell wurde sich mit dem groben Inhalt des Films vertraut gemacht:
Mit dem Frieden im beschaulichen Städtchen Monreal ist es mal wieder vorbei: Bauer Jobst liegt tot in seiner Jauchegrube, alle Spuren deuten auf Mord. Kati (Diana Ampft, drehte schon „Doctors Diary“, „Knallharte Jungs“, etc) und Killmer (Uwe Ochesnknecht) machen sich sofort an die Arbeit, wobei Killmer ein wenig abgelenkt ist. Er ist plötzlich für ein Baby verantwortlich, das eine frühere Flamme plötzlich bei ihm abgesetzt hat. Nicht ganz das Richtige für einen coolen Cop und so verfällt Killmer zur Lösung der Betreuungsfrage auf eine besondere Idee: Er setzt das Baby heimlich vor der Polizeiwache aus. Nun kann Kollegin Kati gar nicht anders, als sich um den Knirps zu kümmern - neben dem Mordfall, der augenscheinlich mit der Planung für das neue Einkaufszentrum zu tun hat, das Bürgermeister Drömmer (Burkhard Schütz, bekannt unter anderem aus diversen Tatort – Folgen) und Bauunternehmer Ganter (Oliver Nägele, wirkte unter anderem in „Die Päpstin“ und „Der Bulle von Tölz“ mit) in schöner Einmütigkeit für Monreal planen. Alle sind sich einig, nur der ermordete Jobst weigerte sich rätselhafterweise, für den Parkplatz sein Brachland zu verkaufen. Allerdings finden Kati und Killmer bei ihren Ermittlungen heraus, dass er dafür einen guten Grund hatte ...

Mit der Geschichte vertraut machten sich dann 6 Bewohner und die Betreuer, mit Lunchpaketen und wetterfester Kleidung ausgerüstet, auf nach Monreal zum „Set“. Hier wurde man freundlich empfangen und nach einem Kaffee zum Aufwärmen gab es die ersten Instruktionen über den Verlauf des Drehtags. Bewohner und Betreuer sollten in einer Gruppe, die gegen die Eröffnung des Supermarktes demonstrieren, mitwirken, zudem war die Rolle eines Journalisten und eines Fotografen zu vergeben. Auch diese beiden Rollen wurden durch Bewohner des Alloheims besetzt und von nun an hieß es: „Ruhe, wir drehen“. Routiniert gab die Regieassitenz Anweisungen an die Schauspieler, aber auch die Komparsen wurden „platziert“ und für ihre Tätigkeiten instruiert.

Während der Drehpausen konnte das technische Equipment bestaunt werden, so wurde allen erstmals klar, welch ein Aufwand betrieben werden muss, um die Schauspieler „in`s rechte Licht“ zu rücken.

Immer wieder wurde die „Demonstration“ aus verschiedenen Kameraperspektiven gedreht und die Bewohner und Betreuer beteiligten sich mit großem Eifer aber auch viel Geduld an den Dreharbeiten. Nachdem die letzte Klappe gefallen war,  waren alle sichtlich erschöpft aber überglücklich über die gesammelten Erfahrungen und Eindrücke. Wann bekommt man schon mal die Chance den Schauspielern so nahe zu sein und letzten Endes selber Teil eines Fernsehfilms zu sein?  Gespannt fiebern alle dem Ausstrahlungstermin des Films entgegen. Sicher wird an diesem Tag im Wohn- und Pflegeheim „Arienheller“ oft die Frage zu hören sein: „Na, hast du mich im Fernsehen gesehen?“

 

Akzeptanz für psychisch Kranke in der Gesellschaft erhöhen

CDU-Landtagskandidatin besucht das Alloheim Sozialpsychiatrische Zentrum „Arienheller“ in Rheinbrohl

Die Landtagskandidatin der CDU im Wahlkreis Linz/Rengsdorf, Ellen Demuth, traf sich mit dem Zentrums-Leiter Hans-Joachim Laubenthal sowie Jürgen Theisen und  Leila Tehrani zu einem Informationsaustausch im Sozialpsychiatrischen Zentrum „Arienheller" in Rheinbrohl. In dem Gespräch informierte sich Demuth über Angebot und Abläufe der Einrichtung, die spezialisiert ist auf die Betreuung von psychisch erkrankten Menschen.

Neben der Besichtung der Wohn- und Arbeitsräume des Alloheim-Zentrums lag ein Themenschwerpunkt des Informationsaustausches auf der Akzeptanz psychisch erkrankter Menschen in der Gesellschaft. Einrichtungsleiter Laubenthal machte deutlich, dass eine psychische Erkrankung im Heilungsprozess nicht zu vergleichen ist mit einem Knochenbruch. Die Prozesse sind hier sind wesentlich komplexer und Handlungserfolge können sich über Jahre hinweg ziehen. Demuth zeigte sich besorgt über die Äußerungen, dass sich aufgrund der Anforderungen von Seiten des Gesetzgebers, der Anteil der administrativen Tätigkeiten von anfangs 20 Prozent mittlerweile auf 40 Prozent angestiegen sei. Arbeitszeit, die den Fach- und Pflegekräften am Ende für die Betreuung der Bewohner fehle, so Psychologin Tehrani.

Ergotherapeut Jürgen Theisen veranschaulichte die verschiedenen therapeutischen Maßnahmen in der Arbeitstherapie und machte deutlich, wie wichtig die gute Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen der Region und dem Alloheim-Zentrum ist. Die Heimbewohner führen für die Unternehmen unter anderem Verpackungs- und Sortierungsarbeiten aus und lernen so, wieder in den Alltag eines normalen Arbeitnehmers zurückzufinden. Diese Arbeiten termingerecht auszuführen, erfordert eine gewisse Mindestanzahl von arbeitsfähigen Bewohnern. Das Alloheim, mit etwa 109 Bewohnern, hat hierfür genau die richtige Größe. Momentan diskutierte Ansätze der SPD-Landesregierung, im Zuge der Inklusion Einrichtungen für psychisch beeinträchtigte Menschen möglichst auf eine geringe Zahl von Bewohnern zu begrenzen, wären aus diesem Grund für das Zentrum nicht sinnvoll, sagte die Landtagskandidatin während sie sich selbst ein Bild der Werkstatt macht.

Demuth, die auch Mitglied des Neuwieder Kreistages ist, möchte sich zukünftig dafür einsetzen, dass das Verständnis für psychisch erkrankte Menschen erhöht wird. „Im Hinblick auf Entbürokratisierung, können wir als Politiker Änderungen durch entsprechende Gesetze herbeiführen. Mehr Akzeptanz in der Gesellschaft ist aus meiner Sicht nur durch viele Gespräche mit beispielsweise Wohnungsvermietern, Arbeitgebern und Familienangehörigen von psychisch Erkrankten und einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit möglich“, erklärte Demuth.

 

 

Bayer Leverkusen und Werder Bremen marschieren ein.
In der Pause eine Stärkung.
Das spannende Spitzenspiel endete 1:1.
Der Besuch war ein einmaliges Erlebnis für alle.

Bundesliga live mit VIP-Status

Nach langer Planung war es endlich soweit: Einer der Hauptsponsoren des Bundesligavereins Bayer Leverkusen, die Firma Triumph-Adler, die auch die Häuser der Alloheim GmbH mit Hardware ausstattet, stellte dem Haus "Arienheller" für die Top-Begegnung der Fußballbundesliga Bayer Leverkusen gegen den SV Werder Bremen ihre VIP-Loge im Düsseldorfer LTU-Stadion zur Verfügung. Für unsere teilnehmenden Bewohner war dies ein wahnsinnig interessantes und wohl einmaliges Erlebnis.