Einrichtungen

Veranstaltungsrückblick

Unser Haus bietet seinen Bewohnern ein abwechslungsreiches und anregendes Veranstaltungsprogramm. Hier stellen wir Ihnen regelmäßig einige Beispiele von jüngeren Aktivitäten zusammen:

Burbacher Museumsfest am 26. August 2011

Die Bewohner des Hilchenbacher Alloheims nutzten den Sonntag zu einem Ausflug nach Burbach. Es lockte das Museumsfest rund um die alte Vogtei mit seinem Kunsthandwerkermarkt. In der malerischen Ortsmitte kaum angekommen, machte man sich auf den Weg zu den bunten und vielfältigen Marktständen. Links wie rechts der Straße gab es viel zu sehen und zu bewundern, sei es die Glasbläserei oder die Holzarbeiten und überall gab es Vorführungen. Die Damen interessierten sich besonders für die filigranen Arbeiten am Patchwork-Stand.

Aber nicht nur für das Auge sondern auch für das musikalische Ohr wurde etwas geboten, u.a. trat der Burbacher Männergesangsverein auf sowie der Spielmannszug.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Der Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein ließ es sich nicht nehmen, persönlich für die Hilchenbacher Besucher „Däggelsbläddze“ zu backen.

Dieser Leckerbissen machte Appetit auf mehr. Und da man jetzt rechtschaffen müde war vom Gang über den Markt, wurde ein Lokal aufgesucht, aber nicht irgendeins sondern die Sissensburg. Es gab so viele Eindrücke zu verarbeiten, dass sich das Mittagessen bis in den Nachmittag hinzog. Alle waren sich einig: Es war ein gelungener Ausflug in die Nachbargemeinde.

Teilhabe am Leben

Viel Spaß bei der Rosenmontagsfeier

Weltgebetstag

Die Bewohner und Mieter des Alloheims blicken auf ereignisreiche Tage zurück. Für diejenigen, die noch am öffentlichen Leben in der Gemeinde teilnehmen wollen, gab es eine Fahrt zum ökumenischen Weltgebetstag der Frauen in die evangelische Kirche in Hilchenbach am 4.3.2011.

Karneval

Am 5.3.2011 kamen dann die Narren und Närrinnen beim Karneval der Chorgemeinschaft St. Augustinus in Dahlbruch voll auf ihre Kosten. Wie schon im Vorjahr waren auch die Senioren des Alloheims herzlich willkommen und freuten sich an den Darbietungen und der Musik. Es war auch wieder Gelegenheit, ehemalige Nachbarn zu treffen und ein Schwätzchen zu halten.

Am Sonntag bei der Kaffeefahrt ins Haus Patmos in Siegen-Sohlbach wurde dann viel erzählt und auch noch über die Sketche des vergangenen Abends gelacht. Am Ende tat es allen leid, die nicht dabei gewesen sind, dass sie doch viel verpasst haben. Nächstes Jahr wird es dann vielleicht eng mit den Plätzen.

Für alle Bewohner gab es dann aber am Rosenmontag eine lustige Feier in der Cafeteria des Alloheims. Die Mitarbeiter des Sozialen Betreuungsdienstes hatten ein buntes Programm zusammen gestellt mit Sketchen und Liedern und wurden tatkräftig unterstützt von Rolf Diehl am Keyboard. So schallte es dann auch kräftig „Alaaf“ und „Helau“ und sogar „Allee Hopp“ wurde als Saarbrücker Karnevalsruf aufgenommen. Die Stimmung war riesengroß!

Senioren-Theater

Ein weiteres Highlight war dann der Besuch des Seniorentheaterstücks im Siegener Lyz am 8.3.11. Alle waren sich einig, dass die Schauspieler die Probleme des Älter-Werdens hervorragend in ihrem Stück umgesetzt hatten. Am Mittwochvormittag wurde in einer Frühstücksrunde noch viel davon erzählt.

Auf jeden Fall sind sich alle einig: Wir gehören noch lange nicht zum Alten Eisen und bei den vielfältigen Angeboten ist für jeden etwas dabei. Dank des hauseigenen Busses können auch Rollstuhlfahrer an den außerhäuslichen Aktivitäten teilnehmen und der Soziale Betreuungsdienst setzt das Wohn- und Teilhabegesetz in guter Weise um.

Zum Jahreswechsel

Ein Beitrag von dem Bewohner Hans Mansion

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei. Wie hat Johann Wolfgang von Goethe gesagt?: Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von schönen Tagen. Wir haben es überstanden. Wir bedanken uns noch einmal bei allen, die für uns gearbeitet haben, um uns so vieles bieten zu können. Ich kann hier nicht alle einzeln aufzählen, wenn ich es auch möchte. Es waren doch soweit alle, die hier beschäftigt sind, mehr oder weniger. Vergessen Sie bitte nicht, auch diese Menschen haben Privatleben und Familien, mussten bei diesen winterlichen Straßenverhältnissen den Heimweg antreten und meistens am nächsten Tag wieder hierher kommen. Dann sollen sie auch immer, wenn wir mal miesepetrig sind, freundlich zu uns sein. Ist Silvester nicht ein Grund, mal nachzudenken?

Der Jahresausklang begann mit der Musik von Andreas Schuss am Donnerstag in der Cafeteria. Wenn wir Alloheimer alle zusammen feiern wollen, ist die Cafeteria fast zu klein. Aber mit etwas Intelligenz und gutem Willen geht alles. Auch der Leiter der Einrichtung, wie es offiziell heiße, Herr Fritsche, den wir in letzter Zeit durch Unfallfolgen bedingt wenig gesehen hatten, hatte nach seinen Grußworten viel Zeit für Einzelgespräche. Ein kleiner Tipp: Mit Herrn Fritsche kann man reden. Es dauerte anschließend eine Weile, bis jeder wieder in seinem Zuhause war.

Zum Jahresschluss kamen dann die mehr oder wenigen guten Wünsche. Je nachdem, wie wichtig einer ist, im Fernsehen, im Rundfunk oder in der Presse. Da ich nichts zu sagen habe, sage ich auch nichts.

Unser Silvesterabend begann mit einem tollen Buffet. Auch da wieder: der Mehrzweckraum ist zu klein. Die erschienenen Bewohner alle unterzubringen, war Schwerstarbeit. Wegen des Essens sollte ja jeder an einem Tisch sitzen – trotzdem, es hat geklappt. Wer an der Herstellung des Essens beteiligt war: Allen vielen Dank! Hans Rosental hätte im Fernsehen einen Luftsprung gemacht und gerufen: „Das war Spitze!“ Nach dem Essen wurde – wie es bei uns üblich ist – auch gesungen. Frau Utsch und Frau Wagner sind auch immer für humorvolle Vorträge gut (wenn wir die beiden nicht hätten…) Es gab auch was zu trinken dazu.

Der Mehrzweckraum wurde allmählich leerer. Gegen 21:00 Uhr (offizielles Ende) war nur noch ein großer Tisch besetzt. Die Gespräche wurden ernster, so manches tat sich in der Vergangenheit. Wie wird das Neue Jahr? Es kam auch noch der kleine Rest des kalten Buffets auf den Tisch. Schließlich war ein Ende in Sicht, denn Frau Wagner und Frau Utsch mussten noch nach Hause. Für die Bewohner der Alloheim Senioren-Residenz stand die Zeit zur freien Verfügung.