Pflege-Spezial

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Seniorenzentrum AGO Bad Vilbel

Friedberger Straße 175 | 61118 Bad Vilbel | 06101 9836-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Seniorenzentrum AGO Bad Vilbel

Datum Uhrzeit | Treffpunkt Veranstaltung Informationen zur Veranstaltung
Samstag,
26.08.17
15:00 Uhr
Im AGO Seniorenzentrum
Großes Sommerfest im AGO Seniorenzentrum Fühlen Sie sich Alle herzlich eingeladen zu einem bunten Treiben mit vielen kleinen Höhepunkten. Musikalisch und kulinarisch bleiben sollten keine Wünsche offen bleiben. Das Fest zieht sich über den Außenbereich durch das ganze Haus. Wir freuen uns auf Sie.
Dienstag,
19.09.17
14:00 Uhr
Foyer des Seniorenzentrums
das ASM Schuhmobil kommt ins Haus Bewegung ist Leben! 620 Paar Schuhe. Elegante, Leichte, weiche Schuhe. Hausschuhe, Sandalen, Therapieverbandschuhe (mit Stretchmaterial, Klettverschluss, Waschbar bis 40°) und Sonderweiten. Professionelle Schuhverkäufer mit Seniorenerfahrung. Auch Dortelweiler Senioren sind eingeladen zu kommen.
Donnerstag,
21.09.17
19:45 Uhr
Cafe Köstlich
Tanzabend Liebe Bewohner, Angehörige und Anwohner Dortelweils. Wir wollen mit Ihnen einen gemütlichen Tanzabend verbringen. Der Musiker „Werner Dörr“ wird musikalisch für gute Stimmung und Schwung in den Hüften sorgen. Bitte melden sie sich im Café Köstlich oder beim Sozialen Dienst verbindlich an bis 14.09.
Freitag,
29.09.17
18:00 Uhr
Cafe Köstlich
Männerstammtisch Alle Männer des Seniorenzentrums/ Service Wohnens und Dortelweiler Bürger sind herzlich eingeladen zu einem zünftigen Stammtisch, welcher begleitet wird durch unser Personal. Für Verpflegung ist gesorgt. Anmeldung ist zwingend erforderlich bis 21.09.2017 im Café Köstlich oder beim Sozialen Dienst
Freitag,
20.10.17
14:00 Uhr
Foyer des Seniorenzentrums
mobiler Wäschvertrieb EKA Wäsche aller Art können sie heute erwerben. Büstenhalter, Miederwaren, Unterwäsche, Nachtwäsche, Socken und eine kleine Auswahl von Oberbekleidung und Hosen. Frau Selveta Adrovic steht ihnen als Verkäuferin, mit Rat und Tat zur Seite. Dortelweiler Bürger sind natürlich auch eingeladen zu kommen.
Freitag,
20.10.17
18:30 Uhr
Cafe Köstlich
nostalgischer Kinoabend Kino wie in der Jugendzeit. Knisternder Ton und Farben in Technicolor. Die Filmrolle wird noch per Hand eingelegt. Erinnern sie sich an die „guten alten Zeiten“ und genießen sie den nostalgischen Flair mit Matthias Flick. Veranstaltung ist ausschließlich für Bewohnern des Seniorenzentrums!
Freitag,
27.10.17
18:00 Uhr
Cafe Köstlich
Männerstammtisch Alle Männer des Seniorenzentrums/ Service Wohnens und Dortelweiler Bürger sind herzlich eingeladen zu einem zünftigen Stammtisch, welcher begleitet wird durch unser Personal. Für Verpflegung ist gesorgt. Anmeldung ist zwingend erforderlich bis 19.10.2017 im Café Köstlich oder beim Sozialen Dienst
Montag,
13.11.17
14:00 Uhr
Foyer des Seniorenzentrums
Modemobil Annacker kommt ins Haus Damen und Herrenmode, Schuhe, Socken, Nachtwäsche in großartiger Qualität können sie heute bei uns kaufen. Professionelle Beratung wird hier groß geschrieben. Sie können Bar oder mit EC zahlen. Auch Dortelweiler Bürger sind herzlich eingeladen.
Donnerstag,
23.11.17
19:45 Uhr
Cafe Köstlich
Tanzabend Liebe Bewohner, Angehörige und Anwohner Dortelweils. Wir wollen mit Ihnen einen gemütlichen Tanzabend verbringen. Der Musiker „Werner Dörr“ wird musikalisch für gute Stimmung und Schwung in den Hüften sorgen. Bitte melden sie sich im Café Köstlich oder beim Sozialen Dienst verbindlich an bis 16.11.
Freitag,
24.11.17
18:00 Uhr
Cafe Köstlich
Männerstammtisch Alle Männer des Seniorenzentrums/ Service Wohnens und Dortelweiler Bürger sind herzlich eingeladen zu einem zünftigen Stammtisch, welcher begleitet wird durch unser Personal. Für Verpflegung ist gesorgt. Anmeldung ist zwingend erforderlich bis 16.11.2017 im Café Köstlich oder beim Sozialen Dienst
Sonntag,
10.12.17
14:00 Uhr
Außengelände und Eingangsbereich des Seniorenzentrums
AGO Weihnachtsmarkt Händler aus Bad Vilbel und Umkreis laden ein zum verweilen. Musikalisch wird das Blasorchester Wachenbuchen Adventsklänge anbieten. Kulinarisch kommen sie durch diverse Händler auf ihre Kosten. Bratwurst, Glühwein, Eierpunsch, Waffeln. Da bleibt kein Wunsch unerfüllt. Wir freuen uns auf Sie.
Sonntag,
31.12.17
19:00 Uhr
Cafe Köstlich
Silvesterfeier 19.00 Uhr bis ca. 01.00 Uhr - mit unserem Musiker Werner Dörr. Für Kurzweil wird gesorgt. Kommen sie mit unseren Bewohnern ins Gespräch und feiern sie gemütlich Silvester. Auf Knallwerk um 24.00 Uhr werden wir aber verzichten und bitten auch Keines mitzubringen. Verbindliche Anmeldung bis 18.12.2017 ZWINGLICH erforderlich.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

18.05.2017 | Dichter begeistert Demenzkranke

16.05.2017 | Poesie fühlen, sprechen, erleben

Mit seinem Projekt »Weckworte« begeistert Lars Ruppel Demenz-Patienten, auch in Bad Vilbel. Er gibt Angehörigen und Pfleger Tipps, wie sie mit Gedichten Senioren erreichen.

Von Christine Fauerbach (Wetterauerzeitung vom 16.5.2017)

Lars Ruppel kann zwar keine Krankheit durch den Vortrag von Gedichten heilen. Er begegnet den Betroffenen intellektuell und menschlich auf Augenhöhe. Im AGO-Seniorenheim begeistert er mit seinem Projekt »Weckworte«. (Foto: cf)
Uneingeschränkte Aufmerksamkeit ist Lars Ruppel sicher. Egal, ob er im AGO- Seniorenheim oder auf der Bühne in der Alten Mühle spricht. Mit Gedichten und Reimen, mit klassischer und moderner Poesie, weckt er die Lust an Worten und Bewegung. Das wirkt sich auf die Lebensfreude aus. Schnell strahlen die Menschen, die im Stuhlkreis um ihn herum sitzen. Ein Teil von ihnen lebt im AGO-Heim, andere treffen sich im »Café Kleeblatt« für Menschen mit Demenz. Mit dabei sind auch Angehörige, Pfleger und Schüler von zwei Deutschkursen des Georg-Büchner-Gymnasiums. Ruppel präsentiert sein Projekt »Weckworte«. Mit ihm zeigt er, wie Pflegekräfte und Angehörige klassische Gedichte zur Förderung kultureller Vielfalt in die tägliche Pflege integrieren können.
Ruppel ist Erfinder des Alzheimer-Poesie-Projektes »Weckworte«. Entwickelt hat er es vor acht Jahren als Poesie-Projekt für Menschen mit Demenz. Inzwischen ist daraus eine Konzeption für eine Fortbildung entstanden. Ruppel zeigt Angehörigen und Pflegekräften wie sie Gedichte performen und in den Pflegealltag einbauen können.
»Es ist zwar bislang nicht wissenschaftlich untersucht worden, ob Poesie gegen das Vergessen hilft oder einen therapeutischen Effekt hat, aber es ist eine tolle Erweiterung meines Arbeitsspektrums als Dichter, die mir Spaß macht.« Anstelle von Beifall sieht er in lachende Gesichter, hört wie die Menschen begeistert mit ihm Gedichte rezitieren. Und er freut sich über »das tolle Feedback« von den Pflegern und Yvonne Göttig vom AGO- Seniorenheim. Hier haben 120 Senioren ein zweites Zuhause gefunden und es werden weitere 44 Bewohner von den 80 Pflegekräften im betreuten Wohnen umsorgt.
»Mit diesem Workshop stellen wir das Thema Demenz in den Mittelpunkt, wollen den Teilnehmern die Scheu nehmen. Fühlen, sprechen, erleben und wahrnehmen können auch an Demenz erkrankte Menschen«, sagen Dr. Hans-Ulrich Callies und Hannelore Lutz von der Nachbarschaftshilfe als Mitveranstalter. »Ich habe eine Technik entwickelt, die auf Interaktion und dem Wiederholen von Texten, der szenischen Darstellung und dem Übertragen von Gedichten durch Berührung beruht«, erklärt der 32-jährige Poetry-Slammer sein bundesweit angebotenes Projekt. Neben dem Vortragen der Gedichte, sodass sie »auch Schwerhörige und Demente verstehen«, beruht ein Teil auf der sprachlichen Schulung von jungen Menschen und dem Vermitteln von Kontakten mit der Zielgruppe. Denn: »Sprache spielt im Alltag eine große Rolle. Wenn die Sprache endet, endet auch die Welt«, sagt Ruppel. Die Faszination Sprache deutet er in seinem Motivationsspruch an: »Ich bin müde, ich bin ein Pinguin, ich kann gar nichts, außer ganz gut Gedichte vortragen.«
Es folgt ein Mix aus Versen, die er abwechselnd mit Schülern, Pflegekräften oder Gästen vorträgt. Bei Gedichten wie »Herr Ribbeck« (Fontane), »Mondnacht« (Eichendorff), »Morgenwonne« (Ringelnatz), »Mutters Hände« (Tucholsky) oder »Was es ist« (Erich Fried) sind die Senioren hellwach und fallen begeistert in die Rezitation ein. Aufmerksam hören sie bei Gedichten wie »Der Riese Timpetu« von Alwin Freudenberg oder »Das Reh springt hoch« von Heinz Erhardt zu. Voller Freude machen sie bei Spielen wie die »Reise nach Jerusalem« mit. Begeistert vom Workshop sind auch Schülerinnen wie Kübra (17): »Ich finde es gut, dass das Thema Demenz in der Gesellschaft aktuell ist und auf so unterhaltsame Weise vorgetragen wird.«

Pflege-Spezial

01.08.2017 | Ausreichende Trinkmenge – nicht nur im Sommer lebensnotwendig

Was tut man, wenn man durstig ist?
Eigentlich ist diese Frage einfach zu beantworten: etwas trinken. Doch was passiert, wenn der Körper Wasser braucht, ohne dies zu signalisieren? Vor allem bei älteren Menschen kann das ein Problem werden. Darüber hinaus nimmt im Alter das Durstempfinden ab, Trinkgewohnheiten verändern sich und man benötigt Hilfe beim Trinken. Aber auch Trinkhemmnisse, wie die Angst vor nächtlichen Toilettengängen, Inkontinenz und Prostatabeschwerden können zu einer reduzierten Trinkmenge und dadurch zu einem Flüssigkeitsmangel führen.

Warum ist trinken so wichtig?
Wasser ist für den Menschen lebensnotwendig und nimmt im Körper zahlreiche wichtige Funktionen wahr. Ein Flüssigkeitsmangel hat oft schwerwiegende Folgen, denn schon nach 2-4 Tagen ist der Organismus nicht mehr in der Lage, harnpflichtige Substanzen auszuscheiden. Es kommt im schlimmsten Fall zur Bluteindickung und Kreislaufversagen. Weitere Folgen können Verstopfung, Verwirrtheit, Schwäche und Schwindel oder erhöhte Anfälligkeit für Infektionen sein. Der tägliche Bedarf eines gesunden Menschen ab 65 Jahren beträgt ca. 2,5 Liter, wovon in der Regel etwa ein Drittel der Flüssigkeit in der Nahrung enthalten ist.

assist 8_2017

Bei hohen Außentemperaturen, starkem Wind, warmer oder trockener Heizungsluft, einer hohen Kochsalz- oder Eiweißzufuhr, verschiedenen Erkrankungen sowie der Einnahme von harntreibenden Medikamenten ist der Flüssigkeitsbedarf erhöht.

Was kann man tun, um einem Flüssigkeitsmangel vorzubeugen?
Bewohner in Pflegeheimen sind bei der Flüssigkeitsaufnahme häufig auf die Hilfe von Pflegekräften angewiesen. Deshalb haben diese eine besondere Verantwortung, den Betroffenen beim Trinken zu unterstützen und die aufgenommene Flüssigkeitsmenge zu kontrollieren. Die Pflegekräfte sorgen tagtäglich dafür, indem sie z.B.:

  • Getränke anbieten, die der Bewohner mag
  • Getränke in erreichbare Nähe stellen
  • leere Gläser und Becher immer wieder auffüllen
  • beim Trinken unterstützen
  • spezielle Trinkgefäße bereitstellen

Assist unterstützt die Mitarbeiter/-innen der Alloheime bei der Bestimmung des Flüssigkeitsbedarfs und Auswahl der möglichen Flüssigkeitszufuhr, um so einen Flüssigkeitsmangel bei den Bewohnern vorzubeugen. Hierzu stellt Assist eigens angefertigte Formulare zur Dokumentation von Trinkplänen und Trinkprotokollen zur Verfügung.

Sollte die Trinkmenge trotz aller Bemühungen nicht ausreichen, kann eine Flüssigkeitsgabe über eine Infusion, die über die Haut verabreicht wird (subcutan), „Durststrecken“ überbrücken. Dazu wird der behandelnde Arzt hinzugezogen, der die Infusion anordnen kann.

assist GmbH
66661 Merzig
www.assist.de

01.06.2017 | Sommerliche Kost – leicht und trotzdem gehaltvoll

Essen ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Es dient nicht allein der Nahrungsaufnahme sondern stellt ein Stück Lebensqualität dar. Wie bedeutend Essen und Trinken für uns ist, wird meistens erst bewusst, wenn es nicht mehr richtig funktioniert. Eine eingeschränkte Nahrungsaufnahme kann viele Ursachen haben. Zu den häufigsten zählen Appetitlosigkeit, Kau- und Schluckstörungen, Geschmacksveränderungen, Verdauungsstörungen (Maldigestion), aber auch Armut, soziale und psychische Faktoren spielen hier häufig eine wichtige Rolle. Mangelernährung kann die Folge sein.

Die rechtzeitige Erkennung von Problemen mit der Nahrungsaufnahme ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. Hierbei helfen verschiedene Methoden und Tools, die Fachleute anwenden (Screening und Assessment). Die Entstehung einer Mangelernährung ist häufig vermeidbar. Assist und die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim sind bestrebt die Risiken für eine Mangelernährung zu erkennen und diese durch eine entsprechende Lebensmittel und/oder Produktauswahl zur Eiweiß- und Kalorienanreicherung beheben.

Zu einer erfolgreichen Therapie müssen pflegerisches und ärztliches Personal, Diätassistenten und Assist Hand in Hand zusammenarbeiten, um für den Patienten die bestmögliche Lösung zu finden. Grundlage der Ernährungstherapie stellt hierbei das Stufenschema der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) dar.

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In vielen Fällen kann durch die richtige Lebensmittelauswahl, die richtige Konsistenz der Lebensmittel und die Nutzung von Anreicherungsmöglichkeiten (z. B. Cenaman Maltodextrin) das Risiko für eine Mangelernährung erfolgreich beseitigt werden. Der zusätzliche Einsatz von Trinknahrung kann die Ernährungssituation weiter verbessern.

Zugleich muss bei der Lebensmittel- und Speisenauswahl die Verträglichkeit beachtet werden. Es gibt bestimmte Lebensmittel, die häufig schlechter vertragen werden, als andere. Auch die Art der Zubereitung spielt eine Rolle. Hier einige Beispiele:

  • stark oder mit Speck angebratene, geröstete und frittierte Lebensmittel
  • fette und geräucherte Fleisch-, Wurst- und Fischwaren
  • fette Brühen, Soßen und Suppen
  • fette oder frittierte Kartoffelzubereitungen
  • fettreiche Speisen/Lebensmittel (z. B. Mayonnaise, Sahne, vollfetter Käse)
  • schwerverdauliche oder blähende Gemüsesorten (z. B. Grün-, Rot-, Weiß-, Rosenkohl, Wirsing, Sauerkraut, Lauch, Zwiebeln, Paprika, Oliven, Gurken- und Rettichsalat, Hülsenfrüchte)

Das Vermeiden dieser Lebensmittel, Speisen und Zubereitungen schränkt die Auswahl der Lebensmittel ein. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig die individuellen Lebensmittelunverträglichkeiten und -abneigungen des Patienten zu erkennen, um die Vielfalt der Lebensmittelauswahl zu erhalten.

Die optimale Ernährung der Bewohner liegt den Mitarbeiter/-innen von Alloheim besonders am Herzen. Die Fachkräfte der Assist unterstützen sie dabei mit individuellen Produktempfehlungen zur Ernährungstherapie, um einer Mangelernährung effektiv entgegenzuwirken.

assist GmbH
66661 Merzig
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10.04.2017 | (Geistig) fit im Alter

„Mens sana in corpore sano“ – „Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“, diesen Spruch des römischen Dichters Juvenal kennen wir alle. Schon seit der Antike wird das als die Grundlage für ein erfülltes Leben angesehen.

Assist teilt diese Meinung: Die körperliche und geistige Fitness zu stärken, und damit auch das allgemeine Wohlbefinden, ist in jedem Alter wichtig. Für uns ist das die Basis, um die Lebensqualität und die Mobilität der Bewohner von Alloheim möglichst zu erhalten oder sogar zu verbessern.

Ob alt oder jung, es gibt viele Möglichkeiten, die geistige und körperliche Gesundheit zu stärken:

  • Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist in jedem Alter die Grundlage, um sich wohl zu fühlen. Aber je älter man wird, desto schwerer fällt es dem Körper, lebenswichtige Nährstoffe aus der Nahrung zu ziehen. Vor allem, wenn gleichzeitig der Appetit abnimmt, nur noch kleine Portionen vertragen werden oder es zu Schluckbeschwerden kommt. Um einen ungewollten Gewichtsverlust oder eine Mangelernährung zu vermeiden, ist es wichtig, auf die Ernährung zu achten.
  • Wir Menschen sind ausgesprochen soziale Lebewesen, es tut uns gut, Zeit unter Menschen zu verbringen. Anregende Gespräche oder ein interessantes Gesellschaftsspiel trainieren das Gehirn. Und auch das Essen schmeckt in Gemeinschaft viel besser als alleine.
  • Schon mal gehört? „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Stimmt nicht, man ist nie zu alt, um etwas Neues zu lernen. Lernen trainiert in jedem Alter das Denkvermögen, sei es ein Tanz, ein Spiel, oder eine neue Handarbeitstechnik. So werden im Gehirn neue Verbindungen gebildet und das hilft dabei, geistig fit zu bleiben.
  • Immer in Bewegung bleiben: Ein Spaziergang oder Gymnastik halten den Körper fit.

Assist Beitrag 3/2017 | Fit im Alter

In den Alloheim-Einrichtungen gibt es zahlreiche Angebote zur Förderung der körperlichen und geistigen Fitness. Dazu gehören beispielsweise Sitzgymnastik, Kegeln, Gedächtnistraining, Kochgruppen und gemeinsame Spaziergänge oder Spielerunden.

Um daran teilnehmen zu können, müssen die Bewohner eine entsprechende körperliche Konstitution mitbringen. Die körperliche Verfassung zu stärken, ist das Anliegen von Assist. Deshalb realisieren wir die optimale Versorgung der Bewohner in unseren Therapiebereichen enterale Ernährung, IV-Therapien, Stoma, Tracheostoma, Wund- und ableitende Inkontinenzversorgung, Beatmung (in Kooperation) und Diabetes. Beispielsweise hat Assist spezielle Andickungsmittel im Sortiment, die bei Schluckbeschwerden das Essen und Trinken erleichtern. Gleichzeitig unterstützen wir die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim auch durch praktische Trainings rund um die Ernährung, von denen Betroffene profitieren.

Assist kann aber noch mehr. Wir unterstützen Patienten und ihre Angehörigen schnell, unkompliziert und zuverlässig beim Übergang aus der Klinik in die Nachversorgung bei Alloheim. Lassen Sie sich beraten.

Unser gemeinsames Ziel ist es, die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen, um die körperliche und geistige Fitness und damit auch die Lebensqualität der Alloheim-Bewohner möglichst zu erhalten oder sogar zu verbessern.

assist GmbH
66661 Merzig
www.assist.de

09.03.2017 | Vermeidung von Harnwegsinfekten – ein wichtiges Thema

Wer hat nicht schon einmal das unangenehme Gefühl eines Harnweginfektes verspürt? Versetzt man sich nun noch in die Lage eines Patienten, der zudem einen transurethralen Blasenverweilkatheter trägt, also einen über die Harnwege gelegter Dauerkatheter, ruft dies ein noch unangenehmeres Gefühl hervor.

Harnwegsinfektionen sind häufig vermeidbar – Assist unterstützt die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim dabei.

In Altenpflegeheimen und Krankenhäusern sind viele Menschen auf die Versorgung mit einem Dauerkatheter angewiesen. Die Ursachen dafür sind vielfältig, sei es nun bedingt durch schwere Bettlägerigkeit, neurologische Erkrankungen (z. B. Demenz, Parkinson oder Multiple Sklerose) oder Wunden im Intimbereich (z. B. nach größeren Operationen oder durch Dekubitalgeschwüre im Steißbereich). Ein Blasenverweilkatheter steigert immer das Risiko, an einer Harnwegsinfektion zu erkranken, Bakterien nutzen den Katheter regelrecht wie eine Leiter.

Um schmerzhafte Infekte zu vermeiden, ist die aseptische Pflege der dauerhaften Harnableitung besonders wichtig. Die korrekte Durchführung des sterilen Katheterwechsels nach den aktuellen Hygienevorschriften kann das Risiko, an einem Infekt zu erkranken, bereits während des Legens eines Katheters reduzieren.

Darüber hinaus ist auch die sorgfältige Pflege des Intimbereiches wichtig, um eine Keimverschleppung zu vermeiden, genauso wie der richtige Umgang mit den entsprechenden Hilfsmitteln (z. B. Urin-Bett-und Beinbeutel): Handelt es sich dabei um sterile oder unsterile Materialien und welche Tragedauer gibt der Hersteller vor? Wann steht der nächste Wechsel an? Der Urin der Patienten muss kontinuierlich beobachtet werden, um Veränderungen frühzeitig feststellen zu können.

Assist Beitrag 3/2017 | Vermeidung von Harnwegsinfekten

Sollte es trotz aller eingehaltenen Vorgaben dennoch einmal zu einer Harnwegsinfektion kommen, ist schnelles Handeln nötig, um Patienten Unwohlsein und Schmerzen zu ersparen. Bei Auffälligkeiten muss der behandelnde Hausarzt oder Urologe informiert werden, um zeitnah mit einer entsprechenden Behandlung zu beginnen (z. B. Urinuntersuchung und Antibiotikatherapie).

Den Mitarbeiter/-innen der Alloheim ist die Wichtigkeit Ihres Handelns bei der Pflege von ableitenden Urinsystemen bewusst. Assist unterstützt die Pflegekräfte durch regelmäßige theoretische und praktische Schulungen, hält sie auf dem neuesten Stand in Sachen Hygiene und liefert die passenden Produkte.

Bewusstes und hygienisches Handeln kann Harnwegsinfektionen vermeiden. Und genau das ist das gemeinsame Ziel von Assist und Alloheim: Infektionen vermeiden und die Lebensqualität der Alloheim-Bewohner verbessern.

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