Pflege-Spezial

Alloheim Senioren-Residenz „Mainpark”

Schleusenweg 26 | 60528 Frankfurt/Main | 069 67861-0

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Alloheim Senioren-Residenz „Mainpark”

Datum Uhrzeit | Treffpunkt Veranstaltung Informationen zur Veranstaltung
Donnerstag,
26.10.17
15:00 Uhr
Foyer
Polizeiberatung Polizeiberatung - Schutz und Sicherheit
Sonntag,
29.10.17
10:30 Uhr
Tagesraum WB 1
Andacht Katholische Andacht
Donnerstag,
02.11.17
14:30 Uhr
Foyer
Willkommen auf der FFM Mainpark Der ganze November steht in diesem Jahr unter dem Motto "Science Fiction". Eine Eröffnungsfeier soll die Reise durch Raum und Zeit einleiten.
Samstag,
04.11.17
15:30 Uhr
Foyer
Lesung Raumpatrouille Orion
Montag,
13.11.17
17:15 Uhr
Café / HG
St. Martin Laternenumzug der Kindergartenkinder
Dienstag,
14.11.17
15:15 Uhr
Tagesraum WB1
Gottesdienst Katholischer Gottesdienst
Mittwoch,
15.11.17
15:00 Uhr
Bibliothek
Hörgeräteakustiker Der Hörgeräteakustiker kommt ins Haus
Sonntag,
19.11.17
10:30 Uhr
Bibliothek
Gedenkfeier Kleine Gedenkfeier zum Volkstrauertag
Dienstag,
21.11.17
15:30 Uhr
Bibliothek
Chorprobe Herzlich willkommen sind auch Sänger aus Niederrad, die Lust haben bei uns mitzusingen. Gesungen werden bekannte Volkslieder und manchmal auch Schlager. Der Spaß am singen steht im Vordergrund. Derzeit proben wir für den weihnachtlichen Auftritt beim "Lebendigen Adventskalender" am 05.Dezember
Sonntag,
26.11.17
10:30 Uhr
Tagesraum WB1
Andacht Katholische Andacht

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

04.10.2017 | evangelischer Posaunenchor Ginsheim zu Gast in Senioren-Residenz

Neues aus dem Einrichtungsbeirat: Veranstaltung „ Eine Reise ins Glück“

Wie ich schon im September-Journal berichtete, wird in unserem Haus die Musik groß geschrieben. Und was soll ich Euch sagen, überraschte uns unsere Residenzleitung Frau Hauf am Mittwoch den 04. Oktober mit dem evangelischen Posaunenchor Ginsheim unter dem Motto: Eine Reise ins Glück. Nach Eintreffen des Chors hatte ich Gelegenheit von dem Chorleiter, Herrn Hauf, einiges über den Chor zu erfahren. Der Chor feiert am Sonntag den 08.10.2017 stolz sein 60 jähriges Jubiläum in der evangelischen Kirche zu Ginsheim. Des weiteren erfuhr ich von ihm, dass unsere Frau Hauf, seine Tochter, schon seit 35 Jahren Chormitglied ist, alle Achtung. Der Chor besteht aus 45 aktiven Bläsern und Bläserinnen. Das jüngste Chormitglied ist im Mai 2017 geboren. Ich erzählte Herrn Hauf, dass die Senioren-Residenz Mainpark auch einen Chor hat und dass die Chormitglieder bei den Auftritten innerhalb des Hauses einheitliche Kleidung tragen. Er meinte, dass sie bei kirchlichen Konzertauftritten keine einheitliche Kleidung tragen, aber bei Frühschoppen und anderen Veranstaltungen, die anstehen, hin und wieder in einheitlicher Kleidung auftreten. Der Chor ist schon weit gereist, er hatte Auftritte in Griechenland, Italien und so weiter. In Senegal-Balu trafen sie sich mit mehreren Chören aus verschiedenen Ländern, um dort aufzutreten. Das ist schon eine große Leistung.
Das Café war schon bestens gefüllt, so dass noch zwei Tische im Hofgeschoss aufgestellt wurden. Der Chor besuchte uns mit 6 Chormitgliedern, da war einmal der Chorleiter mit unserer Frau Hauf, sowie zwei Schwestern und zwei weiteren Verwandten. Sie saßen im Hofgeschoß im Halbkreis. Es kamen eine Tuba, Trompeten und Posaunen zum Einsatz. Bei Kaffee und Kuchen ging es dann los. Mit einer Fanfare und einem Marsch eröffneten sie den Nachmittag. Frau Hauf kündigte alle nachfolgenden Lieder an und eilte wieder zu ihrer Posaune.
Mit “El Condor-Pasa”, “My Bonnie is over the ocean” und “Yesterday” von den Beatles war die Stimmung außer Rand und Band. Es wurde mitgesungen, geschunkelt und getanzt.
Anschließend machte der Chor eine kleine Pause und Frau Hauf nutzte die Gelegenheit, um Frau Kreuzer zu verabschieden. Auch der Heimbeirat bedauerte den Weggang. Wir wünschten ihr viel Glück in einem neuen Lebensabschnitt in Norddeutschland.
Jetzt ging es aber weiter mit Rosamunde, sowie Melodien von Bert Kämpfer “Die Reise ins Glück”. Mit “Glück auf, der Steiger kommt”, war der schöne Nachmittag zu Ende. Frau Kuhn verabschiedete sich und überreichte der Frau des Chorleiters, Frau Hauf, einen Blumenstrauß. Auch das jüngste Chormitglied, der kleine im Mai geborene Junge, war ganz ruhig, bei der doch etwas lauteren Musik. Frau Hauf, die Residenzleitung, bedankte sich am Ende und versprach uns, uns wieder einmal zu gegebener Zeit zu besuchen. Aber ohne Zugabe ließen wir den Posaunenchor nicht gehen und er spielte uns noch das schöne Lied “La Paloma”. Sie ernteten dafür nochmals reichlich Applaus.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen,

Ihre Emmi Malkomes Beiratsmitglied

04.10.2017 | Reise ins Glück: Posaunenchor Ginsheim zu Gast in Senioren-Residenz

In unserer Residenz bot am 04. Oktober 2017 der Posaunenchor Ginsheim eine „Reise ins Glück“. Bei Kaffee und Kuchen wurde zu beliebten Stücken geschunkelt, geklatscht und Erinnerungen ausgetauscht.
Ein schwungvoller Nachmittag, den wir gerne wiederholen würden.

Reise ins Glück:  Posaunenchor Ginsheim zu Gast in Senioren-Residenz
Reise ins Glück:  Posaunenchor Ginsheim zu Gast in Senioren-Residenz

30.06.2017 | Senioren-Residenz “Mainpark” erhielt MRE Siegel 2017

22.06.2017 | Senioren-Residenz schwingt Kochlöffel für Grüne Soße-Weltrekord

Am 22. Juni 2017 ist in Frankfurt der „Grüne Soße Tag“ und die Alloheim Senioren-Residenz „Mainpark“ beteiligt sich am karitativen Weltrekordversuch – Das Küchenteam der Pflegeeinrichtung zaubert den ganzen Tag Gerichte mit der beliebten Kräutersoße

FRANKFURT/MAIN. „Grie Soß“ ist in der Main-Metropole bekanntlich Kult. Am 22. Juni 2017 steht beim „Grüne Soße Festival“ in Frankfurt alles ganz im Zeichen der regionalen Spezialität. Der Höhepunkt des Ehrentages wird ein groß angelegter Weltrekordversuch sein, bei dem die weltoffene Stadtgesellschaft dem Frankfurter Markenzeichen ein kulturelles Denkmal setzen will – und die Alloheim Senioren-Residenz „Mainpark“ ist mit dabei. Den ganzen Tag wird das Küchenteam der Pflegeeinrichtung fleißig den Kochlöffel schwingen und Grüne Soße auf die Teller bringen.

„Unser ambitioniertes Küchenteam war sofort Feuer und Flamme für den karitativen Weltrekordversuch“, erklärt Residenzleiterin Michaela Hauf und freut sich mit ihrem begeisterten Team auf regen Besuch. Denn: „In unserer Cafeteria werden wir den ganzen Tag die geschichtsträchtige Kräutersoße aus Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpernelle, Sauerampfer und Schnittlauch zu verschiedensten Gerichten servieren.“ Und auch die rund 100 Residenz-Bewohner freuen sich schon besonders auf diese regionale Delikatesse, die ja angeblich Goethes Leibspeise war.

Die Cafeteria in der Alloheim Senioren-Residenz „Mainpark“, im Frankfurter Schleusenweg 26, hat am 22. Juni 2017 von 11.30 bis 18.30 Uhr geöffnet. Auf der Weltrekord-Speisekarte werden dann traditionelle Gerichte mit Grüner Soße stehen, mit denen das kreative Gastro-Team die Gäste verköstigen wird.

Mehr über den “Grüne Soße Weltrekord” erfahren Sie hier

10.05.2017 | Alloheim Senioren-Residenz “Mainpark” feiert 20-jähriges Jubiläum

Pflege-Spezial

05.10.2017 | Die Haut – unser größtes Sinnesorgan

Wie häufig sagen oder hören wir „Ich fühle mich nicht wohl in meiner Haut“ und „Das ist ja zum aus der Haut fahren“? Oder auch „Das geht mir unter die Haut“. Aussagen wie diese aus unserer täglichen Sprache unterstreichen die Bedeutung der Haut als unser größtes Sinnesorgan.

Und wie gut tut eine Massage, ein genüssliches Vollbad oder ein gefühlvolles Eincremen mit einem angenehm duftenden Hautpflegeprodukt. Unsere Haut ist vielmehr als ein Sinnesorgan, sie ist der Spiegel unserer Seele.

Fakt ist: Pro cm² enthält unsere Haut etwa 3 Millionen Zellen, 100 Schweißdrüsen, 4 Meter Nervenbahnen, 50 – 200 Schmerzpunkte und 1 Meter Blutgefäße. Damit wird deutlich, dass unsere Haut ein sehr sensibles und schützenswertes Sinnesorgan ist. Sie schützt uns vor Umwelteinflüssen, hilft den Kälte- und Wärmehaushalt des Körpers zu regulieren und stellt eine natürliche Abgrenzung nach außen dar.

Im Alter verändert sich die Haut

Mit zunehmendem Alter und unter Belastung kann sich die Haut schlechter regenerieren. Die Folge sind Hautveränderungen, z. B. Hauteinrisse bei Pergamenthaut, trockene Haut oder schlecht heilende Wunden. Die reife Haut wird dünner und trockener und ihre Elastizität schwindet. Ebenfalls typisch sind das Nachlassen der Hautspannung und die Abnahme von Talg- und Schweißsekretion. Dadurch verliert die Haut nach und nach ihre Barrierefunktion, fängt an zu spannen, juckt und reagiert viel empfindlicher auf äußere Einflüsse. Auch Inkontinenz kann aufgrund der Feuchtigkeit Hautirritationen hervorrufen. Kommen dann noch Grunderkrankungen hinzu, wie z. B. Durchblutungsstörungen bei Ulcus cruris arteriosum oder Diabetes mellitus, ist eine intakte Haut und schnelle Wundheilung nicht mehr selbstverständlich. Zieht sich die Heilungsphase über einen längeren Zeitraum spricht man von chronischen Wunden.

Hautpflege ist Gesundheitspflege

Um die Haut zu schützen und in ihrer Funktion zu erhalten, ist besonders bei pflegebedürftigen und älteren Menschen eine sorgfältige Beobachtung des Hautzustandes sehr wichtig. Deshalb achten die Mitarbeiter von Alloheim bei der Unterstützung der täglichen Körperpflege auf Rötungen, Blasenbildung, Hautveränderungen oder Hautschäden. So können Hautprobleme rechtzeitig erkannt und Maßnahmen eingeleitet werden.

Für den Hautschutz gibt es mittlerweile viele Produkte, die leicht aufzubringen sind und die Haut vor äußeren Einflüssen, wie Stuhl oder Urin schützen. Grundsätzlich ist zu beachten, dass übermäßige Feuchtigkeit die Haut sehr empfindlich macht. Eine hochwertige Hautpflege beinhaltet neben den pflegenden Aspekten ein geringes Allergierisiko, eine an den Hauttyp angepasste Rückfettung und einen angenehmen Duft.

Die Fachkräfte von Assist unterstützen die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim dabei und besprechen bei den Beratungsbesuchen u. a. auch die aktuell erforderliche Hautpflege. Besonders bei Bewohnern mit chronischen Wunden oder Pergamenthaut ist auf einen Hautschutz und eine Elastizität fördernde Hautpflege zu achten. Es gilt jede Verschlechterung des Hautzustandes oder Verletzung der Haut zu vermeiden. An dieser Stelle möchten wir Sie, liebe Angehörige, anregen bei Ihrem nächsten Besuch einmal zur Hand- oder Körpercreme zu greifen und Ihrem pflegebedürftigen Angehörigen das Wertvollste zu schenken: Zeit und Berührung.

Sollten Sie Fragen dazu haben, können Sie sich jederzeit an das Pflegepersonal oder den zuständigen Assist Mitarbeiter wenden. Assist führt ein breites, herstellerneutrales Sortiment an Hautschutz- und Hautpflegeprodukten. Wir stehen Ihnen gerne bei der Auswahl der richtigen Produkte zur Verfügung und beantworten Ihre Fragen. Schließlich wollen wir alle dasselbe, nämlich das wir uns wohl fühlen in unserer Haut.

Neben den Themen Hautpflege und Wundversorgung unterstützt Assist auch in den Bereichen Ernährung, Stoma-, Tracheostoma- und Inkontinenzversorgung.

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01.08.2017 | Ausreichende Trinkmenge – nicht nur im Sommer lebensnotwendig

Was tut man, wenn man durstig ist?
Eigentlich ist diese Frage einfach zu beantworten: etwas trinken. Doch was passiert, wenn der Körper Wasser braucht, ohne dies zu signalisieren? Vor allem bei älteren Menschen kann das ein Problem werden. Darüber hinaus nimmt im Alter das Durstempfinden ab, Trinkgewohnheiten verändern sich und man benötigt Hilfe beim Trinken. Aber auch Trinkhemmnisse, wie die Angst vor nächtlichen Toilettengängen, Inkontinenz und Prostatabeschwerden können zu einer reduzierten Trinkmenge und dadurch zu einem Flüssigkeitsmangel führen.

Warum ist trinken so wichtig?
Wasser ist für den Menschen lebensnotwendig und nimmt im Körper zahlreiche wichtige Funktionen wahr. Ein Flüssigkeitsmangel hat oft schwerwiegende Folgen, denn schon nach 2-4 Tagen ist der Organismus nicht mehr in der Lage, harnpflichtige Substanzen auszuscheiden. Es kommt im schlimmsten Fall zur Bluteindickung und Kreislaufversagen. Weitere Folgen können Verstopfung, Verwirrtheit, Schwäche und Schwindel oder erhöhte Anfälligkeit für Infektionen sein. Der tägliche Bedarf eines gesunden Menschen ab 65 Jahren beträgt ca. 2,5 Liter, wovon in der Regel etwa ein Drittel der Flüssigkeit in der Nahrung enthalten ist.

assist 8_2017

Bei hohen Außentemperaturen, starkem Wind, warmer oder trockener Heizungsluft, einer hohen Kochsalz- oder Eiweißzufuhr, verschiedenen Erkrankungen sowie der Einnahme von harntreibenden Medikamenten ist der Flüssigkeitsbedarf erhöht.

Was kann man tun, um einem Flüssigkeitsmangel vorzubeugen?
Bewohner in Pflegeheimen sind bei der Flüssigkeitsaufnahme häufig auf die Hilfe von Pflegekräften angewiesen. Deshalb haben diese eine besondere Verantwortung, den Betroffenen beim Trinken zu unterstützen und die aufgenommene Flüssigkeitsmenge zu kontrollieren. Die Pflegekräfte sorgen tagtäglich dafür, indem sie z.B.:

  • Getränke anbieten, die der Bewohner mag
  • Getränke in erreichbare Nähe stellen
  • leere Gläser und Becher immer wieder auffüllen
  • beim Trinken unterstützen
  • spezielle Trinkgefäße bereitstellen

Assist unterstützt die Mitarbeiter/-innen der Alloheime bei der Bestimmung des Flüssigkeitsbedarfs und Auswahl der möglichen Flüssigkeitszufuhr, um so einen Flüssigkeitsmangel bei den Bewohnern vorzubeugen. Hierzu stellt Assist eigens angefertigte Formulare zur Dokumentation von Trinkplänen und Trinkprotokollen zur Verfügung.

Sollte die Trinkmenge trotz aller Bemühungen nicht ausreichen, kann eine Flüssigkeitsgabe über eine Infusion, die über die Haut verabreicht wird (subcutan), „Durststrecken“ überbrücken. Dazu wird der behandelnde Arzt hinzugezogen, der die Infusion anordnen kann.

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01.06.2017 | Sommerliche Kost – leicht und trotzdem gehaltvoll

Essen ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Es dient nicht allein der Nahrungsaufnahme sondern stellt ein Stück Lebensqualität dar. Wie bedeutend Essen und Trinken für uns ist, wird meistens erst bewusst, wenn es nicht mehr richtig funktioniert. Eine eingeschränkte Nahrungsaufnahme kann viele Ursachen haben. Zu den häufigsten zählen Appetitlosigkeit, Kau- und Schluckstörungen, Geschmacksveränderungen, Verdauungsstörungen (Maldigestion), aber auch Armut, soziale und psychische Faktoren spielen hier häufig eine wichtige Rolle. Mangelernährung kann die Folge sein.

Die rechtzeitige Erkennung von Problemen mit der Nahrungsaufnahme ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. Hierbei helfen verschiedene Methoden und Tools, die Fachleute anwenden (Screening und Assessment). Die Entstehung einer Mangelernährung ist häufig vermeidbar. Assist und die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim sind bestrebt die Risiken für eine Mangelernährung zu erkennen und diese durch eine entsprechende Lebensmittel und/oder Produktauswahl zur Eiweiß- und Kalorienanreicherung beheben.

Zu einer erfolgreichen Therapie müssen pflegerisches und ärztliches Personal, Diätassistenten und Assist Hand in Hand zusammenarbeiten, um für den Patienten die bestmögliche Lösung zu finden. Grundlage der Ernährungstherapie stellt hierbei das Stufenschema der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) dar.

assist 6_2017

In vielen Fällen kann durch die richtige Lebensmittelauswahl, die richtige Konsistenz der Lebensmittel und die Nutzung von Anreicherungsmöglichkeiten (z. B. Cenaman Maltodextrin) das Risiko für eine Mangelernährung erfolgreich beseitigt werden. Der zusätzliche Einsatz von Trinknahrung kann die Ernährungssituation weiter verbessern.

Zugleich muss bei der Lebensmittel- und Speisenauswahl die Verträglichkeit beachtet werden. Es gibt bestimmte Lebensmittel, die häufig schlechter vertragen werden, als andere. Auch die Art der Zubereitung spielt eine Rolle. Hier einige Beispiele:

  • stark oder mit Speck angebratene, geröstete und frittierte Lebensmittel
  • fette und geräucherte Fleisch-, Wurst- und Fischwaren
  • fette Brühen, Soßen und Suppen
  • fette oder frittierte Kartoffelzubereitungen
  • fettreiche Speisen/Lebensmittel (z. B. Mayonnaise, Sahne, vollfetter Käse)
  • schwerverdauliche oder blähende Gemüsesorten (z. B. Grün-, Rot-, Weiß-, Rosenkohl, Wirsing, Sauerkraut, Lauch, Zwiebeln, Paprika, Oliven, Gurken- und Rettichsalat, Hülsenfrüchte)

Das Vermeiden dieser Lebensmittel, Speisen und Zubereitungen schränkt die Auswahl der Lebensmittel ein. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig die individuellen Lebensmittelunverträglichkeiten und -abneigungen des Patienten zu erkennen, um die Vielfalt der Lebensmittelauswahl zu erhalten.

Die optimale Ernährung der Bewohner liegt den Mitarbeiter/-innen von Alloheim besonders am Herzen. Die Fachkräfte der Assist unterstützen sie dabei mit individuellen Produktempfehlungen zur Ernährungstherapie, um einer Mangelernährung effektiv entgegenzuwirken.

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10.04.2017 | (Geistig) fit im Alter

„Mens sana in corpore sano“ – „Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“, diesen Spruch des römischen Dichters Juvenal kennen wir alle. Schon seit der Antike wird das als die Grundlage für ein erfülltes Leben angesehen.

Assist teilt diese Meinung: Die körperliche und geistige Fitness zu stärken, und damit auch das allgemeine Wohlbefinden, ist in jedem Alter wichtig. Für uns ist das die Basis, um die Lebensqualität und die Mobilität der Bewohner von Alloheim möglichst zu erhalten oder sogar zu verbessern.

Ob alt oder jung, es gibt viele Möglichkeiten, die geistige und körperliche Gesundheit zu stärken:

  • Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist in jedem Alter die Grundlage, um sich wohl zu fühlen. Aber je älter man wird, desto schwerer fällt es dem Körper, lebenswichtige Nährstoffe aus der Nahrung zu ziehen. Vor allem, wenn gleichzeitig der Appetit abnimmt, nur noch kleine Portionen vertragen werden oder es zu Schluckbeschwerden kommt. Um einen ungewollten Gewichtsverlust oder eine Mangelernährung zu vermeiden, ist es wichtig, auf die Ernährung zu achten.
  • Wir Menschen sind ausgesprochen soziale Lebewesen, es tut uns gut, Zeit unter Menschen zu verbringen. Anregende Gespräche oder ein interessantes Gesellschaftsspiel trainieren das Gehirn. Und auch das Essen schmeckt in Gemeinschaft viel besser als alleine.
  • Schon mal gehört? „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Stimmt nicht, man ist nie zu alt, um etwas Neues zu lernen. Lernen trainiert in jedem Alter das Denkvermögen, sei es ein Tanz, ein Spiel, oder eine neue Handarbeitstechnik. So werden im Gehirn neue Verbindungen gebildet und das hilft dabei, geistig fit zu bleiben.
  • Immer in Bewegung bleiben: Ein Spaziergang oder Gymnastik halten den Körper fit.

Assist Beitrag 3/2017 | Fit im Alter

In den Alloheim-Einrichtungen gibt es zahlreiche Angebote zur Förderung der körperlichen und geistigen Fitness. Dazu gehören beispielsweise Sitzgymnastik, Kegeln, Gedächtnistraining, Kochgruppen und gemeinsame Spaziergänge oder Spielerunden.

Um daran teilnehmen zu können, müssen die Bewohner eine entsprechende körperliche Konstitution mitbringen. Die körperliche Verfassung zu stärken, ist das Anliegen von Assist. Deshalb realisieren wir die optimale Versorgung der Bewohner in unseren Therapiebereichen enterale Ernährung, IV-Therapien, Stoma, Tracheostoma, Wund- und ableitende Inkontinenzversorgung, Beatmung (in Kooperation) und Diabetes. Beispielsweise hat Assist spezielle Andickungsmittel im Sortiment, die bei Schluckbeschwerden das Essen und Trinken erleichtern. Gleichzeitig unterstützen wir die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim auch durch praktische Trainings rund um die Ernährung, von denen Betroffene profitieren.

Assist kann aber noch mehr. Wir unterstützen Patienten und ihre Angehörigen schnell, unkompliziert und zuverlässig beim Übergang aus der Klinik in die Nachversorgung bei Alloheim. Lassen Sie sich beraten.

Unser gemeinsames Ziel ist es, die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen, um die körperliche und geistige Fitness und damit auch die Lebensqualität der Alloheim-Bewohner möglichst zu erhalten oder sogar zu verbessern.

assist GmbH
66661 Merzig
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09.03.2017 | Vermeidung von Harnwegsinfekten – ein wichtiges Thema

Wer hat nicht schon einmal das unangenehme Gefühl eines Harnweginfektes verspürt? Versetzt man sich nun noch in die Lage eines Patienten, der zudem einen transurethralen Blasenverweilkatheter trägt, also einen über die Harnwege gelegter Dauerkatheter, ruft dies ein noch unangenehmeres Gefühl hervor.

Harnwegsinfektionen sind häufig vermeidbar – Assist unterstützt die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim dabei.

In Altenpflegeheimen und Krankenhäusern sind viele Menschen auf die Versorgung mit einem Dauerkatheter angewiesen. Die Ursachen dafür sind vielfältig, sei es nun bedingt durch schwere Bettlägerigkeit, neurologische Erkrankungen (z. B. Demenz, Parkinson oder Multiple Sklerose) oder Wunden im Intimbereich (z. B. nach größeren Operationen oder durch Dekubitalgeschwüre im Steißbereich). Ein Blasenverweilkatheter steigert immer das Risiko, an einer Harnwegsinfektion zu erkranken, Bakterien nutzen den Katheter regelrecht wie eine Leiter.

Um schmerzhafte Infekte zu vermeiden, ist die aseptische Pflege der dauerhaften Harnableitung besonders wichtig. Die korrekte Durchführung des sterilen Katheterwechsels nach den aktuellen Hygienevorschriften kann das Risiko, an einem Infekt zu erkranken, bereits während des Legens eines Katheters reduzieren.

Darüber hinaus ist auch die sorgfältige Pflege des Intimbereiches wichtig, um eine Keimverschleppung zu vermeiden, genauso wie der richtige Umgang mit den entsprechenden Hilfsmitteln (z. B. Urin-Bett-und Beinbeutel): Handelt es sich dabei um sterile oder unsterile Materialien und welche Tragedauer gibt der Hersteller vor? Wann steht der nächste Wechsel an? Der Urin der Patienten muss kontinuierlich beobachtet werden, um Veränderungen frühzeitig feststellen zu können.

Assist Beitrag 3/2017 | Vermeidung von Harnwegsinfekten

Sollte es trotz aller eingehaltenen Vorgaben dennoch einmal zu einer Harnwegsinfektion kommen, ist schnelles Handeln nötig, um Patienten Unwohlsein und Schmerzen zu ersparen. Bei Auffälligkeiten muss der behandelnde Hausarzt oder Urologe informiert werden, um zeitnah mit einer entsprechenden Behandlung zu beginnen (z. B. Urinuntersuchung und Antibiotikatherapie).

Den Mitarbeiter/-innen der Alloheim ist die Wichtigkeit Ihres Handelns bei der Pflege von ableitenden Urinsystemen bewusst. Assist unterstützt die Pflegekräfte durch regelmäßige theoretische und praktische Schulungen, hält sie auf dem neuesten Stand in Sachen Hygiene und liefert die passenden Produkte.

Bewusstes und hygienisches Handeln kann Harnwegsinfektionen vermeiden. Und genau das ist das gemeinsame Ziel von Assist und Alloheim: Infektionen vermeiden und die Lebensqualität der Alloheim-Bewohner verbessern.

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