Pflege-Spezial

Alloheim Senioren-Residenz „Mainbrücke”

Ulrich-Willer Straße 15 | 97828 Marktheidenfeld | 09391 9087-000

Veranstaltungskalender

In unserer Residenz kommt keine Langeweile auf. Worauf Sie sich in den nächsten Tagen freuen können, erfahren Sie hier aus dem aktuellen Veranstaltungsplan (Änderungen vorbehalten).

Wenn Sie dazu Fragen haben oder kein Veranstaltungsplan angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechpartner in der Residenz.

Alloheim Senioren-Residenz „Mainbrücke”

Datum Uhrzeit | Treffpunkt Veranstaltung Informationen zur Veranstaltung
Montag,
28.05.18
15:00 Uhr
Veranstaltungsraum
Spielenachmittag Sie sind herzlich eingeladen am Spielenachmittag der AWO teilzunehmen. Gespielt werden bekannte Gesellschaftsspiele.
Montag,
11.06.18
15:00 Uhr
Veranstaltungsraum
Spielenachmittag Sie sind herzlich eingeladen am Spielenachmittag der AWO teilzunehmen. Gespielt werden bekannte Gesellschaftsspiele.
Freitag,
15.06.18
16:00 Uhr
Garten
Open-Air-Konzert Bei einem kleinen Open-Air-Konzert im Garten unterhält die Bläserklasse Uettingen Bewohner, Angehörige und alle Interessierten.
Samstag,
16.06.18
15:45 Uhr
Veranstaltungsraum
Singen mit Frau Hoh Unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin Frau Maria Hoh singt gemeinsam mit unseren Bewohnern bekannte Volkslieder und begleitet diese am Klavier. Besucher sind herzlich eingeladen.
Samstag,
14.07.18
15:45 Uhr
Veranstaltungsraum
Singen mit Frau Hoh Unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin Frau Maria Hoh singt gemeinsam mit unseren Bewohnern bekannte Volkslieder und begleitet diese am Klavier. Besucher sind herzlich eingeladen.
Sonntag,
15.07.18
12:00 Uhr
Café Roco
Eisflatrate Zur alljährlichen Eis- Aktion für den guten Zweck lädt das Seniorenzentrum Mainbrücke alle großen und kleinen Eisliebhaber ein.
Sonntag,
29.07.18
14:00 Uhr
Garten
Sommerfest Wir laden Sie zu einem bunten Programm - unter anderem mit dem Duo Rumpelstilzchen - bei hoffentlich schönem Wetter ein.
Samstag,
13.10.18
15:00 Uhr
Veranstaltungsraum
Oktoberfest Wir feiern ein traditionelles zünftiges Oktoberfest. Es gibt ein buntes Programm mit Maßkrugstemmen, Wettnageln und stimmungsvoller Festzeltmusik.
Samstag,
24.11.18
10:00 Uhr
Eingangsbereich/Veranstaltungraum
Adventsbasar Einstimmend auf die baldige Weihnachtszeit gestaltet das Seniorenzentrum Mainbrücke einen kleinen Adventsmarkt.

Menüplan der Woche

Gutes Essen gehört zu einem guten Leben. Deshalb legen wir großen Wert darauf, unsere Bewohner mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Küche zu verwöhnen. Alle Speisen werden bei uns im Hause täglich frisch zubereitet. So können wir auch auf besondere Ernährungsanforderungen einzelner Bewohner eingehen.

Unser Küchenleiter wünscht Guten Appetit und freut sich über Ihre Anregungen.

Hier können Sie den aktuellen Menüplan als PDF herunterladen:

Menüplan - Mittagessen

Es ist leider kein aktueller Menüplan hinterlegt

Menüplan | Panna Cotta

Presse | Neues aus der Residenz

Hier finden Sie Presseartikel und Neuigkeiten aus unserem Residenzleben. Schauen Sie doch immer wieder mal rein.

15.05.2018 | Gemeinsames Singen mit dem Edith-Stein-Kindergarten

Am Dienstag, den 15. Mai kamen im Rahmen der bayrischen Woche der Musik die Kinder aus dem Edith-Stein-Kindergarten zu Besuch in die Seniorenresidenz Mainbrücke. Die Kleinen hatten zwei bekannte Stücke, die Vogelhochzeit und das Spessartlied einstudiert, um gemeinsam mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern zu singen. Musik verbindet die Generationen, so stellten unsere Bewohner den Kindern zum Abschied noch unser Abschiedslied vor. Alle hatten große Freude an der gemeinsamen Aktion.

Wir sagen danke für den tollen Besuch.

Ihr Team der Alloheim Senioren-Residenz “Mainbrücke”

Gemeinsames Singen mit dem Edith-Stein-Kindergarten

13.05.2018 | Muttertagsfest in Senioren-Residenz

Marktheidenfeld. Zu Ehren aller Mütter fand in der Senioren-Residenz „Mainbrücke“ am Sonntagsnachmittag ein kleines Muttertagsfest statt.

Zahlreiche Bewohner und vor allem Bewohnerinnen und ihre Angehörigen kamen am frühen Nachmittag zusammen und starteten nach einem kurzen literarisch-musikalischen Vorgeschmack mit Kaffee und Muttertagstorte in die Feier. Herr Udo Hawlitschek eröffnete das Programm nach einer kurzen Begrüßung durch Frau Diana Baumann von der Sozialen Betreuung mit den Worten „Eigentlich hat man seine Mutter 365 Tage im Jahr. Man sollte also nicht nur an einem Tag im Jahr an sie denken.“ Das weitere Programm wurde durch die Bewohner selbst gestaltet: Es wurden selbstverfasste Gedichte von Frau Renate Figas über das Mutter-Sein sowie über den Mai und das Frühlingsleben verschiedener Tiere vorgetragen. Für die musikalische Umrahmung mit Liedern, bei denen alle kräftig mitsingen konnten, sorgte Herr Hawlitschek mit Akkordeon und Gitarre.

Zum krönenden Abschluss mussten die Bewohner und Bewohnerinnen in den Garten umziehen, bevor das aufziehende Gewitter ausbrechen konnte. Dort ließen sie Luftballons mit einem Glückwunsch an alle Mütter in den Himmel steigen, mit der Hoffnung, dass sie weit fliegen werden.

Muttertagsfest in Senioren-Residenz
Muttertagsfest in Senioren-Residenz

08.05.2018 | Geburtstagscafé für Senioren

Marktheidenfeld. Am Dienstag, den 8. Mai, fand in unserer Seniorenresidenz das vierteljährliche Geburtstagscafé statt. Etwa 20 Bewohner und Bewohnerinnen, die im Februar, März oder April Geburtstag gehabt hatten, kamen zusammen. An den mit Blumen geschmückten Tischen gab es Kaffee und gleich drei große Geburtstagstorten. So hatten die Bewohner und Bewohnerinnen die Auswahl zwischen Apfel-, Ananas- und Schokoladentorte. Bei Gesprächen, die sich hauptsächlich um das Thema Geburtstage – wie sie früher gefeiert wurden und heute gefeiert werden – drehten, verbrachten alle einen schönen Nachmittag.

30.04.2018 | Tanz in den Mai in der Senioren-Residenz „Mainbrücke“

Marktheidenfeld. Am Abend des 30. Aprils wurde nicht nur in vielen Gemeinden und Ortschaften der Maibaum aufgestellt und gefeiert, sondern auch in der Alloheim Senioren-Residenz „Mainbrücke“ in Marktheidenfeld.
Der Maibaum war von der Forstverwaltung der Stadt Marktheidenfeld zur Verfügung gestellt worden und wurde zuvor von BewohnerInnen und MitarbeiterInnen schön geschmückt und aufgestellt. So konnten circa 30 BewohnerInnen und ihre Angehörigen den Abend unter dem Maibaum verbringen. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Duo Regenbogen. Es wurde fleißig „in den Mai getanzt“ und nebenbei noch einige alte Geschichten rund um den Maibaum und die damit verbundenen Bräuche von früher ausgetauscht.

26.04.2018 | Zwei Schüler beim „Boys´ Day“ in Marktheidenfeld

Marktheidenfeld. Am 26. April fand in der Alloheim Senioren-Residenz „Mainbrücke“ in Marktheidenfeld der bundesweit veranstaltete Boys´ Day statt. Dabei handelt es sich um eine Aktion, bei der Jungen eher typisch weibliche Berufe testen konnten. Zwei Schüler, Noah Rauscher und Anakin Hähnlein, nutzten das Angebot, um sich über die vielseitigen, sozialen und pflegerischen Berufe in der Praxis zu informieren.

Das Haus hautnah kennenlernen, den Betreuungskräften über die Schulter schauen – das stand für die zwei Schüler beim Boys´ Day auf dem Tagesprogramm. Zwischendurch gab es viele Möglichkeiten, Fragen zu stellen und sich über die internen Abläufe, Planungen oder auch Dokumentationsarten der Einrichtung umfassend zu informieren. Bei der Sturzprävention kamen die Jungs fast ins Schwitzen, und auch bei der anschließenden Themenrunde wurden sie gefordert. Das Mittagessen nutzten die Schüler, um sich mit den Mitarbeitern auszutauschen und von ihren Berufserfahrungen erzählen zu lassen. Danach war noch Gedächtnistraining mit den Senioren angesagt, bevor die Jungs voller neuer Eindrücke das Haus wieder verließen.

Einhellig war dann auch das Fazit der Teilnehmer des Boys´ Day: „Es war gut, lustig und interessant – besser als Schule.“

08.03.2018 | Mit Bewegung in den Frühling starten

MARKTHEIDENFELD. In der Seniorenresidenz Mainbrücke wird der Frühling eingeläutet: Vom 12.-17. März findet in der Einrichtung eine „Woche der Bewegung“ statt. Mit einem vielfältigen Sportangebot und vitaminreicher Ernährung starten die Senioren so fit in den Frühling. Auch Angehörige und Bürger der Region sind eingeladen, sich im Aktiv-Park der Residenz sportlich zu betätigen.

Raus aus dem Wintertrott und energiereich den Frühling beginnen: „Gerade für ältere Menschen ist es wichtig, sich nach den langen Wintermonaten wieder mehr zu bewegen“, weiß Jasmin Childers, die Einrichtungsleiterin, „mit dieser Aktion wollen wir den Winter hinter uns lassen und uns gemeinsam auf den baldigen Frühling einstimmen.“

Vom 12.-17. März stehen den Senioren dafür verschiedene Sportangebote zur Verfügung: „Täglich bieten wir um 9 Uhr Morgensport und nach dem Mittagessen Spaziergänge an“, sagt die Einrichtungsleiterin, „zusätzlich können unsere Senioren an einem täglich wechselnden Bewegungsprogramm teilnehmen.“ Neben Sitzyoga, Kneipp-Runden oder Rückenübungen, finden dabei in der Residenz auch Rollatoren-Tanz oder Bingo-Nachmittage statt. „In unserem Bewegungsprogramm ist sicherlich für jeden etwas dabei“, lacht Jasmin Childers. Auch die Küche der Einrichtung achtet in der „Woche der Bewegung“ auf eine vitaminreiche Starthilfe in den Frühling: Vom 12.-17. März stehen ausschließlich frische Gerichte mit extra viel Obst und Gemüse auf dem Speiseplan.

Um auch Angehörige, Freunde und Bürger der Region auf einen fitten Start in den Frühling vorzubereiten, lädt die Einrichtung herzlich zum gemeinsamen Sporteln in der Außenanlage der Residenz ein. „Gäste sind in unserem Aktiv-Park immer herzlich willkommen“, sagt die Einrichtungsleiterin, „die Bewegungsgeräte dürfen jederzeit benutzt werden.“ Ausruhen kann man sich anschließend im hauseigenen Café Roco – und sich bei frischen Gerichten und kühlen Getränken vom Sport erholen.

15.02.2018 | Das zeichnet uns aus

01.02.2018 | Hanna und “Nicki” im Einsatz für das Wohlbefinden

19.09.2017 | Sammelpuppen-Ausstellung holt längst vergangene Zeiten ins Hier und Heute

04.08.2017 | Große Pläne in der Seniorenresidenz „Mainbrücke“

MARKTHEIDENFELD. Die Seniorenresidenz „Mainbrücke“ hat sich viel vorgenommen: Mit verschiedensten Veranstaltungen und neuen Ideen begeistert die Einrichtung ihre Bewohner und sucht dabei auch aktiv den Kontakt zu den Bürgern der Region. Residenzleiterin Jasmin Childers möchte dabei besonders das „Miteinander“ von Bewohnern, Mitarbeitern und Bürgern fördern.
„Wir dienen Ihrer Lebensqualität“ lautet das Motto der Alloheim Seniorenresidenz „Mainbrücke“ in Marktheidenfeld. Eine Philosophie, die Einrichtungsleiterin Jasmin Childers mit ihrem gesamten Team tatkräftig umsetzt. „Wir suchen aktiv den Kontakt zu den Bürgern und Vereinen der Region“, sagt sie, „die Menschen stehen bei uns im Zentrum unsere Aktivitäten, und hier ist uns eine freundschaftliche Gemeinschaft von Bewohnern, Mitarbeitern und Nachbarn ganz besonders wichtig.“ Dafür öffnet die Einrichtung auch gerne ihre Türen: Neben eigenen öffentlichen Veranstaltungen bietet die Seniorenresidenz Bürgern ihre Räumlichkeiten auch für Ausstellungen oder Vorträge an.
In der Seniorenresidenz „Mainbrücke“ leben derzeit 105 Bewohner unterschiedlicher Pflegegrade. Mit verschiedenen Angeboten und Veranstaltungen für die Senioren sorgt das Team der Einrichtung für Spaß und ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm, bei dem wirklich alle Bewohner eingebunden sind. Langeweile oder Einsamkeitsgefühle kommen somit gar nicht erst auf. Dabei reicht das Programm von einem entspannten Seniorennachmittag bei Kaffee und Kuchen mit musikalischer Untermalung bis hin zum großen Sommerfest mit Freunden, Verwandten und Bürgern der Region. Für Inspiration und Ideen von Bürgern sind die Mitarbeiter der Einrichtung dabei jederzeit aufgeschlossen. Wer gerne einmal sein Hobby vorstellen möchte oder eine Ausstellung organisieren möchte: Beim Team der „Mainbrücke“ findet man hier jederzeit offene Ohren.
Besonders am Herzen liegen Jasmin Childers aber auch die Wünsche und Belange ihrer Mitarbeiter: „Wir sind hier ein tolles Team“, sagt sie, „wir freuen uns über jeden, der gerne Teil dieser Gemeinschaft werden möchte. Sei es in Festanstellung, als Teilzeitkraft oder auch ehrenamtlich.“
Um den Charakter eines „offenen Hauses“ zu unterstreichen, hat Jasmin Childers verschiedene und regelmäßige Veranstaltungen ins Leben gerufen: Ab Ende August ist eine monatliche „After-Work-Party“ geplant, bei der Pflegekräfte in entspannter Atmosphäre bei Musik und kostenloser Verpflegung die Möglichkeit haben, sich auszutauschen und das Team der Seniorenresidenz „Mainbrücke“ kennenzulernen. Zusätzlich soll ab September zweimal im Monat die Veranstaltung „Wir backen uns eine Pflegekraft“ stattfinden.
Frau Childers sagt: Da es schwierig ist Pflegekräfte zu bekommen, haben wir uns dazu entschieden: „Wir backen unsere selber“ und suchen dafür Unterstützung von anderen Pflegekräften denen es genauso geht.

Zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat sich Jasmin Childers viel vorgenommen – für ein freundliches Miteinander und eine herzliche Gemeinschaft.

Große Pläne in der Seniorenresidenz „Mainbrücke“

24.06.2017 | Seniorenzentrum “Mainbrücke” unter neuer Leitung

18.02.2017 | “Seniorenparadies” Main-Spessart

Pflege-Spezial

01.04.2018 | Wenn die Blase schwächelt

In Deutschland gibt es nach Angaben der Deutschen Kontinenzgesellschaft circa neun Millionen Menschen* mit einer Harn- und/oder Stuhlinkontinenz. Vor allem bei älteren Menschen schwächelt oft die Blase und es kommt zu unwillkürlichem Urinverlust.

Wie entsteht Inkontinenz?

Bei der kontrollierten Blasenentleerung handelt es sich um ein kompliziertes Zusammenspiel verschiedener Funktionen im menschlichen Körper. Durch unser Gehirn wird die Füllung der Blase und die Kontinenz, d.h. das kontrollierte Zurückhalten von Urin sowie das willkürliche Entleeren überwacht und gesteuert. Erkrankungen wie Schlaganfall, Demenz, Bandscheibenvorfall, Diabetes, Multiple Sklerose oder die Einnahme von Tabletten können dazu führen, dass dieses Zusammenspiel nicht mehr richtig funktioniert. Auch die Blase selbst kann die Ursache für die fehlende Funktion der Kontinenz sein. Eine der häufigsten Gründe für Inkontinenz ist eine Schwäche der Beckenbodenmuskulatur, oft ausgelöst durch mehrere Geburten, schwere körperliche Belastungen, eine Blasensenkung oder eine länger andauernde Obstipation (Stuhlverstopfung).

Inkontinenz aktiv entgegenwirken

Inkontinenz ist als solche keine Krankheit sondern vielmehr ein Symptom für das Vorhandensein einer anderen Krankheit. Es muss also die Ursache gefunden und entsprechend behandelt werden. Aber auch, wenn es eine Erkrankung ist, die nicht behandelt werden kann, kann man durch Beckenbodentraining, eine geeignete Ernährung, eine Reduzierung des Körpergewichts, bestimmte Atemtechniken oder Toilettentraining die Inkontinenz heilen oder zumindest eine deutliche Besserung erzielen.
In der Hoffnung, die Inkontinenzbeschwerden zu verbessern oder die Wechselintervalle der Versorgung zu verlängern, wird häufig die Trinkmenge reduziert. Dies ist nicht sinnvoll: Zum einen braucht der Organismus eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von ca. 1,5 – 2 Litern, zum anderen können Harnwegsinfektionen entstehen, weil die Keime nicht genügend ausgeschwemmt werden. Zudem wird der Harn sehr konzentriert, was wiederum den Harndrang verstärken und Hautprobleme verschlimmern kann. Es sollte also extra auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Gerade morgens sollte viel und gegen Abend etwas weniger getrunken werden. Es ist ratsam, harntreibende Getränke (z.B. Kaffee, Tee) zu vermeiden.
Die kompetente, einfühlsame und individuelle Beratung und Anleitung der entsprechenden Hilfsmittel ist bei der Inkontinenz besonders wichtig. Im Bereich der ableitenden Inkontinenz ist Assist ein zuverlässiger Partner von Alloheim. Assist bietet eine individuelle Produktauswahl aus einem breiten Spektrum der führenden Hersteller an. Dazu gehören z.B. Kathetersysteme, Bett- und Beinbeutel, Kondomurinale sowie Pflegeprodukte. Das Ziel von Assist ist es, zusammen mit den Mitarbeiter/-innen von Alloheim Lösungen zu finden, um den Betroffenen ein aktives und weitgehend uneingeschränktes Leben zu ermöglichen.

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01.02.2018 | Demenz – wenn das Herz liebt, aber der Kopf vergisst

Demenz beginnt oft schleichend und sowohl Betroffene als auch Angehörige merken es zunächst nicht oder wollen nicht wahr haben, dass sich etwas verändert. Doch was bedeutet Demenz und wie geht man am besten mit Demenzkranken um?

Ein Demenzkranker durchläuft oft verschiedene Stadien. Im frühen Stadium sieht es bei den Betroffenen eher wie eine Art Altersvergesslichkeit aus. Auch der Orientierungssinn kann nachlassen. Schreitet die Erkrankung weiter voran, haben die Betroffenen zunehmend Schwierigkeiten, sich neue Informationen zu merken, sich zu konzentrieren und Zusammenhänge zu erkennen. Sie vergessen wichtige Ereignisse aus ihrer Vergangenheit. Das kann für Angehörige besonders schmerzhaft sein, z.B. dann wenn sich der Erkrankte nicht mehr daran erinnern kann, dass er verheiratet ist.
Angehörige müssen umdenken

Im späten Stadium leiden die Betroffenen unter starken Stimmungsschwankungen. Es kann vorkommen, dass sie stundenlang aus dem Fenster starren. Viele verhalten sich ganz plötzlich aggressiv, obwohl sie es gar nicht so meinen. So ein Verhalten sollte man nicht als persönlichen Angriff auffassen.

Demenzkranke können im späten Stadium oft die Signale ihres Körpers nicht mehr deuten und schaffen es z.B. nicht rechtzeitig ihre Blase zu leeren. Aber auch das Essverhalten ändert sich. Es gibt viele Gründe, die dazu führen, dass Menschen mit Demenz nicht mehr genügend Nahrung zu sich nehmen, was nicht selten zu einer Unter- bzw. Mangelernährung führen kann. Oftmals hilft nur gutes Beobachten um festzustellen, warum zu wenig gegessen oder die Nahrung komplett verweigert wird. Assist hilft den Mitarbeiter/-innen von Alloheim dabei, die Gründe einer Essensverweigerung herauszufinden und bietet eine Auswahl geeigneter Zusatznahrungen an, die das Nährstoffdefizit ausgleichen und den Ernährungsstatus deutlich verbessern. Aber auch wenn es aufgrund der Demenz zu einer Inkontinenz kommt, steht Assist zur Seite und berät zu den geeigneten Produkten.

Neben einem veränderten Essverhalten und einer möglichen Inkontinenz fällt es Demenzkranken oft schwer, Worte oder gar Sätze zu bilden. Sie reden deswegen kaum noch. Das heißt aber nicht, dass man nicht mehr mit dem Betroffenen kommunizieren kann. Es ist wichtig weiterhin normal mit ihnen zu reden. Dabei ist es hilfreich, einfache Sätze zu bilden und den Blickkontakt aufrechtzuerhalten. Angehörige sollten akzeptieren, dass eine Diskussion über Sachfragen – wann ist was passiert? – wenig Sinn macht. Viel wichtiger ist es bei der Kommunikation eine gute Beziehung aufrechtzuerhalten. Was immer bleibt, ist der Weg über die Emotionen. Viele reagieren sehr sensibel auf Berührungen und Mimik. Vertraute Gerüche können ebenso ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.

Demenz ist in den meisten Fällen ein normaler Prozess des Alterns, kann aber auch schon in jungen Jahren auftreten. In jedem Stadium ist es wichtig, die Würde des Betroffenen nicht zu verletzen. Angehörige sollten darauf achten, die nachlassenden Fähigkeiten des Demenzkranken nicht zu kritisieren und die Entwicklung genau zu beobachten, um zu wissen, welche Aufgaben Sie ihm noch anvertrauen können.

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01.12.2017 | Die Vorweihnachtszeit genießen

Die schönste Zeit des Jahres beginnt: überall glitzert es, es riecht nach Plätzchen und Glühwein und der erste Schnee fällt. Schon in der Adventszeit bereitet sich die Pflegeeinrichtung zusammen mit den Bewohnern auf Weihnachten vor – vom gemeinsamen Backen, Basteln und Singen über weihnachtliche Veranstaltungen. Da ist für jeden etwas dabei.
So lecker kann Weihnachten mit Trinknahrung sein
Vor allem Bewohner, die aufgrund von ernährungsbedingter Mangelerscheinungen hochkalorische Trinknahrung zu sich nehmen müssen, sollten das Weihnachtsfest ohne Einschränkungen genießen. Freuen Sie sich auf die zahlreichen hochkalorischen Backwaren. Auch wir haben etwas zum Ausprobieren für Sie entdeckt: Leckere Apfeltorte mit Cenaman – etwas ganz Besonderes. Cenaman Trinknahrung ist vielseitig einsetzbar und kann problemlos in die normale Nahrung integriert werden. Bereiten Sie die Apfeltorte für den Besuch in der Pflegeeinrichtung vor und versüßen Sie sich und anderen den Besuch.

Zutaten für 12 Stück

Für den Boden
350 Gramm Mehl
65 g Zucker
1/2 Teelöffel Backpulver
1 Ei
100 Gramm Butter (Zimmertemperatur)
100 ml Cenaman Energie 2.0 Vanille

Für die Füllung
1 kg Äpfel
650 ml Apfelsaft
100 ml Cenaman Energie 2.0 Vanille
2 Päckchen Vanille-Puddingpulver
175 Gramm Zucker
400 ml Sahne
2 Päckchen Sahnesteif
2 Päckchen Vanillezucker
viel Zimtzucker zum Bestäuben

Zubereitung Mürbeteig:

Alle Zutaten für den Boden in eine Schüssel geben und mit dem Knethaken oder den Händen zu einem geschmeidigen Mürbeteig verkneten. Den Teig in Folie eingewickelt oder in einer Schüssel 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Zubereitung Füllung (Belag 1)
Den Mürbeteig ausrollen und in die Kuchenform geben. Die Äpfel schälen und entkernen, danach in kleine Würfel schneiden und auf dem Mürbeteig verteilen. Den Apfelsaft und die restlichen 100 ml Cenaman Energie 2.0 Vanille zusammen mit dem Zucker und dem Vanillepudding aufkochen und auf den Äpfeln verteilen. Bei 175 Grad 1 Stunde backen.
Zubereitung Füllung (Belag 2)
Wenn der Kuchen noch warm ist, den Rand mit dem Messer lösen. Die Sahne mit Vanillezucker (wer es nicht so süß mag, kann auch nur 1 Pck. Vanillezucker nehmen) steif schlagen, auf den erkalteten Kuchen streichen und mit etwas Zimt bestäuben.

Nährwertangaben:
pro Stück
kcal/kj 541 / 2.264
Eiweiß in g 8,2
Kohlenhydrate in g 75,4
Fett in g 21,1
Ballaststoffe 2,9
Gesamt
kcal/kj 6.492 / 27.168
Eiweiß in g 98,4
Kohlenhydrate in g 904,8
Fett in g 253,2
Ballaststoffe 34,8

Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit.
Sie haben Interesse an weiteren leckeren Rezepten mit Cenaman Drink, dann wenden Sie sich an das Pflegepersonal oder den zuständigen Assist Mitarbeiter. Assist unterstützt mit vielen Ideen die Pflegekräfte in den Pflegeeinrichtungen, um gemeinsam die Lebensqualität zu verbessern.

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05.10.2017 | Die Haut – unser größtes Sinnesorgan

Wie häufig sagen oder hören wir „Ich fühle mich nicht wohl in meiner Haut“ und „Das ist ja zum aus der Haut fahren“? Oder auch „Das geht mir unter die Haut“. Aussagen wie diese aus unserer täglichen Sprache unterstreichen die Bedeutung der Haut als unser größtes Sinnesorgan.

Und wie gut tut eine Massage, ein genüssliches Vollbad oder ein gefühlvolles Eincremen mit einem angenehm duftenden Hautpflegeprodukt. Unsere Haut ist vielmehr als ein Sinnesorgan, sie ist der Spiegel unserer Seele.

Fakt ist: Pro cm² enthält unsere Haut etwa 3 Millionen Zellen, 100 Schweißdrüsen, 4 Meter Nervenbahnen, 50 – 200 Schmerzpunkte und 1 Meter Blutgefäße. Damit wird deutlich, dass unsere Haut ein sehr sensibles und schützenswertes Sinnesorgan ist. Sie schützt uns vor Umwelteinflüssen, hilft den Kälte- und Wärmehaushalt des Körpers zu regulieren und stellt eine natürliche Abgrenzung nach außen dar.

Im Alter verändert sich die Haut

Mit zunehmendem Alter und unter Belastung kann sich die Haut schlechter regenerieren. Die Folge sind Hautveränderungen, z. B. Hauteinrisse bei Pergamenthaut, trockene Haut oder schlecht heilende Wunden. Die reife Haut wird dünner und trockener und ihre Elastizität schwindet. Ebenfalls typisch sind das Nachlassen der Hautspannung und die Abnahme von Talg- und Schweißsekretion. Dadurch verliert die Haut nach und nach ihre Barrierefunktion, fängt an zu spannen, juckt und reagiert viel empfindlicher auf äußere Einflüsse. Auch Inkontinenz kann aufgrund der Feuchtigkeit Hautirritationen hervorrufen. Kommen dann noch Grunderkrankungen hinzu, wie z. B. Durchblutungsstörungen bei Ulcus cruris arteriosum oder Diabetes mellitus, ist eine intakte Haut und schnelle Wundheilung nicht mehr selbstverständlich. Zieht sich die Heilungsphase über einen längeren Zeitraum spricht man von chronischen Wunden.

Hautpflege ist Gesundheitspflege

Um die Haut zu schützen und in ihrer Funktion zu erhalten, ist besonders bei pflegebedürftigen und älteren Menschen eine sorgfältige Beobachtung des Hautzustandes sehr wichtig. Deshalb achten die Mitarbeiter von Alloheim bei der Unterstützung der täglichen Körperpflege auf Rötungen, Blasenbildung, Hautveränderungen oder Hautschäden. So können Hautprobleme rechtzeitig erkannt und Maßnahmen eingeleitet werden.

Für den Hautschutz gibt es mittlerweile viele Produkte, die leicht aufzubringen sind und die Haut vor äußeren Einflüssen, wie Stuhl oder Urin schützen. Grundsätzlich ist zu beachten, dass übermäßige Feuchtigkeit die Haut sehr empfindlich macht. Eine hochwertige Hautpflege beinhaltet neben den pflegenden Aspekten ein geringes Allergierisiko, eine an den Hauttyp angepasste Rückfettung und einen angenehmen Duft.

Die Fachkräfte von Assist unterstützen die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim dabei und besprechen bei den Beratungsbesuchen u. a. auch die aktuell erforderliche Hautpflege. Besonders bei Bewohnern mit chronischen Wunden oder Pergamenthaut ist auf einen Hautschutz und eine Elastizität fördernde Hautpflege zu achten. Es gilt jede Verschlechterung des Hautzustandes oder Verletzung der Haut zu vermeiden. An dieser Stelle möchten wir Sie, liebe Angehörige, anregen bei Ihrem nächsten Besuch einmal zur Hand- oder Körpercreme zu greifen und Ihrem pflegebedürftigen Angehörigen das Wertvollste zu schenken: Zeit und Berührung.

Sollten Sie Fragen dazu haben, können Sie sich jederzeit an das Pflegepersonal oder den zuständigen Assist Mitarbeiter wenden. Assist führt ein breites, herstellerneutrales Sortiment an Hautschutz- und Hautpflegeprodukten. Wir stehen Ihnen gerne bei der Auswahl der richtigen Produkte zur Verfügung und beantworten Ihre Fragen. Schließlich wollen wir alle dasselbe, nämlich das wir uns wohl fühlen in unserer Haut.

Neben den Themen Hautpflege und Wundversorgung unterstützt Assist auch in den Bereichen Ernährung, Stoma-, Tracheostoma- und Inkontinenzversorgung.

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01.08.2017 | Ausreichende Trinkmenge – nicht nur im Sommer lebensnotwendig

Was tut man, wenn man durstig ist?
Eigentlich ist diese Frage einfach zu beantworten: etwas trinken. Doch was passiert, wenn der Körper Wasser braucht, ohne dies zu signalisieren? Vor allem bei älteren Menschen kann das ein Problem werden. Darüber hinaus nimmt im Alter das Durstempfinden ab, Trinkgewohnheiten verändern sich und man benötigt Hilfe beim Trinken. Aber auch Trinkhemmnisse, wie die Angst vor nächtlichen Toilettengängen, Inkontinenz und Prostatabeschwerden können zu einer reduzierten Trinkmenge und dadurch zu einem Flüssigkeitsmangel führen.

Warum ist trinken so wichtig?
Wasser ist für den Menschen lebensnotwendig und nimmt im Körper zahlreiche wichtige Funktionen wahr. Ein Flüssigkeitsmangel hat oft schwerwiegende Folgen, denn schon nach 2-4 Tagen ist der Organismus nicht mehr in der Lage, harnpflichtige Substanzen auszuscheiden. Es kommt im schlimmsten Fall zur Bluteindickung und Kreislaufversagen. Weitere Folgen können Verstopfung, Verwirrtheit, Schwäche und Schwindel oder erhöhte Anfälligkeit für Infektionen sein. Der tägliche Bedarf eines gesunden Menschen ab 65 Jahren beträgt ca. 2,5 Liter, wovon in der Regel etwa ein Drittel der Flüssigkeit in der Nahrung enthalten ist.

assist 8_2017

Bei hohen Außentemperaturen, starkem Wind, warmer oder trockener Heizungsluft, einer hohen Kochsalz- oder Eiweißzufuhr, verschiedenen Erkrankungen sowie der Einnahme von harntreibenden Medikamenten ist der Flüssigkeitsbedarf erhöht.

Was kann man tun, um einem Flüssigkeitsmangel vorzubeugen?
Bewohner in Pflegeheimen sind bei der Flüssigkeitsaufnahme häufig auf die Hilfe von Pflegekräften angewiesen. Deshalb haben diese eine besondere Verantwortung, den Betroffenen beim Trinken zu unterstützen und die aufgenommene Flüssigkeitsmenge zu kontrollieren. Die Pflegekräfte sorgen tagtäglich dafür, indem sie z.B.:

  • Getränke anbieten, die der Bewohner mag
  • Getränke in erreichbare Nähe stellen
  • leere Gläser und Becher immer wieder auffüllen
  • beim Trinken unterstützen
  • spezielle Trinkgefäße bereitstellen

Assist unterstützt die Mitarbeiter/-innen der Alloheime bei der Bestimmung des Flüssigkeitsbedarfs und Auswahl der möglichen Flüssigkeitszufuhr, um so einen Flüssigkeitsmangel bei den Bewohnern vorzubeugen. Hierzu stellt Assist eigens angefertigte Formulare zur Dokumentation von Trinkplänen und Trinkprotokollen zur Verfügung.

Sollte die Trinkmenge trotz aller Bemühungen nicht ausreichen, kann eine Flüssigkeitsgabe über eine Infusion, die über die Haut verabreicht wird (subcutan), „Durststrecken“ überbrücken. Dazu wird der behandelnde Arzt hinzugezogen, der die Infusion anordnen kann.

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01.06.2017 | Sommerliche Kost – leicht und trotzdem gehaltvoll

Essen ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Es dient nicht allein der Nahrungsaufnahme sondern stellt ein Stück Lebensqualität dar. Wie bedeutend Essen und Trinken für uns ist, wird meistens erst bewusst, wenn es nicht mehr richtig funktioniert. Eine eingeschränkte Nahrungsaufnahme kann viele Ursachen haben. Zu den häufigsten zählen Appetitlosigkeit, Kau- und Schluckstörungen, Geschmacksveränderungen, Verdauungsstörungen (Maldigestion), aber auch Armut, soziale und psychische Faktoren spielen hier häufig eine wichtige Rolle. Mangelernährung kann die Folge sein.

Die rechtzeitige Erkennung von Problemen mit der Nahrungsaufnahme ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. Hierbei helfen verschiedene Methoden und Tools, die Fachleute anwenden (Screening und Assessment). Die Entstehung einer Mangelernährung ist häufig vermeidbar. Assist und die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim sind bestrebt die Risiken für eine Mangelernährung zu erkennen und diese durch eine entsprechende Lebensmittel und/oder Produktauswahl zur Eiweiß- und Kalorienanreicherung beheben.

Zu einer erfolgreichen Therapie müssen pflegerisches und ärztliches Personal, Diätassistenten und Assist Hand in Hand zusammenarbeiten, um für den Patienten die bestmögliche Lösung zu finden. Grundlage der Ernährungstherapie stellt hierbei das Stufenschema der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) dar.

assist 6_2017

In vielen Fällen kann durch die richtige Lebensmittelauswahl, die richtige Konsistenz der Lebensmittel und die Nutzung von Anreicherungsmöglichkeiten (z. B. Cenaman Maltodextrin) das Risiko für eine Mangelernährung erfolgreich beseitigt werden. Der zusätzliche Einsatz von Trinknahrung kann die Ernährungssituation weiter verbessern.

Zugleich muss bei der Lebensmittel- und Speisenauswahl die Verträglichkeit beachtet werden. Es gibt bestimmte Lebensmittel, die häufig schlechter vertragen werden, als andere. Auch die Art der Zubereitung spielt eine Rolle. Hier einige Beispiele:

  • stark oder mit Speck angebratene, geröstete und frittierte Lebensmittel
  • fette und geräucherte Fleisch-, Wurst- und Fischwaren
  • fette Brühen, Soßen und Suppen
  • fette oder frittierte Kartoffelzubereitungen
  • fettreiche Speisen/Lebensmittel (z. B. Mayonnaise, Sahne, vollfetter Käse)
  • schwerverdauliche oder blähende Gemüsesorten (z. B. Grün-, Rot-, Weiß-, Rosenkohl, Wirsing, Sauerkraut, Lauch, Zwiebeln, Paprika, Oliven, Gurken- und Rettichsalat, Hülsenfrüchte)

Das Vermeiden dieser Lebensmittel, Speisen und Zubereitungen schränkt die Auswahl der Lebensmittel ein. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig die individuellen Lebensmittelunverträglichkeiten und -abneigungen des Patienten zu erkennen, um die Vielfalt der Lebensmittelauswahl zu erhalten.

Die optimale Ernährung der Bewohner liegt den Mitarbeiter/-innen von Alloheim besonders am Herzen. Die Fachkräfte der Assist unterstützen sie dabei mit individuellen Produktempfehlungen zur Ernährungstherapie, um einer Mangelernährung effektiv entgegenzuwirken.

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10.04.2017 | (Geistig) fit im Alter

„Mens sana in corpore sano“ – „Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“, diesen Spruch des römischen Dichters Juvenal kennen wir alle. Schon seit der Antike wird das als die Grundlage für ein erfülltes Leben angesehen.

Assist teilt diese Meinung: Die körperliche und geistige Fitness zu stärken, und damit auch das allgemeine Wohlbefinden, ist in jedem Alter wichtig. Für uns ist das die Basis, um die Lebensqualität und die Mobilität der Bewohner von Alloheim möglichst zu erhalten oder sogar zu verbessern.

Ob alt oder jung, es gibt viele Möglichkeiten, die geistige und körperliche Gesundheit zu stärken:

  • Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist in jedem Alter die Grundlage, um sich wohl zu fühlen. Aber je älter man wird, desto schwerer fällt es dem Körper, lebenswichtige Nährstoffe aus der Nahrung zu ziehen. Vor allem, wenn gleichzeitig der Appetit abnimmt, nur noch kleine Portionen vertragen werden oder es zu Schluckbeschwerden kommt. Um einen ungewollten Gewichtsverlust oder eine Mangelernährung zu vermeiden, ist es wichtig, auf die Ernährung zu achten.
  • Wir Menschen sind ausgesprochen soziale Lebewesen, es tut uns gut, Zeit unter Menschen zu verbringen. Anregende Gespräche oder ein interessantes Gesellschaftsspiel trainieren das Gehirn. Und auch das Essen schmeckt in Gemeinschaft viel besser als alleine.
  • Schon mal gehört? „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Stimmt nicht, man ist nie zu alt, um etwas Neues zu lernen. Lernen trainiert in jedem Alter das Denkvermögen, sei es ein Tanz, ein Spiel, oder eine neue Handarbeitstechnik. So werden im Gehirn neue Verbindungen gebildet und das hilft dabei, geistig fit zu bleiben.
  • Immer in Bewegung bleiben: Ein Spaziergang oder Gymnastik halten den Körper fit.

Assist Beitrag 3/2017 | Fit im Alter

In den Alloheim-Einrichtungen gibt es zahlreiche Angebote zur Förderung der körperlichen und geistigen Fitness. Dazu gehören beispielsweise Sitzgymnastik, Kegeln, Gedächtnistraining, Kochgruppen und gemeinsame Spaziergänge oder Spielerunden.

Um daran teilnehmen zu können, müssen die Bewohner eine entsprechende körperliche Konstitution mitbringen. Die körperliche Verfassung zu stärken, ist das Anliegen von Assist. Deshalb realisieren wir die optimale Versorgung der Bewohner in unseren Therapiebereichen enterale Ernährung, IV-Therapien, Stoma, Tracheostoma, Wund- und ableitende Inkontinenzversorgung, Beatmung (in Kooperation) und Diabetes. Beispielsweise hat Assist spezielle Andickungsmittel im Sortiment, die bei Schluckbeschwerden das Essen und Trinken erleichtern. Gleichzeitig unterstützen wir die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim auch durch praktische Trainings rund um die Ernährung, von denen Betroffene profitieren.

Assist kann aber noch mehr. Wir unterstützen Patienten und ihre Angehörigen schnell, unkompliziert und zuverlässig beim Übergang aus der Klinik in die Nachversorgung bei Alloheim. Lassen Sie sich beraten.

Unser gemeinsames Ziel ist es, die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen, um die körperliche und geistige Fitness und damit auch die Lebensqualität der Alloheim-Bewohner möglichst zu erhalten oder sogar zu verbessern.

assist GmbH
66661 Merzig
www.assist.de

09.03.2017 | Vermeidung von Harnwegsinfekten – ein wichtiges Thema

Wer hat nicht schon einmal das unangenehme Gefühl eines Harnweginfektes verspürt? Versetzt man sich nun noch in die Lage eines Patienten, der zudem einen transurethralen Blasenverweilkatheter trägt, also einen über die Harnwege gelegter Dauerkatheter, ruft dies ein noch unangenehmeres Gefühl hervor.

Harnwegsinfektionen sind häufig vermeidbar – Assist unterstützt die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim dabei.

In Altenpflegeheimen und Krankenhäusern sind viele Menschen auf die Versorgung mit einem Dauerkatheter angewiesen. Die Ursachen dafür sind vielfältig, sei es nun bedingt durch schwere Bettlägerigkeit, neurologische Erkrankungen (z. B. Demenz, Parkinson oder Multiple Sklerose) oder Wunden im Intimbereich (z. B. nach größeren Operationen oder durch Dekubitalgeschwüre im Steißbereich). Ein Blasenverweilkatheter steigert immer das Risiko, an einer Harnwegsinfektion zu erkranken, Bakterien nutzen den Katheter regelrecht wie eine Leiter.

Um schmerzhafte Infekte zu vermeiden, ist die aseptische Pflege der dauerhaften Harnableitung besonders wichtig. Die korrekte Durchführung des sterilen Katheterwechsels nach den aktuellen Hygienevorschriften kann das Risiko, an einem Infekt zu erkranken, bereits während des Legens eines Katheters reduzieren.

Darüber hinaus ist auch die sorgfältige Pflege des Intimbereiches wichtig, um eine Keimverschleppung zu vermeiden, genauso wie der richtige Umgang mit den entsprechenden Hilfsmitteln (z. B. Urin-Bett-und Beinbeutel): Handelt es sich dabei um sterile oder unsterile Materialien und welche Tragedauer gibt der Hersteller vor? Wann steht der nächste Wechsel an? Der Urin der Patienten muss kontinuierlich beobachtet werden, um Veränderungen frühzeitig feststellen zu können.

Assist Beitrag 3/2017 | Vermeidung von Harnwegsinfekten

Sollte es trotz aller eingehaltenen Vorgaben dennoch einmal zu einer Harnwegsinfektion kommen, ist schnelles Handeln nötig, um Patienten Unwohlsein und Schmerzen zu ersparen. Bei Auffälligkeiten muss der behandelnde Hausarzt oder Urologe informiert werden, um zeitnah mit einer entsprechenden Behandlung zu beginnen (z. B. Urinuntersuchung und Antibiotikatherapie).

Den Mitarbeiter/-innen der Alloheim ist die Wichtigkeit Ihres Handelns bei der Pflege von ableitenden Urinsystemen bewusst. Assist unterstützt die Pflegekräfte durch regelmäßige theoretische und praktische Schulungen, hält sie auf dem neuesten Stand in Sachen Hygiene und liefert die passenden Produkte.

Bewusstes und hygienisches Handeln kann Harnwegsinfektionen vermeiden. Und genau das ist das gemeinsame Ziel von Assist und Alloheim: Infektionen vermeiden und die Lebensqualität der Alloheim-Bewohner verbessern.

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