Pflege-Spezial

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01.12.2017 | Pflege-Spezial Die Vorweihnachtszeit genießen

Die schönste Zeit des Jahres beginnt: überall glitzert es, es riecht nach Plätzchen und Glühwein und der erste Schnee fällt. Schon in der Adventszeit bereitet sich die Pflegeeinrichtung zusammen mit den Bewohnern auf Weihnachten vor – vom gemeinsamen Backen, Basteln und Singen über weihnachtliche Veranstaltungen. Da ist für jeden etwas dabei.
So lecker kann Weihnachten mit Trinknahrung sein
Vor allem Bewohner, die aufgrund von ernährungsbedingter Mangelerscheinungen hochkalorische Trinknahrung zu sich nehmen müssen, sollten das Weihnachtsfest ohne Einschränkungen genießen. Freuen Sie sich auf die zahlreichen hochkalorischen Backwaren. Auch wir haben etwas zum Ausprobieren für Sie entdeckt: Leckere Apfeltorte mit Cenaman – etwas ganz Besonderes. Cenaman Trinknahrung ist vielseitig einsetzbar und kann problemlos in die normale Nahrung integriert werden. Bereiten Sie die Apfeltorte für den Besuch in der Pflegeeinrichtung vor und versüßen Sie sich und anderen den Besuch.

Zutaten für 12 Stück

Für den Boden
350 Gramm Mehl
65 g Zucker
1/2 Teelöffel Backpulver
1 Ei
100 Gramm Butter (Zimmertemperatur)
100 ml Cenaman Energie 2.0 Vanille

Für die Füllung
1 kg Äpfel
650 ml Apfelsaft
100 ml Cenaman Energie 2.0 Vanille
2 Päckchen Vanille-Puddingpulver
175 Gramm Zucker
400 ml Sahne
2 Päckchen Sahnesteif
2 Päckchen Vanillezucker
viel Zimtzucker zum Bestäuben

Zubereitung Mürbeteig:

Alle Zutaten für den Boden in eine Schüssel geben und mit dem Knethaken oder den Händen zu einem geschmeidigen Mürbeteig verkneten. Den Teig in Folie eingewickelt oder in einer Schüssel 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Zubereitung Füllung (Belag 1)
Den Mürbeteig ausrollen und in die Kuchenform geben. Die Äpfel schälen und entkernen, danach in kleine Würfel schneiden und auf dem Mürbeteig verteilen. Den Apfelsaft und die restlichen 100 ml Cenaman Energie 2.0 Vanille zusammen mit dem Zucker und dem Vanillepudding aufkochen und auf den Äpfeln verteilen. Bei 175 Grad 1 Stunde backen.
Zubereitung Füllung (Belag 2)
Wenn der Kuchen noch warm ist, den Rand mit dem Messer lösen. Die Sahne mit Vanillezucker (wer es nicht so süß mag, kann auch nur 1 Pck. Vanillezucker nehmen) steif schlagen, auf den erkalteten Kuchen streichen und mit etwas Zimt bestäuben.

Nährwertangaben:
pro Stück
kcal/kj 541 / 2.264
Eiweiß in g 8,2
Kohlenhydrate in g 75,4
Fett in g 21,1
Ballaststoffe 2,9
Gesamt
kcal/kj 6.492 / 27.168
Eiweiß in g 98,4
Kohlenhydrate in g 904,8
Fett in g 253,2
Ballaststoffe 34,8

Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit.
Sie haben Interesse an weiteren leckeren Rezepten mit Cenaman Drink, dann wenden Sie sich an das Pflegepersonal oder den zuständigen Assist Mitarbeiter. Assist unterstützt mit vielen Ideen die Pflegekräfte in den Pflegeeinrichtungen, um gemeinsam die Lebensqualität zu verbessern.

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05.10.2017 | Pflege-Spezial Die Haut – unser größtes Sinnesorgan

Wie häufig sagen oder hören wir „Ich fühle mich nicht wohl in meiner Haut“ und „Das ist ja zum aus der Haut fahren“? Oder auch „Das geht mir unter die Haut“. Aussagen wie diese aus unserer täglichen Sprache unterstreichen die Bedeutung der Haut als unser größtes Sinnesorgan.

Und wie gut tut eine Massage, ein genüssliches Vollbad oder ein gefühlvolles Eincremen mit einem angenehm duftenden Hautpflegeprodukt. Unsere Haut ist vielmehr als ein Sinnesorgan, sie ist der Spiegel unserer Seele.

Fakt ist: Pro cm² enthält unsere Haut etwa 3 Millionen Zellen, 100 Schweißdrüsen, 4 Meter Nervenbahnen, 50 – 200 Schmerzpunkte und 1 Meter Blutgefäße. Damit wird deutlich, dass unsere Haut ein sehr sensibles und schützenswertes Sinnesorgan ist. Sie schützt uns vor Umwelteinflüssen, hilft den Kälte- und Wärmehaushalt des Körpers zu regulieren und stellt eine natürliche Abgrenzung nach außen dar.

Im Alter verändert sich die Haut

Mit zunehmendem Alter und unter Belastung kann sich die Haut schlechter regenerieren. Die Folge sind Hautveränderungen, z. B. Hauteinrisse bei Pergamenthaut, trockene Haut oder schlecht heilende Wunden. Die reife Haut wird dünner und trockener und ihre Elastizität schwindet. Ebenfalls typisch sind das Nachlassen der Hautspannung und die Abnahme von Talg- und Schweißsekretion. Dadurch verliert die Haut nach und nach ihre Barrierefunktion, fängt an zu spannen, juckt und reagiert viel empfindlicher auf äußere Einflüsse. Auch Inkontinenz kann aufgrund der Feuchtigkeit Hautirritationen hervorrufen. Kommen dann noch Grunderkrankungen hinzu, wie z. B. Durchblutungsstörungen bei Ulcus cruris arteriosum oder Diabetes mellitus, ist eine intakte Haut und schnelle Wundheilung nicht mehr selbstverständlich. Zieht sich die Heilungsphase über einen längeren Zeitraum spricht man von chronischen Wunden.

Hautpflege ist Gesundheitspflege

Um die Haut zu schützen und in ihrer Funktion zu erhalten, ist besonders bei pflegebedürftigen und älteren Menschen eine sorgfältige Beobachtung des Hautzustandes sehr wichtig. Deshalb achten die Mitarbeiter von Alloheim bei der Unterstützung der täglichen Körperpflege auf Rötungen, Blasenbildung, Hautveränderungen oder Hautschäden. So können Hautprobleme rechtzeitig erkannt und Maßnahmen eingeleitet werden.

Für den Hautschutz gibt es mittlerweile viele Produkte, die leicht aufzubringen sind und die Haut vor äußeren Einflüssen, wie Stuhl oder Urin schützen. Grundsätzlich ist zu beachten, dass übermäßige Feuchtigkeit die Haut sehr empfindlich macht. Eine hochwertige Hautpflege beinhaltet neben den pflegenden Aspekten ein geringes Allergierisiko, eine an den Hauttyp angepasste Rückfettung und einen angenehmen Duft.

Die Fachkräfte von Assist unterstützen die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim dabei und besprechen bei den Beratungsbesuchen u. a. auch die aktuell erforderliche Hautpflege. Besonders bei Bewohnern mit chronischen Wunden oder Pergamenthaut ist auf einen Hautschutz und eine Elastizität fördernde Hautpflege zu achten. Es gilt jede Verschlechterung des Hautzustandes oder Verletzung der Haut zu vermeiden. An dieser Stelle möchten wir Sie, liebe Angehörige, anregen bei Ihrem nächsten Besuch einmal zur Hand- oder Körpercreme zu greifen und Ihrem pflegebedürftigen Angehörigen das Wertvollste zu schenken: Zeit und Berührung.

Sollten Sie Fragen dazu haben, können Sie sich jederzeit an das Pflegepersonal oder den zuständigen Assist Mitarbeiter wenden. Assist führt ein breites, herstellerneutrales Sortiment an Hautschutz- und Hautpflegeprodukten. Wir stehen Ihnen gerne bei der Auswahl der richtigen Produkte zur Verfügung und beantworten Ihre Fragen. Schließlich wollen wir alle dasselbe, nämlich das wir uns wohl fühlen in unserer Haut.

Neben den Themen Hautpflege und Wundversorgung unterstützt Assist auch in den Bereichen Ernährung, Stoma-, Tracheostoma- und Inkontinenzversorgung.

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01.08.2017 | Pflege-Spezial Ausreichende Trinkmenge - nicht nur im Sommer lebensnotwendig

Was tut man, wenn man durstig ist?
Eigentlich ist diese Frage einfach zu beantworten: etwas trinken. Doch was passiert, wenn der Körper Wasser braucht, ohne dies zu signalisieren? Vor allem bei älteren Menschen kann das ein Problem werden. Darüber hinaus nimmt im Alter das Durstempfinden ab, Trinkgewohnheiten verändern sich und man benötigt Hilfe beim Trinken. Aber auch Trinkhemmnisse, wie die Angst vor nächtlichen Toilettengängen, Inkontinenz und Prostatabeschwerden können zu einer reduzierten Trinkmenge und dadurch zu einem Flüssigkeitsmangel führen.

Warum ist trinken so wichtig?
Wasser ist für den Menschen lebensnotwendig und nimmt im Körper zahlreiche wichtige Funktionen wahr. Ein Flüssigkeitsmangel hat oft schwerwiegende Folgen, denn schon nach 2-4 Tagen ist der Organismus nicht mehr in der Lage, harnpflichtige Substanzen auszuscheiden. Es kommt im schlimmsten Fall zur Bluteindickung und Kreislaufversagen. Weitere Folgen können Verstopfung, Verwirrtheit, Schwäche und Schwindel oder erhöhte Anfälligkeit für Infektionen sein. Der tägliche Bedarf eines gesunden Menschen ab 65 Jahren beträgt ca. 2,5 Liter, wovon in der Regel etwa ein Drittel der Flüssigkeit in der Nahrung enthalten ist.

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Bei hohen Außentemperaturen, starkem Wind, warmer oder trockener Heizungsluft, einer hohen Kochsalz- oder Eiweißzufuhr, verschiedenen Erkrankungen sowie der Einnahme von harntreibenden Medikamenten ist der Flüssigkeitsbedarf erhöht.

Was kann man tun, um einem Flüssigkeitsmangel vorzubeugen?
Bewohner in Pflegeheimen sind bei der Flüssigkeitsaufnahme häufig auf die Hilfe von Pflegekräften angewiesen. Deshalb haben diese eine besondere Verantwortung, den Betroffenen beim Trinken zu unterstützen und die aufgenommene Flüssigkeitsmenge zu kontrollieren. Die Pflegekräfte sorgen tagtäglich dafür, indem sie z.B.:

  • Getränke anbieten, die der Bewohner mag
  • Getränke in erreichbare Nähe stellen
  • leere Gläser und Becher immer wieder auffüllen
  • beim Trinken unterstützen
  • spezielle Trinkgefäße bereitstellen

Assist unterstützt die Mitarbeiter/-innen der Alloheime bei der Bestimmung des Flüssigkeitsbedarfs und Auswahl der möglichen Flüssigkeitszufuhr, um so einen Flüssigkeitsmangel bei den Bewohnern vorzubeugen. Hierzu stellt Assist eigens angefertigte Formulare zur Dokumentation von Trinkplänen und Trinkprotokollen zur Verfügung.

Sollte die Trinkmenge trotz aller Bemühungen nicht ausreichen, kann eine Flüssigkeitsgabe über eine Infusion, die über die Haut verabreicht wird (subcutan), „Durststrecken“ überbrücken. Dazu wird der behandelnde Arzt hinzugezogen, der die Infusion anordnen kann.

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01.06.2017 | Pflege-Spezial Sommerliche Kost - leicht und trotzdem gehaltvoll

Essen ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Es dient nicht allein der Nahrungsaufnahme sondern stellt ein Stück Lebensqualität dar. Wie bedeutend Essen und Trinken für uns ist, wird meistens erst bewusst, wenn es nicht mehr richtig funktioniert. Eine eingeschränkte Nahrungsaufnahme kann viele Ursachen haben. Zu den häufigsten zählen Appetitlosigkeit, Kau- und Schluckstörungen, Geschmacksveränderungen, Verdauungsstörungen (Maldigestion), aber auch Armut, soziale und psychische Faktoren spielen hier häufig eine wichtige Rolle. Mangelernährung kann die Folge sein.

Die rechtzeitige Erkennung von Problemen mit der Nahrungsaufnahme ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. Hierbei helfen verschiedene Methoden und Tools, die Fachleute anwenden (Screening und Assessment). Die Entstehung einer Mangelernährung ist häufig vermeidbar. Assist und die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim sind bestrebt die Risiken für eine Mangelernährung zu erkennen und diese durch eine entsprechende Lebensmittel und/oder Produktauswahl zur Eiweiß- und Kalorienanreicherung beheben.

Zu einer erfolgreichen Therapie müssen pflegerisches und ärztliches Personal, Diätassistenten und Assist Hand in Hand zusammenarbeiten, um für den Patienten die bestmögliche Lösung zu finden. Grundlage der Ernährungstherapie stellt hierbei das Stufenschema der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) dar.

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In vielen Fällen kann durch die richtige Lebensmittelauswahl, die richtige Konsistenz der Lebensmittel und die Nutzung von Anreicherungsmöglichkeiten (z. B. Cenaman Maltodextrin) das Risiko für eine Mangelernährung erfolgreich beseitigt werden. Der zusätzliche Einsatz von Trinknahrung kann die Ernährungssituation weiter verbessern.

Zugleich muss bei der Lebensmittel- und Speisenauswahl die Verträglichkeit beachtet werden. Es gibt bestimmte Lebensmittel, die häufig schlechter vertragen werden, als andere. Auch die Art der Zubereitung spielt eine Rolle. Hier einige Beispiele:

  • stark oder mit Speck angebratene, geröstete und frittierte Lebensmittel
  • fette und geräucherte Fleisch-, Wurst- und Fischwaren
  • fette Brühen, Soßen und Suppen
  • fette oder frittierte Kartoffelzubereitungen
  • fettreiche Speisen/Lebensmittel (z. B. Mayonnaise, Sahne, vollfetter Käse)
  • schwerverdauliche oder blähende Gemüsesorten (z. B. Grün-, Rot-, Weiß-, Rosenkohl, Wirsing, Sauerkraut, Lauch, Zwiebeln, Paprika, Oliven, Gurken- und Rettichsalat, Hülsenfrüchte)

Das Vermeiden dieser Lebensmittel, Speisen und Zubereitungen schränkt die Auswahl der Lebensmittel ein. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig die individuellen Lebensmittelunverträglichkeiten und -abneigungen des Patienten zu erkennen, um die Vielfalt der Lebensmittelauswahl zu erhalten.

Die optimale Ernährung der Bewohner liegt den Mitarbeiter/-innen von Alloheim besonders am Herzen. Die Fachkräfte der Assist unterstützen sie dabei mit individuellen Produktempfehlungen zur Ernährungstherapie, um einer Mangelernährung effektiv entgegenzuwirken.

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10.04.2017 | Pflege-Spezial (Geistig) fit im Alter

„Mens sana in corpore sano“ – „Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“, diesen Spruch des römischen Dichters Juvenal kennen wir alle. Schon seit der Antike wird das als die Grundlage für ein erfülltes Leben angesehen.

Assist teilt diese Meinung: Die körperliche und geistige Fitness zu stärken, und damit auch das allgemeine Wohlbefinden, ist in jedem Alter wichtig. Für uns ist das die Basis, um die Lebensqualität und die Mobilität der Bewohner von Alloheim möglichst zu erhalten oder sogar zu verbessern.

Ob alt oder jung, es gibt viele Möglichkeiten, die geistige und körperliche Gesundheit zu stärken:

  • Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist in jedem Alter die Grundlage, um sich wohl zu fühlen. Aber je älter man wird, desto schwerer fällt es dem Körper, lebenswichtige Nährstoffe aus der Nahrung zu ziehen. Vor allem, wenn gleichzeitig der Appetit abnimmt, nur noch kleine Portionen vertragen werden oder es zu Schluckbeschwerden kommt. Um einen ungewollten Gewichtsverlust oder eine Mangelernährung zu vermeiden, ist es wichtig, auf die Ernährung zu achten.
  • Wir Menschen sind ausgesprochen soziale Lebewesen, es tut uns gut, Zeit unter Menschen zu verbringen. Anregende Gespräche oder ein interessantes Gesellschaftsspiel trainieren das Gehirn. Und auch das Essen schmeckt in Gemeinschaft viel besser als alleine.
  • Schon mal gehört? „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Stimmt nicht, man ist nie zu alt, um etwas Neues zu lernen. Lernen trainiert in jedem Alter das Denkvermögen, sei es ein Tanz, ein Spiel, oder eine neue Handarbeitstechnik. So werden im Gehirn neue Verbindungen gebildet und das hilft dabei, geistig fit zu bleiben.
  • Immer in Bewegung bleiben: Ein Spaziergang oder Gymnastik halten den Körper fit.

Assist Beitrag 3/2017 | Fit im Alter

In den Alloheim-Einrichtungen gibt es zahlreiche Angebote zur Förderung der körperlichen und geistigen Fitness. Dazu gehören beispielsweise Sitzgymnastik, Kegeln, Gedächtnistraining, Kochgruppen und gemeinsame Spaziergänge oder Spielerunden.

Um daran teilnehmen zu können, müssen die Bewohner eine entsprechende körperliche Konstitution mitbringen. Die körperliche Verfassung zu stärken, ist das Anliegen von Assist. Deshalb realisieren wir die optimale Versorgung der Bewohner in unseren Therapiebereichen enterale Ernährung, IV-Therapien, Stoma, Tracheostoma, Wund- und ableitende Inkontinenzversorgung, Beatmung (in Kooperation) und Diabetes. Beispielsweise hat Assist spezielle Andickungsmittel im Sortiment, die bei Schluckbeschwerden das Essen und Trinken erleichtern. Gleichzeitig unterstützen wir die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim auch durch praktische Trainings rund um die Ernährung, von denen Betroffene profitieren.

Assist kann aber noch mehr. Wir unterstützen Patienten und ihre Angehörigen schnell, unkompliziert und zuverlässig beim Übergang aus der Klinik in die Nachversorgung bei Alloheim. Lassen Sie sich beraten.

Unser gemeinsames Ziel ist es, die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen, um die körperliche und geistige Fitness und damit auch die Lebensqualität der Alloheim-Bewohner möglichst zu erhalten oder sogar zu verbessern.

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09.03.2017 | Pflege-Spezial Vermeidung von Harnwegsinfekten – ein wichtiges Thema

Wer hat nicht schon einmal das unangenehme Gefühl eines Harnweginfektes verspürt? Versetzt man sich nun noch in die Lage eines Patienten, der zudem einen transurethralen Blasenverweilkatheter trägt, also einen über die Harnwege gelegter Dauerkatheter, ruft dies ein noch unangenehmeres Gefühl hervor.

Harnwegsinfektionen sind häufig vermeidbar – Assist unterstützt die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim dabei.

In Altenpflegeheimen und Krankenhäusern sind viele Menschen auf die Versorgung mit einem Dauerkatheter angewiesen. Die Ursachen dafür sind vielfältig, sei es nun bedingt durch schwere Bettlägerigkeit, neurologische Erkrankungen (z. B. Demenz, Parkinson oder Multiple Sklerose) oder Wunden im Intimbereich (z. B. nach größeren Operationen oder durch Dekubitalgeschwüre im Steißbereich). Ein Blasenverweilkatheter steigert immer das Risiko, an einer Harnwegsinfektion zu erkranken, Bakterien nutzen den Katheter regelrecht wie eine Leiter.

Um schmerzhafte Infekte zu vermeiden, ist die aseptische Pflege der dauerhaften Harnableitung besonders wichtig. Die korrekte Durchführung des sterilen Katheterwechsels nach den aktuellen Hygienevorschriften kann das Risiko, an einem Infekt zu erkranken, bereits während des Legens eines Katheters reduzieren.

Darüber hinaus ist auch die sorgfältige Pflege des Intimbereiches wichtig, um eine Keimverschleppung zu vermeiden, genauso wie der richtige Umgang mit den entsprechenden Hilfsmitteln (z. B. Urin-Bett-und Beinbeutel): Handelt es sich dabei um sterile oder unsterile Materialien und welche Tragedauer gibt der Hersteller vor? Wann steht der nächste Wechsel an? Der Urin der Patienten muss kontinuierlich beobachtet werden, um Veränderungen frühzeitig feststellen zu können.

Assist Beitrag 3/2017 | Vermeidung von Harnwegsinfekten

Sollte es trotz aller eingehaltenen Vorgaben dennoch einmal zu einer Harnwegsinfektion kommen, ist schnelles Handeln nötig, um Patienten Unwohlsein und Schmerzen zu ersparen. Bei Auffälligkeiten muss der behandelnde Hausarzt oder Urologe informiert werden, um zeitnah mit einer entsprechenden Behandlung zu beginnen (z. B. Urinuntersuchung und Antibiotikatherapie).

Den Mitarbeiter/-innen der Alloheim ist die Wichtigkeit Ihres Handelns bei der Pflege von ableitenden Urinsystemen bewusst. Assist unterstützt die Pflegekräfte durch regelmäßige theoretische und praktische Schulungen, hält sie auf dem neuesten Stand in Sachen Hygiene und liefert die passenden Produkte.

Bewusstes und hygienisches Handeln kann Harnwegsinfektionen vermeiden. Und genau das ist das gemeinsame Ziel von Assist und Alloheim: Infektionen vermeiden und die Lebensqualität der Alloheim-Bewohner verbessern.

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30.11.2017 | Gemeinsam Herzenswärme schenken

Großer Erbsensuppen-Tag im „Bernardus“ – Kostenlos für Tafelbesucher

GREVENBROICH. Advent – Zeit, an Andere zu denken und Mitmenschen etwas Gutes zu tun. Um sich mit den Bürgern in der Vorweihnachtszeit auszutauschen, lädt die Grevenbroicher Seniorenresidenz „Bernadus“ am 15. Dezember ab 12 Uhr zum großen Erbsensuppen-Essen in die Mathias-Esser-Straße ein. Für regelmäßige Besucher der „Tafel“ ein kostenloses Vergnügen.
Weihnachten gilt als das Fest der Liebe, der Besinnlichkeit und der Freude. Doch besonders alte Menschen leiden in dieser Zeit besonders stark unter Einsamkeit und Isolation. Um im Advent Menschen daran zu erinnern, an andere zu denken, Herzenswärme und menschliche Nähe zu schenken, lädt die Seniorenresidenz „Bernadus“ in Grevenbroich alle Bürger der Region und besonders die Besucher der Tafel am 15. Dezember von 12 bis 13.30 Uhr ganz herzlich in ihr Haus ein. Bei hausgemachter Erbsensuppe mit Würstchen möchte die Einrichtung ihren Gästen so die Möglichkeit für ein besinnliches Zusammenkommen und Kennenlernen bieten.
„Wir freuen uns immer sehr über Gäste in unserer Seniorenresidenz“, sagt Einrichtungsleiter Carsten Körner, „unsere Erbsensuppen-Aktion ist ein schöner und jahreszeitlich passender Anlass bei uns vorbeizuschauen, um Menschen kennenzulernen und sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen. Die heiße Suppe steht dabei sinnbildlich für Herzenswärme und Nähe.“ Körner weist darauf hin, dass ihm und seinem Team viel an allen Senioren liegt, die sich einsam fühlen. „Um dem entgegenzuwirken, möchten wir gerne eine Art Bindeglied sein und helfen, Brücken zu bilden.“
Carsten Körner weiß, dass es viele Menschen gibt, die im wahren Sinne des Wortes jeden Cent umdrehen müssen. Damit auch sie unbeschwert und kostenfrei die Erbsensuppe im Bernardus genießen können, haben er und sein Team entsprechende Gutscheine bei der Tafel hinterlegt. Ohne Gutschein bezahlt man lediglich zwei Euro, wobei die Erlöse aus dem Erbsensuppen-Verkauf wiederum der Tafel gespendet werden.
Los geht’s am 15. Dezember um 12 Uhr in der Seniorenresidenz „Bernadus“ in der Mathias-Esser-Straße 21.

Pressekontakt:
Alloheim Senioren-Residenzen
Seniorenzentrum Bernadus
Carsten Körner
Mathias-Esser-Straße 21
41515 Grevenbroich
Tel: 02181/2134-000
Email: Carsten.Koerner@alloheim.de

30.11.2017 | Wichteln für Senioren

Aktion für Senioren ohne Angehörige – Bürger setzen Zeichen der Mitmenschlichkeit

DÜSSELDORF. Das Fest der Liebe, der Familie und der Besinnung – Weihnachten steht vor der Tür. Doch während die meisten Menschen im Kreis ihrer Lieben feiern, müssen besonders alleinlebende Senioren das Weihnachtsfest einsam und isoliert verbringen. Mit der Initiative „Wichteln gegen die Einsamkeit“ rufen die Seniorenresidenzen der Alloheim-Gruppe auch in diesem Jahr wieder alle Bürger auf, Weihnachtspräsente zu spenden, um älteren Menschen zum Fest der Liebe eine Freude zu machen und ihnen zu zeigen, dass man an sie denkt.

Gemeinsam den Tannenbaum schmücken, Plätzchen essen und Geschenke auspacken- die meisten Menschen feiern Weihnachten traditionell im Kreis der Familie und ihrer Lieben. Doch besonders Senioren oder ältere Mitbürger ohne Partner verbringen ihr Weihnachtsfest oft einsam und allein. „Wir wollen gemeinsam ein Zeichen gegen die zunehmende Vereinsamung unserer Gesellschaft setzen und diesen Menschen zeigen, dass wir an sie denken“, sagen die Residenzleiter der Einrichtungen. „Wichteln gegen die Einsamkeit“ heißt die Alloheim-Initiative, die in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal stattfindet. Ziel ist es, dass sich möglichst viele Bürger an dieser bundesweiten Aktion beteiligen und kleine Weihnachtsgeschenke spenden. Diese werden dann von den einzelnen Einrichtungen und Ehrenamtlichen am Weihnachtsabend an alleinlebende Senioren der jeweiligen Region verteilt.

Die Tradition des Wichtelns (andernorts auch Julklapp genannt) stammt übrigens aus Skandinavien. Vom Ursprung her beschenken sich damit Menschen, die sich einander gar nicht kennen.

Die Zahl alleinstehender Senioren steigt tatsächlich von Jahr zu Jahr: Etwa 96 Prozent der Bewohner einer Seniorenresidenz haben keinen Ehepartner, 36 Prozent haben gar keine Angehörigen mehr. Auch viele alte Menschen, die zuhause wohnen oder ambulant betreut werden, verbringen den Heiligabend sehr oft ganz allein. Diesen Menschen will das Alloheim-Team zeigen, dass sie nicht vergessen werden und die Bürger ihnen ein schönes Weihnachtsfest wünschen. Gemeinsam rufen deshalb deutschlandweit alle zur Alloheim-Gruppe gehörenden Seniorenresidenzen Bürger, örtliche Unternehmen, Kindergärten, Schulen und Vereine dazu auf, ein anerkennendes Zeichen zu setzen und Weihnachtsgeschenke für einsam feiernde Senioren zu spenden. Der „Wert“ der Geschenke ist dabei egal: Hörbücher, Kinogutscheine, Selbstgebasteltes oder Naschzeug. Jedes Päckchen sendet eine unbezahlbare Botschaft an den garantiert dankbaren Empfänger: Wir denken an Dich und wünschen ein schönes Weihnachtsfest!

Die Geschenke können per Post an die jeweiligen Seniorenresidenz geschickt oder gern auch persönlich vorbeigebracht werden. Jedes Präsent sollte dabei mit einem M (für Mann) oder F (für Frau) versehen werden, um eventuelle geschlechtsspezifische Inhalte zu markieren. Die gespendeten Weihnachtspäckchen werden dann von den Residenzen gesammelt und Heiligabend an die entsprechenden Senioren persönlich übergeben. Überzählige Geschenke werden an weitere soziale Einrichtungen verteilt, damit jedes Päckchen auch seinen Empfänger findet.

Eine Sache ist den Initiatoren ganz besonders wichtig: „Mit dieser Aktion möchten wir die Senioren noch stärker in die Stadt und das Leben integrieren und Jüngere zum Nachdenken anregen. Alte Menschen sollen und wollen ein Teil der Lebensgemeinschaft sein.“

16.10.2017 | Tipps für Senioren: Sicher durch Herbst und Winter

Durch Vorsorge fit und gesund durch die grauen Jahreszeiten kommen ¬ Unfallgefahren minimieren.

DÜSSELDORF. Die kommenden Jahreszeiten bringen viele Herausforderungen mit sich – besonders für Senioren. Durch Glätte, Regen, Kälte oder Eis steigt die Unfallgefahr besonders für ältere Bürger. Sie sollten bereits im Voraus einige Tipps beachten und Vorsorge treffen, um so sicher, fit und gesund durch Herbst und Winter zu kommen.

Nasses Laub auf den Straßen, Pfützen, Eis oder Schnee: Herbst und Winter halten besonders für Senioren einiges an Herausforderungen parat. Im Falle eines Sturzes kommt es gerade jetzt am häufigsten zu Knochenbrüchen und Verletzungen. Besonders für ältere Bürger haben derartige Unfälle sehr oft eklatante Folgen, denn: Der Heilungsprozess dauert erfahrungsgemäß deutlich länger, es können bedrohliche Komplikationen auftreten und auch das Selbstvertrauen schwindet.
Um diesen Unfällen vorzubeugen, raten die Experten der Alloheim Senioren Residenzen, einige Tipps zu beachten. Festes, rutschsicheres Schuhwerk mit Profil ist eine wichtige Voraussetzung, wenn man seine Wohnung verlässt. Falls es friert, kann man zusätzlich Überzieher mit Eis-Spikes für bessere Trittsicherheit verwenden. Auch für die meisten Gehstöcke gibt es Spitzen als Zubehör, die für sicheren Halt sorgen.

Um niedrigen Temperaturen oder kalten Winden zu trotzen, sollte man außerdem stets auf passende Kleidung achten, so dass die Körpertemperatur stabil gehalten und Unterkühlung vermieden wird. Dafür eignet sich besonders der sogenannte „Zwiebel-Look“: Indem mehrere Kleidungsschichten übereinander getragen werden, bleibt die Wärme am Körper. Um den Kopf vor Auskühlung zu schützen, sollte außerdem immer eine Mütze getragen werden. Wer bei einbrechender Dunkelheit unterwegs ist, tut gut daran, Reflektoren an der Kleidung anzubringen und immer eine Taschenlampe mitzunehmen. So ist man auch bei Dunkelheit gut sichtbar und kann Unfallgefahren reduzieren.
Wie die Alloheim-Experten außerdem raten, sei es wichtig andere Personen zu informieren, wenn man beispielsweise allein weggeht und kein Handy besitzt. Falls dann einmal etwas passiert, sind zumindest andere informiert und können entsprechende Suchmaßnahme einleiten.

Aber auch die Ernährung spielt jetzt eine wichtige Rolle: Man sollte auf ausreichende Versorgung mit Vitamin-D achte, denn durch fehlendes Sonnenlicht entsteht oft ein Vitamin-D-Mangel, der durch Lebensmittel wie Milch, Getreide und Fisch ausgeglichen werden kann. Besonders wichtig ist dieses Vitamin für Zähne und Knochen. Außerdem hellt es auch die Stimmung auf. Ebenso zu beachten: Durch die Austrocknung der Heizungsluft steigt im Winter der Flüssigkeitsbedarf. Als Richtwert gelten 1,5-2 Liter Wasser pro Tag, die der Körper dringend benötigt. Ein warmer Tee ist in der kalten Zeit also absolut empfehlenswert.

Um das Immunsystem zu stärken, sollte man bereits jetzt Vorsorge treffen: Vitaminreiche Ernährung mit viel Obst, Spaziergänge im Freien, um den Kreislauf in Gang zu bringen und genug Schlaf helfen den körpereigenen Abwehrkräften etwaigen Erkältungen zu begegnen. Und besonders in der Winterzeit gilt dann: Viel Hände waschen und auf jeden Fall Seife benutzen.

Generell empfiehlt sich für Senioren, mit möglichst wenig Stress und entspannt durch die kalte Jahreszeit zu gehen. Bei sehr schlechten Witterungsbedingungen oder allgemeinem Unwohlsein, empfiehlt es sich, auch mal einen Tag in Ruhe zu Hause zu verbringen. Dabei sollte man auch bei niedrigen Temperaturen das Durchlüften nicht vergessen und wenn möglich leichte Gymnastik-Übungen machen, um den Kreislauf in Gang zu bekommen.

21.07.2017 | Eis essen für den guten Zweck

Die Einrichtungen der Alloheim-Gruppe laden wieder alle Bürger zur großen „Eis-Party“ ein. Alle Erlöse werden gespendet. Mehrere Tonnen Eis stehen bereit.

Der Sommer naht, die Hitze kommt: Zeit für ein Eis. Oder zwei. Oder auch drei. Ganz im Stil des Märchens „Tischlein-Deck-Dich“ verwandeln sich auch in diesem Jahr wieder die zur Allheim-Gruppe gehörenden Senioren-Residenzen in ganz Deutschland in ganz besondere Eisdielen. Je nach Standort und Bundesland sind an verschiedenen Tagen alle Bürger zu großen Eis-Parties in die Einrichtungen eingeladen, bei der die Becher niemals leer werden. Für einmalig 4,50 Euro kann man dann nicht nur so viel Eis schlemmen, wie man möchte oder schafft, sondern gleichzeitig tut man damit sogar etwas Gutes. Die Erlöse der Aktion werden von den einzelnen Häusern an bedürftige Vereine oder Organisationen gespendet.

„Eis schlemmen, so viel man schafft, gemeinsam Spaß haben und gleichzeitig etwas Gutes tun, darum geht es bei unserer Flatrate-Eis-Aktion“, lautet das Motto der bundesweiten „Eis-Flatrate“. Die zur Alloheim-Gruppe gehörenden Einrichtungen wollen mit allen Bürgern riesige Eis-Feste veranstalten und damit nicht nur rundum gute Laune verbreiten.

Den ganzen Sommer lang dreht sich in den Häusern dann an unterschiedlichen Tagen alles um Schokolade, Vanille, Erdbeere, Eis am Stiel und kühle Getränke. Wer dann kommt, kann für nur € 4,50 so viel Eis in den Einrichtungen verzehren, wie man schafft. Die Eispauschale für Kinder bis 14 Jahre beträgt nur € 3,50.

Neben dem Spaßfaktor hat der „Flatrate-Eis-Genuss“ aber auch einen ernsten Hintergrund. Die Teams der Residenzen wollen damit nicht nur alle großen und kleinen Naschkatzen verführen, sondern spenden die Erlöse jeweils einem guten Zweck.

Mehrere Tonnen Eis hat das Team um Service-Chef René Hartmann bereits bereit gestellt, um sie dann pünktlich bundesweit an insgesamt 155 Standorte zu verteilen.

Eisflatrate 2017

28.06.2017 | Kurzzeitpflege: Schnelle Hilfe für Betroffene

Die zur Alloheim-Gruppe gehörenden Einrichtungen helfen auf schnelle unbürokratische Weise – Für Familien mit dringendem Bedarf an Kurzzeitpflege werden freie Plätze in ganz Deutschland mit einer zentralen Rufnummer vernetzt

DÜSSELDORF. Kein Thema brennt pflegenden Angehörigen derzeit so unter den Nägeln, wie die Kurzzeitpflege. Besonders deutlich wird die aktuelle Unterversorgung an geeigneten Plätzen in der zeitlich begrenzten Pflege vor allem in der Ferienzeit. Ob Hessen, Bayern, Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen, in vielen Städten stehen Kurzzeit- oder Verhinderungspflegeplätze nicht zur Verfügung. Damit kann man als Angehöriger bis zu 56 Tage den Pflegebedürftigen einer vollstationären Pflegeeinrichtung anvertrauen. Die Pflegekassen beteiligen sich dabei an den Kosten. Damit Betroffene entlastet werden und planen können, vernetzen die Einrichtungen der Alloheim-Gruppe ab sofort alle freien Kurzzeitpflegeplätze bundesweit untereinander.

„Aus unserer täglichen Arbeit wissen wir nur allzu gut, wie wichtig die Kurzzeitpflege für Familien mit Pflegebedarf ist“, erläutert Alloheim-Pflegeplatz-Koordinator Thomas Hesse, „wir wollen für eine schnelle und unbürokratische Lösung sorgen und haben bundesweit alle aktuell freien Plätze zentral erfasst.“
Sei es durch einen unvorhergesehenen Ausfall der privaten Pflegeperson, Urlaub, eigene Krankenhausaufenthalte oder wichtige Termine: Es gibt immer wieder Fälle, in denen Familien ihre pflegebedürftigen Angehörigen zeitweise nicht selbst betreuen können. „Hier helfen wir gerne und versorgen in dieser Zeit im Rahmen unserer umfassenden Kurzzeitpflege an allen Standorten“, sagt Thomas Hesse.

Banner Kurzzeitpflege-Hotline

Wichtig zu wissen ist, dass Kurzzeit- bzw. eine Verhinderungspflege in der Regel auf 56 Tage im Jahr befristet und nur bei Vorliegen eines Pflegegrads möglich ist. Aber auch für Menschen, die sich nach einem Krankenhausaufenthalt noch weiter umsorgen lassen möchten, ist Kurzzeitpflege eine wichtige Pflegeleistung. Nahezu alle Einrichtungen bieten Kurzzeitpflege stationär in einer Pflege-Residenz, als mobile Pflege zu Hause oder auch im Rahmen einer Tagespflege an.

„Vielerorts sind Kurzzeitpflegeplätze derzeit kaum zu bekommen“, weiß Thomas Hesse, „wir vernetzen deshalb freie Plätze und helfen bei der Koordinierung.“ Wie er weiter ausführt, kann man beispielsweise problemlos die zu versorgende Person in einer entfernter liegenden Einrichtung aufnehmen lassen oder auch in der Nähe eines Urlaubsortes, sofern man in Deutschland bleibt. „Dies wird dann von unserem Team entsprechend koordiniert und mit den Angehörigen abgestimmt.“ Grundsätzlich sei das Ziel, „der pflegenden Seite die sonst entstehenden Sorgen zu nehmen“, so Hesse.

Interessenten können sich kostenfrei unter der bundesweiten Service-Telefonnummer 0800-5888797 oder auch per Email Thomas.Hesse@alloheim.de über individuelle Möglichkeiten informieren und auch Plätze reservieren.

22.06.2017 | Alloheim ist zukunftsorientierter Arbeitgeber

In einem Interview mit dem Portal gesundheitsberufe.de stellt Zehra Blume, die Leiterin Recruiting der Alloheim-Unternehmensgruppe, Alloheim als innovativen, zukunftsorientierten Arbeitgeber vor und gibt Tipps für Berufseinsteiger.

Lesen Sie hier das komplette Interview.

19.06.2017 | Alloheim baut mobile Pflege aus

Alloheim wird künftig sein Angebot in der ambulanten Pflege stark ausbauen. Dafür hat sich das Unternehmen mit Cito Alexander Aufenacker eine bekannte Kompetenz an Bord geholt.

Lesen Sie hier sein aktuelles Interview in der CAREkonkret.

18.05.2017 | Alloheim Veranstaltungen zum Tag der Pflege

Am Tag der Pflege, dem 12. Mai 2017, fanden bundesweit in vielen Einrichtungen der Alloheim-Gruppe Veranstaltungen statt, die einen praxisnahen Einblick in die Pflege ermöglichten. Das Seniorenzentrum „Am Theater“ lud zum Beispiel Interessierte aus Dortmund und Umgebung ein, tiefer in die Welt der Pflege einzutauchen.

Am Tag der Pflege konnten sich Azubis der Einrichtungen, Schüler der Pflegeschulen und Teilnehmer an Weiterbildungen aus Dortmund und Umgebung sehr praxisnah über die Pflege informieren.

Dabei standen nicht nur Pflegegerätschäften oder z.B. der Meditimer zum Ausprobieren bereit. Technische Hilfsmittel boten auch die Möglichkeit, einmal die Perspektive zu wechseln und in die Schuhe der Pflegebedürftigen zu schlüpfen: So luden ein Lifter und ein elektrischer Rollstuhl (Scooter) zum Platznehmen ein. Eine Sehhilfe simulierte die Sicht bei Makuladegeneration und elektrische Handschuhe sowie ein Simulationsanzug ließen Parkinsonsyndrome erahnen und Einschränkungen spüren.

Tag der Pflege 2017

Zusätzliche Motivation, sich bei den zahlreichen Ausstellern zu informieren, bot ein Gewinnspiel der Alloheim-Gruppe. An jedem Stand musste dafür eine Frage beantwortet und ein Stempel eingeholt werden. Der ausgeloste Gewinner konnte sich über ein BvB Dortmund Fußballtrikot mit der Originalunterschrift eines Spielers freuen.

„Ein Höhepunkt war der Vortrag über die Historie der Pflege.“, meint Peter Knossalla, Pflegedienstleiter im Seniorenzentrum „Am Theater“. „Hier wurde die Geschichte der Pflege vom Ende des 18. Jahrhunderts bis heute gezeigt. Die Schüler des 1. Jahrgangs der Max Q-Schule haben die Geschichte der Pflege im Team herausgearbeitet, was sehr interessant war.“, berichtet Peter Knossalla. „Es war ein rundum gelungener Tag, der mir Freude bereitete und an dem ich viel Neues gelernt habe.“

28.04.2017 | Boys’ Day: Neue Berufshorizonte für Jugendliche

Am 27. April war wieder Zukunftstag für Jungs: Bei den Alloheim Senioren-Residenzen konnten Jugendliche am Boys’ Day – dem traditionellen Orientierungstag für Jungen – in soziale Berufe hineinschnuppern, in denen bisher überwiegend Frauen tätig sind.

Statt der üblichen technisch-orientierten Ausbildungsberufe stehen vor allem Berufsbilder im sozialen Bereich im Fokus. Seit vielen Jahren sind die Alloheim Senioren-Residenzen Kooperationspartner dieser zukunftsweisenden Job-Initiative. Sie gaben auch am 27. April 2017 interessierten Jungen wieder die Chance, sich einen Tag lang praxisnah über eine berufliche Zukunft in der Pflegebranche zu informieren.

Die möglichen Berufsfelder sind dabei sehr vielfältig: Neben den typischen Pflegeberufen, mit engem Kontakt zu den Bewohnern der Pflegeeinrichtungen, bieten die Alloheim Senioren-Residenzen auch eine Vielzahl an spannenden Ausbildungsplätzen mit kaufmännischen oder handwerklichen Tätigkeitsschwerpunkten an. So können sich Jungen beispielsweise auch in der Verwaltung oder in der Küche der Alloheim Senioren-Residenzen verwirklichen.

Das Interesse am Boys’ Day ist enorm. In der Regel sind die eintägigen Schnupperplätze innerhalb kürzester Zeit vergeben. Neben einem abwechslungsreichen Praxistag in der Seniorenresidenz konnten die Jungen zusätzlich Workshops besuchen, in denen es um wegweisende Themen geht, wie Berufs- und Lebensplanung, Rollenbilder und Sozialkompetenzen.

Immer mehr junge Menschen haben erkannt, dass Pflegeberufe krisen- und zukunftssicher sind und vielfältige Karrierechancen bieten.

Kein Wunder, dass viele Jugendliche großen Gefallen an einer Tätigkeit in der stationären Pflege finden. Eine Stelle bei Alloheim bietet neben Abwechslung und der Möglichkeit sich auf vielfältige Art einbringen zu können, auch ein Sprungbrett für eine attraktive Karriere im Pflegesektor.

25.04.2017 | Alloheim beim „Junge Pflege Kongress“ am 4. Mai in Bochum

Karriereberatung und lockerer Informationsaustausch – Nagelneuer Motorroller zu gewinnen

BOCHUM/DÜSSELDORF. Flagge für junge Menschen, die in der Pflege tätig sind, zeigen am 4. Mai die Alloheim Senioren Residenzen beim „Junge Pflege Kongress“ in Bochum. Ab 8:30 Uhr treffen sich dort im Ruhr Congress am Stadionring 20 rund 2.500 junge, in der Pflege Tätige, um sich über ihren Beruf, Ideen und Job-Aussichten auszutauschen. Ein Team der bundesweit vertretenen Alloheim Senioren Residenzen lädt die Teilnehmer ein, sich individuell über Perspektiven, Karrierechancen und Ideen in der Pflege auszutauschen. Highlight am Stand: Das bundesweit an 145 Standorten vertretene Unternehmen verlost unter allen Besuchern einen nagelneuen Motorroller.

„Unser Ziel ist es, Menschen anzusprechen und zu beraten, die aktiv ihre Karriere in die Hand nehmen und gestalten möchten“, sagt Carsten Körner, Einrichtungsleiter der Seniorenresidenz „Bernardus“ in Grevenbroich, der mit seinem Mitarbeiter-Team Alloheim in Bochum vertritt. „Viele junge Menschen planen ihren beruflichen Fortschritt mit uns. Ob als Akademiker oder als Absolvent der Pflegeausbildung. Dabei ist unser Ansatz, langfristig zu unterstützen, so dass man als zukünftiger Alloheim-Mitarbeiter auch mit Perspektiven planen kann.“

Damit der Besuch des Alloheim-Standes nicht in „grauer Theorie“ endet, sind Mitarbeiter des Unternehmens aus den unterschiedlichsten Bereichen vor Ort. Sie berichten über ihre eigenen Werdegänge und Erfahrungen und beantworten natürlich alle individuellen Fragen der Besucher.

„Am besten ist es doch, Menschen von der Basis zu treffen, die unser Engagement selber erfahren haben und aus erster Hand berichten, wie es wirklich bei uns ist“, sagt Carsten Körner und ergänzt: „Die Generalistik in der Pflegeausbildung kommt. Wie sich das zukünftig auswirken könnte, auch darüber wollen wir gerne mit unseren Besuchern diskutieren.“

Junge Pflege

Körner rät auch den in der Pflege Tätigen, die bereits in der Ausbildung sind, sich frühzeitig Gedanken über ihren beruflichen Fortschritt zu machen. Sein Tipp: „Lasst Euch nicht nur von hohen Gehaltsangeboten locken, sondern fordert Eure Partner in Gesprächen. Fragt nach Euren Entwicklungsmöglichkeiten und arbeitet gemeinsam einen Karriereplan aus. Langfristigkeit zahlt sich für Euch aus. Bedenkt: Große Konzerne bieten im Gegensatz zu kleinen Betreibern die Möglichkeit des Wechselns zwischen den Häusern, wenn es an einem Standort in der Entwicklung nicht mehr schnell genug weitergeht.“

Aber auch, wer nicht auf der Suche nach Karrieremöglichkeiten ist, sollte unbedingt den Alloheim-Stand besuchen, denn Alloheim wird einen Standbesucher oder eine Standbesucherin an diesem Tag mit Sicherheit mehr als glücklich machen. „Wir verlosen unter allen Gästen einen 50 ccm Sportroller in Weiß“, freut sich Carsten Körner, „das flotte Zweirad kann man am Stand bestaunen und an der Verlosung gleich mitmachen. ,Alloheim macht mobil‘ bekommt da gleich eine ganz besondere Bedeutung.“

01.02.2017 | Hessens Pflege-Azubis trafen sich in Gießen

HESSEN/GIESSEN. Mit einer exzellenten Ausbildung in einem Pflegeberuf sind Schulabgänger beruflich für die Zukunft bestens gewappnet. Die demographische Entwicklung belegt, dass Pflegefachkräfte dauerhaft zu den gesuchtesten Berufsbildern gehören und vielfältige Karrierechancen bestehen. Das sehen auch 25 Auszubildende so, die sich jetzt im Seniorenzentrum Annerod bei Gießen einen Tag lang zu einem umfangreichen Informationsaustausch trafen.

Aus insgesamt elf Senioreneinrichtungen zwischen Diemelstadt und Frankfurt reisten die 25 Auszubildenden an, die sich im 1. bis 3. Lehrjahr ihrer pflegerischen Ausbildung befinden. Das Ziel des ungewöhnlichen Treffens war ein kreativer Austausch und ein gegenseitiges Kennenlernen fernab von der eigenen Einrichtung und der Schule. „In diesem Jahr haben wir in allen Residenzen bundesweit insgesamt 530 Auszubildende“, freut sich Alloheim Regionalleiterin Karin Hofmann, „damit haben wir die Zahl der Auszubildenden im Vergleich zum Vorjahr um fast 50 Prozent gesteigert. Das ist ein Rekord!“ Wie Hofmann weiter ausführt, erkennen immer mehr Schulabgänger die Krisenfestigkeit von Pflegeberufen: „Wo sonst hat man die Möglichkeit, einen verantwortungsvollen Beruf in der Gesundheitsbranche auszuüben, Menschen wirklich zu helfen und echte Teamarbeit zu erleben?“

Azbubi Treffen Gießen

Das bestätigen auch die zum Azubi-Tag angereisten Auszubildenden, die zwischen Vorträgen und fachlichen Diskussionen auch ein musikalisches Unterhaltungsprogramm genießen konnten. Als Ansprechpartner für sie standen acht Residenzleitungen und Experten unterschiedlicher Fachbereiche aus ganz Hessen einen Tag lang für alle aufkommenden Fragen zur Verfügung.

Dabei erläuterten die erfahrenen Manager nicht nur die richtigen Weichenstellungen für eine effektive Karriereplanung in der Pflege. Auf dem Programm standen auch praktische Themen wie die Grundlagen der „Basalen Stimulation“, die Ergotherapeutin Ute Czyz vom Frankfurter Seniorenzentrum Grünhof im Park eindrucksvoll erläuterte. Auf großes Interesse stieß auch der Bildvortrag von Susanne ter Jung aus Wetzlar. Sie berichtete vom Leben und Arbeiten im Bereich „Junge Pflege“, in dem Menschen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren betreut werden, die beispielsweise unfallbedingt auf pflegerische Hilfe angewiesen sind und sehr spezielle Angebote benötigen.

Entsprechend positiv dann auch das Fazit aller Beteiligten am Ende dieses erlebnisreichen Tages. „Ich lerne sehr viel in diesem Beruf, auch über mich selbst“, brachte es ein Azubi auf den Punkt und ergänzt: „Ich habe lange im Büro gearbeitet, das war nichts für mich. Jetzt arbeite ich mit Menschen, denn das ist für mich eine sinnvolle Arbeit, auch wenn es manchmal stressig ist.“

Regionalleiterin Karin Hofmann resümiert: „Viele Auszubildende sind erstaunt, welche Karrieremöglichkeiten und Fortbildungsangebote es in der Pflegebranche existieren. Neben Förderung von Weiterbildungen und diversen Sondervergütungen bieten wir examinierten Pflegefachkräften beachtliche Aufstiegs- und Verdienstchancen.“

Pressekontakt:
Seniorenzentrum „Grünhof im Park“
Heike Wagner
Hansaallee 146
60320 Frankfurt am Main
Tel. 069 945484-200
Email: Heike.Wagner@alloheim.de
www.alloheim.de

30.01.2017 | Pflegestärkungsgesetze 2017: Entlastung oder Belastung für Betroffene?

Was Pflege-Betroffene unbedingt beachten sollten, um durch das neue Pflegestärkungsgesetz nicht finanziell benachteiligt zu werden – Fachliche Information gibt es für Bürger in allen Senioren-Residenzen der Alloheim-Gruppe

Holding News | 30.1.2017 | Pflegestärkungsgesetze

DÜSSELDORF. Bei den Pflegeleistungen für Betroffene wurde jahrelang heiß über eine ungleiche Verteilung und unzureichende Unterstützung diskutiert. Mit den Pflegestärkungsgesetzen hat die Bundesregierung ein Maßnahmenpaket beschlossen, das in drei Stufen betroffene Bürger entlasten soll. Ab Januar 2017 treten weitere Aspekte der zweiten Stufe in Kraft.

In Deutschland sind derzeit rund drei Millionen Menschen auf Pflege angewiesen. Um Pflegebedürftige und Angehörige zu entlasten, hat die Bundesregierung die Pflegestärkungsgesetze (PSG) ins Leben gerufen. In Fachkreisen gilt das Förderpaket als die „größte Pflegereform aller Zeiten“. Im Januar 2017 traten nun weitere wichtige Maßnahmen der zweiten Stufe in Kraft, wodurch sich für Pflegebedürftige Menschen zahlreiche Verbesserungen ergeben wie beispielsweise erweiterte Betreuungsleistungen und vor allem finanzielle Entlastung.

So erhalten in erster Linie Menschen mit Demenz künftig die gleichen Leistungen aus der sozialen Pflegeversicherung wie dauerhaft körperlich Kranke. Entscheidend wird dann der Grad der Selbständigkeit des Demenzkranken sein, der durch ein neues Begutachtungssystem anhand von sechs Kriterien bestimmt wird. Es geht nicht mehr nur um den körperlichen Unterstützungsbedarf des Betroffenen – eine entscheidende Neuerung, die es künftig leichter macht, die wirklich nötige Unterstützung durch staatliche Leistungen zu erhalten.

Eine weitere grundlegende Neuerung durch das PSG II ist die Neuregelung der Pflegestufen. Die bisherigen drei Klassen wurden abgeschafft und durch fünf Pflegegrade ersetzt. Je höher der Pflegegrad, desto unselbstständiger wird der Betroffene von Gutachtern eingeschätzt und umso mehr Leistungen erhält er von seiner Pflegekasse. Doch es kann im Zuge der Gesetzesänderung auch zu Kürzungen kommen. Damit Betroffene vollumfänglich von den Reformen profitieren können, empfehlen Pflege-Experten sich umgehend zu informieren.

In allen Alloheim Senioren-Residenzen (siehe Standort-Plan) kann man dazu spezielle Beratungsgespräche mit Experten führen, in denen den Bürgern umfassendes Detail-Wissen zu den Neuerungen durch die Pflegegesetzreform erklärt wird.

Betroffene sollten sich somit unbedingt über den künftigen Pflegebedarf von Angehörigen informieren – vor allem in Bezug auf die Pflegestufen, um finanziell nicht schlechter gestellt zu werden.

07.11.2016 | „Osoby, które posiadają motywację, nie odczują w Niemczech wiekszych trudności“

Imię i nazwisko: Lukasz Masluk
Pochodzenie: Polska
Wiek: 39
Instytucja: Alloheim Senioren Residenz Kiel, „Haus am Holunderbusch“

Jestem absolwentem Uniwersytetu Szczecińskiego. Studiowałem logistykę. Wcześniej ukończyłem technikum mechaniczne. Mimo wyższego wykształcenia, egzystencja w moim kraju była trudna i bezcelowa. Z tego powodu, podjałem decyję o opuszczeniu ojczyzny. We wrześniu 2002 roku wyjechałem do Niemiec. Decyzję podjałem jak najbardziej świadomie. Miałem nadzieję na lepszą sytuację finansową i gospodarczą, na nowe, lepsze życie. Zauroczyło mnie miasto Kiel. To tutaj chciałem spędzić moje życie. Fakt, że Kiel, podobnie jak Szczecin, otoczone jest rzeką, pomógł mi czuć się jak u siebie.

Nie byłem zdecydowany, w jakiej dziedzinie szukać szczęścia. Podpowiedzi i informacji szukałem w róznych instytucjach. W podjęciu decyzji pomógł mi mój przyjaciel, który mieszkał już w Niemczech. Opowiedział mi o swoim życiu w domu opieki dla starców. Mówił o wielu obowiązkach. Mój przyjaciel, w pomocy osobom niepelnosprawnym, odnalazł swój zyciowy sens. Po moim dniu próbnym, uzależniłem się. Postanowiłem rozpoczać naukę jako asystent pielęgniarski. Szkołę pomyślnie ukończyłem w 2004 roku.

Na początku mojego pobytu w Niemczech, bariera językowa była dla mie bardzo trudną przeszkodą. Moi koledzy, zmuszeni byli “rozmawiać” ze mną za pomocą rąk i nóg. Na szczęście byli bardzo wyrozumiali. Dziewęciomiesięczny kurs językowy w Community College niewyobrażalnie ułatwił mi życie. Moim zdaniem, język niemiecki jest stosunkowo łatwy do opanowania. Jest łatwiejszy niż francuski lub hiszpanski. Jednak każdy z nas inaczej odczuwa naukę języków obcych.

Osoby, które posiadają motywację, nie odczują w Niemczech wiekszych trudności. Ponadto pomoc oferuje także pracodawca Alloheim’u. Pracownicy, osoby niepełnosprawne i całe otoczenie, sprawiają, że integracja jest niezwykle łatwa i szybka. Dokumenty aplikacyjne mozna złozyć osobiście. O pracę mogą ubiegać się także osoby, które dotychczas nie pracowały w tym zawodzie. Poszukiwani są pracwnicy w kuchni, pralni, dozorcy i technicy budowlani.

Ilekoroć jestem w Polsce, opowiadam jak dobrze jest mi w Niemczech, o moim wspaniałym życiu. Podoba mi się, gdy jestem w stanie pomóc starszym osobom. Oczywiście, nie zawsze jest łatwo ale i w tych sytuacjach staram się dać z siebie wszystko. Nie ma znaczenia czy jest to pomoc przy karmnieniu, ubraniu się czy przy innych czynnościach. Nie jest dla mnie problemem, że nie pracuję w swoim zawodzie. W tym co robię, odnajdue siebie, czuję się wypełniony.

Moim celem jest zostać tutaj. Możliwe że wrócę do Polski za 20 lub 30 lat, w wieku emerytalnym. Obecnie jestem w Polsce 1-2 razy w roku. Spotkania z bliskimi są bardzo piękne. Nie myślę jednak bez przerwy o rodzinie, nie tęsknię. Żyłem z rodzicami przez długi czas. Teraz mam własną, małą rodzinę. Moja córka skonczyla niedawno 5 lat i jest moim oczkiem w głowie.

Aktualne oferty pracy są do znalazienia pod.

Aplikacje proszę przesyłać na adres e-mail.

O Alloheim’ie rezydencji dla seniorów:

Grupa Alloheim obejmuje obecnie 150 obiektów mieszkalnych, na terenie Niemiec. Ośrodek
pielęgnacyjny posiada około 15.000 łóżek szpitalnych, 27 placówek opiekuńczych i osiem usług ambulatoryjnych. Firma zatrudnia około 11.000 osób. Resydencja Alloheim’u obejmuje trzy osobne dzialalnosci: osrodki pomocy, uslugi ambulatoryjne oraz placowki opiekuncze. Naszą filozofią w każdej działalności jest wysoki standard życia, mieszkania, opieki i pielęgnacji. Grupa Alloheim’u oferuje indywidualną opiekę dzienną, oraz pozostale formy opieki z jednego źródła – dla osób posiadających rożne grupy zdrowotne. W Alloheim’ie mile widziane są zwierzęta domowe.

30.09.2016 | Ce inseamna sa muncesti in „familia“ Alloheim

Te-ai gandit vreodata ca asistenta medicala ti-ar putea asigura o cariera de succes in Germania?

Cuvantul cheie este „Alloheim“, care inseamna toleranta, internationalitate si angajament. Pe scurt, „Alloheim“ este o companie din Germania care si-a luat angajamentul de-a integra angajații străini într-un mediu de lucru atractiv. Prima dovada ca au reusit deja sa faca asta, este marturia lui Danut Ciubotaru (31 ani). Atat el cat si colegii lui care au parcurs aceelasi drum, profita de orice ocazie in car pot sa vorbeasca despre experiențele lor. Povestea lui Danut este una sensibila, dar totusi, cu un final felicit. De la decizia de a pleca în Germania, problemele intampinate la începerea activității, teama ca nu isi va putea face noi prieteni si pana la viata fericita pe care o duce astazi, tanarul roman trece in revista toti pasi pe care i-a parcurs cu greu.

Danut Ciubotaru lucreaza in Germania, la Alloheim Dormagen, Nordrhein – Westfalen, langa Düsseldorf, de aproximativ patru ani. A plecat din Romania pentru a cauta o viata mai buna, chiar daca aici a facut tot ce a putut pentru a avea un trai decent.

„Acum patru ani am venit în Germania. Din pacate, situatia mea profesionala din Romania era frustranta, ala ca m-am decis sa plec. În regiunea mea exista doar doua spitale. Desi sunt asistent medical instruit, gasirea unui loc de muncă a fost extrem de dificila pentru mine. Pentru mai multa experienta, am lucrat şase luni voluntar într-un cabinet medical. La un moment dat nu mai mai putut sa lucrez fara a avea un venit, necesar intretinerii unei familii mici“, povesteste Danut Ciubotaru.

In momentul in care a descoperit oportunitatea de-a pleca in Germania, soarele parea ca rasare si pe strada lui Danut. Insa drumul greu abia incepea.

„Din fericire, am vazut un anunt in ziar din care am aflat ca se cauta asistenti medicali in Germania. Curios, am luat telefonul in mana ai am sunat, cu o oarecare retinere, la Caminul Rezidential „Alloheim“ din Düsseldorf. In scurt timp am primit aprobarea pentru un loc de munca. Acela a fost un moment incredibil de fericit pentru mine. In acelasi timp, a trebuit sa le explic prietenilor si rudelor de ce parasesc tara. Faptul ca a trebuit sa imi las prietena singura cu copilul pe care il avem impreuna m-a afectat cel mai mult emotional. Bineinteles ca la inceput nu am stiut ce se va intampla cu mine in Germania. Cum sunt oamenii? Sunt prietenoși? Voi fi acceptat in comunitatea lor, imi voi putea face prieteni, sau voi fii bine primit? Erau cateva din intrebarile ce ma framantau si la care nu aveam raspuns. Inainte de plecarea mea la „Dormagen“ ma incercau sentimente de teama si indoiala, amestecate cu speranta si incredere.“

„In primele saptamani mi-a fost foarte greu. Intelegerea limbii germane m-a costat multi nervi. Dupa un prim curs de limba la colegiul comunitatii si interactiunea de zi cu zi cu colegii, situatia mea sa imbunatatit. In momentul in care medicii au putut sa comunice cu mine in germana am simtit un sentiment de eliberare. Dorinta si ambitia mea de-a invata a dat rezultate. Cu colegii am putut comunica după doar câteva luni, dar continui sa fac progrese si azi.

Lucrul care l-a facut cel mai fericit pe Danut nu a fost locul de munca bine platit, ci faptul ca “Alloheim” l-a sprijinit sa isi aduca si familia in Germania.

Contact:

janin.mueller@alloheim.de

„Dupa cinci luni sotia si copilul meu pe care a trebuit sa ii las in Romania, au venit in Germania. Asta mi-a dat putere sa merg mai departe. Compania pentru care lucrez mi-a adus familia aproape si ne-a oferit un apartament foarte frumos în imediata apropiere a caminului in care lucrz. Acum suntem fericiti si ne simtim cu adevarat bine. Familia noastra se va marii, asa ca suntem in cautarea unui apartament si mai mare. Si pentru asta primim sprijinul angajatorului si a colegilor de munca. Imi place sa-mi traiesc viata in Germania, desi este mult mai rece decat in Romania.

Intrebat ce le-ar putea trasmite romanilor care cauta un loc de munca in sectorul de ingrijiri, Danut a simtit ca retraieste momentele din urma cu 4 ani.

„Ce le-as putea spune oare celor care cauta un loc de munca in asistenta medicala? Aici in Germania, in calitate de angajator, compania Alloheim ne-a oferit mult mai multe optiuni și oportunitati decat intreg sistemul din România. Azi pot asigura un trai foarte bun familiei mele. Nu-mi pot uita nici colegii, care au fost extrem de rabdatori cu mine. Probabil, in primele luni a fost enervant pentru ei sa intreb in mod constant ce inseamna anumite cuvinte, dar totusi au fost ingaduitori cu mine. Nu am avut nici o data probleme cu colegi sau conducerea institutiei. Am avut posibilitatea sa invat foarte mult si sunt foarte recunoscator pentru aceasta oportunitate. Daca ma uit la prieteni mei care lucreaza de exemplu in Spania imi dau seama ca sunt intr-o situatie mult mai buna decat iei. Va recomand sa veniti in Germania si sa lucrati aici. Ce am exeperimentat aici cu colegi, vecini si prieteni este coplesitor. Sotia mea si cu mine am ajuns sa ne simtim aici ca acasa. Oameni sunt draguti si prietenosi si suntem fericiti. Sper ca lucrurile sa ramana si in viitor la fel si sa ne putem astfeI bucura de o viata frumoasa in Germania.“

Hier finden Sie den ausführlichen Bericht als .pdf (in rumänischer Sprache).

Hier finden Sie einen weiteren Bericht als .pdf (in rumänischer Sprache).

21.06.2016 | Groß-Kunstwerk mit Senioren nimmt Gestalt an

GREVENBROICH. Angela Vinci will Senioren Lebensfreude nahe bringen. Dazu realisiert die Künstlerin bundesweit ein Kunstwerk gemeinsam mit mehreren tausend Bewohnern von Pflegeeinrichtungen. Am 6. Juli baut sie in der Alloheim Seniorenresidenz in Grevenbroich ihre Großleinwand auf.

Ob sie mit Leonardo da Vinci verwandt ist, kann sie nicht sagen. „Zumindest aber teile ich seine Leidenschaft für Kunst und Kreativität“, lacht Angela Vinci. Die vielseitige Künstlerin aus Neuwied ist in ihrem Element, wenn es um Acryl- oder Ölfarben geht, um Strukturarbeiten oder die Anfertigung außergewöhnlicher Möbelstücke. Für 2016 plant die 42-jährige ein ganz besonderes Werk: Mit mehreren tausend Bewohnern von Seniorenresidenzen will sie ein Bild mit dem Titel „Lebensfreude“ erschaffen. „Bei meinem Vorhaben geht es um Gemeinsames und Zwischenmenschliches, um Austausch und Achtung“, sagt Angela Vinci, „ich möchte zum Beispiel Eindrücke aus einem langen Leben festhalten, Erlebnisse oder Ereignisse, die einen berühren.“

21.06.2016 | Groß-Kunstwerk mit Senioren

Die Idee zu ihrem ausgefallenen Langzeit-Werk hatte Angela Vinci beim Lesen eines Artikels über die Einsamkeitsgefühle vieler Senioren und deren Verlust von Lebensfreude. „Ich helfe gerne anderen Menschen, denn das gibt mir auch sehr viel zurück. Ich bin für Hilfe, Gerechtigkeit und ein Miteinander. Alleine kann man nicht alles schaffen, aber gemeinsam viel – egal wie alt man ist.“

Noch ist die zwei Meter hohe und zehn Meter breite Leinwand wenig bemalt. Nach Gestaltungen gemeinsam mit Senioren in Neuss, Düsseldorf und Mülheim/Ruhr wird das Werk ab dem 6. Juli weiter Gestalt annehmen, wenn Angela Vinci in der Alloheim Seniorenresidenz in Grevenbroich die Leinwand aufstellt. Drei Tage lang können sich dann die Bewohner der Residenz unter Angela Vincis Anleitung Gedanken machen, mit welchen Pinselstrichen sie das künstlerische Werk fortführen. Mit Acrylfarben, Spachteln, Pinseln und weiteren Materialien – Stück für Stück sollen sie die Leinwand bemalen und ihre Ideen zum Thema „Lebensfreude“ einbringen. Angela Vinci: „Das Werk soll mit der Zeit entstehen und dadurch, dass wir uns austauschen, malerisch wachsen, und zum guten Schluss unsere Eindrücke in einem Farbenspiel gemeinsam darstellen.“

Zum Start des Projekts in Grevenbroich und der parallel dort im Juli laufenden Kunstausstellung laden Angela Vinci und das Alloheim Senioren Zentrum alle Bürger am 6. Juli ab 18 Uhr zu einer Vernissage in die Residenz in der Mathias-Esser-Straße 21 in 41515 Grevenbroich ein. Interessenten haben dabei nicht nur die Möglichkeit bei einem Umtrunk Fragen an die Künstlerin zu stellen; insgesamt werden über 70 ihrer früheren Werke gezeigt. Die Ausstellung im Zentrum kann man noch bis Anfang August besichtigen.

Wann das Kunstwerk letztlich fertig gestellt sein wird, kann Angela Vinci noch nicht sagen. Nach der Ausstellung in Grevenbroich wird die Leinwand in viele weitere Residenzen gebracht und dort von anderen Senioren weiter bemalt. Wer mehr über das Lebensfreude-Werk erfahren möchte: Unter www.vinci-artevivente.de informiert Angela Vinci regelmäßig über den Fortgang des Projekts.