Pflege-Spezial

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09.03.2017 | Pflege-Spezial Vermeidung von Harnwegsinfekten – ein wichtiges Thema

Wer hat nicht schon einmal das unangenehme Gefühl eines Harnweginfektes verspürt? Versetzt man sich nun noch in die Lage eines Patienten, der zudem einen transurethralen Blasenverweilkatheter trägt, also einen über die Harnwege gelegter Dauerkatheter, ruft dies ein noch unangenehmeres Gefühl hervor.

Harnwegsinfektionen sind häufig vermeidbar – Assist unterstützt die Kolleginnen und Kollegen von Alloheim dabei.

In Altenpflegeheimen und Krankenhäusern sind viele Menschen auf die Versorgung mit einem Dauerkatheter angewiesen. Die Ursachen dafür sind vielfältig, sei es nun bedingt durch schwere Bettlägerigkeit, neurologische Erkrankungen (z. B. Demenz, Parkinson oder Multiple Sklerose) oder Wunden im Intimbereich (z. B. nach größeren Operationen oder durch Dekubitalgeschwüre im Steißbereich). Ein Blasenverweilkatheter steigert immer das Risiko, an einer Harnwegsinfektion zu erkranken, Bakterien nutzen den Katheter regelrecht wie eine Leiter.

Um schmerzhafte Infekte zu vermeiden, ist die aseptische Pflege der dauerhaften Harnableitung besonders wichtig. Die korrekte Durchführung des sterilen Katheterwechsels nach den aktuellen Hygienevorschriften kann das Risiko, an einem Infekt zu erkranken, bereits während des Legens eines Katheters reduzieren.

Darüber hinaus ist auch die sorgfältige Pflege des Intimbereiches wichtig, um eine Keimverschleppung zu vermeiden, genauso wie der richtige Umgang mit den entsprechenden Hilfsmitteln (z. B. Urin-Bett-und Beinbeutel): Handelt es sich dabei um sterile oder unsterile Materialien und welche Tragedauer gibt der Hersteller vor? Wann steht der nächste Wechsel an? Der Urin der Patienten muss kontinuierlich beobachtet werden, um Veränderungen frühzeitig feststellen zu können.

Assist Beitrag 3/2017 | Vermeidung von Harnwegsinfekten

Sollte es trotz aller eingehaltenen Vorgaben dennoch einmal zu einer Harnwegsinfektion kommen, ist schnelles Handeln nötig, um Patienten Unwohlsein und Schmerzen zu ersparen. Bei Auffälligkeiten muss der behandelnde Hausarzt oder Urologe informiert werden, um zeitnah mit einer entsprechenden Behandlung zu beginnen (z. B. Urinuntersuchung und Antibiotikatherapie).

Den Mitarbeiter/-innen der Alloheim ist die Wichtigkeit Ihres Handelns bei der Pflege von ableitenden Urinsystemen bewusst. Assist unterstützt die Pflegekräfte durch regelmäßige theoretische und praktische Schulungen, hält sie auf dem neuesten Stand in Sachen Hygiene und liefert die passenden Produkte.

Bewusstes und hygienisches Handeln kann Harnwegsinfektionen vermeiden. Und genau das ist das gemeinsame Ziel von Assist und Alloheim: Infektionen vermeiden und die Lebensqualität der Alloheim-Bewohner verbessern.

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30.01.2017 | Pflege-Spezial Atemtherapie unterstützt bei akuten und chronischen Atembeschwerden

Akute und chronische Atembeschwerden können schnell das tägliche Leben einschränken und einen erheblichen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität haben. Deshalb ist es wichtig, Beschwerden wie starker Husten, schlecht Luft bekommen oder zäher Schleim zu reduzieren. Besonders Menschen, die sich aufgrund von Schwäche und Unwohlsein wenig bewegen, sind gefährdet, eine Lungenentzündung, eine sog. Pneumonie, zu bekommen.

Nicht nur für sie ist die Atemtherapie ein wichtiger Baustein, um chronische oder akute Atemwegs-Erkrankungen positiv zu beeinflussen. Das gezielte Training der Atemmuskulatur stärkt die Muskeln, lockert fest sitzendes Sekret und verbessert den Sauerstofftransport. Allein schon die Konzentration auf ein tiefes Ein- oder Ausatmen führt zu einer deutlich besseren, tieferen Atmung und hat einen gewissen Trainingseffekt für die Betroffenen. Insgesamt kann eine Atemtherapie so die Sauerstoffaufnahme verbessern.

Assist bietet verschiedene Atemtherapiegeräte mit unterschiedlicher Wirkweise an, die wir im Beratungsgespräch gerne vorstellen.

Assist Beitrag 2/2017 | Atemwegstherapie

Moderne Atemtherapiegeräte erzeugen in der Lunge einen positiven Druck oder Luftschwingungen. Dadurch kann tief sitzendes Sekret gelockert (in der Fachsprache mobilisiert) und dann auch leichter abgehustet werden. Es stehen auch Atemtherapiegeräte zur Verfügung, über die Medikamente inhaliert werden können. Je nach Medikament wirken sie entzündungshemmend und reizlindernd oder lockern zusätzlich das Sekret in der Lunge. Das ist vor allem bei Infekten sehr wichtig.

Die Atemtherapie kann über ein Mundstück, eine Maske oder einen Adapter für die Trachealkanüle erfolgen. Durch praktische Trainings unterstützt Assist die Kolleginnen und Kollegen in den Alloheim-Einrichtungen. Die medizinischen Hintergründe werden fachlich aufbereitet und anschließend durch praktische Übungen gefestigt.

Unser gemeinsames Ziel ist es, schwierige Lebenssituationen zu meistern und allen Betroffenen Sicherheit zu vermitteln. Obwohl der Umgang mit Lungenerkrankungen immer eine Herausforderung darstellt, kann so eine Verbesserung der Lebensqualität erzielt werden.

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28.11.2016 | Pflege-Spezial Schluckbeschwerden - ein Symptom, das nicht vernachlässigt werden darf

Versuchen Sie doch einmal mit offenem Mund zu schlucken. Wie fühlt sich das an? Geht dies leicht oder schwer? So oder so ähnlich nehmen Patienten mit einem Schlaganfall das Schlucken wahr, wenn sie eine Halbseitenlähmung haben. Oder haben Sie schon einmal im Liegen getrunken? Auch das ist nicht einfach und nur in der richtigen Position ist ein sicheres Schlucken möglich.

Schlucken ist eine Grundvoraussetzung für den uneingeschränkten Genuss beim Essen und Trinken. Bis zu 2000 x/Tag schlucken wir. Dabei handelt es sich um einen komplexen Vorgang unter Beteiligung von vielen Muskeln und Nerven. Krankheitsbedingt kann diese angeborene Fähigkeit verloren gehen. Folgen können nicht nur Probleme bei der bedarfsdeckenden Nahrungsaufnahme sein, sondern auch die gefürchtete Aspiration. Betroffene „verschlucken“ sich. Essen oder Getränke gelangen nicht wie normal in die Speiseröhre, sondern über die Luftröhre in die Lunge. Gesunde Menschen reagieren auf Verschlucken mit kräftigen Hustenstößen. Fehlt der Hustenreflex oder ist er eingeschränkt, (z. B. nach Schlaganfall oder bei neurologischen Erkrankungen) fehlt die natürliche Reaktion auf Verschlucken. Das birgt die Gefahr einer Lungenentzündung.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Schluckbeschwerden und Schluckstörungen, sog. Dysphagien. Eine Dysphagie muss immer therapeutisch begleitet werden. Langanhaltende Schluckbeschwerden oder Dysphagien führen zu einer Mangelernährung mit Gewichtsabnahme.

Bei Schluckbeschwerden spielt die kompetente pflegerische Anleitung und Unterstützung der Betroffenen eine große Rolle. Hier geht es z. B. um das richtige Sitzen (die richtige Positionierung) im Stuhl, eine den Schluckakt unterstützende Kopfhaltung oder entsprechende Auswahl der Nahrungsmittel und Flüssigkeiten. Auch Angebote aus der Basalen Stimulation, wie z. B. das „Kausäckchen“ können der Mundtrockenheit entgegenwirken und die Zungenaktivität unterstützen.

Durch praktische Trainings unterstützen wir die Kolleginnen und Kollegen in den Alloheim-Einrichtungen. Die medizinischen Hintergründe werden fachlich aufbereitet und anschließend Unterstützungsmöglichkeiten praktisch geübt. Des Weiteren bieten wir aus unserem Produktsortiment spezielle Andickungsmittel, die das Schlucken unterstützen und das Trinken erleichtern.

Ihr persönlicher Ansprechpartner von Assist steht Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.

Ausgewogene Ernährung

Unser gemeinsames Ziel ist es, Sicherheit zu vermitteln bei einem der schönsten Augenblicke: dem Essen und Trinken in Gemeinschaft; genießen ohne Angst vor Verschlucken und eine ausgewogene Ernährung, stets abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse.

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30.09.2016 | Pflege-Spezial Eine ausgewogene Ernährung – wichtig in jedem Alter

Sind Sie mit Assist einer Meinung, dass eine gesunde Ernährung sowohl die Lebensenergie als auch die Lebensqualität steigert? Zahlreiche Studien haben ergeben, dass eine vollwertige Ernährung das Infektionsrisiko nach operativen Eingriffen senkt, die Mobilität fördert und Regenerationsleistungen des Körpers positiv beeinflusst.

Im Alter nimmt der Appetit häufig ab und der Körper verträgt nur noch kleinere Mahlzeiten. Obwohl Seniorinnen und Senioren meist weniger Kalorien verbrauchen, ist ihr Bedarf an lebensnotwendigen Nährstoffen, also Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen, ebenso hoch wie in jüngeren Jahren, manchmal sogar höher. Um den Nährstoffbedarf weiterhin decken zu können und einen ungewollten Gewichtsverlust oder eine Mangelernährung im Alter zu vermeiden, müssen die Lebensmittel besonders viele essentielle Nährstoffe enthalten.

In den Alloheim-Einrichtungen wird alles möglich gemacht, um Ihren Angehörigen eine bedarfsgerechte Ernährung anzubieten, z. B. durch Anreicherung des Essens mit hochwertigen Ölen, Sahne oder Butter. Manchmal reicht dies aber nicht aus. Schwierigkeiten beim Kauen, eine Schluckstörung oder Veränderungen im Magen-Darm-Trakt können die notwendige Nahrungsaufnahme erschweren und einen Nährstoffmangel verursachen.

Cenaman Broschüren

Hier steht Assist auf Wunsch beratend zur Seite, um trotz individueller Einschränkungen eine bedarfsdeckende Ernährung zu ermöglichen. Assist kann alle gängigen Zusatznahrungen zur Verfügung stellen. In entsprechender Menge kann vollbilanzierte Trinknahrung den gesamten Tagesbedarf an lebenswichtigen Nährstoffen decken und Mangelerscheinungen ausgleichen. Es gibt viele Möglichkeiten Trinknahrung appetitlich und abwechslungsreich zuzubereiten.

Schauen Sie doch einmal in unsere Broschüren „Backen mit Cenaman“ oder „Rezepte mit Cenaman“. Hier finden Sie viele Rezepte und Ideen, z. B. für leckere Muffins für das Kaffeekränzchen oder köstliche Blaubeersmoothies.

Ihr persönlicher Ansprechpartner von Assist steht Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.

Assist und Alloheim haben ein gemeinsames Ziel: Wir wollen, mit einer individuellen, ausgewogenen und bedarfsdeckenden Ernährung die Vitalität und Lebensqualität der Alloheim-Bewohner fördern.

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01.02.2017 | Hessens Pflege-Azubis trafen sich in Gießen

HESSEN/GIESSEN. Mit einer exzellenten Ausbildung in einem Pflegeberuf sind Schulabgänger beruflich für die Zukunft bestens gewappnet. Die demographische Entwicklung belegt, dass Pflegefachkräfte dauerhaft zu den gesuchtesten Berufsbildern gehören und vielfältige Karrierechancen bestehen. Das sehen auch 25 Auszubildende so, die sich jetzt im Seniorenzentrum Annerod bei Gießen einen Tag lang zu einem umfangreichen Informationsaustausch trafen.

Aus insgesamt elf Senioreneinrichtungen zwischen Diemelstadt und Frankfurt reisten die 25 Auszubildenden an, die sich im 1. bis 3. Lehrjahr ihrer pflegerischen Ausbildung befinden. Das Ziel des ungewöhnlichen Treffens war ein kreativer Austausch und ein gegenseitiges Kennenlernen fernab von der eigenen Einrichtung und der Schule. „In diesem Jahr haben wir in allen Residenzen bundesweit insgesamt 530 Auszubildende“, freut sich Alloheim Regionalleiterin Karin Hofmann, „damit haben wir die Zahl der Auszubildenden im Vergleich zum Vorjahr um fast 50 Prozent gesteigert. Das ist ein Rekord!“ Wie Hofmann weiter ausführt, erkennen immer mehr Schulabgänger die Krisenfestigkeit von Pflegeberufen: „Wo sonst hat man die Möglichkeit, einen verantwortungsvollen Beruf in der Gesundheitsbranche auszuüben, Menschen wirklich zu helfen und echte Teamarbeit zu erleben?“

Azbubi Treffen Gießen

Das bestätigen auch die zum Azubi-Tag angereisten Auszubildenden, die zwischen Vorträgen und fachlichen Diskussionen auch ein musikalisches Unterhaltungsprogramm genießen konnten. Als Ansprechpartner für sie standen acht Residenzleitungen und Experten unterschiedlicher Fachbereiche aus ganz Hessen einen Tag lang für alle aufkommenden Fragen zur Verfügung.

Dabei erläuterten die erfahrenen Manager nicht nur die richtigen Weichenstellungen für eine effektive Karriereplanung in der Pflege. Auf dem Programm standen auch praktische Themen wie die Grundlagen der „Basalen Stimulation“, die Ergotherapeutin Ute Czyz vom Frankfurter Seniorenzentrum Grünhof im Park eindrucksvoll erläuterte. Auf großes Interesse stieß auch der Bildvortrag von Susanne ter Jung aus Wetzlar. Sie berichtete vom Leben und Arbeiten im Bereich „Junge Pflege“, in dem Menschen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren betreut werden, die beispielsweise unfallbedingt auf pflegerische Hilfe angewiesen sind und sehr spezielle Angebote benötigen.

Entsprechend positiv dann auch das Fazit aller Beteiligten am Ende dieses erlebnisreichen Tages. „Ich lerne sehr viel in diesem Beruf, auch über mich selbst“, brachte es ein Azubi auf den Punkt und ergänzt: „Ich habe lange im Büro gearbeitet, das war nichts für mich. Jetzt arbeite ich mit Menschen, denn das ist für mich eine sinnvolle Arbeit, auch wenn es manchmal stressig ist.“

Regionalleiterin Karin Hofmann resümiert: „Viele Auszubildende sind erstaunt, welche Karrieremöglichkeiten und Fortbildungsangebote es in der Pflegebranche existieren. Neben Förderung von Weiterbildungen und diversen Sondervergütungen bieten wir examinierten Pflegefachkräften beachtliche Aufstiegs- und Verdienstchancen.“

Pressekontakt:
Seniorenzentrum „Grünhof im Park“
Heike Wagner
Hansaallee 146
60320 Frankfurt am Main
Tel. 069 945484-200
Email: Heike.Wagner@alloheim.de
www.alloheim.de

30.01.2017 | Pflegestärkungsgesetze 2017: Entlastung oder Belastung für Betroffene?

Was Pflege-Betroffene unbedingt beachten sollten, um durch das neue Pflegestärkungsgesetz nicht finanziell benachteiligt zu werden – Fachliche Information gibt es für Bürger in allen Senioren-Residenzen der Alloheim-Gruppe

Holding News | 30.1.2017 | Pflegestärkungsgesetze

DÜSSELDORF. Bei den Pflegeleistungen für Betroffene wurde jahrelang heiß über eine ungleiche Verteilung und unzureichende Unterstützung diskutiert. Mit den Pflegestärkungsgesetzen hat die Bundesregierung ein Maßnahmenpaket beschlossen, das in drei Stufen betroffene Bürger entlasten soll. Ab Januar 2017 treten weitere Aspekte der zweiten Stufe in Kraft.

In Deutschland sind derzeit rund drei Millionen Menschen auf Pflege angewiesen. Um Pflegebedürftige und Angehörige zu entlasten, hat die Bundesregierung die Pflegestärkungsgesetze (PSG) ins Leben gerufen. In Fachkreisen gilt das Förderpaket als die „größte Pflegereform aller Zeiten“. Im Januar 2017 traten nun weitere wichtige Maßnahmen der zweiten Stufe in Kraft, wodurch sich für Pflegebedürftige Menschen zahlreiche Verbesserungen ergeben wie beispielsweise erweiterte Betreuungsleistungen und vor allem finanzielle Entlastung.

So erhalten in erster Linie Menschen mit Demenz künftig die gleichen Leistungen aus der sozialen Pflegeversicherung wie dauerhaft körperlich Kranke. Entscheidend wird dann der Grad der Selbständigkeit des Demenzkranken sein, der durch ein neues Begutachtungssystem anhand von sechs Kriterien bestimmt wird. Es geht nicht mehr nur um den körperlichen Unterstützungsbedarf des Betroffenen – eine entscheidende Neuerung, die es künftig leichter macht, die wirklich nötige Unterstützung durch staatliche Leistungen zu erhalten.

Eine weitere grundlegende Neuerung durch das PSG II ist die Neuregelung der Pflegestufen. Die bisherigen drei Klassen wurden abgeschafft und durch fünf Pflegegrade ersetzt. Je höher der Pflegegrad, desto unselbstständiger wird der Betroffene von Gutachtern eingeschätzt und umso mehr Leistungen erhält er von seiner Pflegekasse. Doch es kann im Zuge der Gesetzesänderung auch zu Kürzungen kommen. Damit Betroffene vollumfänglich von den Reformen profitieren können, empfehlen Pflege-Experten sich umgehend zu informieren.

In allen Alloheim Senioren-Residenzen (siehe Standort-Plan) kann man dazu spezielle Beratungsgespräche mit Experten führen, in denen den Bürgern umfassendes Detail-Wissen zu den Neuerungen durch die Pflegegesetzreform erklärt wird.

Betroffene sollten sich somit unbedingt über den künftigen Pflegebedarf von Angehörigen informieren – vor allem in Bezug auf die Pflegestufen, um finanziell nicht schlechter gestellt zu werden.

07.11.2016 | „Osoby, które posiadają motywację, nie odczują w Niemczech wiekszych trudności“

Imię i nazwisko: Lukasz Masluk
Pochodzenie: Polska
Wiek: 39
Instytucja: Alloheim Senioren Residenz Kiel, „Haus am Holunderbusch“

Jestem absolwentem Uniwersytetu Szczecińskiego. Studiowałem logistykę. Wcześniej ukończyłem technikum mechaniczne. Mimo wyższego wykształcenia, egzystencja w moim kraju była trudna i bezcelowa. Z tego powodu, podjałem decyję o opuszczeniu ojczyzny. We wrześniu 2002 roku wyjechałem do Niemiec. Decyzję podjałem jak najbardziej świadomie. Miałem nadzieję na lepszą sytuację finansową i gospodarczą, na nowe, lepsze życie. Zauroczyło mnie miasto Kiel. To tutaj chciałem spędzić moje życie. Fakt, że Kiel, podobnie jak Szczecin, otoczone jest rzeką, pomógł mi czuć się jak u siebie.

Nie byłem zdecydowany, w jakiej dziedzinie szukać szczęścia. Podpowiedzi i informacji szukałem w róznych instytucjach. W podjęciu decyzji pomógł mi mój przyjaciel, który mieszkał już w Niemczech. Opowiedział mi o swoim życiu w domu opieki dla starców. Mówił o wielu obowiązkach. Mój przyjaciel, w pomocy osobom niepelnosprawnym, odnalazł swój zyciowy sens. Po moim dniu próbnym, uzależniłem się. Postanowiłem rozpoczać naukę jako asystent pielęgniarski. Szkołę pomyślnie ukończyłem w 2004 roku.

Na początku mojego pobytu w Niemczech, bariera językowa była dla mie bardzo trudną przeszkodą. Moi koledzy, zmuszeni byli “rozmawiać” ze mną za pomocą rąk i nóg. Na szczęście byli bardzo wyrozumiali. Dziewęciomiesięczny kurs językowy w Community College niewyobrażalnie ułatwił mi życie. Moim zdaniem, język niemiecki jest stosunkowo łatwy do opanowania. Jest łatwiejszy niż francuski lub hiszpanski. Jednak każdy z nas inaczej odczuwa naukę języków obcych.

Osoby, które posiadają motywację, nie odczują w Niemczech wiekszych trudności. Ponadto pomoc oferuje także pracodawca Alloheim’u. Pracownicy, osoby niepełnosprawne i całe otoczenie, sprawiają, że integracja jest niezwykle łatwa i szybka. Dokumenty aplikacyjne mozna złozyć osobiście. O pracę mogą ubiegać się także osoby, które dotychczas nie pracowały w tym zawodzie. Poszukiwani są pracwnicy w kuchni, pralni, dozorcy i technicy budowlani.

Ilekoroć jestem w Polsce, opowiadam jak dobrze jest mi w Niemczech, o moim wspaniałym życiu. Podoba mi się, gdy jestem w stanie pomóc starszym osobom. Oczywiście, nie zawsze jest łatwo ale i w tych sytuacjach staram się dać z siebie wszystko. Nie ma znaczenia czy jest to pomoc przy karmnieniu, ubraniu się czy przy innych czynnościach. Nie jest dla mnie problemem, że nie pracuję w swoim zawodzie. W tym co robię, odnajdue siebie, czuję się wypełniony.

Moim celem jest zostać tutaj. Możliwe że wrócę do Polski za 20 lub 30 lat, w wieku emerytalnym. Obecnie jestem w Polsce 1-2 razy w roku. Spotkania z bliskimi są bardzo piękne. Nie myślę jednak bez przerwy o rodzinie, nie tęsknię. Żyłem z rodzicami przez długi czas. Teraz mam własną, małą rodzinę. Moja córka skonczyla niedawno 5 lat i jest moim oczkiem w głowie.

Aktualne oferty pracy są do znalazienia pod.

Aplikacje proszę przesyłać na adres e-mail.

O Alloheim’ie rezydencji dla seniorów:

Grupa Alloheim obejmuje obecnie 150 obiektów mieszkalnych, na terenie Niemiec. Ośrodek
pielęgnacyjny posiada około 15.000 łóżek szpitalnych, 27 placówek opiekuńczych i osiem usług ambulatoryjnych. Firma zatrudnia około 11.000 osób. Resydencja Alloheim’u obejmuje trzy osobne dzialalnosci: osrodki pomocy, uslugi ambulatoryjne oraz placowki opiekuncze. Naszą filozofią w każdej działalności jest wysoki standard życia, mieszkania, opieki i pielęgnacji. Grupa Alloheim’u oferuje indywidualną opiekę dzienną, oraz pozostale formy opieki z jednego źródła – dla osób posiadających rożne grupy zdrowotne. W Alloheim’ie mile widziane są zwierzęta domowe.

30.09.2016 | Ce inseamna sa muncesti in „familia“ Alloheim

Te-ai gandit vreodata ca asistenta medicala ti-ar putea asigura o cariera de succes in Germania?

Cuvantul cheie este „Alloheim“, care inseamna toleranta, internationalitate si angajament. Pe scurt, „Alloheim“ este o companie din Germania care si-a luat angajamentul de-a integra angajații străini într-un mediu de lucru atractiv. Prima dovada ca au reusit deja sa faca asta, este marturia lui Danut Ciubotaru (31 ani). Atat el cat si colegii lui care au parcurs aceelasi drum, profita de orice ocazie in car pot sa vorbeasca despre experiențele lor. Povestea lui Danut este una sensibila, dar totusi, cu un final felicit. De la decizia de a pleca în Germania, problemele intampinate la începerea activității, teama ca nu isi va putea face noi prieteni si pana la viata fericita pe care o duce astazi, tanarul roman trece in revista toti pasi pe care i-a parcurs cu greu.

Danut Ciubotaru lucreaza in Germania, la Alloheim Dormagen, Nordrhein – Westfalen, langa Düsseldorf, de aproximativ patru ani. A plecat din Romania pentru a cauta o viata mai buna, chiar daca aici a facut tot ce a putut pentru a avea un trai decent.

„Acum patru ani am venit în Germania. Din pacate, situatia mea profesionala din Romania era frustranta, ala ca m-am decis sa plec. În regiunea mea exista doar doua spitale. Desi sunt asistent medical instruit, gasirea unui loc de muncă a fost extrem de dificila pentru mine. Pentru mai multa experienta, am lucrat şase luni voluntar într-un cabinet medical. La un moment dat nu mai mai putut sa lucrez fara a avea un venit, necesar intretinerii unei familii mici“, povesteste Danut Ciubotaru.

In momentul in care a descoperit oportunitatea de-a pleca in Germania, soarele parea ca rasare si pe strada lui Danut. Insa drumul greu abia incepea.

„Din fericire, am vazut un anunt in ziar din care am aflat ca se cauta asistenti medicali in Germania. Curios, am luat telefonul in mana ai am sunat, cu o oarecare retinere, la Caminul Rezidential „Alloheim“ din Düsseldorf. In scurt timp am primit aprobarea pentru un loc de munca. Acela a fost un moment incredibil de fericit pentru mine. In acelasi timp, a trebuit sa le explic prietenilor si rudelor de ce parasesc tara. Faptul ca a trebuit sa imi las prietena singura cu copilul pe care il avem impreuna m-a afectat cel mai mult emotional. Bineinteles ca la inceput nu am stiut ce se va intampla cu mine in Germania. Cum sunt oamenii? Sunt prietenoși? Voi fi acceptat in comunitatea lor, imi voi putea face prieteni, sau voi fii bine primit? Erau cateva din intrebarile ce ma framantau si la care nu aveam raspuns. Inainte de plecarea mea la „Dormagen“ ma incercau sentimente de teama si indoiala, amestecate cu speranta si incredere.“

„In primele saptamani mi-a fost foarte greu. Intelegerea limbii germane m-a costat multi nervi. Dupa un prim curs de limba la colegiul comunitatii si interactiunea de zi cu zi cu colegii, situatia mea sa imbunatatit. In momentul in care medicii au putut sa comunice cu mine in germana am simtit un sentiment de eliberare. Dorinta si ambitia mea de-a invata a dat rezultate. Cu colegii am putut comunica după doar câteva luni, dar continui sa fac progrese si azi.

Lucrul care l-a facut cel mai fericit pe Danut nu a fost locul de munca bine platit, ci faptul ca “Alloheim” l-a sprijinit sa isi aduca si familia in Germania.

Contact:

janin.mueller@alloheim.de

„Dupa cinci luni sotia si copilul meu pe care a trebuit sa ii las in Romania, au venit in Germania. Asta mi-a dat putere sa merg mai departe. Compania pentru care lucrez mi-a adus familia aproape si ne-a oferit un apartament foarte frumos în imediata apropiere a caminului in care lucrz. Acum suntem fericiti si ne simtim cu adevarat bine. Familia noastra se va marii, asa ca suntem in cautarea unui apartament si mai mare. Si pentru asta primim sprijinul angajatorului si a colegilor de munca. Imi place sa-mi traiesc viata in Germania, desi este mult mai rece decat in Romania.

Intrebat ce le-ar putea trasmite romanilor care cauta un loc de munca in sectorul de ingrijiri, Danut a simtit ca retraieste momentele din urma cu 4 ani.

„Ce le-as putea spune oare celor care cauta un loc de munca in asistenta medicala? Aici in Germania, in calitate de angajator, compania Alloheim ne-a oferit mult mai multe optiuni și oportunitati decat intreg sistemul din România. Azi pot asigura un trai foarte bun familiei mele. Nu-mi pot uita nici colegii, care au fost extrem de rabdatori cu mine. Probabil, in primele luni a fost enervant pentru ei sa intreb in mod constant ce inseamna anumite cuvinte, dar totusi au fost ingaduitori cu mine. Nu am avut nici o data probleme cu colegi sau conducerea institutiei. Am avut posibilitatea sa invat foarte mult si sunt foarte recunoscator pentru aceasta oportunitate. Daca ma uit la prieteni mei care lucreaza de exemplu in Spania imi dau seama ca sunt intr-o situatie mult mai buna decat iei. Va recomand sa veniti in Germania si sa lucrati aici. Ce am exeperimentat aici cu colegi, vecini si prieteni este coplesitor. Sotia mea si cu mine am ajuns sa ne simtim aici ca acasa. Oameni sunt draguti si prietenosi si suntem fericiti. Sper ca lucrurile sa ramana si in viitor la fel si sa ne putem astfeI bucura de o viata frumoasa in Germania.“

Hier finden Sie den ausführlichen Bericht als .pdf (in rumänischer Sprache).

Hier finden Sie einen weiteren Bericht als .pdf (in rumänischer Sprache).

21.06.2016 | Groß-Kunstwerk mit Senioren nimmt Gestalt an

GREVENBROICH. Angela Vinci will Senioren Lebensfreude nahe bringen. Dazu realisiert die Künstlerin bundesweit ein Kunstwerk gemeinsam mit mehreren tausend Bewohnern von Pflegeeinrichtungen. Am 6. Juli baut sie in der Alloheim Seniorenresidenz in Grevenbroich ihre Großleinwand auf.

Ob sie mit Leonardo da Vinci verwandt ist, kann sie nicht sagen. „Zumindest aber teile ich seine Leidenschaft für Kunst und Kreativität“, lacht Angela Vinci. Die vielseitige Künstlerin aus Neuwied ist in ihrem Element, wenn es um Acryl- oder Ölfarben geht, um Strukturarbeiten oder die Anfertigung außergewöhnlicher Möbelstücke. Für 2016 plant die 42-jährige ein ganz besonderes Werk: Mit mehreren tausend Bewohnern von Seniorenresidenzen will sie ein Bild mit dem Titel „Lebensfreude“ erschaffen. „Bei meinem Vorhaben geht es um Gemeinsames und Zwischenmenschliches, um Austausch und Achtung“, sagt Angela Vinci, „ich möchte zum Beispiel Eindrücke aus einem langen Leben festhalten, Erlebnisse oder Ereignisse, die einen berühren.“

21.06.2016 | Groß-Kunstwerk mit Senioren

Die Idee zu ihrem ausgefallenen Langzeit-Werk hatte Angela Vinci beim Lesen eines Artikels über die Einsamkeitsgefühle vieler Senioren und deren Verlust von Lebensfreude. „Ich helfe gerne anderen Menschen, denn das gibt mir auch sehr viel zurück. Ich bin für Hilfe, Gerechtigkeit und ein Miteinander. Alleine kann man nicht alles schaffen, aber gemeinsam viel – egal wie alt man ist.“

Noch ist die zwei Meter hohe und zehn Meter breite Leinwand wenig bemalt. Nach Gestaltungen gemeinsam mit Senioren in Neuss, Düsseldorf und Mülheim/Ruhr wird das Werk ab dem 6. Juli weiter Gestalt annehmen, wenn Angela Vinci in der Alloheim Seniorenresidenz in Grevenbroich die Leinwand aufstellt. Drei Tage lang können sich dann die Bewohner der Residenz unter Angela Vincis Anleitung Gedanken machen, mit welchen Pinselstrichen sie das künstlerische Werk fortführen. Mit Acrylfarben, Spachteln, Pinseln und weiteren Materialien – Stück für Stück sollen sie die Leinwand bemalen und ihre Ideen zum Thema „Lebensfreude“ einbringen. Angela Vinci: „Das Werk soll mit der Zeit entstehen und dadurch, dass wir uns austauschen, malerisch wachsen, und zum guten Schluss unsere Eindrücke in einem Farbenspiel gemeinsam darstellen.“

Zum Start des Projekts in Grevenbroich und der parallel dort im Juli laufenden Kunstausstellung laden Angela Vinci und das Alloheim Senioren Zentrum alle Bürger am 6. Juli ab 18 Uhr zu einer Vernissage in die Residenz in der Mathias-Esser-Straße 21 in 41515 Grevenbroich ein. Interessenten haben dabei nicht nur die Möglichkeit bei einem Umtrunk Fragen an die Künstlerin zu stellen; insgesamt werden über 70 ihrer früheren Werke gezeigt. Die Ausstellung im Zentrum kann man noch bis Anfang August besichtigen.

Wann das Kunstwerk letztlich fertig gestellt sein wird, kann Angela Vinci noch nicht sagen. Nach der Ausstellung in Grevenbroich wird die Leinwand in viele weitere Residenzen gebracht und dort von anderen Senioren weiter bemalt. Wer mehr über das Lebensfreude-Werk erfahren möchte: Unter www.vinci-artevivente.de informiert Angela Vinci regelmäßig über den Fortgang des Projekts.